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4.0 von 5 Sternen Wie gewohnt starke Kost aus Umea, 28. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Pariah (Limited Edition) (Audio CD)
Die werden ja noch richtig arbeitsam die Schweden. Nur 2 Jahre nach dem Meisterwerk „Sheol" stehen Naglfar schon mit einer neuen Scheibe auf der Matte. Als erstes fällt auf das Ur-Shouter Jens Ryden die Segel gestrichen hat um zu studieren. Den Gesangspart hat sich Bassist Kristoffer Olivius unter den Nagel gerissen der dies ja bei Setherial ebenfalls tut. An die Klasse seines Vorgängers reicht er leider nicht ganz heran. Jens Ryden war als Black Metal Shouter durchaus eine Klasse für sich und ist einfach nicht zu ersetzen. Trotzdem macht Kristoffer Olivius seinen Job verdammt gut. Your flesh is now ours heißt es im kurzen Intro „Proclamation. Getreu diesem Motto legt das Totenschiff aus Umea auch los. Die beiden ersten Songs A Swarm Of Plagues und Spoken Words Of Venom sind rasende Black-Metal Orkane. Ersteres erinnert besonders im Chorus ein wenig an Dissection zu denen ja bei Naglfar schon immer eine gewisse Ähnlichkeit bestand. Mit dem folgenden The Murder Manifesto nehmen Naglfar erstmal etwas Tempo raus und liefern eine fiese, bedrohliche Mid-Tempo Walze ab nur um kurz darauf mit Revelations Carved In Flesh wieder in Raserei zu verfallen welche allerdings durch einige Tempowechsel innerhalb des Songs nicht durchgehend ist. Mit einem kurzen Piano-Intro und einem gekeiften „It has begun" wird das folgende None Shall Be Spared eröffnet. Hier wird wieder etwas langsamer und straighter, aber nicht weniger brutal geprügelt. Das Highlight des Albums kommt dann mit And The World Shall Be Your Grave über den Hörer. Absolut geile Nummer mit dem äußerst einprägsamen Chorus "The day you die ist he day i smile". Diese Zeile steht wohl stellvertretend für die Gesamtaussage dieser Platte denn die Texte sind bei jeden Song verdammt misantrophisch - purer Hass! Mit The Perpetual Horrors folgt eine weitere saucoole Mid-Tempo Hymne. Der letzte offizielle Track heißt Carnal Scorn And Spiritual Malice und zieht das Tempo zum Ende hin wieder deutlich an. Ebenfalls eine sehr gute Nummer. Der letzte Track ist der Bonustrack The Calling Ablaze den ich momentan als den schwächsten Song des Albums bezeichnen würde. Hierbei handelt es sich wohl um eine Coverversion der mir unbekannten Band Throne Of Ahaz. So richtig zünden wollte er jedenfalls bis jetzt nicht. Das schwächt aber nicht den starken Gesamteindruck der neuen Naglfar Scheibe. An die Vorgänger kommt Pariah zwar meiner Meinung nach nicht heran aber trotzdem haben die Schweden hier ein verdammt starkes Album abgeliefert dass die schwarzmetallische Konkurrenz (ja, wer denn eigentlich?) erstmal übertreffen muss.
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