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am 23. September 2005
Als ich die ersten Minuten von The Grudge im Kino gesehen habe, wurde ich immer kleiner. Ich hatte ein wahnsinnig mieses Gefühl, als ich zum ersten Mal dieses furchtbare "knättern" in den Lautsprechern hörte. Ein knättern was so ein unangenehmes Gefühl ausgelöst hat. Als jedoch dann auch noch dieser schrecklich aussehende Körper auf der Leinwand zu sehen war, war der Film für mich schon so gut wie gelaufen. Ich habe mich innerhalb der ersten 20 Minuten so oft erschreckt, dass ich kaum noch auf die Leinwand sehen konnte vor Angst, mich wieder zu erschrecken ;)
Es handelt sich bei The Grudge natürlich um einen Horrorfilm, einem Horrorfilm, der auf die Psyche des Zuschauers geht und das gekonnt. Die Machart ist ähnlich gestaltet wie "The Ring", jedoch für meine Begriffe einen Tick heftiger und gruseliger. Die Bilder sind teilweise sehr extrem, jedoch ist das Gute, das man kaum oder gar keine Blut- und Splatterszenen sieht.
Für mich ist The Grudge absolut empfehlenswert. Aber vorsicht, nicht allein im Dunkeln ansehen... Ach ja, und die Heimkinoanlage schön aufdrehen :)
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am 15. August 2005
Bei diesem Film läuft einem von der ersten Minute an die Gänsehaut über den Rücken und man sieht knarrende Bodendielen plötzlich mit ganz anderen Augen ...
Die Studentin Karen (Sarah Michelle Gellar), die seit kurzem mit ihren Freund in Japan lebt, arbeitet für einen sozialen Dienst und wird in das Haus einer alten Frau gerufen. Sie soll dort ihre Mitstudentin Yoko vertreten, die an diesem Tag nicht zur Arbeit erschienen ist. Was sie nicht weiss: Yoko ist dort unter sehr misteriösen Umständen verschwunden. Vom ersten Moment an hat Karen das Gefühl, dass etwas nicht stimmt in dem Haus. Die Patientin spricht nicht und benimmt sich sehr seltsam. Dann hört sie seltsame Geräusche und sie findet einen kleinen Jungen, der unerklärlicherweise in einem Schrank eingesperrt ist. Als die alte Frau plötzlich stirbt, weiss sie, dass sie in Lebensgefahr schwebt.
Die Polizei wird zum Haus gerufen und findet auf dem Dachboden die beiden Besitzer des Hauses, die ebenfalls vermisst wurden, scheinbar wurden sie ermordet. Karen beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen und im Internet über das Haus und die Vorgänge darin zu recherchieren. Dabei stösst sie auf eine Familientragödie: vor drei Jahren hat dort ein Mann seine Frau, seinen Sohn und dann sich selbst umgebracht. Ein japanisches Sprichwort besagt, dass an einem Ort, wo jemand aus Hass getötet wurde, für immer ein Fluch ruht ... für Karen beginnt ein Kampf um Leben und Tod.
Der Film ist sehr spannend, wer "The Ring" kennt wird sich immer wieder an Samara erinnert fühlen, die hier als Reinkarnation in Gestalt der getöteten Ehefrau umherschleicht und von den Lebenden Besitz ergreift. Sehr gut gemacht sind die Retrospektiven, die dem Betrachter im Laufe des Films helfen, die Puzzleteile zusammenzufügen.
Allerdings bin ich nicht sicher, ob man diesen Film in einem Atemzug mit "Sixth Sense" oder "The Others" nennen darf / sollte, da der Film teilweise einfach nur krass und überzogen ist.
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am 26. Januar 2006
Die Grundidee ist einfach erklärt: In einem Haus sind schreckliche Dinge passiert, die Beteiligten sind tot, aber das Böse lebt in diesem Hause fort, sehr zum Leidwesen aller die in ihm wohnen oder ein- und ausgehen. Das ist auch der Plot von Amityville Horror, zu dem ich mich hier nicht weiter äussern will (ist er auch nicht wert), ausserdem erinnert hier einiges an Ring.
Wer jetzt denk ich würde nur ausholen um den Film total zu verreissen, der irrt gewaltig. Ich fand ihn atmosphärisch toll, nervenzerfetzend spannend und hab mich echt gegruselt (hab nebenbei fast meinen Hund auf der Couch zu Tode gedrückt weil sonst niemend da war). Ausserdem war es ein schönes Wiedersehen mit meiner kleinen Buffy. Spoiler:
Einzig das Ende hätte ein wenig origineller sein können. Nachdem es offenbar wurde dass die Wirkung des Bösen nicht auf das Haus beschränkt war und als Karen dann am Ende noch lebt, war es klar wie die letzten paar Minuten ablaufen würden. Trotzdem: Super Japanischer Horror, den selbst die Amis nicht versauen konnten. So, und jetzt bin ich neuguerig auf das Original...
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am 9. November 2006
Eines Vorweg : Ich bin kein Fan dieses Genres, ich bin - sozusagen - per Zufall auf diesen Film gestossen. Aber : Welch angenehme Überaschung - dieser Film ist Horror der Extraklasse. Vom Beginn weg versteht es der Regisseur Spannung aufzubauen, die den Zuseher bis zum (bitteren) Ende nicht mehr loslässt. Wunderbarerweise und Gottseidank kommt der Film fast komplett ohne plumpe Effekte aus. Wer also Filmblut und Kettensägen erwartet wird enttäuscht sein. Dieser Film arbeitet nach dem Grundsatz : Die wahren Abenteuer sind im Kopf... Grandios der Einfall des Regisseurs mit dem unheimlichen, knarrenden, schnarrenden Geräusch. Ich wusste bis zu diesem Film nicht, dass man sich vor einem Geräusch fürchten kann. Alles in Allem ein wunderbarer "fürchterlicher" Film, der einem auch nach dem Abspann nicht loslässt. Mein Tipp : In finsterer Nacht alleine ansehen und dann in einen dunklen Keller gehen. Wenn Sie dann noch dieses spezielle Greäusch hören garantiere ich Gänsehaut und eine schlaflose Nacht...
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am 7. Januar 2015
Nein, ich bin kein Bewunderer von Sarah Michelle Gellar.
Ja, ich bin immer etwas misstrauisch bei amerikanischen Remakes von Horrorfilmen aus anderen Breitengraden.
Und so ist natürlich das Naserümpfen mancher Kritiker in gewisser Weise, ob der westlichen Neuauflagen von "The Ring" oder hier dem Asian Schocker "Ju-On" durchaus nachvollziehbar.
Doch wer, wie ich "The Grudge- Der Fluch" damals ohne Kenntnis des japanischen Originals vor 10 Jahren im Kino sah, dem wird der Film als einer der wenigen wirklich angsteinflössenden Streifen in Erinnerung geblieben sein. So furchterregend mit Erwartungshaltungen spielend, jedes Interieur, jede dunkle Ecke und knarzende Treppendiele zu einem alpraumhaft bedrohlichen Schrecken hochstilisierend- das ist ein sehr seltener filmischer Glücksfall.
"The Grudge" hat mich damals eines der wenigen Male im Kino die Hand vor die Augen halten lassen, und auch jetzt im hoffentlich auch klanglich gut ausgerüsteten Mäusekino sind die Angstschauer für jeden vorprogrammiert .
Vielleicht ist "The Grudge" dem japanischen Original unterlegen, aber dann sprechen wir hier von Marginalien, denn ebenfalls wie "Ju-On" bietet "The Grudge" astreine Schockerfahrung, irreale unheimliche Doppelbödigkeit, raffiniertes Spiel mit Raum und Zeitebenen und eine dichte Intensität, die atemlos macht.
Maßgeblich für das hohe Spannungsniveau ist natürlich , daß Regisseur Takashi Shimizu, der Erfinder des Originals, hier selbst die Regie bei dem Remake übernahm. Maßgeblich auch, daß er den Film erfreulicherweise nicht nach Amerika verlegte, sondern in der, für westliche Augen sowieso schon geheimnisvoll unnahbaren fernöstlichen Kulisse, belässt.
Takashi Shimizu tut ein weiteres, was tatsächlich Seltenheitswert hat: Er überrascht.
Gleich in den ersten fünf Minuten schockt er mit völliger Unberechenbarkeit, und das mit einem teuflischen Gleichmut, die dem Zuschauer bereits hier sämtliche bekannte Sehgewohnheiten und herkömmliche Dramaturgie-Erwartungen ausbleut..
So werde ich mich natürlich für Erstseher strengstens mit einer Inhaltsangabe zurückhalten.
Doch wenn wir zu Anfangs Bill Pullmann sinnend über die Balkonbrüstung eines Hotels in die Weite blicken sehen, wird von einer Sekunde auf die andere, der Horror in grausiger Banalität zuschlagen.
"The Grudge" erstaunt, erschreckt schon hier bis ins Mark. Ab jetzt gibt es keine Gnade mehr.
Das dunkle Filmopus entwickelt in langsamen, schleichenden oft verwirrend bösartigen, parallelen Handlungssträngen eine unentrinnbare Sogkraft.
Im Zentrum steht die junge Krankenschwester Karin, angehende Ärztin und Pflegerin in einer psychatrischen Einrichtung mitten in der hektisch, unübersichtlichen Metropole Tokio.
Eine Stadt, die nie schläft, dem Fortschritt, der steten irrlichternden Mobilität verfallen ist, und doch auch eine Stadt die, und diese Ambivalenz sorgt für einen großen Teil der mystischen Atmosphäre auch noch von uralten japanischen Mythen um Geisterglauben und böse Flüche durchdrungen ist.
Die Seelen von Menschen, die in Kummer und Gram starben , finden keine Ruhe, kehren immer wieder zu dem Ort ihres Todes zurück,ziehen die Lebenden mit ihrer grauenhaften Manifestation hinunter in den Abgrund des Wahnsinns.
Karin wird eine neue Patientin zugeteilt.
Eine betagte Amerikanerin, die abgeschieden in einem verwinkelten Haus auf Pflege angewiesen ist.
Eigentlich ist die bettlägerige Frau in der Obhut ihrer Kollegin, der Pflegerin Yoko.
Doch diese hat sich schon seit Tagen nicht mehr zum Dienst gemeldet.
Als Karin in die Totenstille des Hauses eintritt, umfängt sie die lauernde Ahnung von Gefahr.
Schleichend manipulativ schwebt die Kamera durch das Interieur.
Nur wir Zuschauer wissen hier bereits durch die geschickt verflochtene Erzählstruktur, was mit Yoko geschehen ist.
Eine Treppe, ein Dachstuhl, ein entsetzlich verzerrtes Gesicht mit schwarzen Augenhöhlen im Licht der Taschenlampe.
Karin befindet sich in einem fluchbeladenen Haus, umgeben von einer finsteren Macht, einem bösartig dämonischen Griff aus dem Jenseits, dem viele Menschen schon zum Opfer fielen.
Die stete Ahnung neuen Entsetzens, in Verbindung mit hervorragend pointierten äußerst wirkungsvollen Stilmitteln, wie nervenzerfetzende Geräuscheffekte, ein Stampfen, Dröhnen, ein leises Knacken, lädt jede Minute auf mit drastischem Grauen zum in den Sitz verkrallen.
"The Grudge" spielt gnadenlos perfekt auf der Klaviatur des Schreckens, setzt nur ganz prägnant und dafür umso nachhaltiger visuelle Schockeffekte ein und überzeugt formal auf ganzer Ebene. Wenn die Nerven so strapaziert sind, dass nur ein Rascheln von Blättern, der Anblick schwarzen Haares, einer leere Badewanne für kalte Angstschauder ausreichen, dann hat ein Horrorfilm wohl alles richtig gemacht. Szenen, die im Gedächtnis bleiben.
Ein teuflisches halbnacktes Kind, verzerrt und wimmernd über die Treppenstufen kriechend, blutunterlaufene Augen, eine Flucht durch ein Treppenhaus verfolgt von Geräuschen, als unerbittlichen Todesboten,
Einfallsreich , fast schon David Lynch würdig reist uns der Film jedwede Orientierung weg, laufen verschiedene surreale Zeit- und Realitätsebenen, Rückblenden Traumsequenzen ineinander.
Explizite Gräueltaten, oder gar aufgesetzte schnelle Schnitte und Hektik braucht "The Grudge" nicht. Denn anstatt auf platten Effekt- Overkill zu setzen, ist es die im wahrsten Sinne schreckerstarrt unheilvolle Atmosphäre in jedem einzelnen Bild, die den Zuschauer letztendlich mit zitternden Knien aus dem Sesseln kriechen lässt. Unzählige Male verstört "The Grudge" einfach nur mit Stille und lang ausgespielten Szenen der nervösen Erwartung. Freilich einer Stille, die in ihrer monströsen Aufgeladenheit die Kehle zudrückt.
Die Angst als überbordendes Gefühl, die Gefahr durch das Nicht Vorhersehbare- das erzeugt dieses alptraumhafte Meisterstück perfekt.
Mehr als eine wirklich eisige Schockerfahrung will der Film nicht sein, und dass er genau das hundertprozentig erreicht, damit hebt er sich schon weit aus dem Gros unzähliger ähnlicher Horrorproduktionen heraus.
Vergessen habe ich "The Grudge" bis heute nicht. Der vorsichtige Blick in jede dunkle vermeintlich leere Zimmerecke, der scheue Kontrollgang durch das gähnend leere eigene Treppenhaus ist anschließend angebracht.
Ja, und auf den Dachboden, das ist versprochen, da gehen Sie , lieber Interessent, die nächsten drei Wochen nicht mehr.
Zu viel, was sich dort in der Schwärze der Dachgiebel regt.
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am 21. Juli 2008
nach dem erfolgreichen ersten teil bekommen wir hier von TAKASHI SHIMIZU einen genau so erfolgreichen zweiten teil.

ZUM INHALT:
es ist einige zeit vergangen, seit karen (SAHRAH MICHELLE GELLAR) den schrecklichen fluch durch niederbrennen des hauses stoppen wollte. verletzt und traumatisiert liegt sie seitdem in einem krankenhaus. zudem glaubt die polizei, sie habe ihren freund umgebracht. auf wunsch ihrer kranken mutter, reist nun karens schwester aubrey (AMBER TAMBLYN) nach tokio, um karen nach hause zu holen. doch schon kurz nach ihrer ankunft geschehen seltsame ereignisse, die sich aubrey nicht erklären kann. verzweifelt versucht nun auch sie hinter die mysteriösen geschehnisse von damals zu kommen. aber der schreckliche fluch hat aubrey bereits im visir und fordert weiter unschuldige seelen!

der zweite teil fängt da an wo der erste aufgehört hat und hat es wirklich in sich.
im zweiten teil sind (wie es sich für eine fortsetzung gehört) mehr schockmomente und mehr grusel, auch an spannung wurde hier nicht gespart,
so muss man den film bis zu letzten sekunde gucken um die story zu verstehen.
die schauspieler machen ihre arbeit wirklich sehr gut, aber leider stirbt SARAH MICHELLE GELLAR schon sehr früh im film, doch AMBER TAMBLYN macht ihre rolle auch sehr gut,
der film hat wirklich ein ende womit ich als horror-freak niemals gerechnet hätte, was jedoch sehr gut gemacht ist.
das ende scheint nach einem dritten teil und wie ich gehört habe soll dieser auch in planung sein.(cool, ich freue mich drauf)

ich verstehe nicht warum der film mehrere schlechte bewertungen hat, da dieser film wirklich ein sehr guter horror-film ist wie es ihn schon lange nicht mehr gegeben hat.
ich finde einfach jeder sollte ihn sich ankucken und anschließend sich selbst eine meinung bilden, ich kann jedoch den film nur weiter empfelen.

das ist mal wieder so ein film, mit alptraum-garanti.

(schauen sie nachts gründlich unter ihrem bett und kleiderschrank, nicht das sich der fluch darin versteckt)
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am 18. Juli 2005
Der Film hält alles, was er verspricht und spielt wie im japanischen Original an den gleichen Schauplätzen, wirkt aber durch Sarah Michelle Gallar und durch die extremer aufbauende, "westlichere" Spannung viel intensiver. Allein die Szene, wo der Chef des Pflegedienst seine vermißte Mitarbeiterin trifft, ist viel spannender umgesetzt als beim Original. Zur Zeit laufen wieder viele Filme mit "Spukhäusern" wie z. B. das Remake "Amityville Horror" oder "Boogyman", aber "The Grudge" ist eindeutig der beste. Das Geräusch, was SIE macht, läßt einem das Blut gefrieren und auch die Rückblende zur Entstehung des Fluchs drückt einen in den Kino/Fernsehsessel.
Als ich das Kino verließ, war mir richtig mulmig, also habe ich alles richtig gemacht.
Am nächsten Tag habe mir gleich die englische Originalversion bestellt. Mal abwarten, was der 2. Teil bringt.
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am 23. Oktober 2005
Ich bin zwar nicht der ultimative Horrorfilm-Kenner, aber die "wichtigen" Werke dieses Genres kenne ich, bzw. habe sie auch im DVD-Regal stehen. In der Regel finde ich solche Filme (wenn sie gut gemacht sind) unterhaltsam und spannend. Mehr nicht. Keiner der Filme, die ich seit langem gesehen habe, hat es geschafft, mir als erwachsenen Menschen wirklich Angst einzujagen.
Ein bißchen einen Eindruck von Grusel hat mir "Ring" gegeben, den ich wirklich sehr gelungen und spannend fand und der, wie auch "Der Fluch", ein Remake eines japanischen Originals ist. (Klare Empfehlung übrigens!) Nach dem Film war der Grusel aber auch relativ schnell weg.
"Okay", dachte ich, als ich "Der Fluch - The Grudge" im Regal stehen sah, "wenn der so gut ist wie "Ring" mache ich nichts verkehrt und sehe einen spannenden Film."
Ich hatte ja keine Ahnung....
Die Leute, die hier die Story bemängeln, haben schon recht: Ein Fluch, der auf einem Haus liegt und die Bewohner (u. Besucher) heimsucht, ist weder sonderlich originell noch tiefschürfend.
Nur spielt das für die Wirkung dieses Filmes nicht die geringste Rolle.
Mit krassen Bildern und grandiosem Sound versteht es der Film, das Nervenkostüm des Zuschauers sukzessive zu demontieren. Über die schauspielerischen Leistungen habe ich gar nicht soviel nachgedacht, da die Hauptdarstellerin des Streifens ohnehin die Atmosphäre ist.
Und die stimmt einfach.
Es wird viel mit Schockeffekten gearbeitet. Das ist einem schon sehr früh (genaugenommen seit dem DVD-Menü) klar. Man kann sich trotzdem nicht so richtig darauf einstellen. Selbst wenn man sie kommen sieht, jagen sie einem allein durch die unheimlichen Bilder und Geräusche einen gehörigen Schrecken ein. Man kann, anders als bei "Ring", nie richtig entspannen und manchmal mag man wirklich kaum hinsehen.
Der Horror ist erst nur im Fernsehen, breitet sich nach und nach im ganzen Raum aus und ist selbst nach dem Abspann noch präsent.
Natürlich muß man sich auch ein Stück weit darauf einlassen und ist es sicher auch ein Stück weit subjektiv, was einen erschreckt und was nicht.
Seit meiner Kindheit hatte ich es nicht mehr, daß ich von einem Film nicht schlafen konnte, sondern lieber das Licht eingeschaltet habe, um noch etwas zu lesen. ;-)
Ich spreche für diesen Film eine klare Empfehlung, wie auch eine klare Warnung aus. Er ist ein echtes Grusel-Erlebnis. Nicht übertrieben blutig und spannend bis zuletzt. Nicht der Story wegen, keinesfalls, sondern allein durch Atmosphäre. Warnen sollte ich all jene, die sich sowieso schon leicht gruseln und in einem gerade gekauften Gebrauchthaus wohnen, in dem es seltsame Geräusche gibt. ;-) Nein, kein Scherz: Ein echtes Unbehagen kann sich einstellen.
Wie gesagt, grusele ich mich eigentlich nicht leicht, aber ich habe habe einige Szenen noch deutlich in Erinnerung und selbst jetzt, zwei Tage nachdem ich den Film gesehen habe, bekomme ich davon eine (allerdings nur noch leichte) Gänsehaut.
Für Leute, die wissen, daß Gruselfilme nichts für sie sind, ist dieser Film wirklich nichts.
Null Sterne. Nicht ansehen! Alle anderen: Viel Spaß, aber ich habe euch gewarnt. ;-)
Vergleiche mit dem Original kann ich nicht ziehen, da ich das nicht kenne. Für die Bewertung des Filmes spielt das aber auch gar keine Rolle, denn nur weil das Remake nichts neues bietet, ist es ja nicht unbedingt schlechter. Und daß Leute, die das Original schon kennen, sich beim Remake weniger gruseln, ist auch nicht weiter überraschend. Das spielt für Leute, die das Original nicht kennen, aber natürlich ohnehin keine Rolle.
Ich verstehe irgendwie offenbar die FSK-Einstufungen überhaupt nicht. "Dawn of the Dead" z.B. hat (berechtigterweise) FSK 18. Ich fand den gut, aber eher auch... naja... komisch. Kein Film, den man ernst nehmen kann, der aber trotzdem Spaß macht. Hier muß man über die Horrorszenen eher schmunzeln.
"Der Fluch" dagegen ist ab 16, hat mich aber um Längen mehr und nachhaltiger erschreckt als "Dawn of the Dead" oder dergleichen. Für mich bisher der gruseligste Film, den ich je gesehen habe.
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am 27. August 2005
Ich habe lange überlegt, ob ich mir den Film angucke. Ich hatte erst seit einiger Zeit "The Ring" verdaut. Mein Neffe hat mich noch gewarnt, ich solle ihn ja nicht ansehen, dieser Film wäre noch gruseliger. Ich muss Ihm absolut Recht geben. "Grauen pur" kann ich nur sagen, ich trau` mich nicht mehr allein aufs Clo.
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am 20. April 2007
Zunächst muss man sagen, dass der Film wirklich spannend und mit vielen Schock-Elementen aufgebaut ist. Ich war sehr froh, dass ich nicht alleine zu Hause war...

Leider bleiben viele Fragen, die man sich als aufmerksame Zuschauerin stellt, unbeantwortet. Es versterben (im Rückblick) beispielsweise Charaktere, die zu einem späteren Zeitpunkt wieder auftauchen und sich - für den vermeintlichen Mord an ihnen selber - rächen. Es erschließt sich einem nicht, warum diese Charaktere wieder in die Handlung des Films einbezogen werden. Nur der Rache wegen macht keinen Sinn.

Dann verschwinden sang- und klanglos Darsteller, deren Verschwinden nicht geklärt wird - bis zum Ende des Film bleibt das rätselhaft. Usw.

Dennoch: Trotz Schwächen richtig gruselig!
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