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am 26. Mai 2008
Als Jazz-Album For Beginners ist mir diese CD zu schade. Ich möchte meinem Vorredner Recht geben, dass sich dieses Album leicht in die Gehörgänge einnistet. Aber es hält auch viele Nuancen bereit, die auch beim über 20-jährigen Hören einem den Atem nehmen (wie zum Beispiel der Übergang vom Latin in Swing beim absoluten Hit "La Rosita". Die beiden Protagonisten pushen sich vor allem bei den Blues-Stücken gegenseitig zu Höchstleistungen auf wobei die Improvisationen Mitsing-Qualitäten aufweisen von denen es im Jazz sowieso nicht viele gibt. Weniger ist Mehr lautet die Devise des Albums, Gänsehaut mit eingeschlossen.
33 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Es gab sie und gibt sie, die Momente, die gar nicht großartig arrangiert sind, sondern aus einer Laune heraus entstehen. Und wie es der Zufall will, treffen sich die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, um etwas zusammen zu machen und es passt einfach alles. So ein Tag war der 16. Oktober 1957, als sich die beiden Tenorsaxophonisten Coleman Hawkins und Ben Webster in den Capitol Studios in Hollywood trafen, um zusammen mit Oscar Peterson am Klavier, Herb Ellis an der Gitarre, Ray Brown am Bass und Alvin Stoller am Schlagzeug etwas einzuspielen.

Der gute Stern, der über der Aufnahme stand, war, dass weder Coleman Hawkins noch Ben Webster sich gegenseitig etwas beweisen mussten. Sie waren beide jenseits der Fünfzig, hatten alle Höhen und Tiefen gesehen und wollten einfach nur mal sehen, was sie zusammen so zustande brachten. Hinzu kamen die genannten hoch talentierten und relativ jungen Musiker, die alles taten, um den beiden Ikonen zu gefallen.

So saß der Mann aus Missouri dem anderen aus Kansas gegenüber und sie stimmten sich ein mit dem Blues For Yolande, einem sehr eingängigen, einfachen Blues-Schema, das sie wie schlafwandlerisch mit mal rotzigen, mal samtweichen Intonationen zum Schwingen brachten. Sie hatten beide genug erlebt, um den Blues fühlen zu können und ihre Abgeklärtheit war dem Thema eher zuträglich. Was dabei heraus kam, war die reine Lebensweisheit und Freude.

Mit den Stücken It Never Entered My Mind und La Rosita erweiterten Hawkins und Webster das gemeinsame Experiment, das eigentlich keines war, weil diese Generation es gewohnt war, ohne große PR-Maschinerie zusammen zu Jammen, um das Feld des Latin. So wie sie dann bei YouŽd Be So Nice To Come Home To um den Swing erweiterten und bei Prisoner Of Love, Tangerine und Shine On Harvest Moon klassische Balladen des Jazz mit aufzunehmen.

Die Aufnahme, die also mit wenigen Stücken ein größeres Spektrum des damaligen Jazz einschloss, wurde auf der vorliegenden CD noch um zwei weitere Versionen des Blues For Yolande bereichert, die beide zeigen, dass sie Blues in verschiedenen Tempi und Akzentuierungen im Unterbewusstsein so choreographieren konnten, dass überaus spannende Figuren dabei herauskamen. Die insgesamt phantastische Aufnahme gewinnt noch dadurch, dass es sich um schlichte analoge Technik mit Mikrophonen handelt, die selbst auf der CD noch ein Raumgefühl vermittelt und eine individuelle Tonalität erzeugt, die jenseits des synthetischen Mainstreams liegt.

Da trafen zwei Tenoristen aufeinander, die entspannt waren, das richtige Gefühl hatten und an nichts mehr zweifelten.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2010
Im Oktober 1957 fand dieses Treffen der Giganten statt, für Norman Granz` Label Verve. Am selben Tag spielte Coleman Hawkins mit der gleichen Rhythmusgruppe, aber ohne Ben Webster, 14 Titel für das Album "The Genius of Coleman Hawkins" ein, die hatten damals schon ein beeindruckendes Arbeitstempo (zum Teil zurückzuführen auf Norman Granz, der kein Freund langer teurer Studiosessions mit vielen Alternate Takes war).

Was für eine Besetzung: Coleman Hawkins (ts), der "Erfinder" des Tenorsaxophons im Jazz, zum Zeitpunkt der Aufnahme fast 53 Jahre alt, stilistisch 1957 ein bisschen outdated, aber immer noch in großer Form; Ben Webster (ts), einer der wichtigsten Vertreter der von Coleman Hawkins begründeten Schule, zum Zeitpunkt der Aufnahme 48 Jahre alt, dessen robuster, vibratoreicher Ton Hawkins Paroli bieten konnte; als Rhythm Section Norman Granz` Allzweckwaffe: Oscar Peterson (p), Herb Ellis (g), Ray Brown (b), Alvin Stoller (dr). Und die Besetzung hält in jeder Beziehung, was sie verspricht: von der bluesigen Intro Oscar Peterson's zu "Blues for Yolande" bis zu den letzten swingenden Takten von "Shine on Harvest Moon". Bis auf zwei Ausnahmen (die Balladen "It Never Enered My Mind" und "You'd Be So Nice To Come Home To" hat jeweils Coleman Hawkins das erste Solo, aber es ist bezeichnend, dass man das gar nicht wissen muss: Die beiden sind so eigenständige Stilisten, dass man sie immer und jederzeit auseinanderhalten kann. Und alles was sie anfasssen, wird zu musikalischem Gold, selbst solche Schätzchen wie "La Rosita" und "Prisoner of Love" werden geadelt.

Wenn man mich fragt: Sternstunde des Jazz.
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am 6. Februar 2013
Hier treffen sich zwei der großartigsten Tenorsaxophonisten des Jazz in einem Alter, in dem sie Auseinandersetzungen nicht mehr nötig haben und man spürt die allgemeine Gelassenheit auf ganzer Linie. Naja, mit so einer Rhythmusgruppe (Oscar Peterson, Ray Brown, Herb Ellis und Alvin Stoller) kann ja wirklich gar nichts schief gehen denn auch die liefert allerfeinste Rhythmusarbeit. Ein echtes Bonbon ist "La Rosita". Hier demonstrieren Coleman Hawkins und Ben Webster in wunderbarer Weise, dass sie aus dem Alter der Konkurrenzkämpfe herausgewachsen sind.
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am 19. Juni 2014
Ich möchte den anderen Bewertern Recht geben und zustimmen, auch wenn oder besser weil mir die passenden Worte fehlen diese wunderbare Scheibe zu beschreiben. Nach dem 1. Einliegen lief sie drei Tage ununterbrochen im Auto.
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am 23. November 2005
auf meine Nachfrage nach einer guten Jazz CD mit Saxophone, die
man in Ruhe bei einem Glas Rotwein genießen kann, wurde mir
als Jazz Anfänger in einem CD Laden eben jene genannt.
Das Resultat war eine musikalische Neuausrichtung meinerseits.
Schöner Saxophone Jazz mit Blues Einfärbungen wird hier geboten.
Die Musiker beherrschen ihre Instrumente perfekt. Niemals wird die Grenze zum Kitsch überschritten. Dazu noch eine verblüffende Tonqualität.
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am 22. Februar 2013
Feinster, reiner Jazz. Leidenschaftlich, pur, ruhig. Tolle Aufnahme von 1957. Sensationelle Musiker. Die ersten sieben Stücke sind phantastisch. Die beiden letzten Stücke, die nur eine Variation/Übung des ersten Stücks aus dem Studio darstellen, sind ganz nett, aber nicht so hörenswert. Der Kauf lohnt sich absolut.
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am 17. April 2014
Die Zusammenarbeit dieser zwei Jazz-Ikonen gefällt mir sehr gut. Man erkennt sofort der Klang von Ben Webster und auch von
Coleman Hawkins wieder.
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am 9. Januar 2014
Unbeschreiblich viel Gefühl, Rhytmus und jeder Ton ein Erlebnis für mich. Wer Jazz hört, kann auf dieses Album eigentlich nicht verzichten!!
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am 18. Februar 2010
Nach einem anstrengendem Arbeitstag in das Auto steigen diese CD einlegen und der Stress fällt einfach von mir ab. Was diese beiden Saxophonisten zusammen mit Oscar Peterson, damals noch mit Herb Ellis an der Gitarre, zaubern, ist einfach nur wunderschön.
Gestern spielte ich diese CD meiner Frau vor, die mit Jazz nicht viel am Hut hat. Sie hat die CD gleich einkassiert und ich bestelle mir jetzt noch eine.
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