wintersale15_70off Hier klicken Jetzt Mitglied werden Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen37
4,5 von 5 Sternen
Format: DVDÄndern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. Oktober 2005
In den 70ern wurden neben den Katastrophenfilmen auch eine Menge Action-Thriller produziert, die bis heute den Zuschauer in den Bann ziehen. Dazu gehört für mich auch der Film "Achterbahn" aus dem Jahre 1977, produziert von Jennings Lang.
Die Story ist einfach: Ein Unbekannter (Timothy Bottoms) verübt Anschläge auf Freizeitparks, vornehmlich auf Achterbahnen. Harry Colder, Sicherheitsinspektor, (George Segal) erkennt die tatsächliche Gefahr, die vom Täter ausgeht. Bei der Übergabe des Erpressergeldes wird er vom Täter wie vom FBI (Richard Widmark als hartgesottener Agent Hoyd) gleichermaßen benutzt. Als der Unbekannte feststellt, daß die Scheine markiert sind, will er einen weiteren Anschlag verüben...
Klasse fand ich die Musik von Lalo Schifrin. Man wird in einem Moment zum anderen von der fröhlich-beruhigenden Rummelplatzmusik in einen Zustand der Unruhe und Gefahr versetzt. Das steigert sich noch am Ende des Films, wenn die Besucher des Freizeitparks ausgelassen zur Rockmusik tanzen und nichts von der drohenden Gefahr ahnen. Ein guter Filmschnitt ist da natürlich Voraussetzung gewesen. Lediglich im Mittelteil wirkt der Film etwas langatmig (bei wiederholtem Anschauen!), doch das spannungsgeladene Finale überzeugt wieder.
Schade, daß es kein Bonusmaterial weiter gibt, ansonsten liegt die DVD in guter Qualität vor.
Fazit: Film mit spannungsgeladenem Finale!
0Kommentar13 von 14 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 12. Oktober 2008
Ein namenloser Mann deponiert eine Sprengladung an einer Achterbahn.
Abend kommt er zurück und bringt diese in dem vollbesetzten Vergnügungspark zur Detonation.
Todesopfer sind die Folge und der verantwortliche Behördenvertreter der für die Wartung zuständig ist wird hinzu gerufen.
Harry Calder vermutet schnell einen Anschlag und schon bald erfolgen weitere "Unfälle" in anderen Parks.
Als dann ein Erpresser-Anruf eingeht beginnt für Calder und sein Team der Albtraum.
Können sie den Wahnsinnigen stoppen bevor noch mehr Menschen sterben?

Achterbahn aus dem Jahr 1977 ist ein genialer Mix aus Katastrophenfilm und Thriller.
Dieser Film ist Hochspannung pur und auch wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, ist er immer noch grandios.
Der Kult-Klassiker hat wirklich alles was einen absoluten Topfilm in diesem Segment ausmacht.
Überzeugende Darsteller wie z.b.: George Segal, Richard Widmark, Timothy Bottoms, Henry Fonda, Harry Guardino und Helen Hunt in ihrer ersten Rolle.
Erstklassige Dialoge, eine 1 A Story...spannend und mitreissend bis zum Schluß, tolle Filmmusik von Lalo Schifrin und gelungene Effekte.
Alles in allem also ein brillanter Vertreter des Genre der übrigens von den Columbo-Schöpfern Levinson und Link geschrieben wurde.
0Kommentar4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2005
Dieser meisterhaft entspannte und doch sehr spannende Mix aus Quasi-Katastrophenfilm als auch Thriller lief damals im Sensurround-Verfahren in den Kinos. Dies ist natürlich auf DVD nicht nachzuvollziehen, doch nach leicht geschnittenen (im Dialog - und damit auch Unterbrechungen von Lalo Schifrins Musik!) Szenen und im völlig falschen Bildformat gebrachten TV-Ausstrahlungen, kann man endlich diesen großartig besetzten (George Segal, Richard Widmark bis hin in kleinen Rollen Craig Wasson usw.) Film in seiner Kinoqualität genießen. Deutsche Untertitel sind übrigens auf Wunsch dabei! Man merkt schnell, daß die Storyline von Richard Levinson und William Link kommt, die schließlich auch mit der Serie "Columbo" für einen Hit sorgten. So geht es bei "Rollercoaster" (so der Originaltitel) nicht um Gewalt oder Verfolgungsjageden, sondern um ein knisterndes Katz-und-Maus-Spiel mit Humor - der auch in der deutschen Synchronisation wirkt. War später "Der Wächter" von Levinson/Link nicht sonderlich, so hoffe ich nun, daß auch der brillante "Ein ganz natürlicher Mord" mit Hal Holbrook bald auf DVD auftaucht. Krimifans wären begeistert.
0Kommentar10 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2010
Ein Film, dessen Thema vermutlich leider immer recht aktuell sein wird. Denn feige und durch nichts zu rechtfertigende Anschläge auf Menschen wird es wohl immer geben. Sei es aus ideologischen, rassistischen oder sonstigen radikalen Gründen.

Im vorliegenden Film ist es jedoch etwas anders, auch wenn das Ergebnis immer das Gleiche bleiben wird.

Ein Unbekannter, ein im Grunde genommen ganz ärmliches Individuum, das wahrscheinlich sonst nichts auf die Reihe bekommt, "beschert" seine Mitmenschen mit feigen Anschlägen. Perverserweise sucht er sich hierbei eine Umgebung aus, die eigentlich gerade dies gar nicht vermuten lässt.

Er verübt seine Verbrechen in Vergnügensparks, also dort, wo die Menschen eigentlich Spass und Ablenkung vom Alltag suchen. Dies scheint ihm einen besonderen Kick zu geben. Er ist halt absolut krank. Ein Wahnsinniger mit einem Bübchen-haften Engelsgesicht.

Obendrein versucht er mit seinem tödlichen Geschäft Geld zu machen, indem er die Betreiber der Vergnügungsparks erpresst.

Des weiteren ist er ein Sadist und hat es vor allem auf den Sicherheitsinspektor Harry Calder (George Segal) abgesehen, den er in seinem "Spiel" wie eine Schachfigur in Szene setzt. Ein Art Zweikampf entbrennt sozusagen, als er einen Anschlag auf einer der größten Achterbahnen der Vereinigten Staaten ankündigt.

Ein wirklich spannender Thriller, mit exzellenten Stars, wie z.B. Richard Widmark oder Henry Fonda, den man mal gesehen haben sollte und den ich wirklich empfehlen kann.

Die Qualität in punkto Bild und Ton ist OK.

Volle Punktzahl.
0Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 8. Oktober 2011
Ein junger Mann (Timothy Bottoms) läuft auf dem Pier entlang, auf den ersten Blick wirkt er wie ein Angler. Aber der Mann beobachtet aufmerksam einen unweit gelegenen Vergnügungspark. Vor allem observiert er den Achterbahnbetrieb und lässt das Geschehen nicht aus seinen Augen.
Einen Tag später wird dieser Mann oben auf der Bahn einen Sprengsatz deponieren, der am Abend den Wagen des Fahrgeschäftes bei voller Fahrt engleissen lassen soll.
Am Abend hält sich der Attentäter unauffällig in der Nähe der Achterbahn auf, das Unglück nimmt seinen Lauf.
Er zündet mittels einer fern gezündeten Bombe den vollbesetzten Zug während der Fahrt in einer Kurve, die Wagen entgleisen bringt, es gibt mehrere Tote.
Anfangs sieht alles aus wie ein Unglück und damit tritt der ironische und sarkastische Sicherheitsinspektor Harry Calder (George Segal) ins Geschehen.
Dieser sympathisch wie knurrige Mann kann gar nicht glauben, dass es sich um einen Unfall handelt, da er die betroffene Achterbahn erst Wochen vorher eingehend gewartet hatte.
Bei seinen Nachforschungen entdeckt er, dass auch andere Vergnüngungsparks in der letzten Zeit Unfälle hatten.
Tatsächlich fordert der intelligente Unbekannte bald eine Million Dollar, ansonsten will er noch weitere Achterbahnen hochjagen.
Damit wird es Zeit das FBI einzuschalten, mit dem arroganten Special Agent Hoyt (Richard Widmark) ist ein fähiger Mann am Wirbeln.
Doch da der Attentäter einen Narren an Calder gefressen hat, bleibt den FBI Ermittlern nichts anderes übrig als den Sicherheitsinspektor als Hauptperson einzubauen. Dieser soll den Koffer mit dem Lösegeld in einem Vergnügungspark in Richmond übergeben. Das FBI dicht und unsichtbar mit im Geschehen. Spätestens hier wird klar mit was für einem gerissenen Saboteur man es zu tun hat...
James Goldstones "Achterbahn" entstand 1977, fast schon am Ende der Katastrophenfilm-Welle und der Film liess noch einmal die Kassen gut klingeln.
"Achterbahn" wurde in der damals innovativen Sensurround-Technik gedreht und kombiniert die Genres Katastrophenfilm und Thriller.
Sehr gut gezeichnet sind die drei Hauptfiguren des Films, vor allem die "Beziehung" zwischen Calder und dem psychopathischen Erpresser ist als Duell sehr gut gelungen.
Tatsächlich sind die Achterbahnaufnahmen nicht nur aufregend, sondern auch herausragend gefilmt. Der Film kann sich voll auf die Kraft seiner Bilder verlassen. Dramaturgisch geschickt ist auch die Sequenz der Geldübergabe, sie ist sozusagen ein Art Warm up zum Showdown, der natürlich logischerweise in und um die Achterbahn stattfindet.
Musikalisch heizen die Sparks ein, die ihre Songs kurz vor der Jungfernfahrt der Achterbahn auf der Bühne aufführen.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
(Vorsicht, Spoiler!)

Es gibt Filme, die kaum laufen können, weil sie eine Kette mit einer schweren Kugel hinter sich herschleppen, auf denen so etwas wie "Ich bin kein Unterhaltungsfilm, sondern ein Film für Intellektuelle und Kunstliebhaber" steht. Dann wiederum gibt es viele Filme - und dies sind mir die liebsten -, die Anspruch mit einer packenden Umsetzung eines Plots verbinden können. Von den vielen, vielen Streifen, die nur den Anspruch haben zu unterhalten und sogar dies nicht unbedingt immer tun, wollen wir lieber schweigen, um nicht etwa die Fans von solchen Werken wie "300" zu verärgern. Und dann wiederum gibt es Filme, die zum Nachdenken anregen können, obgleich es gar nicht mal eine ausgemachte Sache ist, daß sie dies auch wirklich wollten.

Zu diesen letzteren würde ich auch den Thriller "Rollercoaster" von James Goldstone aus dem Jahre 1977 zählen, der von einem aalglatten Soziopathen (Timothy Bottoms) und seinem Plan handelt, US-amerikanische Vergnügungsparks mit der Drohung terroristischer Anschläge auf Fahrgeschäfte zu erpressen. Um zu zeigen, daß er es ernst meint, bringt der Erpresser zunächst einmal eine Achterbahn in voller Fahrt zum Entgleisen und sorgt dafür, daß es Tote und Verletzte gibt. Dies tut er jedoch so geschickt, daß in der Öffentlichkeit der Anschein eines Unfalls vorherrscht, es also noch nicht zu einer Massenhysterie kommt, die er jedoch jederzeit - sollte seinen Geldforderungen nicht nachgekommen werden - auszulösen vermöchte. Im Sicherheitsinspektor Harry Calder (George Segal) wähnt er einen ihm irgendwie ähnlichen Gegner, den er indes genauso an der Nase herumführen zu können glaubt wie den zuständigen FBI-Mann Hoyt (Richard Widmark). Doch Calder zeigt recht bald, daß man ihn nicht unterschätzen sollte.

Auch wenn sich die Sehgewohnheiten seit den 70er Jahren deutlich geändert haben, kann man "Rollercoaster" als Thriller meiner Meinung nach immer noch einiges abgewinnen, denn Goldstone versteht es, Spannung durch Verzögerung zu erzeugen, während der Trend heute eher dahin geht, den Plot zu beschleunigen. Aber auch Goldstones Verlangsamungstechnik zeitigt ihre Wirkung, wie man ganz zu Beginn des Filmes sehen kann, denn hier weiß der Zuschauer zwar, daß gleich eine Katastrophe geschehen wird, doch der Regisseur begleitet die Achterbahn eine ganze Runde lang mit der Kamera, bevor dann schließlich in der darauffolgenden Fahrt die Bombe vom Erpresser gezündet wird. Dazwischen gibt es eine Montagefolge von detail shots, in denen unter anderem die Gesichter der Passagiere, die ans Gleis fixierte Sprengladung, die Augen des Täters oder die noch intakten Gleise zu sehen sind. Getreu dieser souveränen Inszenierung wartet auch die finale Auseinandersetzung zwischen dem Erpresser und seinen Gegnern mit einigen retardierenden Momenten auf, auch wenn hier nicht alle Möglichkeiten - beispielsweise die Anwesenheit der Tochter (übrigens Helen Hunt in einer ihrer ersten Rollen) und der neuen Lebensgefährtin Calders am Ort des Geschehens, den sie nämlich alsbald nach einer Warnung des Helden brav verlassen - vollends ausgeschöpft werden. George Segal gibt einen geistig unabhängigen und selbstbewußten Protagonisten, der gerade dabei ist, sich das Rauchen abzugewöhnen, während Timothy Bottoms sehr überzeugend in der Rolle des kaltblütigen, gewieften Killers ist. Auch Richard Widmark brilliert als kantiger FBI-Mann, während Henry Fonda eigentlich nur in zwei Szenen zu sehen ist - als Calders Vorgesetzter - und im weiteren Verlauf des Filmes gar nicht mehr in Erscheinung tritt.

Anscheinend haben wir es mit einem typischen Thriller der 70er Jahre zu tun, der sicher nicht zu den ganz großen Filmen zählt, aber durchaus einiges zu bieten hat. Doch kommt hinzu, daß man in "Rollercoaster" durchaus eine hinter der Story verdeckte Aussage lesen kann, von der ich allerdings nicht weiß, ob sie durch den Regisseur und die Drehbuchschreiber auch wirklich als eine solche beabsichtigt war. Ich glaube, dies war wahrscheinlich eher nicht der Fall, denn ursprünglich war es geplant, den Erpresser mit einem greifbaren Motiv auszustatten - nämlich dem Wunsch, das erpreßte Geld seinen Eltern zukommen zu lassen, deren kleinerer Vergnügungspark durch die Anziehungskraft der Großen des Gewerbes in den Ruin getrieben worden war. Indes ließ man diesen Gedanken fallen, da man sich besorgte, dadurch eventuell Sympathie für den in der Endfassung doch sehr kalt, sowohl -blütig wie auch -schnäuzig, wirkenden Verbrecher zu erwecken. Durch den Verzicht auf diesen Hintergrund läßt sich dieser Film meines Erachtens aber auch als Kritik am Umgang mit dem Vietnamtrauma lesen - und das geht so:

Am Anfang des Filmes zeigt Timothy-Bottoms-Charakter an einer Schießbude, daß er ein ausgezeichneter Schütze ist. Auf die Frage des Schaustellers, ob er etwa auch der Army angehört habe, schweigt er vielsagend und geht seiner Wege. Außerdem kennt sich der junge Mann sehr gut mit Sprengstoff, Zündern und anderem technisch-tödlichen Krimskrams aus. Nimmt man nun all diese Anhaltspunkte zusammen und berücksichtigt, daß der Film 1977 entstanden ist, dann liegt es sehr nahe, in dem jungen Mann einen Vietnam-Veteranen zu sehen. Dieser Vietnamheimkehrer nun unternimmt Anschläge auf verschiedene Achterbahnen in Vergnügungsparks. Besonders das letzte dieser Fahrgeschäfte - das gerade eröffnet wird - ist mit allen Insignien des amerikanischen Patriotismus geschmückt, es ist flaggenstarrend und über und über mit den Nationalfarben der Vereinigten Staaten bedeckt. Da es darüber hinaus sehr schnell, hochmodern und lärmend ist sowie oberflächliche Unterhaltung gegen Cash verspricht, ist es eine perfekte Metapher für den amerikanischen Lebensstil, die Konsumorientierung und die Oberflächlichkeit des amerikanischen Durchschnittsbürgers [1]. Dieses Wertesystem wird nun vom Vietnamveteranen attackiert, d.h. die an Kriegstraumata leidenden Ex-Soldaten, diese - um mit dem Man in Black zu sprechen - "walkin', talkin' miracle[s] from Vietnam", die von ihren Kindern bestenfalls geliebt, aber nicht verstanden werden, mit den Geschichten, die sie erzählen könnten, sind wie ein Stachel im fettigen Fleisch der Wohlstandsgesellschaft, deren Hemd zu straff sitzt, als daß sie sich darunter ausgiebig kratzen wollte. Selbst der Held, Sicherheitsinspektor Calder, weiß im Laufe des Wettlaufs mit seinem Gegner schließlich nicht mehr, wer ihn am meisten anwidert - sein Chef Davenport, der FBI-Agent oder der Killer.

Ich gebe zu, diese Lesart des Filmes ist ein wenig abenteuerlich und mag dem einen oder der anderen recht abstrus erscheinen, aber das Ende des Filmes scheint mir eine Bestätigung zu sein, denn hier sehen wir ein Verhalten, das wir in der Realität wohl auf diese Weise nicht antreffen würden: Nachdem der Bottoms-Charakter von den Achterbahnwagen überrollt worden ist (der Alltagstrott mit seiner Hektik und seinen Verlockungen setzt sich gegen die Nachdenklichkeit, die die Auseinandersetzung mit einem Veteranen bei manchem erzeugen mag, am Ende durch), gibt es einen kurzen Schockmoment in der Umgebung, doch dann geht das bunte Jahrmarktstreiben - auch an der Achterbahn - weiter, als sei gar nichts geschehen. Es war mithin eigentlich dieses mir unrealistisch erscheinende Ende, das mich zu der oben vorgestellten Lesart gebracht hat.

Man unterschätze also niemals einen Thriller aus den 70ern. Nach diesem sage ich mir: "What a (hobby horse) ride!"

____________________________________

[1] Um mich gleich vom modernen Amerika-Bashing zu distanzieren, das in gewissen Kreisen ein Bestandteil politischer Korrektheit ist, möchte ich hinzufügen, daß ich den amerikanischen Durchschnittsbürger nicht per se für oberflächlicher und konsumorientierter halte als den westeuropäischen.
0Kommentar12 von 14 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2015
Auf zwei Freizeitparks werden Bombenanschläge verübt. Danach werden die fünf größten Besitzer anderer Parks vom Attentäter
zusammengerufen um sie auf 1 Million $ zu erpressen.
Der technische Bauinspektor des ersten geschädigten Parks, Harry Calder (George Segal) schlägt vor das FBI hinzuzuziehen.
So tritt der FBI-Agent Hoyt (Richard Widmark) mit seinen Leuten hinzu.
Hoyt will aber Calder wieder los werden.
Der Erpresser (Timothy Buttoms) sieht in Calder jedoch den perfekten Mann für seinen Plan und beschließt, ihn zu seinem
Laufburschen zu machen. Er soll das Geld überbringen.
In einem vollbesuchtem Park soll die Übergabe stattfinden. Genau an dem Tag an dem die größte Achterbahn, die "Revolution",
eingeweiht wird.

Durch Funkverkehr wird Calder von einer Attraktion zur nächsten geschickt, bis endlich der Tausch stattfindet.
Doch der Erpresser merkt das das Geld markiert ist und sinnt auf Rache.
Er beschließt die Eröffnungsfahrt mitzumachen, um eine neue Bombe in einem Wagen zu platzieren.
Niemand weiß wie er aussieht,nur Calder kennt seine Stimme und die noch von einem Walkie-Talkie.
Als die ersten Passagiere aussteigen und von einem Sender interviewt werden ist auch der Erpresser darunter.
Calder hört durch Zufall ,aus einem Radio eines Parkbesuchers, seine Stimme, werden sie ihn jetzt stoppen können bevor er die
Bombe zündet?

Und als musikalische Darbietung sind die "Sparks" vertreten.
Ein spannender Katastrophen-Thriller-Mix der 70er.
Mit Starbesetzung: George Segal, Richard Widmark, Timothy Buttoms, Harry Guardino, Susan Strasberg, Henry Fonda
und die damals noch sehr junge Helen Hunt.
In dieser, unserer Zeit noch genauso aktuell wie einst.
Bild und Tonqualität waren ganz in Ordnung.
Mit Wendecover aber ohne sonstige Extras
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 20. Februar 2012
"Achterbahn" gehört in die gleiche Gruppe gradliniger 70er Jahre Thriller, wie "18 Stunden bis zur Ewigkeit" und "Sprengkommando Atlantik". Ein Erpresser versucht, nachdem er auf sich aufmerksam gemacht hat, mit Bomben Forderungen durchzusetzen und es gilt den Burschen Dingfest zu machen, bevor es zu einer Katastrophe kommt.
Einzigster Unterschied zu anderen Filmen dieser Art ist hier der Schauplatz. War es bei genannten Filmen ein Kreuzfahrtschiff oder eine Ölbohrinsel, ist es hier eben, wie der Titel sagt, eine Achterbahn.
Unter der Regie von James Goldstone ("Der scharlachrote Pirat" sein bekanntester Film dürfte den meisten bekannt sein) ist ein sehr kurzweiliger, straff inszenierter Thriller ohne Längen und unnötige Szenen entstanden.
Noch dazu hat er mit einem engagierten George Segal und in den Nebenrollen Richard Widmark ("Raubzug der Wikinger") und Henry Fonda ("Spiel mir das Lied vom Tod") einige der A-Liga Schauspieler Hollywoods der 50er und 60er zu bieten. Doch auch einen der großen heutigen Hollywoodstars sieht man hier. Oscar-Preisträgerin Helen Hunt ("Twister", "Besser gehts nicht") ist hier in einer ihrer ersten Nebenrollen dabei.
Technisch muss man bei "Achterbahn" Abstriche hin nehmen. Das Bild könnte etwas mehr Schärfe vertragen und der Ton ist nur Mono. Bonis gibts keine.
Aber wer sich für Thriller um Erpresser und Rennen gegen die Zeit interessiert, für den ist "Achterbahn" allemal sehenswert.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2007
Steigen Sie ein, schnallen Sie sich an, die Fahrt beginnt! Eine rasante Fahrt auf der spektakulären Looping-Achterbahn von "Zauberberg" (alias Magic Mountain) in Kalifornien. Leider bedroht durch den mörderischen Plan eines Attentäters, der rasenden Fahrt durch die Platzierung von ferngezündeten Bomben einen tödlichen Thrill hinzu zu fügen. Durch frühere Anschläge und den telefonischen Kontakt mit dem erpresserischen Bombenleger gewarnt, weis die Polizei um das Anschlagsziel und ist vor Ort präsent. Jedoch kennt niemand das Aussehen des Terroristen und so entspinnt sich auf dem Campus des "Zauberberg" ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel bis zum Showdown, bei dem der Anarchist ganz schön aus der Bahn geworfen wird...

Achterbahn ist ein Thriller, den man sich immer wieder gerne ansieht. Einer aus den aus Cineastensicht wunderbaren 70ern, wo man tolle Action-, Cop- oder Katastrophenfilme am Fließband produzierte. Timothy Bottoms liefert eine herausragende Darstellung des Attentäters. Ohne je den heißblütigen Fanatiker hervorzukehren gibt er sich stets als der harmlose Dutzend-Typ von Nebenan - eine gefährlich wirkende Unauffälligkeit, die in der deutschen Synchro durch seine schneidende Stimme nochmals unterstrichen wird.

Als er in den 70ern erschien machte der Film Furore durch die damals spektakuläre Looping-Achterbahn, die mitreissenden Achterbahnfahrten aus subjektiver Zuschauersicht und den effektreichen Sensurround-Sound. Heute gesehen wirkt die Achterbahn natürlich ziemlich provienziell und einfach, auch Achterbahnfahrten kennt man zu genüge und die Sensourround-Tonspur fehlt leider auf der DVD. Die Bildqualität ist dem Alter des Films entsprechend in Ordnung. Ein paar Extras wären schön gewesen, fehlen aber leider. Dafür kostet die DVD aber auch nicht die Welt und man erhält einen wirklich sehr guten Thriller dafür.
0Kommentar8 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Der Film "Achterbahn" (1976) ist einfach klasse! Superspannend und packend ab der 1. Minute nimmt einen der Film mit, zu einem unglaublich unterhaltsamen Trip auf den Rummelplatz. Der Film bekommt von mir volle 5 Sterne, denn er bietet Spannung und Unterhaltung vom Allerfeinsten und die DVD ist jeden Cent wert. Ein Unbekannter sprengt die Schienen einer Achterbahn auf dem Rummel und das Gefährt entgleist in einer riesigen Katastrophe. Jeder denkt zuerst, es handelt sich hierbei um einen tragischen Unfall, bis ein Anruf eingeht und ein Unbekannter 1 Million fordert, oder es zu weiteren Anschlägen kommt.
Mit Timothy Bottoms, George Segal, Richard Widmark und Henry Fonda bietet "Achterbahn" absolute Starbesetzung und wirklich brilliante Schauspielleistung, da können sich viele Möchtegern-Schauspieler von heute, die kaum einen fehlerfreien Satz über die Lippen bringen können, mal eine dicke Scheibe abschneiden...
"Achterbahn" ist ein mega-spannender Thriller vom Allerfeinsten, der seine 5 Sterne absolut verdient: Unbedingte Kaufempfehlung!!!
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,87 €
12,99 €