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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend trozt leichter Mängel
Die Mängel vorweg:
- Technisch: Klar, bei der betagten PS2 wurde getrickst. Oft poppen Texturen auf, oder gelegentlich entdeckt man auch Polygone flackern. Das sind aber auch technisch die einzigen Mängel.
- Linear und sehr wenige Freiheiten. Keinerlei Rätsel. Das einzige was vom Ballern abweicht sind gelegentlich Sprengsätze anbringen und...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2005 von Bastian Schäfer

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Grafik, aber unausgereiftes Gameplay.
Ich hab mir letzte Woche mal Killzone in der Platinum-Ausgabe gekauft.

Ich wollte mir mal einen Ego-Shooter gönnen und "Killzone" erhielt seinerzeit ja durchweg gute Kritiken.

- Diese Kritiken kann ich aber nur eingeschränkt bestätigen, nachdem ich "Killzone" jetzt täglich ausführlich gespielt habe.

GRAFIK: Eine...
Veröffentlicht am 28. August 2006 von Ralph Blazyczek


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend trozt leichter Mängel, 19. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Die Mängel vorweg:
- Technisch: Klar, bei der betagten PS2 wurde getrickst. Oft poppen Texturen auf, oder gelegentlich entdeckt man auch Polygone flackern. Das sind aber auch technisch die einzigen Mängel.
- Linear und sehr wenige Freiheiten. Keinerlei Rätsel. Das einzige was vom Ballern abweicht sind gelegentlich Sprengsätze anbringen und Türen per Schalter öffnen.
- Charakter ist sehr eingeschränkt: Von diversen anderen Ego-Shootern ist man sicherlich gewohnt zu springen, schwimmen, tauchen. Gesprungen werden kann in Killzone nur per Aktionsbutton , beispielsweise über Sandsackbarrieren.
Positives:
Wer sich an obigen Grafik-Schwächen nicht die Laune verderben lässt, bekommt unglaublich beeindruckende und authentische Schauplätze geboten, die durch eine recht hohe Weitsicht und hohem Detailgrad glänzen. Die Gegner sind detailliert dargestellt und beeindrucken durch schöne Animationen.
Die Levelarchitektur ist ebenfalls durchdacht. Killzone ist eindeutig nicht auf direkte Konfrontation mit dem Gegner ausgelegt. Eine solche führt meist zum schnellen Bildschirmtod. Vielmehr nutzt Ihr eine der unzähligen Deckungsmöglichkeiten und leistet Euch spannende Schusswechsel mit den feindlichen Truppen!
Sound und Musik sind ebenfalls auf hohem Niveau.
Oft wird dem Spiel zu Lasten gelegt, dass es zu kurz sei. Nachdem ich gelegentlich auch mal ein Level mehrmals neu starten musste, dauerte das erstmalige Durchspielen auf mittlerem Schwierigkeitsgrad bei mir 33 Stunden.
Wie erwähnt: Durch die Levels rennen und draufhalten ist nicht. Die Schusswechsel beanspruchen einiges an Zeit.
Die Bemängelung, das Spiel sei zu kurz kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Sicher, wenn ich jetzt mit den anderen drei Charakteren nochmal drangehe werde ich schneller sein, da ich die Levels und Fallen bereits kenne.
Fazit:
Wer nicht erwartet unendlich viel Freiheit zu haben, jedoch nach taktisch angehauchter Dauerfeueraction sucht, die technisch viel zu bieten hat ist mit Killzone sehr gut bedient.
Selbst als Solo-Player Game würde ich das Spiel uneingeschränkt empfehlen. Hinzu kommt noch der Online-Modus, den ich leider nicht austesten konnte.
Die 20 Euro für die Platinumversion ist gut investiertes Geld!!!
Zugreifen !!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klasse Shooter, 16. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Mehr ist das Spiel aber auch nicht. Es wurde häufig als Referenz des Shooter-Genres gepriesen, was es aber auf keinen Fall ist. Das ist eigentlich das einzige was man den Entwicklern vorwerfen könnte, nämlich das sie im Vorfeld das Spiel als diese absolute Revolution verkauft haben. Schade eigentlich, denn Killzone ist der beste Ego-Shooter für die Playstation. Klasse Grafik, klasse Sound und eine Atmosphäre die einen glauben lässt, man sei wirklich in eine Schlacht verwickelt. Leider wird das Spiel nach wenigen Stunden sehr eintönig, da man immer nach demselben Prinzip vorgeht, nämlich auf alles zu schießen was einem vor den Lauf kommt. Es gibt nichtmal verschiedene Gegner, sondern immer nur dieselben in verschiedenen Varianten, z.B. Hauptmänner und Standardsoldaten. Diese variieren aber kaum in ihrem Aussehen und unterscheiden sich lediglich durch ihre Bewaffnung. Der Singleplayermodus ist also durchwachsen, doch der Multiplayermodus ist umso besser. Viele verschiedene Spielmodi lassen keinerlei Langeweile aufkommen. Dabei ist es egal ob man die Multiplayerkarten alleine, mit einem Freund oder online spielt. Wäre der Einzelspielermodus ähnlich innovativ und abwechslungsreich wäre das Spiel perfekt. So ist es jedoch 'nur' ein sehr guter Shooter, der die extrem hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllen kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killzone - Bester Shooter?!, 3. Juli 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Ich war beim Kauf des Spieles skeptisch, doch als ich die erste Mission gespielt habe dachte ich nur WOW!
Die Grafik ist für einen PS2 - EgoShooter sehr gut und es gibt ca. 30 verschiedene Waffen und 4 verschiedene Charaktäre was viel Abwechslung verspricht!

Ich kann jedem Fan von guten Shootern dieses Spiel empfehlen!

Die Missionen sind übersichtlig aufgebaut, die Karten sind Spitze, die Waffen sind Super und der Sound haut einen des öffteren ziemlich um!

Es wird eine perfekte Atmosphäre aufgebaut!
Ich kann nur dazu raten!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schade :(, 19. September 2006
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Killzone hätte ein Vorzeigetitel a la MGS auf der PS2 werden können, wenn es nicht an solchen "Kinderkrankheiten" leiden würde... trotzdem erstmal das postivie das es über das Game zu sagen gibt:

-Grafisch eine echter Hinkucker... klar können die Texturen nicht mit Halo 2 oder gar PC-Shootern mithalten, für PS2 Verhältnisse ist die Grafik aber erste Sahne ;)

-Atmosphärisch genial... kann man nicht erklären muss man gespielt haben... eigentlich beschränkt sich das Spiel auf das Ablaufen vorgegebener Wege und dauerendes Abmetzeln plötzlich auftauchender Helghast-Trupps (so heissen die Gegner), dank der einzigartigen Atmo wird dies aber irgendwie nie langweilig

-mit die besten Waffenanimationen die ich je in einem Shooter gesehen habe... beim Nachladen zuzusehn ist da schon fast ganz großes Kino :P Zudem ist die Waffenauswahl einfach geil man hat für jede Situation die passende Waffe parat

-schöne Zwischenseqzenzen, filmreif inszeniert und zum teil auch recht witzig ;)

-Hammer Sound (wenn er nicht grad ausfällt aber dazu komm ich später)

-Tolle Animationen der Gegner und Charas, obwohl meistens grau in grau sehr stimmungsvolle Landschaften die es zu durchstreifen gilt... zudem sehr abwechslungsreich (Schnee, Schlachtfelder, Stadgebiete, Jungel usw.)

ich weiss das es bis jetzt alles nach einem traumhaften Shooter klingt, nun seh ich mich aber gezwungen die (durchaus zu vermeiden gewesenden) Fehler von "Killzone" zu erläutern:

-Ruckler... eigentlich immer und überall... meistens sind sie aber zu ertragen und stören den Spielfluss nicht, stellenweise werden sie aber sehr nervig und heftig, vor allem wenn das Spiel viele Gegner und gleichzeitig so etwas wie Raucheffekte darstellen muss... das sowas auf der PS2 aber wohl möglich ist zeigen Spiele wie "Black" eindrucksvoll

-Grafikfehler... aufploppende Objekte, Leichen die zur Hälfte in Wänden verschwinden, geringe Weitsicht etc.

-Tonaussetzer... fast das nervigste Problem des Spiels... oft fällt die komplette Soundlist bestimmter Waffen aus oder die Charas sprechen sichtlich aber kein Wort ist zu hören, zum Teil setzten auch manchmal die Sounds beim Laufen aus und man denkt man schleicht gerade über den Steinboden XD Ich weiss nicht wie sowas bei einem Spiel dieser Qualität passieren kann

-Die Charas können nicht springen... das wäre in sofern ja nicht allzu tragisch in vielen Shootern kann nicht gesprungen werden, doch die Entwickler nutzen diese Handicap vollkommen aus und begrenzen die Areale mit Objekten wie 50cm hohen Absperrungen, Kisten, Bäumen etc. über die ein Baby krabbeln könnte... es ist einfach nervig das man manchmal mit der Kirche ums Dorf latschen muss nur weil der Chara nicht in der Lage ist über einen winzigen Dreckhaufen zu springen ;)

-Zu empfindliche Steuerung... präzise Zielen ist reine Geduldssache... meistens tötet man die Gegner weil halt jeder 5 Schuß des automatischen Gewehrs trifft... Zielen mit dem Scharfschützengewehr ist ebenfalls extrem nervenbelastend XD

-Keine Fahrzeuge steuerbar... ich finde wenn das Spiel schon als "Halo-Killer" bezeichnet wird, sollte man auch Fahrzeuge steuern dürfen

Nun kann jeder selber entscheiden ob er Killzone kaufen will oder nicht ;) Wie gesagt es ist kein Überspiel und hat blöde Fehler aber sein Geld wert ist es auf jeden Fall, erst recht in der Platinumversion
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Todeszone, 8. Dezember 2007
Von 
sinfortuna (Erkrath bei Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Egoshooter und kein Ende, so scheint es zumindest, betrachtet man sich die Anzahl der Veröffentlichungen der Titel aus diesem Genre seit der Erfindung der 3D-Perspektive. Ganz besonders die alte Sony Playstation wurde seit Mitte der 90er geradezu überflutet mit jener Art an Ballerspielen, was dann mit Beginn des 21.Jahrhunderts für die Nachfolgekonsole PS2 nicht anders aussah, gefolgt von solchen für die X-Box von Microsoft. „Killzone“ für die PS2 jedenfalls wollte uns offensichtlich in Sachen atmosphärischer Dichte und Optik etwas Beeindruckendes, wenn nicht sogar Bahnbrechendes bieten, letztlich hat es dann aber nicht ganz zu einem Mega-Hit gereicht. Genre-Fans sollten dennoch mehr als nur einen flüchtigen Blick riskieren, wobei ich jedoch nicht unerwähnt lassen möchte, dass erstens eine Freigabe erst ab 18 Jahren der Fall ist und zweitens der Schwierigkeitsgrad (meines Erachtens übertrieben) hoch ausgefallen ist. Frusterlebnisse sind daher auch für talentierte Spielernaturen aller Voraussicht nach keine Seltenheit, seid demnach gewarnt. Eine Onlineunterstützung gibt es für bis zu sechzehn Gleichgesinnte, das Verlinken mehrerer Konsolen zwecks Multiplayer fällt aber flach. Immerhin gibt es offline einen Zweispielermodus via Splitscreen, der es erlaubt, sich gegenseitig die Projektile inklusive CPU-Kameraden um die Ohren zu donnern. Online erwarten uns Spielmodi wie das altbekannte Deathmatch, Team Deathmatch, Domination, Sturmangriff sowie Verteidigungs-, Zerstörungsszenarien und der „Vorratsabwurf“, in dem wir weit im Gelände verstreute Kisten an Munition einsammeln. Für Abwechslung und somit eine nicht zu verachtende Langlebigkeit ist in diesem Fall gesorgt. Beschränken möchte ich mich nun aber auf die Solokampagne.

In dem Science-Fiction-Szenario, welches wir hier unzweifelhaft vorfinden, scheint der Fortschritt oder besser gesagt die Ausdehnung der menschlichen Spezies in den unendlichen Weiten des Weltraums kein Ende finden zu wollen. Zahlreiche Sternensysteme sind mittlerweile vom Homo Sapiens bevölkert, jedoch sieht es auf den jeweiligen Planeten alles andere als gleich aus. Vielmehr könnten die Unterschiede kaum größer sein, während auf einem Stern sich das Leben in voller Pracht zu entfalten scheint, gibt es einige unwirtliche Planeten, bei denen der Alltag überaus hart ist. Der Planet Helgan sorgt sogar schließlich dafür, dass sich die menschliche Bevölkerung verändert, gut zu erkennen an ihren Kahlköpfen oder auch im Volksmund Glatzen genannt. Wie so oft, blickt man auch dort neidvoll auf jene Planeten, die einen wesentlich angenehmeren Lebensstil bieten, was – eigentlich erwartungsgemäß – einen machtbesessenen Tyrannen auf den Plan ruft. Dieser lässt die tiefen – zunächst unterschwelligen - Hassgefühle der Bevölkerung erst so richtig auflodern, was schließlich – wie so oft in der Vergangenheit – mit einer Invasion der Helghast-Truppen auf dem hübschen Planeten Vectas ihren traurigen Höhepunkt erreicht. Genau zu jenem Zeitpunkt kommen wir ins Spiel , der Name unseres Protagonisten: Jan Templar, seines Zeichens „natürlich“ Elitesoldat der ISA-Einheit. Er gehört selbstverständlich zu den „Guten“ und muss sich gleich zu Beginn vehementer Angriffe der anrollenden Feindestruppen erwehren. Wir werden somit quasi ins kalte Wasser geworfen und finden uns sogleich mittendrin im Kriegsgetümmel vor.

Unzählige Projektile sausen uns um die Ohren, einschlagende Granaten und Bomben sozusagen an jeder Ecke und wildes Geschreie vornehmlich des angreifenden feindlichen Gesocks: wir spurten schleunigst in eine halbwegs sichere Position – zumindest für ein paar Sekunden – um uns dann schnell einen Überblick zu verschaffen, in welche Richtung es nun weitergehen soll. In besonders gefährlichen oder gar hoffnungslos erscheinenden Situationen empfiehlt es sich als quasi letzten Trumpf die Sprintfähigkeit zu aktivieren, mit der wir uns manchmal noch in letzter Sekunde aus der Gefahrenzone begeben können. Dass solche Spezialmanöver nicht ganz ohne Folgen im Hinblick auf Kraft und Ausdauer haben, versteht sich von selbst, daher sollte wir diese Funktion nur wohldosiert einsetzen, denn es vergehen viele Sekunden, bis sich unser Energievorrat wieder auffüllt. Und genau jene Sekunden haben wir oftmals nicht. Trotzdem bleibt es nicht aus, dass wir den ein oder anderen schmerzhaften Treffer einstecken müssen, doch netterweise – wenn auch nicht immer sehr realistisch – erholt sich unser Held nach einer kurzen Zeit wieder, darüber hinaus verschaffen Medi-Paks willkommene Abhilfe. Keineswegs handelt es sich jedoch um ein „Ein-Mann-Kommando“, denn Mr.Templar kann tatsächlich auf weitere Hilfe vertrauen. Damit sind nicht nur die weiteren Truppen der ISA-Einheit gemeint, sondern auch beispielsweise die Stealth-Spezialistin Luger, die sich besonders aufs Anschleichen und klammheimliche Abmurksen aus nächster Distanz versteht. Des Weiteren stehen im weiteren Verlauf des Spiels der Spion Hakha (auch ein Freund des Schleichens) und Soldat Rico zur Auswahl, das Interessante hierbei: vor jedem Spielabschnitt entscheiden wir allein, wer im Kampf gegen die Helghast-Truppen zum Einsatz kommen soll. Dies sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern fördert auch die Langlebigkeit dieses Spiels, denn den ein oder anderen unter uns reizt möglicherweise ein erneutes Durchspielen mit jeweils anderen Hauptakteuren im jeweiligen Level. Sofern wir dem Schwierigkeitsgrad gewachsen sind, versteht sich, denn fast durch die Bank weg ist „Killzone“ als schwer bis sehr schwer einzustufen. Selbst fortgeschrittenen Egoshooter-Fans empfehle ich zunächst die niedrigste Stufe.

Halten wir fest: die insgesamt vier verschiedenen Charaktere vor Beginn einer Mission bieten uns die Möglichkeit, einen Einsatz komplett anders zu gestalten bzw. anzugehen. Es existieren unterschiedliche Lösungswege, wie wir genau zum Ziel kommen möchten, liegt somit grundsätzlich bei uns. Soldat Rico versteht sich offensichtlich auf große Wummen mit entsprechend enormer Durchschlagskraft, dementsprechend wild feuert er unaufhörlich aus allen Rohren, verfügt über eine hohe Robustheit, kann aber nicht schleichen und ist vergleichsweise träge, Luger schleicht gerne, metzelt das Opfer lautlos mit dem Messer nieder oder greift auf eine Sniper-Wumme zurück, ist sehr flink, kann Leitern und Seile erklimmen und erholt sich schnell von Verletzungen, Hakha läuft so gut wie nie in eine Falle und macht es als Spion durchweg lieber auf die „linke Tour“, Frontalangriffe sind eher nicht sein Ding und Templar ist eher der Allroundertyp. Waffenpower, Regenerationsfähigkeit und Ausdauervermögen sind jedenfalls die drei Eckpfeiler, in denen sich die Figuren teils erheblich voneinander unterscheiden. Der Abwechslungsreichtum bzw. die vorhandenen vielfältigen Möglichkeiten werden durch interessante Schauplätze verstärkt, die ebenfalls kaum für Langeweile sorgen dürften. Bürogebäude, Industriekomplexe und Militärbasen sind ebenso mit von der Partie wie auch Dschungel, Sumpf, Gebirge und heruntergekommene Stadtviertel. Nervige Wiederholungen gibt es somit eigentlich nicht. Nur eines bleibt stets gleich: metzelt alles kurz und klein, was auch nur im Ansatz nach einem bösen Helghast-Typen aussieht. Natürlich schlafen jene nicht, was sich im Übrigen am bereits erwähnten hohen Schwierigkeitsgrad äußert: Unmengen an feindlichen Truppen rücken per Transportschiffe auf dem Seeweg unaufhörlich nach, Raumgleiter düsen urplötzlich aus heiterem Himmel über unseren Kopf hinweg, mächtig gepanzerte Fahrzeuge nehmen zudem direkt Kurs auf uns. Dass wir zumindest auf Messer, Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte, Sniper-Knarre, Rifle, Granaten und andere lustige Nettigkeiten zurückgreifen dürfen, ist daher das Mindeste, allerdings ist es uns lediglich möglich, drei todbringende Utensilien auf einmal zu transportieren. Was ja irgendwo auch realistisch sein dürfte, schätze ich. Auf jeden Fall zieht Euch warm an, sehr warm sogar, Anfänge rund Genre-Gelegenheitszocker werden definitiv ihr blaues Wunder erleben und auch Profis kommen regelmäßig mächtig ins Schwitzen. Schließlich gibt es vereinzelte Waffen, die nur einem speziellen Charakter vorbehalten sind, was ja auch Sinn macht, so geht ausschließlich Luger mit Messer und Pistole inklusive Schalldämpfer ans Werk und auch nur Rico darf an die ratternde Chaingun Hand anlegen.

Die Präsentation ist wunderbar gelungen, bis auf kleine Patzer bekommen wir hier überaus Feines geboten. 16:9-Breitbildformat und 60-Hz-Modus sind ebenso vertreten wie (auf Wunsch) deutsche Texte und Sprachausgabe. Sehr gut sind die Texte, gar keine Frage, weniger gut die Synchronität der Lippenbewegungen der Protagonisten bei der deutschen Synchro, ich empfehle hier die englische Fassung. Besonders gelungen sind die überaus detailliert gezeichneten und niemals kantig oder klobig wirkenden Charaktermodelle, deren Animationen sowie die sehr abwechslungsreichen und mit angenehmer Texturvielfalt versehenen Schauplätze. Die atmosphärische Dichte ist überaus hoch, was unter anderem auch ein Verdienst der guten Kameraführung und der zahlreichen Spezialeffekte ist. Fantastische Explosionen, brillante Nebeleffekte und fast schon mystischer Rauch: das hat was. Sehr gut auch die unterschiedlichen Waffengeräusche, jede Waffe hat ihren eigenen Sound, nicht zu vergessen natürlich die krachenden Explosionen. Geschmackssache ist schließlich das etwas übertrieben präsentierte Sterben der Feinde, das qualvolle Schreien, Röcheln, Dahinvegetieren, was auch immer muss nicht unbedingt derart (und auf Dauer langatmig) in Szene gesetzt werden, schätze ich. Zu bemängeln gibt es allerdings auf jeden Fall die zuweilen unübersehbaren Pop-Ups und auch zarte Ruckelanfälle der Grafik sind hier in „Killzone“ kein Fremdwort, die Hardware der PS2 wird jedenfalls auf Herz und Nieren getestet. Die Soundkulisse glänzt durch krachende Außengeräusche, die nie langweilig werden, eine gute Sprachausgabe und treibende Melodien, welche nicht zuletzt durch satten Surround vollends zur Entfaltung kommen können. Der Sound ist auf alle Fälle kinoreif und über jeden Zweifel erhaben.

Dass es nicht ganz zum großen Kracher gereicht hat, liegt auf jeden Fall ganz woanders: die dämlich agierenden Kollegen nerven, die unterschiedlichen Lösungswege erweisen sich letztlich als laues Lüftchen, die Feinde sehen nach einer gewissen Zeit immer gleich aus, der Spielverlauf ist streng linear und das Abenteuer insgesamt übertrieben schwer bis zuweilen unfair. Somit kommt dennoch teilweise Langeweile aber auch Frustration auf: nicht gerade ein Cocktail, aus dem Meilensteine kreiert werden, schätze ich. Die beeindruckende Präsentation, die extrem dichte Atmosphäre, die satte Action, die abwechslungsreichen Schauplätze, die große Waffenauswahl, die vier unterschiedlichen Protagonisten und die gute Online-Unterstützung sind jedoch klare Pluspunkte, überhaupt gar keine Frage. Wer Egoshooter mag, muss „Killzone“ für die PS2 antesten, allen Anderen droht angesichts der knackigen Anforderungen aber sehr schnell die Luft auszugehen. Spielspaßwertung: 77%.

PLUS --> Sehenswerte Präsentation mit tollen Spezialeffekten, packende Atmosphäre, mächtige Soundkulisse, Action satt, interessante Schauplätze, viele Wummen, vier Spielfiguren, Online-Feature

MINUS --> Auch auf niedrigster Stufe richtig schwer, auf Dauer etwas monoton (linearer Spielverlauf, gleiche Gegner) aber auch frustrierend, dämliche CPU-Kameraden, Pop-Ups und Ruckelanfälle vorhanden
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Ego-Shooter für PS2!, 9. Januar 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Killzone ist der beste Ego-Shooter für die Play Station 2.Dafür gibt es mehrere Gründe:

1:Für PS2-Verhältnisse ist die Grafik extrem gut und befindet sich auf edelstem Niveau mit Call of Duty 2.Nur die Grafik von Black und Call of Duty 3 ist etwas besser.Das liegt daran,dass die Grafik manchmal etwas ruckelt,was aber angesichts der bombastischen Präsentation zu verschmerzen ist.Schöne Texturen,detailverliebte Levels und krasse Effekte beim Schiessen oder anderen Aktionen machen die Ruckeleinlagen wieder wett!

2:Die Präsentation des Spiels sucht ihresgleichen.Toll inszenierte Zwischensequenzen,schön gestaltete Levels,die riesige Waffenvielfalt und die beinharte Kriegsatmosphäre fesseln den Spieler an dieses sehr umfangreiche (11 riesige Levels) Spiel.Zur fesselnden Schlachtatmosphäre trägt auch die Wahnsinnsakustik bei,die durch gewaltige von einem Orchester eingespielte Musik und tollen Waffensounds das Kriegsgeschehen realistisch ins heimische Wohnzimmer transportiert wird.Die Charaktere reden und haben Gefühle.Ein kleiner Wehrmutstropfen hingegen ist aber das nervige,dupfe Gerede der Gegner.Auch deren geschrei wirkt aufgesetzt und unrealistisch.Dazu sehen die Gegener allesamt fast gleich aus.Aleerdings unterscheiden sich einige Gegnertypen optisch voneinanderz.B.die Standard-Soldaten von den Elite-Soldaten.

3:Sowohl Einzelspieler als auch Mehrspieler-Modi sind sehr umfangreich und bieten lange Spass,da die Missionen mit 4 unterschiedlichen Charakteren angegangen werden dürfen,die alle einen leicht unterschiedelichen Weg zum Ziel haben und verschiedene Vorteile bieten.

Rico z.B.hat ein schweres MG,mit dem ganze Gegner fronten in kurzer Zeit niedergestreckt werden dürfen.Dafür stellen sich einem auch viel mehr Gegner in den Weg als z.B. bei Luger, die sehr leise und wendig durch engere Passagen kommt und es mit weitaus weniger Gegnern zu tun bekommt.

Der Wiederspielwert ist somit sehr hoch.

Fazit:Das Spiel ist die Shooter Referenz für die Play Station 2!KAUFEN!!!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einge Schwächen...Trotzdem Genial !!!, 29. Januar 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Killzone ist definitiv eines der besten Spiele meiner Sammlung. Es hat ein bedrückende, realistische Atmospähre die einem das Gefühl des Krieges perfekt vermittelt. Da man fast alle Missionen mit 4 unterschiedlichen Charachteren spielen kann, ist der Wiederspielwert extrem hoch. Außerdem ist die Grafik für ein PS2 enorm gut gelungen. Daher kann man auch meistens über die paar Soundproblemchen hinwegsehen. kILLZONE biete außerdem 16 Waffen wobei fast alle davon sekundär Funktionen haben. Das heißt wenn mans grob sieht gibt es 30 Waffen. Also totale Empfehlung von mir gehört in jede PS2 shooter Sammlung. Unbedingt KAUFEN !!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Grafik, aber unausgereiftes Gameplay., 28. August 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Ich hab mir letzte Woche mal Killzone in der Platinum-Ausgabe gekauft.

Ich wollte mir mal einen Ego-Shooter gönnen und "Killzone" erhielt seinerzeit ja durchweg gute Kritiken.

- Diese Kritiken kann ich aber nur eingeschränkt bestätigen, nachdem ich "Killzone" jetzt täglich ausführlich gespielt habe.

GRAFIK: Eine der Stärken von "Killzone" ist die detaillierte und stimmungsvolle Grafik. Die bösen Helghast (im Grunde so eine Art Zukunftswehrmacht von der Aufmachung her) und ihre beachtlichen Kriegsmaschinen sind gut in Szene gesetzt und man kämpft sich durch verlassene deprimierend grau gehaltene Szenarien, die aufwendig gestaltet sind.

Ein großes Problem ist aber die Weitsicht und einige Grafikfehler. Manchmal verschwinden Teile von Spielfiguren in Wänden oder dem Boden und die Weitsicht ist recht gering (das N64 lässt grüssen), was auch negative Folgen für das Gameplay hat. Außerdem ruckelt es immer ein kleines bisschen.

GAMEPLAY: Hier hat man scheinbar nicht Alles zuende gedacht. Anscheinend können die Helghast durch Wände, Hügel und auch sonst alles durchgucken, denn des öfteren wird man schon unter Beschuss genommen, obwohl der Feind einen noch überhaupt nicht sehen kann. Durch die oben erwähnte geringe Weitsicht ("Nebel") wird dieser Effekt noch verstärkt, aus dem Nichts kommen Granaten und MG-Salven auf Einen zugeflogen.

Hinzu kommen unfair geskriptete Ereignisse, wie z.B. Artillerieeinschläge, die mitunter frustrierend viel Energie abziehen und scheinbar nach dem Zufallsprinzip verteilt sind.

Die verschiedenen Figuren des Trupps, den man anführt (aber keine Befehle geben kann) haben jeweils spezielle Waffen, die hilfreich sind, aber für die man unterwegs fast keine Munition findet, sodaß man früher oder später nur Helghast-Waffen unterwegs ist, die zwar viel Munition haben, aber unpräzise sind, was sehr von Nachteil ist bei den schwer gepanzerten Helghast. Die werfen übrigens präzise wie Computer auch über 200 Meter hinweg Granaten, die zum sofortigen Tod führen.

Immerhin regeneriert sich ein Teil der Lebensenergie nach einer Weile.

Die Steuerung ist gut, nur das Zielen besonders per Scharfschützengewehr ist ein bisschen hakelig. Dumm ist, daß man nur in einer Richtung durch die gesammelten Waffen blättern kann.

SOUND: Ordentlich. Etwas störend sind die Stimmen der Helghast-Soldaten, die ungeheuer laut schreien und das andauernd (man legt sie ja am laufenden Meter um). Deshalb hab ich die Stimmlautstärke runtergefahren und Untertitel eingestellt, damit ich wenigstens meine Teamkollegen verstehen kann.

STORY: Eine Durchschnitts-Story aber durch tolle gerenderte Zwischensequenzen erzählt, fast wie ein Hollywoodfilm. Auch die Synchronsprecher sind professionell und die Figuren glaubwürdig.

Ich spiele oft Videospiele, auch auf anderen Plattformen und muss sagen, "Killzone" hat mich, besonders nach all dem Hype, der damals darum gemacht wurde ("Halo-Killer" etc.), eher enttäuscht. Zwar wurde viel in Grafik und Aufmachung investiert, aber das Spiel wirkt unfertig, hat viele Ecken Kanten und Bugs.
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3.0 von 5 Sternen Hätte es mir anders vorgestellt, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Ich persönlich habe es mir (aufgrund der Trailer) etwas spannender vorstellt. Spiel hat funktioniert und war auch schnell angekommen bei mir.
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5.0 von 5 Sternen Genialer Shooter, 12. April 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Killzone [Platinum] (Videospiel)
Auch noch Jahre nach dem Erscheinen dieses Erstlingswerkes der Killzone-Reihe und wiederholtem Durchspielen gehört dieser Shooter für mich unbedingt in jede gute Spiele-Sammlung.
Die doch recht banale Story wird durch geile Action gepaart mit herausragendem Gameplay mehr als wett gemacht.
Einziger kleiner Kritikpunkt: Die freiwählbaren Spielcharaktere werden erst nach und nach freigeschaltet und stehen leider nicht schon bei Spielbeginn zur Auswahl.
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Killzone [Platinum]
Killzone [Platinum] von Sony Computer Entertainment (PlayStation2)
EUR 27,95
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