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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die fast unmögliche Steigerung gelingt!
"The Deathship has a new captain" (das erste Album von TVB) war schon ein totaler Brecher: Markerschütternde Gitarren bei gleichzeitig fetter Produktion und der fast völlige Verzicht auf für diese Musikrichtung (starke Tendenz zum Death-Metal) typisches "Geschrei". Die Stimme bei TVB erinnert am ehesten an die von Eldritch (Sisters of...
Veröffentlicht am 8. September 2005 von Sascha Lindberg

versus
4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte mir mehr erhofft...
... aber Carpathia kann mich nicht so recht überzeugen. Es fehlen rockige Kracher a la 'The night of the living dead' und 'The grand devilry'. Zwar sind die Einlagen der Shadow Philharmonics wirklich passend, aber Gesang und Schlagzeug (also die Fachgebiete von Herrn Konstanz) können mich teilweise nicht überzeugen. Schon beim zweiten Lied, was wohl als...
Veröffentlicht am 12. September 2005 von Ralf Schuhmann


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die fast unmögliche Steigerung gelingt!, 8. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia (Audio CD)
"The Deathship has a new captain" (das erste Album von TVB) war schon ein totaler Brecher: Markerschütternde Gitarren bei gleichzeitig fetter Produktion und der fast völlige Verzicht auf für diese Musikrichtung (starke Tendenz zum Death-Metal) typisches "Geschrei". Die Stimme bei TVB erinnert am ehesten an die von Eldritch (Sisters of Mercy).
Nun aber zum neuen Album "Carpathia": Ich war vorher ein wenig skeptisch, ob eine Steigerung des Debut-Albums möglich ist. Doch schnell zeigte sich, dass Konstanz/Schwadorf ein genialer Streich gelungen ist. Keiner der acht Tracks enttäuscht. Nach dem atmosphärischen Intro gibt es sogleich mit "Secrecies in darkness" die volle Breitseite, welches einem keine Ruhepause gönnt. Noch stärker/mitreißender sind meiner Ansicht aber die Songs "Dreams in the witch-house", "Sister Najade" und "The curse of arabia". Hier wird ebensowenig an Härte, Schnelligkeit wie einzigartigen Melodien (man kann es durchaus "Ohrwürmer" nennen) gespart.
Man ist dem Stil des ersten Albums treu geblieben; entwickelte aber noch eine etwas düstere Atmosphäre.
Nur selten driftet die Stimme ins rauhe Gewässer des Death-Metals ab, was aber noch für zusätzliche Abwechslung sorgt. Somit ist die CD ohne Einschränkung ein Hörgenuss, sofern man auf harte "Mucke" steht.
Es handelt sich zwar nur um gut 40 Minuten Spielzeit; bei dieser Qualität nehme ich das aber gerne in Kauf!
Ich freue mich schon jetzt auf das dritte Album!!!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser. Viel besser., 24. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia (Audio CD)
Zwar sprach mich das letzte Album von THE VISION BLEAK sehr an, allerdings fehlte mir noch immer etwas an Atmosphäre. Das mag daran liegen dass ich von HORRIFIEDs "Deus Diabolus Inversus" damals sehr verwöhnt war, was atmosphärischen Horror-Metal anging, aber in jedem Fall ist dieser Makel an "Carpathia" nicht zu finden. Hier stimmt alles. Die Musik ist wie auf dem Debut sehr professionell und stimmig gelungen und mit dem verstärkten Einsatz von Streichern und Bläsern wird auch die Stimmung um einiges verdichtet. Dazu Schwadorfs einzigartige Stimme, da passt alles. Wer "The Deathship..." mochte, wird "Carpathia" lieben und wer THE VISION BLEAK noch nicht kennt, sollte langsam damit anfangen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zweites Meisterwerk: würdiger Nachfolger des genialen Debuts, 3. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia Luxus ed (Audio CD)
Mit "Carpathia" haben The Vision Bleak einen absolut würdigen Nachfolger ihres genialen Debuts abgeliefert. Das immens hohe Niveau des Erstlings, mit dem sie frischen Wind in den Hauptberührpunkt zwischen Gothic- und Metal-Szene gebracht haben, haben sie voll und ganz halten können. "Gothic Metal", "Dark Metal", "Horror Metal" oder wie auch immer man es nennen möchte - The Vision Bleak haben sich bereits mit dem Debut ihre Nische in dieser Sparte geschaffen, die sie nun mit Macht verteidigen!
Der Opener "The Drama of the Wicked" hätte ohne weiteres das Title Theme eines guten, klassischen Horrorfilms sein können - Bilder erscheinen vor dem geistigen Auge: eine lange, dynamische Kamerafahrt durch nebelverhangene, ewig alte Wälder voller Mystik und dunkler Ehrwürdigkeit - Ehrfurcht gebietend. Ein Break beendet das Intro und eine Gitarrenwand durchbricht den zweiten Track eröffnend die mystische Atmosphäre, setzt für einige Augenblicke die Axt an den ersten Stamm, ehe die Horrormystik des Intros mit dem Gitarrensound verwoben wird und schließlich die Geschichte des Albums ihren Anfang findet...
Was dieses Album (wie schon das Debut) für mich auszeichnet, ist die einem guten Horrorfilm entsprechende, erhaben düstere Atmosphäre, der Abwechslungsreichtum durch die in die gotisch-metallische Musik eingebundenen Elemente (bis hin zu orientalischen Einflüssen in "The Curse of Arabia" und beschwörungszeremonisch anmutenden Chor-Gesängen in " Kutulu!") und den stimmungsmäßigen Wechsel zwischen erhabenen Passagen, melancholisch-getragenen und aggressiven Passagen, die alle gekonnt in die düstere Grundstimmung eingebettet werden. Und bei alledem steckt das Album durchweg voller Kraft und Energie.
Jedem Horrorfan kann ich das Album nur empfehlen - ins Besondere natürlich denjenigen aus der Metal- und der Gothic-Szene, aber auch wenn man sonst mit diesen beiden Musikstilen nicht so viel am Hut hat, sollte man mal ein Ohr riskieren, denn The Vision Bleak sind musikalisch einfach gut - Genre-Grenzen spielen da keine Rolle mehr.
Definitiv empfehle ich die Luxus-Edition mit Bonus-CD, die neben einigen live-Versionen von Stücken des ersten Albums als Audio-Tracks auch drei live-Videoclips (neben "The Lone Night Rider" auch noch "A shadow arose & Night of the living dead" und "Elizabeth Dane" - die Angaben von Amazon sind unvollständig) und den ersten Video-Clip "Wolfmoon" im mpg-Format beinhaltet. Ins Besondere den Video-Clip zu "Wolfmoon" würde ich nicht missen wollen! Und der Rest gibt einen schönen Eindruck der live-Auftritte - und zudem für diejenigen, die den Erstling nicht kennen, auch einen Eindruck des auf diesem enthaltenen Songmaterials.
Anspieltips: "Carpathia", "Dreams in the Witch-House" und "Sister Najade (The Tarn by the Firs)"
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehautwerk!, 7. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia Luxus ed (Audio CD)
Nachdem überaus hörenwerten Vorgänger, präsentiert uns THE VISION BLEAK ihr zweites Album. Im direkten Vergleich ist Carpathia um einiges härter und düsterer ausgefallen als der vorherige Silberling.
Symphonischer düsterer Metal der sowohl Metalheads als auch Gothichörer ansprechen dürfte.
Carpathia ein Konzeptalbum, dass eine Gruselgeschichte der Lovecraft'schen Art vertont und teilweise eine unglaubliche Atmosphäre verbreitet.
Fetter Pluspunkt ist auch die absolute Hammerproduktion!
Also alle Lichter aus, ein paar Kerzen anzünden und Carpathia in den CD-Player einlegen und dieses Meisterwerk genießen!
In diesem Sinne: The haunt is on!!!!!!!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke, Danke an die Männer hinter "The Vision Bleak"!, 15. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Carpathia (Audio CD)
Da ich viel Positives über "Carpathia - A Dramatic Poem" gelesen hatte, hörte ich bei der nächsten Gelegenheit mal in die CD rein und war so angetan, dass ich sie mir dann auch gleich kaufte.
Hält man schließlich die CD in den Händen, fallen sofort das leicht "schlicht" gemalte Cover und der Titelzusatz "A Dramatic Poem" auf. Zu ersterem: Das Cover mag zwar ein bisschen simpel rüberkommen, ist aber nett gemacht und verschreckt wenigsten keine Kundschaft (wenn man mal das Deckblatt von Hypocrisy's "The Arrival" zum Vergleich heranzieht....).
Zu zweitem: ES TRIFFT ZU! Wenn man sich etwas näher mit dem toll gemachten Booklet bschäftigt, fallen dem geneigten Hörer sofort gewisse Dinge auf, so wie z.B. die Einleitungen zum jeweiligen Songtext (Scene I: A Black Carriage Rushing Through...), welche praktisch die Geschichte leicht fortführen und der CD den Charakter eines Theaterstückes verleihen.
Aber was zählt, das ist die Musik, und die ist, wie schon erwähnt, unglaublich gut gelungen:
Die Scheibe beginnt mit einem guten Intro, welches den Titel "The Drama Of The Wicked" trägt und schon wunderbar mittels atmosphärischem Keyboardhintergrund und "Geistergesang" auf die folgenden Tracks einstimmt.
Dann, gleich in den ersten Sekunden des eigentlichen Openers "Secrecies In Darkness", wechseln sich fette Gitarrenriffs mit toll eingesetzten Streichern ab, während im Hintergrund ein wunderschöner Klangteppich vom Keyboard ezeugt wird. Bereits jetzt zieht das Album einen in den Bann, zu hypnotisierend die Töne. Schließlich setzt Konstanz ein, der wegen der tiefen Stimme und des erhabenen Gesangs sofort Pluspunkte sammelt und die CD zu etwas wirklich besonderem macht. Äusserst mitreissend geht es dann in das Titelstück über, an dessen Anfang ein wunderbar groovendes Thema gespielt wird und wie schon der vorhergehende Song eine zum schneiden dichte Atmosphäre erzeugt.
"Dreams In The Witch-House" und "Sister Najade (The Tarn By The Firs)" beginnen mit jeweils einem schönen Keyboard-Einstieg, welcher zum Träumen einlädt.
Bei zweiterem singt zudem auch eine Frau mit, die eine Gänsehautverursachende Stimme hat und dem Song zusätlich noch mehr Tiefe verleiht.
"The Curse Of Arabia" dagegen ist ein richtiger Stampfer, mit leicht orientalischen Klängen veredelt und immer wieder kommt Konstanz' unheilsschwangerer Gesang hinzu. Hier vermutbar, führt die Geschichte die Hauptperson nach Arabien, aber was dort passiert, muss jeder selbst für sich herausfinden, und zwar zum Einen durch das vorletze "Kutulu!" (ein Gott, welcher bereits in "The Curse Of Arabia" angesprochen wird; die Erzählung ist also in sich stimmig und nicht abgehackt) und zum Anderen durch das grandiose Finale, welches den Titel "The Charme Is Done" trägt: Hier werden alle Stärken gebündelt und für ein mitreissendes, episches und furioses Ende verwendet.
Fazit: Ein Meisterwerk ohnegleichen, es in Worte fassen zu wollen ist allerdings beinahe ein Ding der Unmöglichkeit; deshalb: Jeder, der sich nur ein bisschen für epische und teilweise auch etwas finstere Musik interessiert, muss dieses Kleinod haben!
Anspieltipps: Alles sind tolle Songs, doch ich empfehle euch: hört es euch erstmal ganz an und fällt dann ein Urteil darüber.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kalte Schauer, 15. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia Luxus ed (Audio CD)
Bereits mit dem Debutalbum, The deathship has a new captain, wussten The vision bleak zu überzeugen. Es stellte sich somit die Frage, ob Sie den Erstling voll Bombast, Schaurigkeit und Horror toppen können? Etliche Bands sind bereits an Ihrer ersten CD zerbrochen, doch ganz bestimmt nicht THE VISION BLEAK. Mit Carpathia präsentieren sie sich noch eine Spur düsterer, härter und unangenehmer. Mit einem schaurigen Intro wird der Silberling eröffnet der nahtlos in die brutale Stück "secrecies of darkness" übergeht. Und das soll auch schon der Hinweis zur Thematik sein. Waren beim Erstling die Stücke noch als Kurzgeschichten erzählt, handelt es sich hier um eine durchgehende Geschichte im Stile eines H.P. Lovecraft. Immer wieder werden die Rufe nach dem großen Cthulhu laut und gipfeln schließlich in dem vorletzten Stück "Kutulu!". Ein Kracher im wahrsten Sinne des Wortes mit Kultfaktor.
Ich möchte nicht zuviel von dieser wirklich schaurig, bitterbösen CD verraten, aber jeder der mit dem Erstling seine Freude hatte, wird noch eine Spur mehr mit Carpathia haben. Im Großen und Ganzen ist diese härter und aggressiver geworden und ist mit Sicherheit wieder eine der wenigen Veröffentlichungen des Jahres 2005 die sowohl das Metal wie auch das Gothic Genre anspricht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zum schaudern schön!, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia Luxus ed (Audio CD)
Die Horrormusikanten um Ulf Theodor Schwadorf (Gitarrist, Bassist, Piano) und Allen B. Kostanz (Gesang, Schlagzeug) melden sich mit „Carpathia: A dramatic poem“ aus dem Reich des Grauens zurück, um erneut Angst, Schrecken und eine magische Atmosphäre zu verbreiten, die im Vergleich zu „The Deathship has a new Captain“ noch treibender, orchestraler, präziser, rockiger und härter ist.
Die beiden Kapitäne verlassen nun ihr Todesschiff und gehen als Höllenkutscher ans Land, um ein schauriges Gruselmärchen eines Mannes, der sich auf eine Reise begibt, um sein Schicksal zu finden, zu erzählen. Dem Hörer bietet sich mit „Carpathia“ beste Unterhaltung. Unterstützt vom kraftvollen und nach vorne drückenden Sound eröffnet sich ein wahrlich höllisches und episches Spektakel, in dem von Klassik bis hin zum Black Metal alles verarbeitet wird.
The Vision Bleaks pulsierendes und hochexplosives Eigenleben, bei dem dieses mal mehr Wert auf die Death-Metal Elemente der alten schwedischen Schule gesetzt wird, wird zusätzlich durch das auf 14 Mann aufgestockte Shadow Philharmonics Orchester unterstützt, weshalb die Platte noch ausgereifter wirkt, ohne jedoch den unheimlichen, düsteren, gespenstischen und unverkennbaren Sound zu verlieren.
Zahlreiche groovige Einlagen verpackt in dichten Melodien, in denen des öfteren Bläser, Streicher und Chöre zu vernehmen sind, führen zu einer filmischen und bombastischen Atmosphäre, die deutlich Lovecrafts Einfluß unterliegt.
„Carpathia“ nimmt epische Ausmaße an ohne allerdings unnötig in Länge auszuschweifen. Allen B.’s dunkle, klare Stimme und die dramatischen, krachenden Melodien gelangen sofort ins Ohr und sind von beeindruckender sagenumwobenen Härte gekennzeichnet. Durch die attackierenden und sägenden Gitarren, bedrohlichen Melodien, Heavy-Solos, massiven, schnellen und speerigen Riffs, den mitreißenden Sound und die treibende Rhythmik ist das Kopfwackeln garantiert.
Ein mächtiges und zugleich majestätisches Meisterwerk, das nahezu nur Schönheit und Furcht ausstrahlt und den Vorgänger nochmals übertrifft!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brett, die Zweite !!!, 15. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Carpathia (Audio CD)
Wer das Debutalbum (ein Wahnsinnsteil) kennt, der wird sich auch hier zuhause fühlen denn Carpathia ist keinen Deut schlechter. Auch hier ist das ganze Werk wieder in wunderbare Horrorstimmung verpackt, CD und Booklet sind ähnlich edel designed wie beim Erstling und auch die Produktion steht "Deathship ..." in nichts nach. Jungs, genau so müsst ihr weitermachen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweiter Streich einer Ausnahmeband, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Carpathia Luxus ed (Audio CD)
Die Horrormusikanten um Ulf Theodor Schwadorf (Gitarrist, Bassist, Piano) und Allen B. Kostanz (Gesang, Schlagzeug) melden sich mit „Carpathia: A dramatic poem“ aus dem Reich des Grauens zurück, um erneut Angst, Schrecken und eine magische Atmosphäre zu verbreiten, die im Vergleich zu „The Deathship has a new Captain“ noch treibender, orchestraler, präziser, rockiger und härter ist.
Die beiden Kapitäne verlassen nun ihr Todesschiff und gehen als Höllenkutscher ans Land, um ein schauriges Gruselmärchen eines Mannes, der sich auf eine Reise begibt, um sein Schicksal zu finden, zu erzählen. Dem Hörer bietet sich mit „Carpathia“ beste Unterhaltung. Unterstützt vom kraftvollen und nach vorne drückenden Sound eröffnet sich ein wahrlich höllisches und episches Spektakel, in dem von Klassik bis hin zum Black Metal alles verarbeitet wird.
The Vision Bleaks pulsierendes und hochexplosives Eigenleben, bei dem dieses mal mehr Wert auf die Death-Metal Elemente der alten schwedischen Schule gesetzt wird, wird zusätzlich durch das auf 14 Mann aufgestockte Shadow Philharmonics Orchester unterstützt, weshalb die Platte noch ausgereifter wirkt, ohne jedoch den unheimlichen, düsteren, gespenstischen und unverkennbaren Sound zu verlieren.
Zahlreiche groovige Einlagen verpackt in dichten Melodien, in denen des öfteren Bläser, Streicher und Chöre zu vernehmen sind, führen zu einer filmischen und bombastischen Atmosphäre, die deutlich Lovecrafts Einfluß unterliegt.
„Carpathia“ nimmt epische Ausmaße an ohne allerdings unnötig in Länge auszuschweifen. Allen B.’s dunkle, klare Stimme und die dramatischen, krachenden Melodien gelangen sofort ins Ohr und sind von beeindruckender sagenumwobenen Härte gekennzeichnet. Durch die attackierenden und sägenden Gitarren, bedrohlichen Melodien, Heavy-Solos, massiven, schnellen und speerigen Riffs, den mitreißenden Sound und die treibende Rhythmik ist das Kopfwackeln garantiert.
Ein mächtiges und zugleich majestätisches Meisterwerk, das nahezu nur Schönheit und Furcht ausstrahlt und den Vorgänger nochmals übertrifft!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine vampiristische Mixtur aus Gothic-, Black- und Death Metal, 17. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Carpathia (Audio CD)
Mit einem dramatisch anmutendem Intro beginnt das zweite Album von THE VISION BLEAK und markiert sogleich unmißverständlich, mit welcher Neigung man es auf "Carpathia" zu tun hat. Diejenigen, die bereits mit dem Debutalbum "The Deathship Has A New Captain" vertraut sind, können mit "Carpathia" nichts falsch machen. Im Grunde ist alles beim alten geblieben, mal abgesehen natürlich von üblichen Entwicklungserscheinungen wie ausgefeilteres Songwriting inklusive mehr Tiefgang.

In sehr kraftvollem Soundgewand gehüllt, präsentieren THE VISION BLEAK ihre eigenwillige Mischung aus Gothic Metal, Black Metal, und Death Metal. Als Oberbegriff sollte man hier schlicht und ergreifend die Bezeichnung Dark Metal verwenden, denn genau das ist die Musik. Dunkel und erhaben. Man könnte auch klischeehaft von Vampirmusik oder Vampirmetal sprechen, darf diese Begriffe aber keineswegs abwertend verstehen. THE VISION BLEAK bewegen sich in ihrem Metier sehr sicher und befriedigen nahezu alle Gelüste, welche die praktizierte Sparte fordert.

Mit viel Bombast, sehr fein ausgeklügelten Melodien, einer Menge musikalischer Abwechslung inklusive einer gelegentlichen weiblichen Engelsstimme und genredienlichen Instrumenten wie einem melancholisch klingendem Klavier, einer Kirchenglocke und natürlich den üblichen Streichern, vollziehen THE VISION BLEAK auf "Carpathia" den souveränen Schritt zur Perfektion ihrer Ideen.

Hauptsächlich in normalem- bis Midtempo vorgetragene Musik und mit dunkler Gothic-Stimme veredelt, erzählt "Carpathia" seine dunkle Geschichte und präsentiert vorzüglich das fein säuberlich ausgearbeitete textliche Konzept über "die schicksalhafte Geschichte eines Geschäftsmannes, der die im fernen und fremden Carpathia liegenden, altehrwürdigen Besitztümer seiner Familie erbt". Der Hörer begleitet den jungen Mann auf seine Reise durch schauerliche Bergwelten und andere düster exotische Szenarien. Sicherlich keine neue Idee, aber zielsicher und fesselnd umgesetzt.

"Carpathia" ist ein rundes und somit gutes Album geworden, das zwar keine neuen Maßstäbe zu setzen vermag, jedoch als fein ausgeklügeltes Werk anzuerkennen ist. Wichtig ist einfach, ein gutes Album an den Start zu bringen und das haben THE VISION BLEAK geschafft.

Liebhaber gepflegten Dark Metals und Gothics dürfen ohne zu zögern zugreifen, aber natürlich auch Vampirfreunde und aufgeschlossene Death Metaller sind eingeladen, ein Öhrchen zu riskieren; kann jedenfalls nicht schaden…
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Carpathia
Carpathia von The Vision Bleak (Audio CD - 2005)
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