Kundenrezensionen


350 Rezensionen
5 Sterne:
 (228)
4 Sterne:
 (81)
3 Sterne:
 (24)
2 Sterne:
 (11)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


105 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ergonomisches Platzwunder - 4,5 Sterne
RAUMAUFTEILNG & PLATZ:
Wer hätte das gedacht? Obwohl es "nur" die Slingshot mittlerer Größe ist, habe ich kein Problem damit, folgendes Equipement unterzubringen:
* Nikon D300 einschließlich Batteriegriff MD-100
* Blitz SB-800
* Nikon 50mm 1.4
* Nikon 80-200mm
* Tokina 11-16
* Garmin eTrex H plus Kabel zur D300 (im...
Veröffentlicht am 29. Juni 2008 von Käpt'n Haddock

versus
61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Prinzip torpediert
Hinter dem Prinzip steckt eine großartige Idee: Rucksatz aufsetzen, bei Bedarf Rucksack unter der Schulter durchziehen, Reißverschluss öffnen und gewünschtes Objektiv herausnehmen. Klappt auch alles wunderbar in der Praxis, allerdings enthält der Rucksack einen fundamentalen Konstruktionsfehler.
Wenn man mal annimmt, dass die meisten...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von helmut seeger


‹ Zurück | 1 235 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

105 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ergonomisches Platzwunder - 4,5 Sterne, 29. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
RAUMAUFTEILNG & PLATZ:
Wer hätte das gedacht? Obwohl es "nur" die Slingshot mittlerer Größe ist, habe ich kein Problem damit, folgendes Equipement unterzubringen:
* Nikon D300 einschließlich Batteriegriff MD-100
* Blitz SB-800
* Nikon 50mm 1.4
* Nikon 80-200mm
* Tokina 11-16
* Garmin eTrex H plus Kabel zur D300 (im oberen Gefach)
plus allerlei Kleinkram wie Ersatzakku, Graufilter, Bltzdiffusor, Speicherkarten usw.
Das modulare Konzept der Haupttasche ist ausreichend, um den beiden nicht an der Kamera befestigten Objektiven und dem Blitz je eigenen Stauraum zu bieten. Beim Herausholen aus den hinteren Fächern muss man allerdings ein wenig fummeln, wenn man nicht wie ich versucht, aus Sicherheitsgründen (Herausfallen!) die Tasche niemals komplett zu öffnen, sofern sie nicht auf dem Boden steht. Das kleine obere Gefach ist zwar brauchbar, da aber nur an der Rückwand ein kleines Netz ist und ansonsten "Leer-Raum", fällt alles, was darin ist, hin- und her. Gegenmittel: Ausfüllen mit einer dünnen Regenjacke oder einem kleinen Taschenbuch oder einer extragroßen Tüte Gummibärchen (wobei die bei mir immer schnell leer ist und nicht mehr als Polster dient ;-)). Ich nutze dieses Fach v.a. für ein GPS-Gerät, das ich mit der D300 verbinde, um in den EXIF-Daten der Fotos die entsprechenden Ortsangaben zu speichern. Die zugehörigen Kabel lassen sich gut in der Schlaufe am Tragegurt mitführen.
Platz genug ist auch für mehrere Speicherkarten.

TRAGEKOMFORT:
Im Prinzip auch hier: Top! Der eine Tragriemen, der es erst ermöglicht, die Tasche schwungvoll nach vorne zu holen, um Objetive auszutauschen usw. ist gut gepolstert und ergonomisch geschnitten - auf dem Fahrrad oder auch beim Wandern ist der zweite kleine Gurt durchaus von Vorteil. Allerdings verliert sich der Tragekomfort nach drei bis vier Stunden wandern und die Tasche beginnt zu drücken. Abhilfe kann hier schaffen, sie eine Zeit auf den Bauch zu nehmen. Auf Grund des ergonomischen Schnitts des Riemens für die rechte Schulter ist es kaum möglich, die Tasche komfortabel auf der linken Schulter zu tragen. Zwar ist es nicht unbedingt ein Fehler des Systems, wenn ich so viel schweres Zeugs mit mir herumschleppe - andererseits ist aber genau das Sinn und Zweck einer Fototasche. Deshalb gibt's von mir leichten Punktabzug - die Gewichtung mag für jemand anderen aber anders sein. Für Fototermine oder andere kürzere Einsätze (oder wenn man die Tasche zwischendurch auch mal abstellen kann) ist die Slingshot aber die praktischste Tasche, die ich je genutzt habe.

VERARBEITUNG:
Wie von Lowe gewohnt: Alles Bestens, die integrierte Regenhülle hat schon manchen Regentropfen abgehalten. In einen Platzregen würde ich mich aber nicht begeben.

ZUSAMMENFASSUNG:
Eine geniale Fototasche, die man jedem empfehlen kann. Einzig bei langen Tragezeiten über 3-4 Stunden und voller "Befüllung" nimmt der Tragekomfort etwas ab. Hierfür eigentlich nur 1/2 Stern Abzug, dies ist aber nicht möglich, daher zum Abschluss nochmal betont: Von mir 4,5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert!, 31. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gerade zurück von einer Fototour im Baltikum konnte ich den SlingShot 302 AW auf Herz und Nieren testen.
Meinen Ansprüchen entsprach er in allen Belangen.
Sowohl das Fassungsvermögen ( 2 Bodys, Weitwinkel, 70-200 Tele, Blitz, div. Filter, CF-Cards, Ladegerät,Regenjacke, Wasserflasche, Handy, etc.) als auch das Handling mit der Slingshot-Funktion hält was es verspricht, im Menschengetümmel von Riga und Tallinn war ich froh den Rucksack vor dem Bauch zu haben, einerseits vor Langfingern geschützt, andererseits schnell schussbereit. Kamera raus, Schuss, Kamera rein.
Das Stativ kann aussen sicher befestigt werden. Allerdings lässt sich die Schwerkraft nicht überwinden, die vielen Staumöglichkeiten verführen dazu alles mitzunehmen, die Masse an Ausrüstung macht sich jedoch auch bei ausgeklügelter Tragetechnik schmerzhaft bemerkbar. Starkregen in Helsinki hat die teure Ausrüstung dank der integrierten Regenhülle unbeschadet überstanden.
Alles in allem ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis für einen hochwertig verarbeiteten Fotorucksack.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchdacht bis ins Detail, 14. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
Also ich muss sagen, dass ich absolut begeistert bin! Als ich die Slingshot zum ersten mal sah, freute ich mich ein System zu sehen, dass einerseits das Gewicht meiner D-SLR auf meinem Rücken verteilt, andererseits mir einen schnellen Zugriff ermöglicht.

Zum Tragesystem:

Man trägt das System auf der rechten Schulter, ein Wechsel auf die linke Schulter ist auf Grund der ergonomischen Form nicht möglich. Der Gurt verläuft also von der rechten Schulter zur linken Hüfte.
Optional kann ein weiteres Band, das vom Rucksack an der rechten Hüfte kommt, zusätzlich mit dem Hauptgurt an der rechten Brustseite durch einen Stecker verbunden werden, dies verhindert, dass der Rucksack schief liegt und garantiert, dass das Gewicht auf die ganze Breite des Gurtes verteilt wird.
Dieses Band muss erst gelöst werden, wenn man den 200AW nach vorne drehen will.

Hier meine persönlichen Highlights des Produktes:

- Für überstehende Bänder bei der Größenverstellung ist an ein kleines Gummiband gedacht worden damit man diese befestigen kann und sie nicht unschön "herumwedeln".
- Die Tasche verfügt über ein Regencape, das fest mit der Tasche verbunden und im Boden des 200AW versteckt ist.
- Wenn man das seitliche Stabilisierungsband nicht benötig, gibt es einen kleinen Einschub um es verschwinden zu lassen.
- Ein Mikrofasertuch, zum reinigen der Linse ist in einer der Innentaschen eingebaut.
- Alle Innentaschen sind gut durchdacht und sinnvoll positioniert.
- Durch ein Klettverschlusssystem kann man die Einteilung des Hauptstauraumes selbst bestimmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Günstige und robuste Markentasche., 7. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
Nach einigen Wochen mit meiner DSRL incl. Objektiv und Co war mir eines klar - die Ausrüstung passt keinesfalls mehr in eine Canon Tasche (kleine Fototasche). Also musste ein Rucksack her der vor allem bei Fahrrad- und Städtetouren nicht stört. Aufgrund meiner guten Erfahrungen mit ein-schultrigen Rucksäcken ist meine Wahl auf den 200 AW gefallen.

Die ideale Größe für meine mittelgroße Kamera (EOS 350D incl. Batteriepack). Die Tasche ist absolut durchdacht und ist in meinen Augen auch absolut Wetterfest. Unter dem robusten Stoff findet man eine massive Polsterung welche sichert, aber nicht zu steif ist. Natürlich ist auch ein Wetter-Cape dabei was in den Stoff eingearbeitet ist und somit sicher vor Nässe schützt. Aber das ist nicht alles! Zum Schutz der meist empfindlichen Rückseite der Kamera (dort wo sich u.a. auch Display und Knöpfe befinden) ist ein kleines Stück feiner Stoff eingearbeitet welches man bei Bedarf über die Rückseite spannen kann - eine kleine aber ohne Frage feine Idee! Auch toll - die Funktion das man ihn (was wohl auch namengebend war) schnell drehen kann um so ohne ihn abstellen zu müssen an das Equipment kommt.

Einen besseren Fotorucksack kann ich mir für dieses Geld nicht vorstellen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen voll erfüllt, 26. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
Der Rucksack hat meine Erwartungen voll erfüllt!

Die Details sind wirklich durchdacht und die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck. Die einzelnen Fächer des Hauptfaches lassen sich dank Klettverschlüssen variabel verändern, der Tragegurt ist gut gepolstert und das "Rotationsprinzip" funktioniert komfortabel. Darüber hinaus gibt es einen fest integrierten Regenschutz, der bei Bedarf über den Rucksack gezogen werden kann - super.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fototasche für den schnellen Einsatz (für kleine Spiegelreflex), 27. August 2007
Von 
Surfmaus (Weinheim, Bergstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
Im November habe ich den Slingshot mit meiner Fotoausrüstung gekauft und bin super zufrieden! Die Tasche ist in drei Größen erhältlich um unterschiedlich gewachsene Ausrüstungen unterzubringen. Ich habe derzeit drei Objektive (Weitwinkel 10-22, Standardzoom 17-85, Telezoom 70-300) an einer Einsteiger-Spiegelreflex Canon EOS 400D im Einsatz. Dazu kommt ein Blitz, die Sonnenblenden für die Objektive, diverse Filter, Kabelfernauslöser, Speicherkarten, Ersatzakku, Bedienungsanleitung sowie Reinigungsutensilien - manchmal noch ein Ministativ. Alles passt in den Slingshot.

Das beste ist das Tragesystem: Man trägt den Slingshot bequem auf dem Rücken - will man fotografieren zieht man sich die Tasche vor den Bauch und kann so direkt die Kamera entnehmen - ohne die Tasche abzusetzen. Das ist optimal, wenn man keine Möglichkeit hat eine Tasche abzustellen (Nässe, schwanken) oder wenn man die Ausrüstung nicht aus den Augen lassen will.

Die Polsterung ist gut und läßt sich im Innenraum flexibel verstellen. Im Hauptfach ist ein Tuch für Schutz und Reinigung des Displays angebracht. Es gibt Extra Steckfächer für Speicherkarten, ein aufgesetztes flacheres Fach sowie ein größeres Fach, wo auch eine 0,5l PET Flasche reinpasst. Sogar eine Regenhülle ist mit dabei.

Für mich ist die Größe Slingshot 200 AW optimal - in der kleineren (100 AW)würde ich wohl nicht alles unterbringen. Es gibt mittlerweile noch als großen Bruder der Serie den 300 AW. Bei dem Packvolumen werde ich aber lieber einen Rucksack nehmen, um das Gewicht auf beide Schultern zu verteilen.

Einziger Nachteil am 200 AW: Vollgepackt finde ich die Tasche nach einigen Stunden wegen des einseitigen Tragesystems dann doch etwas unbequem - für volles Equipment ist ein Rucksack wohl doch die bessere Wahl. Aber das nehme ich zugunsten des hervorragenden Handlings mit dem schnellen Zugriff ohne absetzen gerne in Kauf und lasse dann für längere Touren auch mal eine Linse und/oder den Blitz zu Hause.

Nachtrag im April 2009:
Wenn man die Tasche relativ voll packt wird sie instabil. Mit einer Canon Eos 40D wollte ich sie nicht mehr benutzen. Da würde ich dann eher nach der Kata Korsotasche T-214 oder einem der Tamrac Velocity Modelle (z.B. Tamrac 5768 Velocity 8 Tasche schwarz) schauen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Konzept mit gutem Tragekomfort, 24. April 2007
Von 
W. Felix (Regensburg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
Die SlingShot 200 AW bietet Platz für eine mittlere Spiegelreflexkamera (z.B.: Nikon D70 bis D200) mit aufgestecktem Objektiv und wahlweise 3 zusätzliche Objektive, Kleinkram und gegebenenfalls noch ein Blitzgerät.

Anfangs war ich spektisch was die Trage- und "Slingshot"-funktion anging. Nach den ersten Versuchen war ich allerdings überzeugt. Einmal passend eingestellt auf Körpergröße und Tragehöhe rutscht der Slingshot auf Bedarf nach Vorne und erlaubt das schnelle entnehmen der Kamera, die mit dem Objektiv mit aufgeschraubter Gegenlichtblende problemlos im Mitteltunnel der Verstaufächer Platz findet.

Am Rücken fühlt sich der Slingshot dabei weich und angenehm an. Obwohl er keine Rillen oder Struktur für die Luftzirkulisation bietet komme ich am Rücken nicht ins Schwitzen wie es bei Billigrucksäcken oft passiert.

Der Schultergurt ist gut gepolstert und schneidet nicht ein.

Für schnellere Touren oder wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist gibt es noch einen Zusatzgurt am rechten unteren Ende, den man bei Bedarf zusätzlich an den Schultergurt anschnellen kann. Das fand ich sehr praktisch, weil ich viel mit dem Fahrrad unterwegs bin.

Design und Verarbeitung sind Makellos.

Allerdings sollte angemerkt werden, dass sich anders als beispielsweise beim Tamrac Adventure keine Seitenhalterung für eine Trinkflasche finden lässt.

Auch das obere Fach ist recht klein. Für eine Jacke oder ein Buch ist leider kein Platz.

Für lange Touren mit viel Ausrüstung empfiehlt sich wohl doch ein größeres Modell.

Trotzdem gibt es von mir für ein toll durchdachtes Konzept und hohe Qualität sowie den sehr angenehmen Tragekomfort 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse, aber nicht ganz optimal, 21. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum einen Slingshot? Aufgrund mehrwöchiger Erfahrungen mit diesem Rucksacktyp versuche ich mal eine Antwort:

- Angenehmer als eine herkömmliche Fototasche zu tragen, weil zwar auch nur über einer Schulter, aber durch den zweiten Riemen wird das Gewicht besser verteilt. Bei meinen "Wanderungen" in Irland war der Rucksack auch nach wenigen Stunden noch angenehm zu tragen.

- Aufgrund zweitem Gurt auch stabil zu tragen, d.h. auch dort wo mal Krabbeln usw. angesagt ist, bleibt der Rucksack fest am Körper.

- Groß genug für z.B. folgende Fotoausrüstung:
Nikon D5000 mit 18-105 [liegen zusammen an dem für die Kamera vorgesehenen Platz; der Festigkeit wegen habe ich die Kamera mit dem Objektiv zur Öffnung hin eingelegt], 70-300 [links von der Kamera, die Stadardeinteilung musste versetzt werden], Micro 105 [rechts stehend), SB 400 [rechts vor dem 105er in eigenem Fach], Ersatzbatterien und wenige Filter [im Fach hinter der Kamera]. Ein Fach für ein weiteres Objektiv, das stehend untergebracht werden kann ist noch frei.
Ein kleiner zusätzlicher Stauraum erlaubt das Mitnehmen von (wirklich nur) kleinen Getränken und Speisen. In den aufgenähten Taschen an der Vorderseite können Handy, Tempotaschentücher und sonstige flache Kleinigkeiten untergebracht werden. In einer dieser Taschen sind Stiftlaschen enthalten.

- Wetterfest aufgrund integrierter Regenhaube, die bei trockenem Wetter nicht(!) störend zwischen Rückenpolster und Rucksack verstaut ist. Selbst diese kann ohne den Rucksack vom Rücken nehmen zu müssen in der gleichen Vorgehensweise wie zum Entnehmen der Kamera übergezogen werden.

- Alles ist schnell und mit einer Hand bedienbar im Zugriff: 1) Lösen des Quertrageriemens 2)Nach vorne ziehen des Rucksackes 3)Für den Zugriff nur auf die Kamera genügt es das kleine (wenn man es richtig macht) nach oben zeigende Fach [=Seitenlasche des Faches] zu öffnen 4) Kamera entnehmen. 5) Foto... 6) - 9) Zum Verstauen die gleichen Schritte rückwärts.
D.h.:
Das Abnehmen und Abstellen auf womöglich ungeeigneten Grund entfällt.
Durch Außenverschlüsse ist das Fach vor versehentlichen kompletten Öffnen des Reißverschlusses und damit dem Herausfallen der anderen wertvollen Dinge gesichert.

Zum Entnehmen der weiteren Objektive oder des Blitzes ist es allerdings nötig, das Fach weiter zu öffnen. D.h Öffnen einer oder beider Außenverschlüsse und dann öffnen des Faches so weit wie benötigt, um an die Sachen heranzukommen.

Nun zu meiner Bewertung des Slingshots 202 AW von Lowepro. Ich hatte vorher einen von BILORA. Diesen habe ich nach Umtausch aufgrund von Qualitätsmängeln nach nur kurzem Gebrauch und deutlich geringerer Festigkeit als der 202AW wieder verkauft:

- Die Unterteilungsmöglichkeiten sind nicht ganz optimal. Die Klettverschlusseinnähungen gehen nicht über die gesamt Länge des Faches, so dass sie eben nicht komplett flexibel einrichtbar sind. Das für die Kamera vorgesehene Fach lässt sich nicht weiter verengen. Ist an und für sich kein großes Problem, man könnte den Platz rechts und links vom Gehäuse aber gut anderweitig gebrauchen. Aber: Meine Nikon liegt recht wackelig in dem großen Fach, ich habe daher eine Enteilung oben quer zur Arretierung des an der Kamera angebrachten Objektivs versucht, mich dann aber entschieden, sie mit dem Body auf der Seite liegend nach innen zu legen. Da der Kamerabody oben an das Fach anstößt, liegt sie so etwas stabiler im Fach.

- Ich habe standarmäßig das 18-105mm-Objektiv an der Kamera. Mit diesem ist die Kamera so lang, dass das Fach mit der standardmäig vorgesehenen Einteilung etwas zu kurz ist. D.h. das Gehäuse liegt dann fast auf dem Reißverschluss. Ich habe die Einteilung weiter nach hinten versetzt, bekomme dann allerdings in dieses Fach nur noch meinen Polfilter.
Ein weiterer kleiner Nachteil ist, dass die rechte Einteilung z.T. unter dem Reißverschluss liegt, so das das Entnehmen z.B. des dort gelagerten Objektivs etwas schwieriger ist.

- Die Tasche ist im Vergleich zum Bilora-Rucksack deutlich fester gearbeitet. Gerade die Festigkeit der Tasche erlaubt aber eine Einhandbedienung. Beim Bilora musste ich die 2. Hand zum Öffnen der Reißverschlüsse dazu nehmen. Ich habe zum Glück noch beide Hände, aber es gibt Situationen (wenn man zum Beispiel wackelig steht und sich zumindest beim Auspacken mit einer Hand sichern möchte), da ist die Einhandbedienbarkeit eindeutig von Vorteil.

- Die Befestigungsmöglichkeit für ein (kleines) Stativ ist m.E. nicht optimal. Es handelt sich dabei nur um einen kleinen Gurt mit Schnappverschluss. Selbst bei meinem kleinen Bilora-Stativ ist es mir nicht vernünftig gelungen, dieses so zu befestigen, dass es fest am Rucksack bleibt. Durch die Bewegung beim Laufen fängt es früher oder später das Rutschen an. Hier wäre ein 2. Gurt im unteren Drittel der Rucksackseite von Vorteil.

- Aussehen: Kein Kommentar, Geschmacksache

- Verarbeitungsqualität: Im Vergleich zum Bilora deutlich besser, bisher keinerlei Probleme.

- Preis-Leistungsverhältnis: M.E. in Ordnung.

M.E. sehr gut geeignet für:
- Kurze Exkursionen auch in unwegsames, unwirtliches Gelände, wo man seine Fototasche nicht abstellen kann oder möchte.
- Stadtrundgänge

M.E. nicht geeignet für:
- Langandauernde Wanderungen oder Exkursionen (Tages oder mehrtägige Touren): Der Tragekomfort ist nicht dem eines richtigen Rucksackes vergleichbar und das Fach für weitere für eine Wanderung wichtige Dinge ist deutlich zu klein. Zudem beginnt man irgendwann an der Auflagefläche zu schwitzen.

- Transport großer Fotoausrüstungen

Für den genannten Einsatzzweck aber absolut eine Kaufemtpfehlung, wenngleich aufgrund der genannten suboptimalen Lösung bei Einteilung und Stativverstauung nur 4 von 5 Punkten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lowepro Slingshot 200 AW, 9. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz (Elektronik)
Die Slingshot 200 ist eine Mischung aus Fotorucksack und Fototasche. Der Clou an der Sache und eigentlich der Hauptgrund, sich eine Slingshot zu kaufen, ist die Möglichkeit, daß man relativ einfach beim Gehen an die Tasche ran kommt, ohne sie absetzen zu müssen. Dazu wird die Tasche einfach vom Rücken nach vorne gezogen, hängt dann über dem Bauch und man kann das seitliche Fach öffnen und kommt so an die Ausrüstung. Man darf aber nicht vergessen, daß die Slingshot nicht nur die Vorzüge von Tasche und Rucksack kombiniert, sondern auch einige Nachteile.

Konstruktionsbedingt ist die Slingshot an zwei Seiten offen, nämlich an der Seite und oben, anstatt wie bei normalen Fototaschen nur oben. Dadurch sind die Einteilungsmöglichkeiten eingeschränkt und ich habe bisher noch bei keiner Tasche so lange herumprobieren müssen, bis ich eine brauchbare Einteilung gefunden habe. Da ich schon so oft die Einteilung geändert habe, sieht das Innenleben schon recht gebraucht aus, wie bei meiner Fototasche nach mehreren Jahren. Bei den Einteilungen hätte ich mir noch eine in halber Größe gewünscht.

Wenn man die Tasche umgehängt und nach vorne gezogen hat, kommt man nur von der Seite an die Ausrüstung und dort wiederum nur an das mittlere Fach wirklich komfortabel, wo normal die Kamera drin ist. Wenn man die Tasche ganz öffnen will, also seitlich und oben, muß man sie doch absetzen. Man muß also die Tasche so einteilen, daß die wichtigsten Sachen seitlich erreichbar sind, also im Idealfall drei nach der Seite offene Fächer. Dann wird sie aber etwas instabil. Also bin ich doch bei der Standardeinteilung geblieben und muß nun immer bei einem der anderen Fächer oben den Klettverschluß öffnen, wenn ich ein Objektiv wechseln will.

Der Tragekomfort bei einer mittelschweren Ausrüstung (DSLR, Standard-Zoom, Tele, Blitz, Zubehör) ist erstaunlich gut. Auf jeden Fall besser, als bei einer normalen Fototasche, obwohl im Gegensatz zu einem richtigen Fotorucksack das Gewicht nur auf einer Schulter liegt. Dazu trägt auch der seitliche Gurt bei, mit dem man die Tasche fixiert. Dieser muß aber gelöst werden, wenn man die Tasche nach vorne ziehen will, was aber kein Problem ist und sehr schnell geht.

Viele kleine Details zeigen, daß das Konzept der Tasche sehr durchdacht ist. Kleine Taschen für Speicherkarten, ein Gurt sorgt dafür, daß man nicht versehentlich die Reißverschlüsse so weit aufmacht, daß ungewollt die obere Öffnung aufgeht, eingebauter Regenschutz usw. Die Reißverschlüsse machen einen guten Eindruck. Da trennt sich oft die Spreu vom Weizen bei den Taschen, da hier gerne gespart wird.

Die 200er ist für mich die Ideale Größe. In die kleinere geht nicht genug rein, in die gößere soviel, daß es mir persönlich zu schwer würde. Da wäre wohl ein Fotorucksack bequemer. Außer natürlich, man tut nur leichte Sachen hinein.

Obwohl ich auch über einige meiner Meinung nach schwer wiegende negative Punkte geschrieben habe, vergebe ich trotzdem die volle Punktzahl, da diese mit der Konstruktion zusammen hängen und ich nicht wüßte, wie man das anders lösen könnte. Wenn man den Komfort der Slingshot haben möchte, muß man leider damit leben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände frei - Spass dabei, 26. März 2011
Auf der Suche nach einer Kameratasche, in die ich die nötigste Ausrüstung für Naturaufnahmen (Landschaft, Insekten, Kultur) bekomme, die trotzdem noch "tragbar" ist, kam ich auf die Slingshot-Serie. Bisher hatte ich einen PhotoTrekker. Da passt zwar alles rein, er passt prima unter den Flugzeugsitz, aber er wiegt dann 14kg und wenn ich was brauche, muss ich ihn absetzen. Eine gute Lösung als Basisstation im Auto. Aber nix für das Gelände.
Was ich brauche: Ich möchte auch fernab vom Automobil für möglichst viele Situationen gerüstet sein. Sprich: neben dem einsatzbereiten 180er Makro sollte wenigstens das Sigma 50-500 sowie ein bis zwei WW-Zooms mit.
Wegen der Baulänge des 50-500 kam nur die Slingshot 302AW in betracht. Da in der Familie bereits die kleine 100er seit zwei Jahren ihren Dienst tut, habe ich mir den großen Bruder kurzerhand bestellt. Der Preis ist im Vergleich zum PhotoTrekker ja auch verlockend.
Was reingeht: Nun habe ich die Slingshot schon mehrfach im Gelände mit dabei gehabt. Allerdings noch nicht voll bepackt. Voll sähe so aus: D700 mit Batteriegriff und 180er Tamron, 50-500 Sigma, 14-24/2.8 und 24-70/2.8. Zur "Not" passt das Sigma 50/1.4 noch in de "Vesper"tasche. Das ganze kommt dann auf gute 7kg. Das ist noch tragbar. Das Hauptfach der Slingshot ist dreigeteilt: neben einem zentralen Tunnel, den man von der Seite aus bedienen kann, gibt es oben wie unten noch weiter unterteilbare Fächer. Ich habe die rechten, also unteren, für die beiden WW-Zooms vorgesehen. Durch deren schiere Größe sitzen sie sehr fest, und beim 14-24 geht zB fast immer die Schutzkappe ab beim Herausnehmen. Hier ist also das Maximum der Tasche erreicht. Im mittleren Fach liegt die D700 mit Batteriegriff und angesetztem 180er Makro. Man könnte aber auch ein 80-200/2.8 oder ähnliches dran haben. Platz ist hier auf der gesamten Breite der Tasche. Und oben kommt in voller Länge das 50-500 hinein (oder ein 80-200, 4/300 etc..), ebenfalls mit umgekehrt montierter Sonnenblende. Zur Not wäre über dem 180er noch Platz für einen Blitz. So. Also vom Platzangebot her reicht es. Mehr wäre im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr tragbar. Zu unterschiedlichen Einsätzen bestücke ich die Slingshot nach Bedarf mit anderen Variationen, die oben geschilderte ist jedoch die maximale "Reise"-Konfiguration, die mir Brennweiten von 14 bis 500 im "immer-dabei" Modus bietet.
Tragekomfort: Die Slingshot 302 sitzt bequem auf dem Rücken und durch den gepolsterten Beckengurt ist sie auch bei hohen Lasten wirklich bequem und "leicht" auch über mehrere Stunden bzw Kilometer gut zu tragen. Das Beste ist jedoch diese einmalige Konstruktion. Möchte man jetzt ein Bild machen, muss man nicht erst ein trockenes Plätzchen suchen, auf das man den Rucksack/die Tasche ablegen kann. Man öffnet einfach den Beckengurt, fasst den linken Teil davon mit der rechten Hand und zieht die Tasche vom Rücken vor den Bauch. Das kleine Fach aufgemacht, Kamera raus und Bild machen. Das geht bei springenden Kindern ebenso schnell und unangestrengt wie bei Landschaftsmotiven. Man kann im Stehen sogar beide Arme ruhig auf der Tasche ablegen. Auch ein Objektivwechsel ist möglich, wenn man wie ich das obere Fach nicht unterteilt, damit es ebenfalls seitlich zugänglich ist. Theoretisch könnte man auch noch das äußere rechte Fach zugänglich machen. Um an alle Fächer zu kommen, muss man aber auch die Slingshot absetzen. Daher sollte man sich beim Einrichten gut überlegen, was man wann braucht.
Positiv: Man hat beim Wandern/Gehen/Bummeln BEIDE Hände frei. Das ist bei schwer zugänglicher Topographie sehr nützlich. Das Gewicht ist gut verteilt und hängt nicht auf einer Schulter, was besonders für Menschen mit Rückenproblemen sehr angenehm ist. Man hat sehr schnellen Zugriff auf die Kamera mit einer Optik sowie auf eine weitere Optik, ohne sich zu verrenken. Die zusätzlichen Taschen nehmen zB einen 60cm Pop-up Reflektor auf, oder einfach Fundsachen, die man meint mitnehmen zu müssen. Speicherkarten, mehrere Ersatzakkus etc sind kein Problem. Die Slingshot kommt nicht nach vorne, wenn man sich bückt. Das ist auch gut beim Radfahren inkl. Mountain- und Crossbiking. Die Tasche scheint sehr gut durchdacht zu sein, sie hat viele kleine und kleinste Fächer für weiteres Zubehör oder eben eine Flasche Wasser, Vesper etc.
Nachteil: Man bekommt bei längeren Touren ebenso wie von einem Rucksack einen feuchten Rücken. Der Schultergurt scheuert bei schlechtem Sitz und beim Tasche vorziehen am Hals, wenn man nicht darauf achtet. Das "Über-den-Kopf" aufsetzen der "Schlinge" ist etwas umständlich, vor allem im voll beladenen Zustand, und für Menschen mit obligatorischer Kopfbedeckung nervig (muss aber nicht sooft gemacht werden). Die Stativbefestigung ist nett gedacht, aber bei Stativen, die ihrem Namen Ehre machen, würde ich nichtmal daran denken, sie benutzen zu wollen.
Fazit: Für das Gelände bzw meine Zwecke kann ich mir momentan keine bessere Lösung vorstellen. Bester Tragekomfort. Unschlagbare Preis-Leistung. Verarbeitung ist top, wie von Lowe-Pro gewohnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 235 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Lowepro Slingshot 200 AW SLR-Kamerarucksack grau-schwarz
Gebraucht & neu ab: EUR 45,00
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen