Kundenrezensionen

35
4,4 von 5 Sternen
Humperdinck, Engelbert - Hänsel und Gretel
Format: DVDÄndern
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69 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2007
Ein schöner Film! Es gibt/gab zu der Zeit viele verfilmte Opern, das hier ist eine davon. Man merkt dem Film sein Alter auch an, das ist jedoch vollkommen positiv gemeint. Wie soll ich anfangen? Brigitte Fassbaender spielt hier den Hänsel, eine tolle Leistung von ihr, denn sie tappt nicht in die Falle es zu übertreiben und die Figur zu kindisch darzustellen. Das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass die Fassbaender sehr schön ausgesehen hat (sorry!) und man deswegen oft Schwierigkeiten hat, ihr optisch den kleinen Jungen, trotz aufgemalter Sommersprossen, der Perücke und der Verkleidung, abzunehmen. Daran hat man sich aber schnell gewöhnt.
Auch an Edita Gruberova musste ich mich (rein optisch) gewöhnen, denn sie sieht nicht gerade aus, als würde sie sehr viel Hunger leiden, doch auch sie spielt die Rolle sehr gut und glaubwürdig. Hermann Prey spielt den Vater, und wie er das macht! Mit seinem Bart und der zerzausten Frisur, mit seiner lumpigen Kleidung IST er schon fast der Vater. Die schwierige Stelle, der Mutter zu erklären, dass eine Hexe im Wald wohnt und zu schildern, was diese mit kleinen Kindern macht, meistert er, unterstützt durch die tolle Regie August Everdings, bravourös; vor dem Fernseher noch habe ich eine Gänsehaut bekommen, so gruselig und plastisch wird das gespielt.
Der einzige Wermutstropfen ist Helga Dernesch als Mutter, die leider oft Probleme hat, Lippensynchron zu singen, und darstellerisch auch nicht viel rüberbringt. Doch sei es drum, Sena Jurinac als Hexe ist herrlich!! Hier stimmt einfach alles, angefangen vom monströsen Make-up, bis zum Schauspiel. Die Hexe hat ja nicht nur eine böse Hexe zu sein, sondern zuerst auch eine gestellt freundliche alte Frau, beide Rollen nimmt man ihr ab. Auch sieht man ihr, wenn sie die freundliche Alte spielt, ihr späteres Aussehen überhaupt nicht an, erst in einer grausigen Verwandlungsszene kommt ihr wahres Aussehen zutage. Auch loben möchte ich die Kostüme und die Kulissen. Alles versprüht hier spätromantisches Flair, es gibt keinerlei Versuche, durch moderne Sachen alles interessanter zu machen, wie man das leider oft auf den Opernbühnen sieht. Lediglich das Fischnetz, mit der die Hexe zu Beginn Hänsel fängt, halte ich für unnötig, auch sehen die Lebkuchenkinder gegen Ende der Oper in ihren karierten Hemden und großen Brillen nicht gerade wie Märchenkinder von vor 200 oder 300 Jahren aus, doch das ist alles. Der Wald sieht aus, wie man ihn sich vorstellt, das Hexenhaus besteht aus Lebkuchen, und nicht aus Butterkeksen oder ähnlichen Unfug, wie man ihn heutzutage auf den Opernbühnen viel zu oft vorgesetzt bekommt. Besonders schön ist die Traumpantomime mit den 14 Engeln, keine Intention, lustig zu sein, sondern einfach nur schöne Bilder zur Musik. Lassen Sie sich überraschen!

Doch einen riesigen Nachtteil hat der Film. Selten, aber doch, wird ein Kinderpublikum gezeigt, das dumm dreinschauend in einer Oper sitzt, welches mich überhaupt nicht interessiert, auch wenn man das im schönen, mehrsprachigen und informativen Booklet zu erklären versucht. Besonders in der Pantomime hat mich das (zugegeben kurze) Kinderzeigen gestört. Da muss ich einem Rezensenten auf der amerikanischen Amazon-Seite recht geben, wenn er sagt, dass das Umschwenken auf die Kinder so ist, als würde man mit einem Eimer Wasser aus einem schönen Traum gerissen werden. Noch dazu, wo Humperdincks Oper in ihrem Anspruch keine Kinderoper ist, ebenso wenig wie die Originalmärchen der Gebrüder Grimm für Kinder geschrieben wurden. Dafür ist die Musik viel zu kompliziert mit ihren kontrapunktischen Finessen und den Einflüssen von von Weber und Wagner.

Viele Kinder langweiligen sich eher in der Oper, so, wie sie das auch bei diesem Film tun werden, wenn permanent gesungen wird, und dann haben kleinere Kinder auch noch Angst vor der Hexe. Und zu einer Frau als Hänsel haben viele auch nicht wirklich einen Zugang, da kann man erklären was man will. Im Grunde genommen ist die Thematik von Hänsel und Gretel nicht für Kinder geeignet, und den meisten von ihnen werden ohnehin gekürzte Bilderbuchversionen vorgelesen, in denen Sätze des Originalmärchens wie "Wenn eins (ein Kind) in ihre Gewalt kam, so machte sie es tot, kochte es, und aß es (...) Die Hexen haben rote Augen" etc. fehlen. Wegen diesen verniedlichten Versionen wird dieses Märchen oft als Kindermärchen abgetan. Nun noch ein Wort zur Technik: Das Bild ist nicht sonderlich scharf, weist leichte Nachzieheffekte auf. Für mich wirken solche Alterserscheinungen recht charmant, in diesem Film aber nur, aus den frühen 80ern. Wie gesagt, man sieht ihm sein Alter an.

Aber keine Angst, man hat dennoch Spaß am Film. Etwas besser schneidet da der Ton ab, der auch in DTS vorliegt, DTS jedoch nur einen Tick lauter klingt, ansonsten keine nennenswerte Qualitätssteigerung zu bieten hat. Man hört sehr gut die Instrumente heraus, mehr sage ich nicht dazu, sonst müsste ich eine eigene Rezension wie bei einer CD schreiben, was zuviel wäre. Als Extras gibt es lediglich Trailer zu anderen UNITEL-Produktionen, die ziemlich lange dauern. Vielleicht stört das Fehlen von Extras jemanden, mich stört das nicht, ich sehe ihn lieber so wie er ist. Zumal ja im Booklet schon ein Haufen Informationen zu finden sind. Kurzum, lassen Sie sich von den Kindern nicht den Spaß verderben, kaufen Sie sich diesen Film, wenn Sie die Oper mögen.
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42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier kann man nur sagen, wer diese Oper seinen Kindern (und sich selbst) schenken will, der soll sie kaufen. Edita Groberova als Gretel und Brigitte Fassbaender als Hänsel sind wunderbar, die Gruberova sieht wie ein junges Mädchen aus und ihr Bruder Hänsel die Fassbaender ist ein Lausbub. Berührend das Abendsegen - Gebet mit den herabsteigenden Engeln. Großartig Hilde Dernesch als Mutter, Sena Jurinac als Hexe und Hermann Prey als Vater / Besenbinder, auch das Sandmännchen singt bezaubernd, diese Oper freut einem immer, nicht nur wie in Wien oft gespielt wird zur Weihnachtszeit. Sir Georg Solti dirigiert die Wiener Philharmoniker und das ist auch schon Klasse an sich, nochmals die ganze Oper ist bezaubernd und die Inszenierung richtig - was heute ja nicht unbedingt sein muss.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2007
... wenn ich zurück denke. ich habe eines der befreiten verwunschenen kinder gespielt. gedreht wurde in den legendären wien film studios in wien sievering (heute stehen dort wohnbauten).

august everding war zu uns kindern sehr nett und korrekt (auch wenn wir in der riesigen halle fangen gespielt haben) er hat uns kurz erklärt was wir tun sollen, dann haben wir zwei mal geprobt und dann wurde gedreht. fr. gruberova war ein bisserl eingebildet aber alle anderen waren sehr nett, vor allem hr. prey.

heute spiele ich das meiner kleinen tochter vor und finde es nach wie vor gelungen, um kleinen kindern mit ein bisschen liebe und nachdruck die opernwelt zu erklären. wer diese dvd für kinder kauft sollte erklären und bitte bei der hexenszene anwesend sein (ich fürchte mich heute noch!) aber sonst ein absoluter kauftipp!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2012
Humperdinck, Engelbert - Hänsel und GretelIch muß dazu sagen Hänsel und Gretel unter August Everdinck über Geschmack läßt sich ja streiten und jeder darf seine Meinung sagen aber nicht über andere herfallen und andere Leute beleidigen! Früher hat mir der Film sehr gut gefallen!Aber heute ziehe ich doch die ältere unter Herbert Junkers aus den 1970 Jahren mit den Regenburger Domspatzen vor! 1. Dietmar Strauß Hänsel und Franz Josef Kiefer singen hier viel deutlicher und besser als Faßbänder und Gruberova bei Brüderchen komm tanz mit mir tanzen Hänsel und Gretel richtig in der Hütte umher und selbst die Kunsperhexe gesungen von Eva Maria Görgens gesang ist um vieles besser als von Sena Jurinac auch die Schauspieleriche Leistung.2.Das Kunsperhäuschen sieht auch richtig aus wie ein kleines Schlößchen.3.Die Kunsperhexe hat nicht nur einen Zauberstab sonder auch den Holderbuschzweig mit dem rum hext.Und 4.dort fiegt auch nicht das Kunsperhäuschen in die Luft sondern es expoldiert nur der Backofen und Hänsel und Gretel tanzen auch zum Kunsperwalzer um das Häuschen und die Hexe wird als Riesenlebkuchen aus dem Backofen gezogen.Habe das Orginal vom ZDF Mittschnittservice zum Preis von 49 Euro
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2013
Die sogenannte Kinderoper ist einfach sehr, sehr gut .
Es ist eine Aufnahme im "alten" Stil und man wird in eine
andere Welt versetzt.
Einfach eine wunderbare Inszenierung.
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am 26. April 2015
Die Märchenoper ist wirklich kindgerecht dargestellt. Kein Versuch stört, der die Oper in ein modernes und für Kinder abstraktes Format ändert.Die Oper, insbesondere das Leitmotiv der Abendsegen, besteht aus wohlklingenden Harmonien und vielen Kinderliedern wie Abendsegen, Suse liebe Suse, Abendsegen, Brüderchen komm tanz mit mir und viele andere. Die tollen Bühnenbilder und Aufbauten lassen den Ablauf nahezu filmisch erscheinen. Zwischendurch sieht man immer wieder die leuchtenden Augen der Kinder im Theatersaal, wie diese voller Inbrunst dem Geschehen folgen. Sänger und Orchester bieten für Kinder, aber auch für Erwachsene ein musikalisches Erlebnis. Für mich ist es eine der schönsten DVD Aufnahmen. Das Ansehen ist schon für Kinder ab 3 Jahren möglich, dann aber bitte mit einem Erwachsenen der manches erklärt und möglichst in Themenabschnitten.

ltern und in Etappen ansehen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2009
Ich habe auf DVD und im TV etliche ganz unterschiedliche Aufführungen von Humperdincks Hänsel und Gretel gesehen. Diese hier schlägt aber alle andern bezüglich der Qualität der Sänger/Darsteller als auch der Inszenierung bei Weitem. Die Aufführung ist als Film (im play-back Verfahren) im klassischen Stil inszeniert und wird auch den Kindern gerecht. Über die Rahmengeschichte mit den die Oper besuchenden Kindern und die diversen Einblendung der faszinierten kindlichen Zuschauer lässt sich streiten. Einziger Wermutstropfen ist die Bildqualität (3:4), welche aufgrund des Alters des zu Grunde liegenden Filmmaterials nicht besser erwartet werden kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2013
Ein Stück Kindheit kam zurück.Und beim Abendlied sah ich mich wieder am Bett meiner Kinder sitzen.Es gehörte zu ihren Lieblingsliedern.Und meines ist es heute immer noch.
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am 20. April 2015
Enkeltochter Nr. 1 freute sich aufgeregt auf den ersten Opernbesuch. Diese CD wurde vorher und nachher mehrmals schon gehört. Kann ich allen Großeltern empfehlen, die ähnliches vorhaben
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2013
Viele Jahre gab es diese Aufnahme als Video zur Freude der Kinder unserer Familie. Dann war es nicht mehr abspielbar.
Zur Freude aller, auch der Kleinen, habe ich nun diese Aufnahme entdeckt und gekauft. Mit großen Augen saßen sie vor dem Fernseher und fieberten mit, wie Hänsel und Gretel die Hexe überlisten.
Eine Inszenierung mit hervorragenden Sängern: Editha Gruberova als Gretel, Brigtte Fassbeander als Hänsel und Herrmann Prey als Kümmel-Schnaps liebender Vater. Es gibt eine Lebkuchenhaus, Lebkuchenfiguren, eine böse Hexe und eine streitbare Mutter.
Ein Film, den man Kindern guten Gewissens zeigen kann und den sie mit Begeisterung anschauten.
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