Kundenrezensionen

14
4,4 von 5 Sternen
Ogre Tones
Format: Audio CDÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2005
King's X sind zurück und das in absoluter Top-Form. Nach den etwas experimentellen Alben der letzten 5 Jahre, haben sie sich wieder auf ihre Stärken besinnt und legen hier den legitimen Nachfolger des 96er Outputs "Ear Candy" nach. Auf ihrem neuesten Album "Ogre Tones" vereinen sie alle Stärken, die man vor allem von den bahnbrechenden Scheiben "Gretchen goes to Nebraska", "Dogman" und eben "Ear Candy" her kennt. Vor allem die Harmonie-Gesänge von Ty Tabor und Jerry Gaskill sind äußerst prominent vertreten. Zwei Singles sollen ausgekoppelt werden: "Alone" und "If"! Da kann man die Plattenfirme "Insideout" nur beglückwünschen, dass sie einen solchen Fang gemacht haben. Mein Geheimtipp heißt "Fly".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich beglückwünsche das texanische Trio ausdrücklich zur Wahl des neuen Produzenten. Schon "Manic Moonlight" und "Black like Sunday" waren ja Versuche, sich als Band neu zu finden bzw. auf alte Stärken zurückzubesinnen. Michael Wagener ist jetzt der Steuermann, der das festgefahrene Boot wieder flott macht. Dabei stellt er das exzellente Songwriting und den wunderbaren mehrstimmigen Gesang in den Mittelpunkt und streicht überlange Jam- Passagen. Die Hälfte der Songs bleibt unter einer Laufzeit von drei Minuten; nur auf einem einzigen Song ("Sooner or Later") darf Ty Tabor ein ausgedehntes Psychedelic- Gitarrensolo spielen.
Dadurch wirkt das Album für King's x- Verhältnisse sehr kompakt und könnte beinahe poppig genannt werden, wenn der schwere Heavy- Soul- Funk- Sound nicht ein ausbalanciertes Gegengewicht bilden würde. Wagener macht auch hier einen guten Job; alles klingt präzise und druckvoll. An den Instrumenten sind Doug Pinnick, Ty Tabor und Jerry Gaskill ohnehin versiert, das muss man nach fünfzehn Jahren Bandgeschichte kaum noch erwähnen. Meine Anspieltipps sind "Alone", "Fly" und "If".
Textlich hat sich die Band weiter denn je von christlich- spirituellen Inhalten entfernt; heute geht es meist um den Umgang der Menschen miteinander. "Get away" müsste bei einer anderen Band als zynische Abrechnung mit Gott verstanden werden; hier muss man es wohl als ernstgemeinte Frage von Suchenden werten. Dass Doug Pinnick seit seinem homosexuellen Outing von weiten Teilen der Christenheit ausgegrenzt wird, ist ein trauriger Teil der Bandgeschichte.
Was die Band mit "Bam" ausdrücken will, verstehe ich nicht. Außerdem finde ich in der zweiten Hälfte der CD ein paar Durchhänger. Daher kann ich noch nicht die Höchstnote vergeben. Aber es ist auf jeden Fall ein Riesenschritt vorwärts für King's X.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2005
Endlich die heißersehnte neue King's X CD! Anfänglich war ich ein wenig skeptisch, nach den letzten drei Alben wusste ich nicht, was mich erwartet. Also: Paket auf, CD in den Player und ich traute meinen Ohren kaum: Da sind sie wieder! Das sind genau die Kings's X, die irgendwie nach "Tape Head" verschollen gegangen sind. O.k., kreative Experimente und Pausen müssen auch mal sein, aber was das Groove-Rock Trio aus Texas in den letzten Jahren abgeliefert hat, war unter ihrem Niveau bis dato (aber trotzdem immer noch besser als 90% dessen, was sonst so auf dem Markt ist). Die CD schließt nahtlos an "Ear Candy" an, wieder stärker melodie- und gesangsorientiert, ohne den Groove aufzugeben. Man merkt, dass Ty sich wieder voll aufs Songwriting konzentrieren kann und nicht noch produziert (nichts gegen Dougs Songwriting, aber wie bei den Beatles macht's halt die Kombination der beiden; auch nichts gegen Tys Fähigkeiten als Produzent, aber der Sound von "Ogre Tones" ist doch kompakter und zugleich differenzierter - versteht ihr was ich meine? - als auf den letzten CDs).
Die Songkritik im einzelnen: ALONE - ein Knaller zum Anfang, ähnlich wie "The Train" auf "Ear Candy" oder "Groove Machine" auf "Tape Head". Die Nummer geht ab, klasse Gesang (Doug und Ty abwechselnd), cooler Zwischenteil - typisch King's X halt. STAY - erinnert vom Riff an Dougs erste Pondhound CD (eine der besten "King's X" CDs überhaupt!). Ultimativer Groove, Doug am Gesang im Topform! HURRICANE - schließt vom Groove nahtlos an "Stay" an, nur mit den typischen Ty harmony-vocals, die man von seinen Solo CDs kennt. FLY - das ist's was King's X ausmacht: Genialer Riff, sehr melodiös, ultimativer Goove und ein Satzgesang, der seit den Beatles so kein zweites Mal zu finden ist. IF - erinnnert etwas an "Mississippi Moon" von "Ear Candy" (einer meiner absoluten Liebglingssongs). Hymnenähnlicher Refran mit Klasse Harmony-Vocals, trotzdem fetter Groove - King's X at it's best! BEBOP - das sind die Experimente, die ich liebe! Da kommen die Progrocker in King's X durch. Die Hommage an Elvis (awob-babalooba-bawob-bam-boom) ist das i-Tüpfelchen. HONESTY - eine akustische Ballade von Ty gesungen - spitze, vor allem die 3er Takte zwischendurch. Könnte auch auf "Gretchen Goes To Nebraska" oder "Faith, Hope, Love" sein ("The Difference", "Legal Kill"). OPEN MY EYES - die einzige Nummer, die etwas abfällt. Immer noch fetter Groove aber der Refrain ist doch etwas platt. FREEDOM - lead vocals wieder Ty, klasse backing-vocals Arrangement, fetter Riff - King's X eben! GET AWAY - wieder eine Art Ballade, interessanter Sound (nur das Chicken-shake ist überflüssig), klasse Melodiebögen, hätte vielleicht noch eine kleine Steigerung gegen Ende hin verdient gehabt. SOONER OR LATER - vom Riff her wieder klar Doug: fett und laid back. Klasse zweite Stimme von TY unter Doug's lead vocals. Schade nur, dass der Song nicht weiter aufgebaut wird, sondern nur als Vehikel für ein vierminütiges Ty-typisches Gitarrensolo dient. Über Soli dieser Art kann man geteilter Meinung sein, er scheint sie zu brauchen - soll er sie also haben. Sie unterscheiden ihn stilistisch von anderen Gitarristen, machen ihn unverwechselbar, sind aber nicht jedermanns Sache. MUDD - wieder ein Knallerriff. Das groovt bis der Arzt kommt! Und die Backing-vocals....Seufz. GOLDILOX - auch eines meiner King's X all-time favorites, jetzt in "neuem" Soundgewand. Nette Zugabe, besonders Dougs Gesang ist besser, weil emotionaler, als auf dem Original von ihrem Debüt "Out Of This Silent Planet". BAM - Jungs, ihr seid jetzt um die 50 - werdet endlich erwachsen! Wer braucht pseudo-lustige CD Füller wie diesen oder "Water Ceremony" bzw. "Walter Bela Farkas"?
Fazit: Hier wird das vereint, was King's X immer von anderen Bands abgehoben und sie unvergleichlich gemacht hat: Wunderschöne Melodien, gepaart mit ultimativem Groove, harmony-vocals der absoluten Spitzenklasse und sehr abwechslungsreiches Songwriting. Besonders letzteres ist im Vergleich zu den letzten drei Alben deutlich verbessert. "Ogre Tones" ist vielleicht nicht ganz so gut wie "Ear Candy", dem es stilistisch wohl am nähsten kommt, "Dogman" oder dem am meiten unterschätztesten 4. Album "King's X", aber das sind ja eingentlich "6-Sterner". Die fünf sind hier voll gerechtfertigt. Ideal für King's X Neu- oder Wiedereinsteiger, eingefleischte Fans wissen es sowieso zu schätzen und haben es schon längst im CD Schrank. Nett auch das Video zu "Alone" als Bonus. Also: KAUFEN!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2005
Endlich, ENDLICH ziehen die drei Heiligen aus dem Longhorn-Land mal wieder so richtig vom Leder. War seit dem gelungenen "Comeback" 1998 mit "Tape Head" leider ein stetiger Qualitätsverlust festzustellen, der mit dem - meiner Meinung nach - uninspirierten "Manic Moonlight" seinen Tiefpunkt (oder Höhepunkt, je nachdem) fand, zeichnete sich ja bereits mit dem letzten Studiowerk "Black like Sunday" und der beginnenden Rückbesinnung auf alte Qualitäten glücklicherweise wieder Besserung ab. Aber es war auch zu merken: Da geht noch was... und im Gegensatz zu manch anderer CD der Band verirrt sich besagte CD und deren Vorgänger auch nicht übermäßig häufig in meinen CD-Player. Aber dieses Schicksal wird dem neuen Werk "Ogre Tones" mit ziemlicher Sicherheit nicht widerfahren.
Denn was da geht, beweisen Doug, Ty & Jerry auf dieser amtlichen CD: Nämlich der Anschluss an die Melodie-Granate "Ear Candy" von 1996. Es hat den Jungs offenbar gut getan, sich zum ersten Mal seit diesem (letzten Major-Label-) Album wieder der Dienste eines externen Produzenten (Michael Wagener) anzuvertrauen.
Bereits mit dem Eröffnungstrack "Alone" wird die Marschrichtung vorgegeben: Knackfetter Hardrock, der den Allerwertesten durch die Bude kickt, dass es eine wahre Freude ist - da rumpeln die Drums, da pumpt der Bass, da jubilieren die Gitarrensoli - so und nicht anders hat ROCK zu klingen. Im Verbund mit den glasklaren Vocals (bei denen endlich auch wieder Ty & Jerry etwas mehr in den Vordergrund treten - im Gegensatz zu den letzten Alben) und dem stärksten Songmaterial seit neun Jahren treten King's X mal wieder den Beweis an, zu den nach wie vor am sträflichsten unterbewerteten (zumindest von Seiten der Käufer - die Kritiker haben sie ja eigentlich immer auf ihrer Seite gewusst) Bands des Planeten zu gehören. Die Beatles des Hard Rock sind wieder da ;-)
Progressive Ausflüge (wie auf den ersten 3 Album-Klassikern der Band nachzuhören) sind zwar hier und da in Ansätzen zu erahnen ("Bebop" & "Sooner or Later" - da stand wohl Hendrix Pate, wie des öfteren bei King's X), werden aber nicht so konsequent ausgebaut wie auf den ersten drei Klassikern der Band. Die Sitar und anderes exotisches Instrumentarium aus alten Zeiten vermisse ich zwar nach wie vor schmerzlich, aber das tut dem Spaß an dieser CD keinen Abbruch. Kurz & knackig (durchschnittliche Songlänge: 3 Minuten !) rocken sich die Jungs hier den (ja, genau den ;-) ab, dass dieses Teil zur ultimativen Empfehlung für alle wird, die auf der Suche nach einem gutgelaunten ROCKALBUM sind und ihre Kohle nicht gelangweilten & ebenso langweiligen Multi-Millionären vom Schlage BON JOVI in den Rachen schmeissen wollen. Wer die Band noch immer nicht kennen sollte - check this out ! Alle alten Fans der Band, die durch die letzten Veröffentlichungen etwas skeptisch geworden sind, können getrost zugreifen.
Kleine Abzüge in der Gesamtwertung muss sich die Band jedoch gefallen lassen insofern, dass ich der Neueinspielung des Bandklassikers "Goldilox" vom 88'er Debüt "Out of the Silent Planet" etwas ratlos gegenüberstehe; die unterscheidet sich gegenüber der etwas filigraneren Originalaufnahme lediglich dadurch, dass sie - im Kontext der aktuellen CD natürlich durchaus berechtigt und nachvollziehbar - etwas hemdsärmeliger & rumpeliger, bzw. rockiger daherkommt - aber wirklich nötig wäre das nicht gewesen. Wenn es "Neulinge" auf das Frühwerk der Band aufmerksam macht, soll's mir wiederum recht sein. Zumal: Ein gutes Lied wie "Goldilox" hört man ja eigentlich immer wieder gern. Das allerletzte Stück jedoch mit dem verheissungsvollen Titel "Bam" ist nun wahrlich überflüssig - in der Tat viel Lärm um nichts. Ein Gimmick-Stück, wie sie King's X auch schon auf den alten Scheiben einsetzten - allerdings nicht über knapp drei sinnfreie Minuten ausgedehnt, sondern damals allenfalls für 20-30 Sekunden als kleiner Gag am Ende des Albums. Sowas überflüssiges haben King's X eigentlich nicht nötig. Daher 1 Stern Abzug - ohne diese beiden letzten Trax wäre die CD vielleicht ganze acht Minuten kürzer, aber der Gesamteindruck wäre dann doch geschlossener und die CD letzten Endes fünf Sterne wert.
Aber dennoch die positive Überraschung des Jahres und 'ne klare Kaufempfehlung
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2006
Habe mir die neue Kings X blind gekauft ohne irgend etwas vom
Album vorher gehört zu haben.
Es war kein Fehler u. die Neugierde wurde mit einer CD ohne
jeglichen Ausfallsong belohnt (rechnet man den Monolog BAM nicht
dazu).

Typische Soundmerkmale sind zur Band zurückgekehrt:
- die fetten Gitarrenriffs von TY TABOR
- der Hendrix mäßige Leadgesang von DOUG PINNICK
- der anspruchsvolle mehrstimmige Gesang d. Band
- die Originalität der Songs

Wer auf Kings X Werke wie Gretchen Goes To Nebraska oder Faith, Hope,Love
stand wird dieses Album kaufen MÜSSEN!
Ich auf jeden Fall bin begeistert davon bis auf zwei Schönheits-
fehler:
1. Ty spielt, trotz Wahnsinnspotential, (man denke nur an Moanjam
v.Faith,Hope,Love Album) fast keine Soli
2. Die WahWah-Effekte-Rückkoppelungsorgie in SOONER OR LATER
hätte man sich sparen können sowie auch Track 14 (Bam)

STYLE: Prog Hardrock mit leichten Alternative Elementen
FAZIT: Ein wirklich geiles KING'S X Album das absolut hörenswert
ist u. keinen, der auf die typischen Markenzeichen d.BAND
setzt, enttäuschen wird.

Anspieltips: FLY (was für ein Gitarrenriff!), SOONER OR LATER,
MUDD
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2005
Hurra, sie können es noch !!! Mit ihrem brandneuen Album „Ogre tones" können KINGS X sicherlich einen Großteil ihrer alten Fans zurückgewinnen. Denn die Zeit der belanglosen Endlos-Jams ist vorbei. Endlich hat das Trio wieder verstärkt ein Augenmerk auf Songwriting gelegt. Schon nach den ersten 5 Sekunden des bärenstarken Openers „Alone" fällt auf, das KINGS X wohl keine Lust mehr auf ohrenunfreundliches und nervenverzehrendes Gedaddel haben. Keine Experimente !!! So dreckig und garstig habe ich die Band schon seit Urzeiten nicht mehr erlebt. Stark !!! Doch damit nicht genug...Eingängige, lebendige und zugleich wunderschöne Rock-Ohrwürmer wie „Stay", „Freedom" , „Fly" , „Hurricane" , „Open my eyes" und dem unsagbar geilen „Bebop" (Hit!) entschädigen wirklich für alles, was der verprellte KINGS X-Fanatic in den vergangenen Jahren ertragen musste. Die Magie ist einfach wieder da ! Endlich sitzt wieder jede Note an der richtigen Stelle. Das Trio funktioniert musikalisch (fast) genauso gut wie auf den alten Meisterwerken „Faith hope love", „Dogman" und „Tape head". Die Refrains haben durch die Bank diesen unvergleichlichen BEATLES-Charakter, den ich sooo auf den alten Scheiben dieser Band geliebt habe. Und Sänger/Bassist Doug Pinnick gehörte für mich, mit seiner einzigartig souligen Stimme, schon immer zu den besten Shoutern der Rockszene. Er verleiht allen Songs auf „Ogre tones" diese wohlige Atmosphäre. Dieses besondere etwas, wo man gar nicht anders kann, als hinzuhören.
Höhepunkt dieses 1A-Albums ist die wirklich herzzerreißende Akkustik-Ballade „Honesty" („Honesty can kill / Honesty can heal"), bei dem KINGS X derart gefühlvoll zu Werke gehen, das so manchem Hörer sicherlich die ein oder andere Träne über die Wangen kullern dürfte.
So viel Emotion können die meisten Bands dieses Genres nicht mal mit einer kompletten CD hervorrufen. Dieses Ausnahme-Trio benötigt dafür allerdings nur 3,5 Minuten. Große Kunst !!!
FAZIT: Für mich ist „Ogre tones" die beste KINGS X-Scheibe seit „Tape head". Und die ist ja mittlerweile auch schon 8 Jahre alt. Also, alle alten Fans machen sich jetzt ein riesiggroßes X auf den Einkaufszettel. Das ist ein Befehl !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2005
King's X aus Texas sind eine der am wenigsten beachteten, aber herausragensten Rockbands im gesamten Business, und das schon seit fast 20 Jahren. Der große Erfolg ist für sie bisher ausgeblieben. Völlig zu Unrecht und unverständlich wie ich meine. Das beweist auch ihre neue CD Ogre Tones. Die ersten 4 Titel Alone, Stay, Hurricane und Fly rechtfertigen schon alleine den Kauf dieser CD. Ich habe selten bei einer Rockplatte einen so starken Beginn gehört. Alone, Stay und Fly sind grandiose Rocksongs voller Groove, Melodie und spieltechnischer Klasse. Hurricane ist wahrscheinlich der beste Rocksong der Band, der sich an die Beatles anlehnt. Diese Stücke enthalten alle herausragenden Merkmale der Band, aber noch nie waren sie in solch kompakter Form zu hören. King's X rocken und grooven wahnsinnig gut. Dazu kommen noch sehr schöne Melodien, und perfekter Harmoniegesang.
Das alles gepaart mit musikalischer Perfektion, wobei immer wieder der Gitarrist Ty Tabor auffällt. Jimmy Page war der König der Gitarrenriffs in den 60er und 70er Jahren. Ty Tabor ist in meinen Augen der würdige Nachfolger. Nach den ersten 4 Titeln fällt das Niveau der Platte etwas ab, und die Stücke werden wieder komplexer. Die Klasse bleibt aber nach wie vor sehr hoch.
Eine sehr schöne Ballade ist mit Honesty auch darunter. Nur der letzte Titel BAM bleibt überflüssig. Verglichen mit den älteren Platten der Band fällt auf, daß diese Platte sehr entspannt, rund und homogen wirkt. Sicher hat dazu auch der renommierte Producer Michael Wagener beigetragen. Vielleicht war er auch für die kleinen Änderungen im Detail verantwortlich, die diese Platte zu den besten von King's X werden ließ. War auf den früheren Platten der beatlesähnliche Gesang bei den härteren Rocksongs etwas widersprüchlich und unpassend, so fügt er sich auf dieser Platte perfekt in die härteren Songs ein. Manchmal waren die Songs in der Vergangenheit auch zu komplex. Solch kompakte Rocksongs wie die ersten 4 auf dieser CD sind bisher sehr selten bei King's X zu hören gewesen. Ogre Tones zähle ich persönlich zu den besten Platten, die King's X jemals gemacht hat, und sie hätte viel mehr verdient, als nur ein Geheimtip zu bleiben. Vielleicht kommt ja mit dieser CD endlich der verdiente Erfolg für die Band.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2006
Wenn es eine Band gibt, die mehr Beachtung verdient hätte, wäre es für mich KingsX. Das Hardrock-Trio aus dem Süden der U.S.A. um Doug Pinnick (voc, bass), Ty Tabor (g, voc) und Jerry Gaskill (dr, voc) hat mit "Ogre Tones" das bisher ausgereifteste Album ihrer nun mehr als zwanzigjährigen Laufbahn präsentiert, dass vor Power nur so strotzt ohne dumpf und eintönig zu klingen. Alleine die Single "Alone" geht ab wie ein Feuerwerk. "Bam" aber fällt etwas aus dem Rahmen; 'besteht fast ausschließlich aus einer Sprechsequenz. Schade, denn das Album hat sonst einige Highlights zu bieten. Meine Favoriten sind das rockige "Freedom" und natürlich das wunderbare Akkustikstück "Honesty". Gitarrist Ty Tabor, der ja (wie auch die anderen Jungs) auch solo sehr erfolgreiche Alben produziert ("Moonflower Lane", "Safety"), zählt für mich zu den interessantesten Gitarristen der letzten Jahre überhaupt. Allein seinetwegen ist die CD ein Muss! Gut - nicht immer klang der Sound von KingsX so überzeugend perfekt und wahrscheinlich bringen die einzelnen Soloprojekte die Band immer wieder aufs Abstellgleis. Dougs funkige Stimme gibt der Band aber immer wieder eine einzigartige Prägung, wenngleich mir Ty's "Satzgesang" etwas mehr zusagt.Das einzig Negative an KingsX ist, dass die Jungs ihren Fuß nur zu selten nach Europa kriegen und meist durch die U.S.A tingeln! Wie lange nur noch?! Da müssen einem wohl erst graue Haare wachsen und möglicherweise kriege ich dann auch die Riffs mit der Luftgitarre nicht mehr auf die Reihe!Absolut empfehlenswert!
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am 16. Januar 2008
King's X entfalten sich mit "Ogre Tones" wieder zu ihrer vollen Stärke.
Die Songs sind immer typisch King's X, auch wenn die Jungs natürlich nicht mehr genau so klingen, wie damals 1989. Man entwickelt sich weiter und mag sich nicht nur selbst kopieren, dennoch sind sie unverkennbar.
Doug Pinnick und Ty Tabor haben einfach einfach unverwechselbare Stimmen und ihre Harmonien sind ihr Markenzeichen.
Und jeder ihrer Songs ist ein kleines Meisterwerk.
Der einzige Song auf diesem Album, den ich etwas mittelmässig (nicht schlecht) finde, ist ausgerechnet die Hit-Video-Single "Alone".
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am 6. Mai 2013
alles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gutalles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gut
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