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5.0 von 5 Sternen Ab in die Mosh-Pit
Eins vorab, das ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal", einfach so zum nebenbei hören ist diese CD viel zu komplex und auch viel zu gut. Lange hat man warten müssen auf den neuen Silberling und jeder einzelne Tag hat sich gelohnt.
Die Songs sind sicherlich nicht eingängig und gehen auch nicht schnell ins Ohr, aber das kann man von einem...
Veröffentlicht am 28. Juli 2003 von Christian Schmitz

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Scheibe, ABER...
Achtung - diese Rezension bezieht sich auf die unremasterte Originalveröffentlichung von "Enemies of Reality"!

Ich bin wirklich ein Nevermore Fan der ersten Stunde. Und was die Jungs bisher auf die Beine gestellt haben, sind schon sensationell gute Alben! Enemies Of Reality ist da auch wieder keine Ausnahme. Starke Songs, die wirklich brutal wären und...
Am 1. August 2003 veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Scheibe, ABER..., 1. August 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Audio CD)
Achtung - diese Rezension bezieht sich auf die unremasterte Originalveröffentlichung von "Enemies of Reality"!

Ich bin wirklich ein Nevermore Fan der ersten Stunde. Und was die Jungs bisher auf die Beine gestellt haben, sind schon sensationell gute Alben! Enemies Of Reality ist da auch wieder keine Ausnahme. Starke Songs, die wirklich brutal wären und eine kolossale Durchschlagskraft hätten, wäre da nicht...DIESE HUNDSERBÄRMLICH SCHWACHBRÜSTIGE PRODUKTION!! O.k., habe auch schon gehört, daß es Budgetkürzungen gab und Nevermore daher ziemlich wütend waren und sind. Es ist ja dann im Endeffekt auch nicht ihre Schuld. Tut mir trotzdem leid: wenn der Sound nicht stimmt, kann mir die Platte - trotz noch so guten Songwritings - nur bis zu einem bestimmten Grad gefallen. Der Sound ist teilweise verwaschen und echte Bässe, die eine Menge der Durchschlagskraft im Zusammenspiel mit den Gitarren ausmachen, sind einfach nicht auszumachen. SCHADE, SEHR SCHADE!! Ein schönes Beispiel für guten Sound ist z.B. die aktuelle Platte von Darkane.
Ich sage als Fazit: je besser Eure Anlage, desto deutlicher werdet Ihr die Schwächen der Produktion heraushören. Macht nicht wirklich Spaß!
Sollte irgendwann mal das Geld wieder reichlicher fließen, erbarmt sich hoffentlich jemand und mischt das Album nochmal ordentlich ab, damit wir in den vollen Genuß dieses Werkes kommen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab in die Mosh-Pit, 28. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Audio CD)
Eins vorab, das ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal", einfach so zum nebenbei hören ist diese CD viel zu komplex und auch viel zu gut. Lange hat man warten müssen auf den neuen Silberling und jeder einzelne Tag hat sich gelohnt.
Die Songs sind sicherlich nicht eingängig und gehen auch nicht schnell ins Ohr, aber das kann man von einem Nevermore-Album auch nicht erwarten. Ich werde die Scheibe mehrmals hören müssen um sie genau so zu lieben wie den Vorgänger "Dead Heart in a Dead World".
Insofern kann ich auch nach dem dritten Durchhören noch nicht viel sagen, außer daß die Songs kompromisslos hart sind und man wünscht sich sofort auf 'nem Festival zu sein um das Gebein rütteln zu lassen.
Manch einer wird den Opener vom "Rock-Hard-Magazine" kennen und ich finde, dieser Song ist ein gutes Beispiel für die restlichen Stücke, abgesehen von "Tomorrow" was ein wenig an "Heartseeker " erinnert und einer der "einfacheren und langsameren" Stücke ist.
Der Rest, wie gesagt ist hervorragend produziert, und die ganze Band zeigt wieder einmal was sie für Ausnahme-Musiker sind. Darrel schreit sich die Seele aus dem Leib und Jeff läßt das Herz eines jeden Gittaristen höher schlagen, während Van in gewohnter Manier aufs Drum-Kit knüppelt als wäre der Leibhaftige hinter im her. Alles ist, wie kaum anders zu erwarten, hervorragend produziert.
Nicht zu vergessen sind auch die emotionalen Texte, die eindeutig vermitteln, wie die Band unsere "kaputte Welt" findet.
Kurz und gut, beim ersten Mal hören sind es 3 Sterne, beim zweiten und dritten Mal vier und ich gehe fest davon aus, daß es fünf werden. Wer "Dead Heart in a Dead World " mochte, wird dieses Album lieben.
Keep rocking.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier kommt keine Ambivalenz auf, nur genial!!!, 10. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Remixed & Remastered) (Audio CD)
Es ist ein schweres Los eine Über-Album wie "dead heart in a dead world" zu übertrumpfen.

Und wahrlich, der erste Hördurchlauf von EOR ist eine wahre Zumutung. War man vom Vorgänger schöne, stakkato-artige, melancholische Thrash-Juwelen gewohnt(die man von Nevermore nach "Dreaming neon black" ebensowenig erwartet hätte), so ist die jetzige Spielart deutlich vom Death-Metal geprägt. Insbosondere das, nach dem ebenso genialen, wie auch harten Opener "Enemies of Reality" tönende, "Ambivalent", lässt beinahe ganz vergessen, dass dies der Selbe Gitarrist ist, der das schöne "Belive in nothing" vom Vorgänger komponiert hat.

Das, in einem pausenlosen Übergang anknüpfende "Never Purify" fängt gleich mit seinem einprägsamen Chorus an und könnte ein Überbleibsel der DHIADW-Platte sein. Auch hier wiederum zeigen sich Nevermore gewohnt hart, aber beweisen, dass auch sie ihre Lektion in Melancholie gelernt haben.

Die Halbballade "tomorrow turned into yesterday" hilft einem nach dieser wahren Lawine, wieder auf die Beine und lässt wieder einblicken, dass Nevermore geniale Balladen zu schreiben wissen, die nie schnulzig oder klebrig klingen, sondern eher kraftvoll und erschütternd.

Die beiden Stücke "I, Voyager" und "Create the infinite" sind von gleicher Machart und überzeugen mit genialer Hook-Line und gebieterischen Solo-Höhenflügen von Gitarrist Jeff Loomis, der nebenbei erwähnt, auf der ganzen Platte nicht unbedingt zurückhaltend wirkt, sondern zeigt, das die Synapsen seiner Fingernerven auf Hochbetrieb laufen. Zugegeben manchmal artet es in Griffbrett-Masochismus aus.

"Who decides" ist mehr Metal als Ballade, aber auch hier dominieren schöne Gesangsharmonien und eine gefühlvolle Gitarren-Melodie.

"Das folgende "Noumenon" ist die instrumentale, gesprochene Vorspeise zu "Seed awakening", den wohl schnellsten Song, den Nevermore je geschrieben haben. Und was soll man sagen?

Dieses Album ist von vorne bis hinten ein wahrer Ohrenöffner.

Warral Dane macht das, was er am besten kann, nämlich so singen, wie sich Chamälions färben.

EOR ist eine klasse Platte, aber wer Dead Heart...2 erwartet hat wird entäuscht. Nicht weil EOR den Standard nicht halten kann, sondern weil es soviel anders ist. Nachdem man sich damit arrangiert hat, findet man EOR bestimmt auf seine Art genauso klasse.

Der Sound ist auf der "remixed edition" deutlich akzentuierter als auf der ursprünglichen Version, und somit auch klarer.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich bekommt diese Scheibe den Sound den Sie verdient!!!, 6. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality/Re-Mixed & (Audio CD)
Mit Enemies of reality gingen die Seattle Banger nach der Hit Kollektion "Dead Heart In A Dead World" ein Risiko ein. Anstatt das selbe Album noch einmal aufzunehmen legte man härtetechnisch wieder ordentlich Holz ins Feuer und verzichtete fast völlig auf Ohrwürmer ala "The Heart Collector". Stattdessen hatte man mit z.B. "Ambivalent" oder "Seed Awakening" einige unmenschlich harte Abrißbirnen an Bord die jeden Schädel auf Rotation bringen. Macht das EOR jetzt besser oder schlechter als den Vorgänger? Ich würde sagen weder noch. Mit EOR haben Nevermore ihr düsterstes und schärzestes Werk seid der unübertroffenen "Dreaming Neon Black" abgeliefert. Einzig die Produkion bot bei der ursprünglichen Version Anlaß zur Kritik da man vom Label dss Budget gekürzt bekam und der Sound leider recht matschig klang. Nun haben sich Century Media dazu entschieden Ihren Fehler wieder gut zu machen und ließen die Scheibe von Andy "Gott" Sneap (unter anderem die letzten beiden Kreator CD's) remixen. Und der Aufwand hat sich gelohnt denn jetzt klingt die Scheibe tatsächlich noch besser als vorher und sollte spätestens jetzt bei jedem Freund metallischer Klänge auf dem Einkaufszettel stehen. Mir war es die "Nachrüstung" definitiv wert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jawohl - so soll Metal sein..., 5. August 2003
Kaum eine andere Metal Band schafft es kontinuierlich so hochwertige & eigenständige Alben auf den Markt zu bringen wie Nevermore. Da macht auch des neue (fünfte) Werk keine Ausnahme. „Enemies of Reality" bietet auf 40 min. 9 Songs die vor Ideen & Spielfreude nur so strotzen. Gleich von der ersten Minute an weiß man: Hier handelt es sich um Nevermore! Mörder-Gitarrenriffs wechseln mit wunderschönen Harmonien, Warrel Dane's unverwechselbarer, melodischer Gesang, das innovative Schlagzeugspiel von Van Williams & die Jeff Loomis' Soli aus einer anderen Welt, hier gibt's modernen Metal par excellence! Die Songideen & Stukturen sind meiner Meinung nach noch kränker als bei den vorherigen Alben, man braucht schon seine Zeit wenn man sich noch nicht mit dieser Band beschäfftigt hat. Anspieltips wären der Titelsong, „Ambivalent" (mit unglaublichen Soloteil), das ruhige „Tomorrow Turned Into Yesterday" & das ultraheftige „Seed Awakening". Die Produktion ist auch zeitgemäß (der Gitarrensound ist unglaublich!), wenn mir die Drums auch ein wenig zu weit hinten klingen.
Fazit: Nevermore-Fans - und wahrscheinlich auch Musikstudenten ;-) - werden sowieso zuschlagen. Für Leute, die auf simple Mitsinglieder oder nur auf Deathmetal-Gegrunze stehen wird diese CD wohl nix sein, alle Anderen sollten einer der technisch versiertesten Metal-Bands der Neuzeit eine Chance geben!
P.S: Sichert Euch die limitierte Erstauflage in einer schwarzen Hülle mit Bonus-DVD (Videos & Live-Clips).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EOR endlich in würdigem Soundgewand!, 27. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality/Re-Mixed & (Audio CD)
Normalerweise schmeckt aufgewärmter Kaffee ja nicht sooo toll - anders verhält es sich allerdings mit dem Remix der 2003er Scheibe der genialen Combo aus Seattle. Glücklicherweise wurde das damals ziemlich asoziale Verhalten der Plattenfirma (Century Media) gegenüber der Band (das Aufnahmebudget wurde aus businesstechnischen Gründen stark zusammengestrichen, daß es für keine vernünftige Produktion mehr langte - man höre sich nur die erbärmlich klingende Originalversion an) im nachhinein gutgemacht.
Zur Musik selbst kann man nur sagen, daß Nevermore sich mit keiner anderen Band auf diesem Planeten vergleichen lassen, weil sie einfach ihren eigenen, unvergleichlichen Stil kreiert haben. Im Vergleich zu den Vorgängerscheiben läßt sich eine nochmalige Steigerung des Härtegrades attestieren. Ein super Album, das sich jeder Powermetal-Fan mit Hang zum Progressiven nicht entgehen lassen sollte. Und für Leute, die das Album schon in der Originalversion zu Hause haben, gibt es direkt bei Century Media für 5,-€ die CD ohne Case und Booklet zu erwerben. Ein fairer Deal!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf den Punkt gebracht!, 24. September 2003
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Für viele dürfte es wohl ein besonderes Ereignis sein, wenn eine neue NEVERMORE Scheibe veröffentlicht wird, nicht nur weil man musikalisch erste Sahne serviert bekommt, sondern auch lyrisch. Auf letzterem Sektor wird sich wohl nie was ändern aber musisch haben es NEVERMORE auf "Enemies of Reality" geschafft, ein wenig mehr auf den Punkt zu kommen und haben sich von ihren leicht komplexen Vorwerken etwas gelöst. Dem einem mag dies nun gefallen, dem anderen nicht; ich zumindest finde es zur Abwechslung mal nicht schlecht. Denn gleich der Opener und Titelsong "Enemies of Reality" zeigt, dass man nicht mal so falsch liegt, wenn ein Song bereits beim ersten Durchgang zündet. Das dies nicht bei allen Tracks so ist, beweisen dafür die darauf folgenden "Ambivalent" (stark Death Metal beeinflusst!) und "Never purify", bevor man mit "Tomorrow turned into Yesterday" sehr ruhige Pfade anstimmt (deutlich alte METALLICA beeinflusst, mit Anleihen zu PANTERAs "Cemetary Gates"). Dafür zeigt man sich mit "I, Voyager" wieder um einiges heftiger, schlägt man auch gleich wieder etwas ältere Pfade ein, die so manchem Alt-Fan ein Grinsen ins Gesicht zaubern dürfte. Das darauf folgende "Create the Infinite" kann mich hingegen nicht wirklich begeistern, hat zwar interessante Ansätze, allerdings kann es nicht mit den restlichen Songs mithalten. Als sehr abwechlsungsreich entpuppt sich dafür "Who decides": Brutal, schneller Anfang, auf den nach wenigen Sekunden bereits ein sehr ruhiger Solo-Part und Akustikeinlagen folgen... geil; mit geilen Melodie-Lines! Nach dem sehr unkonventionellen, aber dennoch genialen "Noumenon" wird das Album schon mit dem düsteren "Seed Awakening" beendet. "Enemies of Reality" kommt zwar nicht ganz an den starken Vorgänger "Dead Heart in a dead World" heran, aber trotzdem hat diese Scheibe etwas besonderes an sich, dass nicht nur NEVERMORE Fans gefallen dürfte. Im Übrigen möchte ich euch noch die Special Edition ans Herz legen, der eine Bonus-DVD mit 3 Video- und 2 Liveclips beigelegt ist.
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5.0 von 5 Sternen Ab in die Mosh-Pit, 28. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Audio CD)
Eins vorab, das Album ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal",
um es sich einfach so nebenbei reinzuziehen ist das Album viel zu komplex und auch viel zu gut.
Die Songs sind nicht eingängig und man braucht mehrere Male, um sich in das Album zu verlieben, aber das bin ich ja schon vom Vorgänger "Dead Heart in a Dead World" gewohnt, da war es nämlich genauso. Nach dem ersten Hören sind es 3 Sterne, nach dem zweiten und dritten Mal sind es 4 und ich gehe fest davon aus, daß es spätestens nach dem 5ten Mal die Höchstwertung gibt.
Denn alle Stücke sind hervorragend arrangiert, man merkt mit jeder Note, was Nevermore für Ausnahmekünstler sind. Warrel schreit und singt sich die Seele aus dem Leib, Jeff zupft die Saiten, so daß es jedem Gitarrenfan die Sprache verschlägt und Van knüppelt aufs Drum-Kit als wäre der Leibhaftige hinter ihm her. Die Produktion ist sauber und einwandfrei.
Wenn man also gemütlich auf dem Sofa hockt und die Boxen brummen, daß der Nachbar jeden Moment den Schupo holen geht, fühlt man, wie die Songs ins Gebein gehen. Man wünscht sich ehrlich man wäre jetzt inner Mosh-Pit und könnte seine Knochen rütteln bis zum Exodus. Der einzige ruhige Song ist "Tomorrow Turned into Yesterday" erinnert stark an "Heartseeker" vom Vorgänger-Album und ist dementsprechend der einzige etwas eingängigere Song.
Nochmal kurz und knapp, wer "Dead Heart in a Dead World" mochte, wird dieses Album lieben und feststellen daß sich jeder Tag der langen Wartezeit gelohnt hat. Wer noch gar nichts von der Band gehört hat sollte sich das Album nach Möglichkeit in aller Ruhe erstmal anhören, da ich finde daß es keine Kategorie gibt wie "Power-Metal" in die man "Nevermore" reinzwängen könnte.
Keep rocking.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer!!, 17. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Audio CD)
Nevermore sind vielleicht die verlässlichste Band überhaupt, wenn es darum geht, enorm hohe Qualität über mehrere Jahre zu halten. Die ersten beiden Alben waren schon Top, Nr. 3 bestach durch ein tolles Konzept und "Dead Heart in a Dead World" war dann der Überhammer schlechthin und ist meiner Meinung nach eins der besten Metal-Alben aller Zeiten. Zu keiner Sekunde habe ich jedoch daran gezweifelt, dass "Enemies of Reality" das vorgebene Niveau nicht halten kann - und ich sollte Recht behalten.
"Enemies of Reality" ist für mich heißer Favorit auf den Titel "Album des Jahres" - und das obwohl die Klasse des Vorgängers nicht ganz erreicht wird. Das liegt allerdings nicht an der Musik, sondern an der geringen Spielzeit (40 Minuten?!?) und am wahrlich nicht perfekten Sound. Zwar gewöhnt man sich mit der Zeit daran, aber nach "Dead Heart in a Dead World" hätte ich mir schon was ebenbürtiges erwartet. Nun aber zu den Songs:
Der Opener=Titeltrack entpuppt sich als ziemlich eingängig (ich erinnere mich mit Grauen an Narcosynthesis zurück, das mir erst nach dem 15. bis 20. Mal hören wirklich gefallen hat) und besticht durch wunderbaren Mitsingrefrain (!). "Ambivalent" ist da schon ein gänzlich anderes Kaliber und ist derart vertrackt, dass man wirklich lange braucht um den Song ins Herz zu schließen. "Never Purify" geht ebenfalls tierisch ab und ist derzeit auch mein Lieblingssong auf der Scheibe. Dieser Track besticht durch ungewöhnlichen Aufbau und sogar für Nevermore-Verhältnisse geniale Lyrics.
Mit "Tomorrow Turned into Yesterday" folgt dann eine wahrlich berührende, und auch gänzlich unkitschige (Halb-)Ballade bevor mit "I, Voyager" ein weiteres Highlight folgt. Ein "großer" Chorus und enorm abwechslungsreiches Spiel aller Musiker sind ein weitere Beleg für die enorme Kreativität der vier Herren. Weiter gehts mit "Create the Infinite", das durch extrem kontroverse Lyrics (Gott wurde glaube ich noch nie in einem Song kritisiert *g*) besticht und dem ruhigeren "Who Decides", das mit der vielleicht besten Textzeile des Albums aufwarten kann ("Heroes and rapists they all have nice faces, but who decides, who divides?"). Mit "Noumenon" gibts dann experimentelles (den Song - und eigentlich das ganze Album ;) - solltet ihr unbedingt mal unter Kopfhörern hören!!) bevor zum Abschluss mit "Seed Awakening" eine pure Thrash-Granate ertönt.
Nevermore haben wieder einmal ein kompaktes Qualitätswerk abgeliefert, dass wie immer durch geniale Lyrics (für mich die Besten der Branche), tollen Gesang (Warrel is the King :)), wahnsinnige Gitarrenläufe (hoffentlich rückt Jeff Loomis mit diesem Album endlich ins Rampenlich) und eine extrem pumpende Rhythmussektion besticht. "Dead Heart ..." war einen Tick besser, die 5 Sterne für "Enemies" sind aber trotzdem verdient. KAUFEN!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Klassiker im neuen, soundtechnischen Gewande, 27. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Remixed & Remastered) (Audio CD)
Wir schreiben das Jahr 2005 und die Metalwelt bekommt ein besonderes Geschenk von den US-Power-Metallern Nevermore in die Hände gelegt.

Es ist kein neues Album, doch im Rahmen der Aufnahmen einer neuen Studioproduktion mit Namen "This Godless Endeavor", hat sich die Band daran gemacht einen ihrer Klassiker zu überarbeiten und ihm einen modernen, zeitgemäßen, drückenden Klang zu verpassen.

Sicher ist "Enemies Of Reality" noch nicht vor allzu langer Zeit erschienen, doch die Meinung alles namenhaften Rezensenten ging in dem Punkt konfom, dass die Produktion zu verwaschen, zu wenig druckvoll, zu wenig krachend war.

Diesem Manko, dieser Kritik hat sich Nevermore angenommen und es wirklich geschafft eine neue Dampfwalze zu kreieren.

Das Songpacket war schon damals über alle Zweifel erhaben. Klang "Enemies Of Reality" zwar nicht genauso bärenstark, wie der Vorgänger "A dead heart in a dead world", so weiß dennoch das Songmaterieal zu überzeugen.

Der Opener=Titeltrack entpuppt sich als ziemlich eingängig und besticht durch wunderbaren Mitsingrefrain (!). "Ambivalent" ist da schon ein gänzlich anderes Kaliber und ist derart vertrackt, dass man wirklich lange braucht um den Song ins Herz zu schließen. "Never Purify" geht ebenfalls tierisch ab und ist derzeit auch mein Lieblingssong auf der Scheibe. Dieser Track besticht durch ungewöhnlichen Aufbau und sogar für Nevermore-Verhältnisse geniale Lyrics.

Mit "Tomorrow Turned into Yesterday" folgt dann eine wahrlich berührende, und auch gänzlich unkitschige (Halb-)Ballade bevor mit "I, Voyager" ein weiteres Highlight folgt. Ein "großer" Chorus und enorm abwechslungsreiches Spiel aller Musiker sind ein weitere Beleg für die enorme Kreativität der vier Herren. Weiter gehts mit "Create the Infinite", das durch extrem kontroverse Lyrics (Gott wurde glaube ich noch nie in einem Song kritisiert *g*) besticht und dem ruhigeren "Who Decides", das mit der vielleicht besten Textzeile des Albums aufwarten kann ("Heroes and rapists they all have nice faces, but who decides, who divides?"). Mit "Noumenon" gibts dann experimentelles (den Song - und eigentlich das ganze Album ;) - solltet ihr unbedingt mal unter Kopfhörern hören!!) bevor zum Abschluss mit "Seed Awakening" eine pure Thrash-Granate ertönt.

Nevermore haben wieder einmal ein kompaktes Qualitätswerk abgeliefert, dass wie immer durch geniale Lyrics (für mich die Besten der Branche), tollen Gesang, wahnsinnige Gitarrenläufe und eine extrem pumpende Rhythmussektion besticht. "Dead Heart ..." war einen Tick besser, die 5 Sterne für "Enemies" sind aber trotzdem verdient.

Und dank neuem Soundgewande klingt alles nochmal so schön.
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