Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
185
4,3 von 5 Sternen
Preis:48,19 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. September 2009
zuerst sollte gesagt werden, daß das schleifen eines Messers von Hand mittels einem Stein nach wie vor die beste Lösung für den Hausgebrach darstellt.
Nur so wird ein Messer zum Einen wirklich scharf, und zum anderen nicht übermäßig abgenutzt bzw. beschädigt wie bei der maschinellen Variante wo viel zu viel Material verloren geht und die Klinge recht schnell an Form und Größe verliert.
Achtung, auch wenn man seine Messer zum Schleifen an eine Firma gibt, wird dort fast immer eine maschinelle Methode angewandt da etwas anderes nicht bezahlbar wäre.

Das Lansky Schleifset ist eines von 3 mir bekannten tauglichen Möglichkeiten.
Es ist mein persönlicher Favorit, da es die größtmögliche Kontrolle beim Schleifvorgang bietet und dadurch eine sowohl schonende als auch effektive Möglichkeit darstellt.
Das erzielbare Ergebniss kann von keiner anderen Schleifmethode übertroffen werden.
Der Unterschied liegt im notwendigen Zeit/Arbeitsaufwand.
Ein Messer das zum ersten Mal geschliffen wird bedeutet je nach Zustand und Klingenhärte eine Bearbeitungszeit zwischen 20 min bis deutlich über einer Stunde.
Beim nächsten Mal ist man dafür innerhalb weniger Minuten fertig.
Es empfiehlt sich an einem Messer den Befestigungspunkt der Klemme und den gewählten Schleifwinkels zu markieren oder sich sonst irgendwie zu merken, damit das nachschleifen schnell und effektiv geht.

Wem es jedoch ausreicht eine "halbwegs" schneidfähige Klinge zu haben und innerhalb kurzer Zeit fertig sein möchte sollte sich eins der vielen Geräte zum bloßen Durchziehen der Klinge zulegen. Damit ist man innerhalb weniger Sekunden fertig vorausgesetzt das Messer ist in halbwegs gutem Zustand und hat keine Scharten.

Wer jedoch ein wirklich scharfes Messer haben möchte dessen Schliff möglichst lange hält, oder ein besonders hochwertiges Messer hat, dem möchte ich raten sich die Mühe zu machen mit dem Stein von Hand zu schleifen wie mit dem Lansky.

Es gibt auch von anderen Herstellern (z.B. DMT) ähnliche Sets, die ich nicht persönlich kenne, jedoch von Freunden wenig erfreuliches über abfallende Steine gehört habe.
Mein Lansky-Set benutze ich nun schon seit vielen Jahren sehr intensiv ohne Probleme.
Ein einziges Ärgernis ist die Plastikbox in der es aufbewahrt ist, sie schließt nicht wirklich gut verzieht sich stark.

Mit dem Lansky-Set kann dies auch ein ungeübter in kurzer Zeit sehr gut bewerkstelligen, da das wichtige Einhalten des Schleifwinkels durch die Führungsstäbe gewährleistet ist, und nicht vom persönlichen Feingefühl abhängt wie bei der Freihandmethode.

Ich würde auch immer das Lansky-Set mit den 5 Steinen empfehlen (gegenüber der günstigeren Version mit nur 3 Steinen), denn je feiner der Stein für den letzten Arbeitsgang ist, umso länger bleibt die Klinge scharf.

Die Mehrausgabe für die Diamant-Version kann man sich getrost sparen, sie bringt kein besseres Ergebnis erfordert aber eine feinfühligere Vorgehensweise da sich kleine Unachtsamkeiten sowohl beim Messer als auch beim Schleifkörper schnell negativ in Form von Scharten bzw. Ausbrüchen bemerkbar machen.

Den als Zubehör erhältlichen Tischhalter kann ich nicht empfehlen, er stört mehr als er hilft.

Für alle die noch nicht wissen wie es funktioniert:
Das Messer wird in den Klemmhalter eingespannt.
Der Schleifstein wird an einen Führungsstab befestigt, so, daß Stein und Stab auf einer ebenen Tischfläche gleich aufliegen.

Man wählt einen geeigneten Schleifwinkel aus.
Faustregel:
Je hochwertiger (härter) das Messer bzw. die Klinge umso schärfer kann man es schleifen. Minderwertige Messer sind bei einem zu scharf gewählten Schleifwinkel bereits nach wenigen Schnitten wieder stumpf (sie bilden einen Grat) oder brechen sehr schnell aus und es entstehen schnell üble Scharten.
Küchenmesser hochwertig: 17 Grad
Küchenmesser Mittelklasse 20 Grad
Outdoormesser 25 Grand (Einfache Küchenmesser)
Arbeitsmesser 30 Grad (z.B. auf Baustelle o.ä.)

Man bedenke bei der Auswahl, daß man sich auch mit einem frisch geschliffenen 25 Grad Messer immer noch rasieren kann, also lieber "stumpfer" wählen und Arbeit sparen.

Dann werden die Führungsstäbe an den Schleifsteinen befestigt, so, daß sie auf einer ebenen Tischplatte gleichmäßig aufliegen.

Man beginnt mit dem gröbsten Stein.
Man schleift so lange (am Besten von hinten nach vorn) immer abwechselnd von beiden Seiten und gern auch gleichmäßg-kräftig bis man mit dem Auge sieht, daß beide Schleifflächen zueinander gefunden haben, also das "V" unten wirklich über die gesamte Klingenlänge "Spitz" und gerade ist. (und evtl. vorhandene Scharten weg sind)
Das ist die aufwändigste Prozedur!

Danach geht es schneller weiter, das Messer ist jetzt eigentlich schon scharf.
Mit den feineren Steinen verbessert man die Oberfläche des Schliffs um länger scharf zu bleiben. Mit jedem Stein reichen dann ca. 3 x 10 Hübe von jeder Seite, das ist in 2-3 Minuten erledigt.
Mit dem letzten Stein gibt man sich nochmal besondere Mühe und kontrolliert mit dem Auge an der gegen das Licht gehaltenen Schleiffläche die gleichmäßige Glattheit auf beiden Seiten und ganz wichtig, daß kein Grat mehr vorhanden ist.

Bei einfachen oder groben Messern markiere ich mit einer Reißnadel die Position des Klemmhalters auf der Klinge und ritze den Schleifwinkel dazu (für das nächste Mal). Bei schönen Messern sollte man sich natürlich etwas anderes einfallen lassen.

Die Schärfe können die Mutigen am Besten mit der "Nagelprobe" prüfen (sachte über die Fläche des Daumennagels schneiden, ein scharfes Messer nimmt dabei kleine Röllchen, ein stumpfes kratzt lediglich ein bisschen "Staub" ab... aber Vorsicht!)
Wenn auch der Trockenrasierversuch über die Unterarmhärchen erfolgreich ist, hat man alles richtig gemacht und kann künftig auch die weichsten Tomaten filetieren...

Wer dann hin und wieder einen Wetzstahl oder Lederriemen benutzt kann die Zeit bis zum nächsten Nachschleifen verlängern. (Damit wird der durch Gebrach entstehende Grat entfernt was sehr effektiv ist)
2626 Kommentare| 421 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2015
Ich habe das Lansky Schärfset als Amazon-Warehousedeal für einen relativ günstigen Preis gebraucht erhalten. Dementsprechend war die Verpackung bereits geöffnet. Ein Stein (600) war bereits leicht ballig.
Die Funktion des Sets habe ich dann sogleich mit einem Probeschliff an einem Messer getestet und es scheint alles ganz passabel zu funktionieren, die Idee hinter diesem System jedenfalls überzeugt. Positiv gefallen hat mir die große Auswahl an fünf verschiedenen Körnungen: 70, 120, 280, 600 und sogar 1000! Dabei sind die Kunststoffschlitten nicht nur Farbcodiert, sondern enthalten auch eine entsprechende Aufschrift.
Das beigefügte Schleiföl ist nützlicher Zusatz, man könnte auch problemlos Petroleum oder Ballistol nehmen. Zur Not reicht sogar einfach Wasser.
Die Streben waren in meinem Set alle grade und mussten nicht zurechtgebogen werden.

Die bereits in anderen Rezensionen aufgefallenen Mängel haben sich aber leider als wahr herausgestellt:
- Die Klemme ist nicht wirklich griffig, Messer können leicht verrutschen, dreht man zu fest sind Kratzer und Kerben vorprogrammiert.
Kleine Messerchen lassen sich nur schwer schleifen, in den einigen Fällen schleift der Stein sogar bei Benutzung der großen Winkellöcher an der Klemmenspitze.
- Beim Schleifen mit kleinen Winkeln ist die Rote einstellschraube immer im Weg.
- Lange messer lassen sich deutlich schwerer schleifen, zumal sich der Schleifwinkel mit zunehmender Entfernung von der Klemme natürlich deutlich ändert!

Aber das wirklich ärgerlichste war die absolut unterirdische Qualität, die ich bei einem Markenprodukt, dass mit "Made in USA" wirbt, für den Preis nicht erwartet hätte. Ich fühle mich gründlichst verarscht, denn vom Material und von der Aufmachung hätte es auch vom Thai-Verkäufer auf dem Trödelmarkt stammen können. Billigstes und sprödes Plastik, überall Gussgrate und eine schlechte Passform der Verpackung. Dem Material nach zu urteilen, stammt das eindeutig aus einem Chinesischen Werk und tatsächlich habe ich auf einschlägigen chinesischen Handelsportalen dieses Set wiedergefunden. Für ein drittel des Preises!

Ich werde versuchen, diesen Artikel bei Amazon zurück zu geben und mich stattdessen nach etwas höherwertigerem umzusehen. Oder nach etwas wo der Preis der Qualität angemessen ist.
review image review image review image review image review image
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2012
Ich schreibe diese Rezension nach dem Schleifen eines Messers.
Ein über 30 Jahre altes Taschenmesser, das ich als Jugendlicher geschenkt bekommen habe. Die Klinge habe ich früher nur mal mit einem Wetzstahl "nachgeschärft". Die Klinge ist aber schon ballig und relativ stumpf.
Das erste Messer zum Üben sollte m. E. auch nicht zu wertvoll sein.
Ich habe mir vor dem Schleifen mit dem Lansky-Schärfset einige sehr hilfreiche Videos in YOUTUBE angesehen. Darin sieht man sehr gut die Handhabung.
Hier 2 Beispiele die mir gut gefallen haben.
1. Video "Demo - Lansky Sharpening System" von "farmerdiddley", Dauer 13:46
2. Video "Lansky Messer-Schärfset" von bfgguns, Dauer 19:42

Ich habe mein altes Taschenmesser mit allen 5 Schleifsteinen geschärft. Ich habe bereits beim Schleifen das Schleiföl verwendet und die Lansky Klemm-Montage.
Zuerst habe ich einen neuen Winkel eingeschliffen. mit dem "Sehr Groben" und "Groben" Schleifstein, mit einem Winkel von 17°Grad (zweites Loch der Messerklemme/Lansky-Winkel 20°Grad).
Die von mir errechneten Schleif-Winkel zur Messerschneide sind eindeutig anders als die von Lansky angegeben.
Hierzu folgende Tabelle

Schleif-Winkel:
von Lansky und von mir errechnet (ca.)
......30° Grad.......25° Grad
......25° Grad.......21° Grad
......20° Grad.......17° Grad
......17° Grad.......13° Grad

Je breiter die Klinge und damit die Entfernung zur Lochführung ist, desto flacher der Schleif-Winkel.
(Geometrie, die ich nicht näher erkläre)

Nach dem Einschleifen des neuen Winkels, habe ich die Klinge noch weiter geschärft unter Verwendung der feineren Schleifsteine "Mittel", "Fein" und "Sehr Fein".
Ebenfalls zweites Loch 17°Grad (Lansky-Winkel 20°Grad)

Das Messer war danach schon sehr scharf.

Ich habe aber das Messer nochmals mit 21°Grad nachgeschliffen,
weil ich einen steileren(stabileren)Winkel für das Taschenmesser
wollte. Ebenfalls mit allen 5 Schleifsteinen.
Sehr einfache Handhabung mit etwas Übung.
Ich habe zum Schluß die Klinge noch über ein Leder mit etwas Schleifpaste gestrichen ohne Druck.

Ergebnis: Rasiermesserscharf.

Fazit: Ich kann das Lansky-Schärfset sehr empfehlen zum
Schleifen von Taschenmessern.
(einfachere Handhabung mit der Klemm-Montage)
(für die gibt es eine eigene Rezension von mir)

Das Lansky Schärfset ist m. E. weniger geeignet zum
Schärfen von Küchenmessern mit langer Klinge.
11 Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich habe eine umfangreiche Messersammlung, z.B. Laguiole-Messer in Normalstahl und Damast sowie andere teure hochwertige Messer. Selbst teure Messer werden oft mit einem 'bescheidenen' Schliff ausgeliefert so daß ich die Klingen meist erst einmal 'ordentlich' nachschärfe.

Mit einfachen Abziehschärfern ist da nichts zu machen, im Gegenteil, man beschädigt die Klingen sehr leicht und mindert den Wert hochwertiger Messer.

Der Lansky-Set mit 5 Steinen ist ein ideales Werkzeug zum hochwertigen Schärfen, besser der 5-Steine-Set, man erreicht noch bessere Ergebnisse als mit dem 3-Steine-Set. Der Diamant-Set ist nicht notwendig, ein Bekannter benutzt ihn, hat keine besseren Ergebnisse damit und die Diamantsteine setzen sich schneller zu.

Die Qualität des Sets ist ausgezeichnet, nur die Plastikbox verzieht sich gerne, aber das ist nicht so tragisch. Die Steine halten gut in den Haltern, sind einzeln nachbestellbar und haben eine lange Standzeit. Mein Set ist ist jetzt 3 Jahre alt und noch in erstklassigem Zustand.

Der Tischhalter ist Geschmacksache, ich habe ihn, benutzte das Set aber auch mal ohne ihn, das sollte jeder selbst ausprobieren, er ist zwar nicht ganz billig, aber sauber verarbeitet.

Das Lansky-Set ist nichts für Ungeduldige, man muß sich sich Zeit nehmen für das Erlernen des Schärfens und die Durchführung eines Schleifvorganges, mit schnell mal 'out of the Box' geht da nichts. Der Winkel muß passend zum Messer gewählt werden, es gibt dazu viele gute Seiten im Internet, das Einspannen des Messerrückens muß man üben, ich nehme dazu ein Stück Panzerband und klebe es auf den Klingenrücken, man kann die häufig hochpolierte Klinge so nicht versehentlich zerkratzen.

Hat man das alles ausreichend geübt, am Besten an einem alten Messer, kann es losgehen. Einspannen, Vorschliff, dann Stufe für Stufe feiner, alles immer mit gutem Schleiföl, besonders am Schluß. Das Schleiföl transportiert die Schleifreste ab und sorgt für eine saubere Oberfläche des Schliffs. Tip: eine alte Zeitung unter den Halter auf Tisch oder Boden legen, das graue, mit Metallstaub durchsetzte Schleiföl tropft nach unten und macht Flecken.

Durch die Führungsstäbe der Schleifsteine wird der Schleifwinkel sauber eingehalten, durch gleichmäßges Führen der Steine wird der Schliff gleichmäßig über die gesamte Klingenlänge. Zum Schluß kann man (muß man aber nicht) die Klinge mit einem superfeinen Achat oder einem Schärfleder mit Polierrot abziehen. So wird der gefürchtete 'kippende Grat' bei sehr scharfen Klingen vermieden.

Noch ein Wort zum richtigen Winkel: 17°, 20°, 25° und 30° sind beim Lansky-Set möglich. Laien neigen zum schärfsten Winkel weil's dann ja richtig scharf wird. Das ist nicht so. Gute Messer müssen keine Rasiermesser sein, sie sollen eine sehr gute Schärfe bei langer Standzeit liefern. Dazu wähle ich persönlich immer den gerade noch vertretbaren größten Winkel und schleife diesen sehr sorgfältig mit abschließendem Abziehen. So erreichen selbst einfache Messer mit eher billigem Stahl eine enorme Standzeit, gelegentliches Abziehen mit dem Feinachat inbegriffen. Das schont das Material und den Wert der Messer.

Wer sich mit dieser Materie beschäftigt und mal ein paar Stunden in ein abgenutztes oder falsch geschliffenes Messer investiert hat und dann ein perfekt schneidendes Messer in der Hand hält wird begeistert sein und hat vielleicht ein neues Hobby entdeckt.

***** Fünf Sterne für das Lansky-Set.
0Kommentar| 82 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 14. September 2014
Die Messer werden super Scharf, da gibt es nichts dran zu rütteln,
vorausgesetzt man nimmt den richtigen Schleifwinkel und gibt
den Schleifsteinen genügend Zeit ihre arbeit zu machen.

Die Verarbeitung ist allerdings mehr Schlecht als recht.
Bin selber Metaller und weiss daher das man auch
SAUBER und Ordentlich bei einer Fräsherstellung arbeiten KANN.

Die Klemme z.b. ist zweiteilig und wurde je aus einem Alublock gefräst.
Aber es wurde sehr unsauber gearbeitet, ringsherum scharfe Kanten.
Die Aussparrungen für die Führungsstangen wurden ebenfalls ausgerfässt
und auch diese Aussparungen wurden nicht nachbearbeitet und sind
sehr scharfkantig.

In die eintiefungen an der Spitze des Halters wurde je ein Stück
Gummi aufgeklebt, dieser soll das Messer während des Schleifvorgangs
fixieren und festhalten, allerdings wurde ein NICHT ölbetsändiger Kleber verwendet
und da es Ölsteine sind die MIT Öl benutzt werden, lösten die beiden Gummilippen
sich schon nach den ersten 5 Minuten und vielen samt Messer zu Boden.

Die Schleifgratzahlen neben den Aussparrungen für die Führungsstangen
müssen per Schlagzahlen in den Halter eingebracht worden sein.
Da jede Zahl unterschiedlich tief und schräg im Material verläuft.
Manche Zahlen sind mehr die anderen weniger gut sichtbar.

Die einzelnen Schleifsteine wurden mit Heisskleber in die Plastikhalterungen eingeklebt,
wobei die Klebereste nicht entfernt wurden. Der 600er Stein war so schief eingeklebt das
ich diesen erst einmal herauslösen und neu einkleben musste.

Die Führungsstangen sind sehr fest in den Deckel der Plastikbox eingeclipst.
Man benötigt ein Hilfswerkzeug oder viel Kraft zum herausnehmen.
Beim herausnehmen sollte man aber vorsichtig mit der Kraft umgehen
da man sich ansonsten die Führungsstangen verbiegt.

Von 5 Führungsstangen waren 3 in 90 grad Stellung,
2 stück musste ich nachbiegen.

Mein persönliches FAZIT:

+ Meine Messer waren noch nie so scharf wie sie jetzt sind.
- Die Verarbeitung lässt aber sehr Stark zu Wünschen übrig.

Aber ich würde dieses set wieder Kaufen, da das Schleifergebnis einfach super ist.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2010
Das Lansky Schärfset Deluxe ist ein geniales Produkt - ich bin schlicht begeistert.
Vom einfachen Küchendolch bis zur wertvollen Damast-Klinge habe ich alle Messer hervorragend scharf bekommen (Test: Rasur der Unterarm-Haare durch vorsichtiges (!) Schaben).
Was mir besonders gefällt, ist, daß ich eine durch zugegebenermaßen eigene Blödheit verhunzte Klinge (Schleifen mit einem Dremel!!!) wieder in Form bekommen habe. Dazu muß man tatsächlich mit dem groben Stein anfangen und sich bis zur feinsten Körnung vorarbeiten (und das Schleiföl auf keinen Fall vergessen). Man bekommt dann ein innerhalb von ca. 20min (abhängig von der Größe des Messers) ein optisch und funktionell hervorragendes Ergebnis - nämlich eine wirklich saubere und sehr scharfe Schneide. Beim Nachschleifen eines nur leicht stumpf gewordenen Messers, dessen Schneide keine Beschädigungen aufweist, kann man auf die beiden groben Abziehsteine verzichten und gleich mit der Medium-Körnung anfangen.
Nach einigen Versuchen hat sich in meinem Fall der 25°-Winkel als guter Allround-Ansatz herausgestellt. Bis auf extrem dünne Messer ist das bei praktisch allen Schneiden eine gute Wahl. Der angegebene Winkel ist ohnehin nur ein grober Anhaltspunkt, viel wichtiger ist die gleichbleibede Neigung der Klinge zum Abziehstein während des Schleifens. Dies ist mit der Lansky-Konstruktion wirklich kinderleicht. Die qualitative Ausführung des Sets ist nicht berauschend aber für den angestrebten Zweck OK. Der Deckel des billigen Plastikkasten wird sich wohl demnächst verabschieden, aber das ist hinnehmbar.
Also, alles in allem ein wirklich überzeugendes und 100% empfehlenswertes Produkt - hat seinen Preis, aber es ist jeden Cent wert. Viel Spaß damit.
11 Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2016
Vorab mal DANKE an alle Rezessenten, die über dieses Schleifsystem berichtet haben, denn hier gibt es ja viele Glaubensrichtungen...
Aber ich habe von den Rezessionen profitiert und deswegen auch meine Einschätzung in der Hoffnung jemanden helfen zu können eine Entscheidung zu treffen können.
1.) Alle Rezessenten haben recht bez. der grottenschlechten Aufbewahrungsbox= Sondermüll, das Ding kommt aufgeklappt in Plastik eingeschweißt und läßt sich nie und niemals schließen==>kompletter Schrott==>Ich helfe mir, so wie ein Rezessent beschrieben hat,, daß ich meine Schleifsteine mit montierten Führungstangen in einer Röhrenbox aufbewahre
2.) Es gibt ja unendliche Beschreibungen und Videos zu diesem Schleifsystem, für mich wichtig ist folgendes...Aluminiumbacken werden nie und nimmer eine Stahlklinge zerkratzen und der Hinweis das mittels Maurerkrepp auszugleichen geht am eigentlichen Problem vorbei, denn ich hatte massive Probleme manche Klinge überhaupt so einzuspannen, daß sie sich nicht bewegt==>Meine Empfehlung: 1.) Immer Maurerkrepp aufkleben, dann hält die Klinge und 2.) die Spannvorrichtung mit dieser ominösen Schlitzschraube + roter Griffschraube==>So schaut es aus, Kreppklebeband immer verwenden, dann mittels Schlitzschraube lockeren Spannkontakt herstellen, die Rote, hintere Schraube dient dazu die beiden Klemmbacken annähernd parallel zu halten und dann mit der Schlitzschraube max. Klemmwirkung aufzuwenden
3.) Die manchmal beschriebene Abstufung von max. 1mm für sehr dünne Klingen an der Klemmbackenspitze==>Im Regelfall zum vergessen, siehe Pkt. 2
4.)Das System ist relativ preisgünstig und hat einige Vorteile gegenüber den hochpreisigen Systemen, wie Edge Appex Pro (und ich hab mir das System 100mal angeschaut) es funktioniert mit Öl und nicht mit Wasser...grundsätzlich wurscht, aber Lansky verwendet Arkansassteine=ÖL gegenüber Wassersteinsystemen wie Appex, d.h. es tropft nix runter=keine Sauerei.
5.) Ich habe jetzt mittlerweile 11 unterschiedliche Messer geschliffen, von Einhandmesser bis zum 20 cm-Kochmesser, meine Erfahrung, ja bei längeren Messern (>15cm) wirkt sich die Schleifwinkelproblematik aufgrund des Winkelsatzes v. Phytagoras aus, aber nicht tragisch...20cm Kochmesser haben im vorderen Drittel (je nach Einspannung) dann einen etwas flacheren Winkel
6.) Ich bevorzuge grundsätzlich einen Lansky-Schleifwinkel von 20°=40°Klingenwinkel
7.) Den kleinsten Lansky-Schleifwinkel kann man nur erreichen indem man die vollkommen bescheuerte 2. Festellschraube entfernt / kürzt / ersetzt, da sie garantiert im Weg des Schleifsteins steht==>Unfassbar, 1000mal von Usern bemängelt und die liefern das immer noch so aus?
8) Das Abziehen auf Polierleder, daß mit Schleifmittel imprägniert wurde ist ABSOLUT empfehlenswert und bringt es wirklich
9.)Mit dem Lansky bringt man einen unter Umständen absolut neuen Klingenwinkel auf, d.H. es dauert halt mal ziemlich bis man einen fühlbaren Grat auf die Klinge geschliffen hat, deswegen mein Hinweis, weil viele geschrieben haben ich habe schon 5 x geschliffen und de nada==>es kann je nach vorhandener Klingengeomtrie auch mal 50 Schleifvorgänge dauern (pro Seite), es gibt halt keine Wunder, erst wenn der Grat auf der Klingenrückseite durchgängig fühlbar ist paßt es==>Übrigens kein Unterscheid zwischen Lansky-Anweisung nur in einer Richtung zu schleifen und meiner Anwendung hin und her zu schleifen...Ich arbeite in 10er-Schleifgängen / Klingenseite, dann schaue ich nach dem Grat und dann ggfs. nochmal und nochmal bis zum spürbaren Grat über die gesamte Klinge....Das hat bei manchen Messern gefühlt ewig gedauert, aber das Ergebnis war jedesmal beeindruckend==>Papier in winzige Spalten schneiden, Rasiertest am Unterarm bestanden...SUPER
Fazit: Es gibt viele Superschleifsysteme am Markt, aber mal nachdenken, wenn man seine vorhandenen Messer mal geschliffen hat sind sie super scharf und dann muß man sie nur hin und wieder mit einem Schärfstab schärfen...schleifen ist dann lange nicht mehr notwendig
10.) Wichtig, immer ein Foto machen mit eingespanntem Messer und Schleifwinkel, Abstand zur Spannvorrichtung und Tiefe der Spannvorrichtung machen, damit kann man jederzeit einen Schleifwinkel nachziehen ohne jedesmal die Klinge neu zu gestalten

Uneingeschränkte Kaufempfehlung für den, der sich vorher informiert und keine Wunder erwartet
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2014
Ich habe vorher den Messerschärfer von VULKANUS verwendet, der auch nicht ganz billig war. Allerdings hatte ich da bei einigen Messern "Ausbrüche" beim schärfen. Von was das abhing, kann ich nicht sagen.
Als ich dann das LANSKY Schärfset bei Amazon im Angebot sah, habe ich es gekauft. Es kostet ein erhebliches mehr an Zeit um ein Messer zu schärfen, aber es lohnt sich. Sogar die "Ausbrüche" habe ich fast wegbekommen. Zum einfacheren Arbeiten kann ich die optional angebotene Klemmung nur empfehlen. Es vereinfacht das Schärfen erheblich.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 15. August 2012
Habe das Schärfset jetzt einige Tage getestet und bin leider ein wenig enttäuscht worden:

1. Wenn im untersten 17°-Winkel geschliffen werden soll, dann stört die Spannklammer den Schleifstein und spätestens die rote Schraube ist ein Hindernis.
2. Das Spannsystem an sich greift die Klingen technisch bedingt nie auf einer vollständigen Spannlinie, sondern oft nur punktuell, weswegen das Messer
durchaus zum ausdrehen neigt, vor allem wenn die hintere Stufe der Spannklammer benutzt wird.
3. Der 17°-Winkel ist völlig unsinnig, wenn kleine Küchenmesser geschärft werden sollen, da ist nix mit "rasiermesserscharf", wie in der Anleitung beschrieben,
weil der Winkel wie unter Punkt 1. beschrieben garnicht so flach ausgenutzt werden kann, oder man stuppelt im Bereich der Spannzangenkante nur mit dem hintersten 10-tel
des Schleifsteins herum, was ziemlich lästig ist.
4. Für die Hub-Bewegung über der Klinge bedarf es etwas Übung, weil sobald man den Schleifstein zu weit nach vorne zieht und er vor die Messerklinge gerät, schlägt man
leicht wieder eine Scharte ein, wenn man es nicht gleich merkt und die Gegenbewegung durchzieht, weil man glaubt es ist alles soweit ausgeklügelt worden von den Herstellern.
5. Nicht jedes Messer wird winkelsymmetrisch gespannt, weswegen der V-Winkel der Klinge oft genug nicht exakt erreicht wird.

Fazit: Schöne Notlösung für wenig Ansprüche.
Wer Messer mit einer Klingenbreite ab etwa 3 cm zu schleifen hat, ist hier ganz gut bedient und kann dann auch die 17er-Stufe nehmen, weil der Schleifklotz nicht mehr allzu nahe an die Spannzange gerät. Evtl. sollte ein dünner Leder- oder Gummistreifen mit eingeklemmt werden, der
die Spannkraft der Zange besser auf die Klingenfläche überträgt und mölgiche Kratzer und Scheuerstellen vermeidet. Langsame Schleifbwegungen sind angesagt, um nicht
abzurutschen. Mit etwas Übung wird das aber mit der Zeit schneller machbar.
Wer Küchenmesser schärfen will, deren Klinge nicht in einer ausgeprägten V-Schneide auslaufen, sondern einfach kontinuierlich immer dünner werden, der kann einpacken, oder ruiniert ggf. das Stück, und diese Art Klinge ist üblich und völlig normal, sollte also eigentlich problemlos zu bedienen sein. Aber so flach kommt man mit dem Ding erst garnicht ran, es sei denn man würde die Klemme irgendwie verlängern können, damit das Messer mehr Abstand zum Winkelloch bekommt. Es hilft dann auch nichts den Führungsstab, abweichend zur Anleitung anders herum in den Schleifstein zu klemmen, weil er dann den Winkel wieder steiler macht, auch im untersten Loch.
Es müsste also gehörig modifizier werden, um für alle Messer sehr gute Ergebnisse zu liefern.
44 Kommentare| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2016
Das Set an sich ist qualitativ okay. Die Verarbeitung der Schachtel allerdings sehr billig gemacht.
Man braucht viel Übung und Geduld um eine anständige Schärfe zu generieren. Mit einem Victorinox Taschenschärfer schaffe ich eine normale Gebrauchsschärfe in einem Bruchteil der Zeit. Sind die Messer die geschärft werden allerdings sehr hochwertig und es wird penibel auf den Schleifwinkel geachtet, dann kann dieses Set die bevorzugte Wahl sein. Ich war enttäuscht wie aufwendig das Schleifen war und wie das Ergebnis dann ausgesehen hat.

Aufgrund eines Materialfehlers habe ich das Set dann auch zurückgeschickt.
Mein gelber Schleifstein (feinste Körnung) war nicht glatt sondern hatte eine Welle in der Schleiffläche, so dass ein sauberes Schleifen gar nicht erst möglich war.

Erstattung funktionierte amazontypisch reibungslos.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 13 beantworteten Fragen anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)