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4.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht ganz erfüllt
Das ist er also, der fünfte und letzte Teil der Myst-Serie. Er soll die Geschichte des Volkes der D'ni abschließen. Wieder geht es darum, verschiedene Welten zu erforschen und zahlreiche Rätsel zu lösen.
Was als erstes auffällt, ist die leicht veränderte Steuerung. Man kann sich nun völlig frei in den Welten bewegen; eine...
Am 19. Oktober 2005 veröffentlicht

versus
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dieser Teil hätte ein großes Finale werden können - Schade...
Als Myst-Fan war für mich natürlich klar, dass ich mir auf diesen Teil, offiziell als letztes Spiel der "Myst-Reihe" angekündigt, holen werde. Als ich anfing zu spielen, war ich erst einmal sehr enttäuscht von diesem Spiel. Diese Enttäuschung baute sich auch im Laufe des Spiels nie völlig ab und nahm sogar zum Ende hin noch zu. Wieso werde...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2006 von Saruman


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dieser Teil hätte ein großes Finale werden können - Schade..., 2. Dezember 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Als Myst-Fan war für mich natürlich klar, dass ich mir auf diesen Teil, offiziell als letztes Spiel der "Myst-Reihe" angekündigt, holen werde. Als ich anfing zu spielen, war ich erst einmal sehr enttäuscht von diesem Spiel. Diese Enttäuschung baute sich auch im Laufe des Spiels nie völlig ab und nahm sogar zum Ende hin noch zu. Wieso werde ich versuchen zu erklären, aber es fehlt einfach das Myst-Feeling aus den vier Vorgängern (Myst, Riven, Myst III und Myst IV), die man übrigens gespielt haben sollte, wenn man die komplette Handlung um Myst verstehen will.

pro:

- mehrere Arten der Fortbewegung (freie Steuerung mit Tastatur, Klicken in 360°-Ansicht (wie ab "Myst III") oder Klicken in einzelnen Bildern (wie in "Myst")
- weitläufige Spielewelten
- sieben Spielewelten zu erkunden
- Musik stimmig und passend zu den Welten
- Buchtexte werden vorgelesen
- automatische Spielstandspeicherung beim Beenden des Spiels
- Wiedersehen mit der ursprünglichen Welt "Myst" in völlig neuer Grafikqualität
- mehrere Enden
- Handlung spannend und knüpft direkt an die Vorgänger an

contra:

- Umgebung sehr detailarm und leblos
- kaum Animationen in den einzelnen Bildern, außer etwas Wind und ein paar Krebse und Kleintiere
- Grafik entspricht nicht dem heutigen Standard und ist viel schlechter als in Myst IV, aber diese Verschlechterung musste sein wegen der freien Steuerung durch die Welt von Myst
- Welten eher lieblos und eintönig gestaltet und nicht sehr abwechslungsreich
- Zeichnungen auf die Befehlsplatten sind manchmal sehr schwierig und man muss lange dafür üben, damit man das Richtige zeichnet, damit ein Befehl ausgeführt wird
- Rätsel viel zu schwierig und oftmals unlogisch (Lösungshilfe ist hier ein Muss)
- Handlung des Spiel sehr komplex, aber nur knapp erzählt --> folglich eher unverständlich, vor allem für Myst-Neulinge
- Charaktere sind animiert (zur Erinnerung: in den vier Vorgängern waren es Schauspieler und jetzt nicht mehr)
- wenig Buchtexte und die sind auch noch unverständlich und langweilig geschrieben
- animierte Fahrten wie z.B. Seilbahnen oder Loren gibt es keine mehr (außer ein Fahrstuhl)
- alle Animationen spielen sich in der Grafikqualität der Spielewelt ab (keine eigenen Animationen für Zwischensequenzen wie in den bisherigen Spielen der Reihe)
- wenig Musik und wenige Geräusche

Dabei hat man sich als Myst-Fan auf ein riesiges Finale gefreut, aber das war wohl ein Reinfall. Für mich ist es immer noch völlig unverständlich, wieso man plötzlich in "Myst V" gegen so viele Grundsätze der Myst-Reihe verstoßen hat. Selbst der erste Teil der Reihe (von 1995!) ist immer noch für seine aufwendigen Animationen und die echten Schauspieler berühmt. Riven und Myst IV setzen dem Grafikstandard von Myst neue Maßstäbe und dann der Rückfall in die Steinzeit... Die Grafik ist natürlich besser als in Myst, aber Riven steht grafisch deutlich über Myst V und zwischen den beiden Spielen liegen 7 Jahre. Völlig lieblos hat man uns in diesem Teil eine Geschichte serviert, die ebenfalls gegen alle Grundsätze verstößt, denn bisher wurde die Handlung ausführlich und in vielen Tagebüchern getragen. In Myst V hat man nur ein kurzes Tagebuch, das mehr eine Zusammenfassung der alten Myst-Teile darstellt und man hat nur wneige Sequenzen, die die Geschichte genau erklären. Myst V knüpft zwar an die Vorgänger an, erzählt aber in Wirklichkeit eine ganz andere Geschichte und kann beinahe als eigenständiges Spiel betrachtet werden, wären da nicht manche Bezüge wie Gefängnisbücher oder die Reise zur Welt "Myst". Die Geschichte, die in Myst begonnen hat, nimmt aber dennoch nur in Myst V ihr Ende und das Werk sollte als Ganzes betrachtet werden, auch wenn Myst V eine derbe Enttäuschung ist, wenn man die anderen Teile kennt. Myst V ist und bleibt auf jeden Fall ein riesiger Schritt zurück in allem, was zu sehen ist (Grafik, Videosequenzen, Musik, Rätsel).
Wer Myst mag, sollte auch bei diesem Teil zugreifen, einfach um die Geschichte, die vor 10 Jahren begonnen hat, endlich zu Ende führen zu können. Alle anderen sollten lieber auf Myst V verzichten. Es ist wirklich nur ein Spiel zum Vervollständigen der Reihe.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht mehr., 15. September 2006
Von 
Werner Enz (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Als grosser Myst-Fan habe ich mir natürlich auch Myst V geholt (in der Sammeledition, was denn sonst) und war hinterher etwas gemischter Meinung.

Einerseits ist das Spiel grafisch toll anzusehen (ja, Myst IV sah 20mal besser aus, aber das kann man so nicht vergleichen, dort wurden vorgerenderte Szenen gezeigt), die Atmosphäre ist gut und die Rätsel fand ich gar nicht so einfach. Besonders die Sache mit dem Planeten bereitete mir Kopfzerbrechen (weil ich gar nie auf so eine "grosse" Idee kam). Die neue Bewegungsfreiheit gefällt mir und das Weltendesign ist hervorragend (mal abgesehen von einigen mühsamen Perspektiven, die ein schnelles Rätsellösen verhindern).

Andererseits ist Myst V ein radikaler Gegensatz zu den ersten vier Teilen. Das gewohnte Feeling ist nicht mehr da, die einfach nur wunderschön gerenderten Bilder fehlen halt doch irgendwie und diese ganze Plattengeschichte konnte mich irgendwie nicht so recht überzeugen. Gut, Myst IV hatte storymässig auch seine Tücken (man wusste gar nicht, wozu man eigentlich jetzt grad etwas macht, man machte es halt einfach), aber es war doch irgendwie spannender.

Myst V ist irgendwie eine Mischung aus Uru und den "alten" Myst-Spielen, die nicht so ganz überzeugen kann. Da machte mir Uru mehr Spass.

Alles in Allem ein nett anzusehenes Spiel, das natürlich trotzdem Spass macht, aber dem eben das typische Myst-Flair etwas fehlt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschende Grafik und wenig Ideen, 12. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Ich habe mich sehr gefreut auf die fünte und finale Mystpartie und sie wurde ja auch in allen Tönen gelobt. Aber, um es gleich vorwegzunehmen, ich kann das Spiel nicht weiter empfehlen, zumindest nicht im Moment, da noch der volle Preis verlangt wird. Denn dafür wird schlicht zu wenig geboten und es stinkt ein klein wenig nach Abzockerei...
Schon bei der Demo war ich von der groben Grafik enttäuscht, redete mir aber ein, das liege eben gerde daran, dass es sich nur um eine Demo handlt. Allerdings, die Grafik der Vollversion ist nicht besser: Kantig und mit wenig Details. Auch die Auflösung ist unbefriedigend. Der Wolkenhimmel und das wehende Gras auf Eshers Insel (Demo) sind zwar beeindruckend und bieten echte Stimmung, aber sie sind graphisch auch das einzige, was im Vergleich mit früheren Spielen herausragt.
Die Geschichte ist eigentlich spannend und knüpft weniger bei den Spielen aus der Myst-Reihe, als vielmehr bei Uru an. Allerdings haben die Macher dort ein gewaltiges Repertoir an Ideen, Rätseln, Schauplätzen und Innovation geboten, welches bei End of Ages (mal abgesehen von den Steintafeln, welche wirklich genial sind) klar fehlt. Zugegeben, bei Uru war die Grafik auch nicht so phänomenal, aber der Spielspass war wesentlich höher und die Stimmung packender, als beim vorliegenden Spiel.
Dass man die im Spiel auftretenden Figuren unterdessen animiert, würde kaum stören, wären sie etwas sorgfältiger ausgestaltet und in den Bewegungen nicht ganz so holprig. Vor allem bei den Bahro haben sich die Produzenten keinerlei Mühe gegeben. Diese sehen aus, als hätte man ein paar Kisten aufeinander gestellt, die Kanten etwas abgefeilt und noch zwei Glaskugeln angeklebt (um eine etwas plastischere Sprache zu benutzen). Esher und Yeesha sind ok. Artrus dagegen... pffff
Ausserdem sind die Spielwelten trotz oder gerade wegen der totalen Bewegungsfreiheit recht klein geraten, so dass man schnell alles gesehen und gelöst hat. Kommt dazu, dass die Rätsel zum Teil ziemlich banal und Hinweise oft kinderleicht zu finden sind.
Die Steuerung des Spiels ist ganz nett, jedoch würde ich gerne auf 360° Freiheit verzichten, wenn ich dafür schönere, detailliertere und rundere Bilder betrachten dürfte oder ein packenderes Spiel und spannendere Rätsel erhielte, wie ich es von Riven oder Exile gewohnt bin.
Und das Ende ist vor allem peinlich und eines Finales kaum würdig. Zumindest hier hätte man wohl doch auf echte Schauspieler und einen anständigen Regisseur setzen müssen.
Fazit: Ein unwürdiges Finale für eine grossartige Spielreihe. Es scheint, als wollte man kurz vor dem Konkurs noch mit so wenig Aufwand als nötig, so viel Geld wie möglich machen und vom guten Ruf der früheren Spiele profitieren. Schade, schade.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Schande, fast ein Skandal...., 22. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
...möchte man sagen, auch wenn es sich lediglich nur um ein Computerspiel handelt. Doch unterstelle ich mal den Machern das sie ausschliesslich nur noch den Erfolg der beiden ersten Teile, nochmal so richtig kommerziell ausschlachten wollten mit den letzten 3(4) Teilen. Ich war begeistert von Myst, welches trotz der damaligen mageren Möglichkeiten, ein sehr gutes Spiel war. Doch ist und bleibt Riven das gottverdammt beste Adventure Game auf diesem Planeten. Die darauf folgenden zwei einfallslosen und längst nicht so genialen Teile (Myst III,IV), hatten aber wenigstens hier und da noch etwas Charme und Atmosphäre versprüht. Aber wurde das Ganze auch allzu oft, zu bunt und zu kitschig und zum Teil auch einfach nur zu Lepsch und man hatte nicht mehr die Dejavu's und das Urlaubsgefühl, sowie die Magie wie bei Riven erlebt. Die Analyse Liste wäre zulang die man aufzählen könnte, was bei Riven alles stimmt und bei den anderen Spielen nicht stimmt.
Aber gerade beim letzten Teil der Reihe hätte ich mir zumindest ein Zitieren der alten Qualtitäten nochmal gewünscht. Doch wollte man nur noch weitere Teile schnell und halbherzig aus dem Boden stampfen und hatte sich nur noch auf die Meinungen der Leserbriefe der Spielergemeinde, auf Graphische Gimmicks und sonstigen Nonsens konzentriert und das Ganze hat nur noch den kümmerlichen Eindruck eines virtuellen, schlecht gemachten Phantasialandes. Somit mich meine Naivität ein weiteres mal ärgert, zu glauben das wenigstens dann der letzte Teil nochmal richtig gut wird. Sodas es umso ärgerlicher ist, das Vertrauen eines treuen Fans zum weiteren male zu enttäuschen. Schade
Wenn Pixar sich von Film zu Film steigern kann, wieso können das dann andere nicht? Ich würde am liebsten keinen Stern geben, aber das System zwingt mich dazu wenigstens einen Stern zu vergeben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht ganz erfüllt, 19. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Das ist er also, der fünfte und letzte Teil der Myst-Serie. Er soll die Geschichte des Volkes der D'ni abschließen. Wieder geht es darum, verschiedene Welten zu erforschen und zahlreiche Rätsel zu lösen.
Was als erstes auffällt, ist die leicht veränderte Steuerung. Man kann sich nun völlig frei in den Welten bewegen; eine Steuerungsart, mit der viele Uru-Spieler schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es ist allerdings auch möglich, sich durch Klicken von einem Bild ins nächste zu bewegen, wie man es von den Vorgängern gewöhnt ist. Dabei sind die Bildübergänge animiert worden, was man sich eigentlich auch hätte sparen können.
Die Grafik ist zwar immer noch sehr gut (das ist ja auch typisch für Myst), aber ich habe die Schärfe und den Detailreichtum von „Revelation" vermisst.
Die Welten kommen mir von der Grafikqualität her ziemlich unterschiedlich vor, stellenweise kommen sie zwar an „Revelation" heran, aber an anderen Stellen hatte ich eher den Eindruck, dass man sich nicht übermäßig viel Mühe gegeben hat.
In „End of Ages" trifft man statt der echten Schauspieler auf animierte Figuren, denen ich überhaupt nichts abgewinnen kann. Das Spiel hat durch sie viel von seiner Realität verloren und außerdem sind sie auch noch total hässlich.
Was mir auch noch negativ aufgefallen ist, sind die Rätsel. Man kann sich überlegen, ob dem Myst-Machern die Ideen ausgegangen sind oder ob ich als Myst-Fan inzwischen eine gewisse Routine im Rätsellösen entwickelt habe, aber die Rätsel sind viel einfacher geworden. Oft kam bei mir nur dann richtige Rätselstimmung auf, wenn ich manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen habe und stundenlang ideenlos herumgelaufen bin, obwohl ich die Lösung schon vor der Nase hatte.
Zweimal befand ich mich plötzlich am Ende der Welt und hatte das Gefühl, gar nicht alle Rätsel gelöst zu haben.
Das größte Problem von Myst V ist aus meiner Sicht, dass die Vorgänger die Messlatte extrem hoch gelegt haben. Ich selbst bin mit hohen Erwartungen an das Spiel rangegangen, aber ich bin jetzt doch ein bisschen enttäuscht. Es knüpft viel mehr an Uru an als an Myst Revelation und hat auch sonst zu viel von Uru abbekommen.
Fazit: Für sich gesehen ein gutes Spiel, dass aber im Vergleich mit seinen Vorgängern nicht mithalten kann. Für mich bleibt „Revelation" das mit Abstand beste Spiel der Reihe!
Ich hätte gerne 3,5 Sterne vergeben, aber weil das nicht geht und ich begeisterter Myst-Fan bin gibt's 4 Sterne.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sind da jemandem die Ideen ausgegangen?, 27. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Es hätte so schön werden können, das groß angekündigte Finale der erfolgreichsten Adventurespielserie. Von der verheißungsvollen Grandiosität ist aber während des gesamten Spiels nichts zu merken. Warum? Da gibt es meiner Meinung nach mehrere Punkte. Da wäre die Grafik, welche zwar über eine gute Engine verfügt und ab und zu wirklich tolle Bilder zeigt, aber im Verhältnis zu den Myst-Vorgängern von den Entwicklern derart detailarm zusammengeschustert wurde, dass sich Cyan der Vorwurf gefallen lassen muss, das Spiel schnell und mit wenig Aufwand auf den Markt geschmissen zu haben um viel Geld damit zu machen. Myst V kann nicht leugnen, dass es technisch mehr mit Uru gemeinsam hat, als mit den vorgerenderten anderen Myst-Teilen, aber selbst bei Uru bildeten sich konzentrische Kreise, wenn man durchs Wasser lief, warf man Schatten, scheuchte Vögel auf, hatte man das Gefühl, dass man mit der Umwelt agieren konnte. Leider ist das hier nicht der Fall. Auch ist die Grafik sehr gegensätzlich. Einmal ist man begeistert von einer Landschaft und im nächsten Augenblick fliegen pixelige Vögel vorbei, die aus maximal 2 Polygonen zusammengesetzt wurden und machen den Ersteindruck zunichte. Solche Ärgernisse hat man während des spielens andauernd. Schleierhaft ist mir auch, warum man bei einer so einfachen Gestaltung der Welten eine Art Dia-Modus integriert hat - man kann sich auch anders langweilen. Warum kann ich über kleine Steine oder Schwellen nicht einfach hinwegspringen, eben so wie in Uru? Hat man das in Myst V wieder verlernt? Auch der Sound des Games ist so unspektakulär, dass er für mich faktisch nicht präsent ist. Man bewegt sich durch Wasser, durch Sand oder Gras, aber da plätschert, knirscht, raschelt nichts .... immer die gleiche, nicht besonders gute, Hintergrundmusik und etwas Wellenrauschen, wenn man in Strandnähe kommt. Wieder einmal das Gefühl, dass man vom Spiel weiter entfernt ist, als der Pluto von der Sonne. Kein Feeling wie in Riven - nicht mal ansatzweise. Dann wär' da noch der Spielumfang, der - gelinde gesagt - eine Frechheit ist. Ich hatte das Game in 4 Tagen durch!!! Welten die winziger sind als meine Hosentasche, in denen man jeweils auch nur 2-3 Rätsel lösen darf, denn dann ist man mit der Welt auch schon fertig und darf zur nächsten. Seltsamerweise kommt man auch ohne rätseln ans Ziel, denn mir ist es 2 Mal passiert, dass ich irgendein Symbol auf die Tafel kritzelte und mich flux darauf beim Ausgang wiederfand. Dabei war mein gezimmertes Symbol mit dem Endsymbol der Welt nicht mal ansatzweise ident. Auch taucht alle 5 Minuten diese Person "Esher" auf, welcher jedesmal irgend einen Pseudo-Schmus verzapft, obwohl man schon beim zweiten Satz gecheckt hat, dass er ein falsches Aas ist. Das Ende von Myst V ist dann die größte Enttäuschung. Die Typen von Cyan haben sich mehr Mühe mit dem Abspann gegeben, als mit dem Ende der Geschichte. Ich dachte da kommen echte Gefühle, gute Musik, eine großartige Wendung, was weiss ich ... irgendwas - gar nix! So gehört Myst V für mich nicht zu den schlechtesten Spielen, aber zu den größten Enttäuschungen. Hier hatte keiner wirklich gute Ideen. Dieses ganze Gerede von "Bürde" und "die Niedrigsten werden die Größten sein" hat null Substanz und das Beste: die Bahro, um die es geht, kennt man gar nicht, wenn man Uru nicht gespielt hat, den Teil der Myst-Serie, der mit der aktuellen Handlung eigentlich gar nichts zu tun hat!
Fazit: Eindeutig schlechtester Myst Teil. Wäre als Expansion-Pack für Uru besser aufgehoben gewesen!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieses Spiel ist Myst - Abgesang auf eine großartige Serie, 18. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Myst hat bislang Maßstäbe gesetzt. Damit ist es nun vorbei. Ganz offensichtlich geht es den Produzenten nur darum, mit geringem Aufwand das Archiv zu räumen.
Schon grafisch ist Myst V ein Schritt zurück hinter alle seine Vorgänger. Bisher gab es sauber gerenderte, also fotorealistische Grafiken, nun nur noch Echtzeit-Grafik. Die aber ist untief und schlierig. Leider entschädigen auch nicht die 360 Grad-Schwenks. Denn was sieht man, wenn man sich in einem langweiligen Raum um die eigene Achse dreht? Richtig. Einen langweiligen Raum.
Denn Landschaften und Räume sind zu oft phantasiefrei zusammengeschustert. Sicher gibt es hin und wieder auch überzeugende, schöne Bilder. Dennoch will sich in den viel zu kleinen Welten das spezielle Myst-Feeling nicht einstellen.
Das mag auch Sound liegen. Auch hier galt offenbar die Maxime: Was haben wir noch am Lager? Bislang unterstützte eine hochwertig-einfühlsame Klangwelt das Spiel, jetzt ist alles nur noch banal-steril.
Bedauerlicherweise gilt dies auch für die Höhepunkte. Durfte man etwa auf Riven mit dem Maglev eine fantastische Fahrt unternehmen, erwartet einen in Myst V nach endlosem Gekurbel eine quitschende Seilbahn.
Auch die Rätsel sind teilweise lächerlich einfach, teilweise aber auch nur langweilig. Musste man bislang in Myst ein Puzzle aus verschiedenen Rätseln lösen, wird man in Myst V mit nervigen Stellschrauben gelangweilt. Hat man sie richtig herum gedreht, kommt einfach das nächste Problem - so wie in einem Rätselheftchen.
Von den merkwürdigen Kraturen namens Bahro sei hier ebenso wenig die Rede wie von den hakelig animierten Figuren Esher und Yeesha. Zwar taucht Esher immer wieder unaufgefordert auf und nölt den Spieler mit esoterischem Quark voll, aber leider stehen ihm nur drei Körperhaltungen zur Verfügung. So starrt man verzweifelt auf diesen Epigonen der D'ni und wird das Gefühl nicht los, Zuschauer eines Kasperltheaters zu werden.
Last not least: Der Schluss. So etwas Dämliches habe ich nicht mehr gesehen, seit ich einmal im ZDF nicht schnell genug eine Rosamunde Pilcher Verfilmung wegzappte.
Mein Urteil: Schnell zu Ebay und verhökern den Myst.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön, aber etwas zu einfach, 25. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Vorgestern war es endlich soweit, das neue Myst5 lag vor mir. Also gleich mal los gespielt - und schon fertig.
Die Geschichte ist wie von anderen Myst Spielen gewohnt schön und etwas nachdenklich, die Welten sind wie immer wunderschön designed, allerdings lassen sie im Vergleich zu den Vorgängern etwas Detailreichtum vermissen. Auch sind die zu erkundenden Welten (bis auf eine) recht klein und somit schnell erforscht. Auch die Rätsel sind ziemlich einfach. Dennoch hat das Spiel Spaß gemacht, es war eben nur ein wenig zu schnell zu Ende.
Technisch hat bei mir alles funktioniert, ich habe die "Ego Steuerung" benutzt, also freies Bewegen mit der Maus oder Tastatur, dies bisher nur von Uru bekannte Verfahren macht das ganze natürlich viel interessanter zu spielen.
Es gibt aber auch einen häßlichen Bug: die Schrifterkennung die die Symbole erkennt die man auf eine Steintafel malen muß reagiert oft fehlerhaft auf falsche Zeichnungen. Es kommt leicht vor, daß man so unvermittelt eine Teillösung erhält ohne sie wirklich gelöst zu haben. Also bitte nur Symbole zeichnen, die ihr im Spiel auch wirklich gesehen habt (sie sind IMMER in die Umrisse einer solchen Tafel gezeichnet), sonst könnt ihr euch schnell den Spaß verderben.
Zusammenfassend würde ich sagen, das Spiel knüpft an die gewohnte Myst Qualität an ist, aber etwas zu einfach. Die Schrifterkennung hätte man weglassen können und die Symbole statt dessen zum Anklicken machen sollen. Hätte ein wenig Frust vermieden.
Für Adventure Einsteiger also gut, für Myst Freaks sowieso, aber für hohe Ansprüche an die Rätsel eher nicht geeignet.
Also viel Spass damit.
Gruß
Thorsten
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen es hätte so gut werden können..., 23. April 2006
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
...doch leider wurde es nur ein mittelmäßiges, insgesamt zu einfaches, zu kurzes und vor allem verbuggtes spiel.

gut gefallen hat die verbindung der geschichten der vorgänger und die befriedigung der neugier, wie es denn in der welt der d'ni, die man etwa am ende von myst 1 kurz betritt, aussieht.

auch die grafik ist sehenswert - sicher nicht so gut wie bei myst 4, doch da es sich um echtzeit-3d handelt, konnte man das auch nicht erwarten. beeindruckend etwa die im wind wehenden grashalme, wolken- und wassereffekte, usw. auch dass nicht mehr so viel gelesen werden muss, fällt positiv auf (jetzt wird dagegen zuwenig lesematerial im spiel geliefert).

warum nur zwei sterne?

erstens: die rätsel sind viel zu einfach: geübte myst-spieler werden die logik der rätsel sofort durchschauen (ich hatte es ohne walkthrough in 2,5 tagen durch). stets geht es darum, maschinen gängig zu machen, einen strom umzuleiten, codes einzugeben, usw. das ist nicht schlimm, denn das erwartet man von myst auch - doch hätten die rätsel schwieriger und origineller ausfallen können.

zweitens: das spiel ist viel zu kurz. praktisch beschränkt sich jede der welten (bis auf die meiner meinung nach hässlichste "südseeinsel") auf ein zentrales rätsel.

drittens: man merkt, dass das spiel mit heißer nadel gestrickt wurde. viele elemente wirken unfertig, zum ende hin fehlt eine komplette ton- und animationsspur (entgegen aller hinweise zetert yeesha am ende nicht - sie steht nur stumm da). genervt haben auch die zahlreichen abstürze und die insgesamt mangelhafte performance auf vermeintlich geeigneter hardware.

immerhin darf man sich die insel myst in echtzeit-3d ansehen, was ja auch nett ist.

dennoch insgesamt eine enttäuschung: es hätte ein sehr gutes spiel werden können, wenn die entwickler mehr zeit gehabt hätten. ich hätte mich geärgert, wenn ich das spiel für den vollen preis gekauft hätte...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeichenstunde ohne Atmosphäre, 22. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Myst V: End of Ages (Computerspiel)
Die magische Atmosphäre der anderen Myst-Teile fehlt hier komplett. Ein Grund ist sicherlich das künstlich wirkende Motion-Capturing (häßlich), das echte Schauspieler beim besten Willen nicht ersetzen kann. Ein zweiter die eintönige Musik, die einen einfach nie mitreißt. Die Rätsel sind zu einfach und zu oft mit dem Zeichnen auf dieses Slate verbunden. Ich hätte lieber mehr knifflige Mechanismen gehabt, als immer wieder zu dem Slate zu rennen, um irgendetwas draufzukritzeln. Auch hängen die Rätsel überhaupt nicht zusammen (wie bei Riven) sondern sind ziemlich isoliert. Esher nervt durchgehend. Revelation war für mich das beste Myst-Game (stimmungsvoll, schwere Rätsel, Super-Graphik) und dieses eindeutig das schlechteste...was für ein gewaltiger Abrutsch. Einziger Pluspunkt: die freie Bewegung (wie bei RealMyst 3D mit Mouse-Drive).
Letztendlich kann man dieses Spiel in einer Gleichung zusammenfassen: keine Ideen + kein Geld = Myst V !
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Myst V: End of Ages
Myst V: End of Ages von Ubisoft (Mac, Windows 2000 / XP)
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