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am 29. Dezember 2005
Fünf Schüler, drei Jungen und zwei Mädchen müssen an einem Samstag den ganzen Tag nachsitzen. Daneben gibt es einen beaufsichtigen Lehrer und einen Hausmeister. Diese sieben Personen, meist aber nur die fünf Schüler, liefern sich durchaus ansprechende Kontroversen auf hohen Niveau.
Die fünf, die sich zunächst nicht kennen und auch nicht sonderlich mögen, repräsentieren Klischees wie Hübsch und wohlhabend, Klug und strebsam, Durchtrainiert und sportlich, Bizarr und distanziert, sowie Rebell und arm. Sie kennen sich nicht, mögen sich nicht, leben zunächst ihre Vorurteile aus. Nach und nach, nicht zuletzt um die Zeit tot zuschlagen, folgen leichte Kontroversen, die aber zunehmend an Tiefgang gewinnen. Die aktive Auseinandersetzung mit dem Andersdenkenden hat begonnen.
Werte der Elternhäuser, des Einzelnen und Zukunftswünsche werden in guten Dialogen ausgetauscht. Allianzen entstehen und vergehen. Etwas in ihren Köpfen ist in Fluss geraten. Am Ende erkennen alle Beteiligten, das sie als eine Generation viel miteinander gemein haben, ohne ihre Persönlichkeit und das für was sie stehen verleugnen zu müssen.
Der Film lebt von guten Dialogen und könnte auch als Bühnenstück aufgeführt werden. Die abgearbeiteten Themen sind Evergreens und wirken deshalb zeitlos interessant auf den Betrachter. Durch geschickten Aufbau wird die Auseinandersetzung zunehmend spannender. Beste Filmunterhaltung mit Anspruch.
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am 5. April 2007
Als ich "Breakfast Club" zum ersten mal gesehen habe, wußte ich sofort, dieser Film wird mich mein Leben lang begleiten. Und bis heute hat es kein anderer Film geschafft, mich so zu berühren wie dieser. John Hughes hat es irgendwie fertig gebracht, mit minimalem Aufwand das absolute Maximum herauszuholen. 5 Schüler beim Nachsitzen am Samstagnachmittag. 5 Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch alle etwas gemeinsam haben. Jeder kämpft mit dem Erwachsenwerden und den damit verbundenen Problemen und sucht seinen Platz in der Gesellschaft. Nachdem ich den Film bis jetzt über 200x gesehen habe und wirklich jede Nuance in und auswendig kenne, liebe ich ihn fast noch mehr als beim ersten mal!
Ein absolutes Highlight der 80er Jahre und eine Hommage an die Generation X!
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am 26. April 2015
Aber nicht so proletenhaft beschämend und dusselig doof.
Wie der neueste Unsinn, dessen Titel einen berühmten Dichter
beinhaltet.
THE BREAKFAST CLUB bereitet zwar auch Spass, aber ist im Grunde
ein sehr anspruchsvoller Film, der zeitweise sogar bedrückend macht.
Hier wirkt nichts aufgesetzt, hier lachte ich noch gern über wunder-
volle Situationskomik. " Normale", lustige Sprüche und Gestik, die
keine Aufreissertypen von sich geben, um beim Publikum zu punkten.

Die Darsteller sind durch die Reihe auf bezaubernde Art sympathisch-
und echt komisch. Mittagspause: " Was trinkst du? "- " Wodka! "
Oder; " Wo ist dein Essen? "- " Unter deiner Bluse! " - " Du bist zum Kotzen!"
Und herrlich sehenswert...die Eigenkreation eines Sanwich`s.
Und das Nachsitzen wird alles andere als langweilig.

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Story:

Sie haben nichts, aber auch gar nichts, an Gemeinsamkeiten:
Der Athlet, der Streber, die Ausgeflippte, die Schöne.......
und der Rebell.
Aber an einem Samstag müssen diese fünf Jugendlichen zusammen
nachsitzen. Ausgerechnet.
Ablehnung, Ironie, die weh tut, Hass auf sich selber und auf
die ganze Welt. All diese Gegebenheiten formieren sich auf einmal
zu einer außergewöhnlichen Clique, die zusammenhält...........

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Fazit:

Ich liebe High School- Klopper. Wo man noch auf den nächsten
Gag gespannt ist, überrascht wird.
Wo man sich fast scheckig lacht. Wo die Sprüche passend sind.
Früher war alles besser? Nicht alles, aber viel. Und frühe Perlen
wie diese hier. Da gab es noch Wörter wie "Klugs********" -
heute heißt das Hühnerf........oder sonstwie anspruchsmager.
Und da ging es nicht von Anfang bis Ende darum, ob und wie man die
Mieze schnellstmöglich ins Bett kriegt. Und ob man der Größte ist-
und den Größten hat.
" Hast du schon mit der...und wie? " Langweilig.
Nee, in THE BREAKFAST CLUB geht es um alltägliche Probleme, die
wichtigere Aufmerksamkeit benötigen und verlangen.
Elternstress, Selbstwertgefühle, Jungfräulichkeit beim Jungen.....
und Streiche, die wohl auf die eine oder andere Art jeder, der in der
fast unbeliebten Penne einsass, noch dufte fand.
Sich beömmelte über Lehrer, dich mach`ich fertig- Taten, die zu früheren
Zeiten doch noch im grünen Bereich lagen.

Ich sah einen kleinen Penne- Film, der mein Herz erwärmte.
Der auf Machos, die meinen, die Coolheit mit Riesenlöffeln gefressen
zu haben, gänzlich verzichtet. Toll!
" Meine ganze Familie ist völlig unbefriedigend. Sie beachten mich nicht."
Heute ist die Ausdrucksweise peinlichst anders.

Ein liebenswerter Film mit liebenswerten Heranwachsenden!

" WENN DU ERWACHSEN WIRST, DANN STIRBT DEIN HERZ. "

Fünf ehrliche Sternchen für 91 ehrliche Minuten.
Erkenntnis- und lehrreiche.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. März 2006
Es gibt wohl kaum einen 80er Film der so intensiv den Geist der 80er transportiert, wie dieses Juwel von einem Film. Dieser Film wurde schon früh bei meiner Schwester, meinem besten Freund und mir zum absoluten Kultfilm und wir können auch heute noch viele Passagen mitsprechen.
Aber warum ist das so?
Vielleicht liegt es an dem Charme, mit dem die einzelnen Charaktere diesen Film tragen, vielleicht sind es die absolut genialen und zeitlosen Dialoge, vielleicht ist es das Wunder der Zusammenführung unterschiedlichster Jugendgruppierungen, vielleicht ist es die Lehre, die man aus diesem sehr witzigen und dennoch ernsten Film ziehen kann, vielleicht ist es aber auch einfach von all dem ein bisschen.
Tatsache ist, dass es nie wieder ein Teenie Film geschafft hat, mich dermaßen in den Bann zu ziehen, wie dieses Meisterwerk.

Besondere Empfehlung: Auf jeden Fall auf Englisch anschauen!

Kurz am Rande: DVD Qualität top, leider keine Extras.

Trotzdem: Allein wegen dem Film: 5 Sterne
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am 23. August 2013
Sehr geehrter Mr. Vernon,

wir akzeptieren, daß wir einen ganzen Samstag für alles was wir falsch gemacht haben, nachsitzen müssen. Aber wir halten Sie für verrückt, daß Sie uns einen Aufsatz schreiben ließen mit dem Thema "Wer bin ich?", weil Sie uns doch so sehen, wie Sie uns sehen wollen. Mit einfachen Worten, nun, daß was wir über uns herausgefunden haben. Jeder von uns ist:

- Ein Schlaukopf
- Ein Muskelprotz
- Eine Ausgeflippte
- Eine Prinzessin
- und ein Freak

Beantwortet das Ihre Frage?

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Breakfast Club

FILM:
Dieser Film eroberte 1985 die Herzen der jugendlichen Kinogänger im Sturm und machte die Darsteller zu Teeniestars.

Mit: Emilio Esteves, Anthony Michael Hall, Judd Nelson, Molly Ringwald, Ally Sheedy

und

Paul Gleason als Schuldirektor Mr. Vernon

Regie führte John Hughes (gestorben am 6. August 2009), der schon FERRIS MACHT BLAU filmte.

HANDLUNG:
Die fünf Teenies Andrew, Allison, Brian, Clair und John, Schüler der Shermer High Shool, müssen an einem Samstag nachsitzen. Ihr Schuldirektor Mr. Vernon gibt ihnen die Aufgabe, einen Aufsatz zu schreiben mit dem Thema "Wer bin ich?".
Während Mr. Vernon in sein Büro verschwindet, machen die fünf alles mögliche, nur nicht das, was sie eigentlich machen sollten.
Sie begegnen sich gegenseitig mit Ablehnung, doch mit der Zeit kommen sich die Teenies näher. Es entsteht eine Clique der Außenseiter: Der Frühstücks-Club!

PERSÖNLICHE BEMERKUNG:
THE BREAKFAST CLUB ist eine herrliche Komödie mit spritzigen Dialogen und aufgeweckten jungen Darstellern. Doch es gibt auch ruhige, nachdenkliche Momente, die zu Herzen gehen. Es entstand ein Kultfilm der 80er Jahre mit der typischen Musik.
Ich hatte den Film auf Video-Kassette und mußte ihn unbedingt auf DVD haben, auch wenn es leider kein Bonusmaterial gibt, Schade!

BILD UND TON:
1,78:1 Bildformat, saubere Bilder und tolle Farben, ein Genuss!

Der Ton ist Mono und leider kein Feuerwerk für die Ohren!

BEWERTUNG:
5 lachende Sterne für diesen 80er Jahre-Spaß, der auch heute noch Spaß macht!

FAZIT:
Muß man gesehen haben, KULT!

Natürlich wird der Begriff KULT viel zu oft verwendet, doch der Begriff KULT passt, denn diese Komödie entsprach dem Zeitgeist der damaligen Jugend. Über die Gags kann man heute noch lachen und manche erkennen sich vielleicht in den einen oder anderen Charakter wieder, denn die Probleme haben sich bis heute kaum verändert!
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am 14. Dezember 2005
Eigentlich müsste man nicht mehr sagen, als diese Überschrift! Schon als Jugendliche habe ich den Film geliebt, was ihm schon einen der fünf Sterne einbringt. Denn obwohl der Film in dem Jahr spielt, in dem ich geboren wurde, gibt er die Gefühle von Jugendlichen treffend wieder. Es ist kein üblicher "80er Jahre Kitsch-Film". Nach jeder lustigen Szene kommt eine unerwartete, ernsthafte Wendung, die dem Film tiefe verleiht. Dafür einen weiteren Stern.
Den dritten Stern gibt es für die hervorragenden Schauspieler, die man leider nicht mehr (oder nur selten) auf der Leinwand sieht. Molly Ringwald, Emilio Estevez und die anderen des "Clubs" spielen ihre Rollen nicht nur, man nimmt sie ihnen glaubwürdig ab. Da kann sich eine Möchtegern-Teenie-Schauspielerin vom Schlage einer Lindsay Lohan noch eine Scheibe von Abschneiden.
Einen weiteren Stern für die hervorragende Filmmusik: Man bekommt "Don`t you forget about me" für Tage nicht aus dem Kopf!
Den letzten Stern natürlich dafür, dass es diesen Film jetzt auch endlich auf DVD gibt. Obwohl keine Specials ausser dem Trailer. Denn das ist nicht so schlimm - schließlich, wer hätte in den 80ern geglaubt, ein Special für eine DVD drehen zu müssen?
Abschließend noch - unbedingt gucken... und wieder... und wieder!
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am 25. Juni 2016
Die Schülerkluastrophobie schlechthin: Fünf High-Schooler sind zur Bestrafung verdonnert, den Samstag in der Schule zu verbringen, in der Bibliothek. Paul Gleason, bekannt u.a. als Polizeikommandeur im ersten „Stirb langsam“ (1988), spielt den autoritären Lehrer, der den Delinquenten mit wenig sozialem Feingefühl und geringer Empathie eine Lektion erteilen will. Die Gruppe besteht aus völlig unterschiedlichen Charakteren: die Beauty-Queen, der Musterschüler, der Troublemaker, der Sportliche und die Verschlossen-Renitente. Die auftregtragene Strafarbeit erfüllen sie nicht im Sinne ihres Lehrers, aber sie nutzen die Zeit zur Selbstfindung: In ihrer vorübergehenden Zwangslage schmieden sie nach anfänglichen Antipathien ein starkes Band, treiben Schabernack, aber lernen auch fürs Leben. Obwohl der Film anderthalb Stunden lang in einem Raum spielt, bietet er eine unterhaltsame Mischung aus Amüsement und (tiefer) Tragik. Und mit Emilio Estevez, Ally Sheedy, Molly Ringwald und Judd Nelson ist gleich eine ganze Reihe der gefragtesten Gesichter des 1980er-Kinos dabei – ein amerikanischer Coming-of-Age-Klassiker.

[gesehen im englischen Originalton]
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am 17. April 2006
Wir schreiben das Jahr 1984. An einem Samstag müssen fünf Schüler an Ihrer Highschool nachsitzen und einen Aufsatz über sich selbst schreiben. Die fünf könnten unterscheidlicher nicht sein - neben dem ständig provozierenden John und der scheinbar psychisch nicht ganz intakten Allison müssen auch Streber Brian, Sportskanone Andrew und die beliebte Claire ihre Strafe absitzen.
Zunächst streiten die fünf und versuchen sich gegenseitig zu provozieren, doch sie finden schnell heraus, dass sie Eines gemeinsam haben: die Abneigung gegenüber Lehrer Richard Vernon, der es sichtlich geniesst, seine Schüler herumzukommandieren und herabzusetzen. Sie fangen an zu reden - über ihre Probleme mit den Eltern, warum sie nachsitzen müssen, und nach und nach stellen sie fest, dass sie eigentlich mehr oder weniger alle die gleichen Probleme haben. Sie beginnen ihre Vorurteile einander gegenüber ab- und eine Freundschaft aufzubauen - in der Hoffnung, aich auch dann noch in die Augen sehen zu können, wenn ihre High-School-Gruppen sie wieder haben ...
Ein sehr gelungener Film, der einen nachdenklich stimmt und nicht nur ein Muss für alle Teenies der 80er ist! Sehr schön ist auch die Musikauswahl, die den Film perfekt abrundet.
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am 16. Mai 2015
Über den Inhalt braucht man im Prinzip nicht viel zu sagen. Wenn man den Film verstanden hat, dann überdenkt man eventuell sein Denken und Handeln anderen gegenüber. Am Anfang wird eine Wand gezeigt auf der "I don't like mondays" steht. Wer die Tragödie dahinter weiß, wird auch Parallelen finden. Die Probleme die im Film thematisiert werden sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Nicht nur in der Schule, sondern auch privat und im Berufsleben. Zu den Schauspielern brauche ich nicht viel sagen außer, klasse! Die schauspielerische Leistung ist mit heute nicht zu vergleichen.
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am 27. Januar 2015
Spricht man über Filme der 1980er Jahre, dann wird der "Breakfast Club" oft in einem Atemzug mit den anderen Kultfilmen dieses Jahrzehnts genannt. Lange habe ich mich gefragt, warum. Im Prinzip geht es schließlich um nichts anderes als fünf Schüler, die einen Tag Nachsitzen in der Schule totschlagen. Action finden wir hier nur rudimentär, denn nachsitzen findet nunmal primär auf dem eigenen Hintern statt und nicht bei einer Verfolgungsjagd in der Stadt oder ähnlichem. Dennoch hat der Film beim zweiten Hinsehen wahnsinnig viel zu bieten:

Da sind zum Beispiel bekannte Schauspieler wie Molly Ringwald, jeder in einer sehr stereotypen, fast klischeehaften Rolle, die in der Nachsitzgruppe für Zündstoff sorgt. Wir haben das reiche verwöhnte Mädchen und die graue Maus, die jeder seltsam findet. Wir haben den Streber, den Supersportler und den Rebellen. Durch die großen charakterlichen und sozialen Unterschiede können die Schüler sich gegenseitig nicht leiden. Dennoch verbrüdert man sich schnell gegen de Lehraufsicht im Nachbarzimmer.

Die Freiheit einer geschlossenen Tür (und damit die fehlende Aufsicht) bringt unseren Superrebellen in Einzelarrest, doch als geübter Nachsitzer weiß der natürlich, wie er sich unauffällig aus seiner Lage befreit. In der Bibliothek wiedervereint nutzen die Schüler ihre Zeit fortan damit, zu kiffen und sich miteinander anzufreunden. Wobei Anfreunden nicht das richtige Wort ist, denn bis zum Ende gibt es Tränen, Hass und Schimpfen. Doch die "Gesprächstherapie" zeigt Wirkung. Auf einmal verstehen die anderen, wie schmerzhaft ihr Verhalten für den Außenseiter ist. Sie verstehen, wie sie sich mit ihrer eigenen Arroganz selbst schaden. Und dass sie für sich einstehen müssen.
Die Gespräche bringen teils wundersame Wandlungen mit sich. Dank ein wenig Make-Up blüht das Mauerblümchen auf und wird vom Sportler prompt als neue Freundin adoptiert. Die reiche Superzicke hingegen fühlt sich plötzlich vom Rebellen angezogen, der doch den ganzen Tag über nichts anderes getan hat, als sie anzugreifen und zu demütigen. Und obwohl sich alle einig sind, dass man am nächsten Schultag wohl nicht gemeinsam im Pausenraum sitzen wird, entsteht doch eine tiefe Verbundenheit zwischen den eigentlich so unterschiedlichen Schülern.

Die Story ist toll und bei weitem nicht so langatmig, wie man auf den ersten Blick meint. Es lohnt sich schon alleine deshalb den Film zu sehen, weil in den letzten 30 Jahren zahllose Filme Szenen und Zitate aus "Breakfast Club" adaptiert haben und es entsprechend viele "Ach so!" Momente gibt,

Einen Stern Abzug muss ich trotzdem geben. Es erscheint mir etwas übertrieben, dass das Mauerblümchen, das in sich hinein kichert und sich die Schuppen aus den Haaren schüttelt, am Ende die Traumfrau des Supersportlers wird. Auch wenn sie Dank Make-Up und Bürste besser aussieht, verändert sich dadurch ja nicht der Charakter, der ihr seltsames Verhalten rechtfertigt. Auch die Verbindung zwischen Schulzicke und Rebell will ich jetzt zwar nicht als unglaubwürdig bezeichnen, doch nach acht Stunden Streit plötzlich knutschend und Händchen haltend den Arrest zu beenden finde ich doch etwas überzogen.

Nichtsdestotrotz ein Muss für alle, die 80er Jahre Filme lieben - und noch viele andere. Es ist eben irgendwo ein Stück Filmgeschichte.
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