Kundenrezensionen


9 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgründe
Zwischen 1976 und 1983 herrscht in Argentinien eine Militärdiktatur, die im großen Stil Männer, Frauen und Kinder verschwinden läßt. Sie werden in Geheimoperationen von Zivileinheiten auf der Straße gefangen, von zu Hause abgeholt und selbst die Kirchen sind kein sicherer Platz. Die Opfer erfahren grausame Folter, unvorstellbare...
Am 29. März 2006 veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schmonzette mit aufklärerischen Anteilen
Der Film spielt zur Zeit der Militärdikatur in Argentinien in den 70ern. Er basiert auf einem Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Lawrence Thornton. Die regimekritische Journalistin Cecila wird von Militärschergen entführt. Ihr Mann Carlos, Leiter eines Kindertheaters, wollte sich bisher aus Politik raushalten, wird aber nun zwangsläufig damit...
Veröffentlicht am 27. März 2010 von Grüner Baum


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgründe, 29. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Zwischen 1976 und 1983 herrscht in Argentinien eine Militärdiktatur, die im großen Stil Männer, Frauen und Kinder verschwinden läßt. Sie werden in Geheimoperationen von Zivileinheiten auf der Straße gefangen, von zu Hause abgeholt und selbst die Kirchen sind kein sicherer Platz. Die Opfer erfahren grausame Folter, unvorstellbare Erniedrigungen und am Ende zumeist den Tod.
Der Film "Verschleppt" stellt die historischen Gegebenheiten relativ still, aber dennoch eindrucksvoll dar und hinterläßt den Zuschauer in einem Zustand tiefer Bedrückung. Wer einen Action-Spielfilm erwartet, der ist bei dieser DVD falsch aufgehoben. "Verschleppt" ähnelt vielmehr einem Dokumentarfilm. Effekthascherei würde der ernsten Thematik des Films auch kaum gerecht.
Nichts für schwache Nerven oder gar für einen heiteren Abend. Dennoch informativ und sehenswert. Zum Trost für den Zuschauer gibt es zum Schluß ein kleines Happy-End. Mehr wird nicht verraten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar und erschreckend zugleich, 21. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Wem "Green Mile" gefallen hat, wird auch diesen Film lieben. Tränen der Trauer und zugleich der Wut sind gefühlsbetonten Menschen garantiert. Ein Film, der sehr nahe geht. Besonders zu beachten ist das Lied zum Abspann, "Maria Maria" performend von Antonio Banderas. Hat er das wirklich selbst gesungen? Wenn ja, dann alle Achtung... wunderbare Stimme!!! Leider noch nirgendwo erhältlich :o(
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schmonzette mit aufklärerischen Anteilen, 27. März 2010
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Der Film spielt zur Zeit der Militärdikatur in Argentinien in den 70ern. Er basiert auf einem Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Lawrence Thornton. Die regimekritische Journalistin Cecila wird von Militärschergen entführt. Ihr Mann Carlos, Leiter eines Kindertheaters, wollte sich bisher aus Politik raushalten, wird aber nun zwangsläufig damit konfrontiert. Er entdeckt plöztlich an sich die Fähigkeit, in Visionen das Schicksal von von der Diktatur entführten Menschen in Halluzinationen vor sich zu sehen, teilweise wenn er die Hände ihrer Anghörigen hält, teilweise wenn er Orte von tatsächlichen Geschehnissen aufsucht. Er begibt sich auf die Suche nach seiner Frau, von der er auch Visionen hat. Das Regime wird auf ihn aufmerksam und entführt auch die dreizehnjährige Tochter.

Der Film hat mir gar nicht gefallen. Er hat mich gelangweilt und verärgert. Zugutehalten muss man ihm, dass er die Vorgänge in Folterkellern und Gefängnissen schonunglos darstellt. Verhöre, Misshandlungen, Vergewaltigungen, Erschießungen - da wird nichts geschönt. Das war es dann aber schon. Denn diese Teile des Films stehen eher im Hintergrund. Im Vordergrund steht der Fantasy-Psycho-Anteil des von Visionen getroffenen Carlos. Diese werden sehr reißerisch und sentimental inszeniert (ständiger Gegenklang im Hintergrund), mit sehr viel Hang zum Overacting. Die Szenen stellen vordergründig die in den Halluzinationen gesehenen Gräueltaten dar, der emotionale Fokus liegt aber auf der Figur des sensiblen Carlos, der mit seinen Fähigkeiten kämpft (die übrigens in der Deutlichkeit der Visionen für mich albern daherkommen; in einer Star-Trek-Folge würde ich mir das gefallen lassen, aber nicht in einem vermeintlich dramaturgisch-dokumentrischen Film wie diesen). Das vermeintliche Thema der Militärdiktatur gerät so in den Hintergrund. Weiteren großen Anteil nehmen lange, wortlose Sequenzen von Carlos ein, der am Steuer seines Wagens sitzt, durch die Stadt fährt oder läuft oder durch eine Landschäft (wieder mit viel Geigenklängen). Zelebriert wird hier der Ansatz von poetischen Bildern mit schönen Landschaften und heruntergekommenen, aber dabei poetisch aussehenden Ecken einer Stadt. Man fragt sich, was das in diesem Film soll. Das Stilmittel zielt ja auf die Tiefenstruktur von Geschichten und menschlichen Seelen, im Film soll es aber vordergründing um gesellschaftliche Zustände und sehr reale Ereignisse gehen. Das passt nicht zusammen.

Es ist also ein Film, in dem nichts zusammen passt. Das Drama zur gesellschaftlichen Aufklärung wird unangemessen vermischt mit überzeichneten Psycho-Anteilen und einer elegisch-poetischen Ästhetik, die nicht nur unpassend wirkt, sondern mit schwülstiger Musik und Overacting auch oft schmonzettenartig wirkt (ich habe immer darauf gewartet, dass Christine Neubauer um die Ecke kommt). Auch die Bösen sind übrigens entsprechend klischeehaft dargestellt. Sie haben typengemäß gegeltes Haar oder dichte Schnurrbärte und gucken anständig grimmig oder grinsen boshaft. Ein übriges tut die schlechte deutsche Synchronisation, die mit sehr hellen und fast unbedarft artikulierenden Stimmen für mich nicht gelungen war. Ein Wechsel ins Orginal hilft leider nicht, denn dann sprechen alle Argentinier Englisch - mal mit spanischen, amerikanischen oder britischem Akzent.

Wer sich für durch das Titelbild suggerierte Zusammenspiel von Banderas und Thompson interessiert: Diese haben kaum gemeinsame Szenen. Überhaupt hat Thompson rein zeitlich hier eher eine Nebenrolle. Schwacher Höhepunkt ist dann das vermeintliche Happy-End mit zwei schweren Fehlern. Zum einen nutzt es eine (wahlweise) Rapunzel- oder Pretty-Woman-Szenerie, die einen endgültigen Bruch mit dem Rest des Films darstellt; zum anderen merkt der Film nicht mal, dass es aufgrund dessen was der Familie vorher zugestossen ist, nicht mal ein echtes Happy-End ist. Fazit: Ein Film, der sicher gute Absichten verfolgt - das muss man loben -, aber misslungen ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr sehenswert, 14. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Innerhalb der Reihe von Filmen, die sich mit der Militärdiktatur in Argentinien befassen, zählt dieser schauspielerisch, inhaltlich und gestalterisch zu den eindrucksvollsten. Insofern zeugt es von tiefem Mißverständnis, ihn als "misslungen, nichts für schwache Nerven" oder gar als "Film, in dem nichts zusammenpaßt" zu bezeichnen. Er ist weder von der dramaturgischen noch von der inszenatorischen oder darstellerischen Seite "mißlungen". Diskutabel ist allenfalls die "seherische" Veranlagung des Protagonisten, denn die dadurch betroffenen Sequenzen des Films hätten ebensogut als eigenständig erzählende Teile inszeniert werden können. Mit "nichts für schwache Nerven" stempelt man ihn zu einem Reißer ab, was er nicht ist und auch nicht sein will. Gewiß, er gibt die Brutalität, Gemeinheit und Charakterlosigkeit des menschlichen Wesen wider, aber das macht ihn noch lange nicht zu einem reißerischen Krimi. Und zu sagen, bei ihm handele es sich um einen "Film, bei dem nichts zusammenpaßt", zeugt von Unverständnis für diesen in allen Details hervorragend verzahnten, sich in jeder Hinsicht folgerichtig entwickelnden Film, in dem Emma Thompson eine ihrer besten dramatischen Leistungen erbringt. Ihre Wandlungsfähigkeit und ihr Vermögen, sich auf den jeweilig individuellen Charakter der Rolle voll und ganz einzustellen, macht sie zu einer der aufrichtigsten und überzeugendsten Schauspielerinnen unserer Zeit. Antonio Banderas gelingt ein Rollenporträt, das intensivster und eindringlicher kaum sein könnte. Auch die anderen Darsteller sind rollendeckend besetzt und imstande, die Dichte der filmischen Atmosphäre zu halten.
Meines Erachtens nach stimmt in diesem Film alles - der Inhalt, die Besetzung, Kameraführung, Regie und Musik. Sehr sehenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gut., 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
guter film aber leider kein film den ich mir jetzt dauernt ansehn würde . ist eher einer wo man die handlung vergisst und nich mehr weiss was vorkam genau
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Erschütternd!!!, 21. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Diesen Film habe ich eigentlich nur wegen der guten Rezensionen gekauft und ich kann mich nur anschließen. Ich war entsetzt und erschüttert über die im Film dargestellten Ereignisse und ich möchte mir nicht ausmalen, dass dies vermutlich nur ein Bruchteil dessen war, was diese armen Menschen tatsächlich erleiden mussten. Immer wieder fragt man sich, wie kann das sein? Das einfach irgendwer kommt und die Frau, die Tochter, den Sohn, die Mutter mitnimmt und niemand weiß wohin? Sicherlich ist die - ich nenn es jetzt mal mystische - Seite des Films gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, durchaus spannend. Die Story entfaltet sich durch diesen Aspekt des Films erst richtig. Sicherlich ist das vielleicht nicht jedermanns Sache. Emma Thompson und Antonio Banderas spielen ihre Rollen sehr gut und sehr überzeugend. Am Schlimmsten stelle ich mir diese Hilflosigkeit des Zurückbleibenden vor. Du weißt, du bist im Recht, du weißt deine Frau hat nichts getan, du weißt es werden ihr unvorstellbare Dinge angetan und du weißt, du kannst überhaupt nichts dagegen tun. Wie Carlos selbst gegen Ende des Films sagt: "Mir war klar, dass ich sie nicht finden konnte, sie musste mich finden!" Dieser Film zeigt einmal mehr, wie Menschen in einer zivilisiert glaubenden Welt zu unmenschlichen Bestien werden. Wie sie foltern und vergewaltigen und offensichtlich Spaß daran haben. Zur Recht stehen am Ende des Films die Worte NIEMALS WIEDER! Unbedingt angucken! Erschreckend, ungewöhnlich, sehenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film, der an die Nieren geht, 3. März 2008
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Der Fim spielt in Argentinien, einem Land, in dem Ende der 70iger bis in die 80iger Jahre hinein noch eine grausame Diktatur herrschte. Weit weg, könnte man denken. Doch auch in der "westlichen" europäischen Welt gab es bis in die 70iger noch vergleichbare diktatorische Systeme (Spanien, Portugal), ganz zu schweigen von dem östlichen Europa.
Ob diese Regime jedoch an die Grausamkeit der Militärdiktatur in dem südamerikanischen Land heranreichten? Ca. 30.000 Menschen (Männer, Frauen, Kinder) verschwanden in den 6 Jahren spurlos, was nichts anderes heißt, also dass die getötet und beseitigt wurden.

Der Film greift zunächst ein Einzelschicksal auf. Ein Mann kommt nachhause und realisiert, dass seine Ehefrau verschleppt wurde. Er entwickelt "Visionen" und "hilft" anderen Angehörigen dadurch, indem er Schicksale von Verschwundenen z.T. durch Antizipation aufklärt. Das hört sich abgefahren an? Nun, der Film ist keine Doku sondern ein "Fantasy-Thriller". Das halte ich auch für die kleine Schwäche des Filmes. Zwar wird der historische Hintergrund aufgegriffen, aber ein bißchen in "Hollywood-Effekthascherei-Manier" umgedeutet. Doch Vorsicht!! Der Film ist nicht umsonst erst ab 16 Jahre freigegeben. Die Brutalität wird schonungslos gezeigt.

Wiederum zugute halten muss man dem Film, die herausragenden schauspielerischen Leistungen, besonders von Emma Thompson. Das geht unter die Haut und hätte meiner Meinung nach einen Oskar verdient. Auch Antonio Banderas spielt mit viel Hingabe.
Doch irgendwo wurde ich auch das Gefühl nicht los, dass all zu schnell der Alltag wieder in das Leben des Protagonisten einkehrte. So ist zwar die Ehefrau und später auch die einzige Tochter verschwunden, aber man geht weiter seinem Beruf nach und findet sich irgendwo damit ab.... Hm, da fehlt mir irgendetwas im Handlungsablauf.
Auch, welche Funktion das jüdische Ehepaar hat, bleibt etwas im unklaren und wirkt ansatzweise konstruiert. Doch, bei einem Fantasy-Thriller sind das wohl insgesamt akzeptable Zutaten, so dass man sich auch über das Ende nicht weiters wundern muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totalitärer Moloch., 21. August 2007
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Das argentinische Regime verschleppte nach 1976 mehrere zehntausend Menschen. Darunter auch die Journalistin Celia. Ihr Mann Carlos hat daraufhin schreckliche Visionen. Er berichtet in seinem Freundes- und Bekanntenkreis von diesen Visionen und kann dem einen und anderen sagen, was mit der von ihm vermissten Person geschehen ist. Carlos hat ein Kindertheater und seine Aktionen bleiben nicht unbemerkt. Die Regierung entführt auch seine Tochter und übt Druck auf ihn aus.

Davon unbeeindruckt fährt Carlos zu Orten in seinen Visionen und hofft dort seine Frau anzutreffen. Über mehrere Jahre hinweg sucht Carlos verzweifelt nach seiner Frau. In einer seiner Visionen erfährt er von dem Tod seiner Tochter. Gegen Ende der Entführungskampagne kann Celia fliehen und Carlos findet sie in ihrem Versteck.

Das vordergründig gezeigte Einzelschicksal soll auf das Leid hinweisen, das den entführten Menschen und ihren Angehörigen zugefügt wurde. Die Suche und der Balanceakt mit den surrealen Visionen wirken authentisch und der damit verbundenen Verzweiflung angemessen. Das wahre Ausmaß einer solch gewaltigen Missetat kann nur erahnt aber nicht gezeigt werden. Die Generalamnesie der Täter zeigt die Unfähigkeit des Regmies Unrecht zeitnah aufzuarbeiten. Dies bleibt nachfolgenden Generationen vorbehalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht unter die Haut, 1. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Verschleppt (DVD)
Dieser Film hat quasi mich gefunden; ich hatte noch nie davon gehört."Verschleppt" ist ein surreal angehauchter Politthriller, der im Argentinien des Jahres 1976 kurz nach der Machtergreifung der Junta spielt. Er beginnt damit, dass eine Journalistin von der dortigen Gestapo entführt , eingekerkert , gefoltert und vergewaltigt wird. Der Ehemann kann zuhause nur noch feststellen, dass seine Frau verschwunden ist. Er entwickelt dann im Fortgang der Geschichte eine Gabe; er kann unter bestimmten Voraussetzungen erkennen (hellsehen), wo Verschleppte geblieben sind, was aus ihnen geworden ist bzw. was aus ihnen werden wird. Wegen einer Unachtsamkeit und seiner Großzügigkeit (er lässt einen enttarnten Spitzel laufen), wird seine halbwüchsige Tochter ebenfalls verschleppt, gefangen gehalten, vergewaltigt und zum Schluß erschossen. Letztlich kann die Journalistin, nachdem sie einen Wächter erdrosselt hat, fliehen.

Im Abspann heißt es "Nie wieder" und es wird dargestellt, dass die verantwortlichen Generäle amnestiert wurden.

Selbst für hartgesottene Zuschauer ist dieser Film ein kantiges Stück, ein Lehrstück über die Brutalität faschistischer Systeme und ein Hinweis auf menschliche Abgründe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Verschleppt
Verschleppt von Antonio Banderas (DVD - 2005)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen