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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album aller Zeiten.
Gute Songs schreiben viele, das ist unbestritten. Doch „In the Aeroplane Over the Sea" geht darüber hinaus, denn die zweite Platte von Neutral Milk Hotel, der musikalischen Inkarnation von Jeff Mangum, weist eine dermaßen unvergleichliche inhaltliche und musikalische Geschlossenheit auf - verschiedene Motive (Songtitel, Themen, Melodien) werden an anderer...
Veröffentlicht am 21. August 2005 von Katrin Artner

versus
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1.0 von 5 Sternen Schlimm
...selten so viel uninspiriertes talentfreies "Songwriting" auf einer CD in die Hände bekommen......wenn so etwas den Weg zu einem Plattenlabel findet, dann sollte Jeder der je ein Musikinstrument je berührt hat einen Plattenvertrag erhalten! Dann hätte diese Veröffentlichung doch noch "musikalische" Berechtigung!
Vor 1 Monat von blueforeststudio veröffentlicht


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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album aller Zeiten., 21. August 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Gute Songs schreiben viele, das ist unbestritten. Doch „In the Aeroplane Over the Sea" geht darüber hinaus, denn die zweite Platte von Neutral Milk Hotel, der musikalischen Inkarnation von Jeff Mangum, weist eine dermaßen unvergleichliche inhaltliche und musikalische Geschlossenheit auf - verschiedene Motive (Songtitel, Themen, Melodien) werden an anderer Stelle wieder aufgenommen und variiert -, dass sie für mich das beste Album aller Zeiten darstellt.
Dabei schreit die Platte einem beim ersten Hören nicht gleich entgegen, welches Meisterwerk sich dahinter verbirgt. Mir war auch erst nach vier Jahren klar, welcher Schatz da in meinem CD-Player rotiert, und das dies wohl die Platte wäre, die ich wählen müsste, sollte ich nur eine einzige bis an mein Lebensende hören dürfen (ist zwar absurd, so eine Vorstellung, aber als Musikliebhaberin macht man sich ja solche Gedanken). Denn diese Platte gewinnt bei jedem Hören dazu; bei jeder Wiederholung ergeben die Texte, die zuerst als purer Nonsens, bestenfalls als „rätselhaft" erschienen, plötzlich Sinn, und Jeff Mangum, dessen Stimme alle Facetten menschlicher Befindlichkeit widerspiegelt, singt jede Note mit einer solchen Ehrlichkeit, dass mir die Musik in die Glieder fährt, mich einlullt und vermag, mich ob ihrer Schönheit und Leidenschaft als einzige zum Weinen zu bringen.
Alle Songs sind in derselben Tonart geschrieben, sie fließen teilweise ineinander und spiegeln in der emotionalen Reise, auf die sie den Hörer mitnehmen, die Reise eines Lebens wider: das Leben ist voller Einsamkeit, Leiden und Trauer, aber gleichzeitig auch voller Schönheit, Unschuld und Liebe. So beschreibt der Titeltrack wehmütig wie kein anderer Song den Zusammenprall von Vergänglichkeit und Lebensfreude: „And one day we will die / and our ashes will fly / from the aeroplane over the sea / but for now we are young / let us lay in the sun / and count every beautiful thing we can see." Auch wenn „In the Aeroplane Over the Sea" als Konzeptplatte gelten mag, so ist sie doch eine, bei der jedes Lied für sich steht und sich abgekoppelt von den anderen anhören lässt.
Die Instrumentierung ist für eine Indierock-Platte recht ungewöhnlich: akustische und Fuzz-Gitarren, Orgeln, Trompeten, Akkordeon, sogar ein Dudelsack hat sich hierher verirrt. Die Musik pendelt zwischen Wehklagen und Lärmen, fröhliche Melodien treffen auf schleppende Trauermärsche, die Musik ist melancholisch, ausufernd, elegisch, und doch sehr präzise. In den kryptischen Texten (oder eher „dem Text", denn im Booklet sind die Lyrics aller Songs ohne Punkt und Komma, in einem fort, abgedruckt) beschwört Jeff Mangum immer wieder den Geist von Anne Frank und verwebt „schwere" Themen wie den Holocaust, Krieg, Religion, Tod, Sex, Unschuld, Hoffnungslosigkeit, Trauer auf eine seltsame leichtfüßige Art („soft and sweet") miteinander. Das nostalgische Cover-Design zeigt im Inneren einen Flugzeugbomber, der zur Hälfte aus einem Grammophon besteht, und so auf befremdende Weise Musik mit Krieg verknüpft.
„In the Aeroplane Over the Sea" ist wohl als Vermächtnis von Jeff Mangum anzusehen, denn diesem zweiten Album von Neutral Milk Hotel (das er im Alter von 27 Jahren aufgenommen hat) folgte kein weiteres mehr. Es gibt noch ein früheres Album und eine EP von Neutral Milk Hotel sowie ein solo Live-Album von Jeff Mangum. Mangum scheut die Öffentlichkeit und hat mittlerweile schon die Aura des großen gescheiterten Genies (wie Syd Barrett) erlangt, der wohl keinen einzigen Song mehr aufnehmen wird, auch wenn seine Fangemeinde seit bald zehn Jahren auf eine neue Veröffentlichung wartet. In einem Interview für Pitchforkmedia erklärte Jeff Mangum, dass sich zu jener Zeit eben eines der Fenster für etwas Ehrliches geöffnet hätte, dass diese Fenster jedoch nie lange offen sind. Und, um ehrlich zu sein, mir ist ein einziges grandioses Werk allemal lieber als hundert mittelmäßige.
Ich wünsche dieser Platte jedenfalls, dass sie mehr Hörer findet. Verdient hätte es sie.
(Und für jene, die nach musikalischen Referenzpunkten in einer Plattenkritik suchen: Syd Barrett, Arcade Fire, Elf Power, Modest Mouse, Built to Spill, Black Heart Procession, Olivia Tremor Control, Wilco, Tindersticks, Belle & Sebastian, Isolation Years, Bright Eyes, Will Oldham aka Bonnie Prince Billie, Smog, 16 Horsepower, Woven Hand, A Silver Mount Zion...)
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 8. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Nicht, dass der umfassenden Rezension unten noch viel hinzuzufügen wäre- aber ich wollte schon lange mal schreiben, dass "In The Aeroplane Over The Sea" unbedingt zu den besten Alben aller Zeiten zu rechnen ist, dass mehr Schönheit und Poesie nicht machbar sind, dass Jeff Mangum mit seiner krächzenden, in den Höhen brüchigen Stimme und seinem immensen lyrischen Impetus einer der besten Songwriter aller Zeiten ist und die Metaphern, die er auf diesem Album benutzt, unnerreicht sind, dass die Songs zwischen Folk und Trauermarsch und Punk pendeln und dass spätestens die lange Elegie von "Oh Comely", Lied Nr. 7 auf diesem stupenden Konzeptalbum, zu Tränen rührt und dass man die Welt anders sehen wird, wenn man "In The Aeroplane Over The Sea" erst einmal richtig gehört hat. Wenn das alles auf dieser Seite doppelt steht- und es hat mich sehr gerührt, die Vorgänger- Rezension zu lesen- umso besser, denn man kann es nicht oft genug sagen. Fünf Sterne sind hier zu wenig, man müßte sich als Bewertung eine Milchstrasse vorstellen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ultimatives unperfekt perfektes, akustisches Hörerlebnis, 21. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Mal ganz vorne weg: Wer Wert auf ein abgerundetes Konzept legt ist hier falsch bedient. Neutral Milk Hotel verfolgen irgendein anderes Ziel. Aber man möchte das auch gar nicht herausfinden. Irgendwo zwischen Folk und Country bewegen sich die Songs. Meistens sitzt Jeff Magnum, Frontmann von NMH einfach in einem Raum mit der Gitarre und spielt dem Hörer ein Stück vor. Seine Stimme trifft dabei die richtigen Töne eigentlich nicht. Er versucht dabei vielmehr aus der falschen Tonlage heraus plötzlich in eine andere Tonlage zu springen und damit den Hörer zu überraschen. Natürlich ist das gewollt. Gefühle, aber auch das Verspielte der Band kommen so zum Vorschein. Viel Bläser werden eingesetzt. "The Fool" ist ein Instrumentalstück das sich an schwermütigen Trompeten-Klängen orientiert, dann ein Schnitt. Das rockige "Holland 1945" fängt mit einer hochgestimmten Gitarre an, Jeff Magnum fängt an zu singen und der Melodiebogen wird einem klar - zumindest bei mehrmaligem Hören. "Oh Comely" dauert 8 Minuten, wenn der Song auch erst nur von einer akustischen Gitarre begleitet wird, gibts am Ende noch eine Wendung die man kaum zu beschreiben vermag. Man muss es einfach hören und die Songs auf sich einwirken lassen. Es kommt einem vor als wenn die Band gerade vor einem, in einem kleinen Raum steht und für einen ganz persönlich die Songs spielt, elf an der Zahl. Der Dreiteiler "The King of Carrots and Flowers", der Zweiteiler "Two headed boy" ergeben auf einmal Sinn. Einzelne Songs sollte man vermeiden zu hören, vielmehr gibt die Platte ab, wenn man sie von Vorne bis Hinten durchhört. Nachdem man das Album gehört hat, merkt man, das Alben nicht immer durch geniale Produktion oder durch endlose Kalkulationen genial sein können, sondern auch dadurch, dass sich eine Band sagt: " Jetzt nehmen wir mal eben ein Album auf!" Es gibt auch Ausnahmen (beider Seiten), aber dieshier ist die Regel.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album aller Zeiten., 26. September 2005
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Gute Songs schreiben viele, das ist unbestritten. Doch "In the Aeroplane Over the Sea" geht darüber hinaus, denn die zweite Platte von Neutral Milk Hotel, der musikalischen Inkarnation von Jeff Mangum, weist eine dermaßen unvergleichliche inhaltliche und musikalische Geschlossenheit auf - verschiedene Motive (Songtitel, Themen, Melodien) werden an anderer Stelle wieder aufgenommen und variiert -, dass sie für mich das beste Album aller Zeiten darstellt.
Dabei schreit die Platte einem beim ersten Hören nicht gleich entgegen, welches Meisterwerk sich dahinter verbirgt. Mir war auch erst nach vier Jahren klar, welcher Schatz da in meinem CD-Player rotiert, und das dies wohl die Platte wäre, die ich wählen müsste, sollte ich nur eine einzige bis an mein Lebensende hören dürfen (ist zwar absurd, so eine Vorstellung, aber als Musikliebhaberin macht man sich ja solche Gedanken). Denn diese Platte gewinnt bei jedem Hören dazu; bei jeder Wiederholung ergeben die Texte, die zuerst als purer Nonsens, bestenfalls als "rätselhaft" erschienen, plötzlich Sinn, und Jeff Mangum, dessen Stimme alle Facetten menschlicher Befindlichkeit widerspiegelt, singt jede Note mit einer solchen Ehrlichkeit, dass mir die Musik in die Glieder fährt, mich einlullt und vermag, mich ob ihrer Schönheit und Leidenschaft als einzige zum Weinen zu bringen.
Alle Songs sind in derselben Tonart geschrieben, sie fließen teilweise ineinander und spiegeln in der emotionalen Reise, auf die sie den Hörer mitnehmen, die Reise eines Lebens wider: das Leben ist voller Einsamkeit, Leiden und Trauer, aber gleichzeitig auch voller Schönheit, Unschuld und Liebe. So beschreibt der Titeltrack wehmütig wie kein anderer Song den Zusammenprall von Vergänglichkeit und Lebensfreude: "And one day we will die / and our ashes will fly / from the aeroplane over the sea / but for now we are young / let us lay in the sun / and count every beautiful thing we can see." Auch wenn "In the Aeroplane Over the Sea" als Konzeptplatte gelten mag, so ist sie doch eine, bei der jedes Lied für sich steht und sich abgekoppelt von den anderen anhören lässt.
Die Instrumentierung ist für eine Indierock-Platte recht ungewöhnlich: akustische und Fuzz-Gitarren, Orgeln, Trompeten, Akkordeon, sogar ein Dudelsack hat sich hierher verirrt. Die Musik pendelt zwischen Wehklagen und Lärmen, fröhliche Melodien treffen auf schleppende Trauermärsche, die Musik ist melancholisch, ausufernd, elegisch, und doch sehr präzise. In den kryptischen Texten (oder eher "dem Text", denn im Booklet sind die Lyrics aller Songs ohne Punkt und Komma, in einem fort, abgedruckt) beschwört Jeff Mangum immer wieder den Geist von Anne Frank und verwebt "schwere" Themen wie den Holocaust, Krieg, Religion, Tod, Sex, Unschuld, Hoffnungslosigkeit, Trauer auf eine seltsame leichtfüßige Art "soft and sweet") miteinander. Das nostalgische Cover-Design zeigt im Inneren einen Flugzeugbomber, der zur Hälfte aus einem Grammophon besteht, und so auf befremdende Weise Musik mit Krieg verknüpft.
"In the Aeroplane Over the Sea" ist wohl als Vermächtnis von Jeff Mangum anzusehen, denn diesem zweiten Album von Neutral Milk Hotel (das er im Alter von 27 Jahren aufgenommen hat) folgte kein weiteres mehr. Es gibt noch ein früheres Album und eine EP von Neutral Milk Hotel sowie ein solo Live-Album von Jeff Mangum. Mangum scheut die Öffentlichkeit und hat mittlerweile schon die Aura des großen gescheiterten Genies (wie Syd Barrett) erlangt, das wohl keinen einzigen Song mehr aufnehmen wird, auch wenn seine Fangemeinde seit bald zehn Jahren auf eine neue Veröffentlichung wartet. In einem Interview für Pitchforkmedia erklärte Jeff Mangum, dass sich zu jener Zeit eben eines der Fenster für etwas Ehrliches geöffnet hätte, dass diese Fenster jedoch nie lange offen sind. Und, um ehrlich zu sein, mir ist ein einziges grandioses Werk allemal lieber als hundert mittelmäßige.
Ich wünsche dieser Platte jedenfalls, dass sie mehr Hörer findet. Verdient hätte es sie.
(Und für jene, die nach musikalischen Referenzpunkten in einer Plattenkritik suchen: Syd Barrett, Arcade Fire, Elf Power, Modest Mouse, Built to Spill, Black Heart Procession, Olivia Tremor Control, Wilco, Tindersticks, Belle & Sebastian, Isolation Years, Bright Eyes, Will Oldham aka Bonnie Prince Billie, Smog, 16 Horsepower, Woven Hand, A Silver Mount Zion...)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Songs über die "Communist Daughter", 27. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Der geniale Songwriter Jeff Mangum ist wahrscheinlich genauso bekannt wie seine Band "Neutral Milk Hotel", nämlich so gut wie gar nicht. Und das ist sehr schade: denn nach dem tollen und eher experimentellen Debut-Album "On Avery Island" mit seinen Song-Brillanten "Song Against Sex", "A Baby For Pree" oder "Gardenhead" avancierten sie bereits zum Geheimtipp; doch dann erscheint ein Album mit nahezu ausschließlich Akustik-Stücken! Und danach? Gar nichts! So bleibt denn also "In The Aeroplane Over The Sea" ihr Meisterwerk... und was für eins!
Mit seinen leicht verspielten Lyrics und teils kryptischen, wunderschönen Metaphern erzählt uns das Genie Mangum von Anne Frank und den Schrecken des Dritten Reiches. Eine unglaubliche, Gänsehaut erregende Authenzität wird dem Hörer hier geboten, mit einer kraftvollen, ehrlichen Stimme. Aber wer meint, hier Songs voller Trauer zu hören, der wird (bis auf das grandiose, 8-minütige "Oh Comely") enttäuscht sein, denn Mangum kann auch anders: "Holland, 1945" (die einzige Single; unbedingt die B-Seite "Engine" anhören!) rockt trotz der sensiblen Lyrics richtig, geanu wie "King of Carrot Flowers, pts. 2&3". Einziger Mangel: zieht man die 2 Interludes ab, kommt man auf nur neun Songs. Aber die haben es in sich; an Intensität gibt es wenig vergleichbares. Entlassen werden wir mit dem zweiten Teil des wunderbaren "Two Headed Boy" mit den Zeilen: "and when we break / we'll wait for our miracle / god is a place you will wait for the rest of your life". Wunderbar melancholisch! Eines der besten Konzept-Alben, die ich je gehört habe! 5 Sterne sind da noch nicht genug...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "traurig aber ..., 3. August 2007
Von 
D.von und zu E. - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
wahr" wäre eine gute, knappe Umschreibung für dieses Album. Aber genau genommen bedient Jeff Mangums Hommage an Anne Frank jede Menge verschiedene Emotionen: enthusiastische Höhenflüge, melancholisch-verklärte Lichtblicke und todtraurige Momente ... bestechend wird das ganze vor allem durch die Ehrlichkeit, mit der all das an's Ohr dringt: In the Aeroplane Over the Sea ist nicht makellos sondern echt.

Lyrisch wunderschön gezeichnet, musikalisch akustisch-effektiv und dennoch dramatisch auf höchstem Niveau umgesetzt ohne auch nur eine Sekunde "flach" oder "plump" zu wirken. Einfach ein perfektes Album, auch ohne Perfektion.
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5.0 von 5 Sternen "A Needle that sings in your heart", 27. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wohl eines der Schlüsselalben der 90er für mich. Auf das erste Hören hin, nur lose zusammenhängende, stolpernd schrammelige Songs- dann die Erkenntis. Als Konzeptalbum auf Augenhöhe mit Werken wie Athur von den Kings- wenngleich muskialisch nicht vergelichbar, aber in der Stringenz der durchgereichten Atmosphäre. Als 180gr Vinyl, ohne Shuffel Funktion am Besten zu genießen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Schmuckstück meiner Sammlung, 11. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Diese CD sollte meiner Meinung nach auf jeder Bestenliste stehen. Eigentlich sollte diese CD auf jeden fall auch auf den Listen dieser (grotzenschlechten) Chartshows stehen. (Das ist jetzt nicht böse gemeint aber wenn man eine Show mach die sich best of the 90s nennt ohne nur einmal Nirvana zu nenne kann da doch was nicht stimmen.)
Diese CD bietet einfach alles. Sie ist verrückt, laut, melanchonisch, wild, experimentel und poetisch.
Eigentlich habe ich diese CD eher blind bestellt. Bei Amazon gesehen, kurz hineingehört und bestellt.
Übrigens auch ein Lob an Amazon für die schnelle Lieferung.
Beim durchhören der CD hatte ich das Gefühl immer tiefer einzutauchen. Der ganze Sound zog mich in seinen Bann. Als der letzte Track durchgelaufen ist, hatte ich danach das Gefühl, etwas durchlebt zuhaben. Es kommt einen vor, wie das Ende einer Reise.
Die Lieder gehen gut ins Ohr, haben mitsingfaktor(besonders wenn man allein im Auto sitzt und keiner einen hören kann :-) Es stimmt einen Nachdenklich, wühlt aber gleichzeitig auf und läßt auch die Frage aufkommen über was der Sänger eigentlich singt. Die Songs handeln meist von dewr vergänglichkeit der Jugend aber auch von dem kurzen Leben der Anne Frank.Doch immer so verschachtelt und poetisch geschrieben das einen der Sinn dahinter nicht gleich kommt. Auch hat mich die vielfältige Instrumentalisierung beeindruckt. Doch bei all den verscheidenen Instrumenten kommt nie ein Gefühl des Störens auf. Es passt eigentlich perfekt zu den vielen Gefühlen die das Album vermittelt und in einem auslößt.

FAZIT: Fans von Indie und Musik die nicht ganz dem Zeitgeist entspricht UNBEDINGT zugreifen. Aber auch allen anderen kann ich die CD nur empfehle
Einer der besten CDs die es je gegeben hat. (zumindest meinerMeinung)

An dieser Stelle möchte ich auch meine Freundin grüßen an die ich immer bei KIng of Carrot Flowers Pt. ! denken muss .)
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlimm, 20. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
...selten so viel uninspiriertes talentfreies "Songwriting" auf einer CD in die Hände bekommen......wenn so etwas den Weg zu einem Plattenlabel findet, dann sollte Jeder der je ein Musikinstrument je berührt hat einen Plattenvertrag erhalten! Dann hätte diese Veröffentlichung doch noch "musikalische" Berechtigung!
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6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Platt - aber mit Defiziten, 26. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Aeroplane Over the Sea (Audio CD)
Ich werde mich kurz fassen da schon genug über die "Genialität" dieses Albums und dieser Band geschrieben wurde. Die Platte wird für vielen eher "Pop-orientierten" Musikhörern schwer zugänglich sein...aber alle die die sich Zeit nehmen um eine Platte kennenzulernen und was außergewöhnliches suchen werden bestimmt viele positive Überraschungen inzwischen den abstrakten Lyrics, der ungewöhnlichen Instrumentierung und den leftfield Melodien finden. Leider, und es ist mir unverständlich warum das in keiner andere Rezension erwähnt wurde, leider stört der Gesang...Es gibt viele Platten wo die schiefe oder Eigenartigkeit der Lead-stimme sehr gut dem Gesamtwerk komplimentieren. Hier aber nicht. Natürlich ist dass alles subjektiv aber ich befürchte jeder mit einem etwas sensibleren musikalischen Ohr wird sich sehr schwer tun sich diese Stimme anzunähern...Schade eigentlich, sonst hätte ich auch wie meine Kollegen etwas großzügiger mit den Sternchen um mich geschmissen.
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In the Aeroplane Over the Sea
In the Aeroplane Over the Sea von Neutral Milk Hotel (Audio CD - 2010)
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