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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen moodorama mystery in a cup of tea, 17. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mystery in a Cup of Tea (Audio CD)
Es gibt Augenblicke im Leben, in denen musikalische Entscheidungen unumgänglich scheinen. Moodorama führen uns mit „Mystery in a Cup of Tea" exakt an diese Stelle, vielmehr an eineüberragende Klippe am Cap Horn und reichen verschmitzt lächelnd über zehn Tracks die Augenbinde, die uns den Sprung erleichtert.Dass Moodorama überhaupt mit ihren Tracks an diese Abgrund- Verführung denken ist nicht das Erstaunliche, sondern das Schönste überhaupt an diesen Musikzeiten. Gestern noch mit dem neuenU2- Album die Alarmgitarre frotzeln gehört, heute Moodorama mit einem aufgekratzten wie beruhigenden Album aufgelegt, das dem Hörer nicht eine Chance bietet, für kurze Zeit zuverschwinden. Deutlich wird das schon bei den ersten Tracks:Eine gelungener Opener, „Walk on by", der uns wohlwollend auf das Album einstimmt, überzeugt uns geradlinig zur Gelassenheit, insbesondere durch die jazzige wie fadendünne Gitarre, die immerwieder mal hinter den Groovebüschen hervor lugt und freundlich an Milton Nascimento erinnert. „Southward Delight" dagegen betont auf „Mystery in a Cup of Tea" vollends die Vocals von KerstinHuber, die Feder führend kurz eine leicht housige Richtung angeben und von sanften 80er Synthis, die man Depeche Mode zuordnen könnte, begleitet werden, um letztendlich in einer Elektro-Jamsession zu enden. „The Bushoong" überfährt uns mit seinen treibenden Pads geradezu heimtückisch mit vermeintlichen „Karneval in Rio"- Grooves, die gegen Ende klamm heimlich zumgewaltigen Latinrocker mutieren. Bei „Hold on" erfreut man sich dagegen über das Festhalten an einem Grundrythmus, während die Gesangslinien sehr funky und die Bläser unterdrückt aberaufbegehrend dagegen anspielen. „Lovechild" - die erste kleine Ruheoase auf „Mystery in a cup of tea", lässt uns durch diereservierten aber schneidenden Vocals in grenzenlos neunminütiger Sicherheit wiegen -so scheint es, doch mutiert dieser anfangs entspannt schmeichelnde Sound in ein Satin-Housegewand, dasden Hörer unwillkürlich fesselt und keine Zeit für Pausen lässt. „A Present to Mr. Ma" , ein Hochgenuss an Stilsicherheit und gewagter, aber sehr gelungenerGrenzüberschreitung, appelliert an alle Tangotänzer der neuen Generation. Schwere, düstere Streicher malen depressive Tangorythmen auf das Tanzparkett und liefern einen untrüglichenVorwand, sich an diesen Rythmen und ihrer Bürde zu berauschen. Geradezu unnachgiebig - wie Phoenix aus der Asche - treibt uns das Piano nach vorne. Die Stimmung des Tracks wechseltständig, um sich am Ende in eleganter Manier á la Air oder Zero 7 zu vereinen. „Furious Floods" hält sich nicht lange mit Plattitüden auf, sondern macht sich auf, eine tanzbare aber nichtaustauschbare House- Nummer zu werden, die durch fast emphatische Stakkato-Vocals und RetroPads zur Ekstase führen kann - wenn das Getränk stimmt. „Never Mind", ein vermeintlich schwererAbschied, dürfte man fast vermuten, denn nach all den stilistisch kompetenten Gelagen bereiten uns Moodorama hier einen weiteren und wohl gewählten Höhepunkt. An Progrock - undKonzeptalben Zeiten von Genesis erinnert die Gesanglinie, die elektronischen Soundhilfsmittel bauen einen Spannungsbogen auf, der nie gelöst wird sondern ständig anschwillt, um am Ende zueinem klaren Statement zu werden. „Behind the scenes" gibt sich cineastisch, man fühlt sich fast Schock gefroren durch die narrativenaber auftauenden Vocals. Wer die frühen Utah Saints aus Seattle noch kennt oder in jüngerer Zeit die Herren Kruder & Dorfmeister, der wird größte Freude an diesem Track haben. „Like it or not"darf man als weiteren Höhepunkt und sensiblen Ausklang bezeichnen, denn hier offenbart das Moodorama- Produzententeam um Martin Sennebogen, Marco Köstler und Bernhard Frank diegesamte Moodorama- Definition extrem freizügig: Vocals, die sich an Peter Gabriels beste Zeiten anlehnen, diskrete Jazzhappen mit Trompeten, Gitarren, Fender Rhodes und ein ausklingendesEnde, das man stundenlang ob seiner Offenheit hören möchte aber leider viel zu früh endet - ein irgendwie abruptes aber verdientes Ende.Eine Zeitspanne, die unmerklich vergeht aber diesen Dehneffekt im musikalischen Kopf hinterlässt. Als wären Stunden vergangen aber Minuten noch hier.Man kann nun über Genres streiten, Rocker sein, unerschrockener Technojünger bleiben oder weiter Polizei im Jazzkeller spielen, ein unbestechliches Merkmal haben gute Platten quer durch alleStilistiken: Wenn man sich dabei ertappt, kein einziges Mal den „Skip Forward"- Button (auch „ein Lied nachvorne springen"- Knopf genannt) zu drücken, dann ist das hier eine verdammt gute Platte, die meines Erachtens das seltene Prädikat „zeitlos" verdient -„like it or not."
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder gute Musik, endlich mal was Neues!, 12. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Mystery in a Cup of Tea (Audio CD)
Mal ehrlich: haben wir nicht alle gedacht, dass Lounge Musik tot ist? Dass nach zig bisweilen wirklich absolut mässigen Chillout/Lounge/Beach/Brasil usw. Compilations der Bedarf am 24-Stunden chillen gedeckt ist?
Haben wir.
Und dann kommt Moodorama und belehrt uns eines Besseren. Vom Rückschritt dieses Genres keine Spur, ganz im Gegenteil: Das neue Album ist eine echte Weiterentwicklung und steht meiner Meinung nach im absoluten Kontrast zu dem ewig gleichen Geseier auf den o.g. Compilations. Kommt fabelhaft zum 5 Gaenge Menü, zur Poolparty und sogar beim Arbeiten. Und dann auch noch tanzbar. War gleich noch ein gelungenes Gastgeschenk zur Essenseinladung. Also bitteschön, was will man eigentlich noch mehr?
Mein Tip: Nochmal und nochmal und nochmal anhören, je öfter, desto besser. Danke Moodorama.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach gute musik, 24. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mystery in a Cup of Tea (Audio CD)
Hab mir erst die "listen" gekauf, nachdem ich den cinemaxx-spot gesehen hab,
und musste festsellen, dass die cd einfach klasse ist. sweet toffee UNGLAUBLICH!!!!
Logischer Schritt: die neue CD musste her. Und ich wurde wieder mal nicht enttäuscht.
Never mind, Lovechild, a present to mr. ma MUSS man einfach immer wieder anhören.
Moodorama macht süchtig.
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Mystery in a Cup of Tea
Mystery in a Cup of Tea von Moodorama (Audio CD - 2005)
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