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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Rolle für Jo van Fleet, 1. November 2008
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wild River (DVD)
"Wild River" ist ein Spätwerk von Elia Kazan. Wie schon in "Jenseits von Eden" besetzte er die tragende Nebenrolle mit der Theaterschauspielerin Jo van Fleet, die im Alter von 46 Jahren die alte 80jährige Ella Garth spielt.
Die Geschichte spielt 1934 während der Weltwirtschaftskrise in Alabama. Eine Gegend, die vor kurzem von einer grossen Flutkastastrophe heimgesucht wurde, viele Menschenleben forderte und die Regierung einen Staudamm baut, der solche Katastrophen zukünftig verhindern soll. Chuck Glover (Monty Clift), arbeitet für die Tennesse Valley Authority (TVA) und ist damit beauftragt, alle dort lebenden Farmer aufzufordern, aus diesem Grund ihr Land zu verlassen, was eigentlich die meisten auch schon schweren Herzens getan haben, finanziell gut entschädigt wurden...lediglich die alte Ella Garth bleibt stur. Sie, ihre Familie und ihre Arbeiter räumen die Insel, auf der sie leben, nicht...
Glover verliebt sich Carol (Lee Remick), die Enkeltochter der alten Frau, was zusätzlich für Konfliktstoff sorgt...
Kazan setzt auf atmosphärisch beeindruckende Bilder einer spröden Südstaaten-Landschaft und setzt diese ruppige Schönheit Natur als Gegensatz zu einer beginnenden Modernisierung dar. Ein Konflikt zwischen Tradition und Moderne, bei dem am Schluss natürlich der "Fortschritt" siegt. Ein ntowendig gewordener Weg, der schmerzt - weil Gewinn, auch Verlust bedeutet.
Beste Szenen des Films sind die wunderschönen, kraftvollen Plädoyers der alten, starken Frau, die ihre Beweggründe emotional und tief bewegt benennen kann. Der Gegenseite bleibt die Vernunft, einerseits etwas lebenswichtiges für das Gesamtwohl zu tun - der Damm soll nicht nur "begradigen", sondern auch Arbeitsplätze für die Region schaffen. Und Fortschritt heisst auch gleicher Lohn für Weisse und Farbige. Ein revolutionärer Gedanke in diesem Teil Amerikas...
"Wild River" ist vor allem durch die Schauspielerleistungen ein empfehlenswerter Film. Vielleicht pendelt er manchmal zu sehr zwischen den Themen Vergänglichkeit, Sozialkritik und Liebesgeschichte hin und her und kann sich nicht ganz klar für den Hauptbezugspunkt entscheiden.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Film auf guter DVD, 28. Februar 2008
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wild River (DVD)
Ein wohltuend unaufgeregter Film von Elia Kazan, der mir viel besser gefällt als z.B. der übertrieben melodramatische Nachfolger "Fieber im Blut". Statt der Dramatik, die sich aus dem Aufeinandertreffend der gegensätzlichen Welten des "moderner" Regierungsbeamten und der südstaatliche Tradition ergibt, geben schöne Landschaftsaufnahmen und eine melancholische, fast nostalgische Grundstimmung den Ton an. Sehr gut (8/10).

Das im Originalformat vorliegende Bild der DVD weiß den Film in ein gutes Licht zu rücken, der Ton in deutsch und englisch ist ordentlich, mit gut verständlichen Dialogen. Die Extras sind allerdings dürftig und beschränken sich auf Texttafeln und Trailer. Außerdem fehlen Untertitel. Ärgerlich ist der nicht überspringbarer Raubkopierer-Spot, der dem ehrlichen Käufer (bzw. Ausleiher) beim Einlegen aufgedrängt wird.
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5.0 von 5 Sternen Wilder Strom - Wild River - USA, 1960, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wild River (DVD)
WAS FÜR EIN BEEINDRUCKENDER FILM mit einer absolut bezaubernden, äußerst liebenswerten sowie liebevollen, fürsorglichen Lee Remick (1935-1991) und einem völlig netten, coolen, leicht unsicheren aber sehr bedächtigen Montgomery "Monty" Clift (1920-1966).
Der Film ist entgegen dem Cover-Foto in Farbe gedreht, doch er würde ebenso in schwarz-weiß funktionieren.
Man lernt hier auch viel über Menschen und ihr Verhalten, entweder in ihrer eingefleischten, sicheren Umgebung, sowie diejenigen in ihrer gewohnten Umgebung, in der sie dem eindringenden Veränderungsdruck versuchen standzuhalten.
Nicht unbedingt eine leichte Kost, aber beruhigend und tiefgründig zu erleben.
Stellt die Türklingel, das (Mobil-)Telefon und sonstige Störfaktoren ab, dämmt das Licht, und lasst euch von einer unglaublichen Liebesgeschichte, umgeben von einer schwierigen Situation, in ein Auf und Ab der Gefühle geleiten.
Das hat der Film verdient. Und wer es erkennt, hat auch diesen Film verdient.
Ach, wie gerne wäre ich an Montys Stelle gewesen... ;)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wild River - wild people, 13. November 2013
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wild River (DVD)
Ein teils großartiger Film! Regisseur Elia Kazan beginnt mit einem Blick von außen, um dann einzutauchen. Dokumentarische Bilder eines reißenden Flusses, der Häuser einstürzen lässt wie Loriots Steinlaus. Ein sichtlich erschütterter Mann, der neben Haus und Grund auch zwei von drei Kindern verloren hat. Eine Stimme aus dem Off, die erklärt, dass genau deswegen ein großangelegtes Staudammprojekt die Menschen schützen soll. Ein Blick auf den Tennessee River, um den es geht, aus der Vogelperspektive. Wir ahnen anhand des schlaufenförmigen Verlaufs, dass sich eine Flutkatastrophe jederzeit wieder ereignen kann. Wir haben uns dem Geschehen als außenstehender Beobachter genähert, und so tut es auch Chuck Glover, ein junger Behördenvertreter, der in das Gebiet fliegt. Die erwähnte Vogelperspektive ist die seine; so sieht er erstmals das Land. Den Weg von der Distanz zur Nähe, vom Außen zum Innen, gehen wir nicht nur kameratechnisch gemeinsam mit Glover. Es war geschickt und irgendwie gemein von der Montage, uns zunächst alle Argumente, die für das Projekt sprechen, zu präsentieren. Merkel würde es wohl alternativlos nennen. Die Bürger in Tennessee zur Zeit der Großen Depression (die Geschichte beruht auf einem realen Konflikt) sehen das anders. Nicht nur durch den Perspektivwechsel stößt Kazan uns und Glover in ein Wechselbad voller Widersprüche. Wir sehen Menschen, die schlangestehend auf Arbeit warten, einfache, ländliche Outfits. Glover hat Arbeit, schreitet wie ein Fremdkörper in Anzug und Krawatte durch diese Szenerie. Er soll für eine Bundesbehörde die Enteignung der Familie Garth durchsetzen; aus Angst vor negativer Publicity ohne Gewalt. Bereits mehrere Beamte sind an der resoluten Familienpatriarchin Ella gescheitert (übrigens großartig Jo van Fleet, voller Würde, garantiert nicht senil, und mit köstlich auftrumpfender Halsstarrigkeit, wenn sie etwa mit minimaler Kunstpause und maximaler Verachtung Wörter wie "politicians" und "government" ausspricht, ohne sie zu sehr zu dehnen). Für Glover spricht, dass die Widersprüche, die wir allenthalben in diesem Film finden, bereits in ihm selbst angelegt sind. Zunächst noch ganz der fortschrittsgläubige Behördenvertreter, ist er schon recht früh von der Standfestigkeit der alten Dame beeindruckt. Er rühmt das, noch bevor er sie kennt, als "true american spirit". Filme des Immigranten Kazan sagen fast immer auch etwas über Amerika und das, was es seiner Ansicht nach ausmacht. (Nicht nur) diesmal auf angenehm komplexe Weise. Menschen suchen Arbeit, der true american spirit gibt nicht auf, der Fortschrittsglaube ist aber ebenfalls typisch "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" - aber auch der allgegenwärtige Rassismus im Süden. Kurzfristige Räumungsarbeiten führen zu einem Arbeitskräftemangel, aber der Weiße würde selbst in wirtschaftlich harten Zeiten seine Arbeit aufgeben, wenn man das einzig Vernünftige täte, nämlich auch Schwarze einzustellen...

Glover lernt die Familie Garth kennen, vor allem Großmutter Ella und Enkelin Carol (Lee Remick), Witwe mit zwei kleinen Kindern. Die Starrköpfigkeit Ellas scheint total idiotisch, denn das Land (eine Insel in der Mitte des Flusses) wird demnächst geflutet werden. Kazan hatte selbst als junger Mann die Konflikte in Tennessee miterlebt und war mit dem Filmstoff seit 1943 schwanger gegangen, ihm lag viel an der Darstellung. Man ahnt es, denn sehr geschickt verknüpft er die Frage, was und wen man eigentlich "zähmen" kann, auf verschiedenen Ebenen. Natürlich ist Ella der Fluss, hat sie eine besondere Beziehung zu diesem Land (wie viele Familien in der Gegend, die dort seit Generationen lebten). Natürlich bedeutet die "Zähmung" mehr "Verbiegung" als Begradigung. Wild river - wild people. Und der Verlust an Wildheit wird bei Natur wie Mensch immer wieder mit dem Tod assoziiert (hier erspare ich mir zwecks Spoilervermeidung eine genauere Erklärung).

Den Tod kennengelernt hat hingegen bereits Carol, sie ist seit dem Tod ihres Mannes eigentlich selbst nicht mehr eine Lebende. Noch ein Widerspruch: Carol ist als Witwe zurückgekehrt, zu Ella, doch die Frau und die Familie, die doch für Ungezähmtheit stehen, bedeuten für Ella das Gegenteil: Einengung, Abgeschiedensein. Das ehemalige Familienheim betritt sie nicht mehr. Sie hat es auch nicht vermietet oder verkauft, sondern hütet es wie eine tote Schatztruhe. Sie ist schon so weit, sich auf eine Vernunftehe mit einem Mann aus dem Ort einzulassen, um aus allem auszubrechen, doch drum prüfe, wer sich ewig binde... die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen Chuck und Carol ergibt sich ganz natürlich und logisch-konsequent. "Sie lieben sie - und Sie haben Angst vor ihr." Diese scharfsinnige Offenheit Chucks (bezogen auf Carols Verhältnis zu Großmutter Ella) berührt Carol, zumal man dem wunderbaren zögernd-tastenden Spiel der großartigen Lee Remick jederzeit ansehen kann, dass er Recht hat. Zunächst möchte Carol einfach mal wieder mit jemandem außerhalb der engsten Familien- und Dorfkreise Kontakt haben. Wie sehr sie schon eingeschüchtert, fast gebrochen ist, zeigen Film und Remick, indem sie immer wieder zögernd, fast flehentlich Sätze mit "don't" oder auch nur "don't, don't, don't" sagt. Ob das nun "verlass mich nicht" oder "komm mir nicht zu nahe" heißen soll, das sind zwei Seiten derselben Medaille. Ungeheure Liebebedürftigkeit und gleichzeitige Angst vor zuviel Nähe. Wunderbare komplementäre Bewegungen: Chuck wird demütiger, Carol stärker. Dass sie für einen Mann alles zu geben bereit ist, wirkt groß statt devot. "I'm forever and forever." Weswegen sie auch genauso viel von einem Mann erwartet bzw. gerade deswegen ihre Verletzungsängste so ausgeprägt sind und ihr "don't" höchst ambivalent ist. Chuck gibt hingegen zunächst zu, dass er der Typ ist, der nach dem erfolgreichen Job die Biege machen wird. Doch dann taucht er nicht nur in die Tennessee-Welt, sondern auch in Carols Welt ein. Als er sich von einem Rassisten und lokalen Platzhirsch zum zweiten Mal hat zusammenschlagen lassen, sagt er, es wäre doch schön, wenn er nur ein einziges Mal einen Kampf gewönne. Carol, die ebenfalls zu Boden gegangen ist, entgegnet fragend, ob das denn unbedingt nötig sei, einen Kampf zu gewinnen, also "sich zu beweisen". Da kann Chuck schwach und in Wirklichkeit stark werden; gemeinsam steigen die beiden aus einem Haufen Schlamm (Kazan treibt es symbolisch mal wieder dicke) zu neuen Ufern auf. Nichtsdestoweniger entlässt uns Kazan mit einem nachdenklich stimmenden Bild, das die Frage stellt, ob man einen Fortschrittsoptimismus tatsächlich gegen eine immer kleiner werdende Insel der Standfestigkeit austauschen sollte. Zu neuen Ufern ist auch nur eine halbfreiwillige Lösung, wenn die alten Ufer auf einmal - im wahrsten Sinne des Wortes - nicht mehr da sein werden, wo sie waren. Chuck hat am Ende wieder die Vogelperspektive vom Beginn des Filmes übernommen, ist nicht gänzlich in das Land und Leben eingetaucht. Aber etwas hat sich dennoch verändert, beim Fluss, beim Land, bei den Menschen, auch bei Chuck und Carol. Ein angenehm ambivalentes, kitschfreies Ende in einem gleichsam intelligenten wie berührenden Film.

Kazan zeigt wunderbare Landschaftsaufnahmen und ein authentisch wirkendes, karges, ländliches Amerika aus der Zeit der Großen Depression. Neben den bereits beschriebenen Stilmitteln fällt wieder einmal der Einsatz von Wasser als erotischem Symbol auf, wenn es als Regen in einer besonders romantischen Szene nur so die Fensterscheiben herunterrinnt. Das erinnert an die aufschäumende Gischt des Wasserfalls am Anfang von Kazans "Fieber im Blut". Natürlich hat Wasser bei "Wild River" allein schon wegen des Themas viele darüber hinausgehende Bedeutungen: der freie Lauf der Natur, ihre zerstörerische Kraft auch (reinigend, wie oft in der Bildsymbolik, wirkt es hier übrigens keine Sekunde), ihre ungebändigte Wildheit und - ja, Leidenschaft. (Nicht nur) Letzteres lässt sich auch auf die Menschen beziehen - und in der erwähnten Szene erotisch deuten. Eine Stärke Kazans - wie auch alles bereits oben Beschriebene. Leider gibt es auch eine beim späteren Kazan gar nicht mal untypische Schwäche: Seine Erzählweise neigt zu einer teils etwas bleiernen Schwere und Langsamkeit. Dies ist zwar teilweise konsequent, vor allem angesichts der Belastungen, die Carol in ihrem Inneren zu tragen hat und nur langsam überwinden kann. Aber die Häufung von Szenen mit langsamen Bewegungen, zögernden Sätzen nach langem Schweigen, kontemplativem Innehalten, erdenschweren Kameraperspektiven und Ausleuchtungen (Remick aus leichter Froschperspektive und im Sonnenuntergangsgegenlicht in besonders dramatisch-romantischer Szene) ist einfach zuviel des Guten. Die Handlung kommt gelegentlich nicht recht voran. Die Erzählweise ist, in Einzelszenen betrachtet, wunderbar, aber insgesamt etwas schleppend. Vielleicht kommt von dieser Zurückhaltung auch eine gewisse ästhetische Zurückhaltung in Einzelszenen, obwohl das Voranstehende gezeigt hat, dass Kazan es wie gewohnt auch emotional angeht. Dennoch: Seltsam, dass man bei den Schlägereien nicht die winzigsten Schrammen bei den Opfern sieht (das hätte man von Kazan nach "Die Faust im Nacken" nun wirklich nicht erwartet) oder dass ein Haus, das Carol zwei Jahre nicht betreten hat, trotz Staubschicht irreal adrett aussieht. Ersteres leuchtet angesichts der auch emotionalen Wunden kaum ein, Letzteres lässt sich vielleicht symbolisch erklären: Das Haus, das alte Familienheim, hatte nach dem Tod von Carols Mann nur auf sie gewartet. Es steht für die Zeit, als sie noch mitten im Leben statt neben sich stand. Und da kommt sie wieder rein! Sie hatte sich emotional in einen Dornröschenschaf begeben, und wenn man aus dem erwacht, ist halt alles noch so, wie es war.

Insgesamt ein Film mit gewissen Längen, der aber davon abgesehen in so vielen Aspekten herausragend ist, dass ich nicht mehr als einen Stern abziehe. Die deutsche DVD-Ausgabe hat mutmaßlich, wie das bei der Mc-One-Edition üblich ist, ein gutes Bild und den deutschen und englischen Ton, keine Untertitel, keine Extras. Kazan-Fans ist zu der von Martin Scorsese editierte und präsentierte Kazan-Box zu raten, in der der Film u.a. auf Englisch mit optionalen englischen Untertiteln und mit Audiokommentar des Kritiker-Papstes und Kazan-Biographen Richard Schickel enthalten ist.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Kazan, 23. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Wild River (DVD)
Ein eher unbekannter, aber hervorragender Film von elia Kazan (On the Waterfront, Streetcar named Desire).

Eine Flussinsel soll für einen Staudamm (zur Gewinnung von Elektrizität) geflutet werden. Doch die dort ansässige Familie will nicht weichen. Clift als Regierungsangestellter soll die reolute Farmerin (Jo van Fleet, aus Jenseits von Eden) zum Umzug bringen und verliebt sich in deren Tochter.

Die Liebesgeschichte zwischen remick und Clift ist wirklich sehr schön! ALlerdings bemerkt man auch Clifts Probleme (Trunksucht) jedoch gibt es hier viele Szenen, in denen er sich wieder zu beweisen weiß (wenn er betrunken (wie passend!) vor Jo van Fleet steht und stammelt, er würde sie verstehen: "It's your dignity, i know that now, your everlasting dignity..." Da geht mir das Herz auf.

Das Südstaatenflair ist perfekt eingefangen von Kazan.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kurzweilige Unterhaltung, 7. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wild River (DVD)
Filme mit MC sind eigentlich immer gut - so auch dieser.
Dürftige Extras (hätte man auch weglassen können) - einen Trailer konnte ich nicht entdecken.
Der nicht überspringbare Raubkopierer-Spot am Anfang nervt. Er muß aber leider sein!
Raubkopierer machen die Firmen kaputt! Ob DVD oder Musik!
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Wild River
Wild River von Montgomery Clift (DVD - 2005)
EUR 19,99
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