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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2005
Nach nunmehr 4 Jahren präsentieren uns Mindy Kumbalek, Oswald Henke und deren Mitmusiker, ein neues Werk von Goehtes Erben. Doch was ist in der Zwischenzeit, nach dem "Nichts bleibt wie es wahr" - Album, alles passiert?
Mit dem vorliegenden Album "Dazwischen", schliessen Goethes Erben einerseits musikalisch an das oben genante Album an (eine homogene Mischung aus sanften und träumerischen Klängen, gemischt mit ab und an "härteren" E-Gitarren Sounds und flotteren Stücken, die zuweilen auch zum Tanzen anregen können), aber textlich blieb man deswegen nicht "stehen" und entwickelte sich weiter.
Was in diesem Falle bedeutet: Im Gegensatz zum Vorgängeralbum, sind sämtliche Texte dieses Werkes "bodenständig" gehalten und drehen sich um die sämtlichen Sphären, Situationen und das Sein des menschlichen Lebens. Der aufmerksame Hörer bekommt hier die Geschichte eines Menschen erzählt, der durch viele persönliche Schicksalsschläge gebeutelt versucht, seiner Umwelt & seinem Leben zu entfliehen, aber letztendlich daran scheitert da das Leben (egal wie schlimm es auch kommt) immer wieder weiter und weiter geht bis letztendlich unsere tatsächliche & biologische Uhr abgelaufen ist... Und bis dahin, sollen wir LEBEN... auch wenn es nicht immer schön, sondern hässlich erscheint.
Aber nun wieder zur musikalischen Seite: Auch tat man sich sehr gut daran, dieses Album nicht (wie bei seinem Vorgänger) in "Kategorien" zu unterteilen (dort waren es 3 Kapitel mit je 4-7 Lieder, die sich eben je nach Kapitel in Text, Stimmung und musikalischer Unterlegung unterschieden). Dadurch wirkt das Album auch als eine ganze und geschlossene Einheit, die authentisch und greifbar ist und jeder Zeit persönlich nachvollziehbar bleibt.
Hervorheben möchte ich an dieser Stelle u.a. noch die beiden wohl schönsten Lieder in der bisherigen Ära von Goethes Erben: Nämlichen "Prolog zu einem Märchen" und "Tage des Wassers"... es ist unglaublich wie viel Liebe, Gefühl und Sensibilität in diesen traumhaften Balladen steckt! Man MUSS sie einfach gehört und gefühlt haben!
Ebenso bietet der Song "Negativmaske" eine besondere Überraschung, in dem der textlich-subtil und extrem gelungen teilweise wieder an ältere und "morbidere" Stücke der Erben erinnern lässt und mit "Schwarzes Wesen" wird uns eine sehr gelungene und flotte Neuinterpretation des 1992 erstmals erschienen Klassikers geboten (aus dem Album: "Der Traum an die Erinnerung"). Auch wirkt der Song deswegen nicht irgendwie "fehl am Platze", sondern weis sich sensibel in das Gesamtbildnis einzufügen und zu einer Einheit zu verschmelzen.
Fazit:
Einen riesigen Dank an Gothes Erben dafür, das wir wieder Träumen können... auch wenn diese Träume nicht immer schön sein mögen, so sind sie dennoch wahr... und vor allem: menschlich! :)
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am 8. Oktober 2005
Da ist sie nun. Anderthalb Jahre nach der Schattendenken Tour veröffentlichen die Erben endlich eine CD mit jenen Texten, die viele Menschen zum Träumen und Nachdenken angeregt haben.
Gleichzeitig weist aber der Titel "Dazwischen" darauf hin, dass die CD nicht nur Stücke von "Schattendenken" beherbergt. Ursprünglich wurde für dieses Jahr ein umfangreiches Box- Release (Schattendenken CD, Schattendenken Film und das Kinderbuch, welches die Geschichte der Lieder "Prolog zu einem Märchen" sowie "Tage des Wassers" in illustrierter Form widergibt) geplant. Allerdings hat sich Oswald wohl etwas mit den Dreharbeiten zum Film überschätzt, so dass die Fans mit diesem Album getröstet und gleichzeitig auf den kommenden Film eingestimmt werden.
Wer bei der Schattendenken- Tour dabei war, kennt die meisten Lieder. Angefangen mit den ersten beiden, "Prolog zu einem Märchen" sowie "Tage des Wassers", welche die wunderbar schöne Geschichte eines Schwarzen Schwans und einen weissen Engels erzählen. Anschliessend lädt uns Oswalds "Jasmintee" ein, in der Herberge unserer Erinnerungen nach konditionierten, schönen Erinnerungen zu suchen. Lied 4 bis 9 reflektieren das Geschehen in "Schattendenken" weiter, wobei anzumerken wäre, dass diese Stücke, die eigentlich für ein Theaterstück geschrieben wurden, auch über den CD-Player weiterhin ihre ganz eigene Faszination ausüben.
Das letzte Lied des Schattendenken- Theaterstücks ist "Lebend lohnt es sich...", ein Lied mit einer wohl wahren Nachricht: Die Hoffnung nach etwas "besserem" hält uns am Leben, auch wenn alles auswegslos scheint, [denn nur lebend lohnt es sich... zu sterben].
Die letzten 3 Lieder sind nicht von der "Schattendenken" Tour. Lied 12, "Das Schwarze Wesen", ist eine Neuauflage eines Goethes Erben Songs von 1991. Er unterscheidet sich ein wenig in der Dynamik, wirkt etwas flotter als die alte Version.
Die Lieder "Dazwischen" sowie "Zwischenzeit" sind/waren bis dato unveröffentlicht.
Obwohl ich bei der Schattendenken Tour dabei war und die meisten Lieder der CD wohl schon kenne, hat sie mich doch überrascht. Das mag zum einen daran liegen, dass der Liveauftritt schon zu lange her ist, andererseits kann man anhand der Texte nun die Geschichte um den Mann, welcher von einer Gruppe ausgenutzt wird und sich im Fieber Märchen ausdenkt, nocheinmal reflektieren.
Das Album ist ein Muss fuer jeden Goethes Erben Fan. Es trägt die Band weiter auf dem Kurs, den sie mit "nichts bleibt wie es war" eingeschlagen haben.
Leute, welche die Musik von Goethes Erben bis jetzt nicht kennen, sollten auf jeden Fall erst einmal in die CD reinhören, da die Musik doch recht polarisierend ist. Als Anspieltips eignen sich die Lieder "Prolog zu einem Märchen", "Tage am Wasser", "Lebend lohnt es", sowie "Zwischenzeit".
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am 7. Oktober 2005
Nun liegt es also endlich vor, das neue Album der Ausnahmetruppe Goethes Erben. Und es gefällt.
Die Tracks des Bühnenstücks "Schattendenken", das bereits seit einiger Zeit bei den live Auftritten der Erben zu bewundern war sind auf diesem Silberling versammelt.
Es scheint, als haben "O.H." und "M.K." auf dem Weg, den sie auf ihrem letzten Album "Nichts bleibt wie es war" eingeschlagen haben einen kleinen Schritt zurück gemacht - und das ist gut so.
Denn endlich findet man wieder Texte, die einen mitnehmen in eine nicht immer angenehme, aber immer faszinierende Reise, Texte über Schmerz und Alpträume, über Leben und Sterben.
Und stellenweise blitzt die Emotionalität und Intensität der alten Platten von Goethes Erben wieder auf (hervorzuheben wäre hier "Kopfstimme" und "Schattendenken") - auch wenn man hier noch weit entfernt ist von Stücken wie "Rote Tränen" oder "Spuren im Schnee" - von der Morbidität älterer Stücke ganz zu schweigen (die ich persönlich immer sehr geschätzt habe).
Und - leider, leider - gibt es auch einen absoluten Tiefpunkt zu verzeichnen: die Neuaufnahme des Stücks "Das schwarze Wesen" vom Album "Der Traum an die Erinnerung" - die unter dem modifizierten Titel "Schwarzes Wesen" aufgeführt wird - kommt kalt und lieblos daher. Der Text wird kalt und emotionslos rezitiert und im stampfenden Beat des Drum-Computers geht die Intensität des ursprünglichen Werks (das meines Erachtens zu einem der besten von Goethes Erben gehört) leider verloren.
Aber alles in Allem haben die Erben hier ein solides Stück kreativen Schaffens geliefert, das sein Geld allemal wert ist.
Zusätzlich zu den bereits erwähnten Stücken möchte ich noch "Alptraumstudio" und "Lebend lohnt es..." als Highlights des Albums erwähnen.
Und wer bisher nicht das Vernügen hatte, die Erben live zu erleben, sollte sich das unbedingt einmal gönnen...
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am 24. April 2011
Dieses möglicherweise letzte Erben-Album zeigt alle Stärken und Erfahrungen auf, die die Band in ihrer überdurchschnittlich langen Schaffensdauer gesammelt hat und liefert wieder einmal ein kleines Meisterwerk ab...

Auch wenn Herr Henke stets mit diversen anderen Projekten beschäftigt ist, so würde ich mich doch sehr über ein wiederhören mit den Erben freuen, da es diese Art von Musik bisher einfach noch nicht gab und wohl auch nicht mehr geben wird!

Jedenfalls 5 reglich verdiente Sterne für "Dazwischen"!
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am 20. Oktober 2015
Goethes Erben in Bestform! Vom ersten bis zum letzten Lied hörenswert und mit viel Tiefgang in den Texten sowie der musikalischen Umsetzung
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am 15. Oktober 2005
Den Erwerb dieser CD wird der Käufer nicht bereuen ist es doch der Band Goethes Erben wieder einmal gelungen etwas zu kreieren was des Menschen Seele berührt, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken animiert.
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am 26. Februar 2006
Ich habe alle Goethes Erben cds und muss sagen das leider die schlechteste Platte ist. Von Goethes Erben kann man mehr erwarten, das hab ich auch und deswegen bin ich auch etwas endtäuscht! Nichts was man nicht schon mal gehört hat alles etwas "langweilig". Das geld ist bei der cd schlecht angelegt...
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