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47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!
Hierzulande ist Rowan Atkinson in erster Linie durch seine spätere Serie "Mr. Bean" bekannt geworden. Zuschauer, die ihn bisher nur in dieser Rolle kannten, werden sich wundern, da er in "Blackadder" nicht nur spricht(!!!), sondern zum Teil auch Humor auf hohem Niveau vorweist!

Da der UK Import der Blackadder Staffeln ausschließlich Englische Sprache...
Veröffentlicht am 1. Juni 2007 von klibanophoros

versus
3.0 von 5 Sternen Gut
Leider, und ich weiss nicht warum, spielt mein DVD Player einige der Episoden nicht ab!
Wir haben PS3 und normalen DVD Player: die PS will es gar nicht öffnen, DVD Player spielt, wie gesagt, nur einen Teil ab. Dadurch dass da etwas nicht stimmt, kann ich auch nicht so leicht das Menü bedienen.

Sehr schade, ich liebe diese Serie. Leider ist mir...
Vor 20 Monaten von ZeZe veröffentlicht


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47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!, 1. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Hierzulande ist Rowan Atkinson in erster Linie durch seine spätere Serie "Mr. Bean" bekannt geworden. Zuschauer, die ihn bisher nur in dieser Rolle kannten, werden sich wundern, da er in "Blackadder" nicht nur spricht(!!!), sondern zum Teil auch Humor auf hohem Niveau vorweist!

Da der UK Import der Blackadder Staffeln ausschließlich Englische Sprache enthält (sowohl Ton als auch Untertitel), sind ausreichende Englischkenntnisse zwingend erforderlich! Für die erste Staffel sind darüberhinaus Kenntnisse der Werke Shakespears durchaus von Vorteil... wenn auch nicht zwingend erforderlich.

Vorteil gegenüber der deutschen Ausgabe ist, daß diese zwei Specials enthält, die in der deutschen Version nicht berücksichtigt wurden: "The Cavalier Years" & "Back and Forth". Wobei Letzteres sicherlich ein besonderer Höhepunkt der ganzen Serie ist und als solcher ein absolutes Muß darstellt. Im Gegensatz zur amerikanischen Version ist der UK Import auch auf deutschen DVD-Playern abspielbar und benötigt bei PCs auch keine Zusatzprogramme, die den Ländercode übersteuern.

Jede der vier Staffeln ist in sechs Folgen unterteilt und spielt zu einer anderen Zeit mit einem anderen Mitglied der Blackadder Familie als Hauptperson. Der jeweilige Blackadder wird natürlich von Rowan Atkinson gespielt und verfügt meist über einen ganz eigenen Charakter.

1. In der ersten Staffel spielt Rowan Atkinson den mißratenen schleimigen Sohn König Richard IV., dessen Herrschaft - so die Einleitung - aus der Geschichte getilgt wurde...

2. Die zweite Staffel spielt zur Zeit Königin Elizabeths I. Hier ist Lord Blackadder einer der Favoriten der Königin.

3. Die dritte Staffel spielt Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Französischen Revolution bzw. der Napoleonischen Kriege. Mr B (Mr Blackadder) ist hier der Buttler des völlig unterbelichteten Prinzregenten von England, der nachdem sein Vater Georg III. verrückt wurde, Großbritannien regiert. Spätestens nach der sechsten Folge dürfte klar sein, warum Georg III. den Verstand verlor...

4. Die vierte und letzte Staffel spielt in den Schützengräben des 1. Weltkrieges, wo Captain Blackadder alles daran setzt, möglichst schnell aus der Schußlinie der deutschen Maschinengewehre zu kommen. Leider ist ihm dabei die Mißgunst des Adjudanten seines Generals, als auch seine verblödeten Untergebenen keine wirkliche Hilfe.

Special 1: BlackadderŽs Christmas Carol: Rowan Atkinsons Version der Weihnachtsgeschichte von Dickens. Hier mal ganz anders!

Special 2: Back and Forth: Rowan Atkinson alias Blackadder hat von seinem Buttler nach original Plänen von Leonardo Davinci eine Zeitmaschine bauen lassen. Mit Hilfe dieser Zeitmaschine will er im Rahmen einer Wette am Silvesterabend 1999/2000 seinen Freunden vorgaukeln in die Vergangenheit gereist zu sein und Gegenstände ihrer Wahl mitgebracht zu haben (und ihnen dabei ein kleines Vermögen abnehmen). Nur leider hat er nicht damit gerechnet, das sie tatsächlich funktioniert...

Special 3 & 4: The Cavalier Years & BaldrickŽs Video Diary

Für alle Fans des englischen schwarzen Humors stellt diese Sammlung ein absolutes Muß da.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I have a cunning plan", 25. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Diese Serie ist einer der Höhepunkt englischen Humors, deshalb möchte ich mir ' obwohl schon einige sehr gute Rezensionen vorhanden sind ' Zeit und Platz dafür nehmen.

Das Set beinhaltet die vier Staffeln der Serie mit jeweils sechs Folgen sowie drei Einzelfolgen, nämlich 'Blackadder's Christmas Carol (frei nach Charles Dickens), The Cavalier Years (Kurzfilm um die Hinrichtung King Charles I. und um Oliver Cromwell) und Back & Forth (Zeitreisegeschichte). Laut imdb gibts nur einen weiteren Blackadder-Sketch, der hier nicht drauf ist, nämlich 'A Royal Birthday Celebrations', und der ist scheinbar nicht so populär. Das alles gibt's im englischen Original (auf deutsch kann dieser Humor ohnedies nicht funktionieren), für die vier Staffeln auch mit englischen Untertiteln. Für die Kurzfilme gibt's leider keine Untertitel, aber das bissl versteht man dann schon.

Grundsätzlich handelt die gesamte Saga von jeweils einem Mitglied der Familie Blackadder (gespielt von Rowan Atkinson), seinem (fast) ständigen Begleiter Baldrick (Tony Robinson)(But my lord, I have been in your family since 1532. - So has Syphilis. Now get out.) und diversen anderen Zeitgenossen, die - je nach gesellschaftlicher Stellung - von Blackadder entweder unterdrückt (Niedrigergestellte), gemobbt (Gleichgestellte) oder hinterhältig umgarnt (Höhergestellte) werden. Wow, das waren jetzt aber viele ().

Die erste Staffel unterscheidet sich stark von den anderen drei, weil in dieser Staffel Edmund Blackadder noch den dümmlichen Emporkömmling darstellt, während er in den anderen Staffeln wesentlich intelligenter als ziemlich alle anderen ist. Umso härter trifft ihn (in 2 bis 4) natürlich, dass die Idioten, um die er sich kümmern muss, sozial höher stehen als er. So versucht er eben, so viel Profit wie möglich aus seinen Kontakten und Möglichkeiten herauszuholen, und das fast nie auf ehrenhafte Weise.
Dass er in der ersten Staffel noch nicht mit dem skalpellscharfen Witz agiert, der den Zuschauer in späteren Folgen manchmal spontan applaudieren lässt, nimmt ihr einiges an Reiz, was aber durch den kompletten Rest der Serie mehr als aufgewogen wird. Zeitlich angesiedelt ist sie nach dem Tod von King Richard III. (1485), wobei hier der Nachfolger des Königs sein Neffe, Richard IV. wird, der wiederum Vater von Edmund Blackadder ist.

In der zweiten Staffel ist Blackadder ein enger Vertrauter der Queen Elizabeth I., die hier als kindische-grausame Herrscherin dargestellt wird. Und hier gibt es bereits jede Menge höllischen Spaß mit seinen 'cunning plans'. In einer tollen Rolle als konkurrierenden Berater der Queen sieht man hier Stephen Fry. (Jeeves & Wooster, Peter's friends)

In der dritten Staffel ist Blackadder der Diener eines unglaublich dämlichen englischen Kronprinzen im 18. Jhdt., zum Brüllen komisch gespielt von Hugh Laurie (Dr. House).
Prince George: Someone said I had the wit and intellect of a donkey.
Blackadder: Oh, an absurd suggestion sir, unless it was a particularly stupid donkey.
In dieser Staffel hat er alle Hände voll damit zu tun, den vom Volk gehassten Prinzregenten vor größten Dummheiten und überhaupt *am Leben* zu erhalten.

Die vierte Staffel ist mein persönlicher Favorit, und zwar nicht nur, was Blackadder betrifft, sondern englische Comedy überhaupt. Sie spielt 1917, im ersten Weltkrieg, und Blackadder ist nun ein Hauptmann, der seine Zeit mit Private Baldrick und Leutnant George (wieder Hugh Laurie) im Schützengraben absitzt. Sein Hauptanliegen ist es, sich vor den irrsinnigen Befehlen seiner Vorgesetzten General Melchett (brillant: Stephen Fry) und allen Kampfhandlungen zu drücken. Mit funkensprühender Eloquenz prallt seine zynische Kriegsmüdigkeit auf die unverständliche Kriegsbegeisterung fast aller anderen, wobei er zwar Opportunist, aber wenigstens nicht verlogen ist.
UND: Ich habe Platoon, Full Metal Jacket, Das dreckige Dutzend, Wege zum Ruhm, Apocalypse now, und wie sie alle heißen, gesehen, aber niemals hat mich die sinnlose Brutalität/brutale Sinnlosigkeit des Krieges tiefer ins Mark getroffen als in der letzten Szene der letzten Folge dieser letzten Staffel. Erschütternd.

Die drei alleine stehenden Kurzfilm sind dann das Tüpfelchen auf dem 'i', aber mehr Platz möchte ich nicht mehr verschwenden; ist eh schon so viel. Aber bitte, bitte, wer englischen Humor mag: Besser als hier wird's nicht mehr. Die Box ist jeden Preis wert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit ... zu England, 27. August 2010
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Vorab: Ja, es hat Sinn, direkt alle Episoden zu erstehen - Blackadder macht rasch süchtig. Und auf Englisch ist auch sinnvoll, da vor allem die späteren Staffeln mit feinster Sprache arbeiten (und auch zur Not engl. Untertitel böten). Selbst das dämliche, leider wohl obligatorische hineingemischte Hintergrundgelächter erträgt man dafür. Meine DVDs zickten teils mal kurz, doch nicht permanent. Keine großartigen Ausstattungsgimmicks.

Ich wurde jahrelang von so ziemlich jeder hyperanglophilen Person in meiner Umgebung bestürmt: _das_ sei britischer Humor. Ja. Er teilt auch schon mal gegen Spanier, Franzosen und vor allem Deutsche aus, doch auch gegen das britische Klassendenken und vieles andere Eigene. Während die erste Staffel eher noch Studentenulks mit viel Shakespeare-Einsprengels zeigt, drehen die nächsten Staffeln sprachlich auf. Kein Wunder, denn da textet kein geringerer als Ben Elton mit. Schaupieler Rowan Atkinson kommt wohl genau dadurch zu Höchstleistungen, dass Drehbuchautor Rowan Atkinson nicht mehr dabei ist.

Zu den Episoden:
Sagen wir es so: wenn Ihnen an Mr. Bean vor allem der fehlende Wortwitz und Atkinsons Mimik und Grimassen gefallen, dann holen Sie sich nur die erste Staffel. Alle anderen sollten diese eher mit stiff upper lip durchstehen, es wird danach noch deutlich besser. In der ersten Periode wird die Richard-III-Geschichte mit einem Edmund Blackadder travestiert. Das Niveau ist schon klasse und blättert die Shakespeare- und weiteren Anspielungen rasch auf, doch es hat auch noch stets etwas von Uni-Theater-Klamotte. Und zumindest mich nervte, dass sich Atkinson anscheinend sehr auf seine Mimik verlassen wollte.
Die zweite Staffel nimmt Elisabeth II. und ihre Zeitgenossen aufs Korn: sie ist eine ebenso hübsche wie verzogen-kindisch-grausame Despotin und Blackadder einer ihrer Günstlinge.
In der dritten Staffel ist es die Zeit von Pitt dem Jüngeren (herrlich überzogen) und diversen Berühmtheiten der britischen Geschichte. Blackadder ist Butler des Prinzen. Den als Upper-Class-Trottel spielt Cambridge-Absolvent Hugh Laurie erschreckend gut.
Die vierte geht das hochtraumatische Erlebnis der flandrischen Schützengräben an, und es klappt auch noch. Da ist Blackadder nur noch eine Art kleiner Abschnittsoffizier.

Bonusgeschichten runden es ab.

Die Sprache ist verständlich gesprochen: das sind bühnenerprobte Schaupieler, teils Shakespeareprofis wie Brian Blessed in der ersten Staffel. Dennoch mag es eine gute Idee sein, zum Eingewöhnen die Untertitel einzuschalten, denn der Wechsel von Hochsprache zu derben Worten findet immer ruck-zuck statt.

Die Ausgabe hat _kein_ Deutsch. Aus oben genannten Gründen _kein großes Problem, wenn man sich z.B. auch an Shakespeare, Dickens, ... einmal im Original herantraute.

Viereinhalb bis fünf Sterne. Rule Britannia!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A very cunning dynasty..., 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
The authors Richard Curtis and Ben Elton are well known to BBC audiences for their comedic masterwork, having been severally and individually part of the Vicar of Dibley, Mr. Bean, The Young Ones, The Man from Auntie. Rowan Atkinson, the lead actor in this series, also collaborated as writer and actor in other features such as Mr. Bean and the Thin Blue Line. John Lloyd was the producer who helped bring this series to life.
The Blackadder series, begun in the 1980s, was a comedic masterpiece set forth by Rowan Atkinson and his comrades. From start to finish, the first series was a masterstroke of wit, irony and comedic styling that fits both the contemporary and medieval situations perfectly. The combination of slapstick and intellectual humour blended well, and the literary types will not miss the occasional credit of William Shakespeare as a collaborating writer on some episodes -- this might well be the kind of comedy Shakespeare would have produced today.
The first series was set in the pre-Tudor royal family, projecting that Richard III won at Bosworth Field, and Richard IV succeeded him, until after many adventures, the entire royal family was done in, and Henry Tudor reworte history thereafter. The first series starred Brian Blessed and Elspet Gray as the King and Queen, and Robert East as their eldest son, the Prince of Wales. Rowan Atkinson played the second son, who with companions Percy and Baldrick (Tim McInnerny and Tony Robinson) create most of the comic scenes. BlackAdder variously becomes the Archbishop of Canterbury, the betrothed of the Spanish Infanta, a witch on trial, and finally, however briefly, King of England. There were six episodes of this series (as would be true for each of succeeding regular series years) - they included many attempts by Blackadder to take power, including the crown itself - something that would repeat in various manner over the subsequent years save the last. Both Tim McInnerny and Tony Robinson will recur as characters in later years; Baldrick is the only consistent major character besides Blackadder - in the first year, however, he is rather more clever than his future generations; indeed, in this first series, Baldrick is probably the most intelligent of the lot (a scary thing indeed!)
The second series sees Percy and Baldrick following a descendent of Blackadder in Elizabethan times; as befits the period, the characters are more vibrant and saucy, particularly Blackadder, who still seeks his fortune as one of the Queen's suitors. Here he variously becomes the royal executioner, a sea-faring discoverer, a bankrupt noble, and finally a traitor to the crown, albeit not without a sense of humour. Miranda Richardson puts in a spectacular performance as Queen Elizabeth, with Stephen Fry and Patsy Byrne in attendance. Stephen Fry will recur throughout the series.
In the third series, Blackadder is still close to the crown, as the butler of the Prince Regent, a despised position to a despised person. Baldrick is still around, and the Prince is played by Hugh Laurie, who will recur in the final series. Done almost as a period comedy, the very titles and situations pay hommage to the day of the Scarlet Pimpernel, Dr. Johnson's dictionary, and the conflict with France. Through an interesting set of circumstances, butler and prince trade places, and the Blackadder finally obtains his intended goal, albeit in the name of someone else.
In the fourth and final series, Blackadder has fallen from a great height, and is an officer in the trenches of World War I. Baldrick is still there, and Percy and the Prince have transformed into fellow field officers, with Stephen Fry playing a bellicose general here as he did Wellington in the third series. The main device of this series is the effort by Blackadder to escape the trenches, by variously becoming an artist, a theatre producer, a chef, but to no avail finally, producing a sombre end to the dynasty.
The DVD includes all four series, as well as the Christmas special, in which a kind-hearted Blackadder is set in Victorian times, an antithesis of Scrooge, who is shown the future, and decides to make radical if untimely changes in his life in response to this version of the ghost of Christmas future.
There are also various pieces of trivia, guides, and a Richard Curtis interview included among the discs. Rowan Atkinson and company are wonderful in their portrayals, perfect comedic timing and situational humour with just the right amount intelligent wit. A treat for all Anglophiles.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teilweise brilliant, teilweise überspannt und mittelprächtig, 8. Mai 2010
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Die Box enthält alle Folgen, die je in der englichen Comedy-Reihe "Blackadder" gedreht wurden. Hauptautor ist der durch "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Actually love" bekannt gewordene Richard Curtis (der auch "Vicar of Dibbley" zu verantworten hat). Durchgängier Hauptdarsteller ist "Mr. Bean" Rowan Atkinson, andere immer wieder auftretende Akteure bekannte Größen wie Hugh Laurie oder Stephen Fry.

Die vier Hauptteile bestehen aus jeweils sechs halbstündigen Episoden, die in vier Zeitepisoden angesiedelt sind. Atkinson spielt jeweils einen Vertreter der Familie der Blackadder, immer begleitet (in dienender Rolle) durch eine Figur der Familie Baldrick (Tony Robinson):
(1) Blackadder ist der tumbe, aber durchtriebene Sohn von König Richard III (1485), Baldrick ein Höfling von ihm.
(2) Blackadder ist ein Günstling von Elizabeth I (ca. 1560-1600), Baldrick sein trotteliger Diener.
(3) Blackadder ist der Butler von Prinregent Edmund (ca. 1800), Baldrick sein dummer Helfer.
(4) Blackadder ist Captain in den Schützengräben des 1. Weltkrieges, Baldrick einer seiner Soldaten.

Dazu kommen: Ein Special einer Adaption von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte; eine Folge, in der ein Blackadder und Baldrick mit einer Zeitmaschiene vom heute aus durch die Zeiten reisen. Eine kurze Episode zu Zeiten Oliver Cromwells. Ein Making-of.

Die Plots je in sich abgeschlossener Episode sind oft ähnlich. Der jeweilige Blackadder wird durch irgendetwas mit Gewalt oder gar dem Tod bedroht und muss sich herauswinden; oder er versucht seinen jeweiligen Herren auszuschmieren und sich einen Vorteil zu verschaffen. Bis auf die erste Folge ist dabei er der schlaue, gerissenhafte, die anderen eher tumbe Toren. Running Gag sind die Witze über dem immer vertrottelten Baldrick und dessen Versuche, Pläne zu schmieden ("I have a cunning plan").

In England gilt die Serie als eine der (wenn nicht die) beste Comedyserie aller Zeiten. Der Genuss des deutsche Zuschauers wird dadurch eingeschränkt, dass wohl (ich berichte das auch nur) viele kleine Anspielungen und Zitate auf englische Geschichte und Literatur eingestreut sind, die man als deutscher nicht hundertprozentig Anglophiler nicht unbedingt kennt. Auch sprachlich muss man ein paar Abstriche machen. Die Serie nutzt nicht unbedingt komplizierte Grammatik, aber sehr viele Slangausdrücke, Lautbilder und Worte, die man auch im Internet kaum findet. Bei einigen bin ich mir auch sicher, dass sie Neuerfindungen des Autorenteams sind. Für das Verständnis ist das oft kein Problem, da man vieles lautmalersich oder aus dem Kontext versteht (z.B. die erstaunlich vielfältigen Worte für die Bedeutung 'Trottel'), aber es nimmt dem Verständnis und dem Genuss natürlich einiges an Spritzigkeit und Präzision. Dabei ist die sprachliche Eleganz und Finesse eines der Hauptqualitätsmerkmale der Serie. Es gibt wunderbare Sprachspiele und elegante, geistreiche, ausgefeilte Formulierungen, Wortspiele und Bilder. Die sind zumdem in weiten Teilen (nicht mmer, s.unten) äußerst hochwertig artikuliert, hier stechen v.a. Atkinson (mit Ausnahme der ersten Folge) und Robinson hervor. Sie schaffen es eine eigentlich klassische Theaterartikulation ganz natürlich klingen zu lassen und harmonieren so künstlerischem Wert mit comedyhafter Leichtigkeit. Das ist große Kunst.

Leider gibt es aber auch Gegenbeispiele. So versucht z.B. Stephen Fry gelegentlich Sprachfehler oder Dialekte zu imitieren, die nicht ganz überzeugend gelingen. Auch Hugh Larie klingt mir hier oft einen Tick zu überspannt und albern (in "Jeeves and Wooster" hält er besser das Mass). Überhaupt leidet die Serie gelegentlich unter einer gewissen Überspanntheit. Dialogen und Szenen werden immer mal wieder einen Tick zu klamaukhaft und primitiv (v.a. in der insgesamt schwächeren ersten Staffel). Obszöne, gewaltfrönende und v.a. flatulente Witze werden für mich zu oft gebraucht. Sie werden zwar wohltuend zurückhaltend angebracht, können aber eine gewisse Billigkeit nicht ganz verheimlichen. Auch ist mir der ernsthafte Anteil im ganzen zu gering; v.a. in der letzten Staffel, in der der Schrecken des Krieges erst in den letzten zehn Minuten wirklich mal eine vordergründige Rolle spielt (die sind allerdings toll gemacht). Die Figuren bekommen auch weniger Charakter und Persönlichkeit als in anderen Comedies. Sie bleiben Kunstfiguren, auf einer Theaterbühne angesiedelt. So fühlt, leidet, aber lacht man auch weniger MIT ihnen, nur über sie. Auch unterlässt man es leider, Querverbindungen zwischen den jeweiligen Zeitepochen und Figuren der Familie Blackadder zu schaffen, so dass der Rahmen als ein eher dünnes Gerüst erscheint, Sketche aus den verschiedenen Episoden in eine Reihe zu pressen.

Fazit: Eine m.E. gute bis sehr gute Comedyserie, mit einigen absolut brillianten Momenten. Auch ungeachtet der sprachlichen Einbußen für den Nicht-Muttersprachler halte ich sie aber aufgrund der Überspanntheiten und dramaturgischen Schwächen nicht für das absolute Highlight als das sie oft gilt.
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brillant: Staffeln 3 und 4, 21. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Die erste Staffel startet beim Niveau des Mister-Bean-Klamauks und versucht, diesen mit ein paar Monty-Python-Einlagen zu kombinieren. Es gibt einige wenige gute Szenen, aber im Großen und Ganzen ist die erste Staffel ein Fehlstart.

Die zweite Staffel profitiert vom besseren Autorengespann und hat bereits ein paar sehr gelungene Szenen/Episoden – Klamauk hat sich in Wortwitz gewandelt. Nur die unsägliche Königin Elisabeth wirft das Niveau zurück zu Mr Bean und stört den feinsinnigeren Witz der Episoden nachhaltig. Ohne diese idiotischen Einlagen der Königin könnte die zweite Staffel mit der dritten und vierten problemlos mithalten. Aber eins muss man der zweiten Staffel lassen: Rowan Atkinson ist richtig attraktiv im Francis-Drake-Kostüm und mit Renaissance-Vollbart!
Die dritte und die vierte Staffel sind kurz gesagt brillant.
Anders als Miranda Richardsons Elisabeth ist Hugh Lauries Prinzregent in seiner grandios-aristokratischen Einfalt einfach herrlich und harmoniert wunderbar mit Rowan Atkinson und Tony Robinson. Der Wortwitz der dritten Staffel ist umwerfend. Die Episode über das Manuskript von Dr Johnsons Wörterbuch ist wahrhaft fulminant. Ein absolutes Must-See!
Die vierte Staffel hat dieselbe Qualität wie die dritte. Nur britische Autoren schaffen es, eine zutiefst tragische Handlung (absehbarer Heldentod im Schützengraben des ersten Weltkriegs) so witzig und tiefsinnig zu gestalten. Zum bewährten Dreiklang Atkinson-Robinson-Laurie kommen jetzt noch die in Staffeln 1 und 2 länger gesehenen Tim McInnerny und (göttlich!) Stephen Fry hinzu. An Genialität nicht mehr zu überbieten ist "Corporal Punishment", in dem der Flanders Pigeon Murderer Blackadder am Abend vor der Hinrichtung Besuch von seiner Firing Squad erhält.

Staffeln drei und vier haben mindestens 6 Sterne verdient, aber die erste Staffel verdient höchstens 2 Sterne und die zweite Staffel 3,5. Daher: insgesamt leider nur 4 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Gut, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Leider, und ich weiss nicht warum, spielt mein DVD Player einige der Episoden nicht ab!
Wir haben PS3 und normalen DVD Player: die PS will es gar nicht öffnen, DVD Player spielt, wie gesagt, nur einen Teil ab. Dadurch dass da etwas nicht stimmt, kann ich auch nicht so leicht das Menü bedienen.

Sehr schade, ich liebe diese Serie. Leider ist mir dieses Problem zu spät aufgefallen sodass eine Rückgabe nicht möglich war.
Also erstmal kaufen, probieren und testen, und wenn es nicht anders geht umtauschen.
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5.0 von 5 Sternen Genial!, 2. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Die DVDs erforden, wie schon zuvor mehrmals gesagt, Englischkenntnisse - doch im Original findet man manchen Gag, der bei der Übersetzung ins Deutsche verloren ging...
Blackadder wird ein Spaß für jeden werden, der von Rowan Atkinson mehr hält als nur Mr. Bean (was ich aber auch nicht missen möchte!)...

Die Box ist auf jeden Fall ihr Geld wert!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fantastisch, 9. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Einfach spitze. Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Aufmachung der Box sind einfach toll.
Die extras sind auch sehr Amüsant. Es gibt ein kleines "making of" von Back and Forth, das von Baldrick präsentiert wird.
Auch das Special "The Cavalier Years", das sonst nicht erhältlich ist, ist genau so brilliant, wie alle andere Folgen.
Für diejenigen, die Probleme mit dem nglischen haben - es gibt immerhin Englischen Untertitel!
Absolut empfehlenswert :o)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blackadder ist unvergleichbar besser als "Mr. Bean", 13. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Blackadder - The Complete Collection [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
Wenn man ausreichende Englischkenntnisse hat, ist diese UK-Ausgabe von Blackadder meilenweit besser als die deutsche Ausgabe, denn hier gibt es zumindest die englische Untertitel, auf die deutsche Tonspur kann (bzw. soll) man verzichten. Ich persönlich finde die 2. und 3. Staffel als die best-geschriebenen (im 4. Staffel geht es etwas bergab mit dem Humor), aber man muss die Serie als Ganze betrachten, und dafür sind (mindestens) 5 Sterne fällig (nicht zuletzt wegen der abschließenden Folge "Blackadder Back and Forth", was bei der deutschen Ausgabe ebenfalls fehlt).
Die Serien-DVD's haben keine Extras, aber dies wird durch das Material auf die Sonder-DVDs (das "Christmas Carol" bzw. "Back and Forth") mehr als ausgeglichen. Übrigens, die DVD-Reihenfolge folgt der Ausstrahlung, in manchen Fällen stimmt diese nicht mit dem "Drehbuch" überein (z.B., in 2. Staffel sollen die Folgen 1. und 2. in umgekehrter Reihenfolge gesehen werden).
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