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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So kann man sich täuschen...
Wie hab ich ihn gehasst, diesen Doherty und seine nervige Medienpräsenz, von seiner Model-Freundin Kate Moss ganz zu schweigen. Ich hab mir gesagt: dem gibst du keine Chance, so eine CD landet nie in deinem Player. Bis ich dann eines Tages tatsächlich die Babyshambles zu hören bekam, mehr versehentlich. Und was soll man sagen... alles war anders...
Veröffentlicht am 25. Mai 2007 von Musik

versus
3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der akustische Zerfall des ewigen Talents
So, jetzt mal die Fakten auf den Tisch: Pete Doherty ist kein musikalisches Genie. Er hat ein par gute Texte geschrieben und hatte Glück zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Band zu sein und diese auch noch mit dem begabten Carl Barat zu teilen. Die Libertines sind Geschichte, ihre Musik war eh nicht mehr das Hauptthema. Pete Doherty machte es sich zum Hobby die...
Veröffentlicht am 25. November 2005 von Norman Fleischer


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So kann man sich täuschen..., 25. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Wie hab ich ihn gehasst, diesen Doherty und seine nervige Medienpräsenz, von seiner Model-Freundin Kate Moss ganz zu schweigen. Ich hab mir gesagt: dem gibst du keine Chance, so eine CD landet nie in deinem Player. Bis ich dann eines Tages tatsächlich die Babyshambles zu hören bekam, mehr versehentlich. Und was soll man sagen... alles war anders.

Kurz ausgedrückt: die Babyshambles sind groß. Vielleicht sogar größer als die ohnehin schon legendären Libertines. Denn wärend mir Dohertys frühere Band oft noch zu sehr nach altbackenem und harmlosen 60s-Sound klang, haben die Babyshambles dieses garstige, ungestüme "Etwas", dass ich wirklich sehr, sehr lange nicht mehr gehört habe. Mich persönlich hat mindestens seit At the Drive-In (!) keine Band mehr so mitgerissen. Den Opener finde ich trotz (oder gerade wegen) dem Einsatz von Kate Moss sehr gelungen. (Dieser Einsatz war übrigens der Hauptgrund, warum ich diese CD so lang gemieden habe...) Allein die Idee, ein Supermodel die Zeile "Is she more beautiful than me?" singen zu lassen,entschädigt für mich alles. Seine wahre Schönheit offenbart das Album aber erst danach, "A Rebours", "Pipedown" oder "Back from the dead" sind wunderschöne Songs. Irgendwas zwischen Punk, den Smiths und den frühen Cure.. vielleicht... Das sind allerdings nur grobe Vergleiche, der Sound hat nicht nur durch seine eigenartig "beiläufige" Produktion und Dohertys brüchiger Stimme etwas besonderes. Auch die Songs an sich sind eine Klasse für sich, man würde sie unter tausenden wiedererkennen. Lieder wie "Albion" oder "Up the morning" beispielsweise gehen in eine ganz andere Richtung, das klingt mehr nach Folkrock und erinnert mich (ulkigerweise)ein bisschen an Bob Dylan oder Neil Young.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin begeistert und das trotz anhaltender Antipathie gegenüber Herrn Doherty.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Confessions of a delirious mind, 13. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Irgendwann habe ich mal das Video zu "fuck forever" gesehen und war sofort sehr davon angetan. Dann bekam ich die ganzen Skandale über Drogen, Schlägereien etc. mit und dachte mir: "Hmm...klingt interessant, könnte gut sein."

Und ich wurde nicht enttäuscht!

Schon beim ersten Durchlauf nahm mich diese CD in Besitz(ich muß dazusagen, dass ich eigentlich eher auf Black und Deathmetal abgeh). Doch diese Melodien fressen sich sofort im Hirn fest. Nicht etwa wie Schlager aufgrund der Primitivität, sondern durch die Individualität, was heute mittlerweile wirklich Seltenheitswert hat. Fast jeder einzelne Song ist dermaßen abgefahren, teils wirklich großes Songwriting. Alles klingt so herrlich intuitiv, natürlich, organisch und ungezwungen. Dank der genialen Kompositionen kommt nie Langeweile auf, denn die einzelnen Stücke sind so verschieden wie sie auf einem Album nur sein können: Reggae, Britpop, Punk, Rock'n'Roll...hier ist einfach alles zu finden.

Anspieltips sind eigentlich alle Songs besonders aber: back from the dead, killamangiro, 8 dead boys, pipedown...sogar dass gewöhnungsbedürftige Pentonville weiß nach gewisser Zeit zu begeistern.

Viele kritisierten die Qualität von Dohertys Gesang. Dies kann ich absolut nicht bestätigen, denn gerade dieser teils schiefe, fast delirant anmutende Gesang verleiht diesem Album erst seinen ganzen Charme. Wer hier Alexander-Klaws-mäßige Kehlkopfeskapaden erwartet hat, ist entweder nicht ganz dicht, hat das ganze nicht so richtig verstanden, oder einfach die falsche CD gekauft! Dazu kann ich nur sagen: Kauf die nächste Bohlen oder Fahrenkrog-Petersen "RTL-Superstar"-CD und vergiss beim Teetrinken nicht den kleinen Finger abzuspreizen! ;)

Der einzige Minuspunkt aus meiner Sicht ist, dass irgendwie kein Zusammenhang in der Zusammenstellung der Titel zu erkennen ist. Die meisten stehen allein für sich als Einzelstücke, jedoch tragen alle einen unverwechselbaren Stempel und passen trotzdem nicht so richtig hintereinander. Dafür geb ich jedoch aufgrund der anderen Qualitäten keinen Abzug, denn ich bin viel zu dankbar, mal wieder Musik zu hören, die aus tiefem Herzen kommt, die nicht dem UndergroundMetalBereich entstammt!

Zu Pete D.:Wäre schade wenn's ihn dahinrafft, denn dieses Album ist wirklich spitze, aber ich bezweifle, dass es ohne seinen exzessiven Drogenkonsum so möglich gewesen wäre. Ich wünsch ihm jedenfalls viel Glück beim Entzug, sonst kann er sich wohl bald einer Reihe großer Künstler(Hendrix, Morrison, Cobain...) anschließen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stück Musikgeschichte..., 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Durch die Singleauskopplung "Delivery" (ShotterŽs Nation) wurde ich auf die Babyshambles aufmerksam. Da ich auf britischen Rock stehe und die Single wirklich vielversprechend war kaufte ich mir das Album.
Man war ich skeptisch, aber ShotterŽs Nation konnte mich wirklich überzeugen. Schnell war ich in den Bann gezogen und lief nur noch mit Ohrwürmern durch die Gegend.

Der Entschluss auch die erste Scheibe der vier Jungs zu kaufen war also nur eine Frage der Zeit. Beim ersten mal hören war sie brutal gewöhnungsbedürftig. Auch beim zweiten und dritten mal war sie irgendwie eigenartig, doch allmählich konnte man die Struktur erkennen und bei jedem mal hören verstärkte sich der Ohrwurmeffekt.

Für mich ist Pete Doherty einer der genialsten Musiker des 21. Jahrhunderts. Beim ersten oder zweiten mal hören hätte ich es nicht für möglich gehalten. Aber Pete transportiert so viel Emotionen in seinen Liedern, wie es nicht viele Künstler vermögen. Bei manchen Refrains bekomm ich einfach nur Gänsehaut...

Ich weiß nicht wie oft ich die Alben inzwischen gehört habe, aber sie werden nicht langweilig, weil in den Liedern zu viele Ecken und Kanten sind, dass man sich daran einfach nicht abgewöhnen kann.

Ich gebe den Tipp die Musik nicht nach dem ersten mal hören als "unhörbar" abzustempeln. Gebt den Liedern ihre Chance und ihr werdet merken, wie schnell DohertyŽs Sound euch erobert.
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5.0 von 5 Sternen Ein bisschen rauh, ein bisschen unangepasst, 10. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Ein grandioses Album, das so viele verschiedene Stilrichtungen vereint, dass es fast ausgeschlossen ist, sich jemals ganz daran abzuhören (hoffe ich!)
Neben den Mitgrölern "Fuck forever", "Pipedown" und "Killamangiro" sind über das Album ein paar sanfte Balladen ("Albion", "Merry Go Round") verstreut, die es einfach nicht schaffen, kitschig zu klingen und die man den Babyshambles so gar nicht zugetraut hätte. Und auch dazwischen gibt es viel zu hören: Pentonville, eine waschechte Dancehall-Nummer, oder Sticks and Stones, in dem sich Doherty erstaunlich erfolgreich an einem Reggae versucht. Und dazwischen wieder leichtes und lockeres, vermischt mit harten Klängen.

Die Melodien winden und schlängeln sich immer wieder unvorhersehbar durch die Songs, eingängie Gitarrenriffs und perfekte Textpassagen tauchen plötzlich aus dem Nichts auf und setzten sich sofort im Ohr fest -und auf seine Art ist jeder Song total eingenständig und ein kleines Kunstwerk für sich.

Doherty singt, murmelt, kreischt und lallt in verschiedensten Stadien auf diesem Album, was zwar wohl nicht immer beabsichtigt ist, aber gerade das gibt dem Album eine Echtheit und Authentizität, wie sie sonst nur bei guten Demo-Tapes zu hören ist. Und das ist genau das, was ich mir von einem guten Album erwarte: Ein bisschen rauh, ein bisschen unangepasst, vielseitig und dazu imstande, zu überraschen.

Absolut sehenswert ist auch das großartig gestaltete Booklet zur CD, da haben sich der Grafiker und Mr Doherty richtig Mühe gegeben und das sollte man durch den Kauf der CD anstatt des MP3-Downloads honorieren!!!

Mr Doherty wünsche ich nur das Beste für sein aktuelles Soloalbum und hoffe, daß er es schafft, irgendwann clean zu bleiben und weiterhin so großartige Sachen zu Schreiben (mit oder ohne Babyshambles)!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saugeiles Album, 23. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Für die Leute die nicht so viel lesen wollen: ich muss euch empfehlen das Album schnellstmöglich zu holen es lohnt sich!!!
Mit dem Titel "Fuck forever" haben die Babyshambles die Herzen der Rocker voll und ganz erobert (meins zumindestens), und wer sich mal musikalisch inspirieren möchte, dann darf dieses Album in keiner Plattensammlung fehlen! Ich empfehle euch auf jeden Fall dieses Abwechslungsreiche, Kraftvolle und dennoch Gefühlsvolle Album von den Babyshambles! Dieses Album wurde mit Liebe aufgenommen! :D
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, 3. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Auch ich finde es schade, dass Pete Doherty nur für seine Drogengeschichten bekannt ist, da dass Album von ihm und seiner Band wirklich gut ist.Ich kann es Leuten, die auf melodiösen Indie( mit einigen Reaggaeeinflüssen zwischendrin,aber wirklich nicht viel)stehen nur empfehlen. Am Anfang ist alles eher uptempo, wohingegen es am Ende doch sehr melancholisch wird.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eigentlich alles gesagt, aber das dann doch noch...., 16. Februar 2006
Von 
Matt Damon (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
.. bischen obszön jemandem dabei zuzusehen, wie er mit Grenzen spielt, sie auslotet, überschreitet ... aber das ist wirklich so großartig ungehobelt und gut, dass man nur hoffen kann, Doherty möge doch noch mal die Kurve kriegen, um auf den Pfad der Tugend zurückzufinden und doch noch die ein onder andere Scheibe einzuspielen. Der HErr möge seine schützende Hand über ihn hlaten! Vielleicht ist die Musik dann nicht mehr ganz so genialisch, aber auch unverballert ist ihm alles zuzutrauen. (Das hat z.B. der Song mit Wolfman "For Lovers" bewiesen). Entgegen anders lautender Fehlurteile: Doherty ist ein brillianter Sänger. Mehr Emotionenspektrum war nie!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Album für Fans, 10. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Das erste Mal als ich das Album durchgehört habe, war ich eher etwas enttäuscht. Ich hatte auf andere Tracks gehofft, aber mittlerweile liebe ich jedes Lied von diesem Album. Manche bezeichnen es möglicherweise als zusammengeschnipselten Mist, aber das ist genau das, was ich an diesem Album so schätze. Der tiefere Sinn, den man erst nach ein paar Malen hören versteht, ist typisch für Dohertys Lieder. Destruktiv und poetisch.
Natürlich kann man das nicht für die Singles 'Fuck Forever' oder 'Killamangiro' sagen, aber Lieder wie 'Sticks And Stones', 'In Love With A Feeling' und 'Albion' sind einige von vielen Highlights einer Band, die für mich keine Nachfolgeband von den Libertines ist (obwohl ich die Libs gern höre). Auch 'Pipedown' und '8 dead boys' reißen einen beim Hören einfach mit.
Kurz: Down In Albion ist eine warme Empfehlung für Fans und welche, die es noch werden wollen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pete *you got the Rock`n`Roll, Baby* Doherty and the amazing Babyshambles, 15. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Wer sich hierhin verirrt, was ja meistens bedeutet, dass diese CD noch nicht im eigenen Regal steht, der sollte schnellstens aufwachen, denn "Down In Albion" ist eine der allerbesten Scheiben, die auf der Welt heutzutage zu finden sind.

Ohne in die tiefsten Abgründe unsinniger Schwärmerei zu verfallen muss ich vorneweg sagen, dass ich vor den Babyshambles ein eingefleischter "Libertines" Fan war und noch immer bin, und dass auch deren Musik ungelogen absolut genial ist.

Doch "Down In Albion" hat in meinem Leben in der Musiksparte einen Ehrenplatz. Dieses Album hat einfach keine Schwächen. Um diese Erkenntnis zu gewinnen kann es zwar etwas dauern, aber sie wird kommen. "Down In Albion" ist nämlich nicht eine der CDs, auf der man gleich 10 potentielle Lieblingslieder ausmacht. Man muss sich ein Weilchen reinhören in dieses Gesamtkunstwerk.

Ich tat dies das erste Mal so wirklich beim Mandelbäumchen beschneiden in der Hitze Australiens vor ner ganzen Weile und Petes Genialität hat mir über harte Zeiten hinweggeholfen und mir nicht nur einmal entweder Tränen in die Augen steigen lassen, einen unkontrollierbaren Wunsch zu Tanzen aufgezwungen oder aber mich so sehr zum lachen gebracht, dass ich mich selbst wieder beruhigen musste.

Natürlich weiss ich, dass Pete Doherty bei vielen Leuten einen schweren Stand hat, aber, Leute, lasst den Paparazzi-Müll und den Regenbogen-Pressen-gossip mal Außen vor, denn hier gehts um Musik von einem der letzten richtigen Rockstars.

Und Petes Genialität ist schließlich bewiesen, denn er war wohl nicht umsonst im Alter von 16 Jahren als Englands Kulturbotschafter in Russland unterwegs, weil er einen Poesiewettbewerb gewonnen hatte...

"Down In Albion" besitzt einen Charme wie nur wenige andere Alben. Unprofessionell aufgenommen kann man beim letzten Song "Merry Go Round" sogar genau verfolgen, wie Pete am Ende einfach nicht aufhören will zu singen bis er schließlich mit einem lauten Knall vom Hocker fällt, und, wer will mir da wiedersprechen, das hat ja wohl absolut Stil.

Die Anschaffung dieses Albums kann ich nur jedem dringlichst empfehlen, der von sich selbst sagen kann, dass er vielseitigen Rock mag, der sich nicht von Klatsch ablenken lässt, der die immer seltener auftretende Fähigkeit besitzt, Musik so richtig, so wirklich, so ganz und gar an sich ran zu lassen und der versteht, warum "gin in teacups" gehört...
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stümperhaft, genial!, 6. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Down in Albion (Audio CD)
Vorbei sind die Zeiten als Britpop noch Britpop war, ein Synonym für höchste Kreativität nämlich. Bands à la The Smiths oder Radiohead markierten Meilensteine. Selbst durchschnittlichere Formationen (Pulp, Oasis) vermochten den Zuhörer in andächtiges Lauschen zu versetzen. Heute hat man es mit belanglosen Epigonen zu tun. Coldplay oder Franz Ferdinand sind Produkt eines Marketing-Hypes, nicht mehr. Inmitten all der gegenwärtigen britischen Tristesse sticht Babyshambles wohltuend hervor. Alles an dem Album wirkt amateurhaft, nahezu lieblos gestaltet. Frontmann Doherty trifft kaum Töne und wird in seinem dilettantischen Bemühen von der Band in ebensolcher Weise unterstützt. Auch die Tracks klingen so als wäre kein Geld für ein Mastering aufgetrieben worden. Im Vergleich zu den überproduzierten CDs der Konkurrenz ist Down In Albion LoFi pur. ABER!!! Herr Doherty dürfte in den drogenungetrübten Momenten überaus geniale Schaffensphasen erlebt haben. Zwischen einigen Lückenfüllern ragen Dokumente genialsten Songwritings heraus. Subversive Hymnen wie Fuck Forever, Loyalty Song und Pipedown wechseln mit balladesken Geniestreichen (Merry Go Round) ab. Gemessen am dürftigen Output der erfolgreicheren Konkurrent verdient sich die Platte das Prädikat "absolut hörenswert". Wer runde Sachen mag, mit Ecken und Kanten nichts anzufangen vermag, sollte freilich die Finger von der Scheibe lassen. In diesem Falle sei vielleicht doch auf Coldplay verwiesen.
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Down in Albion
Down in Albion von Babyshambles (Audio CD - 2005)
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