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am 1. Februar 2015
Sehr blutig geht es in der Filmversion des Regisseurs Götz Friedrich zu. Da werden in einem regenreichen Mykene alle Morde voll gezeigt, schon als Elektra davon erzählt. Auch die Vision des Agamemnon erscheint in der Person von Rolf Boysen. Der Soundtrack entstand in den Sophiensälen, der Film wurde in einer alten Fabrik in Simmering gedreht. Der hochbetagte Karl Böhm dirigiert noch einmal in grandiosem Stil, wenn auchmanchmal sehr bedächtig. Leonie Rysanek ist eine überwältigende Elektra, im Dauerregen muss sie fast die ganze Oper vollkommen durchnässt durchhalten. Astrid Varnay als Klytämnestra spielt ihre Persönlichkeit aus, Catarina Ligendza als Chrysothemis hätte ich gar nicht soviel Lyrik zugetraut. Im Film kommt auch Dietrich Fischer-Dieskau als Orest prächtig heraus. Auch der alte Hans Beirer ist die Verkörperung des Ägisth. Das Playback hat diesmal den Vorteil, dass sich die Sänger voll auf die Aktion konzentrieren können und keine Phasen der Tongebung eingeblendet sind. Dieses Vermächtnis des greisen Karl Böhm und des kurz darauf verstorbenen Götz Friedrich zieht einen in seinen Bann. (DG 004400734095)
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am 20. Dezember 2012
eine ausgezeichnete Produktion, die Rollen sind optimal besetzt, vor allem Leonie Rysanek besticht trotz ihres Alters durch Glaubwürdigkeit und Genialität.
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am 2. Februar 2009
Was für ein schaurig-schöner Stoff: Elektra verzehrt sich nach dem Tag der Rache, an dem sie ihrer Mutter samt deren Liebhaber den Gar ausmachen kann.
In diesem flott geschnittenen Opernspielfilm mit Nebelschwaden, steilen Kamerafahrten und anderen Suspense-Effekten meint man im ersten Augenblick, Linda Blair aus dem Film "Der Exorzist" treibe erneut ihr Unwesen, diesmal nicht vom Teufel besessen, sondern von einer Rachegöttin auf Ecstasy. Bilder, die sich, von der emotionalen Musik unterstützt, tief ins Hirn des Betrachters eingraben. Auch die inzestuösen Begierden unter den Geschwistern werden von Götz Friedrich eindringlich inszeniert. Freilich bleibt hier die teuflisch agierende Mutter Klytaemnestra erst recht auf die Rolle als Verursacherin der familiären Gewaltspirale reduziert, obwohl ihr dem ursprünglichen Orestie-Drama zufolge eine differenziertere Charakterisierung zustehen würde. Strauss hat ihre innere Zerrissenheit musikalisch subtil angedeutet, doch durch die Stilisierung als böse Hexe geht das verloren.
Als Beigabe gibt es eine Bonus-DVD mit einer Dokumentation zur Entstehung des Films.
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am 15. Oktober 2015
Faszinierende Verfilmung. Zur Abwechslung der Bühnenaufführungen, bedarf es doch immer wieder zu Opernverfilmung die faszienierende Szenen und Kulissen bietet. Einfach authentisch und fantastisch.
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am 12. Dezember 2008
Wäre doch Karl Böhm dem Taktstock fern geblieben, dann hätte diese DVD eine Supersache werden können. So muss man der musikalischen Seite starke Abstriche bescheinigen, denn auch wenn Böhm natürlich seinen Strauss kennt, neigt er zum extremen Verschleppen und addiert auf eine recht kurze Oper noch einmal satte 10 Minuten dazu. Spannend hingegen ist die Besetzung, denn endlich einmal sind Elektra und Chrysothemis gleichwertig besetzt worden. Rysanek eine eher lyrische Elektra + Ligendza eine dramatische Chrysothemis = packendes Theater samt guter Stimmen. Aber natürlich darf der eigentliche Star des ganzen nicht vergessen werden: Astrid Varnays Klytämnestra ist pures Grauen, ein Wahnsinn spielt sich ab, bis in die Spitzen ihrer langen, fast schon verfaulten Fingernägel. Wer Varnay kennt, schmunzelt und ist kaum verblüfft. So kennen wir sie, die wohl klügste Darstellerin, die je eine Opernbühne betreten hat. Stimmlich passt das knorrige, bereits über die Grenzen gehende bestens, ihre Präsenz ist raumfüllend - diese 3 Damen bilden ein herausragendes Triumphirat, leider ohne den musikalischen Wumms, den sie so dringend benötigten.
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