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Kundenrezensionen

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am 17. Juni 2013
Einen Platz als weltbester Metalsänger hatte sich Ronnie James Dio schon mit seinen 3 Alben bei Rainbow und 2 Alben mit Black Sabbath erkämpft (bzw. je 1 Album mehr, wenn man die Live-Kronjuwelen "On Stage" und "Live Evil" mitrechnet). Letztendlich gab es aber bei beiden Bands den Laufpass bzw. die Vorstellungen, wie Songs und Alben zu klingen hatten, waren nicht ganz deckungsleich.
Da dachte sich der gute Ronnie wohl: "Na dann mach' ich's halt alleine."
Und damit ihm niemand - trotz aller Kooperation - reinredet, benannte er die aufgestellte Band gleich nach sich selbst (im Bonus-Interview auf dieser Scheibe wiegelt er das zwar ein bisschen ab, aber ob der gute Ronnie da nicht etwas flunkert, kann man ja anzweifeln). "Holy Diver" kam heraus, wurde abgefeiert und ein Erfolg und zählt heute als Klassiker.

Gut, vielleicht ist die Scheibe ein klein wenig zu überbewertet, denn subjektiv fand ich, dass die wahren Meisterwerke von Dio die Scheiben mit Rainbow und Black Sabbath sind, während die Alben unter eigenem Banner "lediglich" sehr gut bis gut ausfielen.
Aber eines muss man dem guten Ronnie zu Gute halten: Weder Black Sabbath noch Rainbow (zwecks Kurswechsel in kommerziellere Gefilde) konnten je so gut an "Rising" oder "Heaven and Hell" anknüpfen wie es Ronnie mit "Holy diver", "The last in line" und (mit Abstrichen) "Dream evil" schaffte. Dio versuchte gar nicht erst irgendetwas Eigenständiges sondern ging konsequent den bei Rainbow und Black Sabbath eingeschlagenen Weg fort bzw. vermengte Elemente beider Bands. Bei der Dio-Band trifft progressiver Fantasy-Hard-Rock der Marke Rainbow auf wuchtige Black Sabbath Düsternis.

Und "Holy Diver" gelang diese Melange am besten.
Natürlich hat nicht jeder Song auf der Scheibe das Zeug zum Jahrhundertklassiker (subjektiv sind es bei mir "Don't talk to strangers", der Ohrwurm "Rainbow in the dark" und der majestätische Titelsong), aber "Holy diver" enthält tatsächlich nicht einen Ausfall. Die Scheibe ist von vorne bis hinten rund und kann daher jedem empfohlen werden, der melodischen Heavy Metal - gerne mit Fantasybreitseite - zu schätzen weiß.

Die Songs im Einzelnen:
"Stand up and shout" - Schneller Hard-Rock-Song mit Ohrwurmgarantie
"Holy Diver" - Mystisches Intro, wuchtiger und majestätischer Mid-Tempo-Stampfer. Dio's Solo-Meisterwerk
"Gypsy" - Die Rainbow Verneigung. Ein verspielter Rock Song
"Caught in the middle" - Gute-Laune-Rocker. Nett, aber einer der schwächeren Songs des Albums
"Don't talk to strangers" - 2. Meilenstein des Albums. Beginnt ruhig und geht in eine Hard-Rock-Granate über
"Straight to the heart" - Mid-Tempo-Stampfer. Gut
"Invisible" - Guter Rocker, aber eher Durchschnitt
"Rainbow in the dark" - 3. Meilenstein. Ohrwurm-Metal at it's best.
"Shame on the night" - Der schleppende Monolith des Albums. reicht fast an Sabbath ran.
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am 3. Oktober 2004
Mit "Holy Diver" hat Dio seine Solokarriere gestartet und es gleich richtig krachen lassen. Die Titel sind durchweg von einer enormen Power geprägt, die schon durch den Opener "Stand up and Shout" auf ein hohes Niveau gebracht wird. Neben dem bereits genannten gehören auch "Gypsy", "Caught in the Middle" und "Rainbow in the Dark" zu den rockigen Titeln, die einen sofort mitreißen. Etwas mystisch angehaucht - aber nicht weniger Power-Hard-Rock - sind "Invisible", "Shame on the Night", "Straight through the Heart", sowie "Holy Diver", wobei letztere zwei schon etwas episches an sich haben - was wohl durch die stellenweise zähe Lavasound-Gittare bei gleichzeitig hoher Melodiosität kommt. Meiner Meinung nach der beste Titel der Platte ist "Don't talk to Strangers". In ihm wechseln sich sanfte, leise Töne und stahlbrechende Kräfte ab. Die Gitarre ist hart, schnell und effektvoll und das Solo übernimmt sogar für kurze Zeit die Führung über den Song. Dios gesangliche Leistung ist auf dieser Platte auf ihrem Höhepunkt, aber auch musikalisch wird sie nie langweilig. Für alle Fans der Metallmusik ein Muss: -> kaufen!
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am 25. April 2006
der Klang ist nicht besser als der der alten und daher nicht remasterten CD. Ich kann nicht verstehen wie man argumentieren kann, er wäre druckvoller. Das einzige was druckvoller vorkommen mag, ist die Tatsache, daß man einmal wieder die Sache einfach lauter aufgenommen, bzw. bearbeitet hat. Dies aber macht natürlich noch keinen besseren Klang aus. Übrigens habe ich die Sache auch per Hifi-Kopfhörer mir deutlich angehört und bleibe daher bei meinem Urteil. Bleibt nur noch zu sagen, daß "Holy Diver" ein absolute zeitloser Hard Rock & Heavy Metal Klassiker ist. Auf das Songmaterial werde ich aber nicht eingehen, daß haben andere ja schon getan.

Also, wegen des vermeintlich "besseren" remasterten Klangs ist dieses CD nicht zu empfehlen, wer sie aber wirklich noch nicht besitzen sollte kann natürlich bedenkenlos zugreifen, da diese und die nachfolgende "The Last in Line" die mit Abstand besten Dio Alben waren.
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am 12. Juli 2002
Holy Diver gehört zu den Alben, die ich mir immer wieder kaufen würde. Die Songs "Holy Diver", "Rainbow in the Dark und "Shame on the Night" sind einfach Weltklasse. Klasse Melodie, ein Wahnsinns-Gesang mit absoluten Killer-Riff's. Auch der Rest der Lieder gehören in die oberste Liga des Hardrock, wobei ich persönlich "Stand up an Shout" so ideenlos finde, das der gleich immer übersprungen wird. Schade, das Dio diesen Level danach nie wieder erreichen konnte...
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am 30. Mai 2013
Das war der erste Solo-Versuch von Ronnie James Dio nach seinen bereits sehr erfolgreichen Zeiten als Sänger der Bands ELF, RAINBOW und BLACK SABBATH, wo er bereits einige Klassiker mit geboren hat.
Dieses Album ist der Hammer. Erdiger, traditioneller Hardrock mit viel Stimmung, natürlich der unverwechselbaren Stimme von Ronnie James und den beiden Jahrhundert-Klassikern "Holy Diver" sowie "Rainbow in the dark", wobei grade letzeres Stück ganz hervorragend den Zeitgeist sowie die Machart der frühen Achtziger zum Ausdruck bringt.
Er hat damit eindrucksvoll bewiesen, dass er es auch alleine mit seinem Namen und ein paar exzellenten Mitstreitern in die Oberliga des harten Rock schafft. Und das auch mit den folgenden Alben "The last in line", "Sacred Heart", "Dream evil" usw. unterstrichen.
Sollte jeder qualitätsbewusste Hardrocker besitzen, zumindest aber kennen.
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am 20. August 2013
Eagl ob Gypsy, Holy Diver und Shame On The Night, die Songs sind einfach der Hammer.

Rainbow in the Dark schlägt meiner Meinung nach alles!

Dio war sowieso einzigartig mit seiner Stimme und seiner Ausstrahlung. Wer ihn mal Live erleben durfte, der weiß genau was ich meine. Da tritt dieser unscheinbare kleine Mann auf die Bühne. Wenn der dann den Mund öffnete bekam man denselbigen vor Staunen nicht mehr zu. Wo der diese allgewaltige Stimme hernahm, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben!

Holy Diver ist einfach nur ein Hochgenuss. Herrliche Gitarrenparts, sehr melodisch und der Gesang von Dio passt sowieso. Gute gelungene Mischung der Songs und perfekt angeordnet.

Sollte ihn keinem CD-Regal fehlen!
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am 20. Juni 2016
RJD, der Meister der Illusion, der Herr des Drachens, der J. R. R. Tolkien der Rockmusik. Echte Musik für echte Männer. Frauen unerwünscht, es sei denn als Groupie für Sex and Drugs. Den Rock n' Roll hat ja schon Ronnie geliefert. Und noch besser, er macht nicht nur gute Musik, er verteilt auch gute Ratschläge. Don't talk to strangers, don't dream of women, cause they only bring you down. Hat er schon recht. Ich habe mal eine Ausgabe gehabt, auf der zum Schluß noch eines seiner letzten Interviews gewesen ist. Und wie stolz er war, dass er (nach eigenen Worten) auf der dunklen Seite mit Ritchie Blackmore, bei Black Sabbath wirken konnte und wie wichtig ihm das war (Stell Dir vor, Du spielst echt gut Gitarre und musst bei Helene Fischer arbeiten und darfst ihr noch nicht einmal auf den Arsch schauen). Auch das Cover, mit dem wollte er provozieren, und das hat auch funktioniert, auch bei meinen Eltern (was bei meinen Jahrgang 1936 Generalsvater nicht allzu schwer war). Holy Diver, Rainbow in the dark.... Haut rein Jungs, voll aufdrehen, dass es bei der Oma in der Küche scheppert und es dem alten Salon-Spaghetti das Gebiss über das Schnauzbärtchen schlägt und er im Rippstoffunterhemd zittert und die Goldkettchen vibrieren. Dann habt ihrs richtig gemacht. Die nächsten beiden, Last in Line und Sacred Hear sind auch gut, aber dann verließen sie ihn so langsam. Also runter mit dem Humpen, rauf auf den Gaul, Schwerter ziehen und auf in den Kampf!!
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am 25. Dezember 2015
Nach seinem Abgang bei Black Sabbath machte Ronnie James Dio unter dem Banner DIO mit neuer Mannschaft seine eigene Band auf, wo er letztlich am besten seine eigenen musikalischen Ideen ausleben konnte. Mit Jimmy Bain(Bass), Vinnie Appice(Drums) und dem jungen Gitarristen Vivian Campbell hatte Dio durchaus kompetente Unterstützung beim schreiben und einspielen der Songs, der Stil war von der damals im Rockbereich vorherrschenden NWoBHM geprägt mit den dezenten Zutaten seiner bisherigen Bands, also dieser lavaartig-schleppender Doomrock von seiner Vorgängerband Black Sabbath wird hier nicht mehr vordergründig zelebriert, der Stil ist eher Heavy-Rock. Herausgekommen ist ein wahres Meisterwerk, alleine die 4 Songs "Holy Diver","Stand up and Shout","Rainbow in the Dark" und "Dont talk to strangers" sind Alltime-Classics, der Rest nicht viel schwächer. Nur "Invisible" und "Shame on the Night" fallen nach meiner Meinung gegen den Rest ab, sind aber immer noch guter Durchschnitt. Das Album war von Ronnie James Dio selbst recht wuchtig produziert, verweichlichende Keyboardklänge wie es teils ab Sacred Heart(1985) der Fall war, gab es hier noch nicht zu hören. Das Album gehört zu den Grossen, mit seinem Nachfolger The Last in Line(1984) hat man schon ein Jahr später einen weiteren Klassiker erschaffen. Das ist einfach zeitlose gute Rockmusik, die man Jedem Musikinteressierten guten Glaubens empfehlen kann.
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am 2. April 2012
Ganz unerwartet erschien sie ja nicht, die Deluxe-Edition von Dios Debütalbum *Holy Diver*, aber immerhin hatte man sich fast zwei Jahr Zeit gelassen, natürlich seit Dios tragischem Tode gerechnet, um die Fans mit diese Edition zur Kasse zu bitten.

Ich habe mich diesbezüglich gerne Bitten lassen, mir würde aber im Traum nicht einfallen *Holy Diver* als Meilenstein oder Meisterwerk zu bezeichnen, denn dafür wird mit diesen Begriff mittlerweile zu sehr hausieren gegangen, NUR weil eine GUTE Hardrockscheibe veröffentlicht wird. Ich persönlich hielt Dios musikalischen Soloeinstand immer für eine Kapitel grundsolider Hardrock-Geschichte. Der Sound Dio's war nicht eigenständig oder gar einzigartig, dennoch blieben die Tracks lange (seeeehr lange) im Ohr. Hier ein bischen Black Sabbath, da klingt wieder mal etwas Rainbow durch, aber man muß neidlos anerkennen, daß der gute Ronnie es bereits mit seinem ersten Album geschafft hat sich ein Solo-Monument zu setzen, und darauf kommt es schließlich an!

CD 1 bietet also nochmals das legendäre Debüt *Holy Diver* in der Besetzung Ronnie James Dio, Vivian Campbell, Jim Bain und Vinnie Appice. CD 2 eröffnete dann einen Reigen an unveröffentlichtem Material, das für den Fan den eigentlichen Kaufanreiz ausmacht. Acht Songs die 1983 in sehr guter Rundfunkqualität mitgeschnitten wurden. Der notorische Nörgler kann über die naturgegebenen Aufnahmenschwankungen mosern oder ins Felde führen das man als Fan diese Aufnahmen bereits auf Bootlegs in der Sammlng hat, ABER warum mit aller Gewalt mehr bezahlen, wenn man die raren Aufnahmen als Bonussongs hinterher geworfen bekommt? Ein umfangreiches Booklet rundet die neue Edition dann auch zur Genüge nochmals ab.

FAZIT: Ich bin begeistert - Dios beste Scheibe in einer hervorragenden neuen Edition...
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am 18. Mai 2016
Was soll man hier schreiben.

Wer bock auf DIO hat und auf Metal der jüngeren Generation steht oder diese Musik bald seinen Favoriten nennen will, sollte hier zuschlagen.
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