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Sonaten und Partiten
Format: Audio CDÄndern
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2010
Kremers "Vermächtnis" - dem noch einige ebenso inspirierte Aufnahmen folgen mögen - ist beeindruckend in seiner Andersartigkeit. Wer die Bach'schen Solowerke für Violine in den Interpretationen der "großen Drei" der Bach-Solo-Violine (Milstein, Szeryng, Grumiaux) liebt und vielleicht auch mal der historischen Aufführungspraxis (z.B. mit Rachel Podger) eine Chance gibt, hört bei Kremer die bekannten Noten - nur "ganz anders". Die eigenwilligen, freilich zweifellos durchdachten Tempi und Phrasierungen Kremers führen zu einer anregenden und dadurch im besten Sinne aufregenden Darbietung, die in reizvollem Kontrast zur Erhabenheit oder kontemplativen Wirkung anderer Aufnahmen steht. Zu dieser Wirkung trägt sicher auch bei, daß es sich bei Kremer um einen anerkannten Künstler allerersten Ranges handelt, dessen interpretatorische Sicht per se relevant ist - der gelegentlich erhobene Vorwurf der "Willkür" ist abwegig.

Der Kauf lohnt sich - aber Milstein, Szeryng und Grumiaux (in dieser Reihenfolge) sind unverzichtbar.

Milsteins letzte Aufnahme: The Originals - Bach (Sonaten und Partiten)
Milstein mono: Partiten 1,2,3 und Bach: Sonatas for Solo Violin
Szeryng: Bach, J.S.: Sonatas & Partitas
Grumiaux: Bach: Sonatas & Partitas for solo violin =Duo - Bach (Werke für Solovioline)
Podger: Complete Sonatas & Partitas...
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89 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2005
Diapason d'Or. Choc Le Monde de la Musique. "Platte des Monats" (BBC Music Magazine). "Ein Violin-Ereignis der Extraklasse" (Stereoplay). So wurde die Aufnahme der Violinsonaten und -partiten allseits gepriesen - leider nicht diejenige von Gidon Kremer, sondern die durch Julia Fischer jüngst vorgelegte Einspielung. Warum eigentlich? Historische Aufführungsinformationen sind an Frau Fischer offenbar berührungsfrei vorbeigeglitten. Lebenslange Erfahrung mit und Entwicklung an diesen Solitären kann sie sicher nicht aufweisen. Sie spielt mal eben fünfzig Jahre alte Interpretationsstile nach, gewiss technisch nicht schlecht. Wer will das hören? Offenbar hat sie den Geschmack des Mainstream getroffen, all jener, die ihr zujubeln. Glückwunsch.
Gidon Kremer wird solcher "Erfolg" mit dieser Aufnahme wohl nicht beschieden sein. Es sollte und wird ihn sicherlich nicht sonderlich grämen. Denn was er vorgelegt hat, ist der Ausdruck seines höchst individuellen, "spielmännischen" Vermächtnisses, und das braucht den Jubel der Massen nicht.
Ausdruck seiner individuellen Auffassung - genau dies ist ihm bei dieser Aufnahme zum Vorwurf gemacht worden, über die schon viel Kluges und auch Dummes gesagt worden ist. Natürlich ist "Schönklang" um seiner selbst willen nicht Kremers Ding, war es auch nie. Dabei muss letztlich die hinreißende Differenziertheit seiner Herangehensweise jeden überzeugen, der für Bachs Musik für Soloinstrumente ein offenes Ohr behalten hat. Stets trifft er den rechten Ton der Tanzsätze, das swingt so recht, wo es angebracht erscheint. Klarer als jeder/m anderen gelingt ihm die differenzierte Präsentation der Mehrstimmigkeit, die Verwirklichung barocker Klangrede als Weg und als Ziel - Musik als Klangrede nannte Harnoncourt diese Kunst, die Bach zur Vollendung führt. In vielem fühlte ich mich beim Hören dieser Aufnahme erinnert an die zweite Einspielung, die Pieter Wispelwey von den Bachschen Cellosuiten vorgelegt hat. Vielleicht scheinen die Cellosuiten es uns einfacher zu machen, weil ihre moderne Rezeptionsgeschichte im Prinzip erst mit Casals begann. Kraft, Lebendigkeit, Reichtum, die ganze Palette der in diesen Solomusiken enthaltenen vielen Facetten und Möglichkeiten zu zeigen, das zeichnet diesen Interpretationsstil und Kremers Aufnahme aus.
Was sollen wir von Rezensenten halten, die ihm dies zum Vorwurf machen?
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2007
Die neue Aufnahme überragt durch Klarheit, Frische und technische Präzision. Neu ist die moderne, überaus introspektive Vielfalt, was verglichen mit Referenzaufnahmen eher aussergewöhnlich ist. Im Versuch, Kremer zu verstehen, fing ich schnell an, ihn erneut zu bewundern. Er definiert den Wandel der Zeit und des musikalischen Verständnisses, indem er uns die Unendlichkeit und die Finessen dieser alten, aber für die Ewigkeit bestimmten Musik aufzeigt und diese durch seine gewohnt höchst differenzierte Weise wiedergibt. Der Kommerz geht ihm dabei jedoch (zum Glück) abhanden. Er beweist uns nur zu gut, dass er als grosser Ausnahmekünstler auch bereits zu Tode gespielte Werke zu einem neuen Frühling und zu neuer Freude verhelfen und dabei neue Standards auf noch höherem Niveau setzen kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In den drei Jahren, in denen ich mich nun intensiv mit der klassischen Musik befasse, gab es nur wenige Momente, in denen ich mich dem Weltgeist ganz nahe fühlte, obschon es zahlreiche andere Werke gibt, die genial, großartig und gewaltig sind, für die es sich allein schon lohnen würde. Aber dann gibt es auch noch größere Momente, die den Hörer tief im Inneren bis zu Tränen rühren können. Das waren die Fünfte und die Neunte von Beethoven, das dreizehnte und fünfzehnte Streichquartett desselben, zahlreiche Klaviersonaten, die Missa solemnis; das war Mozarts Requiem, Bachs h moll Messe, Brahms' Deutsches Requiem, das Klarinettenquintett des letzteren, Schuberts fünfzehntes Streichquartett, sein Streichquintett; Dvoraks Neunte, Tchaikovskys Fünfte, Mahlers Zweite. Und eben auch Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo.

Jede Note ist von Licht durchströmt und trotzdem unendlich düster; jeder Ton ist so freudig wie traurig; jeder Takt ist religiös, zart und tief empfunden, aber dennoch auch schroff, brutal und abstrakt. Vor allem die drei Partiten haben ihre ganz eigene Anziehungskraft durch ihren unfassbaren Facettenreichtum, ihre Tiefe menschlichen Empfindens und ihre Ausdrucksgewalt. Wer wird von der Ciaccona der zweiten Partite nicht berührt und mitgerissen? Wer fühlt sich nicht erlöst durch die Heiterkeit der dritten Partite?

Ob Dur oder Moll spielt in diesen Werken kaum eine Rolle. Sie ziehen unweigerlich in ihren Bann und tragen "vom Himmel durch die Welt zur Hölle". Mit Worten lässt sich die Schönheit und Ästhetik dieser Stücke kaum beschreiben; es fehlen dem Hörer fast die Worte.

Gidon Kremer spielt diese Stücke wie kein anderer transparent, werktreu und niemals beschönigend. Der Klang ist famos. Der leichte Nachhall verleiht der Aufnahme einen eigenen Charme. Doppelgrifftechniken und Mehrstimmigkeit lassen nie ein Gefühl dessen aufkommen, dass der Hörer den Eindruck bekommt, diesen Werken fehle irgendetwas.

Sie sind vollkommen, universal, absolut und ein jedweder sollte Zugang haben zu diesen Stücken tiefster Menschlichkeit, höchster Gültigkeit und weit reichendster Liebe.
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am 3. Februar 2014
This recording is the reference for me. Kremer's earlier recording is the next in line but this is the one that moves my soul and gives me a glimpse into eternity. I have the recordings by Rachel Podger, Viktoria Mullova. I can listen to Mullova next to this Kremer recording as to balance the male approach to this music. Mullova is like a warm bath after you have climbed these 'Himalayas of music' with Kremer. Podger is so very british...
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3 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2007
Wo Guidon Kremer draufsteht, ist auch Gidon Kremer drin. Wenn man seinen Sinn für Musik mag, dann ist man hier genau richtig.

Die anderen mögen versichtert sein, dass sie etwas im Leben verpassen werden.

Music at it's best.
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