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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und sie können es doch noch!
1. A Pain That I`m Used To: Gleich zu Beginn ein sehr aggressiver, fast schon hasserfüllter Uptempo Song. Geschrieben von Martin Gore lässt sich hier vielleicht eine Nachricht an seine noch Ehefrau erahnen (die Scheidung läuft zur Zeit noch). "I don`t need to believe all the dreams you conceive, you just need to achieve something that rings true" heisst es...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2005 von Jan Roggmann

versus
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3.0 von 5 Sternen schön das es weiter geht
Super produziert und viele schöne Elektro Sound´s mit dem british Style. Hmm, dennoch ist bei mir nach mehrmaligen Hören noch kein Initialfunke entstanden, der einen Level wie Ultra oder gar Violator erreicht. Insgesamt ein natürlich sehr reifes Werk, das leider aber wenig euphorische Seiten wie die Violator aufweist. Das Album Violator bleibt wohl...
Veröffentlicht am 3. November 2005 von Steffen Bode


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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und sie können es doch noch!, 10. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
1. A Pain That I`m Used To: Gleich zu Beginn ein sehr aggressiver, fast schon hasserfüllter Uptempo Song. Geschrieben von Martin Gore lässt sich hier vielleicht eine Nachricht an seine noch Ehefrau erahnen (die Scheidung läuft zur Zeit noch). "I don`t need to believe all the dreams you conceive, you just need to achieve something that rings true" heisst es im Refrain. Ein sehr starker Opener, der übrigens auch 2. Single werden wird.
2. John The Revelator: Der wohl überraschendste Song auf "Playing The Angel"! Der Song handelt von einer biblischen Figur, dem Apostel John der Insel Patmos. Der Song kommt aber alles andere als religiös daher. "Who`s that shouting?" fragt Dave ins Mikro, "John The Revelator!" schreit Martin zurück. Fantastischer, flotter und zugleich anspruchsvoller Song! Man hört die Massen bei der kommenden Tour schon förmlich mitgröhlen. Der Song ist für mich eine potentielle Single und dürfte auch bei der breiten Masse ankommen.
3. Suffer Well: Der erste Song von Dave geschriebene Song auf diesem Album. Und zugleich ein ziemlich guter. Wieder eine Uptempo Nummer mit einem tollen Gitarren Riff, aber einem leider nicht so starken Refrain. Ich bin allerdings auch kein Freund von Dave Gahans Solo Album gewesen, dieser Song ist aber deutlich stärker als alles auf "Paper Monsters".
4. The Sinner In Me: Klasse Electro/Industrial Nummer. Hier geht es etwas ruhiger zur Sache. Langsam baut sich im Song der Klangteppich auf. Das ganze erinnert an "Massive Attack". Zum Ende gibt es noch ein schräges Gitarrensolo von Martin.
5. Precious: Den meisten schon bekannt. Sehr radiotaugliche Nummer, richtige Wahl als erste Single, allerdings absolut nicht representativ für das Album. Trotzdem sehr ergreifender Song über den Effekt der Scheidung auf Martin Gores Kinder. Warum aber die US Radio Version nicht veröffentlicht wird bleibt mir ein Rätsel. Diese klingt vom Sound viel stärker.
6. Macro: Der erste von Martin gesungene Song hat mich sofort begeistert. Sehr ungewöhnliche Nummer, aber doch so typisch Martin Gore. Sehr komplexes Songwriting, ganz großes Kino!
7. I Want It All: Etwas zu lang geratene Ballade von Dave. Klasse Sounds, aber der song überzeugt mich nicht. Für viele der schwächste Song auf diesem Album.
8. Nothing`s Impossible: Habe ich gerade geschrieben das Dave den vielleicht schwächsten Song auf dem Album geschrieben hat? Gut, dann muss ich ihm jetzt aber mit "Nothing`s Impossible" bescheinigen, dass er für mich einigen der besten Depeche Mode Songs überhaupt geschrieben hat! Ich traute meinen Ohren nicht, so atmosphärisch, düster und ergreifend ist diese Nummer! Wieder sehr flott, gepsickt mit genialen Sounds und einer Stimme Dave Gahans, bei dem es einem den Rücken runterläuft. Der perfekte Soundtrack für eine deftige Herbstdepression und hoffentlich Single!
9. Introspectre: Gleich an "Nothing`s Impossible" reiht sich das Instrumental Stück des Albums. Für viele belanglos, meiner Meinung aber sehr atmosphärisches Stück und ganz und gar nicht überflüssig.
10. Damaged People: Der zweite Song mit Martin Gore Vocals. Unglaublicher Retro Sound, man hat das Gefühl sich in den 80ern zu befinden! Nette Anekdote: Dave Gahan wollten den Song nicht singen, da er sich selber nicht als "Beschädigten Menschen" sieht. Macht aber auch nichts, Martin hat es auch unnachahmlich hinbekommen!
11. Lilian: Und weiter geht es mit den Retro Sounds! Sehr starke Popnummer, die mich an "Shake The Disease" und die Band "Camouflage" erinnert. Trotzdem im einzigartigen Depeche Mode Style! Wieder potentielle Single!
12. The Darkest Star: Langsame, düstere Nummer mit einem unglaublichen Soundteppich! Hier werden nochmal alle Geschütze aufgefahren, die die Synthesizer hergeben. Ein wundervoller Abschluss eines klasse Albums!
Depeche Mode sind zurück und machen "Exciter" vergessen. Es gab viele die, die es ihnen nicht mehr zugetraut hätten, die Band stand eine Zeit lang auf der Kippe. Dave wollte unbedingt Songs besteuern, Martin aktzeptierte das und wird sicherlich auch nicht weinen deswegen. Dave kündigte in einem Interview indirekt schon das nächste Album Depeche Mode Album an. Rosige Zeiten also für uns Depeche Mode Freaks!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber ganz anders als erwartet, 19. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Da haben die Jungs aus England ein Stück hingelegt! Diese Platte ist jedoch meiner Ansicht nach das am schwierigsten zugängliche DeMo-Album überhaupt. Die übliche Mehrdeutigkeit der Lyrics ist diesmal zwar weitgehend deutlich eindeutiger, jedoch ist die Stimmung und Atmosphäre der meisten Songs anfangs schwer zu erfassen, fast schon verstörend. Aber ist es nicht genau das, was wir so an Depeche Mode schätzen? Ich habe gehört, 'Playing the Angel' klänge angeblich etwas wie 'Violator', ich finde jedoch, dass diese Platte sich deutlich von vorhergehenden Alben abhebt. Die Musik ist zwar wieder synthetischer geworden, allerdings bringen die Songs diesmal die tolle Depeche-Mode-Düsternis ganz anders rüber. Auch Gahan's Stimme profitiert von den vielen Gesangsstunden der letzten Jahre.
Insgesamt also eine rundum gelungene Platte! So reach out and touch faith...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja lieber Gott, ist das denn die Möglichkeit?!, 28. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Es ist schlicht umwerfend, was Depeche Mode hier abgeliefert hat. Alles so, wie man es sich seit Violator seit langem herbeigesehnt hat. Synthetisch, düster, kraftvoll. Es gibt hier auch einige ganz schräge Stücke, die erst nach mehrerem Hören verständlich sind. Aber mindestens eine Handvoll Titel schließt man sofort in sein Herz. Die erste Single ("Precious") ist einer davon... Toll ist, daß auf der DVD alle Titel in 5.1- und dts-Qualität drauf sind, außerdem gibt es hier das Video zu Precious und auch ein sehr gutes Making Of des Albums "Playing The Angel". Ich rate jedem, der einen DVD-Player hat, die Hybrid-Version zu erwerben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis/Leistung = optimal!, 27. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Hier bekommt man endlich das, was heutzutage möglich ist:
Die Hybrid SACD, die DVD in Dolby Digital und DTS5.1 lassen alle Abspielvarianten zu. Da ich mir persönlich die bestmögliche Audioqualität zulegen möchte, war dieses Packet ein schönes Beispiel, wie die Musikindustrie doch noch zeigen kann, dass der Kauf von Audioprodukten für beide Seiten was bringt.
Da es mir - als im wahrsten Sinne des Wortes "alter" Depeche Mode Fan - schwer fällt, die subjektive Qualität der Songs zu beurteilen, möchte ich nur folgendes loswerden:
Meine Lieblingstitel (neben den Singles "Precious" und "A Pain that I'm used to") sind "The Sinner in me", "Macro" und das nur auf der DVD vorhandene "Clean" als Acoustic-Version!
Für mich war "Exciter" etwas leichter ins Ohr gehend, und an die "Songs of Faith and Devotion" kommt ohnehin nichts heran - aber mehr als 5 Sterne kann ich hier nicht vergeben...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang ... aber bitte mehr!, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel [+Bonus Dvd] (Audio CD)
Ich werde mich nicht groß über den Inhalt der Songs und klanglichen Weiterentwicklung der Bamd auslassen, das kann in der Rezensionen der "normalen" CD nachgelesen werden.

Der 5.1-Sound:

mit Sicherheit hatte diese, in der DeMo-Mehrkanal-Serie erste SACD/DVD den eindeutigen Vorteil den Käufern als Stereo-Version nicht allzu bekannt zu sein. Damit konnten auch keine Erwartungen geweckt werden, an denen sich die Surround-Version zu messen hat.

Dennoch muss man klar sagen, dass diese Version absolut gelungen ist! Kevin Paul hatte hier nicht (wie bei den folgenden "Remasters") alleine seine Finger drin, sondern wurde vom Produzenten Ben Hillier geführt. Dies hatte den Vorteil, dass beim abmischen der einzelnen Spuren die Originalvorgaben auch räumlich sauber umgesetzt wurden.

Schon beim Start der Scheibe (ca. 8 Sek.) fährt ein Bass-Sound von hinten nach vorn in die Centerbox hinein ! Das gibt schon gleich den ersten Schlag auf den Hinterkopf: "Hallo wach ?!!"

Leider wird dieser "Raumeffekt", das wandern der Sounds durch den Raum schwach dosiert und zurückhaltend angewand. Dies ist aber bei diesem Musik-Genre geradezu sträflich es nicht zu tun.

Kevin Paul verfolgt, wie man auch bei den weiteren "Remasters" hört, das Ziel, einzelne Instrumente auf einen bestimmten Kanal zu legen. Dies bewirkt eine saubere Orientierung und definierte Positionierung der Sounds. Eine Ausweitung des Sounds auf z.B. die Rear-Kanäle verstärkt den Eindruck des Hervorhebens des gleichen.

Tip:

Wer in der Lage ist mal die Main-Speaker auszuschalten der lausche doch mal nur dem Sound der Center und Rear-Boxen. Verändert alles !! Denn jetzt fällt die Aufteiung auf die einzelnen Kanäle voll ins Gewicht. Z.B. sind die typischen Effeke aus analogen Dolby-Zeiten, auf dem Center fast immer die Base-Drum, Bass und Stimme zu legen nicht eingehalten. Vielmehr kommt die Stimme bei "The darkest Star" mal aus den Main-Speakern, dann aber aus der Centerbox. Interessant sind hier auch die Titel "Suffer well" & "The sinner in me". Macht Laune !

Insgesamt kann man sagen ist die Auflösung der einzelnen Kanäle deutlicher im Detail als bei der CD-Version. Dies läßt "Instrumente" und Stimmen viel präziser wirken. Vorallem die DTS-Version ist hier zu empfehlen.

Weiterer Inhalt:

Naja, das Doku-Videomaterial ("Making the Angel") ist nicht wirklich der Reißer. Das selbe gilt wohl auch für das etwas herzlose Musik-Video zu "Precious" (Computeranimation mit Fischen und einem Dampfschiff -> echt pfiffig :-()

Aber der absolute Knaller ist dann die Bare-Version von "Clean". Der alte "Violator"-Titel wurde fast unplugged neu aufgenommen und hat absolut Atmosphere !

Fazit: Wer mit der erwachsen gewordeneren Musik der Band zurecht kommt sollte sich gleich diese SACD/DVD besorgen !! 5.1-Klang sauber, Atmosphere bei "Clean (Bare)" genial !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendärer Nachschub für den SACD-Player, 17. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Wenn man diese SACD hört und man schließt dabei die Augen kommt es einem vor als währe mann mitten drin. Am liebsten würde man gar nicht mehr aufhören diese SACD zu genießen.
Diese SACD zeigt es allen das man perfekten Multikanal Sound (5.1) produzieren kann. Es währe doch prima wenn unsere Plattenindustrie endlich mehr solcher fabelhaften SACD's produzieren würden.
Die Klangqualität der DVD ist im Vergleich zur SACD einfach nur schlecht. Meine Empfehlung kauft euch zu diesem Album ein ordendlichen Surround-Anlage und gleich einen guten 5.1 SACD Player dazu.
Zur Platte selbst: Playing the Angel muss mann ein paar mal hören, denn es wird immer besser. Mit der Zeit wird das Album schließlich zu einer echten Sucht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top !!! Ich höre nix anderes mehr., 23. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
DM haben immer gespalten.Man mag sie oder nicht.Auch ich bin ein treuer Fan,seit ich das erste Mal "Pipeline" hörte und das vor über 20 Jahren.
Nach dem etwas entäuschenden "Exiter" Album hat sich DM weiterentwickelt und ein blitzsauberes Album abgeliefert.Mir gefällt nicht jeder Song,aber das war bei "Violator","SOFAD" und anderen Alben nach dem sich hier so mancher zu Sehnen scheint auch der Fall.Nach der Singleauskopplung von "Precious" dachten einige,die guten Zeiten sind zurück (Enjoy the Silence läßt grüßen).Ich möchte nur sagen,"Erasure"oder "Pet Shop Boys" versuchen auch heute noch mit ihrem 80iger Sound die Leute hinter dem Ofen vor zu locken,aber keiner will es mehr hören.
Ich habe das Album mehrmals intensiv angehört,und es wurde immer besser.Für mich sind "The Sinner in me"(der beste Song der letzten Jahre,einfach nur Geil)und Nothing`s impossible neben "Precious" die besten Titel.Aber jeder soll seine eigenen Favoriten wählen.Vielleicht bin ich etwas Mode "geschädigt",aber welche Künstler haben in den letzten Jahren Alben herausgebracht,wo jeder Titel ein Ohrwurm ist.Auch ein Robbie Williams nicht,oder die Hochgelobten "Coldplay".
Also kauft das Album oder laßt es bleiben.Ich kann es nur empfehlen,Daumen Hoch und 5 Sterne dafür.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Retrosynthierock, 29. Juli 2007
Von 
Thomas Czypionka (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Was soll von einer Band, welche eine ganzen Musikrichtung geprägt, wenn nicht erfunden hat, nach 25 Jahren den noch kommen? DM ist eine der ganz wenigen Ausnahmen der Gruppen, die in den Achzigern groß geworden ist, welche es bis heute nicht nur geschafft hat. Sondern auch permanent eine gewisse Entwicklung oder Veränderung durchgemacht haben.
Andere Kultbands dieser Zeit waren zu revolutionär, als das es sie noch gibt (TalkTalk). Andere wiederum bleiben ihren eingetreten Pfaden treu und liefern seit Jahren das gleiche ab (U2).
Mit "Playing the Angels" bekommt man etwas, was einen ähnlich wie "Exciter" beim ersten hören verstört zurückläßt. Harte Gitarrenriffs zu Anfang, ein einziges rauf und runter von "a pain that..." beeindruckt. Kein angepasster Sythiesong zum seichten mitdudeln. Und mit "John the revelator" gleich das nächste hinterher, was wesentlich mehr an innovativen Rock als den an Plastikpop der Achtziger erinnert. Nicht daß dieser Bereich auch abgedeckt wird: Mit dem auf "Enjoy the silence"-Niveau bekannten "Precious" und dem absoluten Retrostück "Lilian" wird an die gute, alte Zeit von Gore und Co. angeknüpft. Aber eben halt nur kurz! Und das macht dieses Album auch aus. Dave Gahan steuerte mit "Suffer well", "I want it all" und "Nothing`s possible" drei nie gedachte Tracks bei, die sich auch in der Aufteilung des Albums pefekt machen. Sie ergänzen das wimmernde "Demaged people", gesungen von Gore, aufs beste.
Als Bonus ist die DVD zu sehen, auf der die Entstehung des auf das Album leider nicht geschafften "I`ll never be free" sowie eine wundervolle, akustische Variante von "Clean" zu sehen und zu hören ist. Und ein kleines "Aha, so nehmen die also auf"... Nebst Gahans Stummübungen.
Unterm Strich: Mit "Playing the Angels" ist Depeche Mode in ihrer Historie ein großer Wurf gelungen, wie man ihn nach dem Vorgängeralbum nicht erwartet hätte. Es besticht durch eine verblüffende Kombination aus Sythieklängen, die mal sanft, mal innovativ, mal altbekannt sind. Und ganz nebenbei ist es auch rockiger geworden, als man es vor ein paar Jahren hätte erwarten können.
So manche "Rockband" kann sich da eine Scheiben abschneiden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depeche Mode in 3D, 20. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Hammer!!! Was sollte man dazu sagen? Das haut einen um!!! Es ist der Grund, warum ich mir einen SACD-Player zugelegt habe. Und das lohnt sich! Wenn Perfektion sich steigern lässt, dann ist das der Höhepunkt. Alle, die schon Depeche Mode kennen und lieben werden ihre Musik neu entdecken, in den sphärischen Mehrkanal-Sound eintauchen und sich verzaubern lassen. Depeche Mode haben das unglaubliche Potenzial des SACD-Mediums voll ausgenutzt. Jeder einzelne Ton findet seinen perfekt zugewiesenen Platz im Raum. Und es gibt jede Menge neuer Klangfeinheiten zu entdecken. Die analoge Klangqualität einer mehrkanal SACD übertrifft bei Weitem jeden digitalen Dolby Digital- oder DTS-5.1 Mix einer DVD. Es ist sehr schade, dass die SACD-Auflage der DM-Werke leider weltweit zu ende geht und eine Neuauflage erstmal nicht in Sicht ist. Das neue Album "Sounds of the universe" wurde schon gar nicht als SACD produziert. Also, die alten Stereo CDs ins Auto verfrachten und die gute Stube mit dem zauberhaften Mehrkanalton einer inzwischen raren SACD füllen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Daumen hoch!, 24. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Playing the Angel Limited (SACD +DVD) (Audio CD)
Als ich Precious zum ersten Mal hörte, war ich enttäuscht. Ich dachte es wär langweilig. Dann hörte ich es immer wieder im Radio, im Fernsehen (und nicht zuletzt in Smallvilles Folge 1 der 5. Staffel) und je öfter ich es hörte und höre, desto mehr wächst mir diese Single ans Herz. Mittlerweile einer meiner Lieblingssongs überhaupt höre ich ihn mir nun mehrmals am Tag an. Manchmal 10 mal hintereinander.
Als ich mir diese CD das erste Mal anhörte, dachte ich auch - Wow, daran muss ich mich erstmal gewöhnen... Aber genauso dachte ich über Ultra und das ist nun meine Lieblings CD - was dieses Album wohl nicht ändern wird.
Ich habe mir Playing The Angel nun ein paar mal angehört und hier sind meine Meinungen zu den verschiedenen Songs:
"A Pain That I'm Used To": Die Einleitung geht mir auf die Nerven (Sirenen-artiges Geräusch) aber wenn ich das ignoriere ist es eines meiner Lieblings-Depeche Mode Songs. Genialer Refrain. Ich würde diesen Song als trotzig/sarkastisch bezeichnen, mit einem Hauch von Selbst-Ironie.
"John The Relevator": Wieder genialer Sound. Der Rhythmus nimmt einen mit. Erinnert mich ein wenig an "I Feel You". Ich hoffe, ich werde dazu eines Tages mal auf einer Party tanzen können.
Dava Gahan's "Suffer Well": Enttäuschung, Vorwurf, Erleichterung sind nur ein paar der Themen, die ich hier raus höre. Die Strophen wirken düster, der Refrain bringt eine gewisse Erleichterung und Lebensfreude. Wieder ein up-Tempo Song, den ich mir gut als Single vorstellen kann. Ich mag ihn sehr.
"The Sinner in Me": ein Song, mit dem ich mich noch nicht so richtig angefreundet habe. Es klingt mir so, als hätte da jemand mit dem Bass rumgespielt, fand ein Thema, das nun das ganze Lied unterstreicht und genau dieses Thema geht mir auf die Nerven. Irgendwie eintönig.
"Precious": Genial. Wunderschön. Sinnlich. Siehe oben.
"Macrovision": Wie bei fast allen von Martin Gore gesungenen Liedern brauche ich hier etwas länger um mich dran zu gewöhnen. Oft sind das dann aber auch die Lieder, die mir am meisten am Herzen liegen (Home, Somebody, Question of Lust,etc). Ich mag dieses Lied, aber es ist definitiv nicht einer meiner Favoriten. Irgendwie depri... - ich muss mal genauer auf den Text hören. Das finde ich ist oft der Schlüssel zu den Martin Gore Songs.
Dava Gahan's "I Want It All": Sehr ruhiger und sinnlicher Song. Der Anfang verspricht fiel und bereitet einen für den Refrain vor, der dann aber etwas enttäuschend ausfällt. Schade eigentlich. Da hätte mehr draus werden können.
Dava Gahan's "Nothing's Impossible": Und wieder diese halben Tonschritte, die in diesem Album viel auftauchen. Gehen mir irgendwie auf die Nerven. Aber diesem Lied vergebe ich es. Ich mag es sehr, wenn ich auch das Gefühl hab, das Gahan lieber eine Oktave höher gesungen hätte... und hätte er das dann zum Ende hin getan, hätte ich das Gefühl gehabt eine Antwort zu erhalten, aber so hänge ich irgendwie in der Luft. Ich werde es mir wohl noch ein paar mal anhören müssen, um mir eine entgültige Meinung zu bilden.
"Introspectre": Das Instrumentalstück. Sehr ruhig. Kann sonst nicht viel dazu sagen.
"Damaged People": Von Martin Gore gesungen gibt es mir eine Gänsehaut - besonders wenn ich dem Text meine Aufmerksamkeit widme. Das sollte man auch tun, denn sonst könnte es etwas langweilig werden.
"Lilian": Endlich wieder ein Up-Tempo song. Und wieder singt Gahan sehr tief (was sich in meinen Ohren irgendwie erzwungen anhört), aber es passt diesmal, weil Gore seine helle Stimme zum Kontrast dazu gibt. Ich mag's.
"The Darkest Star": Wie gewohnt ein eher ruhiges Lied zum Abschluss. Und bei diesem lassen sie sich besonders viel Zeit. Wenn ich es eilig habe, hab ich nicht die Ruhe, mir dieses Lied anzuhören. Ich mag's aber sehr. Späte Stunden bei Kerzenlicht kommen in den Sinn.
Insgesamt mag ich das Album sehr, aber nicht so sehr wie Ultra. Ultra war für mich ein Meisterwerk, bei dem absolut alles zusammen passte. Bei diesem Album gibt es aber eben doch diese Momente, in denen ich mich über irgend etwas ärgere, wie dieses Bass Thema bei "The Sinner in Me" oder daß mich ein Lied einfach unerfüllt hängen läßt. Dafür hat dieses Album aber auch einige Songs, die ich zu meinen Favoritenlisten hinzufügen werde.
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