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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achterbahnfahrt im Weltall !
Nach der perfekten Quadilogy Box erscheinen jetzt alle vier Teile als Special Edition in einer perfekten Doppel DVD. Somit kann sich jeder dem nicht alle Teile zusagen seinen persönlichen Favouriten nach Hause holen.
Für mich zählen alle vier Alien Filme zum besten was man in Sachen Science Fiction je gesehen hat. Star Wars war zwar immer recht nett...
Veröffentlicht am 19. März 2004 von Exciter30

versus
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen NEUVERÖFFENTLICHUNG MIT GRAVIERENDEN MÄNGELN !!!
Die ALIEN QUADRILOGY ist wahrlich ein Fest für Fans der Saga. Doch nicht jeder kann und will alle Filme der Box-Edition zeitgleich erwerben. Umso interessanter gestaltet sich nun die Einzelauskopplung aller vier Filme, darunter auch des anerkannt besten und erfolgreichsten Teils der Serie : ALIENS - DIE RÜCKKEHR.
Auf Video erschien der 1986 von James...
Veröffentlicht am 29. November 2004 von S.Schulz


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achterbahnfahrt im Weltall !, 19. März 2004
Nach der perfekten Quadilogy Box erscheinen jetzt alle vier Teile als Special Edition in einer perfekten Doppel DVD. Somit kann sich jeder dem nicht alle Teile zusagen seinen persönlichen Favouriten nach Hause holen.
Für mich zählen alle vier Alien Filme zum besten was man in Sachen Science Fiction je gesehen hat. Star Wars war zwar immer recht nett anzusehen, aber doch irgendwie zu vorhersehbar. Alien hingegen zeigt das glatte Gegenteil dieser bunten Star Wars Welt. Mit „Alien" schuf Regissuer Ridley Scott 1979 einen Klassiker welcher bis heute der beste Filme der Reihe ist. Viel Zeit verging ehe 1986 Titanic Regisseur James Cameron mit „Aliens" für Nachschub sorgte. Zum Glück machte Cameron nicht den Fehler, wie es oft in Fortsetzungen passiert, und versuchte den ersten Teil zu kopieren. Im totalen Gegensatz zum Orginal setzt Cameron auf das was er am besten drauf hat, und das ist Action total.
57 Jahre nachdem Lt. Ellen Ripley (Sigourney Weaver) dem Grauen auf der „Nostromo" entkommen ist, wird sie in Ihrem Rettungsschiff „Narcissus" entdeckt. Natürlich glaubt Ihr niemand die haarsträubende Geschichte über Parasiten die sich im menschlichen Körper einnisten. Stattdessen wurde auf dem Planet LV 426, dort wo die Nostromo damals auf das Alien gestossen ist, eine menschliche Kolonie gegründet. Als jedoch kurz nach Ripleys Rückkehr zur Erde der Kontakt zur Kolonie auf LV 426 abbricht wird man stutzig und bittet Ripley zusammen mit den Marines nach dem Rechten zu sehen. Dort angekommen erkennt man bald was hier passiert ist und bemerkt auch recht schnell das man dem Ganzen sehr hilflos gegenübersteht. Sämtliche Kolonisten, mit Außnahme der kleinen Newt, wurden von den Aliens infiziert. Es beginnt ein Kampf bei dem die Marines bald erkennen müssen das sie darauf nicht vorbereitet waren. Es folgt ein Action Feuerwerk der Sonderklasse und diesmal ist es nicht nur ein Alien, sondern dutzende die den Marines die Hölle heiß machen.
Cameron lässt es im zweiten Teil so richtig krachen und das macht richtig Laune.
Den Film gibt es in zwei verschiedenen Versionen, zum einen in der kurzen Kinofassung mit 131 min, welche aber meines Wissens nicht auf DVD erhältlich ist, und zum anderen in der 154 min Langfassung. Was die Alien Reihe in meinen Augen so ausgezeichnet und einmalig macht ist unter anderem das sich für jeden der bisher vier Teile ein anderer Regisseur verantwortlich zeigt. Jeder Teil zeigt den persönlichen Stil des Regisseurs wie hier bei „Aliens" von James Cameron der wie bei vielen seiner anderen Filme (Terminator, True Lies) voll auf Action setzt und diese Rechnung geht auf.
In dieser echt tollen Special Edition kann man wie bei der Quadrilogy Box zwischen zwei Versionen des Films wählen. Es stehen die bekannte Langfassung und die Orginal Kinofassung zur Auswahl. An Bonusmaterial wird hier auch nicht gespart und der Zuschauer bekommt alles wissenswert über die Entstehung des Films geliefert. Auch Teil zwei der Saga ist in dieser Special Edition genial.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Actionreiche Fortsetzung des Klassikers, 19. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Aliens - Die Rückkehr (DVD)
Der zweite Teil aus der Alien Tetralogie oder besser Quadrilogie (wie es bei der Alien reihe heißt) vom Regisseur James Cameron (Titanic, Terminator) ist der Actionreichste Film der Reihe. Dieser Science-Fiction / Horror / Action Film aus dem Jahre 1986 setzt auf aufwendige Actionszenen und ständiger Konfrontation mit dem Gegner was einem bis zum Schluss begeistert in dem Sessel hält.

Es ist schwer die Alien Teile zu vergleichen um zu sagen welcher der beste ist, da jeder teil auf etwas anderes setzt. Von daher ist es eine eigene Geschmackssache. Wer mehr auf "Psycho Düsternis" steht wird wohl den 1 Teil am meisten mögen. Wer mehr Thriller und dramatische psycho Szenen (Tunnelszenen) liebt ist bei Teil 3 am besten bedient und wer mehr auf Hollywood coole Superhelden steht wird teil 4 lieben. Dieser hier ist der Actionreichste Film der Reihe. Ein weiterer Unterschied zum ersten teil ist, das es sich diesmal nicht nur um ein Alien handelt, sondern gleich um einige mehr. Trotz allem sollte man alle sehen und mit dem ersten Teil anfangen und die Filme dann Chronologisch durchgehen.

Auch in diesem Film ist die Hauptdarstellerin Sigourney Weaver (The Village, Ghostbusters) wieder dabei, die ihre Rolle mal wieder sehr glaubwürdig rüberbringt.

Interessant ist auch, das es bei diesem Film insgeheim um den Vietnamkrieg handelt und zwar symbolisch in der Vorstellung des Regisseurs James Cameron. "Volles Rohr und nichts im Kopf"

Fazit: Ein Film den wirklich jeder kennen sollte. Mit diesem Film kann man nix falsch machen, wenn man Action, Horror oder Grusel, Dramatik, Science-Fiction mag. Für jeden ist also schön was dabei.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen NEUVERÖFFENTLICHUNG MIT GRAVIERENDEN MÄNGELN !!!, 29. November 2004
Die ALIEN QUADRILOGY ist wahrlich ein Fest für Fans der Saga. Doch nicht jeder kann und will alle Filme der Box-Edition zeitgleich erwerben. Umso interessanter gestaltet sich nun die Einzelauskopplung aller vier Filme, darunter auch des anerkannt besten und erfolgreichsten Teils der Serie : ALIENS - DIE RÜCKKEHR.
Auf Video erschien der 1986 von James „TERMINATOR" Cameron gedrehte Action-Horror-Thriller bereits Anfang der 90er im 154-Minuten-Director's Cut. 1997 wurde der Film durch THX-Remastering aufgewertet, aber nur als 132-Minuten-Kinoversion neu veröffentlicht. Die erste DVD-Auswertung (2000) kam als Special Edition auf den Markt und war 148-Minuten lang.
Die hier nun vorliegende Doppel-DVD enthält beide Versionen inklusive einer sehr ausführlich und interessant gestalteten Bonus-DVD zum Film. Leider sind nicht alle Extras der ersten DVD-Version enthalten. Viel gravierender ist aber der technische Aspekt der Film-DVD. Da beide Versionen parallel gepresst sind und bei der Abtastung der normalen Kinofassung nur die entsprechenden zusätzlichen Szenen übersprungen werden, kommt es zu Bildstören und oft auch zu Tonsprüngen. So werden mehrfach (!) Satzanfänge verschluckt und an anderer Stelle asynchron zum Filmgeschehen (oder doppelt) abspielt.
Auch das Bild- und Tonmaterial an sich ist nicht optimal. Die Schärfe lässt bei einigen Szenen deutlich nach, der Ton ist stellenweise verrauscht und undeutlich. Andere Sequenzen hingegen sind gestochen scharf und tonal brillant. Der Gesamteindruck leidet jedoch aufgrund der Mängel erheblich.
FAZIT
ALIENS ist sicher ein hervorragender Film. Mir persönlich sagt die sogar Kinofassung mehr zu, da der Spannungsbogen perfekt aufgebaut und die ursprünglichen Schnitte besser gelungen sind. Wer den Film lieber in der Langfassung sieht und auf eine zusätzliche Bonus-DVD locker verzichten kann sollte U N B E D I N G T zur älteren DVD-Fassung greifen. Hier treten die oben geschilderten Mängel nämlich nicht auf und man kann den Film in seiner vollen Länge genießen. Das damalige Bonus-Material ist auch heute noch interessant, das DVD-Menü sogar deutlich besser gestaltet. Fans der orginalen Kinoversion bliebt jedoch nur die THX-Videoversion als fehlerfreie Alternative.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Fortsetzung, die man sich nur wünschen kann..., 22. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Aliens - Die Rückkehr (DVD)
Meistens fallen die Fortsetzungen erfolgreicher Filme deutlich schlechter aus als ihre Vorgänger, weil die Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseure nicht den Mut aufbringen, die Geschichte konsequent weiter zu erzählen, sondern sich lieber auf (scheinbar) bewährte Erfolgsrezepte verlassen und diese mit einem enormen Mehraufwand an Gags und Special Effects aufmotzen. GHOSTBUSTERS II, OCEAN?S 12, ESCAPE FROM L.A. und MEN IN BLACK II sind hierfür Paradebeispiele, und die Liste ließe sich endlos weiterführen.

Es gibt jedoch Ausnahmen. FRENCH CONNECTION II war mindestens ebenso spannend und mitreißend wie der erste Teil, auch SHREK II konnte die Fans restlos begeistern, und die Filme der BOND-, BOURNE- und INDIANA JONES-Reihe beweisen eindrucksvoll, dass man auch innerhalb ausgetretener Pfade höchst erfolgreich sein kann.

Und natürlich darf man hierbei die ALIEN-Filme nicht vergessen. Ridley Scotts ALIEN aus dem Jahr 1979 schockierte ein weltweit begeistertes Kinopublikum und etablierte sich schon nach kurzer Zeit als Kultfilm und Klassiker, der im Genre des Science-Fiction-Horrors neue Maßstäbe setzte. Zwar war die Story nicht unbedingt neu, doch deren großartige Inszenierung, die exzellenten darstellerischen Leistungen sowie das innovative Design der Kulissen und insbesondere des fremden Wesens gelten bis heute als revolutionär.

Natürlich war eine Fortsetzung unvermeidlich. Und damit hätte die Erfolgsgeschichte des berühmtesten außerirdischen Monsters aller Zeiten auch schon wieder zu Ende gehen können... hätte sich nicht James Cameron dieser gewaltigen Aufgabe gestellt. Cameron, der mit THE TERMINATOR bereits selbst einen Meilenstein abgeliefert und nebenbei Arnold Schwarzenegger zum Weltstar gemacht hatte, war von Anfang an ein glühender Fan des ersten ALIEN-Films und verfügte sowohl über die nötige Phantasie als auch das richtige Feingefühl, um die Saga gebührend fortzuführen. Dabei griff er zwar auf die beiden zentralen Figuren des ersten Films zurück, nämlich Lt. Ellen Ripley und das Alien, erweiterte die Handlung aber um so viele neue Ideen und Personen, dass dadurch ein völlig eigenständiges Werk entstand. Cameron bewies Respekt vor Scotts Meisterwerk, war sich aber gleichzeitig seiner eigenen Vision sicher genug, um nicht in falscher Ehrfurcht zu erstarren.

Wir erinnern uns: Im ersten Teil gelingt es Ripley, das unheimliche Wesen, das die Besatzung des Raumfrachters 'Nostromo' getötet hatte, ins All zu befördern, und sich an Bord des Rettungsschiffes im Hyperschlaf auf den Weg Richtung Heimat zu begeben. Doch dann verliert sich ihre Spur in den unendlichen Weiten des Weltraums, und statt der erwarteten Flugzeit von sechs Wochen dauert es 57 Jahre, bis sie mehr oder weniger durch Zufall gefunden wird... soweit der Auftakt zu ALIENS - DIE RÜCKKEHR von 1986.

Nur langsam gewöhnt sich Ripley - wieder gespielt von der faszinierenden Sigourney Weaver - an ihr neues Leben auf einer Raumstation. Sie wird von Albträumen gequält und muss mit dem Tod ihrer Tochter fertig werden, die sie zuletzt als kleines Mädchen gesehen hatte. Außerdem wird sie stundenlang durch einen Untersuchungs-Ausschuss zu den Vorkommnissen befragt, die zur Vernichtung der 'Nostromo' führten... und schließlich ihres Ranges als Flight Officer enthoben und degradiert. Während dieser Verhöre erfährt sie, dass der Planet LV 246, auf dem die Crew der 'Nostromo' das außerirdische Raumschiff-Wrack und das Alien gefunden hatte, inzwischen besiedelt wurde, um ihn für eine Kolonialisierung vorzubereiten. Natürlich will niemand auf Ripleys Warnungen hören, und so kommt es, wie es kommen muss...

Bald darauf klopft Burke, ein Vertreter des Weyland-Konzerns, in dessen Auftrag die Siedler unterwegs sind, bei Ripley an. Mit dabei: Lt. Gorman, ein strammer Soldat aus dem Corps der Colonial Marines. Der Kontakt zur Kolonie auf LV 246 ist abgebrochen. Ein Erkundungstrupp soll der Sache auf den Grund gehen, und Burke möchte Ripley als Beobachterin dabeihaben. Zunächst sträubt sich Ripley, zwingt sich aber schließlich, sich ihren Ängsten endlich zu stellen, und willigt ein, allerdings nur aufgrund Burkes Versprechen, die fremde Spezies auf keinen Fall für irgendwelche Experimente einfangen zu wollen. Und so begibt sich einige Tage später das schwer bewaffnete Schlachtschiff 'Sulaco' auf den Weg nach LV 246. An Bord: ein verwegener Trupp knallharter, vor Selbstvertrauen nur so strotzender Marines sowie Burke, Ripley und Bishop, der standardmäßig vorgeschriebene Androide, mit dem Ripley aufgrund ihrer Erfahrungen während ihres letzten Fluges allerdings einige Probleme hat... (kleine Gag am Rande: Bishop ist ein Modell der Firma Cyberdyne Systems - genau wie der Terminator).

Am Ziel der Reise angekommen, machen sich die Marines unverzüglich ans Werk, dem Rätsel der stummen Kolonie auf den Grund zu gehen... und ab diesem Zeitpunkt dreht Cameron die Terrorschraube unbarmherzig an und nimmt die Zuschauer mit auf eine Achterbahnfahrt in die Hölle. Was wie ein Routine-Einsatz beginnt, entwickelt sich schon bald zum Kampf auf Leben und Tod, und zum ersten Mal sehen sich die ach so unbesiegbaren Soldaten einem Feind gegenüber, der ihnen nicht nur zahlenmäßig weit überlegen ist. Wie Ripley befürchtet hatte, sind nahezu alle Siedler von den Aliens als Wirtskörper missbraucht worden, und die Neuankömmlinge werden weniger als ernsthafte Gefahr wahrgenommen, sondern vielmehr als willkommener Nachschub. Lediglich ein kleines Mädchen namens Newt konnte sich wochenlang vor den Monstern verstecken und wird von Ripley kurzerhand zwangsadoptiert.

Schon nach kurzer Zeit ist die kämpfende Truppe deutlich reduziert und muss den Rückzug antreten, doch die geplante Flucht wird durch die Aliens vereitelt. Und so beginnt für die Handvoll Überlebenden eine verzweifelte Verteidigungsschlacht, in deren Verlauf sich so mancher Protagonist völlig anders entwickelt als vorhergesehen. Ripley muss schließlich das Kommando übernehmen, um die Gruppe zusammen zu halten, und mausert sich zur rambomäßigen Amazone, als Newt dem Feind in die Fänge fällt...

Obwohl ALIENS - DIE RÜCKKEHR über zwei Stunden dauert, lässt Cameron keine Sekunde Langeweile aufkommen. Statt dessen brennt er ein nervenzerrendes Action-Feuerwerk ab, das auch heute noch seinesgleichen sucht und an Spannung kaum zu überbieten ist. Gleichzeitig gönnt er sich und dem Publikum auch mal kleinere Atempausen, in denen er speziell Ellen Ripleys Charakter genauer unter die Lupe nimmt und sogar den zaghaften Beginn einer Freundschaft zwischen ihr und Col. Hicks andeutet, gespielt von Cameron-Veteran Michael Biehn. Die ansonsten unvermeidliche Liebesgeschichte bleibt angesichts der drohenden Gefahr unerfüllt, doch Hicks erweist sich als echter Freund in der Not, als es darum geht, Newt zu retten. Diese schwere Bürde jedoch bleibt Ripley überlassen, und hier zeigt sich eine der überragenden Qualitäten des Films: Sigourney Weaver verkörpert die verzweifelt heldenhafte Frau, die an Newt wieder gut zu machen versucht, was ihr bei der eigenen Tochter so schmerzlich versagt blieb, absolut glaubwürdig und wird dadurch zur idealen Identifikationsfigur, welche den nun folgenden und in seiner Perfektion immer noch mustergültigen Horror-Trip erst mit der notwendigen Prise von Gefühl und Leben füllt. Und so fährt sie tief hinunter in die Eingeweide des Planeten, nicht ahnend, welches Inferno des Schreckens sie dort unten erwartet...

Immer, wenn man als Zuschauer denkt, der Film habe seinen absoluten Höhepunkt erreicht, setzt Cameron noch einen drauf und schafft es wie kein Zweiter, einem den Atem zu rauben. Zudem gelingt es ihm, mit der von ihm selbst entwickelten eierlegenen Alien-Königin (deren Design sogar die wohlwollende Anerkennung des Alien-Urvaters H.R. Giger fand) einen enorm wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Alien-Mythos beizusteuern. Auf den ersten Blick mag ALIENS - DIE RÜCKKEHR wie ein futuristischer Vietnam-Kriegsfilm wirken, und im Grunde genommen ist er das auch, daran lässt Cameron keinen Zweifel. Es scheint ihm sogar auf boshafte Weise Freude zu bereiten, den aufgesetzten Heroismus der kampferprobten Muskelpakete bei der ersten sich bietenden Gelegenheit wie eine Seifenblase platzen zu lassen. Darüber hinaus präsentiert er, wie in all seinen Filmen, eine intelligente und charismatische Heldin, die es in Sachen Mut und Entschlossenheit problemlos mit ihren männlichen Kollegen aufnehmen kann.

ALIENS - DIE RÜCKKEHR hat aber noch mehr zu bieten: eine hervorragende Besetzung bis in die Nebenrollen (darunter Lance Henriksen als Bishop, Paul Reiser als Burke und - in ihrer ersten und leider einzigen Rolle - Carrie Henn als Newt), großartige Kulissen und Spezialeffekte (der Anblick der Alien-Königin verschlägt einem auch heute noch die Sprache), James Horners dramatischen Soundtrack und einen fulminanten Showdown, wie es ihn in der Alien-Saga kein zweites Mal gibt, all das von Cameron atmosphärisch extrem dicht und nicht ohne ein Quentchen schwarzen Humors in Szene gesetzt.

Camerons Strategie ist dabei so einfach wie genial: Aus dem ersten Film weiß das Publikum, wie grauenvoll die Aliens aussehen und sich vermehren. Statt also Bekanntes einfach nur zu wiederholen, wagt Cameron den nächsten Schritt und lässt in einem gewaltigen Rund-Um-Schlag eine ganze Alien-Armee auf die Zuschauer los, mit allen blutigen Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Und sein Plan geht voll und ganz auf. Somit ist ALIENS - DIE RÜCKKEHR neben ALIEN vielleicht der beste Film der ganzen Serie, auf jeden Fall aber die beste Fortsetzung, die man sich nur wünschen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Teil einer der hevorragendsten Filmreihen aller Zeiten:, 12. Mai 2008
Unmittelbar nach seinem dritten Film und ersten Mega - Erfolg mit Terminator" durfte James Cameron in der Fortsetzung der Alien - Reihe ran. Und um gleich eines vorweg zu nehmen, ihm ist mit Aliens - Die Rückkehr" der für mich beste Teil der Reihe gelungen. Dies mag vielerlei Aspekte haben.

Zunächst einmal ist diese Fortsetzung Inhaltlich wesentlich umfangreicher als noch sein Vorgänger. Spielte sich dort noch alles auf dem Raumkreuzer Nostromo" ab, so wechseln die Szenarien hier sehr häufig. Dies wiederum macht den Streifen sehr abwechslungsreich. Genau diese Szenarien vermitteln dem Zuschauer die gesamte Laufzeit über einen wirklich düsteren und unheimlichen Eindruck des Planeten LV-426 auf dem sich der gesamte Horrortrip abspielt. Sämtliche (Spezial-) Effekte sind, wie von Cameron gewohnt, wirklich erste Sahne und viele weitere gute Einfälle runden das Gesamtbild ab. Hierzu zählen z.B. die Blickwinkel aus Sicht der Kamera in den dunklen Gängen oder auch nur der stylische Transportwagen, welcher schon fast aus Pimp my Ride" zu entspringen scheint. Die Liste der Details was diesen Film mehr als nur Sehenswert macht wäre wohl unendlich lange um sie hier zusammen fassen zu können.
Auch an der Musikalischen Untermalung gibt es Dank des geschulten Händchens von James Horner auch in keinster Weise etwas auszusetzen. Sehr gut.

Die Darsteller, allen voran natürlich wieder Sigourney Weaver, machen ihre Sache durchwegs gut bis sehr gut. Michael Biehn, welcher ja bereits mit Cameron an Terminator" als Darsteller arbeitete verkörpert hier erneut die letzte männliche Begleitung im Kampf gegen einen scheinbar unbezwingbaren Gegner - und wieder kann er nicht den endgültigen Helden verkörper. Aber auch Bill Paxton als Pvt. Hudson, Paul Reiser in der Rolle des Carter Burke und Lance Henriksen als Roboter Bishop machen ihre Sache einwandfrei. Letzterer kann Ripley ja nun doch vom Gegenteil des Ewig Bösen Roboters überzeugen, auch wenn es ihn dabei ein klein wenig zerlegt.

Der Reiz des Filmes liegt unter anderem auch wieder daran, dass dem Zuschauer die Aliens sehr lange ein klein wenig vorenthalten werden. Sozusagen der Reiz des Ungewissen. Und wie auch im Vorgänger vergehen dabei mind. 65 Minuten der gesamten Laufzeit (hier die Special Edition mit 157 Minuten) bis diese schleimigen Kreaturen den Betrachter das erste Mal in Angst und Schrecken versetzen dürfen. Und ja, sie sind auf jeden Fall ekliger und noch böser als im ersten Teil. Vor allem bekommt man sie auch endlich mal bei Licht zu sehen. Und genau dies wird diese Filmreihe wohl immer ausmachen - die mitunter kreativste und ekligste Filmgestalt aller Zeiten aus der Feder von H.R. Giger. Die Krönung des ganzen stellt natürlich Big Mama oder auch die Königin genannt dar, welche natürlich versucht die von Ripley vernichteten Alien - Babys zu rächen. Und um ehrlich zu sein kann ich dem letzten Kampf zwischen Ripley mit Laderoboter vs. Alien mehr abgewinnen als wenn da ein Predator durchŽs Bild huschen würde.

Alles in allem gehört Aliens - Die Rückkehr" mit zu dem besten was es für mich in den unendlichen Weiten der Filmwelt gibt. Obendrein auch der beste, spannendste, wenn auch nicht Einfallsreichste Teil der Reihe. Dafür jedoch mit Sicherheit der Actionreichste und für mich definitiv Beste!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ALIENS in optimaler Präsentation!, 10. November 2004
Ich habe mir sowohl diese DVD, als auch die DVD zu Ridley Scotts erstem Teil "Alien" zugelegt, den beiden besten Filmen der Reihe. Und trotz des damals noch recht hohen Einzelpreises hat sich das vollkommen gelohnt: Beide Filme sind in zwei Versionen auf der ersten Disc enthalten: bei Alien handelt es sich dabei um die Original-Kinoversion und den 2003er Directors Cut, bei Aliens um die Original-Kinoversion und die 40 Minuten längere, weitaus tiefgreifendere Special Edition aus den 90er Jahren, die bereits auf der ersten Einzel-DVD des Filmes zu sehen war.
Bild und klangtechnisch gibt es im Vergleich zu den diesbezüglich guten Vorgänger-DVDs kaum Unterschiede, der erste Teil profitiert von den dezenten neuen Foleyeffekten auf der Tonspur am stärksten, die den (in der dt. Synchronisation weit aus weniger) verhangenen Dialogton gut ausgleichen.
Störend ist beim Ton allein, dass er besonders beim Director's Cut von Teil 1 die neuen Szenen entlarvt. Zwar wurden ausschließlich (!!) die Originalsynchronstimmen verwendet, doch sowohl deren lustloses Spiel, als auch der viel zu klare Ton (letzteres ist leider unvermeidbar) machen die Ergänzungen ein wenig zu Fremdkörpern. Dies gilt bei Teil 2 allerdings nur in stark eingeschränkter Form, v.a. deswegen, weil dort zwar leider nicht immer die Originalsynchronstimmen zu hören sind, diese dafür aber durch ähnlich klingende u.v.a. lustvoller sprechende Stimmen ersetzt wurden.
Was die neuen Szenen angeht: Bei Alien zeigt sich, dass einige, z.B. die Eierszene mit Dallas am Ende, aus gutem Grund weggelassen wurden, weil sie den Fluss und in diesem konkreten Fall die gespenstische (weil dialoglose und nur von den fantastischen Soundeffekten Terry Rawlings' lebende) Atmosphäre des Finales unterbrechen. Die besten Ergänzungen sind die kleinen neu eingefügten Schnipsel, die in der Originalsprachfassung auch sehr hommogen mit dem Rest wirken. Doch letztendlich ziehe ich die Originalkinoversion dem Director's Cut von Alien vor, wenngleich dieser auch nicht uninteressant ist. Doch Ridley Scott war 1979 (wie er in der Einführung selber richtig bemerkt) sehr zufrieden mit dem Film und die Änderungen sind relativ unnötig gewesen. Sei es drum, die Originalversion findet sich schließlich auch auf der DVD und damit hat man schonmal den Vorteil, das man entscheiden kann, was besser gefällt, was nicht bei vielen DVDs der Fall ist.
Zum Bonusmaterial auf der jeweiligen DVD 2: Hier sind beide DVDs mustergültig und gehören zum besten auf dem gesamten deutschen Markt! Das liegt zum einen an der exorbitanten Länge des Gebotenen: Allein die Featurettes (die übersichtlich in Vorpruduktion, Produktion und Nachproduktion gegliedert sind) haben bei beiden DVDs jeweils eine Gesamtlänge von fast 3 Stunden, die ausführlichen Audiokommentare und erschöpfenden Design- und Bildergalerien nicht mitgezählt! Quantitativ ist der Raum des sinnvollen damit klar abgedeckt. Und qualitativ ebenso: Die MakingOf Features glänzen durch interessante Informationen, viele Hintergrundbilder, Aufnahmen vom Set oder Verpatzten (Spezialeffekt-)Szenen, lustige On- und OffSet-Geschichten und vor allem durch Objektivität. Das manch Beteiligter damals (oder heute noch) mit einem anderen im Klinsch lag (oder liegt) kommt ebenso wie Kritik an Produzenten, Regisseuren oder Cuttern offen zur Sprache!
Das sieht man nicht zuletzt bei den Specials zur Musik, die klugerweise mit denen zum Schnitt zusammengelegt wurden, weil ja sowohl die Musik zu Alien, als auch die zu Aliens an vielen Stellen der Schere zum Opfer fiel. Hier dürfen die Komponisten Jerry Goldsmith (Teil I) und James Horner (Teil II) ihrem berechtigten Frust freien Lauf lassen. Während Goldsmith sich dabei etwas diplomatischer gibt, prangert Horner in seinem Interview (,das ihn erfreulicherweise als nicht so unsympathisch zeigt, wie sonst oft) sowohl Regisseur James Cameron als auch Produzentin Gale Ann Hurd an. Hier wird ein ansatzweise ungetrübtes Bild vom harten Filmgeschäft Hollywoods erreicht, das ich so selten bei MakingOfs geboten bekam. Gleiches gilt für die restlichen Dokus ebenso. Durch die Vielzahl verpatzter Animatronik- und Miniaturszenen wird auch deutlich, wie mühselig die Erschaffung der Filme war, und das vor Allem viel harte Arbeit und ein guter (Ton-)Schnitt dafür sorgen, dass das Ergebnis so überzeugend gerät.
Dadurch unterscheiden sich die Bonus-Materialien ganz klar vom sogenannten "HypingOf", dieser schnell geschnittenen Speicherplatzverschwendung, die mehr mit (unnötiger) Werbung als mit Hintergrundinfos zu tun hat.
Alles in allem kann ich die DVDs jedem ans Herz legen, der nicht allzu zart besaitet ist. Sie präsentieren die tollen Filme in guter Qualität, mit beispielhaften Extras zu jedem Aspekt Produktion und in einem sehr schönen Design.
Fazit: Der Preis stimmt und die Filme werden optimal präsentiert. Alle Cineasten: Zugreifen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der legendärsten Sequels aller Zeiten, 12. April 2007
Aliens ist nicht nur ein Film, es ist ein Stück Filmgeschichte und die perfekte Ergänzung zu Alien 1. Diese längere Fassung ist grandios. Gänsehaut und Spannung bis zum Ende. Trotz des beachtlichen Alters ist Aliens einer der besten Filme in meiner Sammlung.

Aliens setzt da an wo Alien aufhört. Nachdem Ripley den Kampf überlebt hat und sich in die Rettungskapsel gelegt hat sind wärend des Hyperschlafs über 50 Jahre vergangen. Die Zeit hat sich geändert und der ehemals verfluchte Planet ist nun besiedelt. Als Ripley das erfährt ist alles klar. Die Firma plant etwas und das ahnt Ripley auch. Sie soll als Beobachterin der Aufbauphase den Planeten wieder betretten und ahnt schon das unfassbare. Als kurz vor Aufbruch der Kontakt mit den Siedlern abbricht ist klar. Es wird ein Kampfeinsatz den nicht jeder überstehen wird.

Das grandiose Szenario welches so detailiert und einfach nur unikat ist wirkt fantastisch. Die verlassene Stadt auf dem Planeten wirkt gespenstig von außen, und grusselig von innen. Die Gänge, die Türen, die Labors, alles ist wie man es aus dem ersten Teil grob schon kennt. Das Aufgebot an Stars wie zum Beispiel Lance Hendriksens Paraderolle als Bishop, oder auch Michael Biehn als Anführer der Marienes. Alles ist so perfekt. So muss ein Film einfach sein! Spanned bis zum Ende. Das Finale wiedermal imposant mit einem großartigen Kampf und der Wettlauf mit der Zeit. Die 16 Minuten extra tun dem Film nur gut! Und das kleine Mädchen macht den Film noch etwas grusseliger, denn seit "Das Omen" weis man wie böse kleine Kinder sein können!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung Pur, 27. Juni 2004
Diese Special Edition hat alles in sich, was man bracht: den Film in zwei Versionen und Hintergrundinfos, wie alles gemacht wurde. Wer sich schon immer fragte, wie die Filmmacher den Endkampf hinbekommen haben, der wird es nach dem Anschauen der DVD wissen.
Zum Film: Für mich ist dies der beste Teil, weil er eine beklemmende Atmosphäre hat, für sein Alter von fast 20 Jahren gut aussieht und es in der Geschichte immer härter kommt, wenn man denkt, dass man die vorige Szene nicht zu toppen geht. Die scheußlich gut aussehenden Aliens sind der Inbegriff der Angst und man könnte deswegen während des ganzen Film Herztropfen löffeln, um einem Herzinfarkt vorzubeugen. Einziger Kritikpunkt ist die manchmal schwankende Sprachqualität in einigen Szenen, aber ansonsten KULT-PUR!!!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Teil der Serie!, 25. Januar 2010
Von 
SAINT - Alle meine Rezensionen ansehen
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Aliens die Rückkehr ist nach meinem Geschmack der beste Teil der Serie. Das liegt nicht unbedingt an der Spannung die alle Filme aufweisen. Ich fand es total cool, das hier ein haufen Marines "total überheblich" auf dem Planeten landen mit der Auffassung die Sache im Griff zu haben. Der dann folgende verzweifelte Kampf ums überleben, gegen Tausende von Aliens, macht den Film zu einen Nervenaufreibendem Erlebnis.
Gefallen hat mir auch der Umgangston der Marines untereinander, der somit ein wenig Humor in den ansonsten mit Action und Spannung geladenen Film bringt.
Sehr schön ist, das man in dieser Fassung sowohl die Directors als auch die Normale Fassung sehen kann.

Fazit: Der beste Teil der Serie, voller Hochspannung, beklemmenden Gefühlen und einem Schuss Humor.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut sehenswert, 20. Juli 2004
Nachdem sich die siebenköpfige Crew des Raumfrachter Nostromo im Film ALIEN versehentlich einen praktisch unkaputtbaren, fremden Organismus an Bord geholt hat, begann dieser die Besatzung zu dezimieren. Nur die einzige Überlebende, Ellen Ripley, konnte sich mit einem Rettungsboot in Sicherheit bringen und in einer riskanten Aktion, das Alien los werden.
ALIENS knüpft nun direkt an diesen Schluß an:
57Jahre später wird Ripley im Kälteschlaf an Bord der im Raum treibenden Raumfähre geborgen. Sie erfährt, dass sich mittlerweile Kolonisten auf dem Planeten, auf dem die Besatzung der Nostromo damals das Alien "gefunden" hat, befinden. Nicht zuletzt deswegen glaubt ihr niemand die Geschichte von dem fremden Wesen, das eine perfekte Tötungsmaschine zu sein scheint und von dessen Eiern es noch unzälige auf dem Planeten geben soll.
Als der Funkkontakt zu der Kolonie abreisst, wird aufgrund Ripleys Aussagen ein militärisches Sonderkomando geschickt um die Ursache zu ermitteln.
Ripley wird als Berater mitgeschickt. Noch bevor sich die Elitetruppe über den Zustand der Kolonie im klaren wird, werden sie dort von den Aliens angegriffen und handstreichartig ausradiert. Nur eine handvoll Soldaten und Ripley überleben den Angriff. Hier wird Ihnen bewusst das sie trotz Waffen und Ausbildung keine Chance gegen diese Wesen haben. Der Rückweg zur Erde schein abgeschnitten, nachdem auch die Raumfähre, die die Soldaten wieder zu ihrem im Orbit kreisenden Schiff bringen soll, zerstört wird. Die zweite Fähre wird zur Evakuierung aus dem Mutterschiff per Funk abkommandiert. Dessen Ankunft wird aber einige Stunden dauern. Viel zu lange, denn die Übermacht der Aliens ist erschreckend und es scheint als könnten die Überlebenden nicht auch nur wenige Minuten den Aliens standhalten....
James Cammerons ALIENS, das Sequel zu dem Klassiker ALIEN von Ridley Scott, setzt diesen direkt fort. Dies tut er ohne den Stil von ALIEN zu kopieren, sondern mit einer ganz eigenen Filmsprache und Klasse. James Cammeron wäre aber auch nicht James Cammeron, würde er versuchen Ridley Scotts Stil zu kopieren.
War ALIEN als spannungsgeladener Thriller angelegt, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, ist Cammerons ALIENS deutlich actionlastiger und schneller. Das tut dem Film sehr gut und gibt ihm damit eine ganz eigene Dramatik.
Als ich 1990 ALIEN das erste mal ohne Vorwissen gesehen habe, war ich hin und weg: noch nie habe ich einen derart spannenden Film gesehen. Deswegen war ich von ALIENS zunächst etwas enttäuscht. Die Aliens waren nicht mehr die absoluten Überlebens- und Tötungsmaschinen. In ALIEN konnte das Wesen sogar im luftleeren Raum außerhalb der Fähre überleben und versuchte über das Triebwerk wieder ins Schiff zu gelangen. Nur durch den Druck des startenden Triebwerks wurde es in den Weltraum geblasen. Unklar ist ob es selbst das nicht überlebt hat.
In ALIENS waren die Wesen nun für meinen Geschmack irgendwie zu einfach zu töten. Maschinengewehrsalven und Feuer überleben sie offensichtlich nicht, während im ersten Teil das Wesen sogar den viel heißeren Triebwerkstrahl möglicherweise überlebt haben könnte. Nur die schiere nummerische Überlegenheit in ALIENS hat den Soldaten zugesetzt. (als die Königin auf der Suche nach Newt durch das Mutterschiff über die Metallplanken läuft, hört sich das metallisch an. Ist das Alien mit Metall gepanzert? Eine Verletzungsgefahr durch konventionelle Munition ist als also nicht zwingend gegeben.)
Außerdem hat mich zunächst die Idee der Königin gestört. Auf diesem Weg war das Wesen im ersten Teil sowieso nicht die absolute Gefahr, da es früher oder später an Alterschwäche gestorben wäre ohne selbst wieder Eier legen zu können.
Die Aussage des ersten Teils WIE sich diese Wesen im verbreiten, Äonenlang auf eine andere, raumfahrende Rasse warten um sich als Schmarozer auf hohem Niveau zu verbreiten, wurde damit etwas ad absurdum geführt: zur Fortpflanzung muss als immer eine Königin dabei sein!?!
Und wieso haben die Kolonisten nie diese Funksignal des gestrandeten Raumschiffs gehört, das die Nostromo empfangen hat?
Heute sehe ich diese Dinge nicht mehr so eng, bzw. achte nicht mehr darauf, denn auf diese Details einzugehen hätte der Dramaturgie des Films deutlich geschadet.
Mittlerweile sehe ich diesen zweiten Teil sogar fast lieber als den ersten Teil. Perfekte Regiearbeit, grandiose Schauspieler, hervoragender Schnitt, 1A-Musik und eine meisterhafte Dramaturgie machen den Film zu etwas besonderm und keine Sekunde langatmig. Die Gefahr ist permanent körperlich fühlbar.
Im Gegenteil, hat dieser Film auch vieles vorweggenommen, was für spätere Alien-Filme proklamiert wurde:
- Die Aliens konnten schon in dem Teil schwimmen (als sich ein Alien Newt, das Mädchen, gekrallt hat)
- Die Aliens waren auch hier schon intelligent, berechnend, zu gemeinschaftlicher Aktion und Kommunikation fähig und intellektuell den Menschen mindestens ebenbürtig.
(Wegen dem zweiten Punkt hat mich auch zunächst das vermeintlich dumme Alien in der Landefähre gestört, das sich durch das Töten der Pilotin selbst ein Ende setzt. Heute sehe ich das so, dass sich dieses Wesen geopfert hat, damit die Soldaten nicht mehr wegfliegen können.)
Perfekt war die Konfrontation der Mütter (Ripley und die Alienkönigin) im Mutterschiff. Beide sehen die jeweils andere als Gefahr für ihre Brut an. Ripley macht die Aliens dafür verantwortlich, dass sie ihre Tochter überlebt hat und ist für Newt die Ersatzmutter, während Ripley vor den Augen der Königin während des Rückzugs die Eier mit dem Flammenwerfer zerstört hat.
So kommt es zum direkten Showdown. Durch den Laderoboter besteht in etwa ein Kräftgleichgewicht: SUPER! Besser könnte der Kontrast nicht sein: der gelbe, mechanische Roboter gegen die biologische Kampfmaschine.
Ich weiss heute noch nicht genau in welche Kategorie ich diesen Film einordnen soll: Action? Science Fiction? Horror? Thriller? Irgendwie passt alles und irgendwie auch nicht. Eine ganz eigene Kategorie eben! ;-)
Zur DVD selbst: Das Menü ist ansprechend und die Filmqualität noch ok, obwohl man eventuell noch einiges hätte besser machen können. Aber nie so schlecht, das es störend auffallen würde.
Fazit: Einer der ganz großen Filme mit unbedingter Kaufempfehlung - 5Sterne!!!
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