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Kundenrezensionen

8
2,9 von 5 Sternen
Verdammt zu leben - Verdammt zu sterben [2 DVDs]
Format: DVDÄndern
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2007
Zur Entstehungszeit von "I Quattro dell'apocalisse" im Jahre 1975 war die Zeit des Italo-Westerns vorbei.
Trotzdem gelang Regisseur Lucio Fulci (1927-96) ein sehenswerter Beitrag zum Genre, in dessen Mittelpunkt vier ("quattro") gesellschaftliche Außenseiter stehen, die gerade vom Lynchmob und einem korrupten Sheriff (Donal O'Brien) aus der Stadt gejagt wurden. Ein Spieler (Fabio Testi), eine Prostitiuerte (Lynn Frederick (1954-94), Ex-Frau von Peter Sellers), ein Säufer (Michael J. Pollard) und ein verrückter Schwarzer (Harry Baird in seiner letzten Rolle).

Bei dem Versuch auf ihrem Pferdewagen durch die Einöde des Westens die nächste Stadt zu erreichen, kommt es zur schicksalshaften Begegnung mit Chaco. Dieser wird gespielt vom Kubaner Tomas Milian, der selten in einer solch diabolischen Rolle zu sehen war (vergleichbar mit seiner Rolle in "Der Berserker" von Umberto Lenzi, 1974).

Von da an folgend die berüchtigten Szenen von Folter, Mord, Vergewaltigung und sogar Kannibalismus, die bereits Fulcis Talent für seine späteren Horrorfilme erahnen läßt. Trotzdem verfügt der Film über weite Strecken auch über ruhige Passagen. Diese bieten schöne Rollen für die beiden Nebendarsteller Adolfo Lastretti (sonst auf kranke Typen spezialisiert, wie in "Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauer", 1971) als Priester und vor allem für den Italowestern-erfahrenen Bruno Corazzari ("Leichen pflastern seinen Weg", 1968) als sensiblen Geburtshelfer. Gerade auch seine Kumpels in einer einsamen verschneiten Minenstadt bilden einen angenehmen Kontrast zur mitunter krassen Gewaltdarstellung.

Auf dieser DVD befindet sich die 84-minütige deutsche Synchronfassung, sowie die 104-minütige englische Sprachfassung. Ich hatte mir die X-Rated-Veröffentlichung gekauft, welche eine integrierte deutsche Fassung bietet. Als Extra ist in beiden Veröffentlichungen ein Interview mit Testi und Milian enthalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2013
Ohne lange auf den Inhalt eingehen zu wollen, soll zu Beginn allerdings gleich festgehalten werden, dass dieser Film einen ausgezeichneten Western abgibt.

Aber auf jeden Fall uncut kaufen! Nicht einmal unbedingt wegen der stark gekürzten Folterszene, sondern auch, weil viele Schlüsselszenen durch die Zensur weggefallen sind. ZB wird eingangs gesagt, dass der Schwarze (Bud) fortlaufend Tote um sich sieht, doch in der deutschen Fassung wurden alle Stellen gekürzt, in denen er sich mit Verblichenen zu unterhalten glaubt. Auch die Beziehung zwischen Bunny und Stubby wirkt nach der Zensur etwas fragwürdig.

Wie dem auch sei. Oftmals wird dieser Film schlecht bewertet, weil die DVD gekürzt ist, obwohl die Coverangabe etwas anderes verspricht. Dies ist zT richtig.
Es gibt eine Fehlauflage, bei der die zweite DVD fehlt, auf welcher der Film uncut enthalten sein sollte. Das Cover ist identisch mit der 2 DVD-Fassung, allerdings öffnet man dann die Hülle und findet nur eine Disc vor, was natürlich sehr ärgerlich ist (das habe ich selbst bereits erlebt, daher kann ich aus Erfahrung sprechen).
WICHTIGES ABGRENZUNGSKRITERIUM ist daher, ob sich die DVD in einem Pappschuber befindet oder nicht. Die Auflage, die tatsächlich beide DVDs (einmal cut und einmal uncut) enthält, ist auf jeden Fall in einem Pappschuber. Die Fehlauflage kommt in einer schlichten DVD-Hülle OHNE Pappumschlag.
Wer also zu 100% auf Nummer sicher gehen will, sollte vorher den Händler fragen, ob der Schuber drum rum ist, denn die Hülle selbst ist schwarz und nicht transparent, weshalb man nicht reinspickeln kann, ob beide Disc enthalten sind.

Ich hoffe, das hilft manchen, den Film tatsächlich ungekürzt zu erhalten und keinen Enttäuschungen zu erliegen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2010
Ich habe mir diesen Artikel vor einiger Zeit über tojogo gekauft. Es stellte sich heraus, das die angebliche Doppel-DVD nur die mit der gekürzten deutschen Fassung enthielt. Als tojogo bei Laser Paradise nachfragte, antworteten die, das dies schon in Ordnung sei, es sollte sich allerdings die uncut-Fassung in der Verpackung finden. Das war so ziemlich die größte Frechheit, die ich je von einem DVD-Hersteller gehört habe (Wohl gemerkt: tojogo konnte nichts dafür, schließlich erhalten die Händler die DVDs eingeschweißt).
Es empfiehlt sich also, vor dem Kauf diesbezüglich nachzufragen!
Was den Film selbst betrifft: Es ist vollkommen unverständlich, weshalb man immer auf den Gewalttätigkeiten herumreitet. Der Streifen enthält wunderbar poetische Momente, die so in keinem anderen Italowestern zu sehen waren. Die Protagonisten sind Verlorene in einer überaus gewalttätigen Welt, in der angeblich gesetzestreue Bürger genauso schlimm sind wie die ärgsten Banditen. Fulci wirft einen geradezu philosophischen Blick auf ein Zeitalter, das dem seinen sehr ähnlich zu sein scheint. Einziger Lichtblick ist ausgerechnet eine Siedlung mit ehemaligen Outlaws, die in einem Neugeborenen eine neue Chance sehen. Für den letzten Überlebenen ist es da schon zu spät: Ihm bleibt nur noch die Rache, aber er weiß, das es nichts ändern wird.
Manches an dem Film erinnert streckenweise an "Ringo - Höllenfahrt nach Santa Fè"; die Motivationen und Handlungen der meisten Caharktere sind psychologisch stimmig, die Rollen hervorragend besetzt. Das dies für Zuschauer, die einen reinen Actionfilm erwarten genauso enttäuschend sein kann wie für jene, die einen Splatterfilm sehen wollen, mag stimmen. Denn was Fulci vorlegte, ist schlicht und einfach ein Meisterwerk, das unter den Spätwestern eine Sonderstellung einnimmt und sich einer rein formalistischen Kritik entzieht.
Für mich einer der sehenswertesten Western überhaupt.
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am 7. Juni 2013
Vorab: Nur die Doppeldvd enthält die Uncut-Fassung in Englisch und Italienisch mit deutschem Untertitel. Das Bildformat ist 1,66:1 als 16:9 Fullscreen. Die Qualität ist gut. Auch ohne Altersangaben ist die Doppeledition ab 18.

Zum Film: Fulci ist noch immer ein gesuchter Mann - und er hat auch einige Italowestern gedreht, darunter auch diesen hier. Gemessen am Großen Ganzen der Italo-Western rangiert dieser hier im gesunden, oberen Drittel der Western-Welle. Fulci schafft es, diesem Film eine erkennbare Stimmung und Optik zu geben, es ist recht gut umgesetzt und nicht allzu billig finanziert worden. Thomas Millian ist echt übel - und auch der Rest der Charaktere können den Film gut tragen. Der Film krankt etwas an einem ungleichmässigen Tempo, mal hier und da zu lang, hat aber schöne Momente die einem Western würdig sind. Nun zu dem, was jeden Fulci-Fan interessiert: Was macht die Blutwurst? Fulci sorgt für etwas Action-Qualität in diesem Film. Wenn Colts schiessen, treffen sie auch ... dH es gibt gründlich vorbereitete Einschusslöcher - etwas, was in den Western gar nicht so üblich war. Normalerweise wird geschossen - aber nichts geht kaputt. Es gibt Einschusslöcher und Austrittswunden, es wird in klassischer Fulci-Einstellung jemand erhängt, hier und da sind Wunden mal länger und größer zu sehen. Es gibt natürlich keinen Gore, aber doch so manche Härte, die für das Genre nicht so üblich waren. Mit Musik, Film und den Fulci-Momenten war ich am Ende ganz zufrieden, da habe ich schon deutlich schlechteres im Genre gesehen. Ein besseres Werk von Fulci ist der SILBERSATTEL, der mit mehr Dichte und Atmosphäre (aber mit weniger Härten) ein durchaus brauchbarer Italo-Western geworden ist.
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am 26. Februar 2013
wer einigermassen englisch versteht, dem sei "the four of the apocalypse" (verdammt zu leben, verdammt zu sterben) in der 44-italo-western-collection von mill creek, ca. 15 euro, zu bestellen bei amazon.uk, empfohlen. es ist ein atypischer italo-western, mit vergleichsweise stringenter handlung und einer gewissen inhaltlichen qualität.
die bildqualität ist ordentlich, vor allem, wenn die farbintensität erhöht wird, ebenso der kontrast und die farbtemperatur ein bischen gesenkt wird. der film ist uncut (102 min) auf englisch mit wenigen italienischen einsprengseln. keine untertitel. das englisch ist - wie bei den meisten synchronisierten italo-western - recht einfach und gut zu verstehen. wie gesagt, nebst diesem film bekommt man fürs geld gleich noch 43 andere italo-western mitgeliefert, mit bildqualitäten je nach film von sehr schlecht bis ganz ordentlich. kein bonusmaterial.
nebenbei sei auch noch vermerkt, dass sich auf den meisten billig-kollektionen meistens seltene und sehenswerte italo-western befinden. tipp: für jene, die z.b. auf der suche nach "friedhof ohne kreuze" sind: "The Rope and the Colt" (Cemetery Without Crosses) auf der best of spaghetti western - collection von Timeless Media Group (2o filme), ca. 20 euro.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2012
Diese Fassung ist um alle härten beraubt und entspricht in keinster Weise mehr der Fassung des Regisseurs - also Finger weg und nach der uncut ausschau halten!!!
mfg!!!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2008
Italo-Western aus dem Jahr 1975 des vor allem auf Horrorfilme spezialisierten Lucio Fulci (Woodoo - Schreckensinsel der Zombies, Ein Zombie hing am Glockenseil, etc.).

Ein vermummter Bürgermob säubert gewaltsam ihre Stadt vor vermeintlichen und tatsächlichen asozialen Elementen. Mit Hilfe des Sheriffs (Donald O'Brien) gelingt dem Spieler Stubby Preston (Fabio Testi), der schwangeren Prostituierten Bunny, dem Trinker Clem und dem Schwarzen Bud die Flucht. Auf einem Pferdewagen versuchen sie durch die Einöde die nächste Stadt zu erreichen. Unterwegs treffen sie zuerst religiöse Siedler und dann den Outlaw Chaco (Tomas Milian) der sie begleitet und mit Essen versorgt. Bald werden sie Zeuge wie Chaco zwei Verfolger tötet und den dritten auf bestialische Art foltert. Nachdem Chaco den Flüchtenden ein indianisches Rauschmittel verabreicht fesselt er die Männer und vergewaltigt Bunny, dann verlässt er die Gruppe. Clem stirbt später an den Folgen einer Verletzung die er von Chaco erhalten hat, Bunny in einer Minenstadt bei der Geburt ihres Kindes. Preston macht sich auf um Chaco zu suchen, findet und tötet ihn.

Das klingt vielleicht interessant, ist es aber nicht. Es wirkt alles ein wenig minimalistisch. Auch die Musik hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Man sieht eine Gruppe von gescheiterten Existenzen in karger Landschaft in einer von Mord, Folter, Vergewaltigung und Pessimismus durchzogenen Story, aber eigentlich keinen Italo-Western im "klassischen" Sinn. Die Handlung könnte genauso gut in Südamerika, Asien oder sonst wo angesiedelt werden - dies lässt sich zwar auch von vielen anderen Filmen behaupten, hier fällt es mir aber besonders auf. In Erinnerung bleibt allerdings Thomas Milians Darstellung als verstörend gewalttätiger Outlaw Chaco.

Bild und Ton der DVD sind in Ordnung.

Resümee: Wer einen unterhaltsamen Italo-Western sehen will sollte zu anderen Filmen greifen, wer gerne Filme von Lucio Fulci (der mit "Django - Sein Gesangbuch war der Colt" übrigens einen durchaus passablen Italo-Western drehte) sieht wird auch an diesem Film Gefallen finden.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2013
die story hat mich überzeugt diesen western zu bestellen.
leider wurde ich sehr enttäuscht. der film gehört in die tonne.
wer ordentliche western mag, soll auf die djangos zurückgreifen.
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