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am 7. Februar 2006
sagt Django im zweiten Film dieser Box und belegt die Richtigkeit dieser Aussage in allen drei Filmen nachhaltig mit seinem Colt.
In 10.000 BLUTIGE DOLLAR (1966) ist Django ein Kopfgeldjäger der gehobenen Klasse, der erst bei einer Kopfgeldprämie von mindestens 10.000 Dollar beginnt, sich einen Steckbrief genauer anzusehen. Rache ist für ihn ein zusätzliches Motiv, als der Bandit Manuel seine Geliebte tötet...
10.000 BLUTIGE DOLLAR ist ein ziemlich düsterer Film ohne echtes Happy-End. Auch ist der Film selbst für sein Genre ungewöhnlich hart. So schießt der rachedurstige Django seinen Gegner sogar dann noch gnadenlos zusammen, als dieser längst wehrlos ist.
Die Qualität dieses Django-Streifens liegt deutlich über dem Italowestern-Durchschnitt. Das liegt vor allem an der sorgfältigen Inszenierung, dem gelungenen Soundtrack, der schönen Landschaft und den guten Darstellern. In der Hauptrolle feiert Gary Hudson alias John Garko alias Gianni Garko seinen Western-Einstand. Später sollte er als "Sartana" eine Genre-Berühmtheit werden. Sein Gegenspieler Manuel wird von Claudio Camaso verkörpert, dem jüngeren Bruder von Gian Maria Volonté. Loredana Nusciak spielt - wie schon im Ur-Django von Sergio Corbucci - die Geliebte des Titelhelden. Mit von der Partie ist schließlich auch Fernando Sancho, der geheime Liebling der Italowestern-Fans. Der schwergewichtige sympathische Darsteller spielte wohl in mehr Spaghetti-Western als irgendjemand sonst, zumeist in der Rolle eines verschwitzten mexikanischen Banditen.
In DJANGO, DER BASTARD (1967) ist der Titelheld erneut als Kopfgeldjäger unterwegs. Diesmal läßt er sich aber auch geringere Kopfprämien nicht entgehen. Nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" präsentiert Django gleich zu Beginn des Films vier gesuchten Desperados ihre mit den passenden Steckbriefen versehenen Särge, um sie kurz darauf entsprechend fertig verpackt beim Sheriff abzuliefern. Praktisch. Danach geht Django auf die Jagd nach seinem Halbbruder Clint, der seinen Vater ermordet hat...
DJANGO, DER BASTARD ist eine Art Nachfolgefilm von 10.000 BLUTIGE DOLLAR, ohne wirklich inhaltlich an diesen anzuknüpfen. Die Hauptrollen wurden erneut von Gianni Garko und Claudio Camaso übernommen. Auch Fernando Sancho hat einen kurzen Auftritt - natürlich als verschwitzter mexikanischer Bandit. Der Film ist seinem Vorgänger qualitativ gleichwertig, ist mindestens ebenso düster und verzichtet gänzlich auf ein Happy-End, ist aber durch ausgedehnte Folterszenen noch ein Stück brutaler.
Verwechselt werden sollte der Film übrigens nicht mit dem als Einzel-DVD erhältlichen DJANGO, DER BASTARD. Hierbei handelt es sich tatsächlich um den Film DJANGO UND DIE BANDE DER BLUTHUNDE (Django il Bastardo) mit Anthony Steffen. Vermutlich ist dem Anbieter der Fehler aufgrund des Originaltitels unterlaufen.
In DJANGO- DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL (1968) wird Django mit seinem Zwillingsbruder John verwechselt, der als Einziger das Versteck eines Goldschatzes kennt. Nun meinen einige Banditen, aus Django das Geheimnis herauspressen zu können. Ein tödlicher Irrtum...
DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL (wer denkt sich nur solche Titel aus ?) ist der schwächste der drei Filme und kommt über Genre-Durchschnitt nicht hinaus. Zwar wird über die gesamten 89 Minuten geritten, geprügelt, gefoltert und geschossen, was der Patronengurt hergibt, so daß nie echte Langeweile aufkommt. Richtig spannend ist das Ganze aber leider auch nicht.
Hauptdarsteller John Richardson ist genauso unbekannt wie die übrigen Darsteller, liefert aber eine solide Leistung ab. Der Film ist übrigens kein "echter" Django-Film; im Original heißt die Hauptfigur Bill.
Alle drei Filme liefen in Deutschland bisher nur gekürzt und liegen nun erstmals in voller Länge vor. Die bisher fehlenden Szenen sind dabei im italienischen Original belassen worden, ergänzt durch deutsche Untertitel. Da es sich jeweils nur um sehr kurze Szenen handelt (insgesamt wohl nicht mehr als eine Minute je Film), kommt es glücklicherweise nicht zu einem nervenden ständigen Sprachwechsel.
Die Bildqualität aller Filme ist hervorragend. Frische Farben und eine gesunde Schärfe lassen das Bild wie geleckt aussehen.
Was den Ton angeht, so liegt neben der deutschen Synchronfassung auch die italienische Originalfassung vor.
Das Bonusmaterial ist ebenfalls ausgezeichnet. Herzstück ist die fast einstündige Featurette "Mondo Garko", in der Gianni Garko nicht nur über die Dreharbeiten zu 10.000 BLUTIGE DOLLAR und DJANGO, DER BASTARD erzählt, sondern auch über seine anderen Western, insbesondere die SARTANA-Filme. Garko gibt amüsante Anekdoten zu Kollegen wie Klaus Kinski oder William Berger zum Besten, berichtet aber auch Tragisches über den frühen Tod von Claudio Camaso.
Neben der Featurette gibt es noch deutsche und italienische Kinotrailer zu den Filmen der Box, sowie Fotogalerien mit Original-Werbematerial.
Erwähnenswert ist auch das 24-seitige Booklet. Hierin wird weniger auf die Filme der Box, als vielmehr auf das Phänomen der Django-Filme im Allgemeinen eingegangen. So erhält der Django-Interessierte Infos über die "echten" und "unechten" Django-Filme, Kürzungen, Umtitelungen und vieles Wissenswerte mehr. Klasse ! Respekt vor der fleißigen Recherche des Autors. Einzig die Bebilderung des Booklets hätte ein wenig üppiger ausfallen dürfen.
Schließlich enthält die Box für Soundtrack-Fans noch eine Audio-CD mit den Soundtracks zu 10.000 BLUTIGE DOLLAR und DJANGO, DER BASTARD.
Fazit: Italowestern-Fans dürfen sich über eine äußerst gelungene Veröffentlichung im Stile der bereits erschienen Sergio Sollima-Italowestern-Box freuen.
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am 6. März 2012
"Ein Kunde" hat bereits das allerwichtigste zur Box und Inhalt der Filme gesagt und schliesse mich dem Voll und Ganz an.

Für einen relativ günstigen Preis bekommt man die Box mit 3 Filme auf je einer DVD + 1 CD mit dem Soundtrack geboten und einem Booklet.

Auch das Bonus-Material mit dem Interview mit Gianni Garko ist sehr interesant da dieser viele Anekdoten gibt.

Die Italo-Western, viele wurde gedreht, die wenigsten haben mit "Django" im original zu tun, so unterschiedlich könnten sie nicht sein. Dass man den einen mehr mag oder weniger, kann daher durchaus passieren. Mir haben diese 3 Filme sehr gut gefallen.

Die Bildqualität der 3 Film sind sehr ansprechend.

P.S: Allerdings muss man aufpassen, da der eine oder andere Streifen in neuer Verpackung und ev. mit anderen alternativen Titel neu herausgebracht wird.

Fazit: toll!
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am 9. Juni 2010
Koch Media hat mit dieser Box die beiden, von Fans lang erwarteten, Garko/Camaso/Sancho-Western "10.000 blutige Dollar" und "Django - Der Bastard" auf DVD veröffentlicht.
Als Bonus gibt es noch den recht unbekannten Italowestern "Execution" (wie man auf den deutschen Titel "Die Bibel ist kein Kartenspiel" gekommen ist, ist bis heute ein Rätsel), ein zweiteiliges, sehr informatives Featurette mit Gianni Garko, der u.a. über die Sartana-Filme plaudert, diverse restaurierte Trailer, Bildergalerien und ein 22-seitiges Booklet, das über die unzähligen Django-Filme informiert.
Die Filme gibt es sowohl auf Deutsch, als auch auf Italienisch (mit deutschen Untertiteln) im anamorphen 2,35:1-Bild ("Execution" in 1,78:1).
Kurzum: eine großartige Box. Ich empfehle Westernfans, sich schleunigst ein Exemplar zu sichern, solange noch nicht Preise, wie bei der "Sergio Sollima-Box" verlangt werden.
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am 14. Juli 2009
volle kaufempfehlung für diese box die so von koch media nicht mehr kommen wird - der preis ist heiß, habe damals über das doppelte gezahlt!!! alle drei filme sind digital restauriert in sehr guter qualität - ton dem alter entsprechen völlig in ordnung - alle uncut im richtigen bildformat plus cd für diesen preis - leute greift zu solange dies noch zu bekommen ist. top veröffentlichung zu fairem preiß - viel spaß - ein italofan!!!
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am 22. Juni 2005
Kochmedia veröffentlicht in ihrer Collection drei Filme die vor vielleicht 10-15 Jahren gekürzt auf schlechten Videos erschienen sind:
"10.000 blutige Dollar"
"Django-die Bibel ist kein Kartenspiel"
"Django der Bastard"
Den letzten bitte nicht mit dem Django von MCP verwechseln.
Der heißt eigentlich "Django und die Bande der Bluthunde" und wurde von MCP warscheinlich wegen des Orginaltitels so umbenannt.
Es gibt handfeste Extras wie Trailer,Interviews usw.
Um Kürzungen braucht man sich trotz FSK16 keine Sorgen machen.
Koch Media gehört nicht zu den Labels die Filme durch Zensur zerstören.Umbedingt kaufen!
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