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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Beste "klassische" Interpretation, die ich kenne,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Ich habe mir im letzten halben Jahr einige Interpretationen der Mozart Sonaten für KLAVIER mit BEGLEITUNG einer Violine angehört und folgendes festgestellt:1) Anne Sophie Mutter ist mir zu "tragisch-theatralisch", obwohl vor allem Lambert Orkis sehr schön spielt, aber sie "knechtet" ihn zu sehr und spielt den Mozart wie Beethoven. 2) Benjamin Schmidt mit Ariane ist mir zu verschmust (gefällt sicher vielen so..) 3) bisher war meine Lieblingsinterpretation die von Sigiswald Kuijken und Luc Devos auf Barockinstrumenten (Barockgeige und Fortepiano), da sie das fetzige dieser Musik am besten rüberbringt. Hat auch meiner Geigenlehrerin (Wunderkind) und meiner Mutter (wenig klassisch musikbeschlagen) sehr gut gefallen, also nicht nur für "ausgeflippte Barockfans". Die meisten anderen Interpretationen habe ich bereits nach dem Anspielen hier auf Amazon ausgeschlossen. aber Hilary Hahn und vor allem die im Booklet total stiefmütterlich behandelte ("totgeschwiegene") Natalie Zhu bringen den Mozart so musikalisch fetzig verspielt ohne falsches Pathos rüber, daß man die CD nach dem ersten Durchhören gleich nochmal drauf legt und sich fragt: was machen die beiden eigentlich anders als die anderen? Ich kann es leider auch nicht 100% erklären, aber vielleicht ist es die "Frische" ihres Spiels - beide jung und unglaublich talentiert. Natürlich sind Kuijken und Devos nach wie vor ein Meilenstein, aber die sind halt mit ihren Barockinstrumenten sicher für viele zu weit weg von üblichen Interpretationen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einmalig,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Als ich das erste mal Hilary Hahns Einspielung der Bach Solo-Sonaten und später auch der Bachschen Violinkonzerte hörte war ich relativ überrascht. Dies war alles in höchstem Maße musikalisch ausgewogen, klangschön, ausdrucksstark, scharf an der Grenze zum musikalischen Perfektionismus...und dabei irgendwie gar nicht das was ich mir unter Bach vorstellte.Ganz ähnlich ging es mir beim ersten hören mit dieser Mozart-Einspielung Hahns, ihrer ersten überhaupt obwohl sie Mozart schon seit ewigen Zeiten im Repertoire hat. Wer unter Mozarts Violinsonaten luftig-leichte Musik, spielerisch und ornamental versteht wird vergleichsweise enttäuscht sein. Hahns Mozart ist schwelgerisch, vollmundig, leidenschaftlich. Die Violinstimme, im Notensatz eigentlich nicht immer das wichtigste Element, steht in der Aufnahme absolut dominant im Vordergrund. Natalie Zhus Klavierspiel schmiegt sich daran an, gruppiert sich um die alles beherrschende Violinstimme ohne dabei an eigenem Profil zu verlieren. Und wie gewohnt produziert Hilary Hahn auf ihrem Instrument einen Klang der einem eigentlich nur noch die Tränen in die Augen treiben kann...nicht mal Anne-Sophie Mutter in ihren besten Jahren konnte ihrer Violine einen so vollen, farbenreichen, griffigen Klang abgewinnen wie Hahn es vermag. Ein besonderer Hochgenuss auf der CD ist übrigens die melancholische, in manchem eher Mozart untypische e-moll-Sonate...sicherlich die berückenste Aufnahme dieses Stückes die ich jemals gehört habe. Locker fünf Sterne für Hilary Hahn - und einen sechsten hätte sie auch verdient, wenn es den gäbe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr delikat,
Von
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Diese CD ist eine absolute Wonne und man kann sie oft hören, ohne daß es einem langweilig wird. Es lohnt sich allerdings, die Violinsonaten von Mozart auch mal von einem Interpreten zu hören und zu vergleichen. Hilary Hahn spielt hier sehr feminin, fast mädchenhaft. Die Musik wirkt dermaßen zart und zerbrechlich, daß man es kaum wagt, zu atmen. Wie gesagt, sie spielt wunderschön, aber es ist nicht die einzig mögliche Art, diese Violinsonaten von Mozart zu interpretieren. Es lohnt sich, diese Aufnahmen mit denen von Karl Suske (Berlin Classics) zu vergleichen. Sie bilden einen interessanten Gegensatz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Flott, gefühlvoll und perfekt im Duett gespielt!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Ich denke, wenn Mozart noch leben würde .... Genau so hätte er sich gewünscht! Nicht eingestaubt und träge, sondern flott und mit Leben erfüllt gespielt! Toll!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Fünf Sterne deluxe für eine himmlische CD!,
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Als erstes habe ich diese CD im Laden als Hörprobe gehört und war nicht berührt; ich fand es schön, aber nicht überragend. Seit ich sie zu Hause habe bin ich süchtig danach (ich muss aufpassen dass ich sie nicht "tothöre")!! Wenn man diese CD hört, hat man das Gefühl, im siebten Himmel zu schweben: Interpreten, Repertoire, Interpretation, Aufnahmetechnik und nicht zuletzt die einfach perfekte Einstimmung der beiden Instrumentalistinnen aufeinander sind einfach überragend!Die Violinistin Hilary Hahn hat sich als eine der erfolgreichsten Geigerinnen der letzten Jahrzehnte etabliert; sie nimmt mit den besten Musikern unserer Zeit revolutionär schöne Einspielungen auf. Mit der eher unbekannten, aber grossartig interpretierenden Nathalie Zhu, mit der sie seit frühester Kindheit arbeitet, spielt sie einige der als Prüfsteine der Violinliteratur geltenden Violinsonaten von Mozart ein; Prüfsteine nicht im Sinne der technischen Ansprüche, sondern der interpretatorischen Feinfühligkeit. Die Musik schein für sie und ihre Partnerin geschaffen! Ein umfassendes Verständnis für Mozart verhilft ihr dazu, seine Musik zu einer einfach himmlisch erscheinenden Harmonie zu beflügeln. Hilary-Hahn-Fans werden von anderen Alben das wunderschöne Booklet schon kennen; Frau Hahn pflegt jeweils einen Werkbeschrieb selbst zu schreiben. Fazit: Diese Cd muss man einfach gehört haben, wenn man sich als Kenner der Mozartsonaten-Aufnahmen oder der führenden Violinisten ausgeben will! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Zeit ist kostbar,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Musik ist meine Leidenschaft, und meine Zeit ist kostbar. Bei Amazon finde ich das, was ich suche, sehr schnell, die Zusendung klappt hervorragend, und mit den zugesandten Produkten (inzwischen über 100) war und bin ich vollkommen zufrieden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hilary Hahn gibt Mozart zum Besten!,
Von CLASSICFAN (Kassel, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Hilary Hahn spielt hier ein Mozart-Duo zusammen mit ihrer Klavierpartnerin Natalie Zhu. Die beiden kennen sich und ihr Zusammenspiel, das hervorragend harmoniert und perfekt übereinstimmt, schon seit einem Jahrzehnt. Dass dies so ist, erkennt man auf Anhieb an dieser Aufnahme, die brilliert und hervorsticht durch sanftes, gefühlvolles, nie übertriebenes und stets kontrolliertes Violin-Klavierspiel! Diese Duoaufnahme ist einfach WUNDERBAR, sie ist beiden Musikerinnen hervorragend gelungen und ist eine der besten Einspielungen dieser schönen Violin-Klavier-Stücke. Beide Virtuosinnen intonieren absolut rein und klar, wofür sie eine tiefe Verbeugung verdienen. Richtig so, Natalie Zhu auch zu würdigen, wo sie ja ebenso Teil hat am Erfolg dieser über die Maßen gelungenen Aufnahme! Und falsche Töne bei Hilary Hahn? Die sind bei ihr einfach nicht zu finden - ihr Violinspiel ist einfach von göttlicher Reinheit und versprüht so viel Leben und Impulsivität, es ist so graziös und ihr Vibrato ist so rein und kristallinklar! Und Intonationsreinheit ist und exakte Klarheit in der musikalischen Strukturiertheit sind Hilary Hahns oberstes Kredo! Schön schön - genauso wünsche ich mir bitte auch die weiteren Mozart-Violin-Klavier-Duos von diesen beiden! Meine BESTEN EMPFEHLUNGEN!!
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16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Enttäuschende Einspielung von Perlen des Repertoires,
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Man muss zugestehen, dass die Auswahl der Sonaten gut getroffen ist: 301, 304, 376 und 526 sind besonders gut gelungene Stücke Mozarts und zählen unter der besten Violinsonaten, die er geschrieben hat. Mit einem solchen Programm geht man also auf keinerlei Risiko. Dagegen stellt die unglaubliche Menge an Spitzeninterpretationen dieser Werke eine grosse Herausforderung dar. Ich glaube persönlich, dass die Leistung von Hahn und Zhu dieser Herausforderung nicht entgegengekommen sind.Die Interpretation der wunderschönen Sonate KV301 lässt viele Wünsche offen: man hätte hier ein bisschen Persönlichkeit erwartet, die aber nie zum Vorschein kommt: es wird hier sehr 'korrekt' gespielt, aber man bleibt bei einer sehr eintönige Lektüre des Textes. Man vergleiche hier mit der Einspielung dieser Sonate von Szigeti/Hoszowski. Enttäuschend ist der dritte Satz von der Sonate in G-dur KV 376: dieser sehr witzige Satz, dessen Thema sich wie ein Kinderlied anhört, wurde hier leider sehr schulisch gespielt und langweiligt sehr beim Hören. Es fällt schon komisch auf, wenn man sich dieselbe Sonate mit Grumiaux und Haskil anhört: die beiden alten Meister zeigen da so viel mehr Vitalität und Scherzhaftigkeit als diese zwei junge Damen. In der KV304 und KV526 gibt es auch keine grosse Überraschung. Es wird immer gleichmässig gespielt, aber da gibt es keine grosse Musik zu hören. Diese Sonaten von Mozart haben einen sehr intimen Charakter: der Text ist sehr feinfühlig und erfordert vom Spieler eine Subtilität, die Hahn und Zhu hier nicht nachweisen konnten. Ich hatte mich schon gefreut auf diese CD von Hahn, da ich diese Sonaten von Mozart besonders mag. Ich bin kein Fan von Hahn aber weiss ihre außergewöhnliche Fähigkeiten zu schätzen. Ihre Einspielung von Schostakovitch' erstes Violinkonzert war eine Meisterleistung und sie ist durchaus vergleichbar mit Vengerovs Einspielung desselben Werkes (Rostropovich, LSO 1995). Nun hat Hahn diesmal leider keine glückliche Hand gehabt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Hahns Mozart anders als erwartet,
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Ich hatte bereits einige Tage vor dem offiziellen Release die Möglichkeit grosse Teile der CD (nicht die Samples auf der Grammophonwebseite) zu hören. Da ich begeisterter Hahn Fan bin, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen herangegangen.Die ausgewählten Violinsonaten gehören sicherlich zu den schönsten Werken für Violine überhaupt. Das Zusammenspiel der beiden Damen ist grossartig, hier stimmt alles. Man merkt deutlich, dass sie bereits seit Jahren zusammen musizieren. Das Verständnis ist blind, dies hört man besonders an den perlenden Läufen, die einfach wunderbar sind. Trotzdem bleibt meiner Meinung nach Hahn der Star der Aufnahme. Zhu spielt sehr gut, aber Hahn ist musikalisch einfach grossartig, dabei ist sie aber nicht dominant, obwohl ich den Eindruck habe, dass von ihr die Interpretation ausgeht. Warum dann nur 4 Sterne? Die Aufnahmetechnik ist tadellos. Eine klare Kaufempfehlung. Ich muss diese CD unbedingt noch öfter hören. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Ganz nett, aber nicht mehr...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 (Audio CD)
Gewiss beherrschen die Künstlerinnen ihre Instrumente tadellos. Und von den stilistischen Verirrungen einer Anne-Sophie Mutter ist Hilary Hahn auch weit entfernt. Aber wo bleibt die Tragik er e-moll Sonate, die Mozart nach dem Tod seiner Mutter schrieb? Neapolitanische Akkorde, deren Affektgehalt jedem stilkundigen Musiker bewusst sein müsste, werden überspielt, als hätten die Interpreten sie gar nicht wahrgenommen.Den heiteren Sonaten fehlt hingegen der entschiedene, auch manchmal freche Zugriff. Alles verbleibt in einem kultivierten mezzopiano Bereich - auch, wenn Mozart eindeutig "forte" vorgeschrieben hat. Auf der anderen Seite gibt es zwar immer mal wieder schön gearbeitete Details, die aber nicht darüber hinwegtäuschen können, dass Mozart hier emotional nicht erfasst wird. Mozart war in allen seinen Werken von der Oper geprägt - und das dramatische Element der Oper ist auch in seiner Kammermusik vorhanden. Statt dessen bekommt man hier "Musik, die nicht beim Bügeln stört" geboten. Schade, die beiden hätten mehr gekonnt. Wer hören möchte, was in diesen Werken wirklich steckt, sollte nach wie vor zur Aufnahme von Haskil/Grumiaux greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526 von Hilary Hahn (Audio CD - 2005)
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