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am 19. April 2006
wenn man sich mit der "geschichte" des metals beschäftigt, stolpert man bei den legendären alben über die "üblichen verdächtigen", wie iron maiden - number of the beast, metallica - master of puppets oder slayer - reign in blood!

würde man in dieser liste allerdings jetzt "death - scream bloody gore" einfügen, würden viele sich am kopf kratzen, was das überhaupt ist; völlig zu unrecht!

death schlugen mit dieser scheibe wie eine bombe ein! ein neuer standard an brutalität und sound wurde geschaffen! so etwas gab es noch nie davor! death werden - wohl auch wegen ihrem namens - als mitbegründer des "deathmetals" genannt. und hier, ihr erster output, zeigt einfach, warum sie so einen wahnsinnigen erfolg hatten! technisch grandios pflügen uns gitarrenwände entgegen, ohne den sound und das "groovige" hinter sich zu lassen.

ich möchte hier nicht auf einzelne lieder eingehen oder anspieltipps geben. die gesamte platte ist einzigartig kompakt genial!

wer unbedingt auf einer platte mit nur genialen liedern einen herausragenden song anspielen will, dem sei halt "zombie ritual" ans herz gelegt. ein song, der - ähnlich, mal wieder, anderen klassikern der rock/metalgeschichte - schon am ersten gitarrenriff erkennbar ist! das beste vom besten sozusagen!
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am 14. September 2008
Als Thrash-Metal Freund, der versuchte seinen Horizont zu erweitern, kaufte Ich mir mein erstes Death Album 2008, da lebte Bandleader Chuck Schuldiner schon seit fast 7 Jahren nicht mehr... Mein erstes Album war zwar "Human" aber Ich war spontan derart begeistert, das Ich mir in Rekordzeit die gesammte Death-Diskographie bestellte. Nun zum Album: Verglichen mit den späteren Album ist "Scream bloody gore" natürlich eher simpel gestrickt, aber darum macht es halt auch mehr Spass und ist denoch abwechselungreicher als man denkt, Das Album besteht zur Hälfte aus neueingespielten Demo Stücken und zur anderen aus Neukomopositionen, wodurch man hier sowohl durchgezogene Gewaltorgien findet (Denial of Life, Mutilation) als auch intelligentere Stücke mit vielen nervtötenden Tempowechseln (Regurgitated guts, Babtized in blood) und nur ein einziges Stück das merkbaren gebrauch von Melodie macht (Evil Dead) Chuck spielt sämmtliche Saiteninstrumente selber (John Hand ist zwar als Rythmusgitarist angegeben, kam aber erst an Bord als das Album schon fertig war und ging wieder bevor die Tour begann... wenigstens wirbt er auf seinem Abbild für Kreator.) Das Schlagzeug prügelte Chris Reifert ein. Mich freut auch das der stechende Bass deutlich zu hören ist (hasst ihr diesen fehlenden Bass nicht auch an so vielen spät 80er Thrash Alben?) und Chucks Soli sind auf reines Gemetzel aus. Die Texte sind natürlich die infantilsten die Chuck je verfasst hat, inspiriert aus diversen Horrerfilmen der härteren Gangart (wer sich in den blutigen 80ern auskennt, dem werden ein par Titel in den Sinn kommen) singt er über Zombies (viele Zombies!) Leichenverbrennungen und Kannibalen, Death Metal Klisches die von Bands wie Cannibal Corpse bis zum erbrechen wiederholt wurden. Hätte es die 90er Death Alben nicht gegeben würde Ich mir das wohl auch nicht anhören dabei ist Chucks Gebrüll doch eh Balsam für Radio geschundene Ohren. Die Frage, ob Er hiermit den Death Metal erfunden hat ist eigentlich überflüssig da er das selber immer abgelehnt hat, also spar Ich mir jeden Kommentar dazu und spreche einfach eine klare Kaufempfehlung aus. Und die anderen Alben gleich mitbestellen!
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am 1. August 2008
Geiles Album, Geile Songs. Die Tonqualität ist nicht die beste, aber das ist nicht so schlimm.
R.I.P Chuck
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