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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen25
4,3 von 5 Sternen
Größe: AS/P 10x50|Ändern
Preis:255,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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10x50 feste Brennweite, Aspherische Linsen mehrfach vergütet, Bak4-Glas.
Gewicht mit Schutzkappen + Tragerieme = 940 Gr (gemessen), gut haltbar ohne Verwackeln, sehr gute Aptik und Handhabung.
+ Hochwertige Stoff-Tragetasche, gepolstert mit Velour-Innenverkleidung, Klettverschluß, Praktisch und gut dimensioniert.
+ Leichtgängige, gleichmäßige Mechanik, optimaler Widerstand, geräuschlos, Anschluß für Stativ.
+ Sehr saubere Verarbeitung, Top-finish, vollständige, glatte Gummierung,
+ Sehr gute leichtgängige, präzise Einstellung, große, weiche Okularmuscheln, ca. 18mm Pupillen-Linsen.
+ Sehr detaillierte, kontrastreiche, farbtreue Abbildung, läßt am äusseren Rande nur unmerklich nach.
+ Hell, gute Lichtausbeute durch 50 mm Objektive
+ präzise Fokusierung, sehr gute Tiefenschärfe.
+ gleichmäßige, plastische und angenehme Darstellung, nicht ermüdend.
+ Trotz der hohen Vergrösserung, kein "Tunnelblick" sondern durch den Weitwinkel (Ww) ein breitangelegter optischer "Teppich" (Man füllt sich "Mittendrin").

o etwas langwierige Fokusierung bei astronomische Beobachtungen
o nicht ganz feste Okular-Schutzkappen

Das Eschenbach Trophy AS 10x50 Ww ist ein gut konstruiertes, solides, ausgewogenes, sehr angenehmes Glas mit ausgezeichnete Schärfe, helle und kontrastreiche Abbildung, eine relativ starke (10x) Vergrösserung und vorzügliche dreidimensionale Darstellung, Top-Mechanik und bewundernswerte Fertigungsqualität. Ein Fernglas fürs Leben möchte man sagen. Es ist für fast alle Anwendungen geeignet.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet.
Die Stärke dieses Glases ist die ausgedehnte Naturbeobachtung, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Wer äußerst anspruchsvoll ist und das letzte Quäntchen aus einer vergleichbaren Optik rausholen möchte kann nur noch auf Nikon Leica, Leitz, Zeiss, Steiner und Swarowski zurückgreifen, muß aber ein vielfaches bezahlen, teilweise über 2.000 Euro. Inzwischen habe ich auch 1 Zeiss Victory 8x56, 1 Leica Trinovid 8x50 und vieles mehr aber diese bringen nur in Extremsituationen eine minimale spürbare Verbesserung.
Dieses Fernglas ist also ein sehr sehr guter Kompromiss zwischen Qualität und Preis, ein guter, zuverlässiger Begleiter fürs Leben.
Von Eschenbach habe ich auch das mächtige Farlux 9x63 (dachkant)und das winzige Pocketglas Farlux 8x24 B Allweather. Beide sind ebenfalls traumhaft gut.
Man muß schon bei Eschenbach zwischen preiswerte (Arena etc.) und Premium-Ferngläser (Farlux) unterscheiden. Das Trophy AS/P 10x50 B Ww gibt es seit Jahrzehnten. Damals kostete es bei Brinkmann rd. 500 DM und das war locker soviel wie gut 500 Euro heute. Inzwischen ist es für Kleingeld zu haben weil Forschung und Entwicklung sowie Werkzeuge längst amortisiert sind und die Produktion wohl ausgelagert wurde. Daß das Fernglas so "billig" geworden ist, bedeutet also gar nicht daß es "Mittelmäßig" ist, sondern umgekehrt, daß man außerordentlich viel für das Geld bekommt.
Nach meiner Einschätzung gehört dieses Fernglas zu den grossen Würfe und zur Premium-Baureihe und ich möchte mich nicht davon trennen. Im übrigen ist dieses Fernglas nach rd. 20 Jahren immer noch absolut neuwertig und es wird mit Sicherheit noch viele Jahrzehnte wie am ersten Tag perfekt funktionnieren.

Mögliche Einschränkungen:
Für Bergwanderungen möglicherweise etwas schwer. Alternative wäre ein kleines Nikon Travelite V 8x25 CF (75-100 Euro) das nur halb so schwer und trotz kleiner 25 mm-Linsen noch klare Bilder liefert, ein Farlux, das 8x24B, das unglaublich gestochen scharfe Bilder liefert, oder teuere Zeiss und Leica Pocket-Gläser.

Für Marine-Anwendungen ist ein schwimmfähiges, wasserdichtes Glas mit Gas-Füllung, O-Ringe und Kompass die bessere Wahl (siehe Steiner Commander daß auch in der Bundes- und US-Marine eingesetzt wird). Das wird aber ebenfalls richtig teuer !

Für astronomische Beobachtung ist nicht nur ein gutes stativ unbedingt erforderlich, der Trophy AS 10x50 zeigt eine Unmenge von Sternen, bringt jedoch nicht genug Vergrösserung und wird auf Dauer langeweilig (Für Himmelobjekte ist ein gutes 25x100-Fernglas mit rd. 5 Kg Gewicht, ab 350 Euro einfach optimal).
11 Kommentar|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Eschenbach ist immer für eine Überraschung gut. Meistens schwimmt es im Mittelfeld.

Ab und zu, vielleicht durch eine Laune des Vorstands, werden aber bei Eschenbach Ferngläser gebaut wie das Farlux F 8x24 B Allweather Silver Edition, die zum Besten gehören was die Welt gesehen hat und ziemlich umbemerkt für wenige hundert Euro an Insider über den Ladentisch gehen.

Das Trophy AS/P 8x56 B, made in China und inzwischen für ein Paar hundert Euro zu haben, ist sicherlich keinen Star am Himmel der Ferngläser. Es gibt nicht mal Testberichte im Internet und ich könnte auch keine Rezension finden. Da ich dieses Fernglas seit rd. 3-4 Jahre besitze, habe ich eher durch Zufall beschlossen darüber zu berichten.

Der Zufall liegt daran, dass es sich bei dem Fernglas um eine Porrokonstruktion mit offene Fokusierung handelt. Für den Laien bedeutet das, dass das Okular in dem jeweiligen Tubus gleitet und dadurch im Laufe der Jahre einen Luftaustausch zwischen innere Optik und Aussenwelt stattfindet.
Das führt prinzipiell, selbst bei mässiger Nutzung, zu einer leichten Verschmutzung der Optischen Flächen von Linsen und Prismen.
Deswegen sammle ich regelmässig meine Ferngläser von Steiner, Carl-Zeiss Jena (CZJ) oder andere ein und sende sie Paketweise zum Kundendienst wo sie gereinigt und neu justiert werden.
Wer behauptet das ein solches Fernglas nach 10-15 Jahren in Top-Zustand ist, lügt oder hat keine Ahnung.

Es gibt aber Ausnahmen wie die Nikon Action EX-Baureihe, das Nikon Ocean Pro und eben dieses Eschenbach Trophy AS/P 8x56 B gehört auch dazu, weil es dort gelungen ist, meistens durch mehrere O-Ringe die Gleitflächen abzudichten. Dadurch wird das Fernglas Staub- und Wasserdicht. Das ist mit Vorsicht zu geniessen, weil auf Deutsch, wasserdicht nicht wasserdicht bedeutet. Bei einem richtig wasserdichtes Fernglas gibt den Hersteller an wieviel Minuten bei wieviel Meter Wassertiefe das Fernglas verträgt. So werden sog. wasserdichte Outdoor-Ferngläser verkauft, die im Ernstfall von innen beschlagen und der Kundendienst verweigert die Garantie. Vielleicht sollten unsere Politiker sich nutzlich machen und den Riesenbetrug der Uhren- und Optikindustrie einen Ende bereiten anstatt sich miteinander zu beschäftigen, aber das ist eine andere Geschichte.

Dieses Fernglas ist auf jeden Fall abgedichtet und mit Stickstoff gefüllt. Tatsächlich kann ich bestätigen, dass nach einigen Jahren, die innere Optik immer noch absolut rein ist und daher brauchte das Fernglas nicht nach Nürnberg zur Wartung mit den anderen von Eschenbach. Diese lange Ausführung ist nicht unwichtig wenn man bedenkt, dass eine Wartung rd. ein hundert teuro kostet !

Nun behauptet die Produktbeschreibung "attraktives Fernglas der Spitzenklasse...". Stimmt das ?
Um diese Frage zu beantwortet, habe ich das Fernglas unter die Lupe genommen und mit einem Zeiss Victory 8x56B T P verglichen, unter Tagesbedingungen, bei Dämmerung und bei der Königdisziplin Sternenbeobachtung.

Beide Ferngläser bringen 1,2 Kg auf der Küchenwaage. Dieses Gewicht muss man erstmal stemmen, vor allem Minutenlang ein Glas in jede Hand.
Das Zeiss ist eine aufwendige Dachkant-Konstruktion, das erklärt z.t. den Preis, der rd. 5 bis 6 Mal höher war.
Beide haben eine ähnlich glatte aber griffige, hochwertige Gummiarmierung, die sich deutlich von der China-Massenware abhebt.
Das Eschenbach ist ähnlich lang aber mit rd 19 cm Breite (Zeiss ca. 15,5 cm) ist er besser zu handhaben.
Die Verarbeitung ist hochwertig, lediglich beim Eschenbach fallen am Vorderteil der Mittelbrücke Nahten der Gummihaut bis 1 mm Breite unangenehm auf.

Die enorme Gummiwalze ist etwas schwergängig, gibt auch leise Fettsauggeräusche von sich. Der Betrieb ist eher mühsehlig, erfordert Kraft.
Die Übersetzung ist vielleicht zu direkt. Es wäre besser gewesen, wegen des Wiederstandes der Abdichtung und der massiven Okulare die Übersetzung etwas länger zu gestalten.
Auch die niedrige Viskosität des Fettes in der Antriebsschnecke trägt zum Widerstand bei.
Die Einstellung der Dioptrie erfolgt mit einem Hebel am rechten Okular, der Betrieb ist eher schwergängig was aber hier zweckmässig ist.
Beide Räderwerke laufen gleichmässig, präzise, ohne rückfedern.
Die Okulare werden herausgedreht (keine Zwischenstellung) und arretieren sauber und fest, ohne wackeln. Eine ganze Klasse besser als manche China-FG der 400 Teuro-Klasse.
Auch die Mittelachse für die Einstellung des Augenabstandes läuft tadellos.
Alles ist aus Metall, es gibt nicht die geringste Verbiegung (was für einen Unterschied zu Nikon Action).

Bei hellen Sonnenschein produziert das Trophy AS/P eine prächtige Abbildung:
Sehr hell, kontrastreich, treue und kräftige Farben, im Mittelfeld dermassen scharf, das ich die einzelnen weissen Haaren meines Nachbarn in 70 Meter Entfernung gegen den dunklen Hintergrund noch erkenne. Diese bemerkenswerte Schärfe nimmt aber ab rd. 50 % vom Zentrum ab. Allerdings wird die Unschärfe erst ab rd. 10 % vom Rand richtig wahrgenommen was absolut nicht störend ist.
Geometrische Verzerrungen sind als Kisseneffekt ab rd. 30 % vom Zentrum leicht bemerkbar, sind am Rande des Sichtfeldes zwar erheblich und bei Schwenks störend, jedoch kenne ich manche teuere Premium Ferngläser, die es nicht besser können.
Die Abbildung ist gleichmässig hell, homogen und sehr plastisch und realistisch, dazu im Zentrum noch höllisch scharf, also natürlich und zum greifen nah. Im normaler Betrieb, selbst bei extrem hohe Helligkeit treten keine Farbverzerrungen auf, es sei denn man provoziert sie und sucht intensiv danach.
Was allerdings sofort auffällt, ist die deutlich geringere Sichtfeldbreite, die 102 m bei 1000 m beträgt. Das ist nicht rekordverdächtig, lässt aber keinen Tunnelblick aufkommen.
Das fällt aber im Direktvergleich nur auf weil diesbezüglich das Zeiss ein Fernglas der Superlative ist.

Bei der Abenddämmerung wird deutlich, dass das Trophy eine ganze Weile in der Oberliga der lichtstarken Gläser mitmischt. 56 mm-Eintrittlinsen sind natürlich nicht von Pappe und die leicht grüne Vergütung absorbiert offensichtlich viel Licht weil recht wenige Spiegelungen im Objektiv sichtbar sind. Das deutet auf eine Vergütung der Klasse III oder IV hin. Die BaK-4-Prismen tun ein übriges und auch 15 Minuten nach Sonnenuntergang Mitte März sind unzählige Farbnuancen der Vegetation vorhanden, ohne dass die rottöne darunter leiden. Es würde mich nicht wundern wenn sämtliche Glasoberflächen multivergütet wären, auch wenn dies nicht ausdrücklich vermerkt ist.
Auf jeden Fall es dauert eine ganze Weile bis das Lichttransmissionsweltmeister von Zeiss sich mühevoll abhebt, schliesslich kostet es auch das fünffache.

Bei der Königsdisziplin Sternebeobachtung hat mich das Trophy AS/P angenehm überrascht. Natürlich geht da, selbst bei "nur" 8x-Vergrösserung, nichts ohne Stativ oder perfekte Abstützung.
Um diese Jahreszeit beobachte ich fast täglich den Orion-Nebel. Gestern hatte ich sogar eine ganze Reihe von Ferngläser bis 20 x-Vergrösserung im Einsatz und normalerweise erwarte ich nicht, dass ein Fernglas dieser Preisklasse Sternen als nadelfeine Lichtpunkte zeichnet. In der Tat nur die besten Optiken vermögen Sternen wie Riegel oder Betelgeuse farblich hellblau oder Orange ohne Halo abzuzeichnen und manche Gläser wie das Pentax 20x60 PCF WP II mit 3mm Austrittpupille und obendrein extrem schwer zu fokusieren bringen nicht das, was man erwartet. Das preiswerte Trophy hat meine erwartungen übertroffen: Die Farbgebung war kräftig und eindeutig, die sternen, auch im Sternennebel fein aufgelöst, die hellsten Sternen nicht fleckig sondern punktförmig. Im Vergleich zum Zeiss waren die Unterschiede eigentlich minimal, abgesehen vom Sehfeld und etwas höheren Kontrast. Im Vergleich zum legendären Fujinon FMT-SX2 7x50 oder 10x70, die ich ebenfalls für sternenbeobachtungen einsetze, wird natürlich deutlicher, das das Trophy doch kein Fernglas der Spitzenklasse ist. Spitzenklasse ist allerdings die komfortable Bedienung. Das Fokusierrad ist zwar schwergängig, die Entfernungseinstellung ist auch nicht da wo man sie sucht sondern 1/4 Umdrehung vor dem Endpunkt und man muss schon wegen der direkten Übersetzung sehr, sehr genau und feinfühlig fokusieren um diese optimale Schärfe herauszukitzeln, aber dann wird man entschädigt aus einer Mischung aus übersichtlichen Vergrösserung bei einer hohen Detailreichtum. Die grosszügige Schärfentiefe im mittleren Entfernungsbereich rundet das Ganze (bei Tagesbeobachtungen) ab.
Mit 56/8=7 mm Autrittpupille ist das Trophy sehr lichtstark und jedoch gleichzeitig kontrastreich, absolut geeignet für Gegenden ohne Lichtverschmutzung, wie meinen Wohnsitz in einem Dorf ohne Laternen (zumindest sind sie ständig kaputt).

Schliesslich ist das Einblickverhalten tadellos und sogar angenehm, die Augenmuscheln dichten gut ab, Kondenswasser-Bildung auf die Okulare bei Frost ist minimal, der Pupillen-Abstand stimmt, die Tonnen-Innenflächen sind ordentlich geschwärzt usw. Der Trageriemen ist 32 mm breit und sehr schön, wenn auch ungepolstert, was bei 1,2 kg sinnvoll wäre.
Die tragetasche aus Kunstleder mit Klettverschluss ist sehr sauber verarbeitet, extrem weich, dünn gepolstert, dunstet aber jahrelang einen Duft aus, der an sauere Milch erinnert.
Das Fernglas ist also mit Verstand konstruiert und die Verarbeitung ist auf hohem Niveau. Es ist ein gutes, schweres, solides, vielseitiges, preiswertes Arbeitstier.

Jedoch gibt es einen Schwachpunkt, der vielleicht mich dazu zwingen wird mich von dem Fernglas zu trennen:
Der Dioptrie-Einstellungsbereich ist zu knapp bemessen und gehört zum Schlechtesten was ich kenne. Ohne Brille bekomme ich entweder links oder rechts dieses scharfes Bild, aber nicht gleichzeitig. Es fehlen lächerliche 1/4 Umdrehung. Es ist mir rätselhaft warum Eschenbach hier dermassen geizig war und darüber hinaus seit 20 Jahren nicht in der Lage ist, Objektiv- und Okularabdeckungen mitzuliefern, die auch halten oder zumindest am trageriemen befestigt werden.

Menschen, die so wie ich starke sehkraft-Abweichungen links / rechts haben, sollten also unbedingt das Fernglas ausprobieren bevor sie es kaufen.

Abgesehen davon ist das Fernglas wirklich Klasse und für den Preis sehr empfehlenswert. Es besitzt einige Merkmale der Spitzenklasse, einige der Ober- und Mittelklasse, eine Dioptrie-Einstellung und Abdeckungen der Einsteigerklasse.
22 Kommentare|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2012
Auf der Suche nach einem brauchbaren, einigermaßen dämmerungstauglichen Fernglas habe ich nach eingehender Online-Recherche vier Ferngläser im Preissegment bis ca. 200 € bei Amazon bestellt, um sie zu vergleichen und eines davon zu behalten.

Verglichen wurden:
Eschenbach Trophy AS/P 8x40 B Ww - Preis (gerundet): 170 €
Minox BV 8x42 BR - 190 €
Nikon Monarch 8x36 DCF WP - 210 €
Nikon Prostaff 7 8x42 - 160 €

Bei dem Eschenbach Trophy handelt es sich um ein Glas mit "klassischen" Porro-Prismen, die übrigen Gläser besitzen Dachkant-Prismen und sind entsprechend schlanker und auch deutlich leichter.

Alle vier Gläser weisen folgende Eigenschaften auf:
- verwendbar für Brillenträger durch ausreichend hohe Lage der Austrittspupille
- wasser- und staubdicht, stickstoffgefüllt
- herausdrehbare Augenmuscheln
- mehrfachvergütete Linsen
- Lieferung mit Trageriemen, Tasche und Okularschutzkappe
- mindestens 5 Jahre Garantie

Ich bin kein Fernglas-Fachmann und kann daher die Güte der Optik nicht detailliert diskutieren.
Ich habe die Gläser jedoch ausführlich anhand verschiedener Testobjekte verglichen, bei deren Auswahl ich mich u.a. an den sehr informativen Reviews von "Harry So nah" orientiert habe (z.B.: Antennen vor bedecktem Himmel, Sterne und künstliche Lichtquellen bei Nacht, Objekte in unterschiedlicher Distanz). Generell habe ich nur die Qualität im Zentrum des Sehfeldes berücksichtigt.

Ergebnisse insgesamt:
Alle vier Gläser machten hinsichtlich Stabilität und Verarbeitungsqualität einen guten Eindruck. Es lagen auch keine merklichen Fehljustierungen, Defekte oder Verschmutzungen vor.
Die optische Qualität aller Gläser bewerte ich ebenfalls als gut. Z.B. traten bei Betrachtung von Lichtquellen bei Nacht nur in geringem Umfang Abbildungsfehler auf. Farbränder sind mir auch nicht "ins Auge gesprungen".

Qualitativ (wie auch preislich) spielen die Gläser aus meiner Sicht in derselben Liga, wobei der maximale Preisunterschied immerhin 50 € betrug.

Es gibt jedoch einige Unterschiede, bei deren Bewertung persönliche Präferenzen eine große Rolle spielen. Für einen Überblick verweise ich auf den entsprechenden Abschnitt meiner Rezensionen zu den anderen drei Ferngläsern sowie die Artikel anderer Rezensenten.

Besonderheiten des Eschenbach Trophy AS/P 8x40 B Ww:

positiv:
- überdurchschnittliches Sehfeld

negativ:
- sehr schwer (990 g)

ohne Wertung:
- (für mich) aufgrund der breiten Bauform und des hohen Gewichts relativ unhandlich im Vergleich zu den Dachkantgläsern
- Fokussierung recht schwergängig

Fazit:
Ich habe mich letztlich für das Nikon Prostaff 7 8x42 entschieden, und die anderen Gläser (gereinigt und ordentlich verpackt) zurückgeschickt, was problemlos geklappt hat. Ich kann die anderen getesteten Gläser jedoch ebenfalls empfehlen. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist meiner Ansicht nach für alle vier Gläser sehr ordentlich. Entsprechend vergebe ich hier 4 Sterne.
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am 7. Januar 2010
Ich habe einige Monate hinsichtlich eines leistbaren aber auch qualitativ brauchbaren Fernglases für die Beobachtung des Abendhimmels gesucht.
Nachdem ich kein Gebrauchtes Zeiss Fernglas zum vernünftigen Preis ersteigern konnte, habe ich bei AMAZON nachschau gehalten und bin auf das Eschenbachprodukt gestoßen.
Nach nun einigen Wochen des Ausprobierens zusammengefasst.

Positiv aufgefallen:
Gutes Preis/Leistungsverhältnis hinsichtlich der optischen Qualität, überraschend gute Randschärfe,
Mechanisch sehr solide gebaut mit leichtgängiger Fokussiereinstellung, Weiteres ist eine solide Schutztasche im Lieferumfang,
Negativ aufgefallen:
Keine zwangsverbundene Schutzkappe für die Gläser (damit diese nicht verloren gehen) sondern 4 ' Einzelschutzkappen!

Daher ein Punkt Abzug!
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am 2. Januar 2012
Es ist mein 4tes Fernglas, das mag nicht besonders viel sein und ich bin auch kein Profi, der sich mit Optiken auskennt, aber als ich das Glas das erste mal in der Hand hatte und eingestellt habe, wusste ich, dass es sich gelohnt hat mal etwas mehr dafür auszugeben.
Das Bild ist absolut Spitze, es mag noch bessere geben, aber für mich als normalen Benutzer und gelegentlichen Sternengucker reicht es mehr als aus. Das Gewicht könnte bei einigen Menschen wie Jugendlichen oder dem schwächeren Geschlecht vielleicht eine Rolle spielen, da dieses Glas schon etwas schwerer ist, als evtl. vergleichbare billig-Modelle. Also empfehle ich es vielleicht erstmal, so wie ich, beim Jagdsport Händler oder Optiker des Vertrauens auszuprobieren und dann zu entscheiden.
Da ich gerade vom Gewicht spreche, muss ich leider sagen, dass der Trageriemen ein kleines bisschen breiter sein dürfte, wenn man es längere Zeit trägt dann merkt man es schon deutlich im Nacken.

Dafür würde ich theoretisch vielleicht ein kleines bisschen abziehen, aber man kann hier ja nur volle Sterne vergeben und aufgrund der tollen Optik gebe ich volle Punktzahl und empfehle es jedem Naturfreund, Jäger, Sternengucker usw... =)
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am 23. Juli 2012
Ich suchte ein Fernglas das möglichst stark vergrößert, eine gute Lichtausbeute hat, mit dem man gut aus der Hand sehen kann, das zudem noch preiswert sein sollte. Nach Recherche auf Amazon und einschlägigen Plattformen und Herstellerseiten blieb ich bei dem Eschenbach Trophy 10x50 hängen.

Amazon lieferte schnell wie immer und ich konnte das Trophy 1 1/2 Tage nach Bestellung das erste Mal testen.
Der haptische Eindruck war sofort sehr gut. Das Glas macht einen sehr wertigen Eindruck. Angenehm griffig, die Mechanik ist nicht zu schwer- und nicht zu leichtgängig, so wie man es erwartet. Die Einstellung des rechten Okulars geht mittels des kleinen Hebels präzise und sauber. Dieser Hebel verstellt sich auch nicht gleich wenn man das Glas ein- oder auspackt in die mitgelieferte Tasche.

Die Abbildung ist klar, hell, sehr detailliert und kontrastreich. Die Farben sind natürlich und angenehm. Die Tiefenschärfe ist so gut das man nur minimal nachbessern muss bei entsprechenden Wechsel zwischen den Entfernungen. Der Weitwinkeleffekt ist toll, man hat eine breite "Bühne". Ich empfinde das Glas auch vom Gewicht her sehr angenehm - nicht zu schwer ( so das einen die Arme nach kurzer Zeit herunterfallen ) und nicht zu leicht ( das Gewicht stabilisiert gut ). In der Dämmerung überraschte mich das Glas dann wieder. Die Lichtstärke des Trophy 10x50 macht das Sehen bei schwachen Licht zu einer richtigen Freude. Nachts testete ich bei normaler Straßenbeleuchtung, es gab keine Überstrahlungen oder andere unangenehme Effekte. Randunschärfe habe ich bisher nicht feststellen können; vielleicht fehlt mir zur 100%-igen Beurteilung der Vergleich mit absoluten Top-Produkten. Mag sein das diese bei solchen Kriterien noch einen Hauch besser sind. Sollte ich doch minimale Randunschärfe mal feststellen dann bewege ich das Glas eben - wo sollte hier ein Problem sein? Wenn ich dann den Preisunterschied zwischen dem Eschenbach Trophy 10x50 und den Highend-Ferngläsern sehe muss ich dem Trophy noch mehr zusprechen. Da kann jeder für sich entscheiden ob dieser Rest letzter machbarer Qualität einen fünf- bis zehnfachen Preis rechtfertigt. Ich bin Normalnutzer, nehme das Glas beim Wandern und Radfahren mit und bin nach dieser ersten kurzen Zeit sehr , sehr zufrieden damit. 10 Jahre Garantie gibt Eschenbach für dieses Glas - was will man mehr!

Am letzten Wochenende besuchte ich eine Flugveranstaltung. Der Höhepunkt war der mehrfache Überflug des Flugfeldes von einer Me-109
( das war das! Kampfflugzeug der Luftwaffe im 2. Weltkrieg ). Die Me-109 flog den Platz tief und sehr schnell an, zog dann immer steil nach oben, drehte und entschwand sehr zügig um Sekunden später wieder den Platz nach großen Schleifen erneut anzufliegen. Mit dem Trophy 10x50 konnte man die Maschine prima und schnell erfassen, dank des Weitwinkeleffekts, und sehr gut verfolgen ohne neu fokussieren zu müssen. Diese Me-109 war richtig schnell ( 12 Zylinder Reihenmotor mit ca. 1200 PS ) - das kann man nicht mit einer Cessna oder ähnlichen Zivilflugzeugen vergleichen.

Es macht Freude mit diesem Glas auf "Entdeckungsreise" zu gehen. Hier kann ich gerne und guten Gewissens 5 Sterne geben!

2015.09.24. Nachtrag...noch immer bin ich sehr zufrieden mit diesem Glas. Zu dem Service von Eschenbach kann ich nur sagen - perfekt!!!!!!! Durch ein Missgeschick ist die eine Augenmuschel mit dem Tubus beschädigt worden. Per Mail fragte ich bei Eschenbach um Hilfe an und bereits 2 Tage später kam der kostenlose Ersatz!!!!!! Vielen Dank an Eschenbach und die Mitarbeiter, die mir so schnell geholfen haben!!!!!
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am 19. August 2012
Nach langem Suchen habe ich mich für dieses Spektiv entschieden.
Ich nutze es zur Beobachtung von großen Greifvögeln und erziele
vor allem im Bereich 25 fache Vergrößerung gute Ergebnisse.
Das Preis - Leistungsverhältnis ist in Ordnung.
Natürlich kenne ich auch die bekannten Spitzengeräte, die das 10 fache
kosten.
Neben dem Preis hat mich die Handlichkeit überzeugt knapp 1 kg,
und die kurze Einstellungsmöglichkeit 5,00 m, was gut ist für den Garteneinsatz
Ein Minuspunkt muss ich für die hakelige Einstellung für Brillenträger am
Okular vergeben.
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am 19. März 2014
Auch ich hatte mehrere Ferngläser im direkten Vergleich. darunter auch spezielle Ferngläser für Segler mit eingebautem Kompass, da Segeln die Hauptanwendung für das Fernglas werden sollte.

Ich habe mich für das Eschenbach entschieden, vor allem aus folgenden Gründen:
- Sehr lichtstark.Das Bild ist heller als bei vielen 8x50 Gläsern! Die "Dämmerungszahl" sagt übrigens nichts über die Eignung in der Dämmerung aus, da sie nur aus der Größe der Objektive bestimmt wird, aber nicht die Gesamtkonstruktion, wie z.B. die Vergütung der Optik berücksichtigt wird)
- Sehr großes Sehfeld. Das Sehfeld ist größer als bei vielen 7x40 oder 7x50 Ferngläsern. Großes Sehfeld bringt einfach mehr Übersicht und ist von unschätzbarem Vorteil, wenn man auf einem schwankenden Boot steht und versucht ein Objekt im Auge zu behalten. Bei kleinem Sehfeld verschwindet das Objekt beim Schaukeln leicht aus dem Bild. Auch wenn es dann gleich wieder sichtbar wird, brauchen die Augen einen Moment, bis sie es wieder "eingefangen" haben, bis dahin ist es u.U. schon wieder aus dem Sichtfeld gewandert.
- Hervorragende Brillerträgertauglichkeit
- Geringes Gewicht. Im Vergleich mit wirklich vergleichbaren Ferngläsern ist das Eschenbach eher leicht.

Nachteile:
- Die Schutzkappen halten nicht gut und gehen leicht verloren.
- Kein Kompass. Das wird den "normalen" Anwender nicht stören und selbst beim Segeln vermisse ich ihn selten, da wirklich genaue Peilungen heutzutage nicht mehr so extrem wichtig sind. Wenn ich wissen will, wo ich bin, sehe ich aufs GPS ...
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am 29. März 2013
Ich habe keine Erfahrung mit anderen Ferngläser, ausser mit dem Eschenbach Camaro 10x40 Ww, welches ich seit ca. 35 Jahren besitze und mit dem ich bis jetzt sehr zufrieden war. Deshalb kann ich keinen ausagekräftigen Qualitätsvergleich erstellen.

Das Eschenbach trophy AS/P 10x50 B Ww übertrifft aber das Camaro um einiges. Die Lichtstärke ist besser. Es hat eine helle und kontrastreichere Abbildung und das Sehfeld von 114 m bei 1000 m erscheint mir größer, als das des Camaro mit 131m bei 1000m. Durch die Gummiarmierung liegt das Trophy sehr gut in der Hand, ist allerdings mit rund einem Kilo Gewicht nicht gerade leicht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung.

Einziger Wermutstropfen bei meinem “Glas” ist die Tragetasche. Die Tasche bei meiner alten Camaro besteht aus hartem, Formstabilen, Leder mit einem Steckschloss-Einrastverschluss, während sie beim Trophy, aus weichem, Form-unstabilem, Kunstleder, mit Innenpolsterung besteht. Was mich aber am meisten nervt, ist der Verschluss dieser Tasche. Er besteht aus einer Steckschnalle aus Kunststoff, welche an beiden Enden an einem losen Riemen befestigt ist. Dies führt dazu, dass man sowohl beim öffnen als auch beim schließen, immer mit beiden Händen ein regelrechtes gefummele veranstalten muss.

Deshalb ziehe ich einen Stern ab.
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am 12. August 2015
Angeregt durch die (wie immer) sehr informative Rezi von criticoptic bin ich auf dieses AS/P 8x56 B aufmerksam geworden. Ferngläser sind zwar nicht mein Hobby, jedoch beschäftige ich mich seit Jahren immer wieder mal mit dem Thema und besitze und nutze auch einige passable Mittelklasseferngläser: Zeiss-Jena (Docter) 7x40 BGA (NVA), Steiner Cobra 8x42, Seeadler Jägermeister 8x56 GA usw. Da mein Seeadler schon recht in die Jahre gekommen ist, wollte ich herausfinden, ob das Eschenbach mit aktueller Technik signifikant besser ist. Kurzfassung: Ja, ist es (was die Bildqualität angeht).

Alles was criticoptic schreibt, ist vollkommen zutreffend. Das Glas ist beim gegebenen Preis ein echter Hammer! Auf allbinos.com wird das Trophy 10x50 AS/P getestet und kommt dabei nicht sehr gut weg, jedoch wird die hohe Transmission von 90% gelobt. Ich gehe davon aus, dass das 8x56 vergleichbare Werte hat (gleiche Vergütung, BAK-4 etc.). Das Bild ist bei Tag extrem hell (noch etwas heller als mein Steiner Cobra). Schärfe und Kontrast sind brachial, ähnlich dem Steiner in der Bildmitte, jedoch hält das Eschenbach die Schärfe weiter zum Rand (das Steiner fällt hier ein wenig früher ab, jedoch siehe Sehfeld weiter unten). Chromatische Aberration (Farbsäume) konnte ich nur am Rand entdecken, und auch nur dann, wenn ich es durch sehr schiefen Einblick provoziert habe (minimal). Überstrahlungen (milchig weisser Schleier, der sich über das Bild legt, wenn Seitenlicht in die Objektive fällt) habe ich bisher nicht bemerkt, obwohl ich absichtlich versucht habe, das zu provozieren. In einer einzigen Situation konnte ich eine dezente scharf begrenzte Reflektion ganz aussen am Bildrand sehen. Ursache war eine Straßenlaterne die dafür in einem ganz bestimmten Winkel zu den Objektiven stehen musste. Halos (weisse Schleier um Lichtquellen direkt im Bild) sind nicht vorhanden. Das Glas liefert bei Tag ein astreines Bild und gibt auch in schwierigen Lichtsituationen nicht auf. In der Dämmerung lässt das Eschenbach dann auch erwartungsgemäß mein Seeadler ein gutes Stück hinter sich (hat sich einiges getan in 20 Jahren). Das Bild ist generell heller, und v.a. der Kontrast viel stärker. Bei der Schärfe kann das Seeadler ganz gut mithalten, aber das Trophy ist am Bildrand besser. Allerdings hat das Trophy ein schmaleres Sehfeld (102m/1000m); vom potentiell unscharfen Rand wird dadurch auch weniger gezeigt. In mondloser Nacht relativiert sich der Vorteil des Trophy dann wieder etwas. Wenn es so dunkel ist, dass vollständig skotopisches Sehen einsetzt (nur die hell/dunkel-Stäbchenzellen der Netzhaut sind aktiv), ist der Abstand nicht mehr so groß. Das Bild ist zwar auch hier etwas heller, aber man erkennt trotzdem nicht sehr viel mehr. Möglicherweise braucht die moderne Hochkontrast-Optik das Farbsehen, um ihre Vorteile ausspielen zu können. Ferngläser sind nun mal keine Restlichtverstärker.

Was ich criticoptic noch hinzufügen möchte, sind ein paar Worte zum Sehkomfort. Das Glas (mein Exemplar) hat perfekte Kollimation, d.h. beim Ansetzen des Glases müssen sich die Augen absolut nicht umstellen (schielen), um schiefe optische Achsen im Glas auszugleichen (gibt's leider oft im unteren Preissegment). Darüber hinaus ist das Glas sehr tolerant was die Lage der Augenpupille zur optischen Achse angeht. Man kann sich komfortabel im Bild "umsehen", ohne dass es irgendwie unangenehm wird oder Abschattungen entstehen (richtiger Augen- und Pupillenabstand vorausgesetzt). Beim "Umsehen" im Bild wird der Augapfel gedreht, was zwangsläufig dazu führt, dass die Pupille aus der optischen Achse wandert. Die meisten "preiswerten" Gläser vertragen das schlecht. Nicht so das Eschenbach (aber auch hier hilft wohl der etwas engere Bildkreis). Richtig justiert erlaubt das Trophy ein völlig entspanntes, unangestrengtes Sehen (man mag es gar nicht mehr absetzen).

Gibt's auch Nachteile? Ja, ein paar Kleinigkeiten:
- Die Drehaugenmuscheln haben nur zwei Stops (oben/unten). Ich bräuchte einen Stop in etwa 1/4 Höhe (keine Brille). Die Friktion reicht nur knapp, um ein selbstständiges Eindrehen beim Ansetzen des Glases zu verhindern.
- Die Augenmuscheln sind sehr groß. Ich bring sie in meinen Augenhöhlen gerade eben so unter.
- Der Fokus-Mechanismus hat (bei meinem Exemplar) einiges Spiel zwischen Vorwärts/Rückwärts-Fokussieren, etwa 5mm am Umfang der Fokuswalze. Recht unschön, aber man kann sich dran gewöhnen. Nebenbei: Bei meinem 20 Jahre alten Seeadler werden Millimeterbruchteile am Umfang des Fokusrades sofort in eine Änderung des Schärfepunktes umgesetzt (auch bei Drehrichtungsumkehr). Solche mechanische Qualität erfordert geringste Fertigungstoleranzen und ist heute wohl nur im obersten Preisbereich erhältlich (und in China vermutlich gar nicht machbar).
- Das Sehfeld ist mit 102m/1000m nicht gerade üppig (z.T. aber der Grund für die verblüffende Randschärfe, s.o.).
- Wenn man beim Fokussieren (herausdrehen) zu stark gegen die Okulare drückt, kann das Fokussieren für den Moment schwergängig werden. Ich vermute, die O-Ringe zur Abdichtung verkanten dann ein wenig. Immer schön locker bleiben!

Fazit:
Wenn jemand für relativ kleines Geld ein echtes Nachtglas mit sehr guter optischer Leistung haben möchte (und mit den o.g. Kleinigkeiten leben kann), dann gibt's nur eines: Zugreifen
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