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Kundenrezensionen

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am 10. Oktober 2005
um es klar zu sagen: diese deluxe-edition ist nicht die definitve fassung, eine gute stunde material an erweiterten und vertiefenden szenen fehlt dem film. bevor fox jedoch eine "extended version" anbieten wird, muss dieses set innerhalb der wertschöpfungskette natürlich sein übriges tun. das kann für uns - nun oftmals geneppte dvd-enthusiasten - nur eines bedeuten: finger weg und warten. nach "titanic", "gladiator" und sogar "herr der ringe" bin ich es langsam leid, mein geld für die vollständige, meist bessere integralversion eines mir liebgewonnenen films zweimal ausgeben zu müssen. Kingdom of Heaven ist ein unglaublicher film, keine frage - aber die geschäftspolitik der großen studios entwickelt sich in letzter zeit immer mehr zur dreistigkeit. beste grüße.
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am 23. September 2005
Gerade bei Filmen von Ridley Scott ist man ja gewöhnt, dass früher oder später noch eine Regiesseurvariante auf den Markt kommen wird. Und das tut bei diesem Film so not wie bei keinem anderen zuvor.
Als ich den Film im Kino sah dachte ich fasst schon man hätte ein paar der Rollen vergessen einzulegen. Der Film ist ein Stückwerk aus guten Bildern, ohne dass diese sich zu einer Handlung zusammenfügen. Da ist Balian am Meer, Sekunden später ist er auf einem Schiff, wieder Sekündchen später ein Sturm, wieder eine Sekunde später ein Strand wo er als Schiffbrüchiger liegt. Zack, drei Sekunden und er ist in einer Wüste, um Schwupp vier Sekunden später auf zwei wilde Araber zu treffen.
Eine ähnliche Szene. Er trifft privat den König von Jerusalem, eine Schachfigur wird gerückt, zwei Sätze gewechselt und schon sind die zwei die besten Freunde. Sehr unglaubwürdig.
Dem Film fehlen 30 bis 40 Minuten, die diese ganzen Dinge zu einem Ganzen fügen. 30 bis 40 Minuten, in denen aber dann keine neuen Aktionen laufen dürfen, sondern die einfach nur Handlungsstränge erläutern und zusammenführen und dabei mal die Motivationen der Akteure aufzeigen.
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am 4. Februar 2007
Königreich der Himmel ist ein wahrlich beeindruckender Film, zumindestens im Director's Cut! In der Kinofassung mussten aus Zeitgründen leider zu viele Szenen die die Personen noch tiefer und wesendlich logischer einführen und verdeutlichen herrausgeschnitten werden!

Die hier vorliegende DC-Fassung von "Königreich der Himmel" beinhaltet diese Szenen und wirkt nun wesendlich flüssiger im Story-Verlauf und man hat nun keinen Grund mehr sich zu fragen "Wie kommt der denn nun dahin?" oder "Warum scheinen die beiden sich schon längst zu kennen?"!!

Bild:

Das hier verwendete 1080P (Progressiv) HD-Master kann seine ganze Perfektion voll und ganz ausspielen! Die riesigen Schlacht-Szenen im späteren Verlauf des Filmes bieten eine wirklich unglaubliche Detailefülle, aber auch dunkle Fackel-Szenen in Schlössern und Burgen bieten einen enormen Kontrast und satte Farben! Leider kommt es bei zu schnellen Kammeraschwenks und -fahrten in den Totalen zu leichten, minimalen Rucklern!

Ton:

Liegt bei beiden Sprachen (Deutsch und Englisch) in DTS HD 5.1 vor und bietet in Zusammenspiel mit der richtigen Soundanlage eine wahrlich beeindruckende Soundkulisse!

Abschließend kann ich sagen, das "Königreich der Himmel" auf der hier vorliegenden Blu-Ray in Sachen Detail- und Soundqualität das absolute Non-Plus-Ultra ist was es z.Z. gibt! Leider existieren immer noch die von vielen als Märchen verschrieenen leichten Ruckler (Hier wie auch auf anderen HD-Scheiben), diese fallen aber gesammtbetrachtet nicht in's Gewicht!

In Bezug auf das Bonus-Materiel dieser Blu-Ray kann man nur sagen das es nur den Trailer zu dem Film gibt - mehr nicht!! Hierzu muss man sagen das die vor einigen Monaten erschienene CENTURY³ Cinedition wesendlich mehr, genauer gesagt 2 DVD's mehr Bonus-Material inne hatte! Hier muss man nun abwägen: Will man den Film in der momentan besten optischen wie auch akustischen Qualität haben oder möchte man den Film in immer noch sehr guter optischen wie auch akustischen Qualität (Bild der Director's Cut DVD kommt vom selben HD-Master wie das der Blu-Ray) mit stundenlangem Bonus-Material haben?

Wer NUR den Film sehen möchte, sollte zur Blu-Ray-Disc greifen, die jenigen die das GANZE Rundum-Packet haben möchten sollten hier ganz klar zu der "CENTURY³ Cinedition" auf DVD greifen!!
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am 25. Mai 2005
Das können wir doch besser Mr. Scott. Waren wir doch von Ridley Scott Klassiker im Formate eines Gladiators gewöhnt, so entäuscht mich dieser Film doch ein wenig, wenn nicht sogar ganz schön. Als ich das erste Mal davon hörte, dass er einen Film drehen will, welcher in der Zeiten der Kreuzzüge spielt war ich ehrlich begeistert, da Gladiator noch nicht zu lange zurücklag und ich so sehr zuversichtlich war, dass dieser Film ebenfalls klasse werden könnte. Als dann bekannt wurde welche Schauspieler in dem Film vertreten wären, war auch noch längst nicht abzusehen was aus dem Film später mal werden würde. Aber alles von vorne mal.
Der Film handelt von dem Schmied Balian, welcher in Frankreich lebt und nach dem Tode seiner Frau von seinem Vater (welcher sich ihm erst da zu erkennen gibt) mit nach Jerusalem genommen wird, wo er mitten in den Kampf um die Stadt und auch um den Kampf seiner eigenen Integrität gerät. Klingt an sich alles nicht schlecht, wenn auch ein kleines bisschen an den Haaren herbeigezogen, aber wie gesagt an sich nicht schlecht. Die Geschichte beruht auch auf historischen Tatsachen, wobei hier die Betonung auf "beruht" liegt, denn die Geschichte wird schon sehr verfremdet wiedergespiegelt, aber dazu später noch mehr.
Als Schauspieler konnte man einige namenhafte Leute verpflichten, so sieht man in der Hauptrolle Orlando Bloom (Herr der Ringe, Fluch der Karibik, Troja), sein Vater wird von Liam Neeson (Star Wars: Episode I, Batman Begins, Gangs of New York) verkörpert und König Baldwin von Edward Norton (Fight Club, Larry Flint, American History X). Auch andere Schauspieler welche im Moment recht beliebt zu sein scheinen sind mit an Bord. So sieht man in den Rollen der Bösewichter Guy de Lusignan Marton Csokas (Herr der Ringe, xXx) und Reynald wird von Brendan Gleeson (Gangs of New York, Troja, Cold Mountain) gespielt. Die Leistungen dieser Personen sind alle relativ gut, mit Ausnahme von Orlando Bloom, welcher zwar in diesem Film seine bisher beste Leistung bringt, neben all den Topstars aber doch etwas schwach bleibt, und leider nicht über eine durchschnittliche Leistung hinauskommt, was besonders ärgerlich ist, da der Film auch von seiner Glaubhaftigkeit und Verkörperung der Rolle lebt. Noch anzumerken wären Jeremy Irons, welcher den Tiberias spielt und Eva Green, welche als Sibylla eine gute Performance hinlegt. Wie gesagt, die Leistungen sind im Großen und Ganzen gut, und bewegen sich zwischen Durchschnittlich und Brilliant.
Nun zum nächten Punkt des Films, und dies wäre die optische Umsetzung. Diese ist einfach absolut gelungen. Die Kulissen und Kostüme sehen absolut glaubwürdig aus und bestechen vor allem durch ihren Detailreichtum und ihre Detailverliebtheit. Die Armeen bewgen sich glaubhaft auf dem Schlachtfeld und man kann sich als Laie durchaus vorstellen, dass es damals so ähnlich gelaufen sein könnte. Zwar erinnern sie manchmal an die Schlachten anderer Filme dieser Zeit, aber dies ist nicht die Schuld des Films, denn Schlachten spielen hier nunmal eine Rolle und großartig anders kann man sie nunmal nicht darstellen. Die Farbsprache, welche Mr. Scott in Gladiator schon gut rüberbrachte führt er hier konsequent fort. Und so merkt man schon allein an der Farbgebung der Bilder, wie die Stimmung der Hauptperson ist, oder wie sich die Szene nun wohl zu entwickeln scheint. Also hier kann man dem Regisseur absolut keinen Vorwurf machen. Einen super Job gemacht und wirklich das Bestmögliche rausgeholt.
Nun kommen wir zum größten Kritikpunkt an diesem Film, und dies ist leider das Drehbuch. Die ganze Geschichte, inkl. der Charakterentwicklung einzelner Personen wirkt leider nicht nur einmal mehr als nur fragwürdig, sondern eher schon unglaubwürdig. Es ist durchaus das Recht des Regisseurs eine Geschichte so zu schreiben wie er sie für richtig hält und er muss nicht unbedingt die historischen Tatsachen berücksichtigen. Allerdings verdreht der Film die Fakten so, dass mit Ausnahme einer weniger, alle christilchen Personen in diesem Film als die blutgeilen Schlächter schlechthin dargestellt werden, wohingegen es bei den Muslimen genau andersherum aussieht. Ich will gar nicht abstreiten, dass es unter den Kreuzfahrern viele Verbrechen gab, nur kommt es in dem Film so rüber, als wenn NUR die Kreuzfahrer verbrechen begangen hätten, die andere Seite aber nicht. So einen undifferenzierten Blick halte ich in der heutigen Zeit und bei der momentanen politischen Lage für sehr gefährlich.
Was noch als zweiter großer Kritikpunkt am Drehuch hinzukommt, ist einfach seine Langatmigkeit. Es schafft es einfach nicht einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Man sieht sich den Film an, und ich hatte nicht nur einmal das Gefühl auf die Uhr schauen zu müssen. Dies ist kein gutes Zeichen für einen Film. Man fühlt sich einfach nicht hineingesetzt, bleibt immer etwas außen vor und nimmt den Film zwar wahr, sieht ihn aber nicht.
Dritter und letzer Punkt sind die flachen Charaktere. Außer Balian macht kein Charakter eine Wandlung durch (und die des Schmieds, welcher zum Retter der Bewohner Jerusalems wird ist mehr als unglaubwürdig). Die meisten Charakter tauchen auf, und nach dem ersten Moment weiß man schon "Ah, der gehört zu den Bösen" und "Okay, der ist eher den Guten zuzuordnen". Überraschungen oder Wendungen sind hier nicht wahr zu nehmen.
Die Musik im Film ist ehrlich gesagt auch nicht sonderlich toll, da sie größtenteils aus Stücken anderer Soundtracks besteht, wie z.B. "The Crow" oder "Hannibal". Dies fiel mir vor allem deshalb auf, da ich die beiden anderen Filme klasse fand und sehr gut kannte. Die Stücke passen zwar recht gut, aber einen eigenen Soundtrack hätte dem Film schon gut getan.
Da es sich hier um die Single Disc handelt ist davon auszugehen, dass dies die Kinoversion ist, welche verglichen zum DC gekürzt wurde. Dies muss allerdings nicht unbedingt schlecht sein, da der Film auch in dieser Version schon seine Längen hat, und die neuen Szenen nicht wirklich dazu beitragen den Film schneller oder besser zu machen.
Also kann den Leuten nur raten, leiht ihn euch zuerst einmal aus. Wer einen Film wie Gladiator erwartet wird entäuscht sein, aber besser als Troja ist er alle mal. Durchscnittliche Unterhaltung, welcher viel viel mehr Potential gehabt hätte. Schade, eine weitere Chance welche in Hollywood vergeben wurde.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Mai 2006
Dies ist ein eindrucksvolles Epos über die Kreuzzüge, welches schauspielerisch, optisch und auch von der handlung her überzeugt. Wenn man kein historisch korrektes Kino erwartet, wird man nicht enttäuscht werden.
Dieses Set hier ist nicht übel, aber es lohnt sich unbedingt noch zu warten! Denn im Sommer (SEPTEMBER) erscheint das 4 - Disc - Set! Dieses wird voraussichtlich eine deutlich längere Version dieses Filmes enthalten!
Ich empfehle daher jeden Interessenten noch zu warten, um dann die für sich passende kaufentscheidung zu treffen.
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am 20. Oktober 2005
Ich kann zu diesem Film eigentlich nur feststellen, dass er solides Mittelmaß ist: definitiv kein Reinfall, aber vermutlich auch kein Film, an den ich mich noch lange erinnern werde.
Positiv ist zu sagen, dass der Film (natürlich) technisch gut gemacht ist und über schöne Landschaftsaufnahmen und beeindruckende Special Effects verfügt. Die Kampfszenen ist gut koographiert, die Action insgesamt spannend - und die Handlung sind sind soweit auch OK, ebenso wie der Soundtrack... insgesamt ist der Film also durchaus geeignet, einen Abend Ritter / Mittelalterflair zu verbreiten.
Nach diesen positiven Eindrücken ist aber nicht zu leugnen, dass der Film unübersehbare Schwächen hat, die ihn dann doch eher zur Durchschnittsware machen.
Zum einen ist die Hauptrolle einfach zu klischeehaft. Der von Orlando Bloom verkörperte Schmied / Ritter ist (nach einem Mord am Anfang) schlichtweg zu heroisch, gut, anständig und edel. Dies wirkt einfach beim Genuss des Filmes irrwitzig störend, die Rolle hat keinerlei besondere Tiefe.
Es wird auch nie erklärt, weshalb dieser Schmied, der ja nie eine formelle Ausbildung zum Ritter absolvierte, plötzlich (quasi über Nacht) ein brillianter Kämpfer und Stratege ist - nur an seiner Abstammung kann das ja wohl kaum liegen. Nach einer einzigen Lektion Schwertkampf besiegt er quasi jeden gegner und erkennt auch zielsicher strategische Fehler von Freund und Feind, was ihn zu einer fast schon unerträglichen Lichtgestalt macht.
Eine weitere Schwäche des Filmes ist, dass die Handlung mitunter etwas zu konfus ist. Ein wenig mehr Stringenz würde dem ganzen sicherlich sehr genutzt haben.
Alles in allem also ein recht unterhaltsamer Streifen ohne besondere Höhe- und Tiefpunkte. zum abendlichen Ansehen reicht es allemale, einen wirklichen Klassiker kann ich in ihm jedoch keinesfalls erkennen.
Einfach ein netter Film - nicht mehr und nicht weniger.
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am 14. September 2005
Angeblich wird eine um 70min.Längere Fassung auf DVD erscheinen und da lohnt sich`s zu warten den das ist dann ein völlig neuer Film!!Also wer den Film im Kino gesehen hat abwarten!Ansonsten kaufen und später vergleichen oder gleich abwarten.
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am 10. Januar 2016
Entschuldigung, dass Ich die "Rezension-Funktion und -Plattform" für eine Frage "missbrauche"
Bin eher zufällig hier bei "Königreich Der Himmel - Deluxe Edition" "gelandet"
Und irgendwie gibt es hier keine genaue Produktbeschreibung. zumindest keine bei der Ich erkennen kann, was an dieser DVD o. DVDs deluxe sein soll.
Hoffentlich weiß das jemand von Euch und verrät es mir
DANKE!!
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am 11. September 2006
Director's Cut? Na ja, auf dem Papier ist der Film eine 3/4 Stunde länger, davon kann man aber gleich wieder einige ärgerliche Minuten abziehen für einen schwarzen Bildschirm mit Musik aus dem Off. Der Film wirkt zwar schlüssiger als die Kinoversion, aber er zeigt immer noch einige recht harte Brüche. Die Hauptfigur (Balian) ist meiner Meinung nach immer noch das Kernproblem dieses Films. Nicht, dass ich wie viele andere Orlando Bloom für eine Fehlbesetzung halte - im Gegenteil, dieser hölzerne Schauspieler mit dem mimischen Repertoire von Pinocchio ist genau der Richtige für diesen melancholischen, lädierten Mann. Warum sich allerdings eine Prinzessin (mit dem Bewegungstalent einer Stabheuschrecke: Eva Green) Hals über Kopf in ihn verliebt, bleibt wohl ein Rätsel weiblichen Verhaltens. Ein Rätsel bleibt auch die Person Balian selbst, die in der intrigenverseuchten, hasserfüllten Welt des Heiligen Landes seltsam entrückt und unschuldig wirkt und nach eigener Aussage nur ein wahrer Ritter werden will. WARUM? Die Motive, die innere Logik dieser Figur bleiben dem Zuschauer auch in dieser Version verschlossen. Schauspielerische Glanzleistungen in wunderbar herausgearbeiteten Charakteren kann man in der langen Version jetzt ausführlicher in Nebenrollen bewundern: Brendan Gleeson als Reynald Chatillon, Edward Norton - trotz Maske - als König Balduin und Liam Neeson als Godfrey von Ibelin. Besonders die ersten Kapitel, die in Frankreich spielen, wirken jetzt deutlich runder. Auffallend ist aber, dass bei den Massenszenen kaum Ergänzungen geliefert werden - hier wurde wohl alles, was teuer (aber nicht unbedingt gut) ist, schon für das Kino "verballert". Eine schöne humoristische Einlage wird gleich am Anfang geliefert: Ein wunderbar mürrischer und kauziger Regisseur spricht eine kurze Einleitung, in der er den Film ankündigt, den er sich ursprünglich vorgestellt hat. Dennoch halte ich diesen Director's Cut nicht unbedingt für eine Bereicherung, aber wie bei jedem Ridley Scott-Film hat auch dieser schöne und berührende Momente. Noch ein Tipp: Einer der besten Filme von Ridley Scott ist gleichzeitig eine seiner ersten und kleinsten Produktionen und zu Unrecht kaum beachtet: Die Duellisten
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am 29. November 2005
Da ich schon vorher Filme wie Alexander im Kino gesehen habe und mir da bereits nach zehn Minuten überlegt habe, das Kino zu verlassen, bin ich in diesen Film mit wenig Erwartung gegangen. Der Film an sich war ja ganz nett und einige historische Fakten waren richtig recherchiert und verarbeitet, allerdings gab es doch wieder Fehler, die einem Mediavisten die Haare zu Berge hätten stehen lassen. Ich nehme es ja durchaus in Kauf, wenn nicht alles historisch korrekt ist, aber der Anspruch eines Regisseurs sollte doch darin liegen, einen Film so realitätsnah wie möglich über die Bühne zu bringen. Es ist schon erstaunlich, dass zum Beispiel fast alle Kreuzfahrer die weiße Kutte der Templer mit rotem Tatzenkreuz über der Rüstung trugen! Woher haben die das??? Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man bei so einem Millionenbudget nicht einen vernünftigen Experten für Kreuzzüge zu Rate ziehen kann, der solche Ungereimtheiten verhindern könnte. Deshalb nur 3 Sterne!!!
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