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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon besseres gehört... aber auch schlechteres!
Ich hatte zuerst überhaupt nicht vor, mir das neue Deep Purple-Album zu dem Zeitpunkt zu kaufen, als ich es erworben habe.
Eigentlich wollte ich nur kurz probehören, doch ich wurde sofort dazu bewogen, die Scheibe direkt mitzunehmen. Sicher, die Band hat schon besseres veröffentlicht, aber ich habe von der Platte bedeutend weniger erwartet! Abgesehen...
Veröffentlicht am 27. November 2005 von Julian Wöhner

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Quo vadis, Deep Purple?
"Bananas" war meiner Meinung nach ein Highlight der jüngeren DP-Geschichte - bluesig, eingängig, organisch. "Rapture of the Deep" klingt irgendwie trockener -- reiner Hardrock, leider mit sehr wenigen Hooks, mit Ausnahme vielleicht von "Girls Like That", das einen eingängigen Refrain hat, ansonsten aber nicht zu den Höhepunkten ihres Schaffens...
Veröffentlicht am 15. November 2005 von Frankie Eyes


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon besseres gehört... aber auch schlechteres!, 27. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Ich hatte zuerst überhaupt nicht vor, mir das neue Deep Purple-Album zu dem Zeitpunkt zu kaufen, als ich es erworben habe.
Eigentlich wollte ich nur kurz probehören, doch ich wurde sofort dazu bewogen, die Scheibe direkt mitzunehmen. Sicher, die Band hat schon besseres veröffentlicht, aber ich habe von der Platte bedeutend weniger erwartet! Abgesehen von "Rapture Of The Deep", "Clearly Quite Absurd" und "Before Time Began" beinhaltet die CD zwar nicht viele Lieder, die durch mehrmaliges Anhören besser werden, da die restlichen Songs doch sehr eingängig sind, doch
diese drei Lieder - speziell die zwei erstgenannten - bieten einem dafür ziemlich viel Hörgenuss.
Beim Titeltrack sorgt einfach die orientlische Tonleiter für das gewisse Etwas und bei der Ausnahmeballade der Text und die musikalische Umsetzung. Dieser ständige Bass- und Gitarrenwechsel lässt Musikfans glücklich werden.
Zu den Rezensionen, die von Deep Purple-Fans der ersten oder zweiten Stunde geschrieben wurden, kann ich nur sagen, dass ich noch nicht einmal so lange lebe, wie Sie Deep Purple hören und vielleicht ist das sogar ein Vorteil, weil ich mit mehr Objektivität an die Veröffentlichung herantreten kann und sie nicht unbedingt mit Kultalben wie "In Rock" vergleiche. Aber da Reviews ohnehin subjektiv sind, ist dieser Gedanke nicht von weiterer Bedeutung.
Letztlich ist für mich zu sagen, dass Deep Purple mit "Rapture Of The Deep" absehbarerweise nicht an alte Tage heranreichen können, aber doch ein recht gutes Album mit 2-3 Höhepunkten vertreiben lassen, die den Kauf rechtfertigen sollten und auch akustische Abwechslung zu bieten haben. Ich freu mich auf die Tour!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hard Rock: leicht progressiv, entspannt und klassisch, 27. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Bei rapture of the deep muß man vor allem eins berücksichtigen, Deep Purple haben es nicht mehr nötig sich auszutoben. Es geht nicht mehr darum das Gaspedal voll durch zu treten, sondern man genießt lieber und cruist durch das Leben.
Trotz rauherer Gitarren klingt das Album unheimlich relaxt. Höhepunkte sind dabei der Titeltrack, CLEARLY QUITE ABSURD und BEFORE TIME BEGAN. Die Lieder klingen gleichermaßen melancholisch, erhaben und beruhigend. Die restlichen Songs rocken munter vor sich her und stechen entweder durch ihre Riffs oder Keyboardparts hervor.
Insgesamt arbeitet die Band immer noch auf handwerklich höchstem Niveau und peppt die Songs durch einfallsreiche Arrangements - z.B. orientalische Melodien - auf.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deep Purple bleibt Deep Purple!, 25. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Ich weiß nicht warum sogar (Hard)Rock Fans so borniert oder
konservativ sein können; fast so wie Klassiker. Um es gleich vorwegzunehmen: ich bin kein DEEP PURPLE Fan und dieses neue Album von ihnen ist u. bleibt einfach ein gutes Rockalbum, trotz der Tatsache dass man zwischendurch untypischere Klänge von ihnen hört.
Im Ernst: wer hat denn von Deep Purple anno 2005 ein zweites
IN ROCK oder MACHINE HEAD erwartet?
Diese beiden Alben sprachen einen ganz anderen Zeitgeist an, und trotzdem ist auch dieses neue Album mit typischen Songelementen der Marke D.P. gespickt.(z.Bsp. KISS TOMORROW GOODBYE etc..)
Und hier zählt auch das Argument nicht dass Blackmore oder Lord
fehlen denn wenn es Keyboarder o. Gitarristen gibt die Deep
Purplesche Musik verstehen u. auch spielen können dann garantiert DON AIREY (keyb.)mit seiner Wahnsinnserfahrung (Gary Moore Band und, und, und...) sowie der alte Dixie Dregs u. Studiohaudegen Steve Morse (guit.) der (wenn man unbedingt auf die Art Argumente steht) sogar ein JAZZ Diplom hat. Diese beiden Rocker passen in die Band!
Ian Gillans Stimme ist nicht mehr die jüngste u. trotzdem schreit
er sich zwischendurch die Kehle aus dem Hals, Gitarren u. Keyboarddialoge findet man genug auf diesem Album u. geile Rock-
phrasierungen spielen die Jungs immer noch.

Leute, mit Bewertungen wie ein oder zwei Sternchen tut ihr diesem
Album absolut unrecht, zumal hier musikalisch ganz schön sattes Niveau gehalten wird und außerdem... es rockt !!!
Zum Vergleich: Tokio Hotel liegen mit ihrem Album Schrei auch durchschnittlich bei 3,5 Sternchen
(was für sie viel zu viel ist bei ihrer minderwertigen Veröffent-
lichung)
Anspieltips: Kiss Tomorrow Goodbye, Money Talks, Back To Back
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit heftigem Wind zurück, 24. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Die grösste Hardrock Band aller Zeiten meldet sich mit dem „Bananas" Nachfolger eindrücklich zurück! Für „Rapture Of The Deep" brauchte die Band lediglich fünf Wochen Aufnahmezeit. Das Resultat ist ein Korb voller neuer Songs die beim Hören den Anschein geben, sie seien direkt aus einer Jam-Session live entstanden. Bereits mit „Bananas" und dem Zuzug von Keyboarder Don Airey kam nötiger frischer Wind in die Band. Und dieser wird auf dem neuen Album weiter ausgebaut. Das Album ist dunkler und härter ausgefallen als der Vorgänger.
Das düstere Intro gibt hier einen ersten Eindruck bevor der laute satte Bass von Roger Glover und die unnachahmliche Stimme von Ian Gillan mit „Money Talk" eröffnen. Die Band klingt frisch, aufregend und hart. Leichter indischer Touch ist sofort auszumachen. Supergitarrist Steve Morse findet sich in der Band längst zurecht und seine Gitarrenarbeit nimmt einen hohen Anteil am Album ein. Überhaupt, das Album ist sehr Keyboard- und Gitarrenlastig ausgefallen, so wie es zu Purples besten Zeiten war. Ian Paice an den Drums kommt beim zweiten Song „Girls Like That" so richtig in Fahrt während Gillan zu seinen Jauchzern ansetzt! Ein zünftiger Refrain und die Keyboardattacken machen diesen Song genau wie der folgende „Wrong Man" endgültig zu typischen Deep Purple Songs. Die Band groovt, rockt, donnert, säuselt und jault - herrlich!
Der Titelsong basiert dann auf einer orientalischen Grundmelodie. Ganz anders, kommt dann das langsame schöne „Clearly Quite Absurd" daher. Ian Gillan stellt hier unter Beweis, dass er halt noch immer ein begnadeter Sänger ist während er durch eine ruhige Gitarre begleitet wird. Danach folgen zwei hart rockende Songs die widerum durch Gitarre und Keyboards geprägt sind. „Kiss Tomorrow Goodbye" beginnt mit rhythmischen Drums und kurven in geile Gitarrensolis ein, bevor Hammond Klänge das Zepter übernehmen. Man erinnert sich an die guten alten Tage als der Hardrock weltweit hoch im Kurs stand. Der nächste Song rechnet mit MTV ab und der darauffolgende „Junkyard Blues" hat neben einem härteren Bluesfeeling dank Morse Gitarre auch viel Funk drin! Dieser Song ist übrigens nur auf der europäischen Albumversion zu haben. Der letzte Song ist dann ziemlich experimentierfreudig mit eindrück-lichen Passagen aller Musiker.
Die limitierte Version kommt ulkigerweise in Metallgehäuse plus kurzer Studio Footage daher!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Altenteil noch nicht in Sicht., 24. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
1. Money Talks:
Starkes Intro, wie ich es mir für viele Purple Alben seit den 80ern gewünscht hätte, typische Purple-Trademarks: geheimnisvolle Orgeltöne, ideal um in einer vollen, dunklen Halle das Konzert zu eröffnen, mit langsam einsetzenden Spots auf wabernden Nebelschwaden.
Leider strafen die ersten Vocals von Gillan meine Vorfreude lügen. Danach erwarte ich einfach keinen derart verhaltenen und teilweise (Sprech-) Gesang in einer Eröffnungsnummer. Der Refrain geht wiederum völlig in Ordnung und wenn es sich dabei nur um eine Bridge handeln würde, die sich unter langsamen Spannungsaufbau in einem fulminanten Finale entladen würde, hätte dieser Song auch das Potenzial zu einem mythischen Titel á la Rainbow Rising oder auch "Anja", vom letzten Album mit Ritchie Blackmore. Tatsächlich verfällt der Song dann aber sofort wieder in die für mich sehr uninspiriert gesungene Strophe. Wenn Gillan hier wenigstens so dreckig bellen würde wie auf „In Rock" (an anderer Stelle auf diesem Album beweist der 60 jährige sogar, dass er's fast noch kann) ginge das ja völlig in Ordnung. In dieser Form macht die Strophe aber alle guten Ansätze kaputt. Deshalb verpufft hier Morses überdurchschnittliches Solo leider ebenfalls.
2. Girls like that ...
...kommen schon wesentlich gefälliger daher. Härtere Riffs laufen auf einen entspannten und relativ unspektakulären Refrain zu. Jedoch bilden hier im Gegensatz zum Opener die einzelnen Songelemente eine harmonische Einheit. Es wäre zuviel, von einem Ohrwurm zu sprechen, aber das eher simple Schema bleibt durchaus schnell und angenehm im Ohr kleben. Don Airey darf sich ganz im Sinne von Vorgänger Jon Lord austoben, ein Unterschied ist kaum zu vernehmen.
3. Wrong Man
Erstes Highlight des Albums. Groovt total, schöner Refrain und endlich wieder Ian Gillan in Hochform. Der Zorn in Gillans Stimme bringt das Thema hervorragend zum Ausdruck. Textlich geht es um einen Fall von Justizirrtum.
4. Rapture of the deep
Der Titelsong, vielerorts als das Highlight des Albums beschrieben. Sicher, er gehört nicht zu den schlechteren, kann aber nach meinem Geschmack längst nicht an die stimmungsverwandten „Anja" oder „Perfect Strangers" heranreichen. Hauptmanko ist für mich hier wieder Ian Gillan, der zwar keinesfalls schlecht singt, aber ähnlich wie im ersten Stück zunächst eine Spannung aufbaut, die dann nicht mehr durch eine
überraschende Wendung entladen werden kann. So geht dem Song auf halber Strecke etwas die Puste aus.
5. Clearly quite absurd
DIE Ballade des Albums und über jeden Zweifel erhaben. Ähnlich stark wie die übrigen ruhigen Vertreter aus der Ära Morse. Braucht sich nicht hinter „Fingers to the bone" oder „Walk on" zu verstecken. Das Klassiker Niveau eines „Sometimes I feel like screaming" wird aber auch diesmal nicht erreicht.
6. Don't let go
Ein lässiger Radio-Rocker mit Hit-Qualitäten. Klingt auffallend amerikanisch für Purple-Verhältnisse, ohne aber dabei in seichten Mainstream Gewässern zu versanden, wie seinerzeit mit Joe Lynn Turner am Mikro verbrochen. Es handelt sich schlicht um einen überdurchschnittlich guten Rock Song, der neben aller Eingängigkeit noch etwas Platz für das virtuose Spiel der Musiker lässt. Es ist wiederum Don Airey, der hier besonders positiv in Erinnerung bleibt.
7. Back to Back
Wieder eher unspektakuläres Songwriting, das aber dank hervorragenden Arrangements am Ende doch noch einen Song kreiert, den Purple Fans sicher auch im Live Programm bejubeln werden. Erstmals setzt Airey hier wieder Synthesizer-Klänge ein, wie sie bei Purple so wohl zuletzt in dem Titelstück von „Burn" zu hören waren. Sie mögen angesichts heutiger Mittel etwas billig klingen, sind aber, geschickt eingesprenkelt, hier ein ausgesprochen überraschendes und angenehmes Element.
8. Kiss tomorrow goodbye
Ein treibender Rocker, der so auch auf „Fireball" Platz gefunden hätte. Hervorragender Live-Stoff.
9. MTV
Wohl die größte Überraschung des Albums. Deshalb wohl nur als Bonus auf dem europäischen Release von „Rapture" zu finden. Für mich nicht nachvollziehbar, da einer der stärksten Songs des Albums. Abgesehen vom Refrain, welcher wirklich hittauglich ist und dabei vielleicht einer der außergewöhnlichsten in der gesamten Bandgeschichte, fühle ich mich musikalisch in die beste „Maschine Head" und „Fireball" Zeit versetzt. Es finden sich alle die Zutaten, die schon „Maybe I'm a Leo", „Never Before", „No one Came" oder „Smooth Dancer" schmackhaft gemacht haben. Gewiss, bei Purple eher Songs aus der zweiten Reihe, aber noch um Längen, Längen vor den Outputs der meisten anderen Jeans und Lederträger dieser Welt, die sich die Matte wachsen ließen, eine Gitarre leisten konnten und es irgendwie bis in die Charts geschafft haben.
10. Junkyard Blues
Wohl wie kein anderer Song des Albums kling dieser, als hätte es die achtziger und neunziger Jahre nie gegeben. Was schon für MTV galt, welches aber zumindest mit einem sehr modernen Refrain auffährt, gilt hier erst recht. Selbst Morse klingt hier streckenweise so sehr nach Blackmore, wie wohl auf keiner Nummer zuvor. Eine Songperle, die etwas Zuwendung braucht und sich deshalb erst so beim 4. oder 5. Hördurchgang als ein Purple Highlight ohne jeden Abstrich outet. Zur Stunde mein persönlicher Liebling des aktuellen Albums.
11. Before Time Began
Lässt das Album mit etwas untypischeren Klängen entspannt ausklingen. Kein Meilenstein aber eben auch kein Lückenfüller. Ich würde das Ganze ungefähr auf eine Stufe mit dem „Purpendicular Waltz" stellen. Bei beiden Stücken finden sich hervorragende Ansätze, denen leider unterwegs irgendwo an der Stelle etwas die Kraft ausgeht, wo der Hörer eigentlich für den Abschluss eines guten Albums noch einmal ein paar Schippen oben drauf erwartet hätte.
Zusammenfassung:
Sicher ein Album, das im Rahmen des gesamten Deep Purple Oeuvres locker den Weg ins Mittelfeld der Wertungsskala schafft. Betrachtet man das Bandschaffen seit der Reunion 1984 separat, reicht es vielleicht sogar für eine Bronzemedaille, hinter „Perfect Strangers" und „Bananas". Ganz festlegen möchte ich mich jetzt aber noch nicht, welche Scheibe mir besser gefällt: die Neue Deep Purple im Jahr 2005, oder „Purpendicular", der Beginn des Lebens nach Blackmore.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ian Gillan's Deep Purple" sind wieder da!!!, 4. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Ja, die Parallelen zu Ian Gillans Solo-Scheiben sind auch hier wieder offensichtlich, was aber nicht wirklich nachteilig ist.
ROTD ist im Vergleich zum Vorgänger "Bananas" insgesamt etwas rockiger ausgefallen. Die Songs brauchen aber auch einige Durchgänge, bis sie wirklich greifen. Vielleicht hätten einzelne Songs von zusätzlicher Überarbeitung doch noch profitiert. (Produzent Bradford nahm wohl meistens die First-Takes, ohne große Veränderungen vorzunehmen.) Daß alle aktuellen Bandmitglieder ihre Instrumente beherrschen, wird ausreichend bewiesen. Vor allem Don Airey überrascht mit einer angenehmen Vielfalt an Sounds. Neben der obligatorischen Hammond kommt nun wieder vermehrt ein E-Piano zum Einsatz. Auch dezente Synthesizer-Klänge, wie sie in den 70ern populär waren, verbreitern das Spektrum. Hut ab! "Rapture Of The Deep" ist nicht der ganz große Wurf geworden, aber hält/schlägt locker das Niveau der meisten "Reunion-Alben". (Für mich bleibt "Abandon" die stärkste Morse-CD! ;-) ) Wahrscheinlich wird die kommende Tour wieder alle Zweifel beseitigen. DEEP PURPLE sind eine Klasse für sich!!!
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5.0 von 5 Sternen Deep Purple, 5. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Muß man eine Deep Purple CD wirklich rezensieren? Eine Band die seit den 70gern umwerfend gute Musik macht, mit Ausnahmemusikern allererster Sahne. Hinsetzen, einlegen starten, Augen schließen und abheben.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SOLID, 29. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Deep Purple ist mit einem neuen Werk am Start. Ich finde es ist Zeit die Wechsel von Blackmore/Morse und Lord/Airey zu akzeptieren, und DP nicht mehr an ihren älteren Werken zu vergleichen. Zumindest sollte man ihre musikalische Entwicklung nicht in Bezug auf die Vergangenheit werten. Gerade jetzt bringt DP ein Album heraus, welches an die alten Zeiten erinnert.
Begonnen wird mit einem zu langen, fast schon überflüssigen Orgelintro von Don Airey. Das erste Riff hat mich ebenfalls entäuscht. Die Bridge von "Money Talks" ist etwas kitschig, der Refrain nichts Neues. Die klare Tendenz zu östlichen Harmonien zeigt sich schon im Opener und zieht sich durchs ganze Album. Beim Gitarrensolo von Morse geht's dann runter wie Butter!
Wrong man ist meiner Meinung nach der schlechteste auf dem Album. Für eine solch grossartige Band und verglichen zum Rest heisst das nicht das es einfach nur schlecht ist. Aber: "Wrong Man" = Boring! "Girls Like That" bringt zwar etwas Tempo. Der Refrain finde ich aber schlecht, mir geht er jedes Mal auf die Nerven :-/ Der Anfang finde ich also sehr enttäuschend. Mit dem Titel-Track folgt jedoch endlich ein solider Track! Groove, Harmonie, Gefühl und Spielfreude zeichnen den Song aus. "Clearly Quite Absurd" ist eine etwas kitschig aber nicht billige Ballade. Ab #6 geht's dann richtig los. "Don't Let Go" ist solid und rockt. Besonders gut gefällt mir das Anfangsriff von Morse. Besonders "mies" finde ich die Wurlitzer-Einlage von Airey am Schluss. "Back To Back" finde ich einen der besten Tracks. Das Riff erinnert stark an die 80er. Ich finde der Song hat einen bissigen Charakter. Der Gesang von Ian Gillan ist grosse Klasse und trägt viel zum groove des Songs bei. Der Refrain ist so ziemlich der meist groovende Teil der CD. Nach dem Hammer-Refrain folgt das grosse Staunen: Klänge die von Deep Purple noch nie zu hören waren. Poppig aufschäumende Synth-Klänge. Da gehen halt auch die alten Herren neue Wege. Ich finde gut das sie es probieren. Das Resultat finde ich jedoch recht unpassend. Ich bin aber weiterhin offen und sehr interessiert an Experimenten. Ich finds gut das sich etwas tut bei Deep Purple. "Kiss Tomorrow Goodbye" ist vor allem durch den Groove-Wechsel in der Strophe sicher einer der geilsten Songs vom neuen Album. "MTV" kann ich irgendwie nicht ernst nehmen und finde ich ein wenig überlüssig. Das die Herren von Deep Purple grossartige Musiker sind beweisen sie aber auch in diesem Song. "Junkyard Blues" geht als gute Rock-Nummer gut runter. Und in meinen Augen folgt ganz am Schluss ein ganz grossartiger Song: "Before Time Began". Die Stimmung im ersten Teil wir sicherlich durch die eindringlichen Harmonien hervorgerufen. Das Marsch-Getrommel von Ian Paice passt natärlich herrlich zu den Lyrics, welche die Themen Töten und Krieg ansperechen. Der Wortfluss passt perfekt zum Song und Ian Gillan singt genial! Noch nie gehört und wirklich stark!
Rapture Of The Deep enthält meiner Meinung nach sehr starke Songs und Momente, aber weist auch einge Schwachpunkte und Nieten auf. Alles in allem sicher ein Meisterwerk. Weil das Werk sehr deutlich hörbar von Meistern komponiert und umgesetzt wurde! Ich finds toll, auch wenn ich mir unter dem Namen Deep Purple dieser Rockband, nicht mehr so viel mache. Hauptsache guteMusik, und die finde ich auf "Rapture Of The Deep".
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rocks!, 4. November 2005
Von 
Oliver Mueller (Koblenz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Kann mich hier nur meinen Vorschreibern anschliessen: Klasse Platte! Braucht zwar ein bisschen Zeit zum gewöhnen, aber das war ja schon bei vielen DP Alben so... Nur, bitte: Was ist das denn für ein Cover??????? Da war ja "Bananas" fast noch besser ;-)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reif wie guter alter Wein, 21. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Ltd.ed.) (Audio CD)
Wow, komm grad mit der neuen "Purple"-CD aus'm Laden und hab sie direkt zweimal durchgehört. Zündet im Gegensatz zu "Bananas" schon beim ersten Durchgang und rockt wie die Sau. Gitarre-Keyboard Duelle wie zu seligen Blackmore/Lord-Zeiten und Gillans Stimme besser denn seit langem (soll Gesangsunterricht genommen haben auf seine alten Tage). Da ich seit 25 Jahren Deep Purple Fan bin und Made in Japan in frühester Jugend einsaugen durfte, begeistert mich das neue Teil total und weckt nostalgische Erinnerungen. Besondere Perlen neben der Ballade "Clearly Quite Absurd" mit tollem Gitarre-Solo sind "MTV" (Limited Ed.), das Titelstück und "Before Time Began". Einiges erinnert sogar ein bißchen an den epischen Rock von Rainbow... Für alle Classic-Rock-Fans absolute Kaufempfehlung.
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Rapture of the Deep (Ltd.ed.)
Rapture of the Deep (Ltd.ed.) von Deep Purple (Audio CD - 2005)
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