Kundenrezensionen


44 Rezensionen
5 Sterne:
 (37)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bossa-Welle auf ihrem Höhepunkt
Als Jazzgitarrist Charlie Byrd 1961 auf dem American Jazz Festival in Rio auftrat, war er von den in der Luft umherschwirrenden Sambas und Bossas so begeistert, dass er in der Folge versuchte, beide Stile in einen für ihn stimmigen Jazzkontext zu übersetzen. Als instrumentales Äquivalent für die nonchalante Gesangsstimme, die das Kernstück in der...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Mrs. Peel

versus
1.0 von 5 Sternen die Nürnberger hängen keinen sie hätten ihn denn
die Bestellung ist überfällig aber bisher nicht eingelaufen Getz/Gilberto ist mit Sergio Mendes ein Klassiker des LAtin JAzz aber eben nicht eingetroffen
Vor 4 Monaten von Franz W.A.Albert veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bossa-Welle auf ihrem Höhepunkt, 13. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Classics-Serie) (Audio CD)
Als Jazzgitarrist Charlie Byrd 1961 auf dem American Jazz Festival in Rio auftrat, war er von den in der Luft umherschwirrenden Sambas und Bossas so begeistert, dass er in der Folge versuchte, beide Stile in einen für ihn stimmigen Jazzkontext zu übersetzen. Als instrumentales Äquivalent für die nonchalante Gesangsstimme, die das Kernstück in der Bossa Nova ist, holte er Stan Getz mit an Bord, der sich anfangs zwar weigerte, sich dann aber doch auf das Unterfangen einließ. Der Erfolg war überwältigend. Jazz Samba (1962) löste einen immensen Hype aus, der voll in die schon rollende 60er Free Jazz Welle reinbrach und das Album zum bis dato kommerziell erfolgreichsten Jazz-Album hochspülte. Ein Jahr später setzte Getz mit den Begründern der Bossa Joao Gilberto und Antonio Carlos Jobim sogar noch einen drauf und schuf auf Getz/Gilberto solche Klassiker wie Desafinado und The Girl From Ipanema, das in federnden Rhythmen und dösig-leichter Cocktailstimmung die kühle Laszivität einer brasilianischen Schönheit am Strand von Rio wiedergibt. Dezent kommt der A-Teil des Songs mit wenigen Rhythmen aus und auch der 16-taktige B-Teil transportiert die sanfte und hypnotisierende Einfachheit des Grundprinzips. Den englischen Part des Songs ließ Getz von Gilbertos Ehefrau Astrud singen, obwohl diese keine professionelle Sängerin war. Bis heute tröpfelt das Stück als perfekte Hintergrundbeschallung in Cocktail-Bars rund um den Globus aus den Lautsprechern. Nicht nur dass Getz mit diesem Album die Bossa Nova als Jazzrhythmus etablierte. Getz verleihte zudem seinem bis dahin kühlen und ästhetischen Spiel nun einen moderneren Ausdruck. Seine Soli auf Getz/Gilberto sind in ihrer melodischen Üppigkeit zweifellos das expressive Highlight, das wie ein glitzernder Lichtkranz die lateinamerikanischen Klänge umschließt. Erstaunlich ist, wie flüssig und phantasievoll Getz über die Bossa-Rhythmik einfach drüberimprovisiert, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Ihm kommen dabei seine weichen Intonationen zu Pass, die, raffiniert und in berückender Schönheit inszeniert, ähnlich dem Stil von Lester Young so flötenleicht, körperlos und sphärisch der Klangbildung einen besonderen Ausdruck verleihen. Markant für Getz ist dieser geschmeidige Schmeichelton, der in seiner demonstrativen Relaxtheit ganz selten einmal in eruptive Formen ausbricht (O Grande Amor) und den er auf die effizienteste und gewinnbringendste Weise aus seinem einst am Bebop geschulten Tenorsaxophon irgendwie rauszaubert. Bei den Jazztraditionalisten war Getz mit diesem als zu kommerziell beschimpften Album freilich restlos unten durch. Das schon mal Jahre zuvor verwendete Wortspiel "Getz gets the money" erfuhr bei seinen Neidern eine wahre Renaissance. Getz konnte es egal sein. Die Bossa Nova bescherte ihm ein kaum noch für möglich gehaltenes Comeback und vier Grammys noch obendrein.

Beiliegend zu dieser CD-Veröffentlichung im Rahmen der Verve-Classics Serie ist ein Booklet mit Liner Notes von Joao Gilberto und Gene Lees sowie eine ausführliche Würdigung des Albums von Doug Ramsey.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An die vielen Nachahmer - hier kommt das Original, 2. Oktober 2007
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Classics-Serie) (Audio CD)
Es gibt nur wenig Jazz-Alben, die als ewige und universell gültige Meisterwerke gelten. Dazu gehören das "Köln Concert" von Keith Jarrett, "A Kind Of Blue" von Miles Davis und diese Zusammenarbeit der zwei großen Künstler Joao Gilberto und Antonio Carlos Jobim mit Stan Getz.
Auch wenn seitdem endlose Reihen von Bossa-Nova-CDs erschienen sind und jeder zweitklassige Lounge-Sampler die coole brasilianische Ästhetik zu beschwören versucht, so bleibt dieses Original unerreicht.

Ende der Fünfziger aus Samba und Cool Jazz entstanden, zeigt sich hier die Essenz des neuen Stils, der später weltweit bekannt werden sollte. Im Mittelpunkt stehen die Kompostionen von Jobim. Das nervöse Feuer des Sambas tritt hier zugunsten klarer und zeitloser Kompositionen in den Hintergrund. Nur wenig Stücke wie das treibende "Doralice" ziehen im Tempo an, ohne die konzentrierte Ruhe zu verlieren.
Hier erlebt man die Geburtsstunde der späteren Klassiker "Girl From Ipanema", "Desafinado" oder "Corcovado", die auch nach dem tausendsten Hören frisch sind wie am ersten Tag.
Joao Gilberto trägt die Zeitlosigkeit der Kompositionen mit seinem Gesang, der ohne Verzierungen und mit einer entrückten Ruhe die Melodien wirken lässt. Zur Perfektion finden die Stücke durch das reduzierte Spiel von Stan Getz und die Mitwirkung von Astrud Gilberto, deren eigenwilliger Gesangsstil mit den langen Tönen ohne Tremolo hier zum ersten Mal zu hören ist.

Die Produktion zeigt, wie viel Musik mit so wenig Aufwand möglich ist. Auf einem Gerüst aus akzentuierter Gitarre, weichen Bassläufen und einigen Klaviertupfern entsteht eine Leichtigkeit und Schlichtheit, die jeden überflüssigen Ton weglässt.
Das diese Musik später als "Easy Listening" banalisiert wurde, steigert den Wert dieser Aufnahme um so mehr.

Erstaunlich ist, dass diese Musik nicht nur Jazz-Kenner überzeugte, sondern weltweit die Massen begeisterte.
Es zeigt sich wie so oft, dass einzigartige Musik häufig aus glücklichen Umständen besteht, wenn begnadete Musiker im richtigen Moment zusammentreffen und Musik von universeller Gültigkeit schaffen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahe am Optimum, 6. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Sacd) (Audio CD)
Keine Frage - Für die Musik gibt es 5 Sterne (weil 6 oder 7 nicht möglich sind). Aber: Lohnt sich der (in Deutschland nicht unerhebliche) Mehrpreis für die Anschaffung der SACD?

Die Aufnahmen stammen vom März 1963, deshalb habe ich die Skepsis anderer Rezensenten zunächst geteilt, was die technische Qualität der Aufnahmen angeht. Aber: Stan Getz war schon damals nicht irgendwer, und so hatte er bei seinen Plattenaufnahmen eine für die damalige Zeit sehr gute Aufnahmetechnik zur Verfügung. Und die Musik (mit nur wenigen Instrumenten und ohne extreme Dynamik) fordert diese Technik nicht allzu sehr; gleichwohl gibt es einige wenige Stellen, die etwas scharf und nicht vollständig sauber klingen. Im direkten Vergleich mit der remasterten CD wirkt die SACD deutlich transparenter und ungeheuer präsent - wenn man sie mit geschlossenen Augen hört, möchte man anschließend aufstehen und sich bei den Musikern per Handschlag bedanken...

Von der Ausstattung her bietet die SACD-Veröffentlichung nicht wesentlich mehr als die remasterte CD. Beide enthalten alle Tracks der Original-LP (natürlich nicht auch noch Getz/Gilberto #2) sowie als Bonus die Single-Cuts von "The Girl From Ipanema" und "Corcovado". Ob sich die Anschaffung der SACD lohnt, hängt von den Wiedergabemöglichkeiten ab. Nur wenige Anlagen lassen die klanglichen Vorteile der SACD hörbar werden. Ziemlich ärgerlich finde ich, dass die Plattenfirma keine Double-Layer-SACD herausgebracht hat: Auf normalen CD-Playern, etwa im Auto oder PC, lässt sich die SACD also nicht abspielen. Deshalb für diese Veröffentlichung nur 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Bossa Nova-Platten, 11. November 2001
Von Ein Kunde
Es begab sich also im Jahre 1963, dass sich der amerikanische Saxofonist und die brasilianischen Bossa Nova-Protagonisten zu einer Aufnahmesession trafen - herausgekommen ist eine der besten Platten aller Zeiten. Fernweh, Sehnsucht, Poesie, eine sonnendurchglühte Atmosphäre- dies alles vermögen die zehn Tracks auszudrücken. Alle beteiligten Musiker geben dabei ihr Bestes: Getz mit seinen teils spritzigen, teils sehnsuchtsvollen Soli, Gilberto mit seinem unverwechselbar schwärmerischen Geang, Astrud Gilberto mit ihrer zarten Stimme und ihrem liebenswerten Akzent. Hinzu treten ein Bassist und ein Drummer, die elegant alle Lücken ausfüllen und sich dabei angenehm zurückhalten. Doch der wahre Star ist für mich der Mann am Piano: Tom Jobim, der sein Klavier geradezu "streichelt" und noch dazu Komponist fast aller der legendären Songs dieses Albums ist. Meiner Meinung nach kann er als "brasilianischer Gershwin" und als einer der größten Musiker des 20.Jahrhunderts gelten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker mit unsterblichen Songs, 22. September 2002
Von 
Der Kritiker (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Mit diesem Album zementierte sich der Begriff „Bossa Nova" für immer in die Köpfe aller Musikliebhaber, seine beiden Protagonisten, Stan Getz (Tenorsaxophon) und Joao Gilberto (Gitarre & Vokals), wurden weltberühmt und eine junge Frau, Astrud Gilberto (Vokals), unsterblich. Die meisten der Klassiker auf „Getz/Gilberto" schrieb der mit dem Grammy ausgezeichnete Brasilianer Antonio Carlos Jobin, der hier Piano spielt. Diese Platte war die vierte in der Reihe der Stan Getz Bossa-Nova-LPs, die alle von Creed Taylor produziert wurden - und sie wurde der große Wurf. Charakteristisch für alle diese Taylor/Getz-Alben („Jazz Samba", 1962, „Big Band Bossa Nova", 1962, „Jazz Samba Encore", 1963, „Getz/Gilberto", 1963 und „Getz/Gilberto #2", 1964) war auch die Verwendung von Motiven für die Covers nach Gemälden von Olga Albizu, was einen hohen Wiedererkennungseffekt garantierte und die Kaufentscheidung noch heute erleichtert. Der 18. und 19. März 1963 gestalteten sich im A&R Studio in New York zu einem musikalischen Gipfeltreffen der US-amerikanischen und brasilianischen Musiker der Extraklasse. Das herausragendste Stück von all den wunderbaren Songs ist ohne jeden Zweifel „The Girl From Ipanema" - eine ungemein prickelnde Beschreibung der Mädchen am Strand von Sao Paulo. Astrud Gilberto, Joao Gilberto's Frau, singt das Lied mit einzigartiger Laszivität, Reinheit und intensivem Ausdruck, was Millionen begeisterte - vielleicht sogar Milliarden, denn „Ipanema" steht noch heute in einer Auflistung der meistgespieltesten Aufnahmen aller Zeiten auf Platz 2 (!) (Nr.1: „White Christmas", Nr.3: „Yesterday"). Wenn es jemals eine Jazz-Platte gab, die einen richtigen Hit aufwies, dann diese. Bleibt noch anzumerken, dass die vorliegende 20bit digital remasterte Version absolute Obersahne ist, einfach unglaublich, wenn man bedenkt, das die Aufnahmen von 1963 stammen. Auch Booklet und Design sind informativ und sehr ansprechend. Als Bonus gibt es die Singleversionen von „Ipanema" und „Quiet Nights".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WUNDERBAR - eine Platte fürs Leben., 30. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Classics-Serie) (Audio CD)
diese wundervolle scheibe höre ich nun seit 20 jahren in regelmäßigen abständen. sie ist sozusagen mein lebensbegleiter und hat mich aus der jugend ins alter getragen, ohne auch nur einen ton ihres charmes zu verlieren. meine erste ausgabe war noch auf vinyl udn hat die tiefste rille überhaupt. es gibt keine wie diese. spielfreude, intensität, lebensfreude, technisches know how, gefühl, stimmung - in allen kategorien unerreicht.

viel spass damit!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft !!!, 29. Juni 2003
Von 
Die musikalische Vollendung der immerwährenden Sehnsucht.
Diese Scheibe ist wirklich unglaublich schön.
Melancholie und Poesie bekommen im Bossa Nova-Gewand eine Note, die man wahrlich als höchste Ästhetik bezeichnen kann.
Unsere Herzen werden niemals satt sein, dennoch durch dieses Album sehr viel reicher.
In der tiefen Sommernacht - Kerzenfunkeln, Rotwein. Gauloises, Augen zu und ab nach Rio...
Manchmal erscheint das Leben wie ein unschuldiges Geschenk.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Bossa-Nova-Jazz, auch für Jazz-Nicht-Liebhaber geeignet, 15. Mai 2008
Von 
Dr. Horst Wolfgang Boger (Berlin & Potsdam, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Classics-Serie) (Audio CD)
"Getz/Gilberto" ist nicht nur eine der bestverkauften Jazzplatten aller Zeiten und eine der schönsten Bossa-Nova-Platten überhaupt, sondern auch eine hervorragend klingende Aufnahme. Der Toningenieur Phil Ramone war im März 1963 dafür verantwortlich. Und Creed Taylor als Produzent bewies wieder einmal sein untrügliches Gespür für marktkompatible Qualität.

Die Platte müsste richtigerweise "Getz/Gilberto/Gilberto" heißen. Denn neben dem Tenorsaxophonisten Stan Getz wirken zwei Gilbertos mit: Einmal der Sänger und Gitarrist Joao Gilberto, das andere Mal die Sängerin Astrud Gilberto. "Sängerin" ist in diesem Zusammenhang ein Euphemismus, denn Astrud Gilberto hat eine recht ausdrucksarme, kleine Stimme. Aber der Kontrast zu Getz' wohlklingendem Tenorsaxophon und zu Joao Gilbertos Stimme ist geradezu überwältigend.

Sehr wichtig für das Gelingen ist auch die Mitwirkung des Komponisten und Pianisten Antonio Carlos Jobim. Von ihm, dem "Vater der Bossa Nova", stammen denn auch die Titel "The Girl from Ipanema", "Desafinado", "Corcovado", "O Grande Amor" und "Vivo Sonhando". Dies sind Melodien und Rhythmen von einer überwältigenden Schönheit; sie haben seit 1963 nichts von ihrem Liebreiz verloren.

Komplettiert wird die Gruppe von dem Bassisten Tommy Williams und dem Schlagzeuger Milton Banana. Sie fügen sich unauffällig in das Ensemblespiel ein. Und dieses Ensemblespiel (inkl. Gesang) ist von einer traumwandlerischen Sicherheit und Gelöstheit.

Im Vergleich dazu ist die frühere Bossa-Nova-Platte von Stan Getz, "Jazz Samba", trotz ihrer Qualität, doch um eine Spur weniger gelungen. Aber wer "Getz/Gilberto" mag, wird auch "Jazz Samba" goutieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Fundament vieler Stile, für SACD vielleicht etwas zu alt, 30. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Sacd) (Audio CD)
Viel muss man über das Album an sich gar nicht mehr sagen
Wer World Music und Jazz schätzt, kommt am Meisterwerk von getz/Gilberto nicht vorbei. Bis heute gilt das ALbum als das Fundament des Jazz, das Meisterwerk, das die Richtung weiste.....quasi die Beatles des Jazz.
Die Veröffentlichung als SACD liegt nur in Stereo vor, was nicht verwundert, denkt man an das schon fast biblische Alter der Aufnahme. Zwar kann man im Vergleich zur normalen CD durchaus Verbesserungen erkennen, jedoch ist die Aufnahme wohl einfach zu alt, um den Hörer vom audiophilen Hocker zu reissen. Daher nur 4 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist das Geld wert, 13. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Getz/Gilberto (Sacd) (Audio CD)
15,95 € für diese SACD ? Ein fairer Preis für diese Kult Aufnahme.

Zwar bin ich der Meinung, dass man aus der Aufnahme mehr hätte rausholen können, aber der Unterschied gegenüber der CD ist schon deutlich.

Bei mehr solcher Aufnahmen (mit The Girl From Ipanema) zu solch realen Preisen hätte das Medium SACD schon zum Höhenflug angesetzt.

Aber man läßt sich durch die mangelnde Verbreitung mit dem flachen MPG Format und miserabel klingenden Kopfhörern einfach die Butter vom Brot nehmen.

Daher: Mehr davon !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Getz/Gilberto (Classics-Serie)
Getz/Gilberto (Classics-Serie) von Joao Gilberto (Audio CD - 2005)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen