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am 13. März 2008
... auf dem Hintergrund der Ereignisse in Chile im Jahre 1973. Die tiefe Spaltung der chilenischen Gesellschaft, die extremen sozialen Spannungen und die Brutalität des Militärputsches werden in erschreckender Deutlichkeit gezeigt. Machuca mein Freund erzählt von einer ungewöhnliche Freundschaft, einem mutigen Pater, einer zerbrechenden Familie und verkettet die privaten Dramen mit den politischen Ereignissen zu einer bewegenden Geschichte.
Ein Film der betroffen macht und noch lange nachhallt.
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am 10. September 2010
Es handelt sich hier um einen ergreifenden Film mit beeindruckenden Bildern: Drei Kinder auf dem Weg zur Jugend, die sich unter "normalen" Umständen aufgrund ihrer unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit eigentlich nie begegnet wären, geben uns mit ihren Erlebnissen einen Einblick in diese umwälzende Periode der Geschichte Chiles (Pinochets brutale Machtübernahme).
Weiß man schon ein bisschen über die geschichtlichen Vorgänge Bescheid vermittelt dieser Film realistische, auch erschütternde Eindrücke und füllt die Theorie quasi mit Wirklichkeit. Man schwebt zwischen Freude,Euphorie, Entsetzen und Traurigkeit. Dieser Film sollte gesehen werden!!!!
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am 19. Dezember 2012
Der Films spielt während des Militärputsches von Pinochet im Jahre 1973 in Chile. Pater McEnroe ist Leiter einer Privatschule für Kinder aus der Oberschicht, aber es wird auch Kindern aus der Unterschicht die Möglichkeit gegeben, diese Schule zu besuchen. Der 11-jährige Gonzalo, Sohn aus eher wohlhabenden Verhältnissen, lernt dort Pedro Machuca kennen, der aus einem Elendsviertel stammt. Die beiden freunden sich nach anfänglichen Problemen an. Gonzalo gefällt der Zusammenhalt und die Werte, die im Umfeld von Pedro noch eine Rolle spielen, während sich seine Eltern über belanglose Dinge streiten und egoistisch und konsumorientiert aggieren. Die Gewohnheiten und Eigenheiten der verschiedenen Bevölkerungsschichten werden mit viel Liebe zum Detail sehr autentisch dargestellt und auch die verschiedenen ideologische Bewegungen der damaligen Zeit werden fast beiläufig aber treffend dargestellt.
Als es zum brutalen Putsch gegen Allende kommt, wird die dramatische Polarisierung der Gesellschaft auch auf die Freundschaft der Jungen übertragen. Sicherlich als Analogie zur Geschichte scheitert die Freundschaft bitter böse an dieser extremen Herausforderung.
Die jungen Schauspieler überzeugen durch ihre Autentizität. Der Regisseur Andres Wood kommt ohne große filmische Tricks oder Kniffe aus, aber die detaillierte Szenierung der Umgebung liefert eine stimmige Atmosphäre.

Wer Interesse an dieser historischen Episode hat, wird den Film lieben.
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am 20. November 2010
Dieser Film erzählt mehr als nur die Situation in Chile. Es ist ein Film über das Ende der Kindheit, über Freundschaft und die Unmöglichkeit, immer das Richtige zu tun. Ein Kunstwerk, was stille, tragische und doch nicht so überflüssig brutale Szenen betrifft. Doch trifft er mitten ins Herz.
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am 21. November 2005
Santiago de Chile während der letzten Tage der sozialistischen Regierung Allendes. Der Militärputsch steht kurz bevor.
Es herrschen Spannungen zwischen den sozialen Schichten. Dennoch schaffen es Gonzalo (gehobene Mittelschicht) und Machuca (wohnt im Armenviertel), Freundschaft zu schließen.
Brilliant und in herrlichen bildern erzählt! Der Film bleibt politisch neutral und bietet vielmehr eine liebevolle und unterhaltsame Momentaufnahme der damaligen Gesellschaft Chiles. Besonders gelungen ist die Ausstattung des Films: der Look der 70ies speziell in Südamerika ist erstaunlich gut nachgebildet. Eisregen meets Andenfolklore.
Auch die Auswahl der Drehorte erfolgte extrem sorgfältig. Ebenfalls top: der poppige Soundtrack. Beispiel "Black is Black" von "Los Bravos".
Einer der besten lateinamerikanischen Filme und einer der besten 70er-Jahre-Retro-Streifen überhaupt!
0Kommentar30 von 35 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2013
Es ist nicht so, dass das chilenische Kino nicht viel zu bieten hätte. Tatsächlich hat es einiges zu bieten. Aber "Machuca" sticht doch heraus. Ein toller Film, der die politischen Umwälzungen 1973 aus der Sicht einer Freundschaft erzählt.
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am 17. Juni 2014
Machuca
Vorbemerkungen
Gonzalo hat grundlegend andere Startchancen ins Leben als sein Freund Machuca, der einer Privat-schule aufgezwungen und vom Leiter derselben als gleichwertiger Mensch der Klasse vorgestellt wird. Die beiden Elfjährigen knüpfen ein loses Band der Freundschaft, das zwar Bewährungsproben aushält, aber gegen das Gift des Hasses so verätzt wird, das es am Ende reißen muss. Angesichts des militärischen Terrors nach Alliendes angeblichem Selbstmord trennen sich die Wege der Freunde. Im Gedächtnis Gonzalos bleibt der zu Tode getretene
Beschützer der Familie Machucas und die erschossene Schwester, ein Mädchen voller Hass gegen die herrschende Klasse, das versucht, den zu Boden Geschlagenen vor dem Martyrium durch die irrsinnig um sich prügelnden Soldaten zu retten.
Das Werk:
Machuca wird mit einigen anderen Jungen während der Regierungszeit Alliendes einer
Privatschule zugesellt und er-lebt die Gesinnungsreflexion seiner Mitschüler. Sein gleich-altriger Sitznachbar Gonzalo (= aus gutem Hause!!) sondert sich davon ab und hilft dem Nachkommen der chilenischen Ureinwohner, sich zu bewähren. Gonzalo wird von seinem
Freunde in dessen Lebensumfeld eingeführt und beobachtet die Verbindung von Armut und kommunistischem Hass. Machuca geht es im Hause des Freundes nicht anders, nur dass es hier faschistoides Überlegenheitsgebaren zu erleben gilt. Gonzalos Umfeld ist dekadent
und gebärdet sich im Kern nicht anders als jede Gesellschaftsgruppe eines Landes, das zu wahren Reformen viel zu abgestumpft ist, als dass es begriffe, worauf es ankommt.
Rechte und Linke liefern sich brüllend Parolenschlachten, die kleinen Leute verdienen an
beiden Gruppen, um überleben zu können. Aber Gonzalo erkennt die Zeichen ringsum, die Gründe für den Hass, und als Machucas Vater, betrunken wie immer, nach Plünderung der Haushaltskasse für den nötigen Sprit dem Sohne den Grund für seinen Hass erklärt, und auch, als die Schwester des Freundes seine Mutter als Hure beschimpft, schweigt er, in allem betroffen, aber mutig genug, nicht die Augen vor der eigentlichen Not zu verschließen.
Der Film gipfelt in der Gegenüberstellung der mörderischen Übergriffe des Militärs in den
Slums und der Welt der herrschenden Klasse, die von alle dem nichts erfahren möchte
Der ethische Aspekt:
Chile ist, wie ganz Südamerika, ein offenes Konto, auf dem die europäischen Vorfahren immense Schulden aufgehäuft haben: Verletzung der Menschenrechte, Völkermord, Sklaverei, Ausplünderung der Bodenschätze und dergleichen mehr. Das wäre Geschichte, hielte es nicht bis heute an. Und so bleiben die Länder immer noch Spielball europäisch-US-amerikanischer Interessen, weil sich die völlig verarmte Bevölkerung nicht mit ihren Regierungen identifizieren kann, sofern diese sich in Abhängigkeit zu den Industrienationen befinden. Menschen leiden, weil sie keine Justiz hinter sich haben.
Alliende hat diesen Fehler ebenso gemacht wie die Diktatoren vor und nach ihm. Indem sich das Volk nicht mit seiner Staatsführung aus reinem Herzen auf gleichem Niveau befindet, und zwar dem erreichbar höchsten, kann ein Präsident entscheiden was immer er an Humanität verwirklichen will. Er bleibt verehrt, aber in der Ferne – unerreichbar. Der Film zeichnet den Schulleiter und die Initiative der kirchlich getragenen Privatschule als liberal, aber die Elternschaft hält dieses Konzept in den Klauen und lässt das Prinzip Bildung für alle einfach
nicht gelten. Ideologien, hier also geheuchelte edle Absichten auf das Wohlergehen der Jugend allenthalten, bestimmen die Argumente scheinbar Besorgter. In der Debatte um die „Neuen“ und ihren „störenden“ Einfluss kündigt sich das Potenzial der Restauration blindwütig an und signalisiert, dass die Reformen eines Alliende keine Chance haben werden. Der Präsident selbst soll sich angeblich mit einem Geschenk Fidel Castros geschmückt und erschossen haben. Doch hat sich der Kommunismus in sich selbst absurd gemacht. Indem er die Welt in edel und verkommen aufteilt, gibt es ihn nur als die Zusammenrottung der „Edlen“ im Proletariat. Das hat keine Macht und keine Bildung, um sich durchsetzen zu können. Und es gibt keinerlei Brückenbau zu jenen Demokratien, in denen die bürgerliche
Stärke der Mittelstand ist, der die Ausplünderung der Unterprivilegierten noch aufhalten kann. Kommunismus ist, wie der Faschismus, verbohrt und besitzt, wie auchdie Gewerkschaften, nur eine Scheuklappenanalytik gesellschaftlicher Veränderungen.
Alliende hatte keine Chance, sonst hätte sich vermutlich in Chile eine Demokratie langsam entwickeln können, die sich von den Hass-Kloaken der Ideologiekritiker und Volksverhetzer wegbewegt hätte. Solche Säkularisationsprozesse sind naturgemäß heilsam und hätten sich
von der Stagnation des stalinistisch/ leninistischen Terrors wohltuend abgehoben. Klassenkampf oder Humanitätsideale – was hätte wohl mehr Bestand? Diese Frage
konnte das Militär nicht interessieren. Es hatte sich der Gewaltbereitschaft verbrüdert, sie war ihm Gesetz
Der schöpferische Vollzug:
Wir sehen in einigen Bildern deutliche Zeichen eines an sich gesunden Volkes, dem aber keine Integration ihrer unterschiedlichen Kräfte gegönnt wurde.In der Frage, sich an Machuca zu rächen, der ihn beworfen hatte, stellt sich Gonzalo außerhalb der ihm aufgezwungenen Chance, dem Jungen, den einige festhielten, Verletzungen zuzufügen.
Machuca ermöglicht dem neuen Freunde den Einblick in das Resultat der Unterdrückung des Volkes durch das Kapital, und der Junge erlebt die Armut hautnahe. Gonzalo führt den Freund in seiner Familie ein. Er wird akzeptiert wie ein Hund, der erst noch stubenrein
getestet werden muss und keine Läuse oder Flöhe haben darf. Die beiden Jungen überwinden diese Atmosphäre der Missachtung bzw. des Hasses. Machucas Schwester strebt den
Klassenkampf auf offener Straße an. Sie stellt sich keiner Schulgemeinschaft mehr. Sie kann abtauchen und wieder zur Stelle sein, wie es eben die Taktik des Überlebenskampfes verlangt.
Gonzalos Schwester raucht, trinkt Alkohol und darf sich darin sicher fühlen. Sie spart auch nicht mit Druck, den elfjährigen Bruder dahin zu drängen, es auch zu tun. Kinder unter sich spiegeln auch dort noch die Gesinnungen derer, die ihr Denken und körperliches Wohlbefinden steuern, und somit bleiben die Jungen, die der Schule laut Regierungsbeschluss zugeführt wurden, Fremdkörper. Es zeigt sich während des Schwimmunterrichtes, wo diese
Kinder nur mit einer Unterhose ins Wasser gehen können, die übrigen haben Badehosen. Auch wo alle gleich, also nackt sind, gehen die Klassenunterschiede weiter: Die Hackordnung wird erbarmungslos durchgesetzt. Vom Lehrstoff und den Anschlussmöglichkeiten für die Kinder der Armen erfahren wir nichts. Die Neuen werden nachgehinkt haben. Konfliktbesprechungen in der Klasse gibt es nicht; was die Jungen unter sich, auch unter der Dusche, an Hässlichkeiten austoben, bleibt ihre Privatsache. Auch einen Kampf unter
ihnen bewertet der Schulleiter nicht ganz korrekt. Insgesamt müsste es also eine Pädagogik der Vorbereitung demokratischen Zusammenlebens geben. Einzig das Gewissen entscheiden zu lassen, bleibt dem schöpferisch begabten Gonzalo Auftrag. Deshalb ist alles martialische Druckmachen durch Demonstrationen die Demontage des Dialogs. Er scheint auf allen Seiten gar nicht möglich. Die Kinder allein, ließe man sie zu sich selbst kommen, können Frieden bedeuten. Man muss sie nur nicht voll Hass spritzen. Dann heißt das mit Gonzalo: „Arschloch!“ Hier gibt es nichts mehr zu „spicken“! Die „Zukunft“ gehört der Gewaltbereitschaft. Sehe ein jeder zu, wie er der entgehe -: Gonzalo hier, Machuca vor den Gewehrläufen dort, ihnen bleibt nichts als Trauer oder das Laufrad des Hassens und Verzweifelns. Dem aber widerspricht Schöpfung end-gültig!
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am 11. Februar 2013
Una pelícual conmovedora.Transmite perfectamente la diferencia social que existio y/o existe no sólo en Chile sino en toda Latinoamérica, La amistad entre dos mundos diferentes que no lo son tanto.
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am 18. April 2013
i bought this dvd in england for GBP1.99 (english charity shops!) and wanted to share it with a german friend. it is a classic of international cinema!
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am 18. November 2012
Die Politische Situation der 70. in Chile ist einfach sehr gut nachgebildet.
Die Freundschaft von 2 Kindern kennt keinen Status.
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