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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lied für Lied ein wahrer Genuss!
CD1
In Your Honor: Nach einer etwa 30 Sekunden langen Einführung beginnt ein unglaublicher Gitarrenriff. Absolut mitreißend! Sofort ist man direkt im Album drin, ja Dave I can hear you!!! Die kraftvolle Stimme von Grohl legt sich dabei auf die Gitarren und nach dem einprägsamen Refrain setzt das Schlagzeug ein. In allen Variationen trommelt Taylor...
Veröffentlicht am 16. August 2005 von steinbernsdorf

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es bleibt schwierig mit den Foo Fighters.
Ich finde keines der fünf Foo-Fighters-Alben auf ganzer Linie überzeugend, auch nicht "In Your Honor". Es waren immer einzelne Lieder, oft die Singles, die mich begeistert haben, wie etwa "I'll Stick Around", "Everlong", "Learn To Fly" oder "Times Like These". Diesmal sind es das emotionale, mitreißende und...
Am 17. September 2005 veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lied für Lied ein wahrer Genuss!, 16. August 2005
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
CD1
In Your Honor: Nach einer etwa 30 Sekunden langen Einführung beginnt ein unglaublicher Gitarrenriff. Absolut mitreißend! Sofort ist man direkt im Album drin, ja Dave I can hear you!!! Die kraftvolle Stimme von Grohl legt sich dabei auf die Gitarren und nach dem einprägsamen Refrain setzt das Schlagzeug ein. In allen Variationen trommelt Taylor Hawkins zum Opener und es entsteht eine unglaubliche Atmosphäre. Nach dem kurzen Break kommt es noch mal zur abschließenden Explosion. Dieser Song ist insgesamt einfach umwerfend. Das beste Musikstück in der Geschichte der Foo Fighters!!!
No Way Back: Ein Up-Tempo-Rocksong der besonderen Güte. Auch der zweite Titel des Albums beginnt mit mitreißendem Gitarrensound. Daves schneller und harter Gesang passt sich der Songstruktur dabei perfekt an und findet den Höhepunkt im Refrain. Dieser Song hat einen echten Ohrwurmfaktor und wird wohl auf Konzerten zu einer Pflicht auf der Setlist werden!
Best Of You: Die erste Single des Albums wirkt anfangs nur wie ein durchschnittliches Lied, entfaltet sich jedoch nach mehrmaligem Hören. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stücken auf der ersten CD beginnt Best Of You allerdings eher ruhig und einfühlsam. Nach dem Einsatz der Instrumente entsteht durch Daves Gesang und kleine Effekte eine tolle Rockstimmung. Auf die ruhige Bridge folgt nochmals der einprägsame Refrain bevor das Lied am Höhepunkt endet.
DOA: DOA ist ein klassischer Rocksong. Ein Gute-Laune-Lied zum Mitwippen. Während die Strophen noch eher verhalten klingen entwickelt sich dieser Song wie viele der Foo Fighters erst beim Refrain. Ein guter Hit, der einem im Kopf bleibt.
Hell: Dieses Lied lässt sich aufgrund der kurzen Länge schwer einordnen. Es beginnt mit einem interessanten Riff. Die Gesanglinie kann überzeugen und Taylor Hawkins trommelt in Weltklasse-Manier dazu. Innerhalb der zwei Minuten steigert sich das Lied und endet dann abrupt.
The Last Song: Die Foo Fighters nennen The Last Song eine verbesserte Version von Breakout. Dem kann man eigentlich zustimmen. Ein Up-Tempo-Punk-Rock-Song, der auf jeden Fall hängen bleibt und zu den Knallern auf dem Album gehört. Ein beeindruckender, zweistimmiger Refrain kennzeichnet The Last Song, wobei der Gitarren-Sound nicht zu verachten ist. Äußerst gelungen ist auch der Übergang der Bridge zum abschließenden Refrain, wodurch dieser Song absolutes Hit-Potenzial erhält.
Free Me: Nach dem ruhigen Einstieg ist bereits klar, dass es bald zu einer Explosion kommt. Danach entwickelt sich der härteste Track des Albums. Free Me lässt ebenfalls bis zum Refrain abwarten, wo sich Dave Grohl dann die Seele aus dem Leib schreien darf. Dieses Lied ist ein Muss auf der Rock-Platte.
Resolve: Resolve ist anfangs sehr schwer einzuordnen, da es sich einem nicht beim ersten Hören erschließt. Es beginnt sehr langsam und dient wahrscheinlich als kleine Ruhepause vor dem Finale des Albums. In dieser Position ergibt Resolve dann sicherlich wesentlich mehr Sinn. Das Prägnanteste an diesem Lied ist das Ende, das sehr gut gestaltet ist.
The Deepest Blues Are Black: Ein ruhiger, einfühlsamer Einstieg führt in den vorletzten Song der CD. Typisch Foo steigert sich das Lied kontinuierlich bis zum Refrain, der wie immer im Ohr bleibt. Auch die Bridge kann überzeugen und erzeugt die gewollte Atmosphäre. Gegen Ende wird der Gesang dann noch zweistimmig und beendet das Lied somit sehr gut. The Deepest Blues Are Black gehört ebenfalls zu den Knallern auf dem Album.
End Over End: Das abschließende Stück von In Your Honor erinnert von der Struktur her an den letzten Song der ersten Platte. Eine Gitarre und Dave beginnen das Lied bevor es zu einem Rocksong wird. Der Refrain wirkt hart aber trotzdem flüssig und entfaltet sich sofort beim ersten Hören. Der Abschied von der ersten CD fällt somit sehr schwer, da dieses Lied einfach Laune macht noch mal die Repeat-Taste zu drücken und In Your Honor ein zweites Mal durchlaufen zu lassen. End Over End endet mit der gleichen Gitarre wie In Your Honor beginnt. Somit wird das Album perfekt abgerundet und wird das was es werden sollte: DAS ALBUM FÜR DAS MAN SICH AN DIE FOO FIGHTERS ERINNERT!
CD2
Still: Die Akustik-CD von "In Your Honor" beginnt so, wie man es erwartet. Eine sanfte Gitarre und Daves einfühlsame Stimme. Sowohl die Strophen als auch der Refrain sind sehr melodisch und schön. Allmählich setzen weitere Instrumente ein und schaffen somit ein tolles Lied.
What If I Do?: Das zweite Lied der CD besitzt eine schöne Melodie und zählt zu den Höhepunkten auf der Akustik-CD. Der Gesang ist hierbei etwas kräftiger als beim Opener, aber trotzdem bleibt die romantische Atmosphäre erhalten. Vor allem der Refrain ist ein Ohrwurm und macht What If I Do zu einem wahren Hit.
Miracle: Miracle beginnt im Vergleich zu den anderen Akustikliedern schnell und recht plötzlich. Die Gitarre treibt den Song sanft voran und Daves Stimme erhält die gefühlvolle Stimmung, die sich fast durch das komplette Album zieht. Auch bei Miracle ist der Refrain sehr gut gelungen, aber Dave Grohls sanfter Ruf ist das Beeindruckendste an diesem Lied.
Another Round: Dies ist der einzige Song der Akustik-CD mit dem ich nichts anfangen kann. Die Strophen stellen weder von der Gitarre noch vom Gesang etwas Besonderes dar, der Refrain ist etwas besser gelungen. Another Round ist auf keinen Fall ein schlechtes Lied, aber im Vergleich mit den anderen des Albums kann es nicht mithalten.
Friend Of A Friend: Das fünfte Stück der CD ist schon 15 Jahre alt und stammt von den Pocketwatch Demos. Dennoch hat es nichts an seinem Reiz verloren. Friend Of A Friend beinhaltet eine schöne Gitarren-line und Daves passenden Gesang. Ein sehr gefühlvolles Lied, das einen irgendwie an die Menschen erinnert, die einem selbst sehr wichtig sind.
Over And Out: Das schönste Lied auf der CD! Es beginnt mit einer sehr gefühlvollen Gitarre und ruhigem Gesang. Die Strophen dienen dazu die passende Atmosphäre zu schaffen. Beim Refrain setzt das Schlagzeug ein und auch der Gesang wird etwas mutiger. Die Bridge setzt das Tüpfelchen auf das I und somit wird Over And Out zum Höhepunkt von In Your Honor.
On The Mend: On The Mend beginnt mit einem interessanten Gitarrenriff. Daves Gesang klingt dazu sehr gut, wobei sich Strophen und Refrain nicht sehr voneinander abheben. Dies setzt sich durch das komplette Lied fort. Dadurch bleibt immer dieselbe Stimmung erhalten und On The Mend kann überzeugen.
Virginia Moon: Dieses Lied ist das untypischste für die Foo Fighters, da es sehr nach Jazz klingt. Daran hat Norah Jones einen großen Anteil. Das Duett Jones-Grohl weiß hundertprozentig zu überzeugen. Das sanfte Schlagzeug, die Gitarren und vor allem Norah Jones am Piano machen dieses Lied sehr außergewöhnlich. Ein absolutes Muss auf der Akustik-CD.
Cold Day In The Sun: Das Lied verrät nicht sofort, wie es verlaufen wird, erst nach etwa 15 Sekunden entwickelt sich das rockigste Akustikstück. Dieses Lied dient zur Auflockerung der mittlerweile total romantischen Stimmung. Dabei hört man einen sehr guten Gesang vom eigentlichen Drummer Taylor Hawkins. Am Schlagzeug hören wir dabei Dave Grohl. Der Rollentausch Hawkins-Grohl ist in diesem Song mehr als gelungen.
Razor: Das Endstück der CD ist durch das herausragenste Gitarrenriff gekennzeichnet. Josh Homme beweist sich als wahrer Gitarrengott und Dave Grohl gibt mit seinem Gesang das Übliche dazu. Der Refrain ist sehr einfühlsam und wunderschön. Die Foo Fighters verabschieden sich würdig von ihrer Akustik-CD. Somit wird das Album perfekt abgerundet und wird das was es werden sollte: DAS ALBUM FÜR DAS MAN SICH AN DIE FOO FIGHTERS ERINNERT!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Orkan trifft Windstille, 14. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Es ist einfach unglaublich wie sehr die beiden Platten sich sowohl musikalisch als auch inhaltlich extrem Unterscheiden.
Zur 1. Platte:
Beginnend mit "In Your Honor" beweißt Dave Grohl, das zuviel auch manchmal weniger sein kann. Der Sound ist einfach gigantisch, da hätte ich mir lieber einen Grohl ohne Dauerschreien dazugewünscht. Trotzdem, mit "No Way Back" kommt sofort wieder die typische Foo-Atmosphäre rüber, die jeder Fan so liebt. Mit "Best Of You" liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der inhaltlichen Seite, der Sound passt irgendwie nicht, was dem Song aber nicht den Reiz nimmt. "DOA" ist genau wie "M.I.A" aus dem dritten Album einer meiner Lieblingssongs geworden, genialer Indierock. Über "Hell" und "The Last Song" lässt sich streiten. Mit "Hell" versuchen die Foo's die Ansage zu bestätigen, dass dieses Album ihr rockigstes werden wird, "The Last Song" erinnert mich musikalisch an "Breakout" (3. Album), was den Song für mich zu einer tollen Abwechselung zu den vorherigen Liedern macht. "Free me" setzt irgendwie die "Schreieinlagen" fort, "Resolve" allerdings ist für mich neben "No Way Back" der beste Song auf der Platte. Tolle Stimmung und intelligenter Text machen ihn für mich zum Highlight. "The Deepest Blues Are Black" ist ebenfalls ein gelungener, wenn auch nicht unbedingt begeisternder Song. Ich hätte ihn eher zu Anfang gebracht. "End over End" ist für mich der untypischste Song für die Foo's, er passt irgendwie nicht zum Album, was ihn aber nicht gleich zum " Black-Sheep" macht. An der 10ten Stelle hätten entweder "Resolve" oder "DOA" stehen müssen.
Fazit: "Super Platte mit Strukturproblemen"
Zur 2. Platte:
Ersteinmal gibt es einen Riesenlob von mir an die Foo's für den Mut, 2 völlig verschiedene Platten auf ihre Fans loszulassen. Bei solchen Unterfangen ist die Gefahr, das Fans eher abgestoßen bzw. verschreckt als angetan sind, relativ groß. Im Vorraus: Eine der besten Platten, welche aus den kreativen Köpfen der Band entsprungen ist. Mit "Still" beginnt die wunderschöne und emotionsgeladene Atmosphäre dieser Platte, welche sich stets fortsetzt, nein, eher sogar steigert. Die tollen Gitarrenbegleitungen und die Komlexität der Gastsinger wie z.B. Nora Jones, sind/ist sowohl überraschend als auch überzeugend. "What If I Do", "Miracle" und "Another Round" setzten an der Stimmung von "Still" an, und stehen diesen Song in nichts nach, sowohl musikalisch als auch in der Tiefsinnigkeit der Texte. Mit "Friend Of A Friend" war für mich fast der Höhepunkt der Platte erreicht, die tolle Stimme von Dave und die imposante und entspannende Gitarrenbegleitung gehen eine regelrechte Symbiose ein. "Over and Out" setzt wieder da an, wo "Friend Of A Friend" aufhört. "On The Mend" verstetzt mich regelmäßig in einen Zustand ständiger "Gänsehaut-Attacken". Wahnsinn, einfach schön den Liedern zu folgen. Langsam baut sich eine völlig neue, wenn auch Foo-Fighters-untypische Atmosphäre auf, die jeden einfangen wird. "Virginia Moon" ist ein schönes Duett von Dave und Nora, mit Joe Beebe als Gitarrenbegleitung, ein wahrer Stimmungsaufheller. "Cold Day In The Sun" ist ein gelungener Song, etwas schneller als die Vorgänger, aber nicht minder schön. "Razor" ist ein Meisterstück der Gitarrenbeheerschung. Wow, ich bin jedensmal fasziniert. Ein wahrer "End-Song", der dieser Platte ihren krönenden Abschluss gibt.
Fazit: "Wer diese Platte nicht hat, tut mir leid. Sicherlich ist es ungewöhnlich 10 langsame (für manche bestimmt auch langweilige) Songs aneinandergereiht auf eine Platte zu packen, doch allein schon der Mut und die Phantasie der Foo's sollte hier belohnt werden. Ehrlichgesagt: Sie belohnen sich mit ihren Songs selber schon genug. Für mich die schönste Platte des Jahres.
Wer die "Schönheitsfehler" der 1.Platte übersieht, wird bald auch viele dieser Songs zu schätzen wissen. Die 2. Platte ist für mich das eigentliche Meisterstück und der wahre Grund, diese CD zu kaufen. Mein Tip: erst zuhören, dann Meinung bilden...nicht gleich enttäuscht sein, es lohnt sich seine Geduld zu wahren. Wer als Foo-Fan Lieder wie "Walking After You", "February Stars" (beide auf dem "The Color and the Shape"-Album) oder "Aurora" ("There is nothing left to lose") liebte, wird diese Platte vergöttern. Für potenzielle oder interessierte Käufer sollte das Motto gelten: "Doppelt hält besser".
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Mischung machts, 13. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Es ist schon komisch... Ich liebe alle Foo Fighters Alben, sie haben alle ihren Reiz und ihre besondere musikalische Richtung. Als ich "In your honor" in meinen Cd-Player einlegte und sie nach guten eineinhalb Stunden rausnahm, war ich sowohl begeistert als auch ein wenig enttäuscht. Die erste CD ist vollgepackt mit vielen guten Titeln, darunter vor allen Dingen "No Way Back" sowie "DOA", allerdings gibt es einige Songs, bei denen sich Dave Grohl mehr aufs Schreien konzentriert, als die Stimmung in mir auzubauen, die ich sonst von den anderen Alben gewohnt war. Gerade das macht die erste Platte aber auch wieder symphatisch, den die Foo Fighters gehen einen völlig neuen, wenn auch untypischen Weg, der viele Fans verschrecken wird und, noch viel schlimmer,wahrscheinlich neue Fans verstoßen wird. Wer sich länger Zeit nimmt und die Platte nicht gleich beim ersten Mal in die Ecke schmeißt, der wird viel Freude daran haben. Die Songs bekommen erst bei zweiten hören ihren Reiz und werden ihn danach auch nicht wieder verlieren. Mein Fazit: "Gewagt und (fast) gut zugleich" [3 Sterne]
Der Hammer ist allerdings die zweite CD. Ich war eher spektisch als gespannt darauf, was Dave mit "not so loud" meinen wird. Resultat: Eine wunderschöne, mega-entspannende und gefühlsbetonte Platte, die einen starken Kontrast zur ersten Disk darstellt. Die Foo Fighters haben ja schon früher mit Liedern wie "Walking after you" oder "February Stars" (beides auf dem "The Color and the Shape" Album)bewiesen, dass sie nicht nur harte Griffs, sondern auch ein tolles Fingerchen für emotionsgeladene Songs haben. Von "Still", welches einen schon am Beginn fesselt, über "Over and Out" bis zum tollen Duett mit Nora Jones ("Virginia Moon"), wo Dave Grohl seine unglaublich interessante und tolle Stimme einen noch größeren Stimmungshieb versetzt, und dem super Abschluss "Razor" wird euch diese CD in einen regelrechten Rausch der Gefühle versetzen. Eine wunderschöne CD, genau so ungewöhnlich für die Foo Fighters wie die erste, aber ein gewagtes und gelungenes Unterfangen, das hoffentlich viele neue Foo Fighters Fans hervorbringen wird. Der Mut, zwei völlig verschieden CD's auf die Fans loszulassen mit der Gefahr viele zu verlieren, ist bewundernswert und er findet letztlich auf der zweiten Platte seinen Erfolg. Fazit: hochemotionale und tiefsinnige Songs, die unter die Haut gehen. [5 Sterne]
Ich denke das man nach 4 hochgelobten und tollen Alben keinen neuen Mount Everest erklimmen muss, um seinen Fans ein Lächeln auf die Lippen zu legen und ihnen das Gefühl zu geben, in eine neue Welt einzutauchen. Wer die Foo's liebt, wird an dieser Platte viel Freude haben, wer sie nicht kennt, sollte ihnen eine zweite Chance geben.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Mischung hätte es gemacht!, 22. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Die Foo Fighters sind für mich der Inbegriff des modernen Rocks. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft, harte rockige Songs mit Balladenartigen Songs, Midtempoeinlagen & Popsongs zu mischen – und dies denke ich, hat sie auch so außergewöhnlich machen lassen. Ihr breites Register an Musikalischem Talent.
Kommen wir also zum neuen Album der „Foos“, welches ich mir bereits am Erscheinungstag bosorgt hatte.
Ich legte CD1 (Rock) in den Player – und gleich das erste Lied „In your Honor“ (der Titelgeber des Albums) war etwas ungewohnt: Keine wirklich eingehende Musik, kein melodiöser Gesang – eher eine Art Hymne mit Sprecher – nein, kein Sprechgesang...eher Sprechgeschrei.
...nun gut, das könnte man eher so als ein Intro bezeichnen.
Dann hörte ich mir die CD komplett an & war etwas zwiegespalten.
Hhhhmm, sind das die Foo Fighters wie man sie kennt? Die Lieder waren zwar schon erkennbar als Foo Fighters-Songs, aber irgend etwas fehlte. Nur wusste ich nicht, was es war...auch hauten mich nicht alle Sons gerade vom Hocker (aber dazu später mehr)
Also legte ich, etwas irritiert, die CD2 ein (Akoustik).
Diese überraschte mich dann auch wieder etwas. Man war zwar auch von der Band langsamere Töne gewohnt, aber nicht in diesem Maße & mit solchen Arrangements. Mal Streicher & Orchester hier, mal Mundharmonika, Ziehharmonika & Folk- & Westerneinflüsse dort.
Diese CD hatte mich eigentlich ganz positiv überrascht. Auch durch die vielen Mitwirkungen anderer Künstler (z.B. Norah Jones, Joshua Homme von den QOTSA...)
Wobei ich auch hier sagen muss, dass mir nicht alle Lieder richtig gut gefielen. Nicht schlecht, aber nicht der Hammer.
Nachdem ich die beiden Cds gehört hatte, stellte ich mir die Frage, wie mich das neue Album nun ansprach? Keine Ahnung ehrlich gesagt.
Ich war eher ein wenig enttäuscht, denn ich hatte mir etwas anderes erhofft; keine überragenden Hits wie z.B. Big Me, Walking after You oder der Klassiker schlechthin Everlong...aber dennoch kein schlechtes Album.
Was war es dann? Gute Frage, nächste Frage.
Man muss sich eher fragen: wie oft braucht man, um sich an das Album heranzuhören?
Denn genau das ist es – man braucht meines Erachtens mehrere Anläufe um auf seine Kosten zu kommen. Denn das Album wird von Wiederhören zu Wiederhören immer besser!! Auch stellt sich der ein oder andere Song als ziemlich genial heraus.Auch das „Intro“ gefällt mir mittlerweile richtig gut ;-)
Was ist es, was dieses Album dennoch nicht zum erhofften Überalbum macht?
1. nicht alle Lieder der neuen Scheibe sind auf dem Niveau, welches man sich erhofft/erwartet hatte. Den ein oder anderen Song hätte man auch weglassen können. Niemand wäre empört gewesen, dass es dann vielleicht nur 16 gewesen wären...
2. die Mischung fehlt - Die Foos haben zwar 10 rockige & 10 softere, ruhigere Songs, aber hier liegt auch der größte Fehler des Albums – was als Gimmick galt, ist für mich das Negative des Albums: die strikte Trennung nach soft & hard. Denn ich ertappe mich in meinem Auto immer wieder den CD-Wechsler zu beanspruchen um zwischen den Alben hin und her zu springen...
...denn wenn man die alten Alben der Band anschaut, merkt man, dass auf allen dieser Wechsel von rockig/soft stattfindet. Und dieser fehlt dem Album eben leider durch diese Trennung und eben dies ist in meinen Augen, wie oben bereits geschrieben, einer der großen Pluspunkte der Band gewesen.
Fazit:
Was anfangs ungewohnt erschien, bekommt bei genaueren Behören immer mehr einen genialen Stellenwert. Viele Songs haben einfach das gewisse Extra. Aber wie gesagt eben nicht alle. Außerdem gefällt mir die Trennung der Songs nach Kategorie leider nicht so ganz. Das Album hat auch nicht die durchgehende Qualität eines „The Colour & the Shape“.
Es bleibt zu sagen, dass die Foos weiterhin in der obersten Liga des modernen Rocks mitspielen. Die Musik ist sehr gut & besitzt sehr interessante Arrangements.
Aber die Latte, die sie sich selbst mit ihrem 2. Album gelegt hatten, läßt sie doch des öfteren etwas straucheln, jedoch nicht stürzen!
Insgesamt also ein sehr gutes Album, welches man nicht außer Acht lassen sollte. Klasse!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohntes und neue Klänge, 14. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
CD1
In Your Honor 9/10
Super Opener, nach einem langen Feedback setzt eine hypnotische Gitarre ein und Dave beginnt darüber zu schreien. für mich ein Highlight.
No Way Back 8/10
Knackiges Gitarrenintro. Sehr massentauglich, nettes Solo. Könnte nächste Singleauskoppelung sein.
Best Of You 7/10
Die Single, beginnt harmlos, der Gitarrenpart am Schluss rockt aber.
DOA 7/10
Der Refrain bleibt beim ersten Hören hängen. Typischer Mittempo Rocker von Foo.
Hell 6.5/10
Den Punkteabzug gibt weils eigentlich nicht wirklich ein Song ist. Sehr kurz, mit leicht orientalischer Melodie und wildem Schlagzeuggewirbel zum Schluss.
The Last Song 5/10
Etwas belanglos, gefällt mir nicht besonders, der Refrain zündet nicht richtig und nervt mich sogar etwas.
Free Me 9/10
Ein QOTSA Riff als Intro und während der Strophe, im Refrain wirds typisch Foo Fighters. Der zum Teil etwas holperige Rhytmus macht den Song etwas schwer zugänglich. Trotzdem Klasse!
Resolve 3/10
Zwar hübsche Melodien, aber spricht mich nicht an. Langweilig und etwas seicht.
The Deepest Blues are Back 8/10
Softes Intro, dann Überführung in den Refrain mit einem düsteren Rockriff. Depressiv wirkender Refrain, die Stimme und Musik erinnern hier stark an Silverchair.
End over End 8/10
Guter Abschluss für eine ingesamt starke Scheibe. Der Song baut stetig auf und mündet in einen popigen Refrain.
Ingesamt nichts neues, auch nicht so hart wie angekündigt. Manchmal fehlen mir etwas die Ecken und Kanten. Wirkt oft etwas steril. Trotzdem eine solide Scheibe.
CD2
Still 9/10
Melancholischer, atmosphärischer Song, baut auf einer gleich bleibenden gezupften Gitarrenspur auf. So persönlich hat die Band vorher selten getönt. Lässt einen in andere Welten entgleiten.
What If I Do 6/10
Netter Song, aber irgendwie fällt mir hierzu nichts ein.
Miracle 8/10
Das Piano spielt hier John Paul Jones (Led Zep). Wünderschöner Song, spärliche Pianoakkorde unter einer akkustischen Gitarre. Gegen Schluss setzt eine klagende Violine ein.
Another Round 7/10
Der melancholische Unterton bleibt. Heraustechend ist die Bridge mit Mundharmonika und Mandoline, letztere gespielt von John Paul Jones.
Friend Of A Friend 9/10
Ein zu frühen Zeiten entstandener Song, das auch dementsprechend klingt. Wirkt sehr intim. Dave summt zum Teil, tönt sehr traurig aber schön. Ratet um wen es wohl geht!
Over N'Out 10/10
Sehr schönes gezupftes Gitarrenintro. Hier passt für mich einfach alles. Dynamischer als die vorderen Songs auf der zweiten Scheibe. So langsam bin ich schon etwas überrascht von den Foo Fighters
On The Mend 7/10
Wunderschöne Gitarrenspur, passieren tut aber nicht allzuviel. Trotzdem nicht langweilig, da man die Zeit sowieso vergisst beim hören. Ein klassisch anmutendes Gitarrensolo zum Schluss.
Virginia Moon 8/10
Das Stück sticht sofort heraus mit seinem speziellen Rhytmus. Duett mit Norah Jones, wobei man Grohl besser heraushört. An diesem Stück werden sich die Geister scheiden, aber wer aufgeschlossen ist der wird die Abwechslung mit Freuden geniessen.
Cold Day in the Sun 7/10
Taylor Hawkins an den Vocals. Seine Stimme ist ok. Toller Song mit etwas mehr Pep und Tempo.
Razor 10/10
Grohl singt eine der schönsten Melodien der Platte, Josh Homme unterlegt es mit einer aufsteigenden leicht varierenden Gitarre, die an ruhige Led Zeppelin Stücke erinnert. Der Schluss: Gesteigertes Tempo und eine leicht atonale zweite Gitarre. Hut ab!
Die zweite CD ist atmoshärisch, intim und wird niemals kitischig. Sie gefällt mir immer mehr. So etwas vermisste ich auf den alten Platten von den Foo Fighters. Kauft euch das Ding!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 20. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Im Vorfeld dieses im Jahr 2005 erschienenen Albums nahmen sich die Foo Fighters vor, ein prototypisches Werk ihrer Band zu schaffen, ein Album, an dass man sich in 10, 20 oder 30 Jahren zuallererst erinnern soll, wenn man an die Band "Foo Fighters" zurückdenkt, quasi das ultimative Fighter-Album. Dies ist ihnen mit "In your honor" definitiv gelungen, vor allem dank einer selbst aufgestellten Prämisse, nämlich dem Vermeiden jeglichen Mittelmaßes. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, ohne dabei erzwungenerweise das musikalische Rad neu erfinden zu müssen, wählten die Mannen um Dave Grohl ein denkbar einfaches, aber gerade deshalb durchaus gewagtes Konzept: Sie unterteilten den gesamten Aufnahmeprozess und somit auch das Endprodukt in zwei gegensätzliche Hälften, und zwar eine rockige CD 1, auf der kompromisslos wie selten zuvor gerockt wird, und eine rein akustisch gehaltene CD 2, die von musikalischem Feingefühl und ungeahnter emotionaler Dichte geprägt ist. Was dabei rausgekommen ist, sind zwei komplementäre Teile, die sich zu einem mehr als beeindruckenden Ganzen ergänzen, vor allem dank der radikalen und konsequenten Teilung, die es dem Hörer ermöglicht, je nach Stimmungslage entweder die enorme Vielfalt der von diesem Album ausgehenden Emotionen oder einfach nur eine der beiden unterschiedlichen Varianten, diesen Emotionen Ausdruck zu verleihen, zu genießen.
Dabei lebt der erste Abschnitt des Albums vor allem von der überschäumenden positiven Energie, von der Dave Grohls oft gebrüllter Gesang und sein leicht hektisches, aber immer eine klare Linie erkennen lassendes Geitarrenspiel geprägt sind. Hiervon profitieren vor allem die ersten Nummern der Scheibe. Den würdigen hymnisches Anfang macht der Titelsong "In your honor", mit einem Gänsehaut-Refrain vom Feinsten. Weiter geht es mit rasanten "No way back", dessen packende Akzentuierung den Hörer richtig mitreißt, bevor mit dem leidenschaftlich-liebevollen "Best of you" der wohl bekannteste und eingängigste Track des gesamten Albums erklingt. Auch das darauf folgende "DOA" wirkt durchaus hitverdächtig, wenn es auch nicht von solch geballter emotionaler Intensität ist wie die drei Songs zuvor. Des weiteren ist der Song "Resolve" erwähnenswert, ein vergleichsweise ruhig gehaltener, mit Gitarrenwänden ausgepolsteter Track, den Dave Grohl wohl zu Ehren seines früheren Bandkameraden Kurt Cobain komponiert hat. Ob eine musikalische Verwandtschaft zwischen diesen beiden prägenden Figuren der Rockmusik der 90er bzw. 2000er zu erkennen ist, sei dahingestellt, allerdings erscheint die immense Diskrepanz zwischen Cobains desillusioniertem und psychedelischem Grunge-Rock und Grohls heutigem, sehr lebensbejahend und überschwenglich daherkommenden Mainstream-Rock schon fast aberwitzig, sodass es schwer fällt, sich den über das ganze bärtige Gesicht grinsenden Dave Grohl als den rastlosen, schwitzenden und headbangenden Drummer hinter "Smells like teen spirit" vorzustellen.
Dieser Eindruck verstärkt sich noch weiter, wenn man die zweite CD des vorliegenden Doppelalbums betrachtet. Wie bereits erwähnt haben die Foo Fighters hier ein rein akustisches Set eingespielt, 10 Tracks voller Melancholie, voller tiefgehender Texte über Liebe und Freundschaft, Naturbeschreibungen und Liebesbekundungen in Sphärenklängen verpackt, dezent aber wirkungsvoll instrumentiert und einfach nur wunderschön. Für mich toppt CD 2 den ersten Abschnitt um Längen, ohne die Qualität der Rock-Scheibe hinabwürdigen zu wollen.
Zum Auftakt dieses Melodienreigens bieten uns die Fighters Romantik-Pur mit der Liebesballade "Still". Etwas geradliniger und von der Melodieführung her eingängiger geht es dann bei "What if I do?" und "Miracle" zu, ehe die leicht ungewohnt und somit hochinteressant daherkommenden Akkordwechsel des von Akkordeon und Munharmonika geprägten "Another round" für gesteigerte Aufmerksamkeit sorgen. Es folgt mit "Friend of a friend" der einzige Füller des zweiten ALbumabschnitts, doch daraufhin eröffnet sich ein Reigen großartiger Kompostionen, die das Gesamtalbum mehr als nur abrunden: "Over and out" zeigt Dave Grohl noch einmal von seiner leidenschaftlichen Seite, bevor er den Hörer mit "On the mend", meinem Geheimfavoriten im Gesamtwerk der Foo Fighters, zum wunderbar melancholischen Dahinschwelgend einläd..."One more day that I survived/Another night alone/Pay no mind I' doin' fine/I'm brathin' on my own..." und dazu gebrochene Akkorde, die wie Raureif von den Baumwipfeln eines herbstlichen Waldes dezent auf uns herniederprasseln...ein Traum für Freunde der Western-Gitarre. Weiter geht es dann mit prominenter Unterstützung: Norah Jones darf beim sphärisch-jazzigen "Virginia Moon" mitträllern, dessen Akkordfolgen eigentlich weniger an den US-Staat Virginia als an eine lateinamerikanische Szenerie erinnern. Der nächste Song versetzt den Hörer wiederum eher in eine kanadische Seenlandschaft: "Cold day in the sun" hält, was der Titel verspricht; ein enorm positiver, nach vorne treibender Song, bei dem der charismatische Drummer Taylor Hawkins den Gesang übernehmen darf (ich hoffe nicht zum letzten Mal). Das sehr ruhige "Razor" macht dann den Abschluss und bietet mit seiner leichten Einförmigkeit dem Hörer nochmal die Möglichkeit, das Gesamtwerk im Kopf revue passieren und auf sich wirken zu lassen. Den Foo Fighters ist mit "In your honor" ein Meilenstein gelungen. Man wird diese Scheibe, wie es von vornherein von den Machern gewollt war, als das ultimative Fighter-Album in Erinnerung behalten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Foo Fighters wie sie leiben und leben =), 9. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Zugegeben: Als ich diese CD zum ersten Mal hörte dachte ich es wäre den anderen Foo Alben weit unterlegen. Nach mehrmaligen Hören wurde mir aber klar wie einzigartig,speziell und welche musikalisch hohen Rang die gesamte Platte hat!! Der einzige Track der mir nicht sehr gefällt ist IN YOUR HONOR. Aber Live funktioniert dieser Track perfekt und haut verdammt rein und seit ich das gesehen hab, finde ich auch diesen Track verdammt geil! Weiter gehts mit NO WAY BACK. Ein verdammt guter Song mit einem Refrain das einem Tagelang nachlaufen wird! Mit BEST OF YOU beweisen die Jungs wieder mal wie locker sie Jahrhundert-Songs aus ihren Ärmeln schütteln können! Kein Track ist ein Durchhänger! Alle sind total rockig und Grohl schreit sich in fast jedem Song die Seele vom Leib, was besonders Live abartig abgeht! Auch die Akkustikscheibe der Jungs ist besonders gelungen! Die Perfekte Musik um mit der Freundin zu kuscheln ;)! Ein besondere Highlight der Akkustikscheibe ist FRIEND OF A FRIEND. Der erste Song den Dave Grohl geschrieben hat als er noch bei Nirvana auf den Drums draufhaute! Mein Fazit: Dieses Album strahlt Freiheit und coolness des Rock 'n' Roll richtig aus! ES LEBEN DIE FOO'S!! Kaufen,Kaufen,Kaufen !!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Musik, aber schwach im Vergleich mit anderen Foo-Alben, 14. Juni 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Foo Fighters Fans die sich dieser Tage negativ zum neuen Album äußern kann ich irgendwie verstehen. Ich bin auch Fan seit dem ersten Album und war immer der Meinung, die Foos haben sich mit jedem Album stets verbessert. So war One by one lange Zeit deswegen das absolute Lieblingsalbum für mich, weil es so abwechslungsreich und anspruchsvoll war. Viele der Titel haben sich mir erst nach Monaten wirklich erschlossen. Das neuste Werk der Jungs um Dave Grohl weiß von anfang an zu begeistern! Und vielleicht ist auch schon da der Haken. Das Album ist gut - richtig gut. Aber ich bezweifle, dass es die Fans lange begeistern kann. Dazu fehlt es einfach an Tiefe und Kreativität. Die Rockplatte klingt wie aus einem Guss und macht sich damit wohl auf lange Sicht langweilig. Auch hätten 2 bis 3 Titel mehr, der Scheibe ganz gut getan. Ich gebe 5 Sterne weil es im Vergleich zu anderen Rock-CDs derzeit einfach eine richtig gute Platte ist, und weil die Acoustic-CD einfach unglaublich gut ist. Dagegen würden die beiden Vorgänger-Alben allerdings 6 Sterne von mir bekommen. Alle Noch-Nicht-Fans: kauft sie euch! Es kann nicht schaden!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Album, aber anders als von den Foo Fighters gewöhnt, 15. Juni 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Das neue Album der Foo Fighters fällt grundsätzlich einmal durch das interessante Konzept, eine rockige Scheibe neben eine akustisch-verträumte Scheibe zu stellen, auf. Ob ich das für gelungen halte, dazu komme ich später.
Zur ersten CD: Einige meiner Vorrezensenten haben angesprochen, dass trotz der unbestreitbaren Klasse der Songs etwas fehlt. Auch ich hatte beim ersten Durchlauf dieses Gefühl. Zwar naht sich ein guter Rocksong an den anderen (und den Foo Fighters Mängel im Songwriting anzukreiden, ist lächerlich, die Songs sind gut durchdacht und arrangiert - fast alle Songs sind echte Ohrwürmer und bestechen durch einen tollen Refrain), aber man wird beim ersten Hören das Gefühl nicht los, dass eine Zutat fehlt. Dennoch habe ich das ganze Album (also beide CDs) beim ersten Mal komplett angehört, was ich normalerweise nie tue, selbst bei den besten Alben nicht. Für gewöhnlich höre ich in jeden Song etwa eine Minute, vielleicht zwei hinein und gehe dann zum nächsten Song über, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. Bei diesem Album jedoch habe ich es kein einziges Mal geschafft, den Vorwärtsknopf zu betätigen, da mir alle Songs so gut gefallen haben, dass ich sie gleich einmal zu Ende hören wollte. Ein echtes Qualitätszeichen!
Was jedoch der ersten CD fehlt, ist die Mischung. Dadurch, dass alle Balladen (die wunderschön sind) auf die zweite CD gepackt wurden, wird die erste CD in all ihrer Kraft etwas breiig. Dem Hörer fehlt die Pause zwischen den Krachern, in denen er sich mal gemütlich zurücklehnen kann und seinen Ohren etwas Leises, Verspieltes gönnen kann. Und es fehlen die für die Foo Fighters typischen poppigen Midtemposongs wie "Learn to fly", "Headwires", "Times like these", "New way home" - die netten, schönen Songs, die einem einfach dieses Gute-Laune-Feeling geben und die zwischen den einzelnen Kracher ganz gut reingepasst hätten.
Zur zweiten CD: Genial! Ein wunderschöner Song reiht sich an den anderen. Und die Liste der Gastmusiker kann sich sehen lassen. Sehr hörenswert vor allem Norah Jones, die gemeinsam mit Dave Grohl "Virginia Moon" einfach bezaubernd singt, und Josh Homme, der ganz im Gegensatz zu seinen Steinzeitköniginnen für den Song "Razor" die akustische Gitarre auspackt und zeigt, welch ein Gitarrengott in ihm steckt. Absolute Highlights, muss man gehört haben!
Aber auch bei der zweiten CD gilt (wenngleich nicht in dem Maße wie bei der ersten CD), dass durch das Fehlen einer guten Mischung von schnelleren und langsameren Songs mit der Zeit gewisse Ermüdungserscheinungen auftreten und hin und wieder wünscht man sich zwischen all den schönen Balladen mal wieder einen rotzfrechen Krachmacher, wie man sie zuvor auf der ersten CD zur Genüge gehört hat.
Fazit: 20 tolle Songs der Foo Fighters, die sich musikalisch meiner Meinung nach deutlich weiterentwickelt haben und vielseitiger geworden sind (vor allem Taylor Hawkins werkt am Schlagzeug variantenreich wie nie zuvor), dazu einen neuen Sound entwickelt haben (ob es nun gefällt oder nicht, das Schreien des Dave Grohl ist sehr einprägsam) und die einige der besten Songs des Jahres abgeliefert haben - von der ersten CD zB gleich der erste Song "In your honor" oder die bereits angesprochenen Songs auf der zweiten CD.
Ich kann verstehen, wenn einige Fans angesichts dieser Weiterentwicklung empört die Nase rümpfen, aber wenn die Foo Fighters ein zweites "The Colour and the shape" (für mich übrigens immer noch das beste Foo Fighter Album, da können sie noch so viel und so Gutes veröffentlichen, wie sie möchten - daran wird sich nichts ändern, ich liebe dieses Album nun einmal) veröffentlicht hätten, dann wäre halt der Aufschrei derselben Fans gekommen, dass die Foo Fighters in einen musikalischen Stillstand geraten sind. Ich finde es jedenfalls gut, was sie mit "In your honor" abgeliefert haben - wenngleich es vielleicht keine schlechte Idee gewesen wäre, die 20 Songs etwas zu mischen, auch wenn die Idee mit der lauten und der nicht so lauten CD natürlich ein netter Gag ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Geiles Teil, 24. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In Your Honor (Audio CD)
Das Album ist auf jeden Fall den Kauf wert. Es ist wirklich sehr gelungen. Die ewigen Vergleiche mit "The Color and the Shape" nerven langsam. Klar, dass ist eines der besten Alben überhaupt, aber In Your Honor ist trotz allem ein wirklich starkes Teil. Meinermeinung einiges besser als One by One.
Anfangs fand ich insbesondere CD2 etwas eintönig(Trotz wunderschöner Songs). CD1 ist auch nicht so der brutale Kracher wie Angekündigt, aber trotzallem (ich weiß ich wiederhol mich)ist die CD wirklich gelungen und sehr sehr fett! Wer die Möglichkeit kriegt die Foo Fighters diesen Sommer Live zu sehen sollte dies echt nützen, die sie eine der besten Liveband sind.
Interesannt ist noch das Lied " Friend of a Friend". Dies ist das erste Lied das Dave Grohl auf der Gitarre Anfang der 90 komponiert hat. Noch zu Nirvana-Zeiten.
Hört euch dazu mal "Something In The Way " an...
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In Your Honor
In Your Honor von Foo Fighters (Audio CD - 2005)
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