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Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen39
2,7 von 5 Sternen
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am 26. Oktober 2006
Diser Film ist schlichtweg genial, stellt allerdings auch relativ hohe Ansprüche an den Zuschauer. Wer sich also von einem simplen Erotikfilm berieseln, oder sich von Fließband-Action im Stile eines Popcorn-Kinos unterhalten lassen will: Finger weg!

Dieser Film bietet viel mehr! Was mit erotischen (BDSM-artigen-)Spielchen beginnt wird schon bald zu einem nervenzerfetzenden Psychoduell zwischen den beiden Akteuren, dass immer wieder mit überaschenden und teilweise verstörenen Wendungen brilliert.

Klar, der Film ist Dialoglastig - ein typisches raffiniertes Kammerspiel eben - aber die Dialoge sind einfach klasse und werden nie langweilig.

Die Darsteller geben eine Meisterleistung ab.

Ich fand den Film spannend bis zur letzten Minute, bis zum finalen, paukenartigen Schlußakkord.

Okay, das Ende ist relativ offen und befriedigt somit nicht jeden. Aber mal ehrlich: Eine detaillierte Erklärung hätte doch nur die spezielle Atmosphäre des Gesamtwerks kaputtgemacht.
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am 15. Januar 2016
Viele negative Rezensionen beruhen eventuell darauf, dass der Titel und das Cover etwas anderes versprechen, als der Film hält und halten will,
"Härter und freizügiger als Panic-Room von David Fincher", "9 1/2 Wochenn für Anspruchsvolle". Der Film hat es nicht nötig, so für sich zu werben.

Anja (Annett Renneberg) scheint sich von einer Metallbrücke stürzen zu wollen. Der vorbeifahrende Henry (Simon Böer) hält an, ruft, und man einigt sich auf einen Lohn von 120 Euro für Anjas Liebesdienste,
In seiner in einer Fabrikhalle mit Metallaußentreppe gelegenen Wohnung äußert er, sie sei keine Prostituierte, was sie schließlich zugibt, es sei ein neugieriges erstes Mal. Sie zieht sich aus, verschwindet aber im Bad und zieht eins seiner T-Shirts über , als er ins Bad geht, will sie ihn bestehlen, er stellt sie und fesselt sie auf einen Stuhl. Er erzählt die Einleitung der "Märchen aus 1001 Nacht", sie muss selber erzählen und berichtet von einem Jungen Mädchen, das von 8 Männern hintereinander vergewaltigt wurde, Tränen in den Augen. Er vermutet, dass sie von sich selber erzählt, blitzartig ändert sich ihre Miene, er habe doch ein Märchen hören wollen. In diese Art geht es weiter, und damit bringt sie ihn fast zur Weißglut. Immer wieder kommt es zu Handlungen oder Erzählungen, die dann plötzlich umschlagen. Beim Sex bittet sie um Ohrfeigen, später beklagt sie sich über seine Brutalität, die ihm ja wohl Spaß gemacht habe. Und es kommt zu noch drastischeren Szenen und Handlungen, er hat manchmal Vorstellungen wie in einem Horrorfilm, man muß überlegen, ob nicht übersinnliche Phänomene auftreten, das ganze in biligen Horror oder Mysterie abgleitet, was aber nicht der Fall ist. Am Folgetag ist er gewaltig frustriert und will sie nur noch loswerden, nimmt sie schließlich wieder mit dem Auto mit. Wo will Anja hin? Die Frage wird logisch und mit letzter Konseqienz beantwortet.

Vergessen wir die genannten Vergleiche oder Vorbilder. "Devot" ist ein eigenständiges Werk, ein Kammerspiel, in dem Annett Renneberg (Signora Elettra aus Comissario Brunetti) und Simon Böer (Herzensbrecher- Pfarrervater von 4 Söhnen) sich 2003 ein packendes Psychoduell liefern. Wir sehen beide auch einmal wie auf dem Cover, und sie auch völlig nackt, aber keinen Erotikthriller oder als Thriller verblümtes Sex-Filmchen. Besonders Annett Renneberg gelingt das blitzschnelle Umschalten von bedauernswertem Opfer zu völlig gleichgültiger neutraler "Geschichtenerzählerin", die völlig unberührt behauptet, nur seinen Wünschen nach Märchen zu entsprechen, sehr überzeugend. Wir sind in die Irre geführt wie er von ihr, und das Ende des Filmes kommt abrupt, wie ein Paukenschlag, aber nicht zu abrupt,sondern logisch, konsequent.

Ich habe kein Meisterwerk gesehen, aber ein gut gespieltes Verwirrspiel mit einer in jeder Hinsicht sehr sehenswerten Annett Renneberg.

Doc Halliday
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am 11. Januar 2007
Zunächst zum Titel: Der hat mit der eigentlichen Handlung wirklich ziemlich wenig zu tun und ist tatsächlich als Täuschung zu bezeichnen ...

An sich ist auf der DVD aber ein anspruchsvoller Film zu finden, der Elemente der Genres Psychothriller, Erotikthriller, Horrorfilm und Drama durchaus ansprechend miteinander vermengt und einmal mehr zeigt, dass Menschen sehr unterschiedliche Wahrnehmungen ein und der selben Situation haben können. Positiv fällt auch auf, dass der Film sich bis zum Schluß einer moralischen Wertung enthält und auch die unterschiedlichen Interpretationen der beiden Protagonisten von den Ereignissen der Nacht (der Film umfasst die Ereignisse einer Nacht bis zum nächsten Vormittag also maximal etwa 12 Stunden Echtzeit) nicht in "wahr" und "unwahr" einteilt, sondern es dem Auge und der Deutung des Betrachters überlässt, was wohl geschehen sein mag ...

Fazit: An sich ein spannender Film, dem man durchaus auch vier Sterne geben könnte. Einen Stern Abzug gibt es aber, weil die Titelgebung so sehr daneben ist, dass man es nur als arglistige Täuschung - vermutlich aus kommerziellen Erwägungen - interpretieren kann.
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am 4. Juli 2013
Die Erotik steht bei diesem Film wirklich eher im Hintergrund, auch wir haben diesen Film in der Hoffnung auf ein erotisches Filmabenteuer gekauft. DIESE Erwartung wurde zwar nicht erfüllt, dennoch ist dieser Film superspannend und gleichzeitig sehr verwirrend. Am Ende sitzt man dann da und grübelt. Und grübelt und grübelt. Auch wenn es definitif KEIN Sexfilm ist, kann ich diesen Film nur empfehlen.
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am 20. Februar 2007
Ein anspruchsvolles Kammerspiel! Das belegen auch die Rezensionen (manche Leute wissen nicht einmal, was sie bei einem Kammerspiel erwartet).

Mit dem Filmtitel haben sich die Filmemacher keinen Gefallen getan, aber das ist in den Rezensionen hinreichend erläutert.

Unterschiedliche Interpretationen des Geschehens sind möglich und wohl gewollt.

So wird auch die Deutung des Endes dem Betrachter überlassen.

Bezüglich der Schauspieler schließe ich mich den Meinungen an, die zum Ausdruck bringen: eine Meisterleistung!!

Fazit: Ein spannendes nerven- zerfetzendes Psychoduell! Geeignet für Leute, die nicht nur auf Bilder fixiert sind, sondern auch Spaß an eigenen Gedankenspielen haben.
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am 2. August 2012
Ich kann das "Gemecker" über den Titel durchaus nachvollziehen. Weil er nichts mit dem Film gemein hat ( dafür - und nur dafür (!!!) - gibt es auch einen Stern abzug. Ich stehe nicht so auf Effekthascherei ) aber doch ist der Film gut.
Eine subtile Geschichte über zwei Menschen, die sich zufällig treffen und sich gegenseitig zum Schicksal werden.
Es ist schwierig ein Kammerspiel spannend zu gestalten und mit Schauspielern zu besetzen, die das Ganze tragen und rüberbringen können, hier ist es gelungen.
Ohne Wenn und Aber.
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am 21. Februar 2015
STORY:
Henry nimmt die junge Prostituierte Anja mit nach Hause, doch ihm kommen bald Zweifel über das, was Anja darzustellen scheint. Im Verlauf der Nacht geraten beide in den Sog eines psychologischen Spiels, bei dem keiner dem anderen mehr so richtig vertraut....

MEINUNG:
Gut gespielt - von beiden. Der Hauch Erotik weicht bald dem kranken Psycho-Spiel, welche vor allen Dingen Anja betreibt. Man kann gar nicht fassen, zu was sich die beiden gegenseitig treiben und ist gespannt bis zum Schluss, wie sich das entwickeltt.

BILD/ TON:
Bild der DVD ist auf gutem Niveau!
Tonspur gibt es in deutsch DD 5.1. und 2.0 Stereo

EXTRAS:
ganz okay....Making of, Liebesszene extended, Short film, Musik Video, Entfallene Szenen, Casting Video

FAZIT:
Mal was anderes aus der Thriller-Ecke. Wie gesagt, mehr Psycho als Erotik, wer zweiteres in erster linie sucht, ist hier falsch.
Ansonsten passt der Film wunderbar in eine Video-Ecke mit "Basic Instinct" und "Bound"....
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am 26. April 2015
Ein schöner Film. Er hat uns viel Freude bereitet ;) beim anschauen.
Und nach spielen einiger Ausschnitte
Wird immer wieder gerne geschaut.
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"Dieser Psychothriller reißt einen [wen auch immer, nur nicht den Zuschauer] mit in die Abgründe der menschlichen Seele [bzw. was die Kunstbeflissenheit der Autoren dafür hält] wie eine Achterbahnfahrt - mit spiralförmigen [eher: repetitiv kreisförmigen] Szenen, irritierenden Wendungen [gemeint sind wohl: unlogische Handlungssprünge] und knochentiefen Schocks [etwa die Erkenntnis: "Und dafür habe ich Geld bezahlt?"]." Sagt der Klappentext [bzw. sage ich].

Ich bin überhaupt nicht verwundert, dass "Devot" so viele Verrisse kassiert hat, aber enorm irritiert, weil viele Negativkritiken lediglich eine unerfüllte Erwartungshaltung zur Grundlage haben. Nicht ganz unschuldig daran sind natürlich der Filmtitel und das Marketing, wodurch zwar werbewirksam eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen wird, denen Igor Zaritzkys zweite Regiearbeit inhaltlich jedoch nur sehr wenig von dem zu bieten hat, was einen prickelnden Erotikthriller ausmacht. Davon abgesehen möchte "Devot" ohnehin vielmehr ein provokantes und raffiniertes psychologisches Kammerspiel sein, was einerseits durch unsägliche inhaltliche Plattitüden und andererseits durch eine einfallslose Inszenierung unmöglich gemacht wird.

Mit anderen Worten: der Film ist deshalb so schlecht, weil er unsäglich schlecht geschrieben ist, handwerklich absolut unterdurchschnittlich realisiert wurde und von zwei bemitleidenswerten Darstellern getragen werden muss, die zwar erkennbar (ein wenig) der Schauspielerei mächtig sind, jedoch angesichts banal blöder Dialogzeilen und einer unglaubwürdigen, da unrealistischen Handlung nicht mehr tun können als völlig uninspiriert durch ihre Zeilen nuschelnd zu chargieren. Wohlmöglich will die Sexualisierung des Psychoduells gar als freizügig-mutige Grenzüberschreitung verstanden werden um in Kombination mit der unnatürlichen und gestelzten Rhetorik dem Zuschauer die behauptete tiefere Bedeutung des ganzen Schmierentheaters besser verkaufen zu können.

Aber eigentlich wollte ich mit dieser Rezi ja nur eine Warnung für Neugierige plazieren. Deshalb noch einmal in einem Satz: "Devot" ist ein prätenziöser, verquaster, anspruchsloser, belangloser und verklemmter Egotrip des Regisseurs und Drehbuchautoren.
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am 8. Dezember 2005
Der Titel "Devot" lässt auf erotische Spielchen im SM Bereich schließen. Leider ist davon im Film so gut wie nichts zu merken, außer dass sie zweimal auf einem Stuhl sitzt, gefesselt an den Armlehnen. Die Handlung ist zwar abwechslungsreich und überraschend, leider aber oft nicht nachvollziehbar, besonders das Ende. Ich würde den Film eher in die Kategorie Horrorfilm einordnen, da es mehrere Szenen mit viel Blut gibt.
Die Hauptdarsteller sind schön anzusehen und auch einige wenige erotische und prickelnde Szenen dabei, aber mit "Devot" ist das Thema verfehlt.
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