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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2005
Endlich ist sie da, die neue Gamma Ray!
4 Jahre sind ins Land gezogen, seit uns die Hamburger Vorzeige-Speedies mit dem reichlich unterschätzten "No World Order" beglückten.
Auf Majestic, der mittlerweile 8. Studio-Scheiblette, wird, im Unterschied zum Vorgänger, wieder etwas mehr aufs Gaspedal getreten und der Gesamtsound klingt wieder richtig "saftig", dennoch bleiben Gamma Ray progressiv wie eh und je.
Ich möchte hier nicht auf jeden einzelnen Song eingehen, das wurde an anderer Stelle schon zur genüge getan.
Was das Songwriting betrifft, so braucht man natürlich 2-3 Durchläufe bis sich die (wieder einmal) genialen Melodien ins Gehör gefressen haben, aber das war ja eigentlich schon immer so. Als Anspieltipps würde ich das schnellere "Fight" und die Hymne "Blood Religion" empfehlen. Aber auch die anderen Songs sind einwandfreie Metal-Granaten, einen wirklichen Ausfall gibt es nicht.
Ich verstehe nicht, das hier einige "Fans" behaupten, Gamma Ray würden sich nur noch selbst kopieren, es käme nichts neues mehr. Wenn ich mir eine Platte kaufe von einer Band, dann doch deswegen, weil ich genau diesen bestimmten Sound hören will, und das tut "Majestic" zu 120 % !!! Wollt ihr das Gamma Ray jetzt so produzieren wie z.B. Rammstein, nur weil das jetzt in Mode ist? Ich sicher nicht!
Und noch ein Wort zu den ständigen Vergleichen: Iron Maiden und andere wären froh, wenn sie in den letzten zehn Jahren auch nur annähernd die Konstanz und Qualität von Gamma Ray gehabt hätten!
Auch ich finde dass "Somewhere out in space" das bisher beste Album der Jungs ist, aber Majestic kommt verdammt nah ran! Wer überdies behauptet S.O.I.S wäre in Punkto Schnelligkeit unerreicht, der belügt sich selbst, denn auf dieser Scheibe waren immerhin 2-3 reinrassige (wenn auch sehr gute) Slow-Mo-Hymnen (Pray, Shine On...) auf Majestic gibt es das nur ansatzweise, hier wird von Anfang bis Ende reinster Melodic Speed Metal zelebriert. Obendrein krakeelt sich unser Herr Hansen wieder die Seele aus dem Leib, dass es eine Freude ist...beinahe wie in alten Jericho-Zeiten, Geil! Da sieht man, es war gut, dass der (auch visuell) ziemlich peinliche Scheepers damals "ausgestiegen wurde".
Fazit: Wer Gamma Ray sowieso nicht mag, Finger weg! Wer sich jedoch einen Gamma Ray-Fan nennt und "Majestic" nicht mag, ist kein Gamma Ray-Fan!
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am 23. November 2005
Nach langen vier Jahren präsentieren uns Kai Hansen und seine Strahlemänner den längst überfälligen Follow up von „New World Order“ und man konnte gespannt sein, ob sie in der Lage sind, ein solches Klassealbum zu toppen. Leider haben sie das zwar nicht ganz geschafft, aber dennoch ist „Majestic“ ein starkes Album geworden. Beim Opener „My Temple“ wurde zwar im Mittelteil bei Black Sabbath geklaut, aber ansonsten rockt der Song ganz ordentlich. Mit „Hell is thy Home“ ist ein richtiger Speedkracher und mit dem (fast) Titeltrack „Majesty“ ein melodiöser, aber dennoch knallharter Klumpen Heavy Metal an Bord. Und auch wenn das hymnische „How long“ ein bisschen poppig geworden ist, besticht es durch einen brillianten Text. Der Song, der dem Album das Sahnehäubchen aufsetzt, ist der Mega-Ohrwum „Blood Religion“, der sich in die Reihe einmaliger GAMMA RAY-Hymnen wie „All of the Damned“, „Somewhere out in Space“ oder „New World Order“ einreihen darf. „Majestic“ ist auch diesmal wieder oberste Pflicht für alle Anhänger des zwar manchmal schief singenden, aber äußerst charismatischen Gitarrenzwergs!
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am 29. Oktober 2005
Meine Lieben Gamma-Strahlen, ihr seid dermaßen gute Musiker! Müssen diese absoluten ausgelutschten Texte sein, und das auch noch in fast jedem Song?
Stiltreue hin oder her, Hansens Stimme hier oder da: Gamma Ray ist Gamma Ray und daran ändert sich auch hier nichts. Die Jungs beherrschein ihre Instrumente virtuos. Gerade Richter und Zimmermann jagen dem Zuhörer ein Frequenzfundament um die Ohren, das eigentlich nur mehrere Musiker gleichzeitig oder eine HighEnd Drum- and Bass-Maschine produzieren könnte. Songtechnisch orientiert sich die Platte klar an No World Order und Land Of the Free, klingt wie eine Mischung aus beiden. Melodic-Speed Metal auf höchstem niveau.
Aber warum sind die Texte so schlecht? Drei Nachteile: 1.) Das Wort "hell" wird geradezu inflationär verwendet! In jedem Song mindestens 5 mal, es verliert jede Bedeutung.
2.) Zu viel Anti-Bush-Gehetze. Klar, der Mann gehört empeached und verboten, aber da reicht ein Track. Und ihn als Antichrist darzustellen? Naja, es gibt Grenzen...
3.) Das meiste ist einfach verbraucht. Singt doch mal über was anderes, wie wär's Textmäßig mal mit einer Anlehnung an helloween, die Lyrics der Band waren einfach das innovativste im Metal-Genre! Erinnern wir uns nur mal an "Mr. Torture", "I want out" oder "Dr. Stein"...
Naja, im Großen und Ganzen ist das Album in etwa das, was Gamma Ray den Fans schuldig ist, aber leider auch nicht mehr.
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am 5. August 2005
Schon lange ist es amtlich. Helloween waren gestern und wie prägend diese Band auch war, der heutige Power metal gehört zu Bands wie Edguy, allerdings rechtmäßig den Jungs von der Waterkant, Gamma Ray. Die Band um Kai Hansen überzeugten in den letzten Jahren mit einem wunderbar düsteren Studioalbum und einem wirklich gelungenem Liveoutput.
Doch so langsam wurde es dann mal wieder Zeit was neues auf den Markt zu werfen, schließlich sind mittlerweile vier Jahre seit "No World Order!" ins Land gegangen. VIele werden sich jetzt fragen wie sich Gamma Ray im Jahre 2005 anhören. Sind sie wieder die Gamma Ray der "Land Of The Free"-Zeit, die fröhlich aber lyrisch düster angehauchten Power Metal machen? Oder haben die den bretternd-melodischen oft mit Judas Priest verglichenen Stil des letzten Studioalbums beibehalten? Die Antwort ist schwer zu geben. Im Großen und Ganzen kann man "Majestic" eher mit dem Stil des letzten Albums vergleichen, allerdings sind die Merkmale nicht mehr ganz so prägnant, so dass hie und da die "alten" Gamma Ray hervorscheinen (wie zum Beispiel im Song "Revelation", der an den "Powerplant"-Song "Armageddon" erinnert). Was man allerdings ganz kompromislos sagen kann: Gamma Ray sind professioneller denn je, man merkt ihnen den Spielspaß regelrecht an und haben auf "Majestic" keinen einzigen schwächeren Song.
"My Temple" zum Beispiel beginnt das Album so, wie man es gerne möchte: hart, treibend und absolut melodisch. Er hat eine geile Bridge, leicht mit Piano unterlegt, nur um dann wieder rotzfrech loszuschrammeln. Der folgende schlicht genannte Track "Fight" ist dann Up-Tempo wie man ihn von Kai Hansen und Co. gewohnt ist und "Strange World" dagegen ein mystisch angehauchter teilweise ganz leicht mit Synthesizer unterlegter Mid-Tempo Track. Sehr atmosphärisch, gutes Dingen!
"Hell Is Thy Home" ist in Bridge und Strophe eher Mid-Tempo, bricht dann im refrain richtig los. Kai Hansens Stimme ist für diesen Song predestiniert, einfach nur genial. "Blood Religion" tritt dann in eine ähnliche Kerbe wie sein Vorgänger ist aber durchgehend etwas langsamer, setzt dafür aber einen hohen Stellenwert auf Melodieführung.
Mit "Condemned To Hell" folgt der stärkste Track des Albums, der ganz stark an "Heaven Or Hell" des Vorgängers erinnert, aber etwas härter ist. Ganz starker Track, ein grandioser Ohrwurm und ein schöner Mitgröhlrefrain. "Spiritual Dictator" ist dann das nächste Highlight. Düster, düster, düster... Hier überzeugt vor allem die geile Bridge vor dem Refrain. Insgesamt sehr überzeugend, sogar mit einigen progressiven Ansätzen. Das gleiche gilt übrigens auch für den Song "Majesty", ein zähflüssiger, fast schon doomiger Stampfer. Erinnert ein wenig an "Powerplants" "Short As Hell", ist aber viel stärker und melodischer.
"How Long" ist dann der typische Gamma Ray Track: fröhlicher Mid-Tempo, einprägsam. Man fühlt sich an Lieder wie "Money" oder "Man On A Mission" erinnert. Leider viel zu kurz geraten. gerade "How Long" hätte es verdient etwas länger auszukommen. Der letzte Song "Revelation" ist dann der längste des Albums, erinnert stark an den Song "Armageddon" von "Powerplant", ist aber etwas fröhlicher als jener. Epischer Bombast ist hier wieder an der Tagesordnung. Ein zweites "Rebellion In Dreamland" wird "Revelation" sicher nicht werden, aber nichtdestotrotz haben wir es hier mit einem großartigem Lied zu tun, dass ein sehr überzeugendes Album ausfaden lässt.
Mit "Majestic" kann man zweifelsohne zufrieden sein. gamma Ray überzeugen auch heute und man findet wie gesagt keine schwache Nummer. Bleibt nur zu hoffen, dass uns die Jungs nach diesem Album nicht wieder in so eine lange Durstrecke laufen lassen, denn wenn das nächste Album auch nur halb so gut wie "Majestic" werden sollte, darf man vollends zufrieden sein.
Höchstpunktzahl.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2015
"Majestic" ist das achte Studioalbum der deutschen Heavy Metal Band Gamma Ray. Es erschien im September 2005. Eingespielt haben es Kai Hansen (Vocals, Guitar), Henjo Richter (Guitars, Keyboards), Dirk Schlächter (Bass) und Dan Zimmermann (Drums). Produziert wurde "Majestic" von Dirk Schlächter und Kai Hansen. Die meisten Titel stammen von Kai Hansen. Es gibt aber auch Beiträge von Henjo Richter und Dan Zimmermann.

Das Album startet mit der Speedgrante `My temple`. Etwas melodischer wird es mit dem flotten 2. Titel `Fight`. `Strange world` dagegen kommt im mittleren Tempo und recht melodisch daher. Bei `Hell is thy home` wird die Geschwindigkeit wieder angezogen. `Blood religion` hat einen richtig fetten Chor und ist fast 7 Minuten lang. Die Keyboards, von Henjo Richter gespielt, werden sparsam, aber effektiv eingesetzt. `Condemned to hell`, mit seinen runter gestimmten Gitarren, ist eine von insgesamt drei Nummern von Drummer Dan Zimmermann. Das flotte `Spiritual dictator` ist dann wieder typisch Gamma Ray. `Majesty` ist recht bombastisch und wir hören tolle Gitarrensoli. `How long` ist in Ordnung, aber kein highlight. `Revelation`, von Henjo Richter geschrieben, ist mit einer Laufzeit von 8:30 Minuten das längste Stück der Platte. Es endet aber recht ungewöhnlich und wirkt etwas unfertig. Ein okayer Bonustitel ist `Hellfire`.
Durch den Gesang von Kai Hansen, hat die Gruppe einen grossen Wiedererkennungswert. Auf dem ersten Album von Helloween "Walls of Jericho" (1985) war er auch der Sänger.

Fazit: "Majestic" ist ein gewohnt starkes Album der Hamburger Gamma Ray. Wir hören gute Kompositionen, die auch recht abwechslungsreich ausfallen. Der Gesang von Kai Hansen ist, wie immer, Geschmackssache. Von mir 4 gute Sterne für das Werk.
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am 27. Oktober 2005
So, normalerweise schreibe ich keine Rezessionen, weil ich selber weiß das man am Ende nur sich selber trauen kann, aber als ich hier einige gelesen habe mit unglaublichen Aussagen, konnte ich mir das nicht verkneifen.
Dieses Album ist wohl das aufwendigste und gemischteste Gamma Ray Album überhaupt. Die Band hat auf jedem Album immer kleinere Wechsel in Sachen Straightnes/Epic und brachialität/ruhigeres unternommen. Die No World Order war mir zu Straight und hatte für mich eine so dahingeklatschte Ballade, die Majestic ist endlich wieder Gammaray zu Land of the Free Zeiten hinsichtlich Chöre und Dynamik mit teilweise Bluesrockigen Riffs wie zur Sigh No More Zeit ( ich finde das immer noch nicht das schwächste Album, es klingt anders, aber rockt! ) den harten, im Refrain aber melodischen Mid Tempo Krachern der No World Order gepaart mit der Brachialität der Somewhere out in Space, das Drumming mag vielleicht nicht mehr so häufig in Achtel down und backbeat gehalten sein aber das Gitarrengeschrabbel verleitet einem doch zum abgehen.(das einzige was ich mich Frage ob das eher vom Herrn Zimmermann kommt, die vorherige "Freedom Call" war so ähnlich vom Drumming her =)
Sie Space Dye Vest schon richtig erwähnte ist das hier ein sehr ausgefeiltes, dynamisches Album und technisch auch teilweise progressiv angehaucht, besonders "Strange World" seie da erwähnt mit teilweise ungerader Taktzahl. Die Songs springen häufig in Tempo und Groove ohne dabei den Faden und Individualität zu verlieren. Besonders von Zimmermann muss ich sagen das er jetzt mir mal so richtig gezeigt hat das er mehr drauf hat als "nur" speediges doublebass gerummele =)Selten in letzter Zeit das ich ein Album gehört habe wo ich mir sagte:" 2 bis 3 Durchläufe noch und es frisst sich in den Schädel" und genauso war es dann auch. Es sind nur wenig schwächere Parts auf diesem Werk die aber trotzdem Stimmung machen weil man genau weiß: "Ah jetzt kommt gleich der geniale Chor" oder "Gleich geht das Stück ab". Das einzige was mir an anderen "rayischen" Scheiben mehr gefiel sind die Refrains, es war hier kein Augenöffner mit "Aha" Effekt dabei aber fusioniert mit dem Gesammtkonzept singt man doch gerne mit.
Abschließend bleibt noch zu sagen das jeder seine eigene Gammaray Lieblingsalbum Reihenfolge hat , nur ich kann mich da nicht festlegen, aber dieses Album spielt weit oben mit und beweist mir das Gammaray nach der No World Order doch nicht tot sind!
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am 29. Oktober 2005
Zugegeben, ich bin jetzt kein wahrer "Fachmann" was die Strahlemänner rund um Ex-Kürbis Kai Hansen angeht (sprich: ich habe nicht wirklich ALLE Alben und kenne nicht ALLE Songs) - aber soviel traue ich mich über "Majestic", das neue Langeisen von Gamma Ray, allemal sagen: Absolutes Highlight im Melodic-Metal-Kalender des Jahres 2005, und mit Sicherheit eines der besseren jüngeren Alben!
Kai Hansen und seine Jungs haben nach dem (für mich) leider recht schwachen & unspektakulären "No World Order", das irgendwie kaum mit wirklich begeisterungswürdigen Tracks aufwarten konnten (mal vermisste man schmerzlich die tollen Refrains, dann wieder war die Gitarrenarbeit zu langweilig), den Weichspüler wieder weggepackt und so donnert "Majestic" gleich zu Beginn mit "My Temple" absolut amtlich aus den Lautsprechern. Es ist klar: Gamma Ray machen mit ihrem neuen Album keine Gefangenen.
Der zweite Track, der (wie das fast 9-minütige "Revelation") ausnahmsweise aus der Feder des Henjo Richter stammt, kann dann zwar beim ersten Hören nicht ganz so begeistern wie der vorgehende bzw. die folgendenen Hansen-Gustostückerln, allerdings ist auch "Fight" nicht wirklich von schlechten Eltern. Die Highlights des Albums kann sich aber sicher Kai Hansen selber zuschreiben; "Strange World", das schnelle "Hell is thy Home" und einer DER Mitgröler des Albums mit nettem Groove, "Blood Religion" (wird hoffentlich im Live-Set in Zukunft nicht fehlen) lassen keine Zweifel offen - Gamma Ray sind immer noch "alive and kickin' it"!
Spielfreude wird auf Majestic groß geschrieben, ebenso wie wieder gesteigerte Härte im Gegensatz zum Vorgänger und auch wieder besseres gesamtheitliches Songwriting!
Weiter geht's im Programm mit "Condemned to Hell", einer Nummer von (auch Freedom-Call) Drummer Dan Zimmermann, die recht rockig anhebt und noch eher im No-World-Order-Stil daherkommt als die Songs der ersten Hälfte des Albums. Auch hier fällt wieder die deutlich bessere Produktion im Vergleich zum Vorgänger aus (v.a. bei den Chören und Gitarren, gerade letztere waren mir auf der NWO einfach zu dünn und zu wenig bissig)
Das judas-priestige "Spiritual Dictator", das mit gefälligen Gitarren-Leads aufwarten kann, macht ebenso Laune wie der mehr-oder-weniger Titeltrack "Majesty", welches zunächst ruhig, und man könnte fast sagen "bluesig", beginnt, und dann aber recht schnell in einen stampfenden, nicht-ganz-uptempo Track übergeht. Inhaltich wie auch soundmäßig wird der Song sehr apokalyptisch gehalten, was auch durch den schon fast "bösen" Refrain unterstrichen wird. Im Mittelteil schalten dann Kai und seine Mannen einen Gang hinauf, und erneut dürfen wir uns eines netten Solos erfreuen.
Mit "How Long" liegt dann noch eine für das Album in seiner Gesamtheit schon fast "fröhliche" und fast "langsame" Nummer vor - würde sich ja direkt als Single-Auskopplung anbieten - netter 80ies-Stil!
Den Abschluss bildet dann eben die 8:30-Minuten Nummer "Revelation", die zu Beginn eigentlich fast etwas Stratovarius oder auch Avantasia -lastig daherkommt, mit netten Chören und auch einem gelungenen Refrain aufwarten kann, und die auch trotz Überlänge nicht langweilig wird.
Alles in allem lässt sich sagen, dass Herr Hansen, ob man ihn nun mag oder nicht, mit seinen Jungs wieder ein absolutes Album der Oberklasse abgeliefert hat, das meines Erachtens den bestenfalls durchschnittlichen Vorgänger weit hinter sich lässt und von dem sicher auch einige Tracks einen Stammplatz im Live-Set verdient hätten!
Insofern... Up da Rayz!
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am 27. September 2005
Gamma Ray sind zurück! 4 Jahre und 2 Wochen nach „No World Order" haben wir mit „Majestic" also Album Nummer 11 serviert bekommen. Bei einigen der vorherigen Besprechungen sieht man natürlich wie da die Meinungen wieder auseinander gehen.
Ich habe mir die Scheibe direkt am Freitag dem 23. gekauft, mich mit dem Booklet vor die Anlage gesetzt und war erstmal enttäuscht. Die Platte zündete bei mir nicht wirklich. Das ist bei mir immer zuerst der Fall, also habe ich mich halt nicht auf die Musik konzentriert und "Majestic" im Hintergrund laufen lassen während ich mich mit anderen Dingen beschäftigt habe und siehe da, die Platte wurde von mal zu mal besser. Mittlerweile sage ich ganz klar, dass ich sie für die zweitbeste Veröffentlichung nach „Powerplant" halte. Man hört ganz klar die Anleihen an „No World Order", die Songs sind allerdings nicht so „direkt", sondern ein bisschen vertrackter, melodischer und einfach besser, um es mal so simpel auszudrücken. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf alle Songs eingehen, sondern nur ein paar hervorheben.
Als erstes „My Temple", der Opener. Ich habe natürlich die Hoffnung, dass die kommende Tour mit dem Hammersong eröffnet wird. Los geht der Track mit einer fetten Doublebass-Attacke, wechselt dann kurz zu einem heftigen Part, wie er einigen vielleicht aus „Solar Wings (von der Iron Savior Platte „Dark Assault" bekannt ist) und hämmert dann wieder mit Double Bass los. Der Chorus ist mit einem sehr gelungen Pianostück unterlegt und dann wechselt die Nummer in den bekannten „Iron Maiden-Galopp" (ähnlich dem Part von „Eagle" nach den Soli), bietet Anleihen an „Sabbath Bloody Sabbath" (von Black Sabbath) und hat einen „ruhigeren" Solopart. Super Song.
Hervorheben möchte ich auch „Blood Religion". Für mich ein Meisterwerk. Kai singt das Intro mit leichter Instrumentierung bevor der Song mit mächtigem Chorgesang startet und das Riff, welches dann kommt zermalmt alles. Jetzt weiss ich, wie sich Bohnen in einer Kaffeemühle fühlen müssen. Der Tempowechsel vor der Solopassage und der anschließende Melodiebogen sind auch hervorragend.
Zwei weitere Songs möchte ich noch erwähnen „Spiritual Dictator" von Dan Zimmermann, der ja schon mit „Dethrone Tyranny" eine Götternummer „verbrochen" hat und hier ein weiteres Highlight abliefert. Mir gefallt hier vor allem auch der Solopart, der supermelodisch gespielt wird. Weiter so Dan!
Last but not least „How Long" von Kai. "How can we go on from here, if we don't stop the War?" Fragt Kai hier und man ist verwundert über eine politische Aussage, die man von der „Fun-Band" bisher nicht gewohnt ist. Der Chorus ist auf jeden Fall ein Ohrwurm und dürfte wahrscheinlich jedem GR Fan gefallen.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass „Majestic" ein Album ist, welches nicht sofort zündet, dann aber umso heftiger und eine Steigerung zu „NWO" darstellt.
In diesem Sinne, wir sehen uns auf der Tour im Oktober.
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am 14. August 2005
Die energiereichste Strahlung des Metal Universums ist zurück mit einem majestätischen Album, das zwar mehr an No World Order als an das unerreichte Somewhere Out in Space erinnert, aber sich von ersterem dennoch durch 10 durchweg großartige Songs absetzt.
Die Highlights für mich bilden: der Opener My Temple, dem ein besonderes Feeling durch den dezenten Keyboardeinsatz im Refrain geschenkt wird.
Fight, das klassisch dramatisch losgeht und dann mitten ins Gesicht tritt! Das fetzt! Vor allem laut!
Hell is Thy Home virtuost gitarrentechnisch los und bleibt konsequent auf dieser Schiene.
Blood Religion erinnert zu Anfang an das altbekannte Anywhere in the Galaxy aber pumpt dann mit einem grandiosen Mid-Tempo Riff. Zum MidTempo Headbangen darf man sich eingeladen fühlen!
Revelation ist für mich das Highlight der Scheibe. 8 Minuten monströse Hymnen, Geschwindigkeit und dieses spezielle Gamma Ray Feeling.
Was ich vermisse, das ist eine Ballade, denn Lake of Tears von der letzten Scheibe ist eins meiner AllTime Favourites. Aber, was sind wir? Wir sind Metalheads, oder? Eben! Und als solche werden wir mit diesem Album durch Kai uns seine Mannen wieder zu 100% bedient! Ein Kauf wird hiermit empfohlen und der Thron für das Majestic Album bescheinigt.
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am 22. April 2013
Die Qualität der CD ist so wie sie sein sollte.
Über Musikgeschmack lässt sich nicht streiten, daher... wem die Musik des Interpreten gefällt, und wer sich die CD kaufen möchte, der wird mit dem Produkt auch zufrieden sein.
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