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Kundenrezensionen

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am 17. Oktober 2005
Um es gleich auf den Punkt zu bringen, dieses Album ist der Hammer schlechthin. Die Gänsehaut meldet sich auch beim xten Hören zur Stelle.
Mit dieser Platte ist DM ein weiterer Meilenstein gelungen. Diese ganzen Vergleiche mit den alten Platten sind ja gut und schön, aber wir leben jetzt im Jahr 2005. Nicht mehr in den 80/90ern. Auch wenn einige der Meinung sind "Exciter" war nicht so doll. Das kann ich von mir nicht behaupten (war genau wie alle anderen Alben einzigartig). Wir sollten doch wirklich froh sein, Fans einer Band sein zu dürfen, die es drauf hat, nach so langer Zeit sich immer wieder selbst zu übrtreffen.
Mein absoluter Favorit ist für mich Nothing's Impossible.
Auch die beiden anderen von DAVE geschriebenen Songs sind absolut spitze. Das er's kann, hat er ja schon mit "Paper Monsters" bewiesen. Einziger Minuspunkt ist vielleicht Marts Song "Macro", etwas gewöhnungsbedürftig. "Suffer Well" sowie "Lilian" könnten als potenzielle Single in Betracht kommen. Mit "Precious" ist ja schon mal ein Ohrwurm garantiert. Es gibt aber noch einige andere, "The Sinner in Me" würde ich auf jeden Fall auch dazu zählen.
Mein Fazit KAUFEN. Für einen echten Fan stellt sich diese Frage sowieso nicht. DM ich danke euch . Ich freue mich schon auf die Konzerte im Januar.
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am 16. Oktober 2005
Als begeisterter Musikfan habe ich mir natürlich gleich die neueste CD von Depeche Mode gekauft. Und die Musik ist wieder einmal wirklich klasse.
Allerdings weist die CD einen Kopierschutz auf. Gegen diesen ist eigentlich nichts einzuwenden, wenn es sich nicht in Wirklichkeit um einen Abspielschutz handeln würde. Die CD ist, wie andere CDs mit Kopierschutz auch, auf meinem Heim CD-Spieler nicht ohne ständige Aussetzer zu hören. Und dies liegt nicht am CD-Spieler (im Übrigen ein sehr hochpreisiges Modell).
Wie alle neueren CDs von EMI führt der Kopierschutz dazu, dass der Red-Book-Standard nicht eingehalten wird. Es handelt sich daher nicht um eine CD, sondern um eine sog. Un-CD. Es ist daher letztlich kein Wunder, dass die CD nicht richtig abspielbar ist.
Beim Kauf der CD sollte dies daher beachtet werden.
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am 29. August 2005
Warum werden hier eigentlich bei jedem Produkt, welches hier nur angekündigt wird, sofort von irgendeinem Fan wilde Spekulationen anstellt, wie toll das Produkt sein KÖNNTE ?
Eine Rezension (von lateinisch recensio, Musterung) ist eine Bewertung eines existierenden Produktes und soll bei amazon zur Meinungsbildung vor dem Kauf beitragen. Eine gute Sache, wenn sich jemand schon ein Bild vom Produkt gemacht hat und seine Erfahrungen teilen möchte.
Aber vor Veröffentlichung darüber zu schwafeln, wie toll die Platten in der Vergangenheit waren und das Glaubensbekenntnis, die Platte müsse wohl gut werden... Alles nur Spekulation.
Igendwelche Mutmassungen helfen niemandem weiter - also was soll das ?
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am 24. Juli 2008
Die neue Platte umfasst 12 Song mit einer Spielzeit von knapp 53 Minuten. Aber können Depeche Mode nach dem "Exciter"-Album, welches vielen Fans vor den Kopf stiess, aber sicherlich bei genausovielen Fans mit einer etwas neueren Richtung faszinieren konnte, nun ein Album hinlegen welches beide dieser Seiten überzeugt ? Meiner Meinung nach ist "Playing The Angel" ein perfektes Beispiel dafür. Vom düsteren über etwas rockigere Töne zum experimentellen, um dann alles zu vereinen:

"A Pain That I'm Used To": Gleich zum Anfang ein Knaller. Sehr basslastige Keyboards treffen auf Daves tiefen Gesang und Martins dunkle Gitarre. Sicherlich ein Ohrwurm, vorallem der Refrain. 5/5

"John The Revelator": Inspired by the traditional work of the same name, heisst es im Booklet. Ich bin mir ziemlich sicher dass der Song einer der besten auf "Playing The Angel" ist, und vorallem den verdammt guten Text möchte ich hervorheben. 5/5

"Suffer Well": Auf diesen Song war ich besonders gespannt, da er ja der erste Von Dave Gahan für Depeche Mode geschriebene Text war. Und was soll ich sagen ? Fantastisch. Der Song ist eine Mischung aus einer Disco-Nummer und einem düsteren Rocksong. Wirklich eine gute Entscheidung ihn als Single zu veröffentlichen. 5/5

"The Sinner In Me": Wieder ein sehr basslastiger Song. Ich finde den Song von Dave absolut klasse gesungen. Allerdings stört mich der Pre-Chorus ein bischen, in welchem Martins hohe Stimmte zu Daves tiefer, rauer dazustößt, und der Song so etwas von seinem eigentlichen Flair verliert. Trotzdem bin ich mir sicher das er seine 5 Sterne wert ist, spätestens nachdem zum Schluss die Gitarre nochmal richtig schön verzerrt einsetzt. 5/5

"Precious": Er wurde sicherlich zur ersten Single gewählt, da er der kommerziellste und eingägnigste der Platte ist. Der Gesang ist recht fröhlich und passt trotzdem gut zu der tief gestimmte Gitarre (gespielt in Tune Down 1/2 Step), welche wiederrum perfekt mit den Keyboards harmoniert. 5/5

"Macro": Auch auf diesen Song war ich sehr gespannt, da er von Martin gesungen wird. Und er ist einfach nur genial. Der Text, die Melodie und vorallem der Refrain sind einsame Spitze geworden, ein absoluter Ohrwurm. Sicherlich auch einer der besten auf "Playing The Angel", jedoch denke ich dass sich viele mit dem Song erst nach längerer Zeit anfreunden werden. 5/5

"I Want It All": Der Song zieht sich meiner Meinung nach an manchen Stellen zu sehr in die Länge und mir will der Refrain einfach nicht gefallen. Er kommt halt nach all den sehr guten Nummern "nur" gut rüber. Ist aber sicher eine gute Live-Nummer. 4/5

"Nothings Impossible": Daves Songs Nr. 3. Dieser Song konnte mich zuerst garnicht überzeugen, gewinnt aber nach mehr und mehr hören immer weiter an Potential. Needs Time !!! 4/5

"Introspectre": Der Aussetzer des Albums. "Introspectre" ist eine 1:40 Minuten lange Instrumentalnummer, die irgendwie nicht aus sich rauskommen will. Man sollte den Songs als Intro zu "Damaged People" sehen. 3/5

"Damaged People": Wieder von Martin gesungen, wieder ein absoluter Burner. Mit diesem Titel bekommen wir den wahrscheinlich langsamsten Track des Albums zu hören. Mir gefällts auf jeden Fall und Martins Stimme ist mal wieder in Topfrom. Die "Begleitmusik" (man muss es hier wirklich so nennen da der Gesang absolut dominant ist) mischt sich gut zum Rest. 5/5

"Lilian": Der nächste Hammer. Ein sehr melancholischer Song mit einer stark verzerrten Gahan-Stimme. Auch die Drums des Songs sind absolut super gelungen.Meiner Meinung nach der Geheimtipp dieser Platte. 5/5

"The Darkest Star": Endlich wieder ein rundum fröhlicher Song dachte ich mir zuerst. War aber nix, nach den ersten 20 Sekunden bekommt man dann doch wieder eine dunklen Song. Diese "Entäuschung" macht aber garnichts, da Depeche Mode mit "The Darkest Star" das Album super abschliessen. Der Albumtitel ist übrignes aus einer Zeile (Oh you sad one, playing the angel) dieses Songs inspiriert bspw. benannt. 4/5

Ich glaube der Satz "Pain and suffering in various tempos" (Schmerz und Leid in verschiedenen Tempos) beschreibt die Platte genau richtig.Von etwas fetzigen Nummer wie "A Pain That Im Used To" und "John The Revelator" über etwas sanfetere Töne ("Precious", "Damaged People") bis hin zu beidem vereint ("The Sinner In Me"), ist absolut alles vertreten. Ausserdem nehmen sich Depeche Mode in "Playing The Angel" mit ihrem Schmerz-Image selber etwas auf die Kippe. Auch wenn das Album vorallem zum Schluss hin immer ein wenig mehr an seiner Stärke verliert, ist es sicherlich eines ihrer besten und hat sich die 5 Sterne meiner Meinung nach locker verdient. Da es,wie in der Überschrift geschrieben, eine Mischung aus dem etwas fröhlichen "Exciter" und dem rabenschwarzen "Black Celebration" ist, sollte sicherlich jeder Fan seinen Gefallen an dieser Platte finden. Von mir gibt es die Höchstnote, für "Playing The Angel", ein grenzgeniales Album !!! (Entschuldigen Sie übrigns dafür, dass ich Wörter wie Düster und Dunkel so oft verwendet habe, aber ich wollt die Platte auch nich depressiv nennen ;)
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am 28. Februar 2006
Das neueste Opus aus dem Hause Depeche Mode wurde mit sehr viel guter Kritik bedacht, und es fielen Vergleiche zu Alben wie *Black Celebration* oder mehrfach *Violator*.
So weit so gut. Die erste Single *Precious* war auch sehr vielversprechend, klang sie doch wirklich wie Mode Ende der 80er Jahre, und auch *A pain…* reihte sich mühelos mit ein.
Auch wenn ich mir jetzt den Zorn vieler Fans zuziehe, aber mit den obengenannten Alben kann sich *Playing the angel* noch nicht messen, vielleicht platzt ja eines Tages der Knoten bei mir. Bis zur Mitte ist es ein hervorragendes Album, wobei mich *John the revelator* schon irritierte und ich mit diesem Song bis jetzt immer noch nicht viel anfangen kann. Aber nach der Hälfte offenbart dieses Album wie auch schon die letzten Vorgänger eine Schwäche, die langsam mit *Lilian* und ‚*The darkest star* leicht wieder ausgebügelt wird. Schon bei *Exciter* reichten sich starke Songs mit (ich sage einfach mal) Albumfüllern die Hand. Sicher klingt *Playing..* sehr homogen und es ist ein gutes Album, doch für mich nicht gut genug, um so sehr in den Himmel gelobt zu werden.
Was wirklich angenehm auffällt, ist die Stimme von Dave Gahan. Man merkt wirklich, dass er im Gegensatz zu den frühen Werken da an Qualität zugelegt hat. Und es sind keine Brüche festzustellen, was den Einsatz von seinen Kompositionen betrifft.
Mode untermauern wieder einmal mehr ihren Status als Superband, und das nicht zu unrecht. Aber sie konnten es in meinen Ohren auch schon besser (oder liegt es einfach daran, dass man dem Teeniealter längst entwachsen ist und man alles nicht mehr so kritiklos wie damals hinnimmt?).
Ich für meinen Teil warte noch auf den würdigen Nachfolger für *Shake the disease*, einer der stärksten Songs von Mode überhaupt.
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am 24. Oktober 2005
Seit über 20 Jahren gibt es Depeche Mode nun schon. Sie gehörten zu DEN wichtigsten Bands der 80er Jahre, in denen sie wirkliche Meilensteine schufen, überlebten im wahrsten Sinne des Wortes die 90er Jahre (vor allem Dave Gahan), aus denen sie mit dem wie ich finde famosen "Ultra" gestärkt und verändert hervorgingen und versuchten im neuen Jahrtausend angekommen, mit dem recht schwierigen "Exciter" die Vergangenheit zu verarbeiten und hinter sich zu lassen. Und nun "Playing the Angel". Die Frage ist natürlich zunächst immer, was man von einem neuen DM-Album erwartet. Ein neues "Violator" wird es nicht geben, und das würde auch wenig Sinn machen, denn es würde ja auch musikalischen Stillstand bedeuten, ein erfolgreiches Konzept lediglich zu wiederholen. Immerhin kommt die Musik nicht mehr so sperrig daher wie beim Vorgänger, wirkt insgesamt zugänglicher. Manche der neuen Songs gehen sogar recht schnell ins Ohr - für meinen Geschmack etwas zu schnell, befürchte ich doch, dass die Eingängigkeit auch ein Indiz für einen gewissen Substanzverlust sein könnte. In einigen Songs glaube ich auch ein wenig zu spüren, dass es Martin Gore & Co. sehr darauf ankam, die Fans mit einem Album im Stil früherer Jahre zu "versöhnen". Es kann offen bleiben, ob das überhaupt notwendig war. Als ein Resultat dieses Bemühens wirkt ihre Musik dadurch jedenfalls spannungsärmer und berechenbarer, was dem insgesamt jedoch als gelungen anzusehenden Album nicht wirklich schadet. Es könnte bei mir persönlich höchstens dazu führen, dass ich die CD nicht ganz so oft spielen werde, wie das z.B. bei "Ultra" und "Violator" der Fall war. Gemessen an Letzterem daher für die neue CD auch nur 4 Sterne.
Meine Favoriten werden sicher wie so oft bei Depeche-Mode-Alben noch einige Male wechseln. Nach den ersten Hördurchgängen sind es zunächst der Opener "A pain that I'm used" sowie die Songs "Suffer well", "Precious", "Lilian" und "The darkest star".
Für Fans ist dieses Album in jedem Fall ein MUSS. Doch auch dem neugierigen Nicht-Fan bietet dieses Album einen guten Vorgeschmack dessen, was es bei Depeche Mode vielleicht noch an früheren Schätzen zu entdecken gibt.
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am 21. Oktober 2005
Ich bin mit der Musik von Depeche Mode großgeworden. Und gleich vornweg: Sie waren damals gut und sind es wieder. Als einzige Aufnahme klammere ich "Exciter" aus, mit der Scheibe hab ich Probleme.
Aber die "Ultra" davor fand ich ganz stark, schon alleine weil es nicht mehr vorrangig typische Dance-Nummern gab. "Home" und "Useless" deuteten damals schon auf "Playing the angel" hin, die Arrangements auf "Ultra" waren wesentlich ausgefeilter als auf den Vorgängeralben. Das war für mich damals der deutlichste Schnitt in der Musik von Depeche Mode.
Umso gespannter war ich auf die Ankündigung von "Playing the angel". Richtig, "Precious" erinnert an "Violator", ein wirklich typischer Depeche-Mode-Hit mit wunderschönen Melodien und sicher eine der besten Titel, die in den letzten Jahren im Radio zu hören waren.
Als langjähriger Electronic-Music-Fan fand ich die Rückkehr zu Synthesizer, Sampler & Co. essentiell, denn das war schon immer die Stärke von den Jungs. Für mich ist das aktuelle Album die direkte Fortsetzung von "Ultra".
Mag sein dass einige mit der Komplexheit der Aufnahmen Probleme haben, aber ich finde "Playing the angel" eine wirklich reife Leistung. Ich höre soviele Feinheiten in der Musik heraus wie lange nicht mehr bei Musik, die heutzutage den Äther bestimmt. Mag auch sein, dass die Verspieltheit und Leichtigkeit der ersten Alben einigen fehlt, aber für mich ist das eine eindeutige qualitative Weiterentwicklung. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Titel erscheinen fast alle länger als sie es tatsächlich sind.
Meine persönlichen Favoriten sind
1) The sinner in me
2) Nothing's impossible
3) The darkest star
Von Depeche Mode erwarten viele nur Variationen ihrer Erfolge, aber eine musikalische Weiterentwicklung wird angefochten. Ich denke mir, noch 1-2 Alben, dann haben sie die ultimative Scheibe im Mixer und dann hören Sie auf.
Also: kauft euch das Teil, setzt euch in Ruhe hin und taucht ein in diese heutzutage selten gehörte musikalische Vielfalt! Nebenbei - bei einer geeigneten 5.1-Anlage ist der Hörgenuß der SACD sinnverwirrend!
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am 17. Oktober 2005
Ich höre Depeche Mode seit ihren Anfangstagen ohne ein Fan zu sein. Ich habe zwar alle Alben und alle Maxis (Vinyl sowie auch CD) aber da das Wort "Fan" von fantatisch abstammt mag ich es nicht gebrauchen. Sagen wir, ich mag Ihre Musik sehr gerne aber habe dabei nicht verlernt kritisch zu sein.
Nach der grauenhaften "Exciter" hatte ich nicht erwartet nochmal was gutes von den Herren zu hören. Das habe ich jetzt aber.
Da ich schon "Freelove" schrecklich anbiedernd befand, hatte ich aus den gleichen Gründen mit der Single "Precious" meine Probleme. Keine Frage, es ist ein gutes Stück und es gefällt mir auch sehr gut aber es hörte sich ein wenig nach Entschuldigung an. Trotzdem schaffte es der Song meine Erwartungshaltung höher zu bringen. Jetzt habe ich "Playing the Angel", was ich persönlich lieber als "Playing the fallen Angel" bezeichne, bestimmt 20 x gehört und es wird immer besser. Düster, dreckig, depressiv. Ich wünsche mir als Kulisse endlich die ersten Herbststürme gepaart mit peitschendem Regen. Das Album beginnt schon unheimlich kraftvoll und vermag die Energie über die gesamte Spieldauer in unterdrückte zerstörerische Kraft umzusetzen. Unterdrückt?? Ja, denn Wutausbrüche als Befreiungsschläge bleiben aus. Man bleibt in der Stimmung gefangen, kann bei "Precious" kurz aufatmen um kurz danach wieder in der klanglichen Hölle gefangen zu sein. Bei "nothing`s impossible" reißt der Boden unter der den Füßen auf und man kann einen tiefen Blick in seelische Abgründe erhaschen. Ein kurzes Aufreißen der Wolkendecke gelingt bei dem einzigen klassischen Electropopsong "Lilian", kurz bevor bei "The darkest star" wieder die tiefschwarze Nacht hereinbricht.
Freunden der sanften Kost kann man das Album auf keinen Fall empfehlen. Auch als Hintergrundmusik erweist sich die Platte als absolut ungeeignet. Zu empfehlen ist in jedem Fall die limited edition. Auf Disc 1 befindet sich das Album als SACD die man natürlich auch als Stereo CD verwenden kann sowie als DVD Audio mit Dolby Digital 5.1 und DTS Ausgabe. Für Stereo Hörer ist zusätzlich eine PCM Stereospur vertreten. Desweiteren ist noch das Video von "Precious" sowie eine Studiosession von "Cleen" zu sehen. Ein Making of ist ebenfalls vertreten. Für 19,99 eine ganz klare Kaufempfehlung.
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am 14. Oktober 2005
Es ist wirklich ein riesen Spass, die hier verfassten Rezessionen zu lesen. Bevor Sie weiterlesen: ich besitze zwar nahezu alle regulären CDs, bin aber kein Die-Hard-Fan von DM. Daher werde ich versuchen, dieses Album so weit wie möglich objektiv zu bewerten (ist das bei Musik überhaupt möglich?!).
1. Die Songs:
Hier haben sich die Jungs ganz klar gegenüber Exciter enorm gesteigert. Die Melodien sind wieder zurück. Zwar nicht wie zu BC oder VIOLATOR-Zeiten, aber immerhin! Keine Spur von Reduzierung o.ä.. Hier wird wieder geschwelgt, gezweifelt und gelitten. Jedoch löst das Album nach einem kompletten Hörgang keineswegs eine mittelschwere Depression aus. Auch finde ich nicht, dass das Album sehr düster ist. Ehr typisch DM - oder erwartet jemand im Ernst fröhliche oder weltumarmende Songs von dieser Band? Eher nicht, oder. Wenn ich sie mit anderen Alben vergleichen müsste, würde ich sie zwischen VIOLATOR und SOFAD einordnen. Es gibt absolut keineAusfälle. Viele Tracks sind eher als klassisch "Depeche Mode" zu bezeichnen. Besonders auffällig sind derzeit (nach 3 Duchgängen): "John the revelator (soulig, sehr bewegend und garantiert ein künftiger Live-Klassiker), "a pain that i'm used to" (recht hart, genialer Beat, "garniert" mit einer Vangelis-ähnlichen Keyboard-Line) und "Precious (sehr relaxt, eingängig, aber nicht repräsentativ fürs Album). Nahezu alle Songs sind recht komplex gestaltet, so dass keine baldigen Abnützungserscheinungen zu befürchten sind. Im Gegenteil, bei jedem Hören entdeckt man neue Finessen und Details.
2. Der Sound:
So, hier sie Meinungen ja wirklich.. nun ja, recht gespalten (um es mal diplomatisch auszudrücken). Ja, ich fand Mister Wilders Experimentierfreudigkeit auch klasse, und ja, ich halte Flood für einen der genialsten Producer auf diese Erdball, aber das heisst doch nicht, dass alles Andere schlecht wäre. Zugegeben, der Sound von EXCITER war sehr glatt, digital und irgendwie kraftlos. Aber das kann man hierzu nun wirklich nicht sagen. Die Beat sind gut bis genial und mit ordentlich "Schmackes" programmiert und es werden recht viel Samples eingesetzt (bei "The Sinner in me" sind sogar Sounds von The Prodigys "Breathe" rauszuhören). Die Keyboards sorgen wieder für echte Atmosphäre und der verstärkte Einsatz von Gitarren und echten Instrumenten erzeugen einen "organischeren" Klang als bei den Vorgängern. Einzig die vielen Soundeffekte und Verzerrungen könnten den ein oder anderen Hörer anfangs etwas verwirren. Aber mir persönlich gefällt dieser Sound absolut, da es die Songs kantiger, interessanter und zeitgemässiger macht. Vor allem klingt es eben nicht mehr zu Exciter-Zeiten. Und Eines muss man wirklich hervorheben: Egal wie man diese CD findet, so muss man auch ganz klar bestätigen dass Dave Gahan eine gesanglich Meisterleistung abliefert. Selten hat seine Stimme so variable und kraftvoll geklungen als auf diesem Album. Hut ab!
Alles zu sammen ist "Playing the angel" meiner Meinung nach ein wirklich gutes, frisches und spannendes Album geworden. 4 Sterne für die Songs im Ganzen + 1 Stern für den DM-eigenen Stil und die wirklich geniale Produktion = 5 Sterne. Somit ist für DM-Verhältnisse doch wieder alles im grünen Bereich. UND: Musik ist DOCH eine subjektive Angelegenheit. Also, bleibt friedlich, die Geschmäcker sind halt mal unterschiedlich!
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am 6. November 2005
Nach Exciter war ich mir nicht sicher ob ich das neue DM Album brauche. Aber zum Glück habe ich zugeschlagen!
Natürlich hört sich die Platte nicht so an wie die alten, aber wer will das schon? Stillstand ist der Tod!
Der Sound ist innovativ, abwechlungsreich und einfach gut!
Warum dann so viele negative Bewertungen? Das Album ist deutlich härter als das was man von DM gewohnt ist, wer auf Liebesschnulzen steht wird enttäuscht - das ist wohl auch der Grund warum viele "Precious" als das einzige gute Lied bezeichnen - es ist nicht besser als die anderen sondern softer. Mein Lieblingsstück ist "John the Revelator".
Fazit
Es stellt sich nicht die Frage ob die Musik gut ist, sondern ob man diese Art von Musik mag.
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