Kundenrezensionen


9 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NEU! . . . wegweisend oder einfach nur Ramsch?
Man muss NEU! nicht mögen. Ich kann es durchaus verstehen, wenn einem die Musik mit ihren Soundmantras einfach zu monoton und abgedreht ist! Traditionelle Songstrukturen sucht man vergebens und einen Bass übrigens auch. Der Gesang ist meistens nur schwer zu ertragen und die Klangkollagen einiger weniger Stücke sowieso. Und warum dann 5 Sterne? Keine Ahnung,...
Veröffentlicht am 7. Mai 2010 von JayJayJay

versus
12 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ohne Worte
Als Dreikäsehoch hatte ich das zweifelhafte vergnügen, dieses Album regelmässig mithören (zu müssen). Was dieses Album eigentlich soll, ist mir bis heute schleierhaft. Da wurde Anfang 1972 ein paar Tage lang elektronisch experimentiert ohne zu einem sichtbaren Ergebnis zu kommen. Und dies kam dann auch auf Platte - Fertig war das Wunderwerk! Und...
Veröffentlicht am 30. April 2003 von Dani Rocksaurier


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NEU! . . . wegweisend oder einfach nur Ramsch?, 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Man muss NEU! nicht mögen. Ich kann es durchaus verstehen, wenn einem die Musik mit ihren Soundmantras einfach zu monoton und abgedreht ist! Traditionelle Songstrukturen sucht man vergebens und einen Bass übrigens auch. Der Gesang ist meistens nur schwer zu ertragen und die Klangkollagen einiger weniger Stücke sowieso. Und warum dann 5 Sterne? Keine Ahnung, ich liebe das Album einfach und kann noch nicht mal sagen warum . . . wahrscheinlich weil eine Begründung völlig absurd klingen würde. Ich werde auf jeden Fall einfach nicht müde, die Scheibe zu hören. Der größte Teil ist einfach zum Niederknien. Nicht unbedingt schön aber verdammt gut.

Fazit: Es war ein Segen für die internationale Musikwelt, dass der Deutsche Markt zu Beginn der 70er für die großen Firmen noch nicht von Interesse war. Da wurde fröhlich draufloseperimentiert, dass sich die Balken bogen, was mit der gewinnorientierten Kontrolle von oben gar nicht möglich gewesen wäre. Wenn man wie ich als Spätgeborener dann mit dem Krautrock von damals konfrontiert wird, muss man mitunter schon zäh sein, um sich da rein- und durchzuhören. Da gibt es gemessen an unseren heutigen Hörgewohnheiten unbestritten jede Menge Schrott, der einem wahrlich die Schuhe auszieht. Kann man sich aber darauf einlassen und versucht man sich zudem in die Zeit reinzuversetzen und sich vorzustellen, wie die Musiklandschaft damals aussah, bekommt die ganze Geschichte einen anderen Anstrich!
Es fiel mir schwer, aber letztendlich muss ich zugeben, dass viel Krautiges aus den 70ern die Entwicklungen der 80er, 90er und 2000er tatsächlich vorweggenommen hat. Und wenn es nur Soundfetzen, Klangkollagen, oder Rhythmusmuster sind, die sich bei den sogenannten modernen Bands immer wieder finden. Um nur ein Beispiel zu nennen: John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers, für mich unbestritten einer der besten, weil vielseitigsten Gitarrist überhaupt, wird nicht müde, in seinen Interviews auf den maßgeblichen Einfluss des NEU!-Gitarristen Michael Rother zu verweisen. Und tatsächlich kann man bei genauem Hinhören einige Parallelen erkennen. Und so etwas nenne ich wegweisend . . .
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Nicht nur) musikhistorisch wertvoll, 11. Januar 2011
Von 
Thomas Meyer (am Harz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich, wie kreativ und impulsgebend die deutsche Musikszene Anfang der 70`er Jahre war, und wie sehr dies offensichtlich in Vergessenheit geraten ist.

Auf den 3 zwischen 1972 und 1975 entstandenen Alben der Gruppe NEU! (Duo aus den Ex-Kraftwerk-Mitgliedern Klaus Dinger und Michael Rother) finden sich bereits Klänge und Strukturen, die später in Musikrichtungen wie Ambient, Punk/New Wave und Progressive-/Postrock Verwendung fanden bzw. immer noch finden. Markenzeichen der Band sind u.a. die oftmals treibenden, sehr gleichförmigen 4/4-Rhythmen, die damals noch mit echten Drums gespielt wurden (dafür wurde der Begriff "Motorik-Beat" erfunden), Rothers filigrane Gitarrenarbeit und elektronische Klangexperimente. Daraus ergeben sich in den besten Momenten geradezu hypnotisch, Matra-artig wirkende Sounds, die schonmal jenseits der 10-Minuten-Grenze enden können, jedoch nie beliebig oder gar langweilig wirken, da Variationen in Tonart, Lautstärke und Geschwindigkeit immer wieder für Abwechslung sorgen. Paradebeispiele hierfür sind ihre wohl bekanntesten Stücke "Hallogallo" und "Für Immer". Die wenigen Stücke mit Gesang sind "etwas abgedrehter", allerdings nicht minder stilbildend, denn hier wird das vorweggenommen, was später gemeinhin als "britische Erfindung" gelten sollte, nämlich "Punk" oder auch "New Wave" (auch einige Sachen der "Neuen Deutschen Welle" hätte es ohne NEU! sicherlich so nicht gegeben -man führe sich nur mal Joachim Witts "Goldener Reiter" oder Rheingolds "Dreiklangsdimensionen" vor Augen bzw. Ohren...-).

Viele Musiker nennen NEU! als Inspirationsquelle (David Bowie, Brian Eno, Oasis, Sonic Youth, Thom Yorke/Radiohead, Iggy Pop, John Frusciante/Red Hot Chili Peppers, John Lydon/PIL etc.). Steven Wilson von der derzeit wohl angesagtesten Progressive-Rock-Band "Porcupine Tree" schreibt gar : "The Neu! Classic "Hallogallo" is one of my top 5 desert island discs".

Was damals den häßlichen Begriff "Krautrock" erhalten hat, gilt heutzutage also immer noch als stilbildend und wegweisend. NEU! hat es allerdings geschafft, damals nicht nur etwas "Neues" sondern gleichzeitig auch "Zeitloses" zu schaffen. Diese Musik kann man auch heute noch (oder gerade heute wieder?) sehr gut hören, da der Anteil dessen, was man gemeinhin wohl mit "Krautrock" assoziiert (etwas eher amateurhaftes, jazzig, frickelig, abgedrehtes) sehr gering ist. Hier ist nichts "Jam-artig" improvisiert sondern alles nachvollziehbar strukturiert und überwiegend sehr melodisch gehalten.

Am zugänglichsten der 3 Alben ist sicherlich "NEU! 75". Am ehesten verzichtbar wohl "NEU! 2" (obwohl darauf das vielleicht beste NEU!-Stück "Für Immer" und das von Tarantino für "Kill Bill" verwendete "Super 16" ist).

Meine persönliche Einstufung wäre "Neu!" (1972) 4 Sterne, "Neu! 2" (1973) 3-4 Sterne, "NEU! 75" 4-5 Sterne (zuzüglich jeweils gedanklich einen halben Stern für den Kultcharakter).

Herbert Grönemeyer (noch ein Neu!-Fan) sei Dank, wurden die Alben 2001 erstmals auf CD veröffentlicht. Die Tonqualität ist dank des Remasterings bei allen CD`s gut. Der Klang ist sauber und schön transparent. Allerdings ist gerade in leisen Passagen doch durchweg ein deutliches Rauschen vernehmbar. Da jedoch die Originalbänder zur Verfügung standen und Dinger und Rother am Remastering mitgewirkt haben, gehe ich davon aus, dass ein noch besseres Klangbild einfach nicht möglich war. Vermutlich liegt das an der damaligen Aufnahmetechnik oder man wollte nicht, dass ein Rauschfilter Details mit wegbügelt.

Empfehlenswert sind auch Rothers Solo-Scheiben (v.a. "Sterntaler" und "Flammende Herzen", aber auch "Traumreisen" und die letzte aus 2004 -mit Herbie als Gastvokalist-) und Dingers Nachfolgeprojekt La Düsseldorf (CD "Düsseldorf" von 1976 -2005 ebenfalls remastered- und der Track "Rheinita" von "VIVA" 1978) sowie als Bandprojekt in der Tradition von NEU! (mit denen Rother auch schon zusammen aufgetreten ist) die Secret Machines (Anspieltipps "First Wave Intact", "Alone, jealous and stoned" und "All at once").
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, 20. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Zugegeben, die Drogen und der Zeitdruck haben Spuren hinterlassen. Dennoch rechtfertigt allein das kreative Potential der Platte eine 5-Sterne-Bewertung. Die konsequent bis radikal minimalistischen Arrangements schaffen Abwechslung allein durch diffizile Klangstrukturen und Schichtung unterschiedlicher Klangfarben. Auch das technische Niveau der Musiker ist beeindruckend. Melodien oder Songstrukturen spielen weniger eine Rolle, eher die Variation des (nur scheinbar) immer gleichen bestimmt das Geschehen. Toll ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krautrock der Meister Klaus Dinger und Michael Rother, 4. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Ich bin zwar kein allzu großer Genre-Kenner, aber die Neu!-Alben gehören für mich klar zu den Meilensteinen des Krautrock.
"Hallogallo" ist ein typischer Krautrocksong. Über einem Grundrhythmus von Bass und Schlagzeug wird hier mit Gitarre improvisiert. "Sonderangebot" ist ein experimenteller Track, damals vielleicht aufgrund mangelnder technischer Möglichkeiten revolutionär, doch heute als Song nicht brauchbar (Ich frage mich, wer sich ein vierminütiges, monotones Gebrumme anhören will.) "Weissensee" erfüllt wieder die Erwartungen, es ist ein eher ruhiger Track mit einer fast schon sphärischen Melodie. "Im Glück" enthält eine verlangesamten Melodiepart aus "Weissensee", ist im Allgemienen aber experimentell, aber nicht so monoton wie "Sonderangebot". Harte Gitarrenriffs dominieren dagegen in "Negativland". Mir gefällt hier besonders, wenn der Rhythmus mitten im, und gegen Ende des Songs schneller wird. Mit "Lieber Honig" konnte ich mich bisher nicht so gut anfreunden, aber Klaus Dingers eigenartiger Gesang sei hier mal besonders hervorgehoben. Sehr beachtenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grossartiger Krautrock, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
hier wird das Hypnotische repetitiver Tanzmusik so schlagend demonstriert wie sonst nur bei Can oder Velvet Underground. Der gnadenlos vorantreibende Teppich aus Bass und Schlagzeug wird durchGitarren ergänzt, die an Schwerelosigkeit nicht zu übertreffen sind. Die zwei Ambientstücke haben mich weniger überzeugt. Neu!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einflußreicher Klassiker mit hervorragendem Standing aus eigener Kraft!, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Schickt man Google mit dem Stichwort "Neu!" auf die Suche, spuckt es einem als Erstes die Adressen von Online-Partnervermittlunge aus. Sign o'the times. 1972, als "Neu!", das als eins der zentralen Krautrock-Alben gilt, erschien, gab es sowas noch nicht. Das Cover mutet aus heutiger Sicht naiv an. Wirkt wie altbackene Sponti-Subversion, diese absichtliche Nicht-Nutzung der zur Verfügung stehenden Fläche (und man bedenke: Damals war ebendiese Fläche 30 x 30 cm groß!). Man hätte ein schönes Foto oder eine psychedelische Malerei draufmachen können. Statt dessen steht da nur "NEU!", und fertig ist die voll hintergründige Zeitgeist-Kritik: Hauptsache, etwas ist neu, und die Inhalte werden auf die Plätze verwiesen. PUBLIC IMAGE LTD. brachten 1986 eine Platte auf den Markt, deren Cover die große blaue Inschrift "album" (bzw. "compact disc", bzw. "cassette") zierte - und sonst beinah nichts. Ich weiß, daß ich das damals witzig fand, sobald ich mir vorstellte, wie John Lydon es AUSSPRICHT. Als Gag war's mir eigentlich damals schon zu platt, aber heutzutage, als Spät-Entdecker von Neu! weiß ich, wo's herkommt. Ein Aha-Erlebnis.

Wenn man anschaulich machen möchte, wie eine bestimmte Musik von einer bestimmten Band ist, benutzt man gern Vergleiche. Bei diesem Album kann man das auch tun, nur daß Vieles von dem, was sich anhört wie "Neu!" erst nach Neu! gekommen ist. Man nehme nur einmal das Stück "Negativland": Nachdem der erste Schreck über das harsche Preßlufthammer-B-B-Bernhard-Intro verdaut ist (das umso heftiger losrattert, weil man vorher noch vom Zen-Wasserrauschen des Tracks "Im Glude" benüsselt war), hören wir Gitarrentexturen, deren Tonalität sich unter dem Joch eines brutal eingestellten Phasers verbiegt. Bald setzt die Rhythmusgruppe ein: Ein stoischer Motorik-Beat, eine eher gitarrenartig mit dem Plektrum angerissene Baßgitarre. Klingt wie? Wie manche P.I.L.-Sachen auf der "Metal Box" [1979], die ja ihrerseits als wegweisend gilt! Ich habe auf die Schnelle keine Belege dafür gefunden, daß NEW ORDERS Peter Hook Neu!-beeinflußt ist, aber Baßsound und -spielweise auf "Negativland" erinnern stark an ihn. NEGATIVLAND heißt außerdem eine kalifornische Experimental-Rockband, die 1991 ziemlichen Ärger mit Island Records bekam, weil sie eine Single mit dem Titel U2 veröffentlichte und Island sich Sorgen um potentiell fehlgeleitete U2-Konsumenten machte. Der Rechtsstreit brachte die Gruppe (und das verdienstvolle Plattenlabel SST) beinah um ihre Existenz.

Oder das über zehnminütige "Hallogallo", das viele als bestes Neu!-Stück betrachten: Herrlich, dieser unangestrengt und metronomisch geklöppelte, von Konrad Plank staubtrocken produzierte Beat! Einen Ton, einen Groove, mehr braucht es manchmal nicht, wenn der Hörer sich einläßt, der Sound stimmt und das Arrangement einen fesselt. Psychedelisch singende, modulierende Feedbacks, schmatzende Wah-Wah-Klicks und ein sich wiederkehrend in den Vordergrund spielendes Riff-Rudiment sind die wesentlichen Bestandteile dieses Tracks, der auch 20 Minuten lang sein könnte, ohne daß Langeweile aufkäme. TRANS AM aus Washington DC haben einen Großteil ihres gesamten Konzeptes aus Stücken wie diesem, und auch die Soundästhetik von SONIC YOUTH versteht man besser, nachdem man Neu! gehört hat. Sonic Youth hatten 1988 auf ihrem absichtlich abseitigen "Whitey Album" eine Art Hörspiel mit dem Titel "Two Cool Rock Chicks Listening To Neu!".

Also nur Musik, die über ihre historische Strahlkraft funktioniert? Keineswegs. Neu!s erste Platte steht trotz aller Spuren, die sie im Werk cleverer Nerd-Kapellen hinterlassen hat, immer noch hervorragend aus eigener Kraft. Und die Geräusch-Tracks müssen sein! "Souderounjelul" hört sich an wie ein stark equalisiertes, wiederum durch den Phaser geschicktes Crash-Becken, wahrscheinlich mit Fellklöppeln betrommelt. Soundaroundgelulle?! Befremdlich, dieser onomatopoetische Titel, aber genau so klingt der Track! Man kann das für sich genommen gut finden (Viele tun's nicht.), aber im Album-Kontext machen solche Irritationen extrem Sinn, weil sonst der Wohlklang überwiegt und am Ende vielleicht doch alles zu sehr nach Meditationsrock klingt. Und auch das abschließende "Lieber Horig" muß sein, weil es die menschliche Stimme ALS SOUND (nicht als Gesang) mit hineinbringt. Erst kürzlich erschien eine Platte von RUSSIAN CIRCLES mit Instrumentalmusik und einem Rausschmeißer, auf dem es elektronisch stark verfremdete Gesang zu hören gab. "Lieber Horig" ist viel radikaler, eher wie völlig rudimentarisierte Jane Birkin - oder eben wie eine ganz frühe Vorstufe von RADIOHEAD in ihrer post-"OK Computer"-Phase
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich !, 5. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Nach jahrelangem Hick-Hack ist sie endlich da! bisher nur als absolut rare Sammler-LP oder als Bootleg zu haben, sind die ersten 3 NEU! scheiben auf H.Grönemeyers "GROENLAND"-Label erschienen. Für alle alten Fans sind die Werke von Rother/Dinger absoluter Kult. Aber auch Musikfreunde, denen NEU! nicht bekannt ist, sei die Platte der Band, die selbst Vorbild für solche Größen wie Brian Eno und David Bovie ist, ans Herz gelegt. Also : Kaufen, Anhören, Abheben !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neu oder doch alt?, 18. Juni 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Ihr zweites Album, Neu! 2, bietet einige der frühesten Beispiele von Remixing in der Popmusik. Die Gruppe entschied sich, die Anzahlung ihres Plattenlabels zum Erwerb diverser Instrumente zu nutzen, um so ihre musikalischen Grenzen zu erweitern. Das verbleibende Geld reichte lediglich zur Fertigstellung von ausreichend Material für etwa ein halbes Album. Die Plattenfirma weigerte sich, Rother und Dinger weiteres Geld zu geben, da sich bereits das Debütalbum nicht gut verkauft hatte, und man nicht riskieren wollte, viel Geld für ein Album zu zahlen, das vermutlich ein kommerzieller Flop werden würde. Um den Mangel an weiteren Aufnahmen zu beheben, füllte die Band die zweite Seite des Albums mit neu gemischten und modifizierten Fassungen der beiden Stücke von der zuvor veröffentlichten 'Neuschnee'/'Super'-Single. Der Remix Super 16 wurde später in einigen Filmsoundtracks eingesetzt, unter anderem von Jimmy Wang Yu und Quentin Tarantino (in Kill Bill).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ohne Worte, 30. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Neu! (Audio CD)
Als Dreikäsehoch hatte ich das zweifelhafte vergnügen, dieses Album regelmässig mithören (zu müssen). Was dieses Album eigentlich soll, ist mir bis heute schleierhaft. Da wurde Anfang 1972 ein paar Tage lang elektronisch experimentiert ohne zu einem sichtbaren Ergebnis zu kommen. Und dies kam dann auch auf Platte - Fertig war das Wunderwerk! Und NEU! waren damals wirklich Neu.
Legten sie doch bereits die Bahnen für z.B. Kraftwerk. Wie zugedröhnt diese Krautrocker damals sein mussten, wagt man nur zu erahnen. Speziell der letzte Song mit dem gottbegnadeten Gesang sucht auf diesem Planeten Seinesgleichen. Und genau dafür gibts einen zweiten Stern.
Unglaublich - Unvergesslich - Unbeschreiblich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Neu!
Neu! von Neu! (Audio CD - 2001)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen