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am 8. März 2007
...dieses Zitat stammt direkt aus dem Film und läßt sich auf so viele Situationen im Leben interpretieren. Gib niemals auf und bewahre dir den Traum, der für dich - und nur für DICH - so wichtig ist, egal was Andere sagen...

Der Tod von Rockys geliebter Ehefrau steht hier im Zentrum der Handlung. Rocky ist ein innerlich gebrochener Mann, ständig in der Vergangheit lebend, es fällt ihm schwer, sich von gewissen Dingen zu trennen und zu akzeptieren. Des weiteren zerbröckelt das für ihn ebenso wichtige Verhältnis zu seinem Sohn und die glorreichen Triümpfe der vergangen Zeit sind nur noch auf Bildern an der Wand hängend zu erahnen. Jedem, den es schon mal ähnlich im Leben so ergangen ist (weil die Zeit sich ständig im Wandel befindet und oftmals leider auch zum Negativen), kann sich indirekt mit Rockys trauriger Gefühlsweld identifizieren, und das ist eindeutig das große Plus an diesem Film.

Und als ihm dann ein Schaukampf mit dem aktuellen Champion angeboten wird, erwacht er allmählich aus seiner Lethargie... kann er es nochmal schaffen, es allen und vorallem sich selbst nocheinmal beweisen...?

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wenn es auch nur ein was negatives an diesem besten Teil der Rocky-Reihe gibt, dann das, dass der Film zu kurz ist. Selten hat mich ein Film so dermaßen mitgerissen, einfühlsam mitleiden lassen und am absoluten Höhepunkt derart mitfiebern lassen wie "Rocky Balboa". Ein krönender Abschluss der legendären Rocky-Saga.

Und wenn ich hier lesen muss, dass der Kampf nicht so "spektakulär" ausgefallen sei wie der aus Teil IV und das als Negativmerkmal unterstrichen wird, dann wurde nicht verstanden, was den 6. Teil wieder ausmachen sollte, nämlich die Dramaturgie und Charactertiefe des tollen 1. teils. UND DAS IST SLY GELUNGEN - RESPEKT! und natürlich auch Respekt vor seiner Form als knapp 60-Jähriger im Ring, und das war alles andere als peinlich.

Danke Sly für diesen Film - Good Bye, Rocky !
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am 10. September 2007
Wie so viele war auch ich recht skeptisch als ich damals davon hörte das Sylvester Stallone als knapp sechzig jähriger nochmals in seine Paraderolle als Boxlegende Rocky Balboa schlüpfen will. Nachdem ich aber den Film im Kino gesehen hatte war ich kuriert und habe meine Meinung umgehend geändert.
Nach dem doch eher unbefriedigenden Rocky V bringt der sechste und nun wohl auch definitiv letzte Rocky Film das ganze zu einem sehr würdigen Ende.
Ich persönlich kann auf jedenfall nur meinen Hut ziehen vor Sylvester Stallones Leistung den für einen Mann seines Alters ist das mehr als beachtlich.

Das Stallone mehr kann als nur den muskelbepackten Actionhelden darzustellen hat er mittlerweile mit Filmen wie Copland oder Assassins eindrucksvoll bewiesen und mit Rocky Balboa gibt er der Figur des Boxers Rocky wieder die nötige Tiefe die eigentlich seit dem ersten Teil gefehlt hat. Soll nicht heissen das ich Rocky II - V nicht mag, ganz im Gegenteil ich liebe die gesamte Filmreihe, aber es erreichte eben keiner mehr die Klasse des ersten Films.

Rocky hat die Boxhandschuhe längst an den berühmten Nagel gehängt und schwelgt nur noch in Erinnerungen vergangener Tage. Seine gelibete Frau Adrian ist tot und das Verhältnis zu seinem Sohn ist nicht das allerbeste. Als eine Computersimulation im Fernsehen gezeigt wird, die errechnet haben will, dass Balboa den aktuellen Schwergewichtschampion besiegen würde, fasst Rocky die Entscheidung noch einmal in den Ring zu steigen. Leider ist er zu Beginn der einzige der an eine wirklich Chance glaubt und allen gegenüber behauptet er . das er nur auf lokaler Ebene antreten möchte. Nach einer Aussprache mit seinem Sohn beginnt Rocky zusammen mit Schwager Paulie mit dem Training und bereitet sich auf den Kampf gegen den amtierenden Champion vor.

Spätestens als Rocky zur typischen Musik mit dem Training beginnt musste ich mir eine kleine Träne verdrücken. Sicher gibt die Handlung nicht viel neues her und es läuft nach dem bekannten Schema ab, aber was soll mach den schon bei einem Rocky Film für großartige Neuigekeiten erwarten. Zum Glück bleibt Stallone seiner Figur treu und gibt dem Film und vor allem der Figur Tiefe. Er zeigt zu Beginn einen vom Leben geschlagenen Boxer der nur noch in der Vergangenheit lebt und kaum große Erwartungen an die Zukunft hat. Nachdem Rocky auch durch die Hilfe einer Frau aus der Letargie erwacht kommt wieder Leben in Figur des leidgeprüften Boxers und er will es allen noch einmal zeigen.

Stallone hat es auch allen noch einmal gezeigt und seine Figur des Rocky Balboa zu einem würdigen Abschluss gebracht. Ein kleiner Kritikpunkt ist der, das der Film etwas zu kurz geraten ist und auf so manches hätte man noch genauer eingehen können. Da gibt es aber noch Hoffnung, da Stallone bereits in einem Interview erwähnte das er es an einen Directors Cut denkt. Die DVD selbst ist ordentlich und neben ein paar unveröffentlichten Szenen gibt es ein Making of, zwei kleinere Featurettes und ein paar Trailer zu sehen. Aus der DVD selbst hätte man noch etwas mehr machen können aber der Film entschädigt dafür.
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am 5. Juni 2007
…und haut uns von den Füßen!!!!!!!

Der erste Rocky-Film ist definitiv mein Lieblingsfilm!! Von daher hing die Messlatte für Teil 6 schon sehr hoch.

Der Kern der Rocky-Filme ist die Geschichte eines Mannes, der mit allen Widrigkeiten zu Recht kommen muss und eigentlich eine große Liebesgeschichte erzählt. Deswegen beschäftigen sich die guten Rocky-Filme auch zu 70% mit den inneren Regungen und charakterlichen Stärken, allem voran einer wundervollen Liebesgeschichte. Ich finde alle Filme geil, aber Teil 1 ist und bleibt der Beste und wahre Rocky. Im 3. – 4. Teil hat sich Stallone zu weit wegorientiert vom eigentlichen Rocky, denn der wahre Rocky ist ein einfacher Mensch, mit sehr viel Sinn für Humor und einem wirklich übergroßem Herz!!!

Und genau zu diesem wundervollen Rocky findet Stallone im 6. Teil zurück.

Schon allein, wenn Rocky durch die Straßen Philadelphias läuft, anderen Menschen hilft und darüber diskutiert, was im Leben zählt –natürlich untermalt von der wunderschönen Musik- das reicht aus, um den Zuschauern einen großartigen Film zu bieten.

Seit fast 20 Jahren zerreißen sich Kritiker und viele Menschen auf der Welt das Maul über einen weiteren Rocky-Film. Im Vorfeld wurde sich darüber so sehr lustig gemacht….doch mit diesem Film hat Stallone alle Kritiker und alle Zweifler in ihre Schranken verwiesen. Wieder einmal hat Stallone etwas geschafft, mit dem NIEMAND gerechnet hätte. Und das ist ein Merkmal Rockys - Das Unmögliche möglich machen!!! Und mal im ernst: Niemand hat damit gerechnet, dass der 6. Teil soo gut werden würde!!!

Ich habe den Film bereits 3 Mal im Kino gesehen und werde ihn mir wohlmöglich noch einmal dort ansehen. An manchen Stellen im Film hat das Publikum im Kino lautstark geklatscht und an wieder anderen herzhaft gelacht. Rocky und Paulie bringen das Publikum wirklich oft zum lachen.

Nach 70 Minuten ungefähr beginnt das Training und dann kommt der Kampf. Doch als die 70 Minuten vorbei waren dachte ich, dass das Training und der Kampf gar nicht mehr notwendig wären. Mir hätte es völlig gereicht, wenn einfach die Geschichte weiter erzählt worden wäre, da sie so schön, herzergreifend, einfühlsam, witzig und nostalgisch erzählt ist.

Stallone versucht gar nicht mehr den jungen starken Typen zu zeigen, viel mehr hat er sich mit seinem Alter abgefunden und macht sich sogar darüber witzig. Er nimmt sein reales Alter ernst und dementsprechend fällt auch sein Training und seine Selbsteinschätzung aus. Und mit dem Endkampf ist Stallone dieses Mal auch viel realistischer umgegangen.

Diejenigen, die Teil 4 oder 3 am besten finden, die werden von diesem großartigen Film enttäuscht sein. Aber diejenigen, die Teil 1 lieben und die ersten beiden Filme am besten finden, die werden begeistert sein, was Stallone hier geschaffen hat.

Titanic, Legenden der Leidenschaft, Pearl Harbor…überall sieht man die ganz große Liebe…aber die Liebesgeschichte in Rocky ist viel realistischer, weil sie mitten aus dem Leben entspringt. Und deswegen leidet Rocky über Adrians Tod auch viel mehr, als die anderen…bei ihm ist der Schmerz viel besser nachzuvollziehen. Und er sagt nicht durch 100 Worte, dass er sie geliebt hat…er braucht es gar nicht zu erwähnen, denn ihm nimmt es 100%-ig ab!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Für mich ist dies nach dem 1. Rockyfilm der beste Rockyfilm, weil er thematisch und von der Machart genau am ersten Teil anknüpft.

Hiermit wurde für die große Rocky-Saga, die mit 10 Oscarnominierungen begann, würdig beendet!!!!

Und ganz im ernst: Wenn Stallone noch weitere SOLCHER großartigen Rockyfilme schaffen würde, wäre ihm niemand böse und man würde weiter die Kinos bevölkern.

Die große Geschichte findet kein Happy-End….aber man bekommt das Gefühl, endlich zu Hause angekommen zu sein….
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am 12. September 2007
Manche hier verstehen wohl nicht das SLY bei rocky balboa keinen Actionfilm wie rocky3+4 drehen wollte. Rocky balboa ist wie rocky1 ein sportler DRAMA!!! Das boxen ist nur eine metapher fürs leben. es geht um den menschen hinter dem boxer wie er in der vergangenheit lebt und mit dem tod seiner frau fertig wird. wie er in errinerungen schwelgt und eigentlich kaum noch er selbst zu seien scheint. der kampf am ende ist wie eine befreiung als ob er nun endlich mit allem im reinen ist. der film ist einfach FANTASTISCH!!! wenn man ihn versteht und nicht als 0815 actionfilm versteht. genauso wie rocky1 der ein liebesfilm mit sportlichem hintergrund war so ist auch rocky6 VIEL mehr als man denkt.

um es kurz zu machen. "JEDEM DEM ROCKY 1!! GEFALLEN HAT WIRD AUCH ROCKY 6 GEFALLEN.Am Ende vom film wird man traurig und glücklich zugleich sein weil sly einen SUPER Abschluss geschaffen hat aber trotzdem leider die spekulationen und träume einer fortsetzung ,die wir rocky fans seit teil 5 all die jahre in internet foren besprochen haben, nun endgültig zu ende sind."
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am 2. März 2007
Als ich Ende 2006 den Trailer zu Rocky Balboa gesehen habe befürchtete ich das Schlimmste. Als Fan der ersten beiden Teile (3 ging noch 4 und 5 sind das Grauen) hatte ich spontan den Gedanken: "Verdammt, wie schlimm kann es noch kommen?". Aber der Film hat mich dann mehr als positiv überrascht. Stallone kehrt mit der Figur Rocky zu seinen Wurzeln zurück.

Als "Oldie" wird er für einen Schaukampf in den Ring geholt, doch, wie auch in den ersten beiden Teilen der Saga ist der Kampf am Ende nicht das einzig wichtige Element des Films. Stallone ist es auf eine beeindruckende Art und Weise gelungen der Figur Rocky wieder Tiefe zu verleihen. Sein Konflikt ("Dämon") nach dem Tod seiner Frau und dem Ende seiner Boxkarriere eigentlich schon am Ende seines Lebens angekommen zu sein bewegt den Zuschauer - nicht zuletzt machen offensichtlich auch echte Ex-Profis deartiges durch, was sie zu kruden Comebacks veranlasst hat.

Dass Balboa im Ring eigentlich chancenlos sein sollte ist klar. Jedoch erzeugt Stallone eine Situation, die den Kampf am Ende realistisch erscheinen lässt: Rocky, alles auf eine Karte setzend ("...das ist die die letzte Runde deines Lebens!")und auf der anderen Seite ein von Zweifeln zerfressener, niemals wirklich geprüfter satter Champion, der keinen echten Fight erwartet, sondern einen unbedeutenden Showkampf.

Alles in allem hätte ich mir gewünscht, dass diese Episode Rocky 4 gewesen wäre und Original 4 und 5 uns nie erreicht hätte ;-)

Auf alle Fälle ein gelungener Abschluss der Saga.
Vielen Dank Mr. Stallone!
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am 21. Mai 2007
Zunächst muss ich sagen, dass ROCKY in meinen Augen zu einem der ganz großen Filme zählt, deren Klasse zu erreichen kein weiteres Mal möglich ist. Das schafft der ROCKY BALBOA auch nicht, ist aber eine würdige Neuinterpretation, bzw. erzählt die selbe Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.

Löst man sich einmal vom Boxsport und betrachtet das Arbeitsleben so hat sich die Rolle des "Außenseiters" gewandelt: was früher der namenlose Bewerber ohne Studienabschluss und eine Vielzahl von Zeugnissen war, ist heute der Alte. Leistung und Flexibität verdrängen zunehmend Werte wie Erfahrung, Durchhaltevermögen und Herz.

ROCKY zeigte uns, dass man jedem, der bereit ist Alles zu geben eine Chance geben sollte. Und BABOA zeigt uns etwas anderes: "ES IST ERST VORBEI, WENN ES VORBEI IST!"
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juli 2007
Der endgültig letzte Auftritt der Figur, die zum Inbegriff des nie aufgebenden, an seine Träume glaubenden Menschen geworden ist. Sylvester Stallone hat den Boxer Rocky Balboa nicht gespielt. Er hat ihn geschaffen, gelebt und geatmet. Die Rocky-Filme verkörpern den Werdegang dieses Schauspielers in einer unglaublichen Analogie. Alle Höhen und Tiefen Stallones spiegeln sich in den sechs Teilen wider. Mich (Jahrgang 1975) hat Rocky von frühester Jugend an begleitet. Hat geholfen, Werte wie Durchhaltewillen, Mut und Unbeugsamkeit zu entwickeln. Es wurden aber auch immer die Ängste und die Zerbrechlichkeit des Helden aufgezeigt. Er ist kein Übermensch. Kein Action-Held von der Stange. Sondern einer von vielen. Einer von uns. Daher empfinde ich eine tiefe Verbundenheit zu diesem Werk und seinem Schöpfer Sylvester Stallone. Soviel Verbundenheit, dass ich die ersten Teile mitsprechen kann. Soviel Verbundenheit, dass es mir weh tat mit anzusehen, wie die Reihe mit Teil 5 ins beliebige abstürzte. Rocky nicht so abtrat, wie die Ideale für die er stand. Auch das konnte ich verzeihen und nicht übel nehmen. Sondern habe gegen das eigene Denken den Film verteidigt. Das war ich ihm schuldig. Mindestens aus Dankbarkeit für Teil 1 und 2, und die grandiose Musik aus den Teilen 3 und 4. Das Auge des Tigers erwachte, wenn Leute über Stallone herzogen, die ihn oberflächlich und arrogant als darstellerisch limitiert aburteilten. Es erwacht bis heute, auch wenn Stallone mit manch anderer Rolle die Kritik provozierte.
Warum die ganze Vorrede?
Weil all dies meine Emotionen begründete, die mich beim Sehen des sechsten Teils 'Rocky Balboa' begleiteten. Es ist mir unmöglich, den Film objektiv zu beurteilen und dafür Zustimmung zu ernten. Das will ich auch gar nicht. Wichtig für mich ist nur, dass Rocky in Würde geht. Und das tut er! Die Schlusssequenz'... das langsame, zerfließende Auflösen des vom Grabe seiner Frau fort schreitenden Rocky... schließt den Kreis endgültig. 30 Jahre im Leben eines Boxers, eines Schauspielers und eines Bewunderers finden ihren Abschluss. Aber sie werden nie vergehen.
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TOP 500 REZENSENTam 14. März 2007
zuerst sei gesagt das dieser film nicht an die ersten 2 teile herankommt.

aber das brauch er auch nicht, weil es den abschluss dieser reihe bildet, und das ziemlich gelungen.

nach den enttäuschenden teilen 4+5 gibt es endlich einen mehr als würdigen abschluss der reihe.

zwar wird in rocky balboa das leben des boxers in nie dagewesener weise ausgiebig beleuchtet, aber das stört in keinsterweise.

nur die trainingsszenen hätte man etwas länger zeigen können. dafür einen stern abzug.

ansonsten bietet der film alles was man sich als fan von ihm erwartet hat.

und noch einen extra applaus für stallone der trotz seiner 60 lenze noch topfit daher kommt und mächtig austeilt und einsteckt.

gerade dreht er ja in thailand rambo 4.

bin gespannt ob der auch so gut wird wie rocky 6.
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am 28. Oktober 2007
Wer ein Spektakel im Sinne von Teil 3 oder gar Teil 4 erwartet, der sollte sich den letzten Teil der Rocky-Saga besser nicht anschauen, da diese Art der Erwartung nicht erfüllt wird. Ich selbst bin mit dieser Erwartung an den Film heran und wurde enttäuscht, zumindest auf der Ebene des Actionfilms. Im nachhinein hat Stallone hier ein kleines Kunstwerk geschaffen, dass seinesgleichen sucht!

Viele Dialoge (zum Teil recht tiefsinnig, sogar philosophisch anmutend), zahlreiche kleine Zeichen und Botschaften am Rande und liebevoll weiterentwickelte Charaktere (zum Teil einen Tick überentwickelt), zeichnen den letzten Teil der Saga aus. Am Ende kommt auch das Boxen nicht zu kurz, wird aber in einer recht interessanten Art und Weise
dargestellt und ist keinesfalls der Schwerpunkt.

Fazit: Ein Film, der die Rocky-Saga mit Stil und Würde beendet.
Kompliment an Stallone, dass er sich nicht auf ein oberflächliches
Haudrauf-Spektakel eingelassen hat, sondern seinen Rocky-Charakter mit
eher stillen und nachdenklichen Tönen noch einmal hat aufleben lassen, um
diesem dann einen würdevollen Abgang zu geben. Volle Punktzahl !

(Sorry wegen der Anordnung der Textzeilen, aber die wollten nicht, wie ich wollte...)
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. September 2007
Das Herz ist das Organ, das zuletzt altert - diese von Rocky geäußerte Weisheit gilt nach diesem Film uneingeschränkt auch für Hauptdarsteller, Regisseur und Autor Sylvester Stallone. Sollte nach einer Reihe veritabler Flops (D-TOX, GET CARTER, AVENGING ANGELO, SHADES) das sechste Kapitel der Boxersaga den Abschluss einer beispiellosen Karriere bilden, so hätte das Vermächtnis des Italian Stallion nicht gelungener ausfallen können. In den ersten Minuten dieses mit bescheidenen Mitteln und in altmodisch bedächtiger Weise inszenierten Streifens fühlt man sich sofort in die vor mehr als 30 Jahren erstmals auf die Leinwand gebrachte Szenerie eines schäbigen und tristen Stadtteils Philadelphias zurückversetzt. Abgesehen vom sichtbaren Alterungsprozess scheint die Zeit auch für Rocky stehengeblieben zu sein, angesichts der kargen, unglamourösen Behausung und seines unverwechselbaren Kleidungsstils mit dem charakteristischen Knautschhut. Keinerlei Erklärungen werden darauf verschwendet, wo Preisgelder und Wohlstandsattribute abgeblieben sind. Dafür ist über die gesamte Laufzeit die Trauer um die dem Krebstod zum Opfer gefallene Liebe Adrian präsent. Diese Szenen meistert Stallone anrührend und bemerkenswert die Grenze zum Kitsch vermeidend. Außerdem stellt dieser Gefühlsschmerz die stärkste Motivation für Rocky dar, erneut in den Ring zu steigen um den "letzten Kampf, der noch in jedem Fighter steckt" zu bestreiten.

Sogenannte Rocky-Fans haben unverständlicherweise bemängelt, der sechste Teil sei der langweiligste und actionärmste, während das Feuilleton dagegen erstaunlich einhellig fast ausnahmslos positive Töne anschlug. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Meines Erachtens hat Stallone - immerhin bereits stolze 61 Jahre - gekonnt vermieden, sich der Lächerlichkeit preisgebend in Szene zu setzen. Vielmehr gibt die langsame, dennoch jederzeit fesselnde Erzählweise das dem Alter angemessene Tempo vor und gipfelt als absehbarer, aber ungeduldig erwarteter Höhepunkt im Showkampf zwischen dem amtierenden Schwergewichtsweltmeister (tatsächlich Halbgewichtler) Dixon (Antonio Tarver) und unserem tapferen Helden. Und hier befindet sich Stallone auf seinem persönlichen Zenit als Regisseur: mit High-Definition Kameras hat er den beinharten Fight im Stile der vom Pay-TV HBO gewohnten Optik unerhört packend und realistisch - nicht nur, was Verlauf und Ausgang angeht - bebildert. Zur Atmosphäre perfekt beitragend wurde das Setting einer realen Boxübertragung aus Las Vegas genutzt, incl. Referee Gonzalez und Ring-Sprecher Michael Buffer. Der Kampf selbst wurde sichtbar mit schlagtechnischem Vollkontakt der Kontrahenten gefilmt, zudem wurde auf gesampelte (in den Vorgängerfilmen dadurch dynamischer klingende) Schlaggeräusche verzichtet. Timing, Präzision und Dramaturgie dieses Showdowns dürften neue Maßstäbe für die Inszenierung zukünftiger Schlagabtausche gesetzt haben.

Viele hatten Sly bereits abgeschrieben und als Relikt einer abgeschlossenen Ära reaktionärer Actionfilmheroen betrachtet. Mit diesem stimmigen, emotionalen und versöhnlichen Alterswerk hat das als sympathischer Underdog Rocky über Nacht zum Star gewordene Allroundtalent allen Miesmachern bewiesen, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Wünschen wir ihm daher abschließend noch einige mehr Charakterrollen - denn dass er zu mehr fähig ist, als martialisch dreinschauend Schwerkaliberwaffen abzufeuern, hat Stallone nicht nur in COPLAND bewiesen. Gleichzeitig bleibt die Zuversicht, dass die Wiederbelebung seiner Starpower durch die Neuauflage seines anderen Erfolgsscharakters John Rambo nicht sofort wieder diskreditiert wird.
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