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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen17
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am 4. Dezember 2005
Die vorliegende Aufnahme von Mozarts Violinkonzerten ist voll und ganz gelungen. Anne-Sophie Mutter spielt wie gewohnt technisch perfekt, ihr Ton ist lupenrein. Die rasanten Tempi und das knackige Spiel der Londoner Philharmoniker lassen die Konzerte in neuem Glanz erstrahlen. Die Kombination zwischen kristallklarem Klang der Solistin und feurigem Temperament des Orchesters ist ein wahrer Hörgenuss. Dass Frau Mutter sich traut, neue interpretatorische Wege zu gehen kommt nicht nur der Wirkung der Konzerte zugute, sondern passt auch zur nahezu unerschöpflichen Ideenvielfalt, Offenheit und musikalischen Vielschichtigkeit Mozarts. Anne-Sophie Mutter ist ja nicht zuletzt deshalb eine große Künstlerin, gerade weil sie immer darum bemüht ist, altbekannte Werke in einem anderen Licht zu betrachten. Von daher ist auch ihr aktueller Mozart eine neue, aber lohnenswerte Erfahrung.
Ich verstehe übrigens nicht, weshalb sich einige Rezensenten über die Photos des CD-Covers aufregen. Wo steht geschrieben, dass Musikerinnen der Klassik-Szene immer nur altbacken mit Rollkragen-Pulli abgelichtet werden dürfen?
Wer also einen braven und konservativen Mozart bevorzugt, sollte von der CD wohl die Finger lassen. Wer allerdings offen ist für ein paar neue Ideen und eine frische Interpretation dieser großen Werke, der sollte unbedingt zugreifen.
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am 23. Oktober 2005
Ich habe mir wirklich nicht wahnsinnig viel von dieser Aufnahme versprochen. Die letzten Aufnahmen von Mutter, vor allem das Tschaikovsky Konzert mit Previn und der Beethoven mit Masur konnten mich nicht mehr überzeugen. Und nun auch noch die gesammelten Mozart Konzerte zum Mozart Jahr erneut Aufzunehmen ist natürlich auch nicht grad die originellste Repertoire-Idee.
Was aber die Ausführung angeht so verdient die Aufnahme locker 5 Sternchen. Mutters Mozart klingt süffig, vollmundig, lustvoll, weniger verspielt dafür aber wesentlich klangschöner als viele andere Aufnahmen dieser Werke. Die Aufnahme mit der Harnoncourt/Kremer Aufnamhe zu vergleichen macht gar keinen Sinn. Zum einen sind Kremer und Mutter zwei Geiger die in Tongebung und interpretatorischem Ansatz unterschiedlicher kaum sein könnten, egal in welchem Repertoire-Bereich. Zum anderen hat diese Aufnahme sicherlich nicht mal ansatzweise etwas mit historischer Aufführungspraxis zu tun. Ganz ehnlich wie bei ihren legendären zweiten Vier Jahreszeiten versucht Mutter gar nicht die Musik so klingen zu lassen wie sie zu Mozarts Zeit wahrscheinlich geklungen hat, sondern eignet sie sich völlig nach ihrem eigenen, von vollmundigem Klang und romantizistischem Grundtonus geprägten eigenen Interpretationsideal an. Da passen dann auch die Kadenzen aus dem 19. Jahrhundert wieder gut in die Gesamtästhetik. Das Ergebnis ist ein Mozart den man nicht so schnell wieder aus dem Kopf bekommt. Ein besonderes Schmankerl ist übrigens die Sinfonia Concertante. Das Zusammenspiel von Bashmet und Mutter ist schlichtweg brilliant. Schon allein dafür lohnt sich die Anschaffung allemahl!
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Anne-Sophie Mutter will aus den Konzerten für Violine den größtmöglichen dramatischen Ausdruck herausgewinnen, was ihr in der Regel in den schnellen Sätzen gut bis sehr gut gelingt. Vielleicht ist es Geschmacksache, ob die langsamen Sätze wirklich gelungen sind. Jedenfalls ist ihr lyrisches Empfinden recht eigenartig - da ist eher Julia Fischers Interpretation zu empfehlen. Wer ganz typische Violinkonzerte von Mozart sucht, ist mit dieser CD schlecht bedient. Wer aber eine Interpretation will, die neue Facetten der Ausdrucksmöglichkeiten wiedergibt, wird sicherlich die diese CD mehrmals mit viel Interesse hören. Vielleicht sollte man zuerst den 5ten, also den kompliziertesten Konzert hören, um die Fähigkeiten und die Absichten von Anne Sophie Mutter zu erfassen. Einige Photos von Anne Sophie Mutter sind eher peinlich, deshalb nur vier Sterne.
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am 29. April 2006
Ich wusste im ersten Moment nicht so wirklich, was ich sagen sollte, nachdem ich die Aufnahme angehört hatte. Nach mehrfachem Hören, bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:

Cover und Inhalt entsprechen sich. Mutter spielt technisch weitestgehend makellos, aber irgendwie wirkt die Sache doch sehr unmotiviert, abgespielt, wie es einem eben so in den Sinn kam: Tempi wie es gerade beliebt und modi gibt es eigentlich kaum, vielmehr nur ein modus. Der Sache fehlt der innere Atem, man hört, dass Orchester und Künstlerin nebeneinander herspielen und eigentlich keine Zeit haben, diese Aufnahme zu machen; von wirklichem "concertare" kann man nicht sprechen. Ein erfahrener Dirigent mit etwas mehr Gespühr für Mozart hätte der Aufnahme nicht geschadet, sie wäre dann vielleicht weniger eindimensional geraten und die ein oder andere stilistische Unsicherheit (das "anschmieren" von Tönen ist auch nicht schön, wenn es Anne - Sophie Mutter macht, und das Cover noch so poppig ist)wäre nicht aufgetreten.

Die Sternchen gibt es für eine DG - Aufnahmetechnik, die trotz kleiner Pegelunsicherheiten immer noch Weltklasse ist, und für einen couragierten Yuri Bashmet.
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am 24. Dezember 2005
Das einst vom Stardirigenten Herbert von Karajan entdeckte Wunderkind Anne-Sophie Mutter feiert 2006 bereits ihr dreißigjähriges Bühnenjubiläum. Es ist kaum zu glauben, wie lange sie die Klassikwelt bereits mit ihrer Virtuosität und ihrem einzigartigen Spiel immer wieder aufs neue begeistert. Zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart legt Anne-Sophie Mutter neue Aufnahmen seiner großen Violinwerke vor und beginnt mit den Konzerten. Diese fünf Violinkonzerte entstanden zu der Zeit, als Mozart Konzertmeister am Salzburger Hof gewesen ist. Das Konzert Nr. 1 in B-dur wurde im April 1773 vollendet, die weiteren vier Konzerte folgten in der Zeit von Juni bis Dezember 1775. Ergänzt werden die fünf Violinkonzerte durch die Sinfonia concertante, die 1779 entstanden ist. Für diese hat Mozart die Bratsche einen Halbton höher als üblich stimmen lassen, damit sie der Geige klanglich näher kommt.
Anne-Sophie Mutter gelingt auch bei dieser Einspielung den äußerst hohen Standard ihrer bisherigen Aufnahmen zu halten, wenn nicht sogar zu übertreffen. Ihr Spiel grenzt, man ist schon geneigt zu sagen „wie immer", an Perfektion! Kann man die Geige noch besser spielen? Ich glaube kaum. Dieses Höchstmaß an künstlerischer Darstellung wird eine der ersten Regeln gewesen sein, die Karajan ihr beigebracht hat. Aber Mutter wird den Werken Mozarts und den hohen Anforderungen nicht nur technisch, sondern auch musikalisch vollauf gerecht. Die Perfektion in der Intonation, der Dynamik, des Ausdrucks, kurz gesagt der Magie, die sie mit ihrem Spiel erzeugt, begeistert den Hörer voll und ganz. Dabei nimmt man ihr auch nicht übel, dass sie an der ein oder anderen Stelle ein Vibrato anbringt, wo es eigentlich unmöglich zu sein scheint. Im Gegenteil: Gerade diese Dinge machen auch die Magie ihres Spiels aus. Es ist ein Vergnügen, einer Künstlerin zuhören zu dürfen, die ihr Instrument bis ins kleinste Detail beherrscht und deswegen auch Dinge spielen bzw. zaubern kann, die man nicht erwartet.
An ihrer Seite spielt der großartige Yuri Bashmet die Viola und das London Philharmonic Orchestra begeleitet aufs feinste. Besser geht es kaum!
Mit einem Wort: Wunderbar!
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am 18. Januar 2006
Man darf sich freuen angesichts des Klanges und vor allem der Interpretation dieser Werke durch eine der besten, wenn nicht sogar d i e beste Geigerin der Welt. Wie erstaunt stellt man fest, dass Mozart immer wieder neu zu entdecken ist. Anne Sophie Mutter spielt mit soviel Verve und Esprit,dass einem die Lebensfreude quasi aus dem Lautsprecher entgegen springt. Absolut natürlich und unaufgesetzt im Klang , verständlich, dass sie diese Werke nochmals aufnehmen wollte, denn sie hat wirklich viel zu sagen. Es macht unglaublichen Spass dieser einmaligen Künstlerin auf ihrem Weg zu folgen und die weiteren Teile dieser ambitionierten Produktion lassen Spannendes erwarten. Ebenso kongenial die Begleitung durch das Orchester........HABENSWERT !
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am 12. Juni 2015
Diese CD ist einfach ein muß für Klassische Musik Liebhaber. Würde ich mir immer wieder kaufen. Denn über Geschmack läßt sich bekannter weise nicht streiten.
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am 27. Mai 2009
Die Meinungen zu diesen Cds gehen auseinander und man kann es verstehen.

Die Aufmachung der Cds sollte keine Rolle spielen. Nicht das cover und die Vermarktung werden hier beurteilt.Ob sich Frau Mutter mit diesen Selbstinscenierungen einen Gefallen tut,muss sie selbst wissen. Ich finde sie auch eher geschmacklos, aber beurteile nicht die Musik deswegen anders.

Nein, es geht allein um die Musik.

Ich habe die Konzerte durchgehört, und frage mich, ( nur die Solo-Konzerte) , wozu diese Aufnahme ? Es ist so beliebig. Um mit dem Orchester anzufangen. Da ist aber auch gar nichts Aufregendes bei.

Ist das bei diesen Werken noch möglich ? Oh ja, man höre Abbado bei der neuen Aufnahmen mit Carmignola oder Zehetmair. Das klingt frisch. Diese Aufnahme hier klingt so beliebig.Mozart, wie man ihn kennt,wie er einem fast ein wenig langweilig vorkommen könnte. Es hat einen Paragimenwechsel in der Interpretation gegeben, wesentlich initiiert von Harnoncourt. Heute sind Interpreten wie Immerseel,Norrington und vor allem Jacobs Zeugen eines modernen Mozart-Stils. Davon ist in dieser Aufnahme nichts zu spüren. Das klingt so konventionell wie ein Mozart aus den fünfziger Jahren.

Die Geigerin überzeugt am ehesten in den schnelleren Sätzen, die langsamen( meine Favoriten) werden seltsam uneindeutig gespielt. Wer wirklich Schönklang hören will, der greife zu Oistrakh oder Perlman, aber nicht zu Mutter.

Von diesem Eindruck möchte ich definitiv das Konzert für Violine und Viola ausnehmen. Nicht dass das Orchester hier grundsätzlich anders spielen würde aber die beiden, Mutter und Bashmet, spielen auf eine herrliche Weise- da klingt es "süffig- zusammen. Deswegen der dritte Stern.

Mein Gesamteindruck bleibt allerdings, es ist eine überflüssige Aufnahme.
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am 17. Oktober 2005
Was Anne-Sophie Mutter an optischen Reizen zu bieten hat wird uns neuerdings in den Aufmachungen Ihrer CD's deutlich durch zahlreiche Posen-Photos aufgedrängt und man kann sich des Eindrucks einer überpointierten Eitelkeit und eines sehr "von sich-eingenommen-Seins" kaum erwehren.
Es kommen einem, insbesondere im Zusammenhang mit Mozart, die Textzeilen aus Mozart's Schauspieldirektor in den Sinn:
"...und sich selbst den Vorzug geben, über Andere sich erheben,
macht den größten Künstler klein".
Aber vielleicht hilft's dem CD-Verkauf auf die Sprünge!
So großartig die Aufnahmen der Beethoven- und Brahms-Konzerte unter Kurt Masur gelungen sind, so platt und eindimensional sind die Mozart-Aufnahmen. Ein Klangbild, daß die Solistin klar bevorzugt, ein Orchester, daß hörbar ohne Anleitung hart und fast ruppig spielt und dem daher ein Dirigent gut getan hätte (Frau Mutter ist nämlich kein Orchesterleiter!) und eine Gesamtdisposition, die vor allem auf die Manierismen und die Eitelkeit der Solistin abgestellt ist. Dazu kommt, daß Frau Mutter nichts anderes einfällt, als die abgedroschenen Kadenzen aus dem 19. Jahrhundert zu spielen (u.a. von Joseph Joachim), die im Grunde überhaupt nicht zum Charakter der Werke passen. Fällt Ihr da selbst nicht Neues ein? Wozu also überhaupt diese Aufnahme?
Besser aufgehoben ist man ohnehin bei Gidon Kremer und N. Harnoncourt sowie (auf Originalinstrumenten) bei Simon Standage und C. Hogwood.
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am 11. Januar 2014
Ich habe mir wirklich nicht wahnsinnig viel von dieser Aufnahme versprochen. Doch die letzten Aufnahmen von Mutter, vor allem das Tschaikowsky Konzert mit Previn und der Beethoven mit Masur konnten mich nicht mehr überzeugen. Und nun auch noch die gesammelten Mozart Konzerte zum Mozart Jahr erneut Aufzunehmen ist natürlich auch nicht grad die originellste Repertoire-Idee. Was die Ausführung angeht so verdient die Aufnahme keine 3 Sternchen. Mutters Mozart klingt weder süffig, vollmundig, noch lustvoll. Das Ganze ist etwas weniger verspielt und nicht wesentlich klangschöner als viele andere Aufnahmen dieser Werke. Die Aufnahme mit der Harnoncourt/Kremer Aufnahme zu vergleichen macht gar keinen Sinn. Zum einen sind Kremer und Mutter zwei Geiger die in Tongebung und interpretatorischem Ansatz unterschiedlicher kaum sein könnten, egal in welchem Repertoire-Bereich. Zum anderen hat diese Aufnahme sicherlich nicht mal ansatzweise etwas mit historischer Aufführungspraxis zu tun. Ganz ähnlich wie bei ihren legendären zweiten Vier Jahreszeiten versucht Mutter gar nicht die Musik so klingen zu lassen wie sie zu Mozarts Zeit wahrscheinlich geklungen hat, sondern eignet sie sich völlig nach ihrem eigenen, von vollmundigem Klang und Grundton geprägten eigenen Interpretationsideal an. Da passen dann auch die Kadenzen aus dem 19. Jahrhundert nicht gut in die Gesamtästhetik. Das Ergebnis ist ein Mozart den man schnell wieder aus dem Kopf bekommen möchte. Ein besonderes Schmankerl ist lediglich die Sinfonia Concertante. Das Zusammenspiel von Bashmet und Mutter ist schlichtweg brillant. Dafür lohnt sich die Anschaffung, aber mehr auch nicht. Der Rest ist bloß Geschrammel. Der Hype um die Dame ist mittlerweile mehr als gelungenes Marketing und die hohen Verkaufzahlen sind wohl nur noch ein Produkt von den aggressiven Werbestrategen.
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