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106 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte nicht beirren lassen: Die Qualität des BluRay-Transfers ist sehr gut!
Zum Inhalt möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich erinnere mich, daß ich damals im Kino sehr angenehm überrascht war wie gut der Film tatsächlich ist. Vielleicht seine größte Stärke: Das so unwahrscheinliche wie apokalyptische Ereignis wird (anders als z.B. in Emmerichs Popkornkino) so realistisch und faßbar dargestellt,...
Veröffentlicht am 24. August 2010 von Velvia Blue

versus
64 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk - aber auch kein Schrott
Jedesmal wenn ich einen Film auf DVD oder im Fernsehen sehe, freue ich mich schon immer auf das Lesen der 1 Stern-Bewertungen auf Amazon. Das ist immer ein Amusement (wie wir Franzosen sagen). So wie auch bei Krieg der Welten".
Da wollen einige Steven Spielberg den Regie-Oscar wieder wegnehmen, schreiben vom schlechtesten Film, den er je gedreht hat und von den...
Veröffentlicht am 14. September 2010 von Richard Prinz


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106 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte nicht beirren lassen: Die Qualität des BluRay-Transfers ist sehr gut!, 24. August 2010
Zum Inhalt möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich erinnere mich, daß ich damals im Kino sehr angenehm überrascht war wie gut der Film tatsächlich ist. Vielleicht seine größte Stärke: Das so unwahrscheinliche wie apokalyptische Ereignis wird (anders als z.B. in Emmerichs Popkornkino) so realistisch und faßbar dargestellt, daß man einen Eindruck von dem Schrecken bekommt: Verdammt, so könnte es tatsächlich sein, wenn...

Zur Qualität der BluRay: Schockierend ist hier eigentlich nur, wieviele Leute inzwischen so an den glatt/sterilen Digitallook einschlägiger Produktionen (wie eben z.B. "2012") gewöhnt sind, daß sie alles andere niedervoten. Spielbergs Interpretation des Klassikers kommt in einem betont dreckigen Look daher, aus dem manchmal alle Farbe entwichen scheint. Filmkorn, stellenweise Unschärfe, Überblendung sind hier gewollte Stilmittel, und ich bin froh daß diese Eigenarten beim BluRay-Transfer nicht einfach überbügelt wurden, um einem ignoranten Fastfood-Publikum zu gefallen, welches offenbar seine Bewertungskriterien für die visuelle Qualität einer Produktion aus Endlospräsentationsschleifen in Elektronikfachmärkten bezieht. Auf BluRay sieht der Film (ein gutes Equipment vorausgesetzt) ziemlich genau wie im Kino aus, und das ist gut so! Übrigens sind BluRay-spezifische Qualitäten trotz der verwendeten Stilmittel reichlich vorhanden: Schauen Sie doch einfach nur mal in die Gesichter, in die Augen...

Wer immer noch unschlüssig ist, schaue sich bitte mal die (leicht zu recherchierenden) Beurteilungen der visuellen Qualität im Internet an, z.B. die eines bekannten Schweizer Review-Portals.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für und wider, 16. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Man kann von dem Film halten, was man will, aber eines ist sicher: Wenn der Film wirklich schlecht wäre, würde man nicht so viel darüber reden. Als regelmäßiger Videothekengänger, kenne ich wirklich, wirklich schlechte Filme - dieser hier gehört definitiv nicht dazu. Es gibt wenig Hollywoodfilme - egal ob gut oder schlecht - die so viel Diskussionsstoff liefern. Schon allein aus diesem Grund sollte man ihn unbedingt gesehen haben. Wer sich über das Verhalten des kleinen Mädchens aufregt: Sorry,aber manche kleinen Kinder sind so - ich finde gut, daß sie kein kleines Mädchen ist, daß lieb und leise ist, weil ihr "generve" mit zu der Spannung und dem Stress in dem der Vater steckt beiträgt.
Der Film ist verdammt gut! An Spannung, Atmosphäre, Special Effects und Realismus (was wäre wenn..) kaum zu überbieten!
Ich habe mich jedenfalls über die Dauer des gesamten Films nicht gelangweilt - es gibt nur wenige Filme, in denen man so viel darüber spekulieren KANN und auch WILL, was man selbst in dieser Situation tun würde... Finde in sofern auch gut, daß unser "Held" hier nicht der strahlende, unverwundbare und hyperintelligente Krieger mit den grandiosen Ideen ist, sondern ein einfacher, mittelloser Mann, der eigentlich noch ein großes Kind ist und eben keine Superwaffen zur Verfügung hat und dessen einziges Interesse dem Leben seiner Tochter gilt. TOLL!
Was manche hier als unglaubwürdiges Verhalten einstufen - Tja, Menschen machen nunmal Fehler, besonders unter Stress - ich denke daher ist der Film glaubhafter als mit Charakteren, die immer das Richtige tun.
Einen Stern abzug gibt es trotzdem für:
- das sehr, sehr kurzegehaltene Ende
- Fazit:
Der Film ist trotz großer Special Effekts KEIN seichtes Popcornkino - ich glaube hier liegt die Verwirrung und die zerstörten Erwartungen der Zuschauer - er ist zum diskutieren, spekulieren und Mitdenken - wer nur sagen möchte: Boah und dann hat er seinen krassen Raketenwerfer ausgepackt und den Aliens voll eine vor den Latz geballert, das war so cool!" Wird hier wahrscheinlich enttäuscht werden. Keine seichte oder gar hirnlose Kost. Der Film ist intelligent - gerade, weil der Hauptcharakter es nicht ist.
Interessant für Leute die gerne nachdenken und diskutieren - nichts für solche, die in selbigen Situationen NATÜRLICH alles richtig machen würden und wissen, wie es besser geht und nicht verstehen, warum der Typ nicht einfach einen Panzer klaut sondern sich stattdessen mit seiner Tochter versteckt.
Top-Film - super Unterhaltung.
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64 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk - aber auch kein Schrott, 14. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten [Blu-ray] (Blu-ray)
Jedesmal wenn ich einen Film auf DVD oder im Fernsehen sehe, freue ich mich schon immer auf das Lesen der 1 Stern-Bewertungen auf Amazon. Das ist immer ein Amusement (wie wir Franzosen sagen). So wie auch bei Krieg der Welten".
Da wollen einige Steven Spielberg den Regie-Oscar wieder wegnehmen, schreiben vom schlechtesten Film, den er je gedreht hat und von den schlechtesten Schauspielern (inkl. Tom Cruise), die je von Aliens davonrannten. Natürlich ist das alles sehr übertrieben (genauso wie die 5-Sterne Bewertungen) und wenn man ehrlich sein muss, ist der Film gar nicht mal so schlecht. Sicher, er ist kein Meisterwerk oder ein Meilenstein des Sience-Fiction-Kinos, aber immer noch um Welten besser als sämtliche Roland Emmerich und Michael Bay-Endzeit-Phantasien, in denen entweder der amerikanische Präsident von Gottes Gnaden die Welt rettet, oder eine Truppe coole Bohrarbeiter ins Weltall fliegt um die Erde zu retten (inkl. selbstloser Eigen-Opferung). Aber das nur so nebenbei. Auch ist dem Film hoch anzurechnen, dass er nicht zeigt, wie das Weiße Haus, der Buckingham-Pallast oder der Eifelturm (der fällt so schön) in Schutt und Asche gelegt werden, sondern das ganze Geschehen nur aus der Perpektive eines einfachen Mannes erzählt wird, der in einer dreckigen Reihenhaussiedlung in irgendeiner dreckigen Vorstadt wohnt, und daher auch nur dreckige Vorstadthäuser zerstört werden. Das ist wirklich einmal was anderes. Man sieht auch nie, was gerade der Präsident macht (ob er gerade eine F16 besteigt - man weiß es nicht), welche Pläne für die Vernichtung der Marsianer gerade das Militär schmiedet, und was die Wissenschaftler und Berater dazu sagen. Es gibt auch keine schwülstigen Erklärungen wie, wo, wann und warum zum Teufel diese fiesen Eindringlinge gekommen sind und alles Leben auslöschen. Einige der 1-Stern-Kritiker haben sich gefragt warum die Aliens die Maschinen vor Milionen Jahren auf die Erde gekarrt haben und erst jetzt angreifen? Aber dass das so ist wird ja nie bestätigt. Das ist einfach dass, was sich manche Leute denken, denn es gibt ja niemanden der es ihnen besser erklärt. Und ich finde diesen Ansatz sehr interessant. Ob das stimmt, oder ob die Maschinen auch mit den Blitzen auf die Erde geschleudert wurden, wird nie jemand erfahren. Sie sind einfach da, und was sich der kleine" Mann denkt, mag vielleicht stimmen, müssen tut es das aber sicher nicht.

Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass richtigerweise jeder 6-jährige mehr logisches Verständniss aufweist als manche Szenen in diesem Film. Wenn Tom Cruise ein Flugzeug (und kein Kleines, sondern eine ausgewachsene 747) und auf den Kopf fällt (ok, nicht direkt, sondern auf das Haus in dem er sich gerade im Keller befindet) und alles im Umkreis von 10 km in Schutt und Asche liegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich hoch, dass auch das Auto, welches neben dem Haus gepark war, einige Kratzer abbekommen haben könnte. Nicht jedoch dieses Auto - Tom und seine Fortpflänze steigen aus dem Keller (das Haus darüber gibt es nicht mehr - da liegt jetzt ein Flugzeug drauf), steigen ins unversehrte Auto und düsen los - komisch auch, dass gerade soviel Platz zwischen den Trümmern frei ist, dass das Fahrzeug schön durchpasst - Huch, Glück gehabt. Aber vielleicht war das Auto ja auch im Keller? Man weiß es nicht.

Solche Szenen gibt es leider einige - dafür 1 Punkt Abzug in der B-Note. Obwohl erfreulicherweise Mr. Cruise hier nicht den übermenschlichen Helden gibt, sondern nur einen minderbemittelten Vater, der nur seine 2 Nachkommen beschützen will, gibt es doch wieder ein paar Szenen, in denen angedeutet wird, dass er aber doch ein Super-Bursche ist. Natürlich ist er der Einzige der weiß, dass es nur am Magnetschalter liegen kann, dass sämtliche Fahrzeuge nach dem ersten Angriff liegen geblieben sind. Selbst der hauptberufliche Auto-Mechaniker wusste das natürlich nicht, und dankt Tom auch schön artig für seine Hilfe. Auch ganz am Anfang des Filmes, als der Chef von Tom Cruise ihn bittet Überstunden zu machen, und Tom sagt, er solle doch den und den fragen, meint sein Chef nur, er brauche aber jemanden der soundsoviel Container in der Stunde schafft. Was nichts anderes bedeutet, als das unser Tom der beste Kranfahrer auf dem Dock sein muss. Natürlich ist es auch er, der den ersten Dreibein zum Fall bringt, indem er eine Ladung Handkranaten drinnen lässt, als das Ding versucht ihn einzusaugen. Und wieder natürlich helfen auch nur unserem Tom alle anderen Entführten in den Fangkörben, und hängen sich alle selbstlos an seine Beine um ihn wieder aus dem Ding rauszuziehen. Vorher hat man gesehen, wie ein Duzend Menschen aufgesaugt wurden, ohne dass einer ein Ohrwaschl gerührt hätte. Aber wenn es um Mr. Cruise geht, helfen plötzlich alle mit!!! Und nachdem die Kranaten explodiert sind fallen die Fangkörbe (mit Menschen drinnen) so ca. 100m tief auf den Boden, und alle steigen aus und gehen weg.......normalerweise hast du da mindestens einen Genickbruch!
Auch dafür 1 Punkt abgezogen!

Aber im Großen und Ganzen ist der Film sonst sehr ordentlich gelungen. Sie Spannungsschraube wird stetig angezogen, und einige Szenen sind wirklich sehr gut gelungen. Die Special Effekte sind wirklich außergewöhnlich gut und auch die schauspielerischen Leistungen finde ich eigentlich alle sehr gut und alle agieren sehr glaubwürdig.
Tom Cruise spielt den Wochenend-Vater sehr glaubhaft und hat mich eigentlich positiv überrascht, denn ich bin eigentlich kein Fan von ihm - eher das Gegenteil. Auch die Rolle des Sohnes finde ich nicht, wie alle anderen unglaubwürdig und lächerlich. Er ist halt ein Junge in der Pubertät, und die verhalten sich nun einmal so, vor allem ihren Vätern gegenüber, die sie anscheinend im Stich gelassen haben. Dass er nicht bei ihm bleiben will, sondern lieber zum Militär und versuchen will die Welt zu retten, kommt mir eigentlich nicht so merkwürdig vor. Viele Jugentliche zeigen dieses Verhaltensmuster.
Auch die viele Kritik an seiner Filmtochter kann ich nicht ganz verstehen. Ihr wird vorgeworfen, dass sie nur schreit und dauernd den Mund offen hat. Nun, die ist 10 Jahre alt, und rund um sie herum werden Menschen zu Asche verbrannt, Häuser und Brücken stürzen ein, Fähren gehen unter, das Blut wird manchen Menschen abgesaugt und in die Gegend gespritzt - würde ihre 10-Jährige Tochter nicht auch vor Angst und Panik schreien und weinen? Oder sagt sie etwa: Wow, voll cool die Action".
Und das 10-jährige heutzutage nicht wie 10-jährige agieren und als altklug und frühreif rüberkommen, ist auch keine Erfindung vom Hrn. Spielberg, sondern Resultat jahrhundertlanger Evolution. Dakota Fanning spielt übrigens alle an die Wand, inkl. Tom Cruise. Sie ist der heimliche Höhepunkt des Filmes. Also die Kritik an Ihr kann ich überhaupt nicht verstehen.

Auch ist es Mr. Spielberg hoch anzurechen, dass er das Ende nicht umgeschrieben hat, und jetzt plötzlich die mutigen Amerikaner die Welt retten. Auch die Szenen mit Tim Robins im Keller waren für einige verstörend und überflüssig. Das mag ja vielleicht stimmen, aber die hat der Spielberg nicht erfunden, sondern vom Buch übernommen. Ihm jetzt die Schuld dafür zu geben kommt mir komisch vor. Auch die Kritik Einiger, dass zum Schluss, als die Dreibeine bereits wanken, einige noch vom US-Militär abgeschossen wurden, kann ich nicht teilen. Ein Soldat kann meiner Meinung nach nicht wissen ob ein Dreibein bereits stirbt und schwankt, oder ob es nur geht". Er hat die Dinger ja noch nie gesehen. Und bevor es im Schwanken noch ein, zwei Hitzestrahlen abgibt, wird das Ungetüm lieber abgeschossen. Das ist doch logisch oder? Das natürlich wieder nur Tom Cruise bemerkt, dass Vögel auf dem Dreibein sitzen, und somit der Schutzschirm deaktiviert ist, das ist wiederum nicht so logisch, aber bitte.

Alles in allem ist der Film wirklich gut, kein Meisterwerk aber auch kein Schrott. Hier ist das Mittelmaß anzuwenden. Den Film kann man sich ruhig kaufen und auch gerne zwei, dreimal ansehen. Streckenweise fasziniert er immer wieder - streckenweise aber eben nicht. Vorallem sollten die Interessierten zur Blu-Ray greifen, die auch entgegen sämtlichen Meinungen hervorragend gelungen ist, und bei der das Bild nicht unnatürlich verfälscht wurde. Die Schärfe ist hervorragen und das grobe Filmkorn ist Absicht und war im Kino genauso. Ein Kompliment, dass hier nicht verschlimmberssert wurde. So wurde der Film gedreht - und so ist er auch auf der Blu-Ray drauf.
Zum Schluss darf gesagt werden, dass der Film allemal sehenswert ist und man einen spannenden Filmabend erlebt...................allerdings nur, wenn man das Gehirn etwas runterfährt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vor dem Kauf erst ausleihen!, 16. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Schon allein die Tatsache, daß Krieg der Welten solch höchst unterschiedlich ausfallenden Kritiken auslöst, sollte aufhorchen lassen.
Dieser Film scheidet die Geister! Er zeigt auf bedrückend realistische Weise wie eine Invasion Ausserirdischer heute ablaufen könnte.
Wer allerdings Tiefgang sucht ist falsch!
Tom Cruise spielt einen geschiedenen Vater der mit seinen Kindern überfordert ist. Just in dem Moment als er seine Tochter und seinen
Sohn ein einige Tage betreuen soll, wird die Menschheit von Aliens angegriffen. Der Film bietet außer zwei kurzen Kommentaren am
Anfang und Ende keinerlei Hinweise auf die Hintergründe und darauf was genau passiert. Stattdessen schildert er die panische Flucht
der kleinen Familie vor den Aliens.
Die größten Stärken des Streifens sind seine unglaublich realistischen Bilder (z.B. wenn Menschen von den Aliens 'zerstäubt' werden,
abgestürzte Flugzeuge, eine sinkende Fähre, eine Blutwüste, die 'Fahrzeuge' der Ausserirdischen) und der Ton in DTS. Beim Ton
übertrifft sich Spielberg wieder mal selbst. Die Maschinen der Aliens geben bei Erscheinen einen ähnlichen Ton von sich, wie wir
ihn schon bei 'Unheimliche Begegnung...' am Ende kennengelernt haben (und so schließt sich der Kreis).
Die Leistungen der Schauspieler gehen bei diesem Feuerwerk an Special Effects nahezu unter. Einzig die Szenen mit Tim Robbins als Ogilvy
lassen die Klasse der Protagonisten kurz aufblitzen. Die junge Dakota Fenning gibt sich etwas ausgebrannt. Vielleicht spielte sie in zu
kurzer Zeit in zu vielen Filmen mit?
Der Film endet für meinen Geschmack etwas zu schnell. Innerhalb weniger Minuten ist die Bedrohung beendet und alle sind in Sicherheit.
Fazit: Für Science Fiction Fans, teilweise für Horror Fans und für alle die Tom Cruise lieben ist der Film ein MUST HAVE!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Remakes, die die Welt nicht braucht, 2. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (DVD)
Steven Spielberg am Nadir seines Künstlertums! Was hat dieser Mensch eine ganze Generation geprägt, eine Generation, zu der ich gehöre. "Duell" war der erste Film dieses Genies (jawohl, er muss eines sein). Ich glaube, dass "Duell", dieses TV-Kleinod der 70er, eine Filmsprache erschaffen hat, die das Kino der nächsten Jahrzehnte geprägt hat, jedenfalls bis die Werbeclip-Regisseure das Szepter übernahmen und uns digital zumüllten. Dann folgte "Jaws", Horrorfilm und Charakter-Studie in einem, das ist genial, nicht weniger.

Irgendwann hat es dann Spielberg erwischt, der Patriotismus-Virus hat ihn infiziert (man erinnere sich an Spielbergs offene Unterstützung für den Irak-Krieg) und seither will kein wirklich grosser Wurf mehr gelingen. Schon im "Reich der Sonne" blitzt es auf, am Schluss, wenn der US-Flieger den Hauptdarsteller befreit. Man war damals im Kino peinlich berührt, das hatte etwas von Durchhaltefilmen im 3. Reich.

Ein Ausrutscher? Mitnichten: Soldat James Ryan, seien wir ehrlich, ist eine Hymne an den amerikanischen Soldaten, tugendhaft bis ins Letzte, nur davon beseelt, die Welt mit dem einzig seligmachenden Way-of-Life beglücken. Alle überbieten sich gegenseitig an Tugendhaftigkeit. Der Gerettete will gar nicht gerettet werden, sondern weiter gegen das Böse kämpfen.

Und was ist "Krieg der Welten"? Nur ein Vehikel, um der Welt wieder vor Augen zu führen, wie grenzenlos helden- und tugendhaft der Amerikaner sein kann. Selbst der kleine Sohn hat nur Verachtung für die Gefahr übrig, er will sich den Widerstandskämpfern, die ja bekanntermaßen der Reihe nach einfach verdampft werden, anschließen. Jetzt haben wir zwei Helden, deren Heldentum im Konflikt miteinander steht, man erinnere sich an James Ryan/ Tom Hanks. Natürlich lässt sich der kleine Held nicht zurückhalten, und das zahlt sich aus, er überlebt. Am Ende sind alle wie durch ein Wunder glücklich vereint.

Es wurde hier gesagt, dies sei die beste H.G.Wells-Verfilmung. Zugegeben, das Original "Kampf der Welten" mit Gene Barry ist kein großer Wurf. Aber man vergesse bitte nicht die wunderbare "Zeitmaschine" mit Rod Taylor. Das war großes Fantasy-Kino und kein Werbefilm für Dolby, THX und DTS.

Den nervigen Rest gibt Tom Cruise. Er kann nicht spielen, kann nicht spielen, kann nicht spielen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Staaten haben ein Meer von begabten Nachwuchs-Schauspielern. Aber Spielberg hat derzeit an Tom Cruise den Narren gefressen. Noch mal ein Stern Abzug!

Steven, wirst du uns je wieder so zeit- und grenzenlos, so amerikanisch unamerikanisch entführen wie in E.T. ?
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bahnbrechend und beängstigend, 8. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Beängstigend schildert hier Steven Spielberg, wie das normale und z.T. zerrüttete Leben des Hauptdarstellers (Tom Cruise) aus den Fugen gerät. Ich konnte mir nicht verkneifen, die furchtbare Brutalität der Außerirdischen mit den Verbrechen des Naziregimes zu assoziieren. Geschildert wird die Situation aus der Perspektive eines Ex-Mannes, dem seine Kinder fremd sind und der sich aufgrund der dramatischen Ereignisse mit ihnen auseinandersetzen muss. Bemerkenswert ist die schauspielerische Leistung von Tom Cruise und Dakota Fanning, die seine Tochter spielt.
Die wirklich bahnbrechend guten Effekte lassen die Hilflosigkeit wahr werden, wenn die Menschen regelrecht überrannt werden.
Lediglich die Außerirdischen selbst fand ich ein wenig zu niedlich, aber das kann verschmerzt werden.
Allen Kritikern von Tom Cruise und seiner Gesinnung zum Trotz muss man zugeben, dass er ein guter Schauspieler ist.
Kino der Spitzenklasse!
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35 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An die vielen kritischen Stimmen: Eine Polemik!, 22. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (DVD)
Ich kann die Kritik an "Krieg der Welten" durchaus nachvollziehen, bin ich doch selbst kein großer Freund des glatt polierten Blockbuster-Kinos. Spielberg verbrät eine Million US-Dollar pro Minute. Doch wer diesen Film darauf reduziert, tut ihm tatsächlich Unrecht. Denn es ist wahrscheinlich ganz im Gegenteil seine maskierte Unkonventionalität und sein Mut, die ihn vom Genrerest abheben. Wer irgendwelche (kruden) Erklärungen oder halbwegs differenzierte Alibi-Charaktere erwartet, wird enttäuscht, denn darum geht es nicht!
Der Stil des Films ist struktureller und inhaltlicher Reduktionismus. Es sind der archaische Kampf ums Überleben, die nackte Angst, welche die Protagonisten antreibt. Die Urängste des Menschen, der Zerfall der Gesellschaft in ihrem Innersten, unter dem Druck einer äußeren Bedrohung. Krieg der Welten hält der Zivilisation unter allem Hollywood-Lack den Spiegel vor die Augen, wagt einen Blick in den Abgrund der menschlichen Psyche. Es ist aber auch eine Geschichte, um die Bande der Familie, die selbst in Momenten affektiven Handelns doch immer erhalten bleiben. Vielleicht der Beweisversuch, dass elementare tradierte Bindungen, die durch soziale Erosion (Scheidung, Lebenswandel), abhanden gekommen scheinen, Bestand haben, während sich in der Gesellschaft hinter der Maske der Kultiviertheit Entfremdung ausbreitet.
Radikal ist auch die Perspektive. Der Zuschauer erfährt nichts Explizites (= keine Handlung?). Aber wie viel würde der "kleine Mann auf der Straße" realistisch betrachtet bei einer solchen Invasion denn mitbekommen? Wer irgendwelche lächerlichen parallelen Handlungsstränge á la "Independence Day" benötigt, in denen dubiose Wissenschaftler alles zuschauergerecht erklären, und der US-Präsident die Erde rettet - nur zu! Hier wurden die Mittel der Introspektive gewählt. Das äußere Szenario dient nur als Brennglas, als Versuchsanordnung, um einen anderen Blick auf unsere Zeit zu bekommen.
"Krieg der Welten" ist trotz Effekt- und Actionorgie unkonventionell. Sicher auch kontrovers, doch sind nicht gerade das Experiment, und die unter all dem Plakativen versteckten Untertöne, Spielbergs große Leistung? Sicher spielt sich das auch auf einer sublimen Ebene ab, die dem Konsumenten mundgerechter Hollywood-Zubereitung verborgen bleibt. Also kehrt eure Erwartungen beiseite und öffnet die Augen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bisschen besser als okay, 3. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (DVD)
Meine Güte, bei den ganzen miesen Kritiken, die ich hier gelesen habe, hatte ich ja fast Angst, mir den Film überhaupt anzusehen. Dabei ist der gar nicht so schlecht. Immerhin hält Spielberg seine reduzierte Erzählperspektive konsequent durch und sorgt somit für eine düstere und zuweilen recht bedrohliche Atmosphäre. Auch Tom Cruise, der in mehr als einem Film seiner Laufbahn nervig auffiel, macht seine Sache als gebeutelter Ex-Ehemann erfreulich gut.

Viele der üblichen Kritikpunkte bedürfen der Relativierung. Natürlich ist der Film handlungsarm, denn es wird halt nur über die Flucht dieser drei Menschen (Vater, Sohn, Tochter) vor einer unaufhaltsam erscheinenden Bedrohung geschildert. Dass man vom Rest der Welt wenig erfährt, macht das Erlebnis ja so intensiv.

Das Ende ist abrupt und aus heutiger Sicht vielleicht verwunderlich, aber so stand's schließlich im Buch. Man kann Spielberg wohl kaum vorwerfen, dass er sich zumindest in groben Zügen an der klassischen Vorlage orientiert hat.

Und die Tricks? Sie sind zum einen wirklich beeindruckend, zum anderen viel weniger dominant als hier gemeinhin behauptet wird.

Fazit: Lasst euch den Film nicht schlecht reden, sondern bildet euch euer eigenes Urteil. Für mich war KRIEG DER WELTEN jedenfalls - unter der wohlwollenden Hinnahme einiger logischer Fehler - seit langem der ernstzunehmendste Invasionsfilm.

Signs... der war echt schlecht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschend ... leider, 7. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (DVD)
Leider hat der Film bei weitem nicht das Potenzial der Story ausgereizt. Vieles wird angedeutet, aber dann nicht erklärt oder weitergesponnen. Was hat es mit dem roten Unkraut auf sich? Was passiert hinter dem Hügel, auf den die Soldaten mit Ihren Panzern zuhalten und hinter dem der Sohn des Hauptdarstellers - dessen (Rollen)Namen ich schon vergessen habe - verschwindet? Warum sieht man nicht, wie wirksam die Schutzschilde der Aliens sind? Was für Bakterien töten die Aliens? Alles das wird in der alten Verfilmung - deren DVD ich mir als nächstes anschaffe im Hörspiel und im Buch besser erklärt.
Dann die Logikfehler und das super nervende Altersgrenzen-gedrücke. Da stürzt ein Passagierflieger in einem Wohngebiet ab und weit und breit ist keine einzige Leiche, noch nicht mal ein Finger (eben!) zu sehen. Das ist doch lächerlich. Und wenn die bösen, bösen Aliens mal einen Menschen aussaugen, sieht man nur ein paar kurz zuckende Beine. Oh Mann! Dann sollte man solche Szenen doch direkt streichen. Auch der verrückt gewordene Soldat (vgl. Buch und Hörspiel) ist nur albern.
Schade drum! Denn die Tricks sind ziemlich gut und der Sound hat besonders über Surround Referenzcharakter (wenn auch die leisen Passagen sehr leise sind).
Und last but not least hätte sich Mr. Spielberg besser an der 50er Jahre Verfilmung orientiert und eine Story gebracht, statt nur eineinhalb Stunden Hide & Seek mit Mr. Cruise.
Fazit: einmal anschauen ok, kaufen no. Eine vertane Chance!
Ach, und noch ein Wort an die "Was-ein-blödes-Ende-Nörgler": das Ende war wirklich blöde, was aber nicht an der Vorlage liegt, sondern an der schlechten Umsetzung. Schaut euch maal die alte Verfilmung an, auch da verrecken die Invasoren an Erkältungsviren. Nur wird das dort durch einen Off-Sprecher erklärt und begleitet, dass man Gänsehaut bekommt. That's it!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zusatzmaterial vom Allerfeinsten, 1. Mai 2008
Von 
D. Schubert "SevenOfNine" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Welten (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Hier noch eine Rezension für den Film abzugeben halte ich für unpassend und überflüssig, da schon genügend hier sowie zur Single-DVD geschrieben wurde. Diverse Autoren scheinen nicht begriffen zu haben, was für eine Arbeit hinter dieser etwas anderen Umsetzung des Originals von H.G. Wells steckt, spiegelt aber leider das Niveau einer Gesellschaft wieder, in der Big Brother und Co. höchste Einschaltquoten erzielen. Daher widme ich mich dem Zusatz-Material, weswegen die Special-Edition auch ihren Namen bekommen und auch verdient hat.

Für mich ist das auf der 2. DVD dieser Special-Edition enthaltene Zusatz-Material das Beste was ich seit langer Zeit in den Händen hatte. Hier wurden nicht einfach nur ein paar Trailer und Interviews auf den Silberling gebannt, sondern fast das komplette Produktions-Tagebuch in Bild und Ton über fast 3 Stunden mit entsprechenden Erläuterungen sowie deutschen Untertiteln.

Der Kopf der für die Zusammenstellung dieses Zusatz-Materials verantwortlich zeichnete erhält daher von mir auch alle 5 Sterne.
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Krieg der Welten (Special Edition, 2 DVDs)
Krieg der Welten (Special Edition, 2 DVDs) von Steven Spielberg (DVD - 2005)
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