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am 19. Oktober 2009
Obwohl der Film Zeitkolorit und Atmosphäre eines ländlichen amerikanischen Provinznestes kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs intensiv einfängt, erzählt er doch die zeitlose Geschichte eines Vater-Sohn-Konfliktes. Mühelos kann man die Lebenslüge des Vaters, der seinen zwei Söhnen die Wahrheit über ihre Mutter, die ihn aus Angwidertsein gegen seinen religiösen Fanatismus und seine patriarchalische Lebensführung angeschossen und verlassen hat, um dann eine Bordellbesitzerin zu werden, verschweigt und ihnen vormacht, die Mutter sei tot, auf die rebellische Jugend-Generation der 50er Jahre, die nach Identität suchte und die Lügen der im Krieg sündhaft gewordenen Väter nicht gutheißen kann, übertragen. Wann hat man zuvor einen derart ehrlichen, sensiblen Film aus Hollywood gesehen, der unbequeme Wahrheiten ausspricht, dies geschickt verwoben mit religiöser Symbolik (Cal und Aron als Variante der biblischen Brüder Kain und Abel), am treffendsten als Aron nach einem heftigen Streit mit Cal unter dem "Baum der Erkenntnis" im Garten von Cal die Wahrheit über beider Mutter erfährt.James Dean wird oft mit seiner Rolle als Jim Stark aus "Rebel without a Cause" identifiziert, aber diese - seine erste - Rolle ist vielleicht seine schönste, weil ergreifendste. Ganze Generationen können sich in ihm wiederfinden, weil sein Kampf um die Anerkennung und Liebe des Vaters, der ihn zugunsten von Aron ablehnt und als durchtrieben bezeichnet, das Leiden von vielen "verfeindeten" Geschwistern widerspiegelt. Nur Abra, die Freundin Arons, erkennt Cals Verletzlichkeit und beginnt zu erforschen, was den Jungen bewegt... und beginnt ihn zu lieben, sie ist der Hoffnungsschimmer und Julie Harris füllt diese Rolle mit einer überzeugenden Warmherzigkeit aus. Ganz im Sinne des "method acting" gab es Szenen, die improvisiert wurden oder durch absichtliche "Manipulationen" der Schauspieler einen gewünschten Effekt erzielten: etwa die Szene im Riesenrad auf der Kirmes, das steckenbleibt und in dem sich Cal und Abra zum ersten Mal küssen. James Dean soll dafür absichtlich einen Tag lang nicht aufs Klo gegangen sein, mit einer "vollen Blase" verleiht er durch seine Körpersprache dieser Szene eine besondere Intensität. An einer anderen Stelle zwingt Cals Vater (Raymond Massey, der auch im wirklichen Leben eher ein Puritaner gewesen sein soll), den Jungen aus der Bibel zu lesen, um damit Reue für eine durchgemachte Nacht zu zeigen. James Dean sollte in dieser Szene die Psalmnummern ständig mitlesen, um Raymond Massey zu einem Wutanfall zu bringen. Massey bekam die Szene einfach nicht hin. Bei einem erneuten Take sagte Dean neben anderen unflätigen Dingen "F... Jesus ins Knie", der Schauspieler Raymond Massey begann wirklich zu toben und über Dean zu schimpfen, aber Kazan hatte seinen Wutausbruch und die Szene war im Kasten.
Erbsünde, die Suche nach Identität, die Aufdeckung von Lebenslügen und der verzweifelte Versuch, sich selbst und damit Geborgenheit und Liebe zu finden, gipfeln in der Möglichkeit zu vergeben, in der Möglichkeit, daß es auch nach tragischen Ereignissen nie zu spät ist für eine Versöhnung, für eine Umkehr... auch nach über 50 Jahren wirkt der Film noch so wuchtig und aufrüttelnd, was auch und vor allem an der Leistung aller Schauspieler und nicht zuletzt der gelungenen, unvergeßlichen Synchronisation von James Dean durch Dietmar Schönherrs Stimme liegt. Auf der DVD gibt es als Extras verschiedene Drehfassungen einzelner Szenen, u.a. eine Sequenz, die eigenartigerweise für die Endfassung verworfen wurde. In dieser Szene unterhalten sich Cal und Aron, und es ist schade, daß diese intensive Szene, die das Verhältnis zwischen den beiden Brüdern tiefer auslotet, nicht im Film zu sehen ist.
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am 30. Januar 2007
Von den drei Filmen, die James Dean gemacht hat, fand ich Jenseits von Eden" immer am besten. Er ist nicht so auf halbstark getrimmt wie in ...denn sie wissen..", und der Film ist nicht so langatmig wie Giganten". Außerdem hat Kazan den Ausschnitt aus dem Steinbeck-Roman sehr gut filmisch umgesetzt. Kazan und Steinbeck kannten sich gut und planten sogar gemeinsame Projekte, aus denen aber nie etwas wurde.

Die Extras dieser Auflage sind gelungen. Der Audiokommentar von Richard Schickel ist wie immer sehr informativ. Er kannte Massey und Kazan persönlich und kann daher vieles aus erster Quelle beisteuern. Das Making Of (25 min) enthält Interviews mit den Beteiligten (inkl. Kazan) und ergänzt den Audiokommentar gut. Das 55 minütige Portrait über James Dean stammt aus den 80igern (Musik und Bildqualität schwach) und gibt eine guten Überblick über das Leben von James Dean durch Menschen, die ihn kannten. Den stumme Kostümtest (22 min) mit den Schauspielern finde ich reichlich überflüssig. Die Probeaufnahme und die entfernten Szenen (etwa 30 min) sind dagegen interessant und z.T. ganz neue Szenen. Abschließend gibt es noch einen TV-Bericht (14 min) über die Filmpremiere in New York. Zwar nicht besonders aufregend, jedoch skurriler Small Talk u.a. mit John Steinbeck.

Fazit: ein Filmklassiker in einer würdigen Ausstattung
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am 18. März 2001
Elia Kazans zeitloses Familiendrama zeigt Abgründe und das Versagen von Kommunikation so atemberaubend auf, dass auch heutige Generationen sich noch in den Bann der Katastrophe ziehen lassen. James Deam als verlorener Sohn nicht im biblischen Sinne, überzeugt als sensibler Charakter, der letztlich an seiner Sehnsucht nach Vaterliebe scheitert. Ein Film, der dem Buch gerecht wird. Und der die stets zwischen Generationen schwelenden Konflikte auf eine Weise blosslegt, die auch heute noch berührt.
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am 28. November 2005
In einer amerikanischen Kleinstadt im kalifornischen Salinas Valley kämpft der junge Cal (James Dean) um die Zuneigung seines Vaters Adam, der jedoch den braveren Aron vorzieht. Cal findet heraus, dass seine Mutter noch lebt und in einer anderen Stadt ein Bordell führt, während der Vater immer von ihren Tod erzählt hat. Der Krieg mit Deutschland bricht 1917 aus und immer mehr junge Amerikaner müssen an die Front. Als Cal eines Tages wieder von Adam vor den Kopf gestoßen wird, fasst er einen verhängnisvollen Entschluss, nachdem in der Familie nichts mehr so ist, wie es war.
James Dean brilliert in diesem Streifen auf unglaubliche Weise. Die sehr emotionale Darstellung des sensiblen und doch so hitzigen jungen Cal beeindruckt ungemein. Die Geschichte fasziniert und man ahnt, dass die Dinge in einer Tragödie enden. Dass dieser junge Schauspieler nach solchen Leistungen und seinem frühen Tod zur Legende wurde, ist mehr als verständlich (151 Wörter).
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am 27. September 2005
In seinem einzigen Film, dessen Premiere er selbst noch miterlebt hat, spielt James Dean den Cal Trask aus John Steinbecks Romanvorlage "East Of Eden" mit einer solchen Grandezza, dass es nur eine Freude ist. Mit aller Gewalt versucht er, den Respekt seines strengen und religiösen Vaters zu erwerben, scheitert jedoch ein ums andere Mal. Völlig ohnmächtig vor Wut entschließt er sich schließlich zu einem verhängnisvollen Schritt, der das Leben der Familie für immer verändern wird.
Das klare Highlight, neben der wirklich schönen Storyline, ist eindeutig James Deans schauspielerische Leistung, er wirkt wie ein menschgewordenes Kraftfeld, so viel Energie steckt in seinen Auftritten. Zurecht ist dieser einer der beiden genialen Filme, die seinen Legendenstatus untermauert haben, der noch bis heute nachreicht.
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am 12. Mai 2008
Der unverstandene Einzelgänger Cal kämpft um die Liebe seines Vaters und dagegen, dass sein Bruder Aron immer bevorzugt wird. Arons verlobte wird die einzige Person, die Cal versteht.

James Dean's Performance in Jenseits VoN Eden ist unvergleichlich. Er war für die damalige Zeit wirklich einer der besten Schauspieler, der auch heute noch mit allen mitahlten kann. Und obwohl der film 53 Jahre alt ist kann man ihn heute noch genauso gut anschaun wie damals. Die Specials sind auch ziemlich gut ... Forever James Dean ... großartig !!!
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am 6. Juli 2005
Jenseits von Eden ist ein Film wie kein zweiter. Ganz oben auf der Liste der Dinge, die den Film so großartig machen, steht natürlich James Dean, der beste Schauspieler und schönste Mann, den es jemals gegeben hat. Die Rolle des unglücklichen Cal, der sich nach Liebe, besonders von seinem Vater sehnt, spielt er so charmant und überzeugend, dass man voll in den Film und die Gefühle der Charaktere eintauchen kann. Elia Kazan, der Regisseur, soll über Dean gesagt haben "Mein Gott, er IST Cal!" Ich denke, dass sagt schon alles über den grandiosen Auftritt James Deans in diesem Film aus.
Doch bei aller Schwärmerei über Dean darf man auch die anderen Schauspieler nicht vergessen. Auch sie sind in ihren Rollen unvergleichlich gut, Cal's und Aarons Mutter heimste für ihre Leistung sogar einen Oscar ein. Der Darsteller des Aarons schafft die äußerst schwierige Gradwanderung zwischen dem Übergang vom perfekten Schwiegersohn zur tragischen, durchgeknallten Figur - und überzeugt dabei vollkommen. Auch die Abra, erst Verlobte von Aaron, dann Freundin von Cal, spielt ausgesprochen gut. Zwar ist die deutsche Synchronstimme sehr, sehr kitschig und übertrieben, aber stellt man sich ihre Darbietung ohne Ton vor, ist es vollendete Schauspielkunst.
Jaa, und der Vater...meiner bescheidenen Meinung nach hatte er die "einfachste" Rolle im Stück, auch wenn diese ebenfalls wirklich anspruchsvoll war. Doch Meistens ist es einfacher, so eine eher einseitige, immer tugendhafte, bibeltreue Figur zu spielen, als fast schon gespaltene Persönlichkeiten wie die übrigen Darsteller. Doch auch er scheint für diese Rolle wie gemacht und spielt absolut wunderbar.
Naja, dass der Film allerdings mit James Dean steht und fällt, ist wahrscheinlich schon klar geworden. Alleine schon deswegen lohnt es sich, Jenseits von Eden gesehen zu haben. Stellt man Brad Pitt oder Tom Cruise neben James Dean als Cal in diesem Klassiker, wird einem erst bewusst, wieviele Menschen, Schauspieler, Sänger usw. Jimmy Dean beeinflusst hat und wie prägend er für seine Generation und viele nach ihm war.
Seht euch diesen Film an, ruhig öfter, er ist einfach nur wundervoll und ein MUSS für jeden Filmfan.
Daumen hoch und hundert Gummipunkte! :)
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am 30. August 2011
Wie im obigen Titel erwähnt ein sehenswerter Filmklassiker mit James Dean in der Hauptrolle.
Wer die Literatur von Steinbeck kennt, sollte es nicht versäumen sein Meisterwerk anzusehen;
voller Spannung und Emotionen in einem unvergleichlichen Beziehungsdrama zwischen Vater Adam
Trask und seinen beiden Söhnen Cal und Aron bzw. im Hintergrund der Mutter Cathy.
Robert Schmidt
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am 15. März 2016
Sie hatte den Film als VHS Kassette in ihrer Videothek,da sie immer ein grosser James Dean Fan gewesen ist., Als sie sich später ein DVD Spieler kaufte, entsorgte sie die Bänder und das VHS Gerät. Sie war sehr überrascht mit welcher Leichtigkeit wir ihre alten Filme gekauft haben.
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am 20. Dezember 2010
Ein Superfilm wie alle Filme mit James Dean. Ein absoluter Klassiker und für James Dean-Fans ein absolutes Muß. Schade, dass dieser begnadete Schauspieler nur 3 Filme machen konnte in seinem viel zu kurzen Leben.
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