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4,3 von 5 Sternen
Original Remixes & Rarities
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am 22. Oktober 2007
Was hier geboten wird, ist klasse: Ein Remix-und-Raritäten-Destillat aus dem Schaffen der britischen Band, das zwar das Anhören der Originalalben nicht ersetzt, aber großen Appetit hierauf auslöst. Die richtigen Innovationen schuf man freilich gleich zu Beginn der Karriere mit den ersten beiden Alben "Reproduction" und "Travelogue", wo der Sound noch roh und hart war - aber immer extrem tanzbar. Das Tanzbare wurde in den grandiosen Remixes - ähnlich gut wie die originalen 80er Remixes von Heaven 17 - noch strikter herausgearbeitet. Das Hit-Album "Dare" brachte 1981 den Ohrwurm "Don't you want me" hervor - der Gipfel an Simplizität, schlecht gesungen, aber irgendwie unwiderstehlich. Kaum zu fassen.

Für mich war es damals erstaunlich, dass eine Band mit einem so schlechten Sänger einen solchen Erfolg haben konnte. Aber der Sound macht eben die Musik. Und der wurde 1986 auf "Crash" geprägt von den Soul/R'n'B-Produzentenikonen Jimmy Jam und Terry Lewis, die die 80er und frühen 90er maßgeblich geprägt hatten (Cherelle, Janet Jackson, Alexander O'Neal). Auf "Crash" befindet sich mit "Human" (hier in der Extended-Version) fünf Jahre nach "Don't you want me" der nächste (und letzte) Hit für die breite Masse. Komischerweise findet sich kaum ein weiterer hierzu vergleichbarer Song auf dem sonst eher spröden, weithin unterschätzten Album.

"Crash" ist vor allem um Klassen besser als der Vorgänger "Hysteria" - hier vertreten mit dem mit Abstand besten Song "The Lebanon" - und die 1990 und 1995 erschienenen Nachfolger "Romantic?" und "Octopus", die kaum der Rede wert waren. Sehr wohl der Rede wert ist freilich das 2001 von David Bascombe produzierte "Secrets", sozusagen das zweite Comeback der Band, aber davon gibt's auf dem Remix-Album keine Kostproben.

So haben wir auf "Orignal Remixes & Rarities" wirklich das Beste der einstigen - ja, sagen wir's ruhig - "Supergroup" der späten 70er und frühen 80er Jahre, noch dazu in glänzender Klangqualität auf den neuesten Stand gebracht. Den Ruhm begründeten eigentlich nur die ersten drei Alben zwischen '79 und '81 (wobei "Dare!" sicher nicht das schlackenfreie Meisterwerk ist), aber das reicht völlig, um - im Verbund damals mit Depeche Mode, Heaven 17, Joy Division, Simple Minds und wie sie alle hießen - eine ganze Generation musikalisch zu prägen.
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am 6. Juli 2009
Bin hin und her gerissen. Sind echte Perlen dabei, aber auch ...
Ich würde sagen, diese Scheibe ist was für "echte" Fans.
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