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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen87
4,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
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am 8. Juni 2006
5 Sterne und das ohne Zweifel!

Zahlreiche Nebenquests, die freie Charakterentwicklung, schöne Kämpfe und Waffen, coole Zauber und die freie Wahl.

All diese Dinge sind in Fable zu finden und sie machen das Spiel zu einem Genuss. Besonders gefreut haben mich Kleinigkeiten wie Spitznamen und die Reaktionen der Menschen auf die Hauptperson. Ist man ein strahlender Held, blicken sie zu einem auf und staunen. Dann kommen auch Fragen wie "Warum nennt man ihn Maske?" oder feststellungen wie: "ich dachte der wäre größer!"

Geht man hingegen den dunklen Weg, meiden einen die Leute und fürchten sich sogar vor dem "Helden".

Das alles sind schöne Kleinigkeiten die das Spiel zu einem Genuss machen.

Der größte Nachteil des Spiels ist (überall ist es der selbe Grund) die kurze Spielzeit. Man kann das Spiel in kürzester Zeit durchspielen. Das aber nur, wenn man durch die Hauptquests rennt! Nimmt man sich Zeit und kümmert man sich um Nebenquests und erkundet die Welt ein wenig, kommt man locker, leicht und flockig auf zwanzig Spielstunden. Rennt man den goldenen Hauptquests hinterher, so schafft man das Spiel in weniger als der halben Zeit.

Fazit: Wer nur auf Story fixiert ist und einfach nur eine Aufgabe nach der anderen erfüllt, wir mit Fable leichte Sorgen wegen der kurzen Spielzeit haben.

Wer allerdings Zeit hat und auch gerne vom Hauptquest abweicht, der sollte sich Fable holen!
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am 15. März 2006
Als alter Rollenspielfan kam ich natürlich nicht an Fable vorbei. Obwohl ich z.B Gothic besser finde, hat sich das Spiel wirklich gelohnt. Viele innovative Ideen wie sichtbares Altern des Helden, heiraten, Häuser kaufen und steigender Bekanntheitsgrad, dazu eine unkomplizierte Steuerung und ein Held, mit dem man sich gut identifizieren kann. Auch die Spielzeit war, wenn man auch die Nebenquests beachtet, völlig ausreichend. Einziges kleines Manko war, daß die Welt nicht völlig frei begehbar ist, zudem sind die Quests recht linear aufgebaut. Allerdings hat man immer die Wahl zwischen gut und böse.
Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht, und ich denke, jedem, der gerne Rollenspiele macht, kann man Fable durchaus empfehlen.
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am 24. September 2005
Fable simuliert eine komplette Fantasywelt, in der jeder Spieler das Abenteuer unter denselben Vorraussetzungen beginnt. Durch die Taten während des Spiels jedoch gewinnt der Heldencharakter an Individualität, was sich nicht nur an seinem Aussehen, sondern auch in der Art und Weise widerspiegelt, wie ihm die NPCs begegnen.
Nachdem das Tutorial des Spiels, das Ende der Kindheit des Helden, einen mit der Steuerung sowie dem Prinzip der guten und bösen Handlungen vertraut macht, kommt die Geschichte durch einen Angriff auf das Heimatdorf Oakvale in Gang. Die Familie des Helden wird verschleppt und gemeuchelt und der undurchsichtige Maze führt das verzweifelte Kind zur Heldengilde Albions. Hier erhält der Junge eine Grundausbildung in Kampf und Magie und darf danach frei die Welt Albion durchstreifen und Heldentaten vollbringen.
Für das Bestehen warten vielfältige Belohnungen, wie allgemeine und spezielle Erfahrungspunkte, die in der Gilde zur Charakterentwicklung benötigt werden. Des Weiteren gibt es Gold, Moral- und Bekanntheitspunkte, spezielle Gegenstände, Waffen und diverse Heilmittel zu finden.
Der Großteil der Handlungen hat einen mehr oder weniger starken Einfluss auf die Richtung, die der Held im Leben wählt. Man kann das Gestensystem einsetzen, um mit den Bewohnern Albions zu kommunizieren, Trophäen umherzeigen, um den eigenen Ruhm zu steigern, Leute anflirten, heiraten, verprügeln, einschüchtern, berauben, an Glücksspielen teilnehmen, sich unflätig benehmen, Häuser kaufen und vermieten, das Handelssystem der Städte nutzen, um sich an Waren zu bereichern, und, und, und. Auch für Taten, die außerhalb der Aufträge der Heldengilde stattfinden, gibt es Ruhm, Erfahrung und Moralpunkte zu verdienen. Wer sich zum Beispiel statt Apfelkuchen lebende Küken einverleibt, bekommt Bosheitspunkte gutgeschrieben, wohingegen das Erschlagen von Banditen in den Wäldern mit Ruhm belohnt wird. Wer sich häufig betrinkt, hat mit seiner Koordinationsfähigkeit zu kämpfen, wer isst, obwohl die Gesundheitspunkte komplett aufgefüllt sind, setzt Fett an. Kurz, die Handlungsmöglichkeiten sind ebenso realistisch wie abwechslungsreich.
Kampf- und Magiesystem sind actionorientiert. Gegner lassen sich anvisieren und dann per Mausklick mit Nahkampf- und Fernkampfwaffen sowie Magie angreifen. Das Blocksystem sowie das Auswählen der Zaubersprüche während des Kampfes sind gewöhnungsbedürftig ausgefallen. Da sich die Tastenbelegung jedoch konfigurieren lässt, sollte man mit etwas Übung eine annehmbare Methode entwickeln können.
Das Speichersystem von Fable offenbart leider, dass es sich trotz allem um eine Konsolenumsetzung handelt. Obwohl das Programm vor wichtigen Etappen der Reise Autosaves anlegt, lassen sich vom Spieler während laufender Aufträge nur die Heldendaten speichern. Nur zwischen den Quests kann die Welt als Ganzes gesichert werden. Der Schwierigkeitsgrad ist in Fable nicht sonderlich hoch angesetzt, aber die Handlungsfreiheit sowie die Größe der zu erforschenden Welt sorgen für genügend Erforschungspotential. Geheime Dämonentore lassen beispielsweise nur Helden passieren, die bestimmte Bedingungen erfüllen und besondere Schatztruhen sich nur mit Schlüsseln öffnen, die im ganzen Land versteckt sind. Auch der enorme Wiederspielwert lädt zum ausgiebigen Erkunden ein. Denn ob als geschickter Attentäter, höllischer Krieger oder dicker Zaubermeister gespielt wird, liegt an der Herangehensweise des Spielers und kann das Spielerlebnis beträchtlich verändern.
Pro:
-außergewöhnliche Handlungsfreiheit
-hervorragende Atmosphäre
-differenziertes Bewertungssystem der Handlungen
-Reaktionen der NPCs abhängig von Bekanntheit, Auftreten sowie dem Ruf des Helden
-vielfältige Austattungsmöglichkeiten, um dem Helden einen individuellen Look zu verleihen
-viel zu entdecken
-sehr hübsch gestaltete Areale
-interessante Gegner
-tolle Effekte
-Storyquests sowie unabhängige Heldenaufträge
-Charakterentwicklung durch allgemeine sowie handlunsspezifische Erfarhungspunkte
-leicht zugängliche Heldenentwicklung
-großes Gestenrepertoire von gütig über komisch bis zu bedrohlich
Kontra:
-kleine, begrenzte Einzelgebiete
-Nachladen bei jedem Gebietswechsel
-umständliche Magiesteuerung
-wenig intuitive Inventar- und Menüstruktur
-unzufrieden stellendes Speichersystem
-nicht übermäßig fordernd
-simple Ja/Nein-Auswahlmöglichkeiten in wichtigen Gesprächen
Fazit:
Sehr hübsches Actionrollenspiel mit eigenem Stil und Individualisierungsmöglichkeiten. Für eingeschworene Fans klassischer Computerrollenspieler jedoch inhaltlich und spieltechnisch nicht tiefgründig genug.
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am 26. August 2005
Kaum ein Spiel war bereits vor dem Erscheinen so heiß diskutiert worden. Dass Peter Molyneuxs Meisterwerk nun mit einigen Erweiterungen auf dem PC veröffentlicht wird, gibt Liebhabern wie mir im Nachhinein doppelt recht.
Kaum ein Spiel habe ich so oft durchgespielt, wie dieses.
Runde 1 - Hack & Slay:
Ratzfatz habe ich mich in alle Quests gestürzt, gefesselt von der Spielhandlung in der Fable-Welt. Ich gestehe, es machte mir in dieser Phase einfach nur Spaß meien Figur auszurüsten, um damit die armen Trolle zu peinigen und meine Erfahrungspunkte in die Höhe zu treiben. Die neuen Quests werden den Spaß noch länger dauern lassen.
Runde 2 - Gut & böse:
Nachdem ich in der ersten Runde Räuber und Wächter gleichermaßen erledigt, ein gutes wie ein schlechtes Leben geführt hatte und am Ende meine Schwester nicht geopfert, folgte ich mich diesmal für die dunkle Seite der Macht. Wow, in der konsequenten Herangeehnsweise merkt man, wo die Tiefenstruktur der Geschichte liegt. Dieses Grundprinzip wird am PC beibehalten - es ist großartig.
Runde 3 - Truhen & Tore:
Mittlerweile waren genug Tipps im Web, so dass ich endlich all die verfluchten Truhen, Tore, Schlüssel und Gimmicks aufspüren konnte. Ich habe an jedem Spieltisch gesessen, bis ich selbst mein Black Jack-Wissen optimiert hatte, verwandelte ich mich in jede Figur, die die Tore von mir wollten, fand jedes verborgene Schwert, verstärkte meine Waffen. Ich hoffe sehr, dass in der PC-Adaption neue Gimmicks und Geheimnisse versteckt sind.
Runde 4 - Händler & Geliebter:
Erst realiv spät habe ich entdeckt, dass man ganze Dörfer kaufen kann, wenn man genügend Kleingeld hat (und die nötige Brutalität, die Besitzer zu meucheln). Dass einem die Frauen (und Männer) zu Füßen liegen mit passenden Geschenken. Dass es Spaß macht, diesen Teil der Statistik zu tunen. Dieses Prinzip bleibt am PC erhalten und sorgt gerade bei fortgeschrittenen Spieler für einen zweiten Kick.
Runde 5 bis ?? - Genießen & Entwickeln:
Schließlich habe ich mir eine souveräne Figur mit meiner "Maske" gegönnt. Ich liebe es, mal als fiungerfertiger Attentäter, mal als tumber Haudrauf-Berserker, mal als Blitze schleudernder Willensstarker durch die Lande zu ziehen. Ich freue mich sehr auf die angekündigten neuen Features und wie sie sich auf meine Figur auswirken werden.
Fazit: Könnte ich nur ein Spiel mit auf eine einsame Insel nehmen, wäre es das vielseitige, wunderbare, bezaubernde, fesselnde Fable.
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am 7. Januar 2007
Ich hatte gerade Gothic 2 beendet, als ich Fable begann. Meine Erwartungen an die vielgepriesene Entscheidungsfreiheit und das neuartige Spielprinzip waren entsprechend hoch und im Stillen war ich bereits überzeugt, dass The Lost Chapters Gothic niemals würde übertreffen können.

Obwohl ich aber schon nach wenigen Minuten aufs neue begeistert war, stellte sich schon bald ein, was ich als Lionhead"-Syndrom bezeichne; etwas was auf fast alle Spiele dieser Schmiede zutrifft, nämlich die anfängliche Blendung des Spielers mit scheinbar unbegrenzter Entscheidungsfreiheit und einer offensichtlich lebendigen, beeinflussbaren Spielwelt, bis man nach und nach die engen Grenzen dieser Entscheidungsfreiheit und die Künstlichkeit der Spielwelt erkennt.

Der Spielverlauf ist voller Gabelungen, an denen man jedes Mal innehält und sich fragt, ob man nun handeln soll, wie im richtigen Leben, oder wie eine Kunstfigur, die für nichts Verantwortung übernehmen muss. Und es ist natürlich trotz allem ein großer Spaß, die Spielfigur nach eigenem Gutdünken zu formen, ihn nach Geschmack einzukleiden und seine Haar- und Barttracht sowie eventuelle Tätowierungen zu entwerfen.

Alle Entscheidungen des Spielers haben einen direkten Einfluss auf das Aussehen der Spielfigur und auch auf die Meinung der Inselbewohner. Verhält man sich wie ein zweiter Robin Hood umschwirren einen schon bald Schmetterlinge- und wie das andere Extrem aussieht, können Sie sich wohl denken.

Eine schöne Idee ist auch die Einführung eines Titels" für den namenlosen Helden, den man sich nach einigen bestandenen Abenteuern erwerben kann. Beginnt man seine Odyssee noch unter dem wenig schmeichelhaften Namen Hühnerdieb" winken schon bald solch aussagekräftige Künstlernamen wie Silberklinge", Der Unbesiegte", Der Glänzende", aber auch Totengräber", Der Gnadenlose" oder Rächer".

Die Art und Weise, wie man einen Quest löst beeinflusst das Angebot der zur Verfügung stehenden Namen, und die Namenswahl bestimmt ihrerseits, ob ihnen beim Betreten des Dorfes, strahlende Kinder entgegenlaufen, oder ob sich die Bewohner schleunigst in ihre Häuser verziehen.

Technisch braucht sich Fable ebenfalls nicht zu verstecken: Die farbsatte Insel mit verschiedenen Landschaften lädt zum erkunden ein, und der Sound gehört zum allerbesten, was ich jemals gehört habe. Der professionelle klassische Soundtrack ist ein wahrer Ohrenschmaus und die Sprachausgabe- insbesondere in der englischen Version, in der jeder einen edlen britischen Dialekt hat- ist ebenfalls erstklassig.

Warum dann nur eine mittelmäßige Bewertung, trotz vieler neuer Ideen und einer ebenso gelungenen Umsetzung?

Fable macht wirklich Spaß, aber der Teufel steckt auch hier im Detail. Das angeblich offene Spielprinzip ist in Wirklichkeit engmaschiger, als der Klappentext verspricht.

Zum einem stehen dem Spieler bei weitem nicht alle Türen offen- man ist wohl oder Übel auf das Lösen bestimmter Quests angewiesen, um die Geschichte voranzutreiben. Ob man nun den guten" oder bösen" Lösungsweg einschlägt, ändert am Spielverlauf als Ganzem überhaupt nichts.

Auch der Bekanntheitsgrad, den man im Laufe des Spiels erlangt, schlägt sich lediglich in einer separaten Statistik nieder. Es wird niemals passieren, dass man als landesweit bekannter Verbrecher von Banditen gefragt wird, ob man in ihre Gilde eintreten will- genaugenommen gibt es in Fable nämlich keine Gilden. Wenn man schon gut oder böse sein darf, wäre doch eine entsprechende Möglichkeit der Berufswahl hübsch gewesen.

Auch die soziale Interaktion mit den Dorfbewohnern bleibt sehr oberflächlich. Zwar steht einem ein Repertoire von Gesten und Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung (von Flirten über Muskelnzeigen bis zur Flatulenz), der minimale Effekt den man auslösen kann, dauert nur, bis man einmal aus dem Bild geht.

Zwar hat man im Laufe des Spiels die Möglichkeit zu heiraten, jedoch nur von der Story festgelegte Personen. Die Ehe entwickelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer echten Hölle (hier ist das Spiel ganz lebensnahe), da man niemals die Ansprüche des anderen decken kann.

Meine Liaison mit der Bürgermeisterin wurde schnell ein Fiasko: Nicht nur, dass dadurch nicht in den Rang des Bürgermeisters aufstieg und keinerlei neue Privilegien genoss- meine Versuche, ihre Ansprüche herunterzuschrauben, in dem ich sie verprügelte, führten schnell zur offiziellen Scheidung. Eine Möglichkeit meine Angetraute im Schlaf zu ermorden und im Mondlicht zu verscharren gibt es nicht. Wie böse" kann man das nennen?

So schlägt sich die Wahl des Charakters eigentlich nur in der Art und Weise nieder, wie andere Menschen auf einen reagieren. Kann ich als Schurke und Massenmörder die Händler bedrohen und umsonst einkaufen? Nein. Kann ich meine eigene Räuberbande gründen? Auch nicht. Komme ich als Straftäter überhaupt ins Gefängnis, aus dem ich hinterher ausbrechen kann? Ebenfalls nicht.

Zusätzlich dazu ist der Hauptquest in kürzester Zeit erledigt, und danach als großer Held auf der Insel herumstreuen und die freiwilligen Quests erledigen ist ebenfalls nicht möglich.

Verstehen Sie mich nicht falsch- Fable macht großen Spaß. Aber wiedermal haben die Entwickler den Mund ein wenig zu voll genommen und sich mit den einfachsten Lösungen zufriedengegeben. Auf einen zweiten Teil darf man trotzdem gespannt sein.
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am 29. Juli 2007
Nach langem Zögern habe ich mich nun doch überwunden Fable zu spielen - und habe es nicht bereut.
Fable ist eines der wenigen Rollenspiele, die über die traditionelle Entwicklung des Helden in Punkto Stärke, Geschicklichkeit, etc. hinausreichen, und bietet in vielerlei Hinsicht unzählige Möglichkeiten, seine Zeit im Spiel amüsant zu vertreiben und den Protagonisten zu individualisieren. Den spielt man nämlich von Kindesalter an, bis er am Ende des Spiels ein alter Greis ist. Auf dem Weg dahin darf man ihn tätowieren, frisieren usw., ihn auf die Gute oder Böse Bahn lenken, und mit ihm alles, was zum Leben so dazu gehört, tun - Spielerisch toll umgesetzt und glaubwürdig. Diese Stimmung unterstützt die bunte Comicgrafik - ist zwar Geschmackssache, ich finde sie jedoch sehr gelungen, denn sie entzieht sich jedem noch so modernen Technologietrend und dem Vergleich mit hyperrealistischen Darstellungen.
Dazu kommen exzellente Sprecher und ein toller Soundtrack, der nie unpassend wirkt.
Abenteurer und Rätselfans kommen auch auf ihre Kosten: Es sind viele Truhen und Höhlen in der Welt verteilt, die man teilweise nur doch Lösen von Rätseln und Herausforderungen erreicht, darin sind dann teilweise sehr wertvolle Inhalte.
Der Einstieg fällt sehr leicht, da man zu Beginn alle wichtigen Dinge in einem ausführlichen Tutorial erklärt bekommt und keineswegs später in der Welt allein gelassen wird. Das Kampfsystem beinhalted Schwert- und Boxkampf, Distanzkampf per Bogen und Armbrust, und ein Magiesystem, mit einigen Zaubern, die über die Standardkost hinausgehen, wie z.B. Zeitstop und mit dem Schwertkampf kombinierte Tricks. Ich finde die Kämpfe sehr dynamisch und selten schleppend.

Leider bietet Fable keine offene, zusammenhängende und vorallem große Welt. Sie ist kleiner als bei anderen Rollenspielen wie z.B. "Gothic" oder "The Elder Scrolls" und besteht aus lauter kleinen Schnipseln, zwischen denen beim Wechsel ständig nachgeladen werden muss, dazu befindet man sich oft in einem "Schlauch", d.h. man ist weitestgehend an die Wegführung gebunden und kann stellenweise keine 3 Meter ins Gebüsch laufen. Nebenbei fällt durch das Geschnipsel von Weltstücken und die hakelige Übersichtskarte die Orientierung schwer, das Menü/Inventar hat auch so seine Macken und könnte einfacher gestaltet sein, dafür hat man alles von Quests über Inventar bis hinzu Laden/Speichern auf einen Blick.
Ein Vorteil davon ist, dass auch Spieler mit weniger starken Rechnern das Spielerlebnis genießen können.

Die Handlung geht wie bei vielen Rollenspielen nicht über Gut gegen Böse und Held gegen Monster hinaus, wird aber schön erzählt und ist von Anfang an verständlich und nachvollziehbar.

Wäre in Fable die Welt nicht so klein und zerteilt und das Inventar-/Menüsystem besser, wären 5 Sterne drin. Trotzdem tanzt Fable durch viele neue Ideen aus der Reihe und sollte somit - zumal es inzwischen günstig zu haben ist - in keiner Rollenspielsammlung fehlen.
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am 21. Oktober 2005
Die grafische Umsetzung dieses Action-Rollenspiels entzückt den Spieler, auch wenn er keinen Superdubidu-Power-PC hat.
Der Sound ist einfach nur weltklasse. Er verleitet dazu, Lautstärke und Bässe aufzudrehen.
Die Quests sind alle spielbar bzw. lösbar, was im Vergleich zu anderen Rollenspielen die Spielfreude bewahrt.
Die in puncto Steuerung wie in Ego-Shootern zu bewältigenden Kampfszenen machen Spaß und sind durchaus abwechslungsreich.
Warum es nicht zu 5 Sternen reicht ?
Die Handhabung des Inventars und Menüs lässt sich angenehmer umsetzen.
Ebenso ließe sich verbessern, dass auch während eines laufenden Quests gespeichert werden kann.
Übrigens ein Offline-Spiel, ich war froh darüber.
Endlich wieder ein Spiel für den Spieler ganz alleine, ohne Internet-Flatrate, kaum zu glauben.
Ca. 15-20 Stunden tolle Spielatmosphäre pro Charakter.
Absolute Kaufempfehlung !
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am 1. Oktober 2005
Dieses Spiel hat eigentlich alles, was man sich von Anfang an erwartet. Eine nette Haupstory, viele kleine Quests die man zusätzlich machen kann und wie ich finde ein gutes Kampfsystem.
Man wird wunderbar in die Steuerung eingeführt und es gibt laufend hilfreiche Tips ohne zuviel lesen zu müssen.
Eine große Anzahl an Easter Eggs versüsst einem das Spielerlebnis noch zusätzlich. Man kann z.b. ein Schwert aus einem Stein ziehen (wenn man stark genug ist).
Die tolle Grafik und das besonders lebendige Umfeld machen dieses Spiel zu einem Erlebnis. Vor allem kann man sich in diesem Game mal richtig als "HELD" fühlen.
Überall wird man von den Menschen erkannt, bejubelt und gefeiert sobald man seine ersten Heldentaten vollbracht hat.
Auch die Musik ist stimmungsvoll und paßt stilistisch gut zur Spielwelt.
Bei all den tollen Spieleindrücken muss man aufpassen nicht aufs Essen und Trinken zu vergessen.
Zum Glück haben die Entwickler noch eine Kleinigkeit vergessen, denn unser Held hat keine Stimme und spricht so gut wie nie. Mein einziger Kritikpunkt in dieser Rezension, ein paar zünische Kommentare des Helden hätte dieses Spiel meiner Meinung noch ein wenig aufgewärtet.
Trotzdem sind 5 Sterne bestimmt nicht zu viel!
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am 4. April 2013
Von Fable war ich wirklich sehr überrascht. Ich habe es fast an einem Stück durchgespielt, da mich die Story so gepackt hat und der Spielspaß auch wirklich nie verloren gegangen ist. Die Welt in der man sich befindet ist ebenfalls sehr schön gestaltet und auch die Nebenaktionen, die man machen kann, wie Hühner weittritt, heiraten, häuser kaufen, das eigene Aussehen verändern (Tattoos, Frisuren, Dick, Dünn, Muskeln...)usw. machen das Spiel nie langweilig.
Ich kann nur sagen, es ist eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe und wer ein Fan von Rollenspielen ist, darf sich dieses Game nicht entgehen lassen.
Auch die persönliche Entwicklung ist klasse gemacht. Durch töten von Gegner erhält man Erfahrungspunkte. Desto mehr man hat, desto mehr kann man seine Fähigkeiten ausbauen. Dazu gehören zb. Stärke, Willenskraft, die ganzen einzelnen Zauber, Geschicklichkeit usw.. Mit der Zeit wird man auch immer muskolöser oder bekommt Narben wenn man oft getroffen wird. Dazu altert der Charakter auch mit der Zeit.

Klare Kaufempfehlung von mir!
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am 6. Februar 2006
Eines der schönsten Rollenspiel, das ich je "unter den Fingern" hatte. Apropos "unter den Fingern": Was bitte ist denn schwierig an der Steuerung? Die Richtungstasten W, A, S, D sind ja nun so schwer nicht zu bedienen; ebenso wenig die Schnellzugriffsleiste für allerlei schöne Sachen...
Und das Prinzip der Speicherung ist überaus leicht zu begreifen. Davon mal abgesehen - wenn mir der PC bei einem anderen RPG mittendrin abstürzt, ist der Speicherstand ebenso futsch.
Schlimm finde ich es, wenn ich in Rezensionen lese: Zu kurze Spieldauer. 10 Stunden? 20 Stunden? Liebe Leute, wenn ich dieses Spiel "durchpeitsche" und die zum Teil sehr umfangreichen Nebenquests links liegenlasse, bin ich in der Tat ruckzuck fertig. Aber so nimmt man/frau sich jede Menge Spielspaß!
Fazit: Ein rundum schönes, empfehlenswertes Rollenspiel. Egal, ob der Spielverlauf in die gute oder böse Richtung gelenkt wird. Ich habe es geliebt.
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