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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum immer diese Vergleiche?
Um es vorweg zu nehmen: Back Room ist für mich bisher die Platte des Jahres und die Editors die Band des Jahres!
Warum? Weil die Songs grossartig sind, die Stimme fantastisch ist und die Grooves wirklich vom Bauch bis in die Beine gehen.
Über die einzelnen Lieder muss ich wohl nicht mehr viel schreiben - das haben die anderen Rezensenten zur...
Am 25. Oktober 2005 veröffentlicht

versus
4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber keine echte Konkurrenz für Interpol
Die Songs auf dieser CD haben fast allesamt eingängige Melodien und gehen leicht ins Ohr, sind allerdings musikalisch nicht besonders tiefgründig. Für meinen Geschmack hört sich das alles etwas zu "glatt" und poppig an. Außerdem klingen mache Songs schon recht ähnlich, es ist einfach ein sehr einheitliches Klangerlebnis, aber vielleicht war...
Veröffentlicht am 23. Juli 2007 von Listener


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum immer diese Vergleiche?, 25. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Um es vorweg zu nehmen: Back Room ist für mich bisher die Platte des Jahres und die Editors die Band des Jahres!
Warum? Weil die Songs grossartig sind, die Stimme fantastisch ist und die Grooves wirklich vom Bauch bis in die Beine gehen.
Über die einzelnen Lieder muss ich wohl nicht mehr viel schreiben - das haben die anderen Rezensenten zur genüge getan, ich hab aber das Bedürfnis (dem ich mich hier jetzt auch hingebe) mich zu den ewigen Referenzen zu äussern...
Sicherlich gibt es keine Band, der man nicht musikalische Referenzen zuweisen kann - auch bei den Editors gibt es diverse Bands, die einem in den Sinn kommen, aber dennoch sind sie alles andere als eine Kopie einer der Bands, an die sie mitunter erinnern.
Ich finde es mehr als leidig immer wieder zu lesen, dass sie Kopien Interpols sein sollen, nur weil sie in einem Song ("Fading") einen Gitarren-Lick verwenden, wie Interpol ihn in mindestens 20 Liedern verwenden. Ebenso kann man Interpol immer wieder mit Bands wie Joy Division und Gang of Four vergleichen - aber zu was führt das?
Ein guter Song ist ein guter Song, eine gute Stimme ist eine gute Stimme und eine gute Band ist eine gute Band! UND die Editors sind eine ausserordentlich gute Band!
Seit dem Killers Album habe ich keine Platte gehört auf der so viele potentielle Singles sind und so wenig Füller... Dennoch ist Musik Geschmackssache und (u.a.) Amazon sei dank kann man ja in die Platte reinhören.
Übrigens sind die Editors auch live nur zu empfehlen! Perfekt laut, gesanglich souverän und ohne Patzer und rocken um Welten mehr als auf der Platte!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundersamer britischer Melancholie-Rock, 18. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Das Album der Briten "Editors" ist ein Volltreffer! Bereits ein Hit in UK (Album Tpp 10) werden sie sicher auch bald bei uns bekannt sein. Die Tour im Winter in Deutschland findet nur an ausgewählten Orten statt und ist zum Teil bereist ausverkauft. Wer Interpol oder Elbow mag, wird die Editors lieben. Rockig, melancholisch und schnell - besonders die eindringliche Stimme von Tom Smith, Leadsänger, und die peitschenden Gitarrenklänge sind gerade mal so eingänglich, dass diese Songs nicht so schnell übergehört sind. Anspieltipps sind die Singles "Munich" und "Blood". Großartig!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Musik für den Post-New Waver, 18. Juli 2005
Von 
Jörg Dickmann (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Habe zufällig im Intro über die Editors gelesen. Da als Referenz Interpol genannt war, konnte ich einem Probehören nicht widerstehen. Und man hat nicht zuviel versprochen. Die Editors spielen zwar nicht in der gleichen Liga wie Interpol, könnten aber sehr gut in der nächsten Saison den Aufstieg schaffen.
Für alle Freunde von den o.g. Joy Division, Echo & the Bunnymen, Interpol und alle 30-something Nostalgiker wie mir, die gerne an vergangene Zeiten zurück denken und sich freuen, dass solche Art der Musik auch noch nach 20 Jahren frisch und unverbraucht klingen kann, sind die Editors eine sichere Bank.
Obwohl mich der ganze Post-New Wave-, Post-Punk-, etc. Hype mittlerweile doch ganz schön nervt: lieber Post-New Wave, als Post-NDW mit den immer gleichen peinlichen musikalischen Exhumierungen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Einstand im Reich der Epigonen, 24. September 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Gut, der Sound der Editors lehnt sich vielleicht schon zu offenherzig an Bands wie Joy Division, Bauhaus oder Echo & The Bunnymen, aber mal ehrlich, es gibt schlechtere Vorbilder.
Sie als verzögertes Plagiat zu Interpol zu sehen, macht die Sache aber zu einfach.
Begeistern Interpol durch Verschachteltes und Raffinessen im Detail liegen die Stärken der Editors in hymnenhaften Songstrukturen und Eingängigkeit.

Zudem: Interpol wirken insgesamt wesentlich durchgestylter als ihre britischen Kollegen und gerade durch das Nachziehen der Editors um einiges origineller als sie sind.

"The Back Room" wird getragen von Gespür für hartnäckige Refrains, den gutausgewählten Singleauskopplungen und Tom Smiths unglaublich packender, fast schon magischer Stimme.
Melancholie und wohl dosierter Pathos stehen im Vordergrund kombiniert mit tollen Hooklines und Ohrwurmcharakter. Produziert wurde das ganze von Jim Abbiss.

Schon der Opener "Lights" ist an eingängig, begeistert - ein gelungener Start.
"Munich" ist für mich eines der Highlights auf "The Back Room", genau wie "Blood". Beide Songs gehen in die Beine und hinterlassen zumindest bei mir den größten Eindruck.
Das Intro von "All Sparks" zeigt die sichtbarste Verbeugung vor Joy Division, auch beim Rest des Songs kann man den Geist Ian Curtis' fast greifen - trotzdem gehört dieser Titel für mich zu den Schwächeren.
"Bullets" geht dann wieder mächtig nach vorn, zurecht schon im Vorfeld als Hit enttarnt.
An "Open Your Arms" können sich die Geister scheiden. Passt er vom Sound am wenigsten auf dieses Album, gehört er dennoch oder vielleicht gerade deswegen zu meiner Favoriten. Mich hat Smiths "Look up, look up, look up now" zumindest auf den richtigen Fuß erwischt.

Insgesamt bietet "The Back Room" keinen wirklichen Schwachpunkt, auch wenn ich persönlich die schnelleren Nummern bevorzuge. Daß aber auch das Balladeske ordentlich punkten kann, dafür sorgt allein schon das fesselnde tieftraurige "Camera".
Das einzige, was man bemängeln kann, ist die Tatsache, daß ein paar Songs z.T. noch etwas abfallen ("Fall", "Someone Says"), aber die Richtung stimmte und wurde auf dem nachfolgenden "An End Has A Start" auch perfektioniert, nämlich auf Albumlänge wie aus einem Guß zu wirken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse ... wenn man es nicht vergleicht!, 25. September 2005
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Anfangs dachte ich natürlich auch: Oh mei Gott! Schon wieder ein Joy Devision und Interpol- Klon. Doch lasst euch eines da draußen sagen, obwohl die Editors noch etwas deutlicher bei ihren großen Vorbildern um Ian Curtis abkupfern als ihre New Yorker Kollegen von Interpol, so sind sie keinesfalls schlecht.
Man darf nicht den Fehler machen, dieses Album mit seinen Vorbildern zu vergleichen. Klar, die düsteren, treibenden New Wave-Beats mit kantigem Beat, intensiver Stimme und noch intensiveren Bass sind nicht neu, aber unterm Strich bietet "The Back Room" vor allem eins: 11 sehr gute bis geniale Songs.
Die Editors sind wesentlich kraftvoller, als Interpol, ihre Musik deutlich schneller und gerade deshalb so mit Joy Devision vergleichbar. Die Songs bestechen aus Intensität, Energie und Atmosphäre. Ein so knapper, auf den Punkt gebrachter Opener wie "Lights" überrascht sofort und zieht einen in den Bann. Es folgen weitere Power-Nummern, der Indie-Hit "Munich" sowie "Blood" treiben das Album an. Wer bei diesen Nummern still bleibt, bei dem ist Hopfen und Malz verloren. Auch die weiteren schnellen Nummern wie "Fingers in the Factories" oder das geniale "Bullets" treiben mit ihrem rockigen Sound die Schweißperlen auf die Stirn. Dabei bleiben die Songs trotzdem hoch melodiös und sehr sehr stimmig. Und die Editors schaffen auch den Balanceakt. Ruhige Nummern wie "Fall", "Open your Eyes" oder das traurige "Camera" packen einen mit der ähnlichen Intensität, wie die anderen Songs.
Also eigentlich gibt es an "The Back Room" nichts auszusetzen. 11 geniale New-Wave-Rocksongs werden einem auf einem schwarzen Tablett präsentiert. Und wenn man sich nicht stundenlang darüber aufregt, das es überall her musikalisch zusammengeklaut ist, dann kann man diese auch genießen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Editors, 2. August 2005
Von 
Soundmag.de (Berlin [indiemusic fanzine]) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
In einer Rezension des Debut-Albums der Editors, dem laut Medienmeinung heißesten Ding des Sommers, diese eine bewusste Band nicht zu erwähnen scheint schwierig bis unmöglich. Zu eindeutig sind die Parallelen, zu passend die tiefe Stimme von Tom Smith. Wie bei eben jener Band ist auch der Back Room der Editors vor allem eins: düster. So düster, dass - würden sich die Filmproduzenten nicht lieber die schwachen B-Seiten von kommerziell erfolgreichen Bands andrehen lassen - Batman zu ihrer Musik durch Gotham City fahren könnte, denn „...this wicked city has dragged you down." Und doch scheint immer von irgendwo ein heller Lichtstrahl durch das Schwarz, wenn die Texte über Einsamkeit, das Verlorensein und die Suche nach Liebe flehend Verständnis und Auswege aufzeigen: „People are fragile things, you should know by now. Be carefull what you put them through!"
Zwei Drittel der Songs sind, ohne zu übertreiben, potentielle Singles. Grandiose Hymnen mit Glückshormonausschüttung! Gitarrenriffs schneiden sich doppelt, dreifach zu treibenden Rhythmen und Bassläufen der irgendwie doch nicht so furchtbaren 80er Jahre durch die Nacht. Wenn sich die Band auf experimentellere Pfade wagt, entsteht ein elegischer Song wie „Camera" oder das melancholische, Nähe fordernde „Open Your Arms". Über all der düsteren Atmosphäre schwebt jedoch das Gute, das am Ende siegt. Denn so wie bei Batman die Sonne am nächsten Morgen über Gotham City immer wieder aufgeht, geben einem die Editors zum Schluss noch einen mit: „I'm sure, you're passing the test. I wish you all the best."
Wer es bis hierhin noch nicht gemerkt hat: Interpol heißt die bewusste Band. Wer noch andere Vergleiche braucht, nehme die Gitarren von U2 oder die Stimmung von Echo & The Bunnymen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!!!!, 12. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
selten, sehr selten habe ich eine Wave/PostPunk Platte mit einer derartigen Tiefgründigkeit gehört. Die Verwandschaft zu einigen Bands dieser Szene machen die Editors mit unglaublichem Songwriting wieder gut. Mit euphorischem Pathos schaut einem "Munich" direkt in die Augen. Tiefe Schwermut bei "Distance" wo das Herzblut, mit dem der Song geschrieben wurde, deutlich hörbar wird. Keinerlei Ausfälle bei diesem grandiosen Debüt. Wer das erste Album Interpols lieber als das zweite mag, der ist hier in der richtigen Schublade und sollte unbedingt zugreifen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unvoreingenommen, 1. Juli 2006
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Manchmal ist es ganz gut, die ganzen Referenz-Bands gar nicht zu kennen, auf die sich eine Band beruft oder zurückgeführt wird. Dass "The Back Room" irgendwie nach 80er Jahren klingt - geschenkt. Wir erleben momentan die größte Retro-Welle der Pop/Rock-Geschichte. Ich konnte jedenfalls sehr unvoreingenommen an die ganze Sache gehen, und mein erster Gedanke ging deshalb in eine ganz andere Richtung als bei den anderen Rezensenten: die Editors sind melancholisch, abwechslungsreich, treibend und zeigen mit "The Back Room" den Kollegen von Coldplay mal, wie jene klingen könnten (was ich damit meine, wird besonders bei "Munich" klar, dem Highlight der CD). Nur eines ist schade: zum Ende geht den Jungs ein wenig die Puste aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kondensierte Gefühle, 28. Oktober 2007
Von 
S. Jost (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Zunächst einmal: Lese nicht diese Rezension, höre Dir Editors an! Das geht hier bei Amazon ja recht bequem, obwohl man ja leider die Soundqualität in keinster Weise abschätzen kann.

Ich stelle mir das in etwa so vor: Gott verteilt auf der Erde Gußformen für perfekte Lieder. Jetzt müssen sich nur ein paar Menschen finden, die Instrumente spielen und bereit sind ein Stück ihrer Seele in dies Gußform zu legen. Dann ab in die Hitze der Lied-Backofen Proberaum und Live-Bühne. Gut durcherhitzen und fertig ist das perfekte Lied.

Auf der einen Seite bekommen Editors bestimmt jede Menge Gußformen ab, aber ich vermute es liegt eher daran, dass die Jungs bereit sind ganz große Brocken ihrer Seele in die jeweilige Gußform zu geben. Für mich ist jedes Lied auf dieser Platte ein PopRock-Juwel.
Die Lieder sind nicht so wahnsinnig kompliziert aufgebaut, eher einfache Songstrukturen, aber man kann sich meines Erachtens wunderbar von diesen Strukturen tragen lassen. Eine Platte zum Durchhören. Und wenn sie zuende ist dann drückt man wieder auf "play".

Einziger Nachteil, für den ich aber keinen Stern abziehen wollte: Die Platte ist eher zum leise hören. Von der Musik her ist sie natürlich eher eine Platte zum laut hören, keine Frage. Aber leider ist die Soundqualität eher mittelmäßig. Ich spreche nicht von einer Soundqualität, die man bekommen hat, wenn man in den Achtzigern Jahren vergangenen Jahrhunderts in irgendeiner dunklen Ecke des Schulhofes einen illegalen Livemitschnitt seiner Lieblingsband erworben hat, aber die Qualität ist echt nicht berühmt, was gerade bei solch schönen Liedern, wie sie Editors produzieren, ein paar "Ach wie schade" - Tränen die Wange herunterlaufen lässt.

Wenn irgendwie möglich, dann die limited edition mit der Cuttings-Bonus CD kaufen, die Lieder haben es echt in sich (auch wenn die Aufnahmequalität irgendwie noch komischer ist).
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinterzimmerlautstärke, 29. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Back Room (Audio CD)
Stafford muss ein traurig stimmender Ort sein. Englische Midlands, Industrieruinen, Vorstadtlangeweile, nasskalte Heide, Nebelgefilde, uralte Bäume als mürbe Zier. Umso betrüblicher, wenn man es an der dortigen Universität unter lauter snobistischen Nerds kaum noch aushält, das Herz in Weh' liegt und die Schwermut des Daseins einem die Gedankenfäden abzuschnüren droht. Entweder knüpft man sich alsdann in einem der gespenstischen britischen Wälder an den erstbesten Ast, der dem eigenen Gewicht standhält, oder man gründet mit den einzig verbliebenen elegisch Gleichgesinnten eine Band. So traten vier Kommilitonen statt den Spaziergang ins Gehölz den Ausflug ins Studio an, gaben sich zum Frohlocken der Redakteurszunft den Namen Editors und ihrem Debütalbum den Titel "The back room". Es sollte einleuchten, dass unter den geschilderten Voraussetzungen der Aufnahmeort der Platte nicht zur Kirmes rheinischen Frohsinns geriet. Vielmehr taumeln die Editors auf einem Teppich dunkel-harmonischer Melodien entlang der seelischen Klippenvorsprünge, meistern das Überqueren des breiten Grabens zwischen Verzweiflung und Zuversicht. In beide Richtungen, hin und her, immer und immer wieder. Mal klingen die Gitarren wie rasselnde Säbel, mal in epischer Ruhe tieftraurig wie singende Wale. Prägend sind vor allem das dominante Gezupfe des Bassisten und die sonore Baritonstimme von Tom Smith, die mit der wogenden Welle ihrer Akkorde das zuerst schüchtern schlagende Herz der Platte in heftige Raserei versetzt, dass es bald schon wie tausend Gewitter wummert. Jede Kontraktion presst das Blut mit solcher Wucht durch die spiralförmige Spur des Silberlings, dass man fürchtet, der CD-Player hebt augenblicklich ab zu seinem Mars-Jungfernflug. Vorher gilt es jedoch, die Intensität von Übersongs wie "Munich", "Blood" oder "Camera" zu geniessen. In Hinterzimmerlautstärke.
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Back Room
Back Room von Editors (Audio CD - 2005)
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