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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dumpfe Hammerschläge aus dem Katakomben-Untergeschoss, 10. März 2011
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Audio CD)
Grave waren von Beginn an die kompromisslosesten und am wenigsten Verspielten unter den großen Vier, deren Namen hier zu nennen sich erübrigen sollte...
"Into The Grave" ist ein ordentlicher Hieb in die Fresse. Gitarrenanschläge wie dumpfe Hammerschläge aus dem Katakomben-Untergeschoss, der Sound mitunter fast matschig, aber immer noch differenziert genug und vor allem extrem druckvoll. Bollernde Drums, tonnenschwere Grooves, unnachahmlich räudiger Rülpsgesang, der alle Stadien von Fäulnis und Verwesung besingt - und es wird nicht nach links oder rechts geschaut, wenn immer und immer wieder vehement drauflosgezimmert wird.
Hiermit errichteten Grave sich ihr granitenes, mit giftigem Moos überzogenes Denkmal des altehrwürdigen Schweden-Death. Auch live sind Grave immer noch eine Walze - und der Titelsong dieses brachialen Meisterwerkes ist immer der Höhepunkt des Zugabenteils.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oldschool Death, wie er sein muss!, 26. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Audio CD)
Mensch, was war das für ein Schlag ins Gesicht, als ich mir diese CD gekauft habe und sie das erste mal im Auto angemacht habe: So in den Sessel gedrückt wird man eigentlich nur, wenn man ein Flugzeug gerade startet.
Hier regieren Riffs und nochmals Riffs, meist recht schnell aber ab und zu auch mal langsam und fast schon doomig, was der Band sehr gut zu Gesicht steht. Ergreifende Melodien oder Ohrwürmer zum Mitsingen wie bei In Flames und Konsorten sucht man hier vergeblich, hier herrscht Brutalität in einer sehr rohen Form, ohne aber nur in wüstes Geknüppel auszuarten. Man findet auch einige passagen, die regelrecht groovig sind.
Die Produktion drückt ordentlich und ist sehr rau gehalten, könnte aber gerade bei den Gitarren etwas definierter sein, aber hey, das ist Oldschool Death Metal, da kommt es nicht darauf an, perfekt produziert zu sein, das muss rau und rotzig klingen!

Wer also auf Dismember, Unleashed oder Entombed steht, kennt Grave hoffentlich eh schon. Wer sie nicht kennt, das ist die Gelegenheit, einen Einblick zu gewinnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragender Death Metal, 17. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Audio CD)
Ein heftiges Schwedenbrett einer legendären Death Metal Band wird dem Hörer hier entgegen geschleudert. Der Opener gefällt mir gut. Immer wieder leicht groovige Passagen wechseln sich mit Hyperspeedplast-Attacken ab. 'In Love' ist ein krankes und abartiges Liebeslied, richtig geil. Hier ist acht zu geben auf die Texte! Die haben es in sich und werden von Ola und Jörgen wirklich gut in Szene gesetzt. Für die damalige Zeit, etwa 1990, war diese Musik höllisch böse und gemein. Das ist sie teilweise heute sogar noch. Der finstere Sound und die furchteinflößend gegrowlten Vocals lassen noch heute so manche Black Metal Band wie ein Kasperletheater aussehen. Der Titeltrack beginnt stampfend und beinhaltet sogar Synthesizer. Das ist eine absolut geile Scheibe!
Die Texte lesen sich sehr gut und es klingt genial, wie stimmungsvoll die Themen von der Musik untermalt werden. Das ist wirklich gute Kunst! 'Extremely Rotten Flesh' kommt schleppend daher, erhöht das Tempo jedoch nach knapp zwei Minuten. Abermals ein geiler Song. Bei 'Day Of The Mourning' fällt das gleiche Schema wie bei den meisten Songs des Albums auf: Zuerst vergeht eine Minute etwas groovige Einleitung, dann wird das Tempo urplötzlich mit dem einsetzenden Gesang gesteigert. Das klingt einfach cool, das klingt wahnsinnig gut! Unmenschlich klingt auch das folgende 'Inhuman'. Ein langsamer, beinahe epischer Beginn, dann kurz aufkreischende Gitarren, und man knüppelt wieder los. 'Banished To Live' beendet das reguläre Album gewohnt hochklassig, und zurück bleibt ein von erstklassigen Death Metal Klängen gekitzeltes Ohr. Die Re-release-Version wartet noch mit hochwertigen Bonustracks und einem Videoclip auf, die keine Wünsche offen lassen. Ein wahres Juwel unter den Death Metal Alben. Die geile Mischung aus herrlich bösen Texten, dem diabolischen Gegröle und der finsteren Musik könnte man als 'apocalyptic demonic Death Metal' betiteln. Wahnsinn.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death as can be!, 13. Mai 2010
Von 
Max Born "Born Dead" (Malibu, LA mit Blick aufs Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Audio CD)
Böse, dunkel, tiefer gestimmte Gittaren, ein Klangteppich als bleischweres Leichentuch. Ich hab viel Scheiß im Regal stehen, das hier nimmt trotzdem eine Sonderstellung ein. Keine Rücksicht auf gar nichts. Stimmungsvoll, wenn der pure Tod eine Stimmung ist. Man kann die CD sogar durchhören, so dicht und kohärent ist die Endzeit-Stimmung. Das kriegt man mit den meisten jüngeren Scheiben zum Thema extremer Death Metal schwer hin. Auch für höhere Preislagen klare Kaufempfehlung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es rockt - mit über 20 Jahren Verzögerung!, 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Audio CD)
1991 war ein großes Jahr für die (schwedische) Death Metal Szene. Nachdem Entombed 1990 mit Left Hand Path vorgelegt hatten, folgten mit Like An Everflowing Stream (Dismember), Where No Life Dwells (Unleashed) und diesem Album drei weitere Hammerschläge aus dem Norden, die nicht nur stildefinierend waren, sondern auch die herausgehobene Stellung der vier Bands untermauerten.

Into The Grave hat alle Attribute, warum (Death) Metal im Generellen vor 20 Jahen deutlich geiler war als heute:

1. Die Band hatte die volle kreative Freiheit, einen noch nicht festgefahrenen Stil zu etablieren - alles war erlaubt, so lange es tief, muddy und evil war.

2. Die Band hatte keine (finanzielle) Erwartungshaltung seitens Fans und Labels zu erfüllen und daher

3. rödelte man komplett ohne Kalkül drauflos, weil die Musik schlicht SPASS gemacht hat.

Als die Scheibe allerdings damals herauskam, war es keine Liebeshochzeit. Zu deutlich fiel das Album (scheinbar) gegenüber dem Klassenprimus Entombed und dem wilden Kronprinzen Dismember ab. Zu unmelodisch, zu unflexibel und irgendwie höhlenmenschartig war der Sound. Etwa so, als würden die Jungs von Wrong Turn Musik machen.

Gerade diese Attribute machen die Scheibe aus meiner Sicht heute so besonders wertvoll - ähnlich wie z.B. die ersten beiden Autopsy Scheiben.

Elf Mal in Folge gibt es total stumpf auf die Mütze. Auf der Vinylfassung kann man sogar den Uffta-Beat als Wellenschliff erkennen, wenn man das Dingen gegen das Licht hält. :-)

Wenn man sich die Mühe macht, etwas tiefer in den Sumfpsound einzutauchen erkennt man viele sehr gelungene, simple Brutaloriffs und auch die eine oder andere Melodie. Vor allem das Cover passt wie angegossen zu dem Sound, der einlädt neblige Moore oder verwitterte Burgen aufzusuchen.

Auch wenn es heute drölfzigtausend Bollerplatten gibt - die frühen Werke und eben Into The Grave haben die besondere Atmosphäre, die man im aktuellen Oldschool DM Revival eben nicht mehr einfangen kann. Ich denke, die Mischung aus alten Horrorfilmen der 80er, der schwedischen Weite und jede Menge Starkbier haben diesen Sound geprägt - und natürlich die Aufbruchstimmung seinerzeit.

Mit dem Zweitwerk "You'll never see" haben Grave ebenfalls einen Pflichtkauf abgeliefert, der allerdings schon etwas in Richtung "Clandestine" von Entombed schielte, was das gedrosselte Tempo und teilweise die Synths und deutlich melodiöseren Gitarren angeht. Daher: Grave anhören und dabei große Fleischbrocken zerhämmern. :-)
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der ultra hammer für alle fans, 18. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Into the Grave (Audio CD)
***** vergesst die neuen sachen --- diese scheibe müsst ihr euch kaufen --- roher death/black metal vom feinsten --- nicht dieser weichspüler mist den die industrie uns sonsz heute vor den latz knallt --- keep on banginŽ
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Into the Grave
Into the Grave von Grave (Audio CD - 2001)
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