Ich habe das Spiel Gothic 3 seit Okt.2006 in der Schublade liegen.
Als der Community-Team-Patch 1.6 vor einiger Zeit erschien,konnte ich G3 erstmals länger am Stück spielen.
Es landete wieder in der Schublade,weil es immer noch zu viele Ungereimtheiten gab.
Am gestrigen Samstag,21.03.2009,lud ich mir den letzten CPT-Patch 1.7 herunter.
Dann installierte ich das Spiel komplett neu.
Anschließend den 1.7.
So nun war der Moment der Wahrheit gekommen.
Spielstart schon mal akustisch und optisch neu und ungewohnt.
In meinen Augen kein vergleich zur Urversion.Einfach besser.
Die Ladezeit hat sich merklich verkürzt.
Die Soundkullisse wurde einer Generalüberholung unterzogen und ist kaum wiederzuerkennen.Und zwar im positiven Sinne.
Wasserfääle rauschen wie Wasserfälle.
Regen macht Regentropfengeräusche.
Der gesamte Ambientesound ist nun so,wie er sein muß.
Auch die Grafik wurde verbessert und optimiert,alles läuft flüssiger als je zuvor bei G3.
Schau es dir selbst an,G3 gibts mittlerweile sehr günstig.
Man muß es selbst gesehen und gehört haben.
Vor allem die,die damals die Ur-Version versucht haben zu spielen.
Spoiler"Diego und die anderne NPC's haben keien Schrumpfköpfe mehr und sehen viel besser aus."Spoiler
Wer sich bis Dato noch nicht sicher war,Geld in Gothic 3 zu stecken,kann's nun bedenkenlos tun.
Wer es dereinst vor Wut in die tonne gekloppt hat,kann nun sagen:
Ich bin glücklich,Gothic 3 ist doch noch erschienen.
Nun läuft es wie aus dem Ei gepellt,dank der Community von World of Players.de,World of Gothic.de uva.fähigen Menschen,die freiwillig Freizeit und Energie für ein nun wirklich fertiges Gothic 3 geopfert haben.
Sie haben hervorragende Arbeit geleistet.
Gebt ihnen das Gothic-Verdienstkreuz in Gold-Platin.
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Im Voraus muss ich anmerken, dass ich genau wie viele andere hier ein großer Fan von Gothic 1 & 2 bin. Diese Spiele waren und sind einfach toll und ich würde jedem empfehlen sich diese beiden Spiele anstelle von Gothic 3 zu kaufen, da sie ein viel besseres Spielerlebnis bieten und einen viel höheren Wiederspielwert als Gothic 3 haben.
Zu den Bugs möcht ich hier jetzt eher wenig sagen, natürlich sind sie vorhanden und trüben den Spielspass und manche Quests werden dadurch unlösbar. Das ist bedauerlich aber das hätte ich verkraften können wenn nicht das wichtigste an einem Rollenspiel völlig gefehlt hätte: eine authentische Spielwelt die den Spieler motiviert und fesselt!
Zeitweise kam ich mir beim Spielen von Gothic 3 einfach nur betrogen vor, ein paar Beispiele hier:
- Mit Level 5 kaufte ich mir ein Flammenschwert welches 100 Schaden macht, den Rest des Spiels suchte ich vergebens nach einer wirklich besseren Waffe, zum Schluss habe ich eine selbstgeschmiedete Waffe entdeckt die ca. 135 Schaden macht, was sich im Grunde genommen nicht bemerkbar macht, da... (dadurch wird das komplette erlernen der Schmiedekunst im Grunde überflüssig)
- ...riesige Monstermassen (auch Orks) ganz einfach mit wildem geklicke vernichtet werden können und man so schnell aufsteigt, dass man schon sehr schnell zum Übermenschen wird und man jede Armee ohne größere Probleme vernichten kann (alleine)
- Durch die schnelle Angriffsfrequenz vieler Monster werden sogar starke NPCs durch schwache Monster hoffnungslos fertiggemacht. Quests mit NPCs werden zur Qual da diese auch sehr gerne in riesige Monstermassen oder sehr starke Monster (z.b. 3 Trolle) reinrennen und dann mit sicherheit sterben, einzige Möglichkeit dieses Dilemma zu umgehen ist es zu speichern, den Quest zu starten, schauen wo der NPC hinläuft, den Spielstand laden, den Weg freizuräumen und dann den Quest zu erledigen.
- Selbst wichtige NPCs interessieren sich scheinbar überhaupt gar nicht was in der Welt passiert. In Teil 1 & 2 war es so, dass man auf wichtige Ereignisse sehr viele Personen ansprechen kann, in Teil 3 Interessiert es z.b. den Anführer der Rebellen nicht einmal wenn der König Tot ist .
- Spätestens nachdem man 3 Städte befreit hat ist man stark genug um den Rest der Welt im alleingang leerzuräumen. Da es keinen (wirklichen) Unterschied macht ob man in einer Stadt erst die Quests löst oder die Stadt direkt angreift und befreit verliert man auch sehr schnell die lust die (sehr eintönigen) Quests zu erledigen.
- Die Weltkarte ist vollgemüllt mit Monstern, Kräutern und Truhen die allesamt nur 08/15 Gegenstände enthalten, so dass man irgendwann keine Lust mehr hat die Sachen einzusammeln oder die Monster zu töten. Selbst an dem ende von einem großen "Dungeon" wartet niemals eine Überraschung auf einen, sondern nur dieselben 08/15 Gegenstände.
- Es gibt keine wirkliche Hauptstoryline, die Aufträge der "wichtigen" NPCs beschränken sich zumeist auf "befreie die Stadt XY"
- Es gibt 3 unterschiedliche Enden, nachdem ich jedoch die "Belohnung" gesehen habe die ich für das erste bekommen habe hatte ich keine Lust mehr die alternativen Enden kennzulernen.
- Im Grunde ist es egal welcher Fraktion man angehört, da das spielerisch kaum einen Unterschied macht
Positiv sind mir nur die Grafik und die spielerische Freiheit aufgefallen, zeitweise ist es auch lustig gegen die Monstermassen zu kämpfen, das wird jedoch schnell langweilig. Deshalb gebe ich 2 Sterne.
Alles in einem bin ich sehr enttäuscht, von diesem Spiel hatte ich mir einiges erwartet und im Grunde genommen wurde fast nichts von dem was ich mir erhofft hatte erfüllt. Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben was aus der hervorragenden Gothic-Reihe gemacht wurde.
Wie das Spiel so gute Bewertungen erhalten konnte ist mir schleierhaft, insbesondere wenn man Teil 1&2 kennt und mochte kann man eigentlich nur enttäuscht werden.
Schade, eigentlich wäre es nicht so schwierig gewesen, die Engine von Teil 2 ein bisschen modernisieren, eine schöne Spielwelt und eine fesselnde Story und fertig wäre ein Top-Spiel gewesen, aber es sollte wohl nicht so sein.
Dem Spiel fehlt ganz einfach der Charakter und der Tiefgang. Wem Teil 1&2 gefallen haben dem rate ich ausdrücklich vom Kauf ab, wer nur ein actionlastiges simples Spiel mit einer guten Grafik sucht dem kann ich Gothic bedingt empfehlen.
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Lange habe ich gewartet, bis ich Gothic 3 installiert und gespielt habe. Als absehbar wurde, das kein offizieller Patch mehr kommt, schlug ich dann zu. Bei der Erstinstallation packte ich den Patch 1.12 und den damals aktuellen Community-Patch drauf und es passierte... nichts. Gothic 3 ließ sich nicht starten. Also Internetforen besucht, Tipps gesammelt, alle in die Tat umgesetzt und irgendwann ging es dann. Wer als Betriebssystem Vista 64bit nutzt, sollte sich auf etwas Arbeit gefasst machen.
Nun, da es durchgespielt ist, fand ich es eigentlich ganz gut. Die Handlung war Gothic-like, nicht besser oder schlechter als Gothic 2. Die Spielwelt und deren grafische Umstzung ist toll. Mein Rechner ist gehobene Mittelklasse, keinesfalls High-End (C2D E6750, 8800GTS, 4GB RAM) und ich kann mit einer Auflösung von 1680x1050 mit allen Details flüssig spielen.
Das Gameplay ist zweckmäßig, mehr leider nicht. Das Kampfsystem wurde etwas überarbeitet seit Gothic 2, leider nicht nur zum Guten. Wenn NPCs mit mir in den Kampf zogen, waren sie hinterher meist genau so tot wie die Gegner. Im Nahkampf haut man sie einfach mit um, wenn sie gerade im Weg stehen.
Wenn man eine gewisse Anzahl von Städten befreit, wird man vom jeweiligen Volk irgendwann zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt. Das scheint auf den ersten Blick lustig zu sein, in meinem Fall aber nervig. Bei den Assassinen befreite ich genau 1 Dorf, danach griff mich ein Schamane in einem anderen Dorf an und mit ihm der Rest der Einwohner. So musste ich quasi unfreiwillig auch hier den Befreier spielen und war fortan unerwünscht. Dadurch wurden mir einige Quests verwehrt. Die Orks hingegen ließen sich nach und nach jede Stadt nehmen, ohne dass ich je zur Persona non grata erklärt wurde. Sehr seltsam, das.
Leider merkt man den Termindruck der Entwickler nicht nur an der Technik, sondern auch im Spiel selbst. Quests nehmen ein apruptes Ende, bestimmte Dinge sind nicht benutzbar, vieles wirkt einfach unausgereift.
Gothic 3 ist nicht so schlecht, wie es von vielen gemacht wird, aber aufgrund der vielen Unzulänglichkeiten nur für Fans. Wer noch keinen Teil der Reihe gespielt hat, dem empfehle ich Gothic 2 inkl. Addon "Die Nacht des Raben".
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Nun zunächst muss ich sagen das ich ein langjähriger Gothic Fan bin, ich habe den ersten Teil verschlungen, sehnsüchtig auf den Zweiten gewartet und habe auch den mit größtem Vergnügen durchgespielt. Als ich dann das Add On entdeckte konnte ich nur frohlocken.
Nun habe ich nach diesen Genialen Vorgängern massive Erwartungen in den dritten Teil gesetzt. Da ist die hochgelobte Grafik, in der ich nicht enttäuscht wurde, die Atmosphärefördernde komplette und qualitativ sehr Hocjwertige Sprachausgabe, und die um einiges Größere Welt. Das sind alles Punkte in denen ich in keiner Weise enttäuscht wurde.
Aber nun zu den Mankos: Von Gothic war ich die dichte Story und unglaubliche Atmosphäre gewohnt, manche mögen das "an die Hand nehmen" nennen aber bei Gothic gehörte es einfach dazu (während ich bei Morrowind und Oblivion kein Problem damit hatte). In diesem Punkt war ich leider sehr enttäuscht, da man mit der Zeit den roten Faden verliert und nurnoch von Stadt zu Stadt eilt in der Hoffnung doch endlich etwas neues zu seinen eigentlichen Aufgaben zu erfahren. Auch das Kampfsystem das in Gothic revolutionär war haben sie sehr verschlimmbessert. Auch ich habe die Erfahrung gemacht zwar Stätde voller Orks zu plätten, aber vor jedem Kampf gegen Eber oder Blutfliegen abspeichern zu müssen.
Insgesamt kann ich dieses Spiel nicht hassen, es ist immernoch Gothic und die Atmosphäre ist nicht ganz verflogen, aber doch ist es schade...es hätte so gut sein können, ist es aber nicht. Deshalb 3 Sterne von mir.
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gothic 3 begeistert mit einer tollen grafik und einer riesigen welt
die story ist gut aba nich herausragend weil sie auf dauer einseitig wird.
es gibt tausende waffen und zauber die das kämpfen abwechslungsreich machen
ausserdem gibt es wahnsinnig viele gegner.
ABER:
das ganze spiel ist voll mit bugs und zerstört die ganze arbeit
es gibt zwar patches zum download diese helfen aber auch nich viel
der boden löst sich z.b plötzlich auf und man fliegt unendlich lange durch die luft
Fazit:
wäre ein tolles spiel gewesen die bugs jedoch vermiesen alles
nicht kaufenswert
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Da ist nun das Rollenspiel, Made in Germany, auf das Rollenspieler schon ewig warten, und was bekommt man?? Eine Beta Fassung!!
Ein riesig Game, wie Oblivion mit schier unbegrenzten Möglichkeiten der Interaktion.
Obwohl schon am ersten Verkaufstag ein 60 MB!!! Großer Patch erschienen ist, ist das Spiel alles andere als fertig, es schreit förmlich nach weiteren Patches.
Die Fehlerliste hier aufzuzählen würde die Rezension sprengen. Angefangen bei peinlichen KI Aussetzern. So greifen beispielsweise Wildschweine derart schnell an, dass dem Spieler keine Zeit zur Gegenwehr bleibt. Dann wiederum sind die Viecher so doof und lassen sich an einem Hindernis klebend ohne Gegenwehr oder Fluchtgedanken von Pfeilen durchbohren.
Besonders schwer wiegend: Manche Quests können nicht beendet werden, weil der Auftraggeber plötzlich nicht mehr auffindbar ist oder von einem übereifrigen Wildschwein getötet wurde. Das ist in Oblivion besser gelöst, da können wichtige Personen nicht getötet werden. Und zu allem Überfluss entwickelt das Spiel, deren Grafik nicht ganz an Oblivion hinkommt, einen gigantischen Hardware Hunger. Lief auf meinem System um einiges Langsamer wie Oblivion.
Aber wenn man über die Unlänglichkeiten des Zocks hinwecksieht, kann man wunderschön in die Welt eintauchen. Handlungsfreiheit wird in Gothic III groß geschrieben.
Der Spieler kann sich den Rebellen anschließen und die Menschen aus der Knechtschaft befreien. Er darf sich aber auch als Söldner für die Orks verdingen oder auch zu dem Assassinen im Süden überlaufen, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Oder: Er spielt alle Parteien gegeneinander aus! Es macht auch Spaß, dieses Spiel öfter zu spielen, auch wegen der großen Auswahl an Charakter.
Fazit: Sehr spannendes Spiel mit hohen Fesslungsgrad aber leider mit zu vielen Fehlern versehen.
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Meiner Meinung nach nur was für beinharte Fans: Der dritte Teil der Gothic-Reihe.
Es glänzt - Mit hübscher Vegetation, geschmeidigen Animationen, gut gelungener, glaubwürdiger, großer Welt, die sich in Tiefenunschärfe verliert und einem eingängigen, filmreifen Soundtrack - Der sich aber anfängt gelegentlich selbst zu überlagern und von den vielen Bugs und nervenden Stellen in Grafik, Ton und Spiel zur enervierenden Begleitsache wird, und das sind die Punkte in denen Gothic 3 matt wie Kohle ist:
So ist zum Beispiel das Meer schlampig designed - nach 60 Metern bricht die hübsche Shader 3.0 Darstellung ab und es wird ohne Übergang die blaugraue Standardsuppe dargestellt, die Spieler mit älteren Grafikkarten überall, wo Wasser sein sollte, zu sehen bekommen - Ich wäre froh ich hätte noch eine alte Grafikkarte, dann würden nämlich die teilweise fehlenden Landschaftsstreifen nicht mehr auffallen, ach: Ich wünschte, ich hätte auch keine Lautsprecher, dann würden mich nicht die abgehackten Umgebungsgeräusche stören, und die Hintergrundsmusik, die sich teilweise selbst überlagert, plötzlich umspringt oder ewig den Situationen unangemessen nicht wechselt. Aber die neue Grafikkarte brauche ich: Denn die sorgt dafür, dass das Spiel halbwegs erträglich ist im Bezug auf die Framerate: Selbst auf einem System, das vom Spielehersteller empfohlen wird, läuft Gothic III nicht rund, und nichtmal mit einem RAM-Monster von 2 GB verschwinden vereinzelt gravierende Nachladeruckler.
Dazu kommen Speicher- und Ladezeiten (Bezüglich reiner Spielstände, nicht das Laden der Welt), die der Konkurrent Oblivion besser gemacht hat - 10 bis 20 Sekunden für ein Quicksave (ja nach Fortschritt) sind nervig, die dazugehörigen Quickload-Zeiten sind noch enervierender, wenn man vorallem Dank schlecht gelungenem Kampfsystem ständig den kürzeren zieht, wo doch Kämpfe inzwischen (neben Suchen von Orten) der Mittelpunkt sind in Gothic III - Wer viel Erfahrung aus (Online-)Rollenspielen mitbringt, wird genug Strategien haben um den Gegnermassen (Ja, es sind von Zeit zu Zeit große Mengen von Widersachern) zu Leibe zu rücken.
Wider aller Kritik hat Gothic III auch Lob verdient: Inventar, Charakterbogen und Karte sind detaillierter als in den Vorgängern, das Rufsystem ergänzt die wie gewohnt große Freiheit perfekt, man darf von Orks eingenommene Städte zurückerobern, die sind dann in den Händen der Rebellen. Aber Achtung: Einmal mit einer Fraktion verscherzt hat das weitreichende Folgen auf die gesamte Weld. Apropos Freiheit: Neulinge und Personen, die Orientierung gerne in Form eines dick gestrichenen, roten Fadens haben, werden mittelfristig Probleme in der Welt von Gothic haben - Die ist nämlich gewaltig groß, und Ortsangaben beschränken sich auf "In der Nähe" und den 4 Himmelsrichtungen - Für die einen eine Qual, für andere wohlmögliche das, was man Rätselspaß nennen könnte.
Interessant: Die Gothic III Spielwelt scheint eine Inflation erlebt zu haben, so habe ich innerhalb von 3 Spieltagen mein Bankkonto bis in den 6-stelligen Bereich getürmt, dadurch verlieren viele Gegenstände an Individualität: Rüstungen, Waffen und Zauber werden zum Alltagseinkauf und sind nur noch selten wertvollen Güter wie in den beiden Vorgängern gleich; 99% aller Truhen und Gefäße enthalten zufälligen Inhalt, allgemein ist Gothic III von den epischen Werten vieler Gegenstände und Sachverhalte weit entfernt - zumal es nicht mal mehr möglich ist, unwichtige (namenlose) NPCs nach dem Weg zu fragen - Die bewegen bei ihren gewohnt unfreundlichen Kommentaren, sobald man sie anspricht, nicht mal mehr die Lippen, das Dialogsfenster bleibt ganz aus.
Das alles kostet Gothic III leider das gewohnte Gothic Flair, vorallem die so weit in den Hintergrund gestellten Hauptmissionen, denen wenig dramatische oder anders betonende Elemente geschenkt wurden; interessant ist für Kenner vorallem die weitere Entwicklung der Geschichte - und die Vorgeschichte jedes einzelnen Teils, die man wie bei einer Trilogie á la
Herr Der Ringe und Kollegen kennen sollte. Ein bisschen Licht ins Dunkle bringt eine Übersicht der wichtigsten Geschehnisse der vergangenen 1000 Jahre im Handbuch.
Ohne Behebung der Bugs verdient Gothic III 3 Sterne, für ein besseres Kampfsystem, Entfernung aller Sound- und Grafikbugs und die Behebung aller questtechnischer Mängel gäbe es 4 Sterne.
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Ich bin ein grosser Gothic Fan. Habe Teil 1 ca. 7 mal durchgespielt udn den 2. Teil mit dem Addon 4 mal. Fuer mich ist Gothic eines der besten RPGs die ich je gespielt habe und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an Gothic 3. Mit grosser Freude vernomm ich, dass die Welt 3 mal so gross ist wie der Vorgaenger. Den ersten Daempfer bekahm ich dann als ich von einigen hoerte, dass ihnen das Spiel nicht so gefaellt. Das hinderte micha ber auch nicht daran, das Spiel sofort zu kaufen als es hier in den Regalen war. Ich habe e sdurchgespielt und dann etwas gemacht, was ich mit keinem der Vorgaenger gemacht habe...habe es nach dem Durchspielen Deinstalliert. Das Spiel hat seine guten Seiten, aber es ist nicht mehr das Gothic das ich so gemocht habe.
Pro:
-Sehr gute Grafik
-Sehr schoene Geraeuschkulisses sowie Musik
-eine riesige Welt die es zu erforschen gibt mit unzaehligen NPCs und vielen Staedten
-Welt ist in 3 Teile aufgeteilt welche Abwechslung bieten. Wuestenregion, Eisregion und die gewohnte Waldumgebung
-Es gibt 7 Fraktionen in dem Spiel
-Grosse Auswahl an Gegnern, Waffen, Faehigkeiten und Zauberspruechen
-Alle Dialoge sind gesprochen. Und von den unzaehligen sind sehr viele sehr lustig gemacht!!! (Lagos ;) )
-Sehr viele Missionen
-Lange Spielzeit
Contra:
-Um das Gefuehl von Freiheit zu bekommen kann man sich nun keiner Fraktion mehr richtig anschliessen. Dadurch geht ein grosser Teil des Gothic Feelings verloren. Das Gefuehl bei Teil 1 endlich ein Gardist zu werden war total gut...so etwas gibt es in Teil 3 Garnicht mehr. Man kann fuer alle Fraktionen Missionen erfuellen sich aber keiner anschliessen.
-Bei Teil 3 scheint etwas verloren gegangen zu sein was ich an den Vorgaengern so geschaetzt habe, die liebe zum Detail. Die Vegetation ist sehr schoen, aber dann kommt man in manche Hoehlen hinein welche einfach vergessen wurden.
-Wegen der vielen Missionen braucht man ein Questlogbuch. Dieses ist vorhanden aber leider SEHR unuebersichtlich bzw. bringt es einem oft nicht viel.
-Es gibt einige Fehler die einen leicht nerven koennen. (Menschen fliegen oder verschwinden in der Wand)
-Die Hauptgeschichte fesselt nichtmehr
-Gibt 3 Schlusssequenzen welche sich nicht gross voneinander unterscheiden und nicht einmal in Videos gezeigt werden sondern Bildern mit einem Monolog im Hintergrund (Hier schien man auch keien Zeit mehr gehabt zu haben)
Es ist inzwischen ein Fakt, dass Gothic 3 zu frueh heraus gebracht wurde. Es haette noch ein paar Monate mehr Zeit benoetigt um wirklich gut zu werden. Es wurden einige Sachen einfach vergessen, uebersehen oder nicht beruecksichtigt. So kann man spaeter gut und gerne gegen 30 Orks gleichzeitig kaempfen aber wird von 2 Wildschweinen getoetet.Einige Missionen lassen sich auf Grund von Fehlern nicht zuende bringen. Ein Tunnel sollte nciht im Spiel sein, wurde aber von den Herstellern vergessen herauszunehmen am Ende.
Ein weiteres indiez fuer ein unfertiges Spiel ist die Veroeffentlichung eines Patches bevor das Spiel herausgekommen ist. Seid dem Releas ist man nun bei Patch 3 und der 4. kommt in einigen Tagen.
ich selber hatte keinen Fehler wie abstuerze oder so, aber es gibt einige bei welchen das Spiel wegen solcher Fehler fast unspielbar ist. Man konnte nicht speichern, es stuerze die ganze Zeit ab etc.
Das Spiel hat mir spass gemacht und wenn sich die Hersteller ein paar Monate mehr Zeit genommen haetten, waere es bestimmt auch sehr viel besser geworden. Empfehlen kann ich das Spiel noch nicht. Man sollte erst warten bis die naechsten Patches erschienen sind.
Wenn dies das erste Spiel der Gothic Reihe gewesen waere, haette ich mir die Nachfolger wohl nicht gekauft...leider.
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Nach Oblivion dachte ich: Gothic 3 kann nur besser werden! Wie habe ich mich getäuscht.
Als Fan der Reihe hatte ich es natürlich schon Monate vor Release vorbestellt. Wie ein Schnitzel freute ich mich auf den 13. Oktober! Da war es natürlich schon ein kleiner Schock, als der erste Gold-Master zurückgezogen wurde. Aber was solls? Lieber noch etwas länger auf den Release warten und dafür weniger Bugs. Tja, man hätte wohl noch ein halbes Jahr gebraucht, um die Bugs zu beseitigen. Und ein gutes Spiel wäre trotzdem nicht dabei rausgekommen. Ich zähle mal ein paar Punkte auf, die zu meiner Bewertung führten:
Erst einmal die positiven (das geht sehr schnell):
- die Dialoge sind Gothic-typisch derb, witzig und vor allem sehr gut vertont.
- es gibt viele Nebenquests, die gut in die Welt passen.
- die Grafik ist sehr hübsch anzusehen.
So, das wars auch schon mit Pluspunkten. Jetzt komme ich zu den Kritikpunkten:
- die Hauptstory ist nicht nur unkreativ, sondern auch noch schlecht umgesetzt.
- die "Hauptcharaktere" sind ein schlechter Witz. Sie haben zusammengenommen etwa so viel Text, wie zwei große Nebenquest-Geber
Man fühlt sich mit keinem besonders verbunden, oder sieht ihn als DEN Feind. Diego, Lester, Gorn und Milten bekommen einen Nostalgie Bonus. Besondere Aktionen/Interaktionen mit ihnen fehlen leider völlig.
- der Spielverlauf gestaltet sich sehr öde. In jeder neuen Stadt gilt es, seinen Ruf dort durch Nebenquests zu steigern (was leider keinerlei Auswirkungen auf das Verhalten der Bürger hat. Mit Ruf 100 wird man nicht anders behandelt, als mit Ruf 0. Ab Ruf 75 kommt man nur zum jeweiligen Chef der Stadt). Da man sich keiner Fraktion wirklich anschließen kann und für jede Fraktion Quests machen kann/muss, ist der Wiederspielwert äußerst gering. Man kann fast alle Quests schon beim ersten durchspielen erfüllen.
- das Kampfsystem ist unbalanciert und stupide. Man kann zwar verschiedene Angriffe ausführen, aber Sinn hat das nicht. Durch leichte Gegner metzelt man sich mit ständigem linksklicken, bei schwierigen muss man auf den schnellen Angriff mit Rechtsklick ausweichen. So kann man auch mit niedriger Stufe jeden Gegner besiegen (auch die von vielen gefürchteten Wildschweine), da die Feinde sich nicht verteidigen können, wenn man sie mit ständigem Rechtsklicken bearbeitet.
- mit dem Kampfsystem verknüpft ist die Tatsache, dass die Auswahl an Waffen und Rüstungen nicht nur sehr klein ist, sondern auch komplett unwichtig. Man kann auch mit der schlechtesten Rüstung und einem schweren Ast alle Gegner plätten, wenn man ein paar Lernpunkte in Lebensenergie investiert hat. So habe ich zum Beispiel ab etwa Level 15 bis zum Ende des Spiels (Level war da in den 50ern) das selbe Schwert benutzt. Ein besseres gab es nämlich nicht zu finden.
- die schöne Welt motiviert nicht zum Erkunden, denn die Schätze sind überall zufallsgeneriert und Erfahrung um aufzusteigen bekommt man durch Quests mehr, als genug. (für einen besiegten Ork gibt es zum Beispiel 100XP, für eine Kuh, die sich nicht wehrt auch. Nur mit einer Person zu reden gibt oft genug 500XP.)
- um die Sache mal abzukürzen, komme ich jetzt zum schlimmsten an der ganzen Sache: die Bugs. Vor Release sagte einer der Entwickler, Gothic 3 wäre zum Release fertig und bugfrei. Die Community so dreist anzulügen ist schon bewundernswert. Gothic 3 hat nicht nur ein paar Bugs (trotz zwei inzwischen erschienener Patches). Es ist in der Tat die größte Frechheit in der Spielegeschichte.
Obwohl ich von vielen Bugs, die andere hatten, verschont blieb, war ich dennoch manchmal vor Wut explodiert. Besonders erfreulich war es, wenn das Spiel sich beim speichern mit einem "klonk" verabschiedete und man so viele Quests gleich mehrfach spielen durfte, weil der Spielstand defekt war und man einen älteren laden musste. (Dieser Bug ist wohl inzwischen per Patch behoben).
Wenn die Gegner im Kampf nicht gerade durch die nächste Wand laufen oder im Fels einer Höhle für immer verschwinden, zeichnen sie sich durch hohe Intelligenz aus. So gehen sie immer rückwärts, um den Schwerthieben des Helden auszuweichen (verständlich, wer will schon von einem Schwert getroffen werden?). Schade nur, dass sie damit erst aufhören, wenn eine Wand oder ein Baum ihnen den Weg versperrt. Gegenangriffe starten sie nie und auch die oft anwesenden anderen Feinde halten sich freundlicherweise mit schlagen zurück, bis man mit ihrem Kameraden fertig ist.
Ich sollte wohl erwähnen, dass einige andere Absturzbugs noch immer nicht behoben sind.
Sehr schön ist, dass die Jungs von Piranha Bytes den Fans ihre Fragen beantworten. So haben wir z.B. erfahren, dass viele Features aus Zeitmangel nicht eingebaut wurden. Der Publisher hat zwar keinen Termindruck ausgeübt und die Fans wollten auch lieber warten, als ein schlechtes Gothic zu bekommen, aber das war wohl kein Grund für PB mit dem Release zu warten. Verstehe das, wer will.
PB sagten, sie wussten, dass Gothic zu Release nicht fertig sein würde und finden es immerhin berechtigt, dass die Käufer sich aufregen. Eine Entschuldigung für diesen vorsätzlichen Betrug oder eine Kaufpreisminderung habe ich bis heute aber nicht erhalten.
Fazit: Finger weg! Selbst wenn Gothic 3 in einigen Monaten oder Jahren den Goldstatus erreichen sollte, wird es kein gutes Spiel sein. Und die Dreistigkeit der Entwickler sollte man auf keinen Fall mit einem Kauf des Spiels belohnen.
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Wir erinnern uns: ein paar mutige deutsche Programmierfreaks bringen mit viel Engagement Gothic 1 auf den Markt und räumen (langsam) ab. Weswegen? Wegen der superben Grafik?
Nein, ganz bestimmt nicht, das war damals schon nicht mehr up to date, was da auf den Markt geworfen wurde. Weswegen dann? Herzblut! Jeden den ich kenne, der Teil 1 gespielt hat, kommt mit dem gleichen Leuchten in den Augen daher - da haben in erster Linie Rollenspieler (und keine in erster Linie Programmierer) ein Spiel auf den Weg gebracht. Etwas was sie selbst schon immer spielen wollten. Ideen im Sekundentakt, der Charakter kann (auf eigene Gefahr) fast überall hin, er ist nicht von Anfang an irgendwelche Gilden gebunden, er ist nicht der Handlanger von irgendwem und muss auch keine süße Prinzessin befreien, die er eh nie freien darf. Die dem Spieler geneigten NPCs sind teilweise recht rau, meistens etwas wirr bis durchgeknallt aber zum Großteil unter den gegebenen Umständen recht liebenswert. Natürlich muss man auch hier irgendwann etwas Zerstören um alles zum Besseren zu biegen, aber bis dahin hat man jede Menge skurrile Quests hinter sich gebracht und dabei manch ungeraden Weg beschritten. Fazit: Note 1 mit Sternchen, trotz der Grafik, trotz der Steuerung - ein Glücksfall für das Genre (ähnlich wie Peter Jackson für die Verfilmung von HdR). Man spürte die Macher lieben was sie machen und sie kommen dazu noch aus Deutschland - aber Hallo!
Dann die frohe Kunde - Teil 2 kommt und die Add-On Abzocke gleich mit, aber gut wer so viel Herzblut investiert und bei Teil 1 auch erhebliches eigenes finanzielles Risiko gegangen ist, darf auch verdienen. Gothic2 wird der erwartete Hammer. Wegen der tollen Grafik? Nope! Dafür ist das Storyplay tief, die Welt ausufernd und die meisten lieb gewonnenen schrägen Vögel aus Teil 1 treten AKTIV auf den Plan. Selten schaffte ein PC-Game einer Reihe eine so perfekte Verknüpfung zu seinem Vorgänger. An allen Ecken und Enden war es zu spüren, das "I'm coming home". Dort ein zorniger Priester, da ein windiger Hund, hier ein depressiver Söldner und nicht zu vergessen unser Sumpfkrautjunkie. Nach Stunden des Spielspasses packen wir diese verschworene Notgemeinschaft ins Boot und retten unbemerkt einen Teil der Welt - nicht ohne den typischen Gothichumor am Ende. So was nennt man Atmosphäre, das kann keine noch so tolle Engine der Welt aufwiegen.
Allerdings die Teenageschwafler werfen erste Schatten und sinnentleertes Gesabbel vom Rendering, Shadowing und der Engine (die meisten wissen ja nicht mal wovon sie da eigentlich reden, aber Hauptsache auch was gesagt) rücken bei ersten Vorabmeldungen zum dritten Teil nach und nach in den Vordergrund. Liebe Entwickler: keine Lehre aus Teil 2 und den Geburtswehen gezogen? Nicht mal ein paar Stunden die eigenen Fanforen gelesen und sich Gedanken gemacht, was macht unser Game eigentlich so erfolgreich?
Teil 3 liefert darauf eine eindeutige Antwort: ist uns alles piepegal, wir folgen dem Machbarkeitswahn - unsere neue Referenz ist nicht unser hammererfolgreiches Konzept. Nein, unsere neue Referenz wird das vollkommen sterile, blutleere und ewig monotone Oblivion. Deutscher Schuster wärst du doch bei deinen Leisten geblieben.
Wer das genauso sieht, willkommen im Club der Trauernden. Wer das anders sieht und wem vor allem dieser ganze technische Nextgenerationschnickschnack in einem Spiel enorm wichtig ist, der sollte bitte so fair sein und im Nachgang keine schlechten Bewertungen vergeben.
Denn, hier habt ihr sie, die fotorealistische Bratpfanne in einer virtuellen Welt, die zwar trotz Highendkiste Eingangs-, Speicher- und Ladezeiten von etlichen Minuten kennt, dafür aber im Spiel nicht mehr durch Übergangsladezeiten atmosphärisch gestört wird. Gut, dafür crashed halt das Speichern oder Laden oder gleich das komplette System. Hier habt ihr die ausgefeilte Steuerung und das ausgefeilte Kampfsystem, das die in Nanosekunden berechnete Wildsau halt besser im Griff hat als unsere Wurstfinger. Und hier habt ihr das was sich viele, die jetzt enttäuscht null Sterne vergeben, gewünscht haben: den schlechteren Oblivionklon: atmosphärisch blutleeres Aneinanderreihen von zahllosen nicht zusammenhängenden Nebenquests ohne Storyline (deswegen braucht es wahrscheinlich auch keinen einigermaßen funktionierenden Questlog) in einer riesig (linear langweiligen) virtuellen Welt.
Treppenwitz der Entwicklergeschichte: die Macher von Oblivion rennen dem GothicGAMEkonzept hinterher und haben in ihrem letzten Part einen riesigen Schritt gemacht.
Fazit: diejenigen, die das mit herbeigeredet und -gesehnt haben, sollten zum Zwangskauf verpflichtet werden, damit die Piranhas nicht dicht machen müssen und damit eine Chance haben, sich in Teil 4 auf das zu besinnen, was sie so stark gemacht hat. Teil 3 ist ein spielerischer wie technischer Offenbarungseid. Daran werden auch keine weiteren 180MB Patches was ändern und auch der tolle fotorealistische Grashalm, tröstet darüber nicht wirklich hinweg.
PS: Wäre nicht die erste Softwareschmiede aus eigenen Landen die von dem österreichischen Publisher aufgrund von Zeitdruck platt gemacht wird.
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