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Tales from the Strip
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am 31. August 2005
Mit "Tales From The Strip" überraschen die kalifornischen Sleaze-Rocker LA Guns endlich mal wieder mit einem Album, das vollgepackt ist mit neuen Songs! Als Ersatz für Bandgründer Tracii Guns, der bekanntermaßen bei den Brides Of Destruction in Lohn und Brot steht, haben sich die Herren mit Stacey Blades einen Musiker geangelt, der den Urgitarristen in keiner Sekunde vermissen lässt.
Wie der Titel vermuten lässt, setzt sich die Band auf diesem Album mit ihren Ursprüngen und ihrer Heimat, dem berüchtigten "Sunset Strip" von Los Angeles, auseinander. Dort tummelte sich in den 1980er Jahren bekanntlich ein Großteil der damaligen "Hair Metal"-Szene. Doch trotz dieser vielleicht etwas altbackenen Thematik klingt "Tales From The Strip" produktionstechnisch woe auch musikalisch äußerst frisch.
Unter den 14 Songs ist kein einziger Ausfall oder Lückenfüller auszumachen. Allein die ersten vier Kompositionen knallen einem dermaßen vor den Latz, daß es eine wahre Freude ist. Die wunderbar eingespielte Truppe rockt auch nach gut 20 Jahren noch erstklassig und gönnt dem Hörer erst mit der Halbballade "Vampire" eine erste, kurze Verschnaufpause, um danach mit "Hollywood's Burning" in einen locker groovenden Midtempo-Rocker einzusteigen.
Was dann folgt, ist die erste echte Überraschung des Albums, denn mit dem interessanten Instrumentalstück "6.9 Earthshaker" (inklusive ausgedehntem Drum-Solo) hätte sicherlich kaum jemand gerechnet. Dort ist die Spielfreude der Band deutlich zu spüren! Auch die folgenden Songs können allesamt überzeugen und offenbaren mit der psychotischen Nummer "Skin" sowie dem Quasi-Instrumentalstück "Amanecer" (ein ruhiges, entspanntes Stück mit dezenten Background-Chören) zwei weitere Überraschungen, bevor die Herren mit der zweiten Halbballade "(Can't Give You) Anything Better Than Love" einen würdigen Abschluß finden.
Fazit: Die LA Guns präsentieren sich auf diesem Album so frisch wie schon länger nicht mehr. Sänger Phil Lewis lässt sein dreckiges Rock-Organ ordentlich zur Geltung kommen, die Rhythmusfraktion (Steve Riley, Adam Hamilton) präsentiert sich in bester Verfassung und eingangs erwähnter Neu-Gitarrist Stacey Blades verpasst alledem die nötige Frischzellenkur. Fans von Hardrock-Bands wie Guns N' Roses oder Mötley Crüe können hier bedenkenlos zugreifen! Anspieltipps: "Electric Neon Sunset", "Gypsy Soul", "Vampire", "6.9 Earthshaker", "Shame", "Resurrection".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2005
Im Gegensatz zu Mötley Crüe, die ausser Best-of-Alben in verschiedener Zusammenstellung seit Jahren (leider) kein richtiges Album mehr herausbringen, oder Faster Pussycat, die ihre alten Klassiker in teils schaurige Industrial-Versionen verwandeln, sind die L.A. Guns nach dem klasse Cover-Album „Rips the covers off" wieder mit eigenen Songs am Start. Stilistisch erinnert das neue Werk an eine gelungene Mischung aus den frühen rauheren Werken, dem groovigen „Hollywood Vampires" und „Vicious Circle", dem in Sachen Songqualität ausgewogensten Album bisher. Anspieltips sind der Opener „I don't mean nothing", die mit sleazigen Riffs überzeugenden „Gypsy Soul", "Skin", "Shame" und „Hollywood's burning" sowie das etwas ruhigere „Vampire". Highlight ist aber "Resurrection", das zu den besten Songs der Band überhaupt zählt. Die Texte bewegen sich zwar auf den üblichen Hollywood-Rock Klischees, dafür veleiht der neue Gittarist Stacey Blades den L.A. Guns wieder den typischen Sleaze-Sound wie er insbesondere beim letzten Studio-Album mit Tracii Guns und auf dessen Projekt "Brides of Destruction" so nicht zu hören war. Ein Album für alle, die Musik hören wollen, die rauh und ehrlich ist, und mit überzeugenden Songs ohne Schwächen überzeugt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2007
Unglaublich, aber wahr .. wer hätte es gedacht, daß die L.A.Guns nocheinmal mit solch einer Granate von einem Sleaze Rock-Album um die Kurve brettern. Nach dem Ausstieg von Gitarrist Tracii Guns legten die unermüdlichen L.A.-Knarren mit "Tales From The Strip" ein solch retrospektives, selbstreflexives und an Bandgeschichtszitaten reiches Album vor, dass man sich einmal mehr im versifften Rock N'Roll-Himmel der späten 1980iger wähnt. War "Waking The Dead" ein sehr starkes, für mich aber doch ein recht zeitgemäßes (um nicht zu sagen, ein "frisches"), dreckiges Hard Rock-Album, so nahm man auf "Tales From The Strip" mit dem ehemaligen Roxx Gang-Axtschwinger Stacey Blades gleich ein paar ordentliche Schippen Sleaze-Attitude auf, und schägt damit die Brücke zu den Frühwerken.

Bereits mit bei dem Opener "It Don't Mean Nothing" stellt man fest, dass die Guns auch ohne Tracii auf Teufel komm raus ordentlich in die Fresse hauen. Mit dem balladesken "Electric Neon Sunset" folgt dann auch schon ein echtes Highlight auf "Tales From The Strip". Für mich persönlich vielleicht sogar der beste Song, der je unter dem Banner der L.A. Guns geschrieben und aufgenommen wurde. Aber es kommt sogar noch besser: die Platte wimmelt nur so von geilen Songs, die sehr druckvoll und rock n'rollig aus den Boxen klingen. Die L.A.-Kanonen klingen nocheinmal dreckiger, stärker und rockiger als je zuvor.

Songs wie "Gypsy Soul", "Original Sin", "Hollywood's Burning", "Rox Baby Girl" (der abgefahrenste Song, den Guns N'Roses nie geschrieben haben ;-) ), "Crazy Motorcycle" und "Ressurection" rocken und rollen wie Hölle, lassen aber auch das Gefühl, das den Rock N'Roll zum unbestrittenen König der Musik machen, nicht vermissen. Dafür sorgt auch Phil Lewis mit seinem unverwechselbaren Kreischgesang. Zudem macht Stacey Blades Tracii nahezu vergessen. Er fügt sich perfekt in den Sound der L.A.Guns ein. Einzig eine etwas ungewöhnliche Nummer wie "Skin" (im Original ein Song von Gods Hotel, Mitte der 1990iger die neue Band von Quireboys-Vokalist Spike) fällt innerhalb des Albums ziemlich ab.

Für mich ist es aber ungeachtet dessen fast unvorstellbar gewesen, wie man solch ein starkes Album heute noch veröffentlichen kann, das fast die ganze Konkurrenz über Jahre hinweg in den Schatten stellte. Am ehesten würde ich es wagen wollen, "Tales From The Strip" sogar mit "Appetite For Destruction" von Guns N'Roses zu vergleichen, denn mit den ersten beiden L.A.Guns-Scheiben. Wobei "Appetite For Destruction" sogar fast (fast) den kürzeren zieht, da "Tales From The Strip" kräftiger aus den Boxen tönt. 2005 befanden sich die L.A.Guns dann auch erfreulicherweise wieder in München, und mit den neuen Songs im Gepäck ist dies eines der besten Rock N'Roll-Konzerte gewesen, die ich jemals gesehen habe. Schön angetrunken konnte man in diesem Sound in der Garage versinken. Geht Sleaze Rock noch besser? Ich denke nicht ;-) ...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2005
"Tales From The Strip" ist das erste und somit mit einiger Spannung erwartete Original-Album von L.A. GUNS ohne Gründungsmitglied Tracii Guns. Mit dem Ausstieg von Tracii Guns nach der Veröffentlichung eines so geilen Albums wie "Waking The Dead" (2002) wurde bereits das Ende der Sleaze-Kombo aus Los Angeles vorhergesagt, und die Veröffentlichung von "Rips The Covers Off" in 2004, einer Ansammlung von Cover-Songs, schien für viele der Abgesang zu sein. Doch L.A. GUNS sind im Laufe ihrer langen Karriere durch so manche Line-Up-Wechsel gegangen, und warfen, aller Unkenrufen zum Trotz, auch dieses Mal die Brocken nicht hin. Statt dessen holten sich Phil Lewis, Steve Riley und Adam Hamilton mit Stacey Blades einen Leadgitarristen an Board, der sich keineswegs hinter seinem Vorgänger verstecken muss. Mit "Tales From The Strip" kehren L.A. GUNS wieder zu ihren Wurzeln zurück, und bringen dennoch das Kunststück fertig, in keiner Weise angestaubt zu wirken. Obwohl die Band musikalisch wieder wesentlich mehr an Alben wie "Hollywood Vampires" und "Vicious Circle" heranrückt, sind die Songs eher von zeitloser Qualität und rocken teilweise richtig gut ab wie "It Don't Mean Nothing" (!), "Shame" (!), "Hollywood's Burning" und "Crazy Motorcycle". Songs wie "Skin", "Original Sin", "Resurrection" (!), "Rox Baby Girl" und "Gypsy Soul" machen L.A. GUNS als Kings of Sleaze mal wieder alle Ehre, während "Vampire", "Electric Neon Sunset" und "(Can't Give You) Anything Better Than Love" (!) eher ruhig, aber keineswegs saft- und kraftlos daherkommen. "6.9 Earthshaker" und das überraschende, da von spanischen Gitarrenklängen dominierte "Amanecer" runden als Instrumentalsongs das Ganze ab. Insgesamt ein Album für Leute, die auf melodischen und dennoch rauhen und immer authentischen Hardrock stehen.
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