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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen14
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am 31. Juli 2008
Es handelt sich hierbei um den originellsten Italo-Western, da Sabata (Indio Black im Original)in Mexiko, zur Zeit des Kaisers Maximilian von Habsburg gegen die Österreicher kämpft. Der hinterhältige und skrupellose Oberst Schimmel (Skimmel), grandios von Gerard Herter gespielt, versucht sich mit einem Goldschatz abzusetzen, hat aber die Rechnung ohne Sabata (Yul Brynner) gemacht.

Die DVD hat leider keine Extras, aber außer deutscher sind auch englische, französische und spanische Tonspur vorhanden.

Aber wozu? Denn Sie sollten den Film auf deutsch anschauen, denn die Österreicher sprechen nur hier auch wirklich österreichisch.

Anmerkung: "Adios Sabata" ist kein Sabata-Western da er im Original "Indio Black" heißt. Er wurde in der deutschen Fassung in "Adios Sabata" geändert um auf der Sabata-Erfolgswelle mitzuschwimmen.
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am 13. April 2015
Bewertet wird hier die Blu-Ray aus dem Hause Explosive Media.
Bild = 5/5 (gemessen an Alter und "Bedeutung" des Films, ist ja sicher kein "Millionenseller")
Ton = 1/5 (die Wiedergabe der deutschen Synchronfassung ist deutlich zu tief bzw. dumpf. Keine Ahnung woran das liegt, aber ähnliche Probleme gab es ja bereits z.B. bei der Blu-ray-Erstauflage von "Zwei Glorreiche Halunken". Kann sein das dies Leute, die den Film zum ersten Mal sehen, gar nicht bemerken, aber wenn man den Film bereits mehrmals gesehen hat, dann läufts einem beim ersten Satz von Yul Brynner eiskalt den Rücken runter, völlig verzerrt die Stimme. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Darsteller, aber da Brynners Synchronstimme ohnehin schon tief ist, fällt das bei ihm gewaltig auf)
Specials = 3/5 (Locationvergleich sehr gelungen und interessant, wenn auch mit knapp 20 min mind. 5,6 min zu lang, ansonsten noch ne Menge Trailer zu Brynner-Filmen, die aber in sehr durchschnittlicher Qualität, nicht in HD)
Film = 5/5 (Geschmacksache - aber definitiv einer der besseren Vertreter des Genre "Italowestern")

Das war es in aller Kürze, mir ist vor allem wichtig, potenzielle Käufer auf die Mängel beim (deutschen) Ton hinzuweisen und so möglichen Enttäuschungen vorzubeugen.
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am 29. März 2008
Diesmal wird Sabata von Yul Brynner dargestellt. In der der OV heisst der Held übrigens Indio Black und nicht Sabata. Sabata, seine Kumpels und die Riege der Bösewichter könnten einem Comic-Buch entspringen. Jede Menge an Gimmicks und Gadgets gibt es nun auf beiden Seiten. Die Gegner Sabatas sind diesmal Österreicher die ein mexikanisches Grenzgebiet zur Zeit Maximilians Kaiser von Mexico gar böse terrorisieren und ordentlich schröpfen. Schon daher ist dieser Western ein Unikat, da Sabata gegen österreichische Soldaten und Geheimagenten antreten muss. Die Schauspieler aus dem ersten Sabata sind auch zum grossen Teil wieder dabei. Knallbunt und witzig präsentiert sich der ganze Film. Die Italo-Western Musik kann sich auch wieder hören lassen. Ein Muss für Italo-Western Freaks.

Zur DVD: Bild und Ton sind in sehr guter Verfassung. Daher die volle Punkteanzahl, kein Vergleich mit der TV Fassung. Specials gibt es leider keine, so wirkt die DVD doch recht lieblos. Italo-Western Abenteuer das einfach Spass macht und nicht allzu ernst genommen werden sollte.
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am 10. August 2009
Hat mit Kramers erstem "Sabata" zwar nicht das Geringste gemein, ist aber
durchweg unterhaltsam und ausserordentlich gut besetzt. Bruno Nicolais
Soundtrack trägt ebenfalls zum positiven Gesamteindruck bei.
Kann man sich durchaus antun, ohne hinterher Bauchschmerzen zu bekommen.
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am 12. April 2015
Film:
Mexiko zur Zeit des Habsburger Kaisers Maximilian: Sabata (Yul Brynner) wird angeheuert, um die Revolutionäre im Kampf gegen die kaiserlichen Truppen zu unterstützen. Als die Aufständischen von einem großen Goldtransport der Österreicher hören, wird ein Überfall mit Hilfe von Sabata geplant. Doch haben die Revolutionäre nicht mit dem eiskalten, und ausgeklügelten Plan des österreichischen Oberst Schimmel (Gerad Herter) gerechnet. Und dann gibt es noch den Ganoven und Betrüger Bellantine (Dean Reed), der ebenfalls ein Auge auf das Gold geworfen hat, und in der Habsburger Festung als scheinbarer Künstler ein und ausgehen kann.
Als die Vorbereitungen zu "Adios Sabata" liefen, dachte Regiesseur Gianfranco Parolini alias Frank Kramer scheinbar nicht an eine Fortsetzung, stattdessen war für den nächsten Film Yul Brynner als "Indio Black" verpflichtet worden. Vor diesem Hintergrund muss "Adios Sabata" als eigenständiger Film gewertet werden, und besitzt - von der Namensgebung des Protagonisten in der deutschen Synchro abgesehen - für mich kaum Gemeinsamkeiten in der Figur: Indio Black ist ein geradliniger Revolerheld mit passendem Outfit ganz in schwarz. Während Lee van Cleef ausgezeichnet zu einem schlitzohrigen, ironischen Sabata passt, verkörpert Yul Brynner m.E. mehr den Charakter des "trocken" agierenden Revolverhelden, der Typus in einem Western der ohne Zögern, wenn er zum Duell aufgefordert wird, auch zieht (nur eben schneller als der Gegner).
Mit der Figur des Indio Black schafft Parolini allerdings keinen neuen Heldentyp, und in "Adios Sababta" wird dem Genre auch nichts wirklich Neues oder gar Wesentliches hinzufügt. Vielmehr greift Parolini auf bewährte "klassische" Elemente des Italo-Western zurück, und zeigt hier ein ausgezeichnetes handwerkliches Geschick: Angefangen beim stimmungsvollen Soundtrack von Bruno Nicolai, über die stimmige Wahl der der Schauspieler bishin zu der Wahl der Lokationen und der Optik des Films.
Mit der Handlung um die Jagd nach einem Goldschatz erzählt der Film sicher auch keine innovative Geschichte, aber die Umsetzung erfolgt geradlinig und geizt nicht mit Schießeren (die auch insgesamt spannend umgesetzt wurden.)
Eine Besonderheit dieses Western dürfte in der Wahl der "Bösewichter" liegen: Habsburger Truppen und der österreichische Geheimdienst sind zu den Exoten im Westerngerne zu zählen. Verstärkt wird dieser Umstand noch, wenn in der deutschen Sprachfassung die Akteure mit Akzent sprechen.
Insgesamt ergibt dies aus meiner Sicht einen zwar nicht wegweisenden, aber doch unterhaltsamen und stimmungsvollen Italowestern!
(7,5/10 Punkte = 4 Sterne für den Film)

Bildqualität:
Das Bild lässt sich insgesamt gut ansehen: Die Detailschärfe ist für ein HD-Medium meist auf einem guten Niveau. Der Kontrast ist aus meiner Sicht insgesamt gut gelungen. Den Farben merkt man zwar das Alter des Filmes an, doch wirken diese in meinen Augen immer noch relativ satt und natürlich. Die Qualität des Bildes schwankt m.E. leicht, und fällt gerade bei der Titelsequenz etwas ab - hier fallen beim Betrachten des Films (allerdings meist kleinere) Verschmutzungen auf. Ansonsten sah das Bild aber meist sauber aus. Außerdem hinterließ das Bild einen ruhigen Eindruck, wirkte aber trotzdem nicht glattgebügelt.
Insgesamt in Schulnoten 2-

Bonus:
Im Vergleich zum ersten Teil von Sabata wirkt diese Ausgabe auf mich etwas sparsamer: Statt eines Digis wurde dem zweiten Teil nur noch ein Pappschuber gegönnt, und statt eines umfangreichen 24-seitigen Booklets, gibt es nur ein vierseitiges flyerartiges Booklet, welches aber durchaus informativ ist.
Die übrigen Extras zum Film sind überschaubar: Auf der BD selbst befinden sich etliche kleinere Extras wie Originaltrailer, Aushangfotos oder ein Vergleich der Lokationen von damals (Filmausschnitt) und heute.

In puncto Sprachfassungen und Untertitel kann die Ausgabe allerdings voll punkten: So befindet sich (neben der deutschen Synchro) die englische, italienische und spanische Sprachfassung in Mono 2.0 auf der Scheibe. Zudem wurden neben deutschen auch die englischen Untertitel mitgegeben.
(Die deutschen Untertitel orientieren sich m.E. allerdings an der englischen Fassung)

Fazit:
Die BD selbst (Ausstattung, Bildqualität) hätte sich 3,5/5 Sterne verdient. Aufgrund des unterhaltsamen Films gibt es insgesamt aber 4 Sterne.
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am 2. Mai 2015
Eine tolle VÖ und wieder mal die Bestätigung, dass man vielen der bisher im TV, auf VHS oder mittelmäßigen DVD's verfügbaren 60er/70er Jahre Genrefilmen mit einer anständigen Blu - ray Veröffentlichung ein neues Leben einhauchen kann. Die Bildqualität ist klasse, auf mich wirkt der Film auf dem Großbildschirm in HD jetzt viel besser und lebendiger als früher im TV. Ein Meilenstein ist INDIO BLACK ja sicher nicht, das Drehbuch mag wohl 10 Seiten lang gewesen sein, aber an Unterhaltungswerten hat er natürlich ne Menge zu bieten und gehört in jede Sammlung. Er ist sicher einer der letzten guten Italowestern, bevor mit den TRINITA - Nachahmern ab 1971 der rasche und heftige Abstieg des Genres begann. Parolini hat seine Budgets immer gut eingesetzt, schon rein optisch ein Riesenspass auf Blu-ray. Die Bildkompositionen sind fast immer sehr gut und sehen nie billig aus, im Gegensatz zu den meisten anderen Italowestern. Kostüme und Requisite sind ebenfalls gelungen und Action wird bei Parolini sowieso immer reichlich aufgetischt. Er und sein Kameramann haben es mit den Zooms etwas zu gut gemeint, die Hälfte hätte genügt. Allerdings sind dadurch natürlich einige interessante Szenenauflösungen zu entdecken und in aller HD - Schärfe nun auch die Gefahr der Zoomerei (mit der Veränderung der Bildgröße mußte man die Schärfe manuell ziehen, ohne dies im Bildsucher wirklich kontrollieren zu können): einige Aufnahmen sind daher unscharf, das hat man im TV kaum sehen können.

Die Besetzung ist bunt und einmalig. Brynner kurz vor WESTWORLD nochmal im GLORREICHEN SIEBEN (fast) Outfit, es ist sein einziger Italowestern und er bringt daher etwas Abwechslung in den Film. Der ''rote Elvis'' Dean Reed und Sal Borgese, endlich mal in einer größeren Rolle, machen ebenfalls Spaß und die Österreicher sieht sonst man eh zu selten im Genre.
Mein persönliches Highlight ist aber die fantastische Filmmusik. Nicolais Soundtrack ist für mich einer der besten des Genres und er wird
im Film auch hervorragend verwendet (zum Beispiel die Spieluhr).
Die BD ist klasse. Der Menüton ist etwas laut, aber die VÖ liebevoll gemacht, mit Trailern, Wendecover, Galerien, Locationvergleichen, Booklet und mehreren Tonspuren (die dt. Synchro ist zum Teil anders übersetzt. Wenigsten den letzten Satz mal im Original anhören :)).
Wenn nur alle guten Werke des Genres so ansprechend veröffentlicht werden würden...
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am 25. April 2015
Mexiko zur Zeit der Revolution. Guerillos kämpfen gegen die Besatzung durch das Heer Kaiser Maximilians. Als die Freiheitskämpfer von einer millionenschweren Goldladung Wind bekommen, die bei den Österreichern zu holen ist, soll ihnen Sabata (Yul Brynner) dabei helfen. Sie vertrauen auf die Kunst des eiskalten Killers, etwaige Probleme mit innovativen Waffen aus dem Weg zu räumen. Aber sie haben mehr als einen Gegenspieler. Nicht nur der elegante Ganove Ballantine (Dean Reed) ist ebenfalls hinter dem Gold her, auch der österreichische Oberst Skimmel (Gerhard Herter) hat einen raffinierten Plan. Als der Coup tatsächlich misslingt, nimmt Sabata die Sache persönlich. Uns zögert nicht, sich seinen Anteil zurückzuholen. (Explosive Media)

In der Originalversion wird der von Yul Brynner gespielte Charakter Indio Black genannt, wurde für den internationalen Markt aber in Sabata umgetauft. 'Lee van Cleef, der original Sabata, soll die Rolle für dieses Sequel abgelehnt haben, weil ihm das Drehbuch nicht gefallen hat. Schenkt man 'Alex Cox' Glauben, so wollten die Produzenten nicht die Summe zahlen, die Lee verlangt haben soll. Weiterhin wurde spekuliert, daß van Cleef lieber in The Magnificent Seven Ride, einer quasi Fortsetzung zu The Magnificent Seven, spielen wollte und dort den Charakter übernahm, der im Original von Yul Brynner gegeben wurde. Yul spielt Lee, Lee spielt Yul. Hört sich doch gut an (!?) aber The Magnificent Seven Ride wurde zwei Jahre nach Adios Sabata veröffentlicht, sodass es ziemlich unwahrscheinlich erscheint, daß die beiden Filme gleichzeitig gedreht worden sind.

Es gibt keinen guten Grund, mit Ausnahme der Anwesenheit von Brynner, diesem Film einen Platz in der Sabata Triologie zu verweigern. Die Geschichte ist in der Struktur dem Original sehr nahe, mit einigen identisch angelegten Rollen, wobei es nicht schwer fällt sich van Cleef in der Rolle von Brynner vorzustellen, sei es nun Sabata oder Indio Black. Anstatt eines schwarzen Mantels trägt Indio Black eine fransige Uniform, doch der Charakter ist so ziemlich der gleiche. Ein mysteriöser Revolverheld, der sich seinen Weg durch einen labyrinthartigen Plot bahnt, wo Feinde Freunde sein könnten und Freunde zu Feinden werden könnten. Die Geschichte spielt in Mexico, zu Kaiser Maximilians Zeiten. Sabata wird von einem Guerilla-Führer angeheuert, um den österreichischen Truppen mit Hilfe einer Handvoll von Revolutionären eine Wagenladung voller Gold abzujagen. Als es ihnen gelingt den Wagen zu erobern, ist dieser nicht mit Gold, sondern mit Sand beladen. Darinter steckt der böse Colonel Skimmel, der das Gold für sich alleine haben will. Selbstverständlich plant Sabata das Gold zurück zu stehlen und schafft es schließlich Skimmel zu überlisten. Doch dann wird Sabata von einem seiner Mitstreiter ausmanövriert...

Sabatas Side-Kick (Ignazio Spalla) brüllt zwar hin und wieder irgendwelche revolutionären Schlachtrufe aber der Film kann wohl kaum als Zapata-Western bezeichnet werden. Im Grunde genommen handelt es sich um die gleiche Geschichte wie im ersten Sabata mit einem neuen 'Setting' und ein paar zusätzlichen Ideen, die allerdings aus Robert Aldrichs Vera Cruz (1954) stammen. Skimmel, der Monokel tragende Dandy, der es liebt mexikanische Gefangene in Major Jackson Manier abzuknallen, repräsentiert den homosexuellen Sadisten Stengel aus dem Original, Dean Reeds Piano spielender Ballantine ist ein Ersatz für Banjo und anstatt Alley Cat (kein großer Verlust) wird uns diesmal Sal Borgese als eine Art Diego Maradona, der winzige Kanonenkugeln mit seinen Füßen abfeuern kann, aufs Auge gedrückt.

Während einige Charaktere sogar noch exzentrischer als ihre Gegenüber sind, ist der Film selbst einfacher gestrickt als sein Vorgänger; immer noch voller Spielereien, schert er sich dennoch nicht um die typische postmoderne Verspieltheit von Show gegenüber Wirklichkeit, die den ersten Sabata ausgezeichnet hatte (genauso wie den dritten). Es finden keine "falschen" Duelle statt ... und wenn der Plot verwirrend ist, dann scheint das unbeabsichtigt zu sein. Auch die Mehrdeutigkeit von Dean Reeds Ballantine ist einer transparenten Natur. Am Ende stehen die postmodernen Witze in Bezug auf "Identität" mehr im Zusammenhang mit Objekten als mit den Protagonisten. Die Mini-Kanonenkugeln von Sal Borgese wurden bereits erwähnt. Die wohl glücklichste Fügung des Films ist ein Modellschiff mit Mini-Kanonen, das echte Kanonenkugeln schießt, die so tödlich wie sie klein sind.

Generationen von Vollbild- und gekürzten Versionen hatten dem Ansehen von Adios Sabata geschadet. In Wide-Screen und voller Länge angesehen ist der Film ein ordentlicher Italo-Western auf der Höhe des Originals. Der Gewaltpegel ist ziemlich hoch, vor allem in der Szene, wo Skimmel die Mexikaner erschießt. Es gab schon einige solcher Szenen, wie zum Beispiel in Eine Pistole für Ringo oder Django, doch keine war so provokativ wie diese gewesen. Dean Reed gibt, genauso wie Borgese, eine zufriedenstellende Vorstellung ab und sogar Spalla ist (mehr oder weniger) erträglich. In kleineren Rollen sind außerdem viele bekannte Gesichter wie Nieves Navarro (als Susan Scott), Bruno Corazzari und Giovanni Cianfriglia (als Ken Wood) zu sehen. Bruno Nicolais Musik paßt gut und wird durch ein 'Pfeifen-Thema', das an Roberto Pregadios Score von Seine Kugeln pfeifen das Todeslied erinnert, hervorgehoben. Es wäre kein Parolini Film, wenn er nicht gelegentlich in seine Zirkuswelt abdriften würde aber insgesamt ist der Streifen sehr sehenswert.

Das Bild wird uns in 2,35:1 (1080p) präsentiert und sieht dem Alter entsprechend sehr gut aus. Bildschäden und Verschmutzungen konnten beinahe vollkommen entfernt werden, Farben und Kontrast geben auch keinen Anlaß zum Meckern. Beim Ton stehen gleich vier Spuren (deutsch, englisch, französich und spanisch) in DTS HD MA zur Verfügung, wobei die deutsche Spur ein wenig dumpf und tief zu klingen scheint. Hier könnten sich Technik-Experten streiten!? Ansonsten sind alle Spuren weitestgehend rauschfrei und angenehm zu hören. Auf Wunsch können deutsche oder englische Untertitel zugeschaltet werden, die sich ziemlich nahe an das Original halten. Als Bonus wurden etliche Trailer, ein Locations-Vergleich, sehr umfangreiche Bildergalerien und ein 4-Seiten Booklet mit seltenen Artworks in bzw. auf die Scheibe gepackt. Ein Wendecover mit alternativem Motiv ist auch vorhanden. Zudem kommt die BluRay in einem Pappschuber daher.

Explosive Media gelingt mit Adios Sabata eine rundum zufriedenstellende Veröffentlichung eines wirklich sehenswerten Italo-Western mit klasse Besetzung. Von Yul Brynner bis Ken Wood können alle Schauspieler bis in die winzigste Rolle überzeugen, wobei der Plot eine Sabata würdige Geschichte erzählt. Sammler kommen an dieser VÖ nicht vorbei und überhaupt kann man hier mit einer Anschaffung nichts falsch machen.
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am 13. Februar 2011
Mexiko, etwa im Jahr 1866/1867, zur Zeit der Herrschaft Kaiser Maximilians I. Sabata (Yul Brynner) soll für mexikanische Revolutionäre, die unter Benito Juarez gegen die Herrschaft Maximilian I. kämpfen, einen Goldschatz der im Besitz der österreichischen Besatzer ist in Besitz bringen. Unterstützt wird Sabata vom Revolutionär Escudo (Pedro Sanchez) und seinen Männern sowie dem Abenteurer Ballantine (Dean Reed). Der Überfall auf den Goldtransport ist erfolgreich, nur das Gold ist nicht da. Bis das wahre Versteck des Goldes gefunden wird müssen sich Sabata und seine mexikanischen Verbündeten mit dem eigene Pläne verfolgenden Ballantine, österreichischen Geheimagenten und nicht zuletzt mit dem die österreichischen Truppen befehligenden Oberst Skimmel (Gerard Herter) auseinandersetzen.

Italo-Western von Gianfranco Parolini alias Frank Kramer (Sabata, Sabata kehrt zurück) aus dem Jahr 1970. Eigentlich ist dies kein Sabata-Film, im Original hieß der von Yul Brynner verkörperte Held Indio Black und der Film "Indio Black, sai che ti dico: Sei un gran figlio di...". Der Titel Sabata wurde dem Film aus Gründen der besseren Vermarktbarkeit gegeben.

Ein sich nicht immer ganz ernst nehmender aber dennoch recht harter Italo-Western mit einem ungewöhnlichen historischen Hintergrund, nämlich die Zeit der Herrschaft Kaiser Maximilians I. in Mexiko. In der deutschen Fassung sprechen die Österreicher mit österreichischem Monarchie-Dialekt. Dies ist anfangs gewöhnungsbedürftig, hat aber einen gewissen Charme. Für Yul Brynner ist es der einzige Ausflug ins Italo-Western Genre. Ein wenig erinnert er als Sabata (Indio Black) an seine Rolle in Die Glorreichen Sieben. Gerhard Herter gibt als Oberst Skimmel einen herrlich fiesen Widerpart. Und wenn Oberst Skimmel auf gefangene Mexikaner ein Zielschießen veranstaltet meint man er trainiere für ein Wettschießen mit dem Major Jackson aus Corbuccis Django.

Bruno Nicolai steuert ein schönes, aber nicht unbedingt großartiges musikalisches Leitmotiv bei. Die Titelmelodie am Anfang wird mehrmals durch ein nachträglich gesprochenes und unpassend klingendes "Adios Sabata" unterbrochen. Diese gegenüber dem Original vorgenommene Änderung sollte wohl alle Spuren zum Originaltitel "Indio Black" verwischen und dem deutschen Titel mehr Authentizität verleihen.

Gute Tonqualität, vor allem ist die Bildqualität ist für einen Film dieses Alters sehr gut.

Die DVD Ausstattung ist außer einer englisch-, französisch- und spanischsprachigen Fassung absolut spartanisch. Störend und ärgerlich ist, dass man sich nach dem Einlegen der DVD einen Clip gegen Raubkopierer ansehen muss, der sich nicht überspringen oder beschleunigen lässt!

Es ist dies kein großartiger, aber ein durchaus unterhaltsamer Italo-Western, der vor allem durch die ungewöhnliche Zeitepoche in der Zeit der Herrschaft Kaiser Maximilian I. gewinnt und den ich deshalb mit schwachen **** Sternen bewerte. Mehr Sterne auch wieder nicht, denn die sollten doch den wirklichen Meisterwerken des Genres und einer üppigeren DVD Ausstattung vorbehalten sein.

Resümee: Italo-Western aus dem Jahr 1970. Ein sich nicht immer ganz ernst nehmender aber dennoch recht harter Italo-Western mit dem ungewöhnlichen historischen Hintergrund, der Zeit der Herrschaft Kaiser Maximilians I. in Mexiko. Es ist dies kein großartiger Italo-Western, aber für Freunde des Genres durchaus unterhaltsam. Gute Ton- und Bildqualität bei ansonsten spartanischer DVD Ausstattung.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. September 2015
"Adios Sabata" ist für mich ein Italowestern wie er einfach sein sollte. Yul Brynner, der hier als Sabata wirklich überzeugt und Dean Reed als Ballantine, der charismatische Gangster und Partner bilde hier ein Gespann, wie es wohl kaum noch einmal im Westerngenre gibt.

"Adios Sabata" bietet Action, coole Sprüche, Spannung und eben coole Akteure. Mit fortwährender Spieldauer steigert sich der Film immer mehr. Natürlich erfindet er das Rad zwar nicht neu, aber die Story weiß super zu unterhalten, der Humor kommt auch nicht zu kurz und der Soundtrack geht ins Ohr. Die Geschichte ist in der Struktur dem Original sehr nahe, mit einigen identisch angelegten Rollen. Während einige Charaktere sogar noch exzentrischer als ihre Gegenüber sind, ist der Film selbst einfacher gestrickt als sein Vorgänger. Aber immer noch mit genug Verspieltheit, die den ersten Sabata ausgezeichnet hatte. Der Gewaltpegel ist zudem ziemlich hoch.

Neben den beiden Stars sind in kleineren Rollen außerdem viele bekannte Gesichter wie Nieves Navarro, Bruno Corazzari und Giovanni Cianfriglia zu sehen. Der Cast überzeugt allesamt, die Darsteller verkörpern ihre Charaktere sehr glaubwürdig und "hart".

Die blu ray erhält man mit einem hochwertigen Schuber ausgestattet. Als Bonusmaterial liegen u. a. verschiedene Trailer, eine Bildergalerie sowie ein alternatives Covermotiv bei. Desweiteren liegt dieser Edition ein tolles Booklet mit Artworks bei.

Fazit:

Genau so muss ein Italo-Western sein. Absolut zu empfehlen!
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am 16. März 2012
Yul Brynner macht hier als Sabata eine gute Figur.Auch ist der Film selber gut gelungen.Die Story ist recht gut.
Wer aber auf die anderen Sabata Filme mit van Cleef steht,wird hier vieleicht etwas enttäuscht.Doch der Film ist wirklich gut.Brynner war schon ne gute Wahl.
Bild in 2,35:1 Widescreen(16:9) Ton Mono
Laufzeit ohne Abspann 1.40.33 min. Laufzeit mit Abspann 1.40.59.min. FSK 16
Bonus: Leider nicht vorhanden!!!!
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